Ihre Meinung zu: Coronavirus: Italien öffnet Grenzen Anfang Juni

16. Mai 2020 - 9:13 Uhr

Kaum ein Land war so stark von der Corona-Krise betroffen wie Italien. Jetzt werden die Einschränkungen Schritt für Schritt zurückgenommen - die Grenzen sollen am 3. Juni wieder geöffnet werden.

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Kommentare

Ist das.....

wirklich überraschend? Wie sagten schon die alten Römer "pecunia non olet! Es geht ausschließlich ums Geld und da besonders um die Euros der "bösen" Deutschen, wie Conte und die italienischen Medien erklärt haben. Wie kann eine andere Regierung oder ausländische Medien auch nur den Italienern die Schuld für die Wirtschaftslage zuweisen? Schon seit den Caesaren lebte Rom nur von den fremden Gebieten und diese Denkweise ist auch heute noch virulent und äußert sich in den Schuldzuweisungen. Vernünftigerweise sollte man für den Tourismus auch medizinisch gerüstet sein, aber daran habe ich erhebliche Zweifel.

Hoffnung

Italien als am stärksten betroffenes Land kehrt langsam zurück in das Leben.

Ob Urlauber dennoch schon jetzt dorthin reisen wollen, dürfte mit großem Vorbehalt zu erwarten sein.
Auch wenn die Zahlen zurückgehen, ist die Wahrscheinlichkeit immer noch höher sich dort anzustecken als in weniger betroffenen Regionen.

Zumal Abstand in Italien schwerer vorstellbar und sicher umzusetzen ist wie in zb. nordischen Regionen.

Ich bin gespannt wie sich die Zahlen zum Sommer und dann im Herbst entwickeln. Ich hoffe das Beste. Ich wünsche das Beste.

Grenzen und die Öffnung !

ich persönlich halte dies für viel zu früh, da in Italien die Zahlen der Infektionen immer noch zu hoch sind, auch wenn ich Verständnis habe.
Es wäre doch allgemein besser, für dieses Jahr den Urlaub nur im eigenen Land zu verbringen und dies auch nur dort, wo alle Regeln zum Schutz der Menschen wirklich um gesetzt und eingehalten werden können.
Auch wenn ich die Reise- Wut von vielen verstehen kann, ist es doch auch eine Kostenfrage. Durch die Corona- Krise haben viele Menschen etliches an Geld verloren durch zu wenig oder gekürztes Gehalt oder weg gebrochenem Verdienst und etliche fürchten den Verlust ihrer Existenz. Warum ist dann überhaupt ein Urlaub so wichtig?
Warum nicht in der Nähe entspannen und die Füße hoch legen ???

Dazu bitte einen Faktenfinder

Das kann ja jedes Land so machen, wie es lustig ist.
Doch welcher Tourist möchte im Ausland erkranken?
Wie wird denn die Versorgung von Touristen in den Urlaubsländern gesichert, wenn Corona dort ein weiteres Mal ausbricht?
Wann genau die 2. Welle kommt, wurde bisher nicht angekündigt. Ob die 1. Welle tatsächlich eingedämmt ist oder gerade in den Touristenhochburgen erneut ausbricht, kann auch niemand vorhersagen.
Abgesehen von Corona gibt es auch noch die ominöse Krankheit, die Kinder befällt.
Es wäre kaum auszudenken, was in den Touristenorten los ist, wenn dort im Sommer viele kleine Kinder sterbenskrank werden. Sind die medizinischen Kapazitäten in Italien, nach dem bisherigen Corona - Massaker, darauf eingerichtet?
Sind Evakuierungsflüge von unserer Regierung schon eingeplant?
Berichtet doch mal, welche Pläne die Urlaubsländer dazu vorbereitet haben?
Rund um das Mittelmeer sind die medizinischen und organisatorischen Fähig - und Möglichkeiten doch recht unterschiedlich verteilt.

Prima

Dann bekomme ich dieses Jahr doch wieder meinen jährlichen Italien Trip.
Ich freue mich darauf.

Ohne mich.

In deutschen Zeitungen wird über die deutschfeindliche Stimmung in Italien berichtet. Wenn schon Urlaub, dann ohne das ich das Gefühl habe, unerwünscht zu sein. Liebe Italiener ich nehme euch ernst, ich komme nicht.

Wo liegt denn der geschätzte

Wo liegt denn der geschätzte R-Wert in Italien?
MfG

Erfreulich. Generalaudienz des Papstes auch wieder möglich?

Endlich können wir im Juni unsere Rom-Reise antreten.
Vielleicht ist die Generalaudienz des Papstes auf dem Petersplatz auch wieder möglich.
Die Vatikanischen Museen und Gärten möchten wir gerne ansehen und die Villa Massimo.
Sechs Jahre ist es her, dass wir dort zuletzt waren.

Ich bin mit den aktuellen Italienischen Coronazahlen ...

.. nicht so vertraut und hoffe daher, dass Italien nicht zugunsten der Touristen leichtsinnig wird. Immerhin träfe sich nahezu ganz Europa, und darüber hinaus, in den Urlaubsorten.
Eine Öffnung der EU- Grenzen hielte ich, wo möglich, grundsätzlich für Ok. Man muss halt die Gesamtsituation im Auge behalten und im Fall der Fälle rechtzeitig gegensteuern.
Hier sollte sich auch jeder Fernreisende darüber im klaren sein, dass er bei kurzfristigen staatlichen Eingriffen oder Schließungen von Urlaubsorten im Ausland sehen muss, wie er nach Hause kommt. Die Steuerkasse ist nicht dazu da, jährlich wiederkehrend gestrandete Urlauber in größerer Zahl nach Hause zu holen. Bestenfalls kann das dann auf Kreditbasis erfolgen ... oder man schließt einen entsprechende Versicherung ab.

Ob sich das lohnt

bei halber Belegung, die Preise werden auch anziehen, sonst ist das finanziell sicher nicht zu halten. Was ist mit den Flügen wenn der Mittelplatz frei bleiben soll ?, also viele Fragen die noch auf eine Antwort warten.
Und ob das wirklich Sinnvoll ist, ausgerechnet in das Land zu fahren, wo es sehr schlimm aussah mit den Zahlen, muss jeder für sich selber entscheiden.
Ich persönlich würde nicht fahren, im Land gibt es Gebiete die ganz wenig belastet waren, und sehr schöne Urlaubsziele haben.
Bin gespannt ob wirklich viel fahren werden, nach den Ausfällen in der Presse über die Deutschen, erst gestern wieder ein sehr netter.

Schaun wir mal, was die Deutschen machen.

Ein kleiner Schritt in Richtung Normalität

Es freut mich, dass auch Italien erste Schritte in Richtung Normalität wagt.

