Kommentare

das ist richtig

dazu gehören aber ganz sicher nicht eurobonds, wie es die linken herbeisehnen

Die Krise als Chance zum Umbau nützen.

Im Prinzip hat Timmermanns Recht.
Leider wird sich ein Teil der Wirtschaft nach menschlichem Ermessen nicht mehr erholen. Das böte aber auch eine Chance wie nach dem Krieg.
Es wäre ein großer Fehler, blind nur die alten Strukturen zu fördern.

@Karl Napf

Eurobonds sind nicht das Wichtigste!
Das Wichtigste ist die Garantie der Europäischen Zentralbank, so viele Staatsanleihen zu kaufen, dass das Zinsniveau für alle bei ca. 0 % liegt!
Das hat Draghi schon richtig gemacht und das wird unter Lagarde auch fortgesetzt
Unsinnig sind nur die Käufe von deutschen Staatsanleihen durch die Bundesbank, da die Rendite der Anleihen zurzeit ja sowieso schon negativ ist!
Die meisten Deutschen haben keine Ahnung von Geldpolitik und wissen nicht einmal, dass die Bundesbank in den letzten Jahren für ca. 500 Milliarden Euro deutsche Staatsanleihen mit frisch produziertem Geld gekauft hat!
Quelle: makroskop.eu

Green Deal

Timmermans: Deutschland kann massiv Investitionen machen. Das können die Niederlande auch. Andere können das nicht. 
###

Kann Deutschland das ? Um massiv zu Investieren muß die Wirtschaft als erstes einmal wieder zum Laufen gebracht werden. Und die Wirtschaft ist aber gerade an Boden. Andere Länder können oder wollten einen Green Deal schon vor der Krise nicht. Sollte die jetzige Krise irgendwann überwunden sein, und keiner kann sagen wann es soweit ist, werden die Staaten in Europa ganz andere Probleme haben als einen Green Deal. Um das zu verstehen braucht man kein Wirtschaftsweiser zu sein...

Timmermans-Interview:Der Green Deal ist unsere Strategie...

Der European Green Deal erkennt die Subventionierung fossiler Energieträger als Problem an.
Die EU-Kommission will,das die steuerliche Bevorteilung von Kraftstoffen im Luft- und Schiffsverkehr endet.

Aber die Bundesrepublik subventioniert und privilegiert Auto-und Flugmobilität mit fast 29 Milliarden Euro im Jahr.
Energiesteuerbefreiung der Binnenschafffahrt,Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge,Energiesteuerbefreiung des Kerosins und des Dieselkraftstoffs.Dienstwagenprivileg mit einem Volumen von 3,1 Milliarden Euro eingesparter Steuer.

Das ist ein bißchen wenig für

Das ist ein bißchen wenig für eine EU Wirtschaftsstrategie. Wichtiger wäre den Aufbau von Zukunftsindustrien viel stärker zu unterstützen, namentlich im IT-, KI-, Halbleiter- und Internetbereich.

nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltigkeit ist ein wirklich schönes Wort und wird aktuell ständig rausposaunt. Viel schwerer ist es wirklich nachhaltig zu leben und zu wirtschaften.
Dieses ganze Wirtschaftssystem, so wie es aktuell läuft, ist auf Ausbeutung des Planeten und partiell auch der Menschen aufgebaut. Ohne andauernde Ressourcenentnahme natürlicher Vorkommen und Ausbeutung von Arbeitskraft ist das in dieser Form überhaupt nicht lauffähig, das wissen auch sehr viele Leute.
Grosse Teile der Bevölkerung (weltweit) glauben nur durch ständigen Konsum ein erfülltes Leben zu haben. Ziele und Schwerpunkte abseits dieses Konsumrausches sind rar.
Ich habe keine Hoffnung, dass der Green Deal wirklich funktioniert, zu fest sind die vorhandenen Strukturen, meine Unterstuetzung hat Herr Timmermans, viel Erfolg!
Gruss, Niccolo

@Der freundliche...

Zum Investieren muss man Schulden machen und nicht warten bis die Wirtschaft wieder läuft!
Musterknabe Japan:
Japan macht wegen der Krise ca. 1.000 Milliarden Euro neue Schulden, was ca. 25 % des japanischen Bruttosozialprodukts entspricht!
Auch die USA handeln richtig und machen ca. 4.000 Milliarden Euro neue Schulden!
Quelle: makroskop.eu

Green Deal

Ich hatte gehofft, dass unsere überbezahlten realitätsfernen EU-Bürokraten durch die anstehende riesige Wirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit etc. zur Vernunft kommen und von diesen sinnlosen grünen Umsteuerungsplänen absehen. Da habe ich mich wohl getäuscht.

„Jetzt hören wir immer mehr Stimmen, die sagen, der Green Deal sei im Moment nicht möglich, die Industrie liege am Boden, sie könne jetzt beim Wiederaufbau nicht noch neue Umweltauflagen erfüllen. Was meinen Sie dazu?
Frans Timmermans: Der Green Deal ist unsere Wirtschaftsstrategie. Das ist nicht etwas Schönes, was man dann hinzufügt, sondern das ist etwas Notwendiges, damit wir unsere Wirtschaft von Anfang an gut gestalten. Es wird in vielen Bereichen einen Strukturwandel geben, wie wir ihn selten gesehen haben“

Herr Timmermans hätte das auch in einem Satz zusammenfassen können: Der Green Deal macht die Wirtschaft aus.

Schon, weil das hier nicht nur in der Wirtschaft, sondern jedem bekannt ist und alle, die es jetzt noch nicht wahrhaben wollen es eher früher als später zwangsläufig selbst bemerken werden:
„Ich glaube, in der Wirtschaft weiß man, dass nur nachhaltiges Wirtschaften auf Dauer Gewinne und Jobs liefern wird"

Umwelt-/Klimaschutz sind keine Optionen, sondern existenziell.

@smirker

nicht gekauft hat, sondern auf Anweisung der EZB kaufen mußte. Es sollte ja die Balance entsprechend der EZB-Anteile gewahrt bleiben.

Timmermanns hat mit so vielem recht

Timmermanns hat mit so vielem so recht. Mein ausdruecklicher Dank an Timmermanns.

Womit er recht hat:

1. bei der Elektromobilität:

https://www.tagesschau.de/ausland/timmermans-greendeal-101.html

Timmermans: Dass wir unsere Autoindustrie retten müssen, das ist ein europäisches Anliegen, nicht nur ein deutsches. Ich würde aber sagen, wir müssen auch dafür sorgen, dass wir mehr Elektromobilität haben, damit wir mehr Autos haben, die unter der 95-Gramm-Grenze bleiben. Das ist für ein nachhaltiges Europa sehr wichtig. Und wenn wir Abwrackprogramme machen, warum dann nicht ökologische Abwrackprogramme? Ich glaube, es gibt auf der europäischen Ebene viel Unterstützung dafür.

2. Schulden fuer Nachhaltigkeit:

Was für eine Welt bieten wir dann unseren Kindern und Enkelkindern an, wenn wir sagen: Wir bekommen extra Schulden, aber keine saubere Welt und keine ökologisch verantwortliche Politik? Das ist doch nicht vermittelbar.

Wo Timmermanns aber bei den Schulden aufpassen muss

Wo Timmermanns bei den Schulden aber aufpassen muss ist dass hier:

1. wer zahlt diese Schulden:

https://www.tagesschau.de/ausland/timmermans-greendeal-101.html

Wer wird denn diese Schulden tragen? Das sind doch unsere Kinder und Enkelkinder

Nein, das muessen die heutigen Generationen tragen.

2. die Schulden muessen begrenzt bleiben und duerfen nicht ausufern:

https://www.tagesschau.de/ausland/timmermans-greendeal-101.html

Timmermans: Vielleicht kann das folgende Argument die Öffentlichkeit und Politiker auch in Deutschland überzeugen: Wenn wir aus dieser Krise herauskommen wollen, dann müssen wir viel, viel investieren.

Aber Timmermanns hat mit noch mehr recht. Und ich stehe ebenfalls zu dem Green-Deal.

Womit Timmermanns weiterhin recht hat

Womit Timermanns weiterhin recht hat:

3. Investitionen in Nachhaltigkeit:

https://www.tagesschau.de/ausland/timmermans-greendeal-101.html

Man kann das doch nicht unseren Kindern zumuten zu sagen: Okay, wir werden investieren. Das führt zu mehr Schulden. Aber die Investitionen gehen in die alte Wirtschaft. Das werden unsere Kinder nicht akzeptieren. Unsere Mittel werden wegen der Corona-Krise beschränkt sein. Wir können diese Euros nur einmal ausgeben. Deshalb haben wir der kommenden Generation gegenüber die Verantwortung, dass wir nachhaltig investieren.

4. der Green-Deal muss Wachstum ermöglichen:

https://www.tagesschau.de/ausland/timmermans-greendeal-101.html

Timmermans: Wir müssen dafür sorgen, dass wir aus dieser Krise nachhaltig kommen, dass wir aus dem Green Deal unsere Wachstumsstrategie machen. Damit wir auch Europa sauberer machen, widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger. Und dazu muss es auch grün werden.

16:29 von Stern2100

Zitat:"Ich hatte gehofft, dass unsere überbezahlten realitätsfernen EU-Bürokraten durch die anstehende riesige Wirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit etc. zur Vernunft kommen und von diesen sinnlosen grünen Umsteuerungsplänen absehen."

Könnten Sie sich auch inhaltlich zum "Green deal" äußern oder beschränken Sie sich auf wohlfeile Beschimpfungen von " überbezahlten realitätsfernen EU-Bürokraten"? Wie "sinnlos" diese Umsteuerungspläne sind, erfährt gerade unsere Autoindustrie, die es seit Jahren verschläft, dass ihr altes Erfolgsmodell in vielen Teilen der Welt inzwischen zum Auslaufmodell geworden ist. Oder sollen wir weiterhin unsere begrenzten Rohstoffe verschwenden, die Erde zumüllen nach dem Motte: nach uns die Sintflut? Die wird vielleicht sogar kommen, wenn nicht bei uns, dann in Bangladesh oder auf den Malediven...

Deswegen: Ueberleben hängt vom Klimaschutz ab

Von daher sage ich auch zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/timmermans-greendeal-101.html

Timmermans: Auf unserer Prioritätenliste steht die Klimakrise im Moment nicht oben. Das ist logisch, es ging zunächst um Überlebensfragen in der Corona-Pandemie. Aber die Klimakrise ist nicht weg. Sie ist noch immer da.

Ueberleben ist genauso wichtig wie Klimaschutz weil unser aller Ueberleben vom Klimaschutz abhängt. Das eine ist die Bedingung fuer das Andere. Und dazu gehört unter Anderem auch der Ausstieg aus den Atomwaffen. Warum?? Deswegen:

fuer Uranabbau braucht man Bergwerke und Tagebaue wie bei der Braunkohle auch. Aber: damit wird Natur zerstört, die Lebensräume von Tieren werden zerstört, die Erderwärmung wird verstärkt und das Klima damit wieder geschädigt. Nochdazu sind Atomwaffen Massenvernichtungswaffen (VStGB §§ 6, 7, 8, 10, 12, 13, 14 und 15). Ebenfalls weg muessen Braunkohle, Erdöl und Erdgas (beim Gas mittelfristig) sowie Braunkohle.