Man sollte sich nur die wichtigsten Maßnahmen erhalten, die die Übertragung von Mensch zu Mensch wirksam behindern. Grenzschließungen zählen definitiv nicht dazu.

Re Traumfahrer

Durch die Corona- Krise haben viele Menschen etliches an Geld verloren durch zu wenig oder gekürztes Gehalt oder weg gebrochenem Verdienst und etliche fürchten den Verlust ihrer Existenz. Warum ist dann überhaupt ein Urlaub so wichtig?
Warum nicht in der Nähe entspannen und die Füße hoch legen ??? Soll der Kommentar verasche sein?

Die Italiener haben sich die „neue Freiheit“ wirklich hart erarbeitet. Und da wohl jeder von ihnen während der „eingeschlossenen“ Zeiten gelernt hat, worauf es ankommt, werden wahrscheinlich auch alle alles dafür tun, um eine erneute Notwendigkeit solch drastischer Maßnahmen wenn irgend möglich zu verhindern.

RKI kein Fieber messen an den Grenzen

Nun hat man den Virus einigermaßen in den Griff bekommen und das RKI und die Regierung fängt schon wieder an Covid 19 zu Importieren!
Ohne Quarantäne oder Test Menschen ins Land zu lassen war genau der Fehler den die Regierung und das RKI Ende Februar gemacht haben.
Island testet jeden der ins Land reist.
Die 2 Virus Welle wurde gerade Eingeladen.

Wie sieht es in den

Wie sieht es in den Urlaubsländern denn mit staatlicher Unterstützung der Arbeitnehmer aus? Gibt es zB in Italien Kurzarbeitsgeld? Wie lange?
Was machen diese Länder, wenn es viel zu wenige Touristen sind, die sich trauen, in gesundheitsmäßig wesentlich schlechter aufgestellten Ländern als ihrem eigenen Urlaub zu machen?
Die Türkei wird dann Pleite sein und Erdowahn wird möglicherweise gestürzt.
Das wäre ein schöner Aspekt dieser Misere.
Allerdings könnte das auch zu einem Bürgerkrieg führen.
In den nordafrikanischen Ländern sieht es ähnlich aus.
Doch überall hat die ARD Journalisten, die uns das sicher detailliert berichten können, was die Urlaubsländer für ihre Arbeitnehmer tun und wie sie mit einer längeren Touristenflaute umzugehen gedenken.
Ich bin gespannt.

Italiens Wirtschaft braucht dringend Perspektiven

Die italienische Wirtschaft ist weit stärker angeschlagen als die deutsche. Hinzu kommt, dass der italienische Staat wegen seiner hohen Verschuldung kaum Chancen hat, sich noch höher zu verschulden, ohne den Bankerott zu riskieren. Die Hyänen der Finanzindustrie lauern schon darauf, Italien zu Fall zu bringen.
Daher müssen die verantwortlichen Politiker in Italien den Druck der Wirtschaft in ihrem Abwägungsprozess stärker in die Waagschale legen als unsere Politiker in Deutschland.
Eine frühe Wiederbelebung der italienischen Wirtschaft - wie auch aller anderen - ist aber auch für uns enorm wichtig. Denn wenn wir auf unseren klassischen Absatzmärkten keine Waren mehr verkaufen können, weil die Gesellschaften sich das nicht mehr leisten können, gehen wir mit unter.
Deshalb ist europäische Solidarität für uns außerordentlich wichtig, und sie bringt uns mehr als sie uns kostet.
Da müssen schwäbische Ideologien, eingeführt von Herrn Schäuble, mal über Bord geworfen werden.

@Am 16. Mai 2020 um 10:49 von karlheinzfaltermeier

"Wie sagten schon die alten Römer "pecunia non olet! Es geht ausschließlich ums Geld"
Ich muss ihnen sagen, jemanden der Reisen ausschließlich als Geldquelle ansieht, der kann nicht ernst genommen werden. Reisen hat etwas mit Freiheit zu tun, sich alte Stätten wie das Kolosseum anzusehen etwas mit Neugier und Wissensdurst über vergangene Kulturen. Die Freiheit zu reisen ist ein hohes Gut, und ich bedaure jeden der eine Reise nur als finanzielle Transaktion abtut.

Testöffnung

Die hier geäußerte Angst, im Urlaub in Italien schwer an Covid-19 zu erkranken und dort vor überfüllten Krankenhäusern zu stehen, halte ich für ungerechtfertigt. Solch schwere Krankheitsverläufe finden sich fast ausschließlich in der Altergruppe um die 80 - die naturgemäß nicht die Klientel an italienischen Stränden bildet.

Bei der avisierten Zielgruppe verläuft die Krankheit hingegen in aller Regel asymptomatisch oder blande.

Die Gefahr, die ich sehe, besteht - analog zu Ischgl - in Rückreisenden, die sich bei urlaubstypischem Verhalten bereits durch einen Infizierten vor Ort angesteckt haben und das Virus dann zuhauf wieder flächig über ganz Deutschland verteilen.
Insofern ist die Öffnung eher ein Test, der bei Auftreten dieser Entwicklung abrupt abgebrochen werden wird.

Treten solche Effekte nicht auf, kann guten Gewissens zur Normalität zurückgekehrt werden.

Am 16. Mai 2020 um 10:49 von karlheinzfaltermeier

"Ist das.....

wirklich überraschend? Wie sagten schon die alten Römer "pecunia non olet! Es geht ausschließlich ums Geld ..."

Es geht nicht ausschließlich ums Geld. Wenn über 2 Monate die Weltwirtschaft lahmliegt und Lieferketten unterbrochen sind, dann fehlen im Ergebnis auch erhebliche Mengen an Lebensmitteln, mit der Folge, dass zu den vielen Millionen Hungertoten weitere Millionen hinzu kommen. Das geht uns natürlich nichts an, denn wir haben ja genug Geld um uns den Hunger vom Hals zu halten.

@ Nachfagerin

Wie sonst wollen Sie verhindern das das Virus wieder eingeschleppt wird, wenn der Innenminister keine Tests an den Grenzen vorsieht und eine Quarantäne durch die Richter verboten wurde?

@11:18 von Lyn

Ich wünsche Ihnen (und denen, mit denen Sie nach Rückkehr Kontakt haben werden) von Herzen, dass Sie gesund zurück kommen.

@ Sternenkind

" Warum ist dann überhaupt ein Urlaub so wichtig? Warum nicht in der Nähe entspannen und die Füße hoch legen ???" Am 16. Mai 2020 um 11:46 von Sternenkind

*

Das muss jeder für sich selbst entscheiden, meinen Sie nicht aus?
Oder würden Sie sich da Vorschriften machen lassen?