Da hab ich

aber ernste Zweifel, jetzt schon haben wir einen Schuldenberg angehäuft, wir waren gerade bei 60 Prozent, es wird viele Jahre dauern, wieder dorthin zu kommen.
Wo soll das Geld herkommen, immer von unten von den Kleinen, die Last ist aber in der EU schon mit die höchste in Deutschland.
Dann kommt als nächstes der CO2 Preis dazu, alles wird zur Zeit teurer, dann nächstes Jahr noch eine Schippe drauf.
Das wird so nicht funktionieren, die Grenze der Belastung für die Bürger ist erreicht, viele Arbeitsplätze werden verloren gehen.
In Brüssel mit dem Gehalt, hat man gut reden.

16:06 von Bernd Kevesligeti

Aber die Bundesrepublik subventioniert und privilegiert Auto-und Flugmobilität mit fast 29 Milliarden Euro im Jahr.
----------------------------------------------
Wo bitte ist die Automobilität subventioniert?
Bei Dieselkraftstoff ist der Steuersatz etwas niedriger als bei Benzin-dafür die KFZ-Steuer wesentlich höher. Und wenn der Steuersatz für Diesel mit Benzin gleichgesetzt wird, dann würde ich immer noch einen Dieselmotor bevorzugen-weil er weniger CO2 / 100km freisetzt, als ein Benzinmotor mit vergleichbarer Leistung.
Was das Kerosin für Flugzeuge und Schiffsdiesel angeht, haben sie allerdings recht.

Green Deal ist der einzig Weg

Wir können Warten bis die Polarkappen abgeschmolzen sind, bis die Böden ausgetrocknet sind, die Insekten vergiftetsind und die Bauern nur noch Missernten einfahren.
Unsere Wirtschaft ist auf Wachstum aus, aber das ist keine Lösung. Es gab mal die 3 Rs - Reuse, Reduce und Recycle - über die erste zwei redet keiner und der letzte Punkt wird immer nur schöngerechnet.
Es gibt nur den Wechsel und hier haben wir die Wahl

--> BY DESIGN or BY DESASTER

Mir scheint BY DESASTER ist die erste Wahl der Wirtschaft und vieler Politiker. Es scheint man will nicht begreifen, aber die Auswirkungen können wir täglich sehen. Man muss nur der Wissenschaft zuhören oder einfach mal die Natur beobachten und verfügbare Zahlen anschauen. Corona war ein Vorgeschmack auf das was in den nächsten Jahren kommen wird.

Ganz so grün wie Herr Timmermanns das möchte,...

...wird es ganz sicher nicht werden, aber die Gelegenheit, jetzt umzusteuern, ist die zeitlich richtige.
Natürlich wird das kosten, aber kosten wird es auch, die Wirtschaft in altgewohnter Form wiederzubeleben, und später nochmal, um sie einigermaßen umwelt- und zukunftsgerecht zu gestalten.

Nach wie vor jedoch sind die genehmigten Investitionen für die E-Mobilität
(“1 Mio. Ladestationen, Akkuherstellung, Einbau, Recycling usw.) aus meiner(!) Sicht ein Schuss in den Ofen:
Die E-Mobilität wird nicht durchsetzen, allenfalls ein Nischendasein führen; warum dieses Kapitel nicht überspringen und gleich in H-Antrieb investieren?
In der produzierenden Industrie will Timmermanns ja auch die “alten Energieträger“ durch Wasserstoff ersetzen.

@Hirschauer

Das stimmt, denn die Bundesbank ist ja nur noch eine Filiale der Europäischen Zentralbank und hat die Anweisungen der Zentrale durchzuführen!
Trotzdem ist dieser Ankauf von deutschen Staatsanleihen Unsinn, da ja deren Rendite sowieso schon negativ ist!
Laut den Informationen der Ökonomen um Prof. Flassbeck ist im neuen Kaufprogramm über 750 Milliarden Euro nun dieser unsinnige Ankauf nach dem Anteil am Eigenkapital der EZB ausgesetzt und die EZB kann vermehrt den Ankauf von italienischen, spanischen, griechischen Staatsanleihen vornehmen, was auch sinnvoll ist!
Quelle: makroskop.eu

16:40 von Nettie

Sie sollten bei ihren Ausführungen zur Kenntnis nehmen, dass die Wirtschaft nicht zerstört ist und wieder aufgebaut werden muss. Die Wirtschaft ist zur Zeit lediglich gedrosselt und bestehende Strukturen werden wieder genutzt, wenn der Bedarf da ist. Die überwiegende Mehrzahl der betroffenen Unternehmen, kann die Krise mit Kurzarbeit und Subventionen möglicherweise überstehen-aber nicht gleichzeitig eben mal noch die Heizungsanlage erneuern, oder die alte Werkhalle abreißen und eine neue bauen.
Der Green Deal war ohne Corona schon eine unglaubliche Herausforderung-jetzt brechen in allen Ländern erst mal die Steuereinnahmen weg-wer soll da im Augenblick nochmals Billionen für einen Green Deal haben?

Wir brauchen Kernkraft

Frankreich hat innerhalb von zehn Jahren durch den Bau von Kernkraftwerken seine CO2-Emissionen um rund 30% senken koennen, waehrend Deutschland immer noch weit von seinen Klimazielen entfernt ist.

Nachwievor redet man sich in Deutschland ein, dass man durch den Bau von Solar- und Windparks die Emissionen senkt. Das ist aber bisher nicht passiert, denn jede Solaranlage und jedes Windkraftwerk braucht immer ein Backup-Kraftwerk, welches in der Regel fossil befeuert wird.

@ Demokratieschue, um 16:49

Eine Abwrackprämie zugunsten der E-Autos ist aus meiner Sicht kein ökologisches Abwrackprogramm.
Es ist ein Gewissenberuhigungsprogramm, mehr nicht.
Erst wenn Wasserstoff mit Hilfe regenerativer Energien in hinreichender Menge produziert werden kann, darf von ökologisch geredet werden.