Urlaub

Ich persönlich werde dieses Jahr nicht in Urlaub fahren. Weder möchte ich mich irgendwo anstecken, noch möchte ich jemand anderen unbewusst anstecken. Viele aus unserem Bekanntenkreis würden gerne reisen, doch die Kurzarbeit hat ein Loch in die Haushaltskasse gerissen und erst muss eben bei vielen der Hauskredit bezahlt werden oder die Autoreparatur. Also bleiben wir alle zuhause dieses Jahr.

Hauptsache Reisen, Kinder sind weiter sch. egal

Welch ein Hohn. Es ist natürlich von elementare Notwendigkeit das man wieder in den Urlaub fahren darf. Dann können sich wenigstens Menschen aus verschiedenen Regionen so richtig gut durchmischen und Corona verbreiten. War es nicht der Faschingsurlaub der Corona bei uns so richtig befeuert hat?
Naja Hauptsache Luxus mit Urlaub und Fußball, aber Familien mit Kleinkinder sollen weiter allein gelassen werden, weil ja Krippen unzumutbar sind.
Ein wirklich tolles solidarisches Land.

Wie wäre es erst mal das Notwendigste wieder zu erlauben und nicht den Luxus.
Reisebüros kann die Regierung mit Geld retten, die Gesundheit von Familien nicht.

Ist doch super

Dann können ja alle, die den Lockdown für übertrieben halten und ständig ihre Grundrechte anmahnen ja demnächst wieder frei nach Mailand fahren und dort den Dom besichtigen.

Leider müssen die nach ihrer Rückkehr nicht mehr in Quarantäne, sonst könnte das den anderen, die das für zu gefährlich halten, egal sein.

Und dann kommen auch endlich wieder italienische Touristen nach D. Pech für die, dass die Wiesn abgesagt ist. Da gibt es normalerweise ein „Italienerwochenende“.

Vielleicht können sich ja manche Demonstranten ihr „Recht auf Ansteckung“ (war tatsächlich eine Forderung) verwirklichen.

Wir haben immer noch mehr Fällen, als zu Zeiten von Heinsberg oder in den Faschingsferien, als viele forderten, die Grenzen, speziell zu Italien zu schließen. Verstehe das wer will.

Am 16. Mai 2020 um 11:46 von Sternenkind

" Warum nicht in der Nähe entspannen und die Füße hoch legen ??? Soll der Kommentar verasche sein? "

Was soll daran eine Verarsche sein ?, wer wo wie viel eingebüßt hat, weiß ich nicht, in meiner Region nicht viele, die Meisten sind arbeiten gegangen.

Aber das Geld im Land für Tourismus ausgeben, kann ja nicht verkehrt sein, oder ?.

@11:35 von wenigfahrer

Was werden die Deutschen wohl machen ? In der griechischen Schuldenkrise wurden in Athen Deutschlandfahnen verbrannt und auf Plakaten Merkel mit einem H*-Bärtchen versehen, obwohl wir mit vielen Milliarden geholfen haben.
Hat das auch nur einen einzigen deutschen Touristen abgehalten, in GR Urlaub zu machen ? Wenn man sich die Tourismuszahlen danach anschaut , ist die Antwort NEIN.

Wer jetzt ins Ausland reist

Sollte wissen das Covid 19 in den Reisekrankenversicherungen ausgenommen ist!

@Sternenkind "Warum ist dann überhaupt ein Urlaub so wichtig?"

Das weltweite Urlaubsgeschäft ist doch genau wie alle anderen "Verbrauchermärkte" in unseren marktbestimmten Zeiten. Zuerst wird etwas aufgebaut, was es vorher noch nicht gab (Beispiel: "Tourismus" Mitte/Ende 19. Jahrh. oder Erfindung des Autos, ca. selbe Zeit), nun finden die Menschen der Region mehr Arbeit; dann wird das ausgebaut: Übernachtungsgewerbe, Gastgewerbe, Souvenirproduktion, Werbung, Bergführungen oder Surflehrer, lokale Museen, Bahn, Bus, dann Flugzeug - alle hängen mit dran und davon ab. Wenn plötzlich keine Gäste mehr kommen, ist das Überleben bedroht. Und wir sind einfach überall weltweit mehr Menschen als vor 150 Jahren und alle brauchen ein Einkommen.
Wir können aus Coronazeiten mitnehmen, weniger zu fahren, und vor allem fliegen und Kreuzschiffe zu benutzen, mehr in der Gegend zu bleiben. Das ist gut fürs Klima, und mit weniger Betrieb und etwas weniger Einkommen werden die Menschen im Tourismus schon überall auskommen, aber "mit nichts" kann man nicht auskommen.

Re Sternenkind !

Nein, ich habe grundsätzlich nicht den Vorsatz, irgend eine Person zu verarschen.
Nur leuchtet es mir irgend wie nicht ein, wenn einerseits ziemlich heftig von vielen Seiten gejammert wird, wie viel Verluste diese Corona- Krise bewerkstelligt, wie viele Menschen davor Angst haben, ihre Existenz zu verlieren, sich aber anscheinend gleich nach den Lockerungen Gedanken über den nächsten fernen Urlaub machen und planen.
Tut mir leid, auch ich muss wie viele jeden Euro zählen und überlegen, wofür gebe ich ihn aus. Da komme ich ganz sicher nicht auf die Idee, einen größeren Urlaub, unter Umständen mit einem Kredit, mir zu leisten.
Dann wird es halt nur ein kleiner, in der schönen BRD, wo es auch schöne Flecken Erde gibt.

Wie sehen den überhaupt die Zahlen aus?

Liebes Tagesschau-Team,
ich hätte mir zu diesem Bericht auch die entsprechenden Zahlen aus den Regionen Lombardei, Venetien, Südtirol usw. gewünscht. D A N K E

Re Schaefer !

Tja, diese Krise hat ziemlich deutlich gezeigt, wie weit die Solidarität in der EU ist. Da gibt es deutliche Defizite, da tanzen einige ziemlich deutlich aus der Reihe, und andere wollen genau jetzt Hilfe, ohne eine wirklich Gegenleistung.
Dann wird wieder einmal ein Feindbild früherer Tage aus gegraben, und die Bevölkerung darf es ausbaden.
Offene Grenzen ist das Eine, aber die EU eine ganz andere Geschichte. Solange einzelne Länder nicht wirklich gewillt sind, sich an gewisse Spielregeln zu halten, und immer ihre eigene Suppe kochen, in oft falsche Richtungen abdriften, wird es keine wirklich funktionierende EU geben.
Ich denke aber nicht, dass wirklich viele Italiener etwas gegen deutsche Urlauber haben werden, auch wenn etliche durch politische und populistische Sprüche auf gepuscht wurden. Es gibt ein Sprichwort : So wie ich in den Wald schreie, so hallt es wieder raus !!

@ 10:49 von karlheinzfaltermeier & 11:18 von Schaefer

Ich erkenne weniger bei Italiener*innen eine Deutschfeindlichkeit als bei Kommentierenden hier eine Italien-Feindlichkeit, am deutlichsten in dem dumpf-plakativen "schon seit den Caesaren lebte Rom nur von den fremden Gebieten" ...
Cari amici: Ich komme gerne wieder in Euer wunderschönes Land zu Euch wunderbaren Menschen - sobald es bei mir geht.

@ karlheinzfaltermeier

Wow - zusammengefasst sagen Sie also, die Italiener beuten seit über 2000 Jahren andere Länder aus.

Gehts noch polemischer und undifferenzierter?

Nur mal so...

Es wird nach meinem Eindruck insgesamt sehr verantwortlich mit einer für die Menschheit ausserordentlich gefährlichen Lage umgegangen. Das hält die immer selben Verdächtigen offensichtlich jedoch nicht zurück, ihren immer wieder gleichen "Käse" zu verteilen.

@Sternenkind

"[Warum ist dann überhaupt ein Urlaub so wichtig?
Warum nicht in der Nähe entspannen und die Füße hoch legen ???]"

"Soll der Kommentar verasche sein?"

Der Vorschlag von User "Traumfahrer" ist formal nicht zu beanstanden und inhaltlich diskutabel, wenn Sie den Verlauf der differenzierenden Diskussion verfolgt haben. Ver...... fühle ich mich bloß von Ihnen, nicht nur weil man nicht erkennen kann, wo das Zitat anfängt und wo plötzlich dieser Knick zum Vulgären kommt. Daß hier die Begeisterung über Urlaub-in-Italien-wie-es-schon-immer-war ausbricht, kommt mir da schon eher wie äh, Satire vor.

@Kessl um12:04Uhr

Es dürfte Sie nicht überraschen, daß es mir egal ist, ob Sie mich ernst nehmen oder nicht! Das "Kompliment" gebe ich auch gerne zurück, denn ich glaube, daß nicht hinter jedem Auslandsurlaub kilturelles Interesse steckt. Auch wenn Sie das nicht glauben, aber ich vermute mal bei der italienischen Grenzöffnung das finanzielle Interesse am größten war und das Bedürfnis den Touristen italienische Kultur näher zu bringen eher zufällig erwähnt wird. Der Tourismus ist eben eine wichtige Einnahmequelle, ob mit odr ohne Kultur.

@ 11:54 von zoro1963

„ Ohne Quarantäne oder Test Menschen ins Land zu lassen war genau der Fehler den die Regierung und das RKI Ende Februar gemacht haben.“

Ich stimme ihnen zu. Die Ablehnung des Fiebermessens ist für mich nicht verständlich. Wenn z.B. 3 Infizierte einfliegen, nur 2 davon Fieber haben, habe ich zumindest 2 potentielle Verbreiter, die hier viele weitere Menschen anstecken können, weniger. Auch wenn ein fieberloser entwischt. Touristen sind meist Superverbreiter, denn wer Urlaub macht, will nicht nur auf dem Zimmer sitzen, sondern etwas sehen.

Am 16. Mai 2020 um 11:56 von Wolfgang E S

" . Denn wenn wir auf unseren klassischen Absatzmärkten keine Waren mehr verkaufen können, weil die Gesellschaften sich das nicht mehr leisten können, gehen wir mit unter. "

Das hat aber auch noch eine andere Seite der Medaille, wir geben Geld, damit unsere Waren eingekauft werden, wo ist der Nutzen ?.
Können wir die Waren auch gleich verschenken, auf die Art wird es nur kurz funktionieren.

Wie lange hält eine Kneipe durch, die am Eingang jeden 50 Euro in die Hand drückt, damit drinnen für 50 Euro konsumiert werden kann ?.

Am 16. Mai 2020 um 12:42 von Sparer

Das weiß ich jetzt nicht, man müsste die Zahlen davor und danach vergleichen, ich war noch nie in Griechenland.
Hab mich also nicht so mit dem Land befasst, aber es kann durchaus sein, das Sie recht haben.
Nur dieses mal ist es etwas anders, es geht um einen ansteckenden Virus, damals war es eine Bankenkrise.
Diesmal gibt einen Teil der Angst hat sich und Familie anzustecken, das ist eine andere Situation.

Fakten und Argumente

Ab dem 10. März wurden die Grenzen zwischen Italien und den Nachbarländern nach und nach geschlossen. Damals gab es etwa 10.000 aktive Infektionen im Land, Tendenz steigend.

https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Italien

Zur Zeit wird die Zahl der aktiven CoVid-19-Infektionen auf 72.000 geschätzt, Tendenz sinkend. In zwei Wochen sollen die Grenzen wieder geöffnet werden.

Kein weiterer Kommentar nötig.

Urlaub vergällt

Ich denke nicht, dass ich in den Urlaub fahren WILL. Weder Italien noch Österreich noch Bayern. Wobei vielleicht gerade Neuschwanstein endluch mal zugänglich wäre, nachdem die Asiaten und die Amerikaner fehlen! Und plötzlich wären Venedig sogar die stinkenden Kreuzfahrtschiffe lieb, auch wenn deren Flut nicht viel Geld bringt. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" - das wird in Tourismus und Gastronomie noch einige Zeit so bleiben. Viele Insolvenzen: ein Fressen für die Kapitalisten und Heuschrecken. Das gibt die größte Umverteilung von unten nach oben!

Am 16. Mai 2020 um 13:20 von wenigfahrer

"Das hat aber auch noch eine andere Seite der Medaille, wir geben Geld, damit unsere Waren eingekauft werden, wo ist der Nutzen ?."

Wir schenken Italien und den anderen Ländern kein Geld, sondern nutzen deren Produkte. Und wenn deren Produkterzeugung ins Stocken gerät, haben wir ein großes Interesse daran, dass der Motor dort wieder in Gang kommt, denn wir möchten unser Geld doch für etwas Schönes ausgeben, das wir selbst nicht haben, z. B. ein Hotelzimmer mit Blick auf die Adria bei 25° Außentremperatur.

@ 12:50 von Köchlein

„ Liebes Tagesschau-Team,
ich hätte mir zu diesem Bericht auch die entsprechenden Zahlen aus den Regionen Lombardei, Venetien, Südtirol usw. gewünscht. D A N K E“

Ich bin mir ziemlich sicher, das sie die Zahlen mit ein bisschen Eigeninitiative auch selber finden, vermutlich sogar hier in der Tagesschau App.
Möglicherweise kann das Tagesschau Team das ganze vielleicht auch im Artikel verlinken, macht es natürlich einfacher.