P.S.: Warum zitieren Sie aus dem Artikel, den man eh gelesen hat, wenn man sich zu seinem Inhalt äußern möchte? Benutzen Sie die Zeichenzahl doch lieber zum Niederschreiben eigener Hirnprodukte.

17:00 von Demokratieschue.

Ebenfalls weg muessen Braunkohle, Erdöl und Erdgas (beim Gas mittelfristig) sowie Braunkohle.
--------------------------------------------
Genau Atomkraft weg, fossile Brennstoffe weg-keine Autos, keine Schwer und Chemieindustrie mehr, keine intensive Landwirtschaft und keine Massentierhaltung.
Es wäre nett, wenn sie dann auch mal dazu schreiben, womit unser Staats und Sozialsystem bezahlt werden soll-mit Tofu Produktion, ohne individuelle Mobilität und Millionen ohne Job ist alles, was sie schreiben nur Wunschdenken.
Zu 99% wird unsere gesamte Gesellschaft von dem finanziert, was sie verbannen wollen.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Es sieht so aus, dass die EU es mit ihrer angesagten Klimapolitik ernst meint- also kein PR-Gag und kein Aprilscherz. Gut so!
Wenn also , durch die Corona-Krise, in großen Zahlen in die Wirtschaft investiert werden muss, dann mit klimaorientierten Komponenten. Und Timmermans spricht von Strategie(!), leider enthält das Interview zu wenige Details, um dieses Umsteuern in Umfang und Qualität beurteilen zu können. Das sollte dann auch bald kommen, damit die Wirtschaft sich darauf einstellen kann. Es geht ja nicht nur um die Automobil-Industrie, wobei hier der Weg klar und richtig ist: keine Abwrackprämie alten Stils mehr! E- und Hybridautos müssen gefördert werden.
Und für Verbrennungsmotoren müssen endlich ECHTE Verbrauchsangaben eingefordert werden.
Fazit: gutes Vorhaben, aber erst richtig zu beurteilen, wenn die Details bekannt sind.

@SchleswigHolsteiner

Die Schuldenbremse steht im Grundgesetz, weil die deutschen Politiker keine Ahnung von Geldpolitik und volkswirtschaftlichen Zusammenhängen haben!
In Japan kauft die Zentralbank soviele Staatsanleihen an, dass die Rendite der japanischen Staatsanleihen bei ca. 0 % liegt!
Deutsche Staatsanleihen haben sogar eine negative Rendite!
Auch die USA haben in den letzten 40 Jahren ihre Staatsverschuldung ca. ver-20-facht, ohne dass die Zinsen gestiegen sind!
Sind darüber hinaus, sehr viele Staatsanleihen im Besitz der Zentralbank, so wie in Japan zurzeit ca. 50 % mit weiter steigendem Anteil, dann zahlt der Staat Zinsen an die Zentralbank und die Zentralbank zahlt den Gewinn aus diesen Zinseneinnahmen über ihre Gewinnausschüttung wieder zurück an den Staat!
Quelle: makroskop.eu

17:10 von Muda

Wir können Warten bis die Polarkappen abgeschmolzen sind
------------------------------------------------
Egal ob mit oder ohne green Deal-die Polkappen werden auf jeden Fall wieder abschmelzen-so wie sie es seit Millionen Jahren mit schöner Regelmäßigkeit alle ca. 60.000 -80.000 Jahre tun.
Wir leben zur Zeit immer noch in einer abklingenden Eiszeit- seit ca. 12000 Jahren.
Den größten Teil der letzten Million Jahre war es viel wärmer als heute.
Also keine Panik.

@wenigfahrer

Das Geld kommt von der Zentralbank und nicht vom Steuerzahler!
Die 60 % Grenze ist völliger Unsinn, genauso werden Staatsschulden nicht zurückgezahlt werden können, solange die privaten Haushalte und die Unternehmen weiter sparen!
Erst wenn die privaten Haushalte und die Unternehmen sich verschulden, ist es aufgrund der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung sinnvoll und notwendig, wenn Staatsschulden abgebaut werden.
Davon sind wir aber meilenweit entfernt und deshalb muss sich der Staat weiter verschulden!
Dies ist auch kein Problem (siehe Japan mit seiner Staatsverschuldung von ca. 240 % des Bruttoinlandsprodukts)
Quelle: makroskop.eu

ein neues Denken

in einen "Green Deal" und nachhaltiges, klima- und umweltschondendes Wirtschaften und Handeln wenn das passieren würde, hätte diese "Coronakriese " wenigstens noch zu was sinnvollem beigetragen.

re von Hanno Kuhrt 17:09

Zu nennen wäre da noch das Dienstwagenprivileg.Die pauschale Besteuerung privat genutzter Dienstwagen.Sie
erlässt den Haltern 3,1 Milliarden Euro p.a.

Die Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoff beträgt 7,35 Milliarden Euro.

Ach nö!

Ich will doch nen funkel-nigel-nagel-neuen SUV mit Prämie erwerben! Mein Lobbyist hat gesagt, dass er dass ganz bestimmt hinkriegt. Und nun spuckt uns der Timmermanns ins Süppchen!

um 17:43 von Bernd Kevesligeti

>>Zu nennen wäre da noch das Dienstwagenprivileg.Die pauschale Besteuerung privat genutzter Dienstwagen.Sie
erlässt den Haltern 3,1 Milliarden Euro p.a.
Die Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoff beträgt 7,35 Milliarden Euro.<<

um der Wahrheit gerecht zu werden dürfen Sie nicht vergessen das der Nutzer des Dienstwagen für die private Nutzung Steuern bezahlt und die Subvention von Dieselkraftstoff durch höhere KFZ Steuer teilweise ausgeglichen wird.