Die Zahlen

sind unterschiedlich im Internet. Habe was gesehen von ca. 70000 aktuellen Fällen in Italien. Dagegen z.B. Kreta seit Wochen keinen einzigen. Bin mal gespannt wie das wird wenn gereist wird. Die Frage ist, wie sieht es mit den Abstandsregelungen aus ? Solange die noch gelten ist ein normaler Urlaub m.E. nicht möglich. Ich überlege noch, habe im September Kreta gebucht.

Italien öffnet Grenzen

Der Schritt erscheint keinesfalls übereilt. Irgendwann muss Italien anfangen, sich wieder aus der Schockstarre zu lösen. Was sollte denn die Alternative sein? Warten, bis das Virus durch Eindämmungsmaßnahmen verschwunden ist? Illusorisch. Warten, bis ein Impfstoff gefunden ist? Abwegig, weil noch nicht einmal feststeht, dass überhaupt ein Impfstoff gefunden wird. Es spricht zur Zeit viel dafür, dass wir uns mit dem neuen Coronavirus abfinden und - wie im Übrigen mit den bereits seit Jahren umgehenden anderen Coronaviren - schlicht und ergreifend leben müssen. Alle, auch die Risikogruppen und die Ängstlichen, müssen einsehen, dass der Fortbestand unserer Gesellschaften davon abhängt, dass sie sich zuhends wirtschaftlich stabilisieren. Und dazu gehört in Italien nun einmal der Tourismus.

um 13:20 von

um 13:20 von wenigfahrer:
"
Wie lange hält eine Kneipe durch, die am Eingang jeden 50 Euro in die Hand drückt, damit drinnen für 50 Euro konsumiert werden kann ?.
"

Kurz & knapp:
Ziemlich fantastisch

Länger ausgeführt:
Es die 50€ nur bei einem Mindestverzehr von 75€ gibt & der Wirt nicht seine eigene Kohle verteilt,sondern die Kohle anderer Leute mit der Begründung,dass er ja sonst den Barkeeper vor die Tür setzt,wenn die anderen (Oma vom Barkeeper,Nachbar vom Barkeeper,der Barkeeper selbst,etc..)
ihm nicht die 50€ dafür in die Hand drücken.

Gut - die könnten statt dem Wirt auch dem Barkeeper direkt das Geld in die Hand drücken,nur wäre das ein BGE und keine Arbeitsplatzerhaltungsmaßnahme & damit unsozial - dem Wirt ggü. ...

Dann wissen wir schon jetzt,

wo die 2.Welle von Corona losgetreten wird: Italien und von Italien-Urlaubern..

@16. Mai 2020 um 12:19 von Sparer

Vielen Dank!
Meine Freundin, mit der ich reise, sieht das noch etwas skeptisch. Es ist eine Bustour; nach Italien geht es hauptsächlich mit dem Bus - und da sollten mehr als 5 Personen drin sitzen dürfen.
Aber ich bin nun zuversichtlich, dass das im Oktober klappt.
Und ich freue mich heftig auf Venedig.

13:13 von karlheinzfaltermeier

«… denn ich glaube, daß nicht hinter jedem Auslandsurlaub kulturelles Interesse steckt …»

Das ist es ganz sicher nicht.

Bei Venedig bspw. gibt es den größten Campingplatz in ganz Europa: "Lido del Venezia" mit eigenem Strandabschnitt. Quasi Kleinstadt mit Supermärkten, Restaurants, Wasser-Plansch-Rutsch-Paradies für Kinder (inkl. Aufsicht mit Animateuren, wenn von Eltern als kinderfrei gewünscht). Arbeitgeber für viele (x) Italiener, Steuerbringer für die Kommune.

Ob Tourismus … so oder so … oder auf Malle am Ballermann. Oder in DEU irgendwo … mit oder ohne "Kultur". Überall auf der Welt auch Devisenbringer durch Touristen aus dem Ausland. Generell überall Arbeitgeber für viele Menschen in Hotellerie + Gastronomie.

Meine letzte "richtig lange" Auslandsreise war Nov. 2008 bis Jan. 2009 nach Japan. Waren auch Wochen ohne "bewusst Kultur" dabei.
Quasi-Tropen-Strand auf Okinawa kurz nach Neujahr.

Wer nicht nur "auf Campingplatz abhängt".
Erlebt im Ausland immer "andere Kultur" …!

" Es spricht zur Zeit viel

" Es spricht zur Zeit viel dafür, dass wir uns mit dem neuen Coronavirus abfinden und - wie im Übrigen mit den bereits seit Jahren umgehenden anderen Coronaviren - schlicht und ergreifend leben müssen. Alle, auch die Risikogruppen und die Ängstlichen, müssen einsehen, dass der Fortbestand unserer Gesellschaften davon abhängt, dass sie sich zuhends wirtschaftlich stabilisieren. Und dazu gehört in Italien nun einmal der Tourismus. "

Natürlich kann Italien aufmachen, das ist allein Sache Italien, darauf haben andere Staaten keinen Einfluss.

Aber das " Wir " uns abfinden müssen, stellt die Frage nach dem " Wir ", das ist jedem seine persönliche Angelegenheit.
Und Umfragen zeigen, das es ein ganz großer Teil das anders sieht, Ängstliche und Risikogruppen, werden sich nicht Ihrer persönlichen Meinung anschließen.

Sie persönlich dürfen tun was Sie möchten, auch nach Italien fahren, ich sehe da kein Problem für Sie persönlich.

Also Bitte nicht für die Allgemeinheit sprechen.

@Mika D - Regionen sind nicht ansteckend.

10:58 von Mika D:
"Auch wenn die Zahlen zurückgehen, ist die Wahrscheinlichkeit immer noch höher sich dort anzustecken als in weniger betroffenen Regionen."

Das stimmt so nicht. In der italienischen Provinz ist man sicherer als in einer deutschen Großstadt, denn die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung hängt maßgeblich von der Anzahl der Kontakte ab.

11:29 @ Barthelmus & @all

Vatikanische Museen würde ich mir auch gern mal anschauen.
Wenn jetzt die Zahl gleichzeitiger Besucher stark einschränkt würde,
könnte das sogar richtig schön werden im Gegensatz zur sonstigen Massenabfertigung.
... Aber ... es wäre mir sonst noch zu riskant, mal bis Herbst abwarten.

> Ja, die ollen Römer,
die haben schon die alten Germanen am Rhein drangsaliert.
Und Nero hat Köln abgefackelt. <
Kann Spuren von Ironie enthalten.

Wer Zahlen zu den italienischen Regionen sucht, Worldometer - Italy - Source
hilft.
Ich weiß nicht, warum man nicht einfach sucht und immer alles die TS liefern soll.

Gruß
Die Leipzigerin59

Italien kann gar nicht anders

In Italien arbeiten ca. 3,4 Mio Menschen im Tourismus und erwirtschaften mit über 220 Mrd Euro ca. 13 % des Bruttoinlandsprodukts. Das gilt es jetzt zu retten, trotz Corona. Ansonsten droht dauerhafte Massenarbeitslosigkeit.

Heinsberg und Tests

Dazu liest man, dass ausgerechnet in Heinsberg gerade wieder ein Hotspot bei einem Paketdienstleister aufgetreten ist.

Es ist also keineswegs von Immunität dort zu reden.

Und auch wenn Grenzen offen sind und Touristen erwünscht:
man sollte zuerst immer die neuen aktuellen und nie sicheren Einreisebedingungen und natürlich auch Ausreisebedingungen stets checken.

Österreich lässt z.B. nur Leute mit Negativem Corona -Test hinein, der nicht älter als 4 Tage sein darf. Soweit das stimmt.

Das dürfte einige abhalten.

virtueller Tourismus als Übergangslösung ?

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie sich globaler Massentourismus auf die Zahl der Coronainfektionen auswirken wird.
Zu diesem trägt aber auch bei, dass Urlaub in Deutschland einfach deutlich teurer ist als im Ausland (trotz Flugkosten u.s.w.) - Es sei denn, man bleibt (wie ich auch) zuhause.

Ich würde mir tatsächlich preiswerten, erholsamen und bildenden virtuellen Tourismus mit mehreren Modi sehr nett vorstellen. Und sei es nur eine Übergangszeit von ein paar Jahren, bis der "echte" Tourismus zukunftsfähig, nachhaltig umgestaltet wurde.

@derPrinz - kontaktfreier Urlaub

13:44 von derPrinz:
"Die Frage ist, wie sieht es mit den Abstandsregelungen aus ? Solange die noch gelten ist ein normaler Urlaub m.E. nicht möglich."

In meinen Urlaubsvorstellungen kommen gar keine anderen Menschen vor: Tagesausflüge mit dem Fahrrad, Auto oder Kanu, Wandern und am See liegen. Sicher gehe ich mal einkaufen oder essen. Aber mache ich zuhause ja auch.

@wenigfahrer 13.20

Das hat aber auch noch eine andere Seite der Medaille, wir geben Geld, damit unsere Waren eingekauft werden, wo ist der Nutzen ?.
Können wir die Waren auch gleich verschenken, auf die Art wird es nur kurz funktionieren.
Wie lange hält eine Kneipe durch, die am Eingang jeden 50 Euro in die Hand drückt, damit drinnen für 50 Euro konsumiert werden kann ?."
Das haben Sie sehr anschaulich dargestellt, danke. Ja, in jüngster Zeit werden von Fans der "Coronabonds" abenteuerliche neue Wirtschaftsmodelle ins Spiel gebracht. Ich halte das für Voodoo -Ökonomie!

@Silene - Ein weiterer Kommentar ist sehr wohl nötig!

13:27 von Silene:
"Damals gab es etwa 10.000 aktive Infektionen im Land, Tendenz steigend. [...] Zur Zeit wird die Zahl der aktiven CoVid-19-Infektionen auf 72.000 geschätzt, Tendenz sinkend. In zwei Wochen sollen die Grenzen wieder geöffnet werden. Kein weiterer Kommentar nötig."

Da ist sehr wohl ein weiterer Kommentar nötig: Die Grenzschließungen hatten keinen positiven Effekt auf die Fallzahlen, wirkten sich aber sehr negativen auf die Wirtschaft aus.

Wenn eine Maßnahme mehr Probleme bereitet, als sie löst, muss sie abgeschafft werden.

@Minka04 - Einreisekontrollen bringen nichts.

13:20 von Minka04:
"Wenn z.B. 3 Infizierte einfliegen, nur 2 davon Fieber haben, habe ich zumindest 2 potentielle Verbreiter [...] weniger."

Das verschafft Ihnen eine Woche Zeit. Danach hat der unerkannt Infizierte andere Menschen angesteckt und sie sind haben dieselbe Ausgangslage wie bei der testfreien Einreise. Das ist viel Aufwand für keinen nachhaltigen Nutzen.

Wenn man hingegen in der gesamten Bevölkerung Tests durchführt, kann man die Infizierten konsequent isolieren. Das bringt mehr, als die Tests nur bei jedem 1000. durchzuführen, weil der zufällig eine Grenze überquert hat.

Bitte besser recherchieren

@ 16. Mai 2020 um 13:46 von Ovid
„Italien öffnet Grenzen
Der Schritt erscheint keinesfalls übereilt.“
So ist es. Wäre schön, wenn die Tagesschau sich die Mühe gemacht hätte, die aktuellen Neuinfektionszahlen zu recherchieren. Sie liegen etwa in der Höhe der deutschen....
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/italy/

13:20 von wenigfahrer

Wie lange hält eine Kneipe durch, die am Eingang jeden 50 Euro in die Hand drückt,
damit drinnen für 50 Euro konsumiert werden kann ?
.
möchte ein Gast ne Option auf ein Hotelzimmer - legt 50 Euro auf den Tisch
geht von dannen um sich die Sache zu überlegen
der Besitzer nimmt die 50 Euro geht zum Metzger, seine Frühstückswurst zu zahlen
dieser eilt mit den 50 Euro zum Bauern um das letzte Schwein zu bezahlen
dieser geht zum Raiffeisen um die 50 Euro für das Futter zu zahlen
der erinnert sich daran bei der Dame für besondere Dienste noch 50 Euro zu zahlen hat
diese überglücklich rennt ins Hotel um die 50 Euro für das Zimmer
dass sie gelegentlich braucht auf die Tressen zu legen
gerade rechtzeitig, weil der Gast gerade das Hotel betritt,
es sich anders überlegte und die 50 Euro wieder mitnimmt

was sieht man daran ..... ?

Italien öffnet Grenzen

Hat Italien denn nicht verstanden , dass es immer noch keinen Impfstoff gibt ? Und außerdem glaube ich , dass Italien das nur wegen der Touristen öffnet im vollem Risiko stehend, nur das Geld haben zu wollen mit einem möglichen völligen Zusammenbruch ?
Dann gute Nacht !