Alte Zöpfe ab, völlig neues Outfit her.

Es Zeit für den Umbau der Deutschland_AG und der Europa_AG.
Ich meine, die Autobauer in Deutschland und Europa müssen den Zeitpunkt nutzen, um sich völlig neu aufzustellen. Jetzt Steuergelder für fette Autos mit fetten Verbrennungsmotoren als Subventionen auszugeben ist in die Zukunft betrachtet eher Steuergeldveruntreuung. Denn die v.g. gebauten Autos oder noch zusammen zu bauende Autos auf Halde (Teile sind in der Logistik liegen geblieben) sind schon heute die Ladenhüter der Zukunft. Green Deal geht anders. Hier ist die Industrie zu fördern, die in Brennstoffzellen sowie diese Antriebe herstellt und z.B. in LKWs und Busse einbaut, die Bereiche der Autoindustrie die Batterie-PKWs herstellt (+ Recycling) , Infrastruktur für Stromtrassen der erneuerbaren Energie, weitere Ausbau der Windenergie und Solartechnik vorrangig in Italien, Spanien, Griechenland, und Portugal. Dazu ist eine Infrastruktur für Brennstoffzellen (Tankstellen) und Batterie-PKW (Ladestationen) zu fördern.

re von hesta15 18:12

Nein,der Dienstwagen ist steuerlich begünstigt.
Außerdem sind noch Biokraftstoffe der ersten Generation,die aus der regulären landwirtschaftlichen Erzeugung stammen und somit zu den bestehenden Umweltproblemen vor Ort beitragen mit 1,05 Milliarden Euro steuerlich begünstigt.

17:43 von Bernd Kevesligeti

Die Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoff beträgt 7,35 Milliarden Euro
.
wie sieht das aus
ich merke nur das meine KFZ Steuer erheblich teurer ist weil ich nen Diesel fahre

@16:05 von Der freundliche...

Eine veraltete Industrie wieder zum Laufen zu bringen ist Unsinn. Nicht umsonst sind damals auch die deutschen Unternehmen u.v.a. nach China abgewandert und haben im Ausland die neusten Produktionsanlagen aufgebaut. Mit der Auswirkung, dass nun billige Waren aus dem Ausland nach Deutschland importiert werden. Corona hat gezeigt, es gibt Grenzen ... Und Logistikprobleme. Das führte im Zuge der Globalisierung bei Wirtschaftswissenschaftlern zu der Erkenntnis, dass ein Rückbau der Globalisierung hin zur Produktion und Lagerung von systemrelevanten Produkten in Deutschland und Europa unumgänglich sein wird.

16:58 von Peter Meffert

Könnten Sie sich auch inhaltlich zum "Green deal" äußern
-----------------------------------
Ich weiß ja nicht, ob sie sich inhaltlich zum Green Deal äußern können-bisher ist ja nur bekannt, dass es zunächst mal 1000 Mrd Euro kosten soll und Herr Timmermanns hat ja auch schon mal geäußert, welche Länder das bezahlen sollen.

@16:29 von Stern2100

Auf alten Systemen rumzureiten, ist out. Zukunft ist in.
In der Welt wurde und wird u.v.a. an der Brennstoffzellentechnik gearbeitet. Etliche Länder haben bereits Brennstoffzellen in Busse oder gar schon in LKWs einbauen lassen, wenn auch ggf. z.Z. nur zu Testzwecken. Selbst in Deutschland sind da schon erste Anfänge zu sehen (z.B. ÖPNV Busse in Hamburg) Zu TESLA (USA) brauch ich hoffentlich nicht weiter ausführen. Brennstoffzellen werden in der Zukunft ggf. auch zur dezentralen Stromerzeugung in Gebäuden eine Rolle spielen. Das Alles sind keine sinnlosen grünen Umsteuerungspläne, sonder Investition in die Zukunft. Muss nur so gesehen werden ...

re von Sisyphos3 18:21

Es geht in dem Artikel um den von der EU-Kommission angestrebten Green Deal.Er verträgt sich nicht mit einer Vielzahl von umweltschädlichen Subventionen,von insgesamt 29 Milliarden Euro im Jahr.

18:33 von Hanno Kuhrt

Zitat:"Könnten Sie sich auch inhaltlich zum "Green deal" äußern"

Haben Sie meinen ganzen Kommentar gelesen oder nur den ersten Satz? NB: Was meinen Sie, was es kosten wird, wenn wir jetzt einfach mal so weiterwursteln und die Rechnung dann in zehn oder zwanzig Jahren präsentiert bekommen? Wie ein anderer Forist treffend schrieb: Änderungen by design oder by disaster...Dann doch lieber by design.

@um 17:22 von dito

Leider falsch. Es wird ein Stromnetzausbau für regenerativen Energien gebraucht. So kann die erzeugte Energie auch an die Endverbraucher geraten. Das Netz wird aber nicht gebaut, - der Lobbyismus der Atomenergie und fossilen Energie in Deutschland lässt Grüßen (winke ... winke ...) - . Dabei ist der Stromnetzausbau ganz einfach. Das Stromnetz wird in die Bundeswasserstraßen verlegt. Und dort angelandet, wo die Bundesländer, + ggf. Kreise, Kommunen, Städte dies vorgesehen haben. Alles eine Frage der Planung, aber die ist in letzten Jahren mit der "schwarzen 0" kaputt gespart worden.

Wie kommt das nur?