14:47 von in Zukunft

"echte" Tourismus umgestaltet wurde.
.
wie soll denn das so ausschauen zukunftsfähig und nachhaltig
allein die 1.4 Mrd Chinesen die auch zu gewissem Wohlstand gekommen sind
und die Welt anschauen wollen
klar die Malediven ... oder der Ballermann lassen sich auch virtuell zu haus erzeugen
wer drauf steht
der andere bucht halt wie aktuell im Angebot
1 Woche Türkei all incl mit Flug im Hotel***** für 249 Euro

Endlich werden die

Endlich werden die italienischen Grenzen geöffnet und so dürfen wir bald endlich auch in den erweiternden Genuss der nächsten Corona-Welle kommen. Aber wenigstens à la Italia, also al dente. Aber das haben wir schlimmen geizigen EU-Feinde ja auch verdient, wo wir doch nicht noch mehr oder gleich alle Schulden ihrer übernehmen wollen.

Endlich

Bisher wurde uns immer gesagt, macht Urlaub im eigenen Land. Aber 1. Ist das Meer wärmer. 2. Das Eis und die Pizza leckerer und 3. die Herzlichkeit des Personals größer.

Wir haben inzwischen gelernt, was Abstand und Hygiene bedeutet, und vertrauen darauf, dass sie Beherbergungsbetriebe in Italien alles tun werden, damit es nicht zu einer zweiten Welle kommt.

Es wird ein ganz anderer Urlaub sein als der, den wir bisher kennen. Das ist uns bewusst. Aber es wird auch ein Urlaub für die Seele sein.

einfach mal die Süddeutsche Zeitung vom 12.05.20

lesen und dann über den Italienurlaub in der Lombardei und anderswo nachdenken. Schon in der Bibel steht" wer sich in Gefahr begibt...". Allerdings gefährden die Rückkehrer Dank Politik ( jetzt keine 14 tägige Quarantäne für Rückkehrer) auch Andere. Denn: "Allerdings stieg die Zahl der Neuinfektionen in der Lombardei am Dienstag sprunghaft an. Binnen 24 Stunden wurden 1033 neue Fälle registriert" , und das bei 10 MIo Einwohnern in der Lombardei. Wie der Artikel richtig herausarbeitet geht es ums Geschäft. Wer will welche Maßnahmen wie kontrollieren u dden Interessenklüngel aushalten? Warum kann jedes Land nicht mal 1 Jahr im Inland urlauben, und so dei Zahlen überschaubar halten? Ein 2. Ischgel brauchen wir nicht.

@peter kock

Was passiert denn wenn sich zwei Völkerscharen mischen in denen die Anzahl der Infektionen pro Normgröße etwa gleich ist? Bei vergleichbaren Hygienestandards zur Corona-Abwehr (Maske, Abstand, Desinfektion)? Wieviel Fett pro 100 Gramm enthält die Mischung wenn Sie einen Liter Milch mit 3,5% Fett und einen halben Liter Milch mit 3,5 % Fett mischen?

Jeder der sah wie schnell sich der Gesundheitszustand

eines sich noch Symtomlosen ohne große Vorerkrankung innerhalb von Stunden verschlechtert ,wird dieses Jahr im Inland bleiben.
Oder er setzt darauf im Ausland ins Krankenhaus zu kommen und dort angemessen behandelt zu werden. Übrigens sollte man seine Auslandskrankenversicherung prüfen. Viele schließen Pandemien aus.

R Faktor

R Faktor in Italien je nach Region zwischen 0,3 und 0,75 . Südtirol aktuell 0,4 Tendenz sinkend.
Quelle: Ministero della salute Rom.
Die Problemzone ist immer noch die Lombardei. Hier speziell die Seniorenheime.

Italien ist somit vergleichbar mit Deutschland.
Die Abstandsregeln am Meer sind eine echte Herausforderung. Sicher ist, dass sich die Italiener daran halten werden. Einen Lookdown von über 53 Tagen mag hier keiner mehr erleben.
Grüße aus Südtirol

@12:42 von Sparer

n der griechischen Schuldenkrise wurden in Athen Deutschlandfahnen verbrannt und auf Plakaten Merkel mit einem H*-Bärtchen versehen

Und in Deutschland wird vom "Pleitegriechen" geschrieben, und dass die Südländer ja sowieso nur das gute deutsche Geld verprassen. Griechen, Italiener, Spanier, alle wollen nur die Kohle von uns - so kann man es hier im Forum lesen. Sie brauchen nur ein bisschen hochzuscrollen.

Was nun? Wir sind nicht besser als die Griechen. Jeder fasse sich an seine eigene Nase.

@rr2015 15:59

"Allerdings gefährden die Rückkehrer Dank Politik ( jetzt keine 14 tägige Quarantäne für Rückkehrer) auch Andere."

Die arme Politik, jetzt muss sie schon wieder für Entscheidungen deutscher Gerichte herhalten ...

OVG Lüneburg, Az 13 MN 143/20

Da wir in einem Rechtsstaat leben und das OVG überzeugende Argumente auf seiner Seite hat, also nicht zu erwarten ist, dass weitere Entscheidungen anders ausfalle, können die bestehenden Quarantäe-Vorschriften nciht aufrechterhalten bleiben.

@spax-plywood 16.03

Wieviel Fett pro 100 Gramm enthält die Mischung wenn Sie einen Liter Milch mit 3,5% Fett und einen halben Liter Milch mit 3,5 % Fett mischen?"
Haha, kniffelige Aufgabe;-) Sie sind bestimmt Mathelehrer;-)
Aber im Ernst: Es muss ja Niemand nach Italien. Ob ich aber in Italien oder an der Nordsee mit Abstand und Maske unterwegs bin und im Lokal mit Maske bestelle macht keinen großen Unterschied- außer vermutlich das Wetter, das Essen und die Herzlichkeit der Gastgeber;-)

@spax-plywood - Völlig richtig, aber das versteht keiner.

16:03 von spax-plywood:
"Wieviel Fett pro 100 Gramm enthält die Mischung wenn Sie einen Liter Milch mit 3,5% Fett und einen halben Liter Milch mit 3,5 % Fett mischen?"

Die Frage müsste eher lauten, wie viel Fett in einem Liter Milch enthalten ist, wenn man einen Tropfen Sahne hinzugibt.

Die Kommentare bestätigen wieder einmal, dass das mathematische Verständnis in der Bevölkerung genauso spärlich verteilt ist wie das Fett in der Milch. :(

@ 15:09 von Nachfragerin

„ Das verschafft Ihnen eine Woche Zeit. Danach hat der unerkannt Infizierte andere Menschen angesteckt und sie sind haben dieselbe Ausgangslage wie bei der testfreien Einreise. Das ist viel Aufwand für keinen nachhaltigen Nutzen.“

Fiebermessen ist nicht so ein großer Aufwand meiner Meinung nach. Es gibt ja mittlerweile Terminals, die automatisch die Körpertemperatur messen. Wenn ich zwei von drei Verbreitern aufhalten könnte, sind das eine Menge weniger Infizierte. Es reisen auch nicht alle in die gleiche Gegend, in den gleichen Ort, das gleiche Hotel. Der symptomlos Infizierte löst in seiner Gegend eine Infektionskette aus. Die anderen nicht mehr. Nur meine laienhafte Meinung.