"ich merke nur das meine KFZ Steuer erheblich teurer ist weil ich nen Diesel fahre" Sisyphos3
.
Es soll da einen Zusammenhang mit den aufgeführten Merkmalen geben:

- Zeitraum Zulassung
- Motorentyp Diesel, Benzin, Elektro
- Abgasnorm E3, E4, E5, E6
- Kubikzentimeter (ccm) Hubraum
- CO2 Wert CO2-Ausstoß je km

So, nun einfach mal die Werte der alten Ente mit denen des 6-zylinder-Diesels mit 240 PS vergleichen, und oh Wunder, es liegt nicht NUR am Diesel.

17:43 von Bernd Kevesligeti

Die Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoff beträgt 7,35 Milliarden Euro.
-------------------------------------
Wissen sie auch, dass pro angefangene 100ccm³ die dreifache KFZ-Steuer auf einen Dieselmotor erhoben wird, egal ob EU4, 5 oder 6?
Von 9,3 Mrd KFZ- Steuereinnahmen entfallen 6,2 Mrd auf Dieselmotoren.
Macht in Summe dann noch 1,15 Mrd Steuervorteil für Diesel-der dafür die Umwelt mit deutlich weniger CO2 belastet-das finde ich vollkommen ok.

Edikettenschwindel

Was, ist der green deal. Reine Absichtserklärung, energieintensive Produkte werden nach Fernost oder sonstwo ausgelagert und dort die Umwelt zerstört.
Nur bei Emissionen betrifft es den ganzen Erdball. Da, können wir eines Tages vielleicht sagen, wir in Europa haben die Emissionen gesenkt und ihr Asiaten unsere Umwelt noch mehr zerstört. Und jetzt gibt es noch Corona, da werden die Ausreden über Nichterfüllung des Emissionsvertrages verwässert. Den Glauben an eine saubere Umwelt und Natur habe ich längst verloren.

Ein Realist

Und ein Hoffnungsträger in der EU für alle, die nicht reich oder alt sind. Ob ein Argument mit Moral aber bei der CDU und den Seeheimern verfängt?

@Schleswig-Holsteiner: wenn Sie mal nachschauen, wo der Gewinn aus Arbeit prozentual so hingeht, werden Sie sich schon ausgebeutet vorkommen. Das sie global gesehen auch ausbeuten ist da unbenommen.

um 18:21 von Bernd Kevesligeti

>>Nein,der Dienstwagen ist steuerlich begünstigt.<<

der Arbeitgeber bekommt eine Steuerbegünstig für den Dienstwagen. Der Nutzer des Dienstwagens muss für privat gefahrene Kilometer pauschal 1,1% vom Neupreis versteuern, monatlich und bis zum Ende der Nutzung immer vom Neupreis.

Am 08. Mai 2020 um 17:22 von dito

Nachwievor redet man sich in Deutschland ein, dass man durch den Bau von Solar- und Windparks die Emissionen senkt. Das ist aber bisher nicht passiert, denn jede Solaranlage und jedes Windkraftwerk braucht immer ein Backup-Kraftwerk, welches in der Regel fossil befeuert wird.
----------------------------------------------
Da bin ich vollkommen ihrer Meinung-aber mit diesen Argumenten werden sie die "wir sind dagegen Fraktion" nicht überzeugen können.
Für Ideologen haben Sachargumente nur eine unbedeutende Nebenrolle.

Schulden machen

Mit der "schwarzen 0" sind in der Vergangenheit viele Projekte zum Erliegen gekommen. Ich denke da z. B. an die Planungsstäbe in Kommunen, Kreise, Städte, und in den Landesbehörden. Selbst wenn etwas in Gang gesetzt werden soll, geht nicht, es fehlen die Planungsstäbe. Folgt: Schulden machen, und Leute einstellen.
Und was die Autobauer angeht: Der Markt regelt das, sagten immer die Neoliberalen und Befürworter der Globalisierung. Wieso haben sich die Autobauer in Deutschland nicht z.B. an die USA (siehe TESLSA) und an China dran gehangen. Die Autobauer - gerade in China und auch in Asien - fahren gerade den deutschen Autobauern mit den Brennstoffzellen-Fahrzeugen davon. Um das wieder aufzuholen, müssen nun Schulden gemacht werden.

18:44 von DeHahn

Wenn sie bitte selber nachschlagen, werden sie feststellen, dass ihre Ausführungen betreffs Dieselmotoren-Besteuerung nicht zutreffen.
Egal ob Euronorm 4,5 oder 6 beim Diesel kosten 100ccm³ 15,44 Euro.
Selbst ein Euro 4 Benziner ist da noch billiger.
Liegt also nur am Diesel!

re von Hanno Kuhrt 18:44

Es geht um den Green Deal.Die Bundesrepublik aber bevorteilt nicht ökologische Kraftstoffe steuerlich.Das deutet eben nicht darauf hin,daß eine Verkehrswende
ernsthaft angestrebt wird.
Der European Green Deal(der EU-Kommission) stellt ausdrücklich fest,daß der Verkehrssektor einen gewichtigen Beitrag zur Erreichung der Emissionsziele leisten muß.

dass wir mehr Elektromobilität haben

damit wir mehr Autos haben, die unter der 95-Gramm-Grenze bleiben
.
nicht schlecht
der Strom kommt ja aus der Steckdose und wird nicht in Kohlekraftwerken erzeugt

re von hesta 15 18:50

Und warum wird am Dienstwagenprivileg festgehalten ?
Und warum treten Sie so dafür ein ?

18:49 von ottokar

Ein Realist
Und ein Hoffnungsträger in der EU für alle, die nicht reich oder alt sind. Ob ein Argument mit Moral aber bei der CDU und den Seeheimern verfängt?
--------------------------------------
In Gesamtheit kann dann die Zukunft nur einer sozialistisch / kommunistischen Gesellschaft gehören, in der niemand ausgebeutet wird, keiner nach Gewinn strebt und ganz wichtig: alle das Gleiche haben und damit auch zufrieden sind.
Alle Versuche eine solche Gesellschaft aufzubauen sind bisher grandios gescheitert.