@Sisyphos3, 15:27 An den

@Sisyphos3, 15:27

An den "Ballermann" hatte ich nun gerade nicht gedacht, sondern eher an kommentierte virtuelle Museumsbesuche, Busfahrten, Rundgänge durch alte Tempelanlagen u.ä.

Zukunftsfähig und nachhaltig wären z.B. deutlich weniger Müllaufkommen und reduzierte Touristenzahlen.

@in Zukunft 14.47

virtueller Urlaub? Stell ich mir ähnlich befriedigend vor wie 1600 Facebook-freunde;-) Schöner Schein, aber man sollte halt nie einen echten Freund brauchen. Und der virtuelle Duft der Macchia oder der virtuelle Wind vom Meer ist auch nicht so meins. Und die virtuelle Paella schmeckt mir nicht... ich habs mehr mit dem realen Leben, nicht mit hippen künstlichen Welten

@Minka04 - Vergessen Sie bitte die Grenzen.

16:21 von Minka04:
"Fiebermessen ist nicht so ein großer Aufwand meiner Meinung nach."
> Das stimmt natürlich. Aus dem Grund könnte man so etwas auch flächendeckend einsetzen. Aber eben flächendeckend und nicht nur entlang einer Linie, die einmal um das Land herumführt.

"Der symptomlos Infizierte löst in seiner Gegend eine Infektionskette aus. Die anderen nicht mehr."
> Richtig. Nur gibt es tausende Infizierte im(!) Land. Die gilt es zu finden und nicht die wenigen Einreisenden.

@Demokrat49 um 12:55Uhr

WOW ! Geht´s noch? Ich weiß ja nicht, ob Sie mal was von Geschichte gelernt haben, aber anscheinend meinen Sie, daß das römische Reich nur entstanden ist, weil die Römer den Barbaren "Kultur" bringen wollten?! Zusammengefasst können Sie sicherlich die Zeiträume nennen, in denen Rom oder das spätere Italien nicht vom Ausland abhängig war und in irgendeiner Form versorgt und finanziert wurde, oder? Sie können bestimmt auch erklären, seit wann es in Italien das wirtschaftliche Dilemma gibt und daß daran natürlich die Regierungen und die Bevölkerung absolut schuldlos sind.Ich bitte um entsprechende Angaben!

@deutlich Es ist kein

@deutlich

Es ist kein gleichwertiger Ersatz, nein. Bevor ich aber z.B. Angkor Wat gar nicht erleben könnte, würde ich ein virtuelles Angebot gerne wahrnehmen.

@ Nachfagerin

Sie scheinen ein Verfechter der Reisefreiheit zu sein!
Statt Muschel oder Sand hoffe ich nicht, das Sie oder Ihre Nachbarn ein anderes Mitbringsel aus dem Urlaub mitbringen!

Na dann

schönen Urlaub im Corona-Hotspot ...
Dann sollte man sich aber auch verpflichten, nicht zurück geholt, oder behandelt zu werden ... um es anders zu sagen: selber schuld ...

11:46 von Sternenkind

und etliche fürchten den Verlust ihrer Existenz. Warum ist dann überhaupt ein Urlaub so wichtig?
.
war das jetzt ne ernsthaft gestellte Frage ?
Urlaub bedeutet Arbeitsplatz
der Umstand im Fremdenverkehr zu arbeiten
direkt mit seiner Existenz zu tun hat

Bella Italia

Fakt ist aber auch, dass Italien einen "wahren" Lockdown hatten und sich die Bevölkerung nicht außer Haus bewegen durfte nach Lust und Laune, wie man es in D konnte. Und der allergrößte Teil der Bevölkerung hat sich daran gehalten. In D war der "Lockdown" wesentlich kürzer und nicht so schmerzhaft wie bei uns... Und dennoch gehen die Deutschen auf die Straße und protestieren gegen die Corona Maßnahmen (zum Teil auch unfriedlich), in Italien nicht passiert... Aber Hauptsache die BÖSEN ITALIENER. Und man vergesse nicht, dass die Mehrheit der Bevölkerung hier keineswegs deutschlandfeindlich ist, obwohl sie wissen, wie "böse" viele Deutsche über uns (be) richten. Und es sei auch noch erwähnt, dass auch wir Nettozahler in der EU sind und keineswegs Schmarotzer und Faulenzer. Aber die Deutschen sind und bleiben nun mal die besseren Menschen und Europäer.

16:27 von in Zukunft

«An den "Ballermann" hatte ich nun gerade nicht gedacht, sondern eher an kommentierte virtuelle Museumsbesuche, Busfahrten, Rundgänge durch alte Tempelanlagen u.ä.»

Schon ein Virtueller Rundgang durch den Dom zu Kölner kann nicht annähernd die Atmosphäre wiedergeben, die man spürt, sobald man den Raum mit seiner Höhe & Weite betritt. Im Petersdom unter der Kuppel stehen, die Deckengemälde mit eigenen Augen betrachten … können Virtuelle Bilder niemals esrsetzen !

Selbst im Colloseum sein, sich vorstellen, woher die Löwen kamen, wie Gladiatoren gegen sie kämpften. Jeder hat dabei seine eigene Virtualität, nicht eine allgemein generierte …

Gar nicht zu reden von Kulturgütern wie Angkor Wat in Kambodscha, Tikal in Guatemala, Machu Picchu in Peru hoch in den Anden.

Angkor Wat war grauenhaft voll von Touristen. Doch auch die gefühlte Dschungel-Atmosphäre kann Virtuelles nie wettmachen.

In Tikal & Machu Picchu hatte ich Tränen in den Augen.
Vor Ehrfurcht vor grandioser Erhabenheit …!

@schabernack, 17:44 Das haben

@schabernack, 17:44

Das haben Sie schön geschrieben, und ich gebe Ihnen recht. Mir ging es auch schon so.

Dennoch würde ich derzeit - selbst wenn es möglich wäre - keine Reise antreten. Und vielleicht hängt es auch vom Nutzer ab, wievielte er einer virtuellen Reise dann tatsächlich abgewinnen könnte. (Ich habe mal ein VR-Spiel, bei dem man "fliegt", kurz ausprobiert. Die andere Person fand es "interessant", ich dagegen musste mich trotz Dauerbremsens fast übergeben... So echt wirkte es.

Nicht nur Touristen...

möchten nach Italien.
Auch Menschen, die dort endlich wieder Eltern und Geschwister besuchen können (wollen).

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