@SchleswigHolsteiner

Die Zinsen werden von der Zentralbank bestimmt!
Das hat Draghi schon gezeigt, als er alleine durch seine "Whatever it takes"-Ankündigung die Zinsen der Staatsanleihen sinken ließ!
Ein Staat, der in der eigenen Währung verschuldet ist, kann nie pleite gehen!
Beispiel Japan:
Staatsverschuldung bei ca. 240 % des BIP
Zinssatz bei ca. 0 %
Inflation genauso niedrig
Ca. 50 % der Staatsanleihen sind im Besitz der Zentralbank
Solange Sie nicht erklären können, warum Japan nicht schon längst pleite ist oder im Chaos versinkt, solange sind ihre Behauptungen nur eines: Falsch!

@SchleswigHolsteiner

Die Erfahrungen aus den 20er Jahren haben zum vernünftigen Handeln der EZB geführt, die in der Zwischenzeit für ca. 2.500 Milliarden Euro Staatsanleihen in ihrer Bilanz stehen hat und nun für weitere ca. 750 Milliarden Euro Staatsanleihen kauft!

19:02 von Bernd Kevesligeti

Es geht um den Green Deal.Die Bundesrepublik aber bevorteilt nicht ökologische Kraftstoffe steuerlich.Das deutet eben nicht darauf hin,daß eine Verkehrswende
ernsthaft angestrebt wird.
-----------------------------------------
Also ein Liter Benzin wird (immer ohne MWSt) mit 65,45 Ct und ein Liter Diesel mit 47,04 Ct besteuert.
Ein Liter Benzin oder Diesel kostet ca. 33 Ct.
Der Kraftstoff wird also mit mehr als 150% besteuert-wo ist da die Bevorteilung?
Welche Konzepte für eine Verkehrswende auf die wir hinsteuern sollten gibt es denn?
Außer allgemeinen Plattitüden, wie mehr E-Autos oder Ausbau des ÖPNV oder Energiesteuer erhöhen habe ich noch kein wirklich durchgerechnetes Konzept gesehen.

um 19:06 von Bernd Kevesligeti

>>Und warum wird am Dienstwagenprivileg festgehalten ?
Und warum treten Sie so dafür ein ?<<

Ich habe 18 Jahre jede Woche einen Arbeitsweg von 780Km gefahren. Mit den Dienstfahrten kamen ca 70000Km im Jahr zusammen. Die 1,1% Regel ist für einen Pendler günstiger als diese Kilometer im Privat KFZ zu bewältigen. Die Privatnutzung des Dienstwagen wird als Bestandteil des Arbeitsentgeltes versteuert. Ich denke eine gute Sache da sie sehr oft Arbeitnehmern zu gute kommt.

@17:36 von jukep

"ein neues Denken
in einen "Green Deal" und nachhaltiges, klima- und umweltschondendes Wirtschaften und Handeln wenn das passieren würde, hätte diese "Coronakriese " wenigstens noch zu was sinnvollem beigetragen."

Hätte! Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Notwendigkeit in den Köpfen der wichtigsten Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft ausreichend Raum gefunden hat.

re von hesta15 und Hanno Kuhrt

Wie vorhin geschrieben,es geht um den Green Deal.Wenn man den ablehnt....
Ihre Argumentation führt da nicht weiter,Sie wollen an den jetzigen Verhältnissen festhalten.

Die Zahl der SUV´s ist ebenfalls gestiegen und zwar weltweit und natürlich auch hier.

@ 18:33 von Hanno Kuhrt

Ich weiß ja nicht, ob Sie sich inhaltlich mal damit beschäftigt haben, wie teuer ein "no green deal" heute schon ist und wie teuer weitere Untätigkeit wird: Mit 1000 Milliarden kämen Sie da nicht weit...

18:52 von Hanno Kuhrt

dieser ihrer beiden aussagen schliesse ich mich vollumfänglich an, wenn mir das denn hier erlaubt wird!

@SchleswigHolsteiner

Sie sind schlecht informiert!
Die Probleme der Türkei kamen durch Devisenzuflüsse und -abflüsse zustande und nicht durch die Staatsschulden, die bei ca. 30 % des BIP beträgt!
Japan macht trotz Leistungsbilanzüberschuss jedes Jahr mehr Schulden und das ist volkswirtschaftlich auch richtig!
Sie verstehen, wie die meisten Deutschen die Zusammenhänge in einer monetären Volkswirtschaft und sollten sich bei Prof. Flassbeck und seinem Team weiterbilden!

Es wird ja

weniger Menschen geben in der nahen Zukunft. Von daher ein green deal.

@SchleswigHolsteiner

Die unsolidarischen Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands werden jetzt in der Krise stark zurückgehen und Deutschlands Abstieg verstärken!
Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten auf Kosten der Leistungsbilanzdefizitländer gelebt und wird dafür nun bezahlen müssen!

20:15 von andererseits

Ich weiß ja nicht, ob Sie sich inhaltlich mal damit beschäftigt haben, wie teuer ein "no green deal" heute schon ist und wie teuer weitere Untätigkeit wird: Mit 1000 Milliarden kämen Sie da nicht weit...
------------------------------------------------
Ich habe nie behauptet, dass Umweltschutz sinnlos ist-aber bitte welche Konzepte gibt es denn für globalen Umweltschutz, der gleichzeitig dem größten Teil der Erdbevölkerung in den Entwicklungsländern Sicherheit und Wohlstand garantiert?
Welche fiktiven Kosten kommen denn auf uns zu, wie viel kostet es wirklich die Wirtschaft in der EU grün zu machen und woher wissen sie, dass noch mehr Windräder und Solarparks nicht auch gravierende Auswirkungen auf die Umwelt haben?

Nach einer Studie des „Weltressourcenrats“ der UN hat sich der Bedarf der Menschheit an Energierohstoffen, an Baustoffen und Metallen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts auf ca 85 Mrd t/Jahr verzehnfacht. Allein in den vergangenen 30 Jahren hat sich der Bedarf an natürlichen Stoffen wie Kohle, Kupfer oder Holz damit verdoppelt.

Dieser Trend lässt sich nicht mehr lange durchhalten, warnt das „UN Environment International Ressource Panel“. Laut UN-Prognose dürfte sich der Ressourcenverbrauch deshalb bis 2030 noch einmal mehr als verdoppeln auf dann 186 Mrd t.

So wird etwa der Kupferverbrauch bis 2050 voraussichtlich um bis zu 300% wachsen, wenn man nichts unternehme. Der Bedarf an Lithium, für Elektromobilität und Informationstechnik bislang unersetzlich, wird sich bis 2050 vervielfachen.

Zur Deckung der Ressourcen-Nachfrage seltenen Rohstoffe für die sogenannte "nachhaltige" Wirtschaft bräuchte man etwa 3 Erden. Alternativ wird man aber die Erdoberfläche rücksichtlos Umpflügen

20:11 von Bernd Kevesligeti

Wie vorhin geschrieben,es geht um den Green Deal.Wenn man den ablehnt....
---------------------------------------
Wir wissen, was er kosten soll, wir wissen, wer ihn bezahlen soll, wir wissen, dass man ein ganz schlechter Mensch ist, wenn man nicht bedingungslos dafür ist -aber was zum Teufe der Green Deal sein soll-das weiß offensichtlich keiner.
Vielleicht können sie da ja Abhilfe schaffen, wenn sie so vehement dafür sind, müssen sie exakt wissen, worum es geht.

@SchleswigHolsteiner

In Deutschland sind zu wenige Teslas auf den Straßen, weil die Infrastruktur fehlt und viele Deutsche zu wenig verdienen!
In Norwegen dagegen sind die Elektroautos schon langst im Vormarsch!

Mir reichen vorerst die Folgen

des green Deal in Deutschland.
Wir Bürger bezahlen jedes Jahr mehr als 40 Mrd Euro für erneuerbare Energien, grüne Kraftstoffe und stillgelegt Kraftwerke.
Alle Prognosen für die Kosten der Energiewende sind auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet.
Ich bin sicher, dass es beim Green Deal der EU nicht anders sein wird.
Es wird alles viel länger dauern als geplant, 10x so viel kosten und am Ende gar nichts für die Umwelt bringen.
Der man on the moon Moment wird wohl eher zum Waterloo für die EU werden.

@SchleswigHolsteiner

z. B. haben die Subventionen für Airbus dafür gesorgt, dass Europa nun einen großen Flugzeugbauer hat. Ohne diese Subventionen wäre Airbus nicht der große Gegenspieler von Boeing geworden.
Im digitalen Bereich dagegen ist aufgrund der dummen Sparpolitik in der EU, die hauptsächlich Deutschland durchgesetzt hat, kein Gegenspieler zu Google, WhatsApp, Facebook, Amazon, etc. entstanden!

re von Hanno Kuhrt 20:51

So doll ist er nicht,der Green Deal.Aber er stellt ein Minimum dar.Klimaziele sollen erreicht werden.
Der Kernpunkt ist eine Verkehrswende.Weg von fossilen Energieträgern.
Mehr dazu steht im "Memorandum Wirtschaftspolitik 2020".

Einzige Ausnahme sind Solarzellen und für die Umstellung von Verbrennungs- auf E-Motoren werden hauptsächlich Elemente benötigt, die in der Erdkruste nur sehr selten vorkommen. Der primär für Verbrennungsmotoren notwendige Werkstoff Eisen kommt dagegen in mehr als ausreichend vor und lässt auch am einfachsten recyceln. Auch die Grundelemente für Maschinen und Antriebe aus Keramikwerkstoffen sind in ausreichendem Maß vorhanden.

Element Häufigkeit in ppm
Silicium 277.000
Aluminium 82.000
Eisen 41.000
Kohlenstoff 480
Kupfer 50
Neodym 38
Kobalt 20
Lithium 20

Nachhaltig wäre eine Technologie, die das CO2 aus der Atmosphäre zur Energiegewinnung nutzt und das geht durch die Gewinnung von Ölen aus Algen. Algen kann man in Glassäulen wachsen lassen oder auch in großen Mengen aus dem Meer ernten. Durch den hohen CO2-Gehalt der Meere und große Mengen Dünger, die ins Meer geleitet wurden, entstehen durch das Algenwachstum große Todeszonen, die man durch abernten wieder zum Leben erwecken könnte

@SchleswigHolsteiner

Sie sind wieder schlecht informiert!
Die Steuersätze für Unternehmen werden nicht von der EU, sondern von den Nationalstaaten festgelegt!
Des Weiteren gibt es hier in Ostasien sehr wohl Gegenspieler zu den amerikanischen Giganten!
Hier in Thailand kauft niemand bei Amazon, sondern bei Lazada ein.
Auch benutzen wir nicht WhatsApp, sondern Line zur Kommunikation.
Da hat die EU wohl einiges verschlafen!

@SchleswigHolsteiner

Ein Produkt wird immer wegen der Kombination aus Qualität und Preis gekauft und niemals nur wegen der Qualität!
Das ist volkswirtschaftliches 1x1!
Z. B. sehe ich hier in Thailand nur wenige deutsche Autos, dafür aber jede Menge japanische und südkoreanische Autos und das liegt nach ihrer "Theorie" ja an der schlechten Qualität der deutschen Autos, oder?

@SchleswigHolsteiner

"Mir hat man in den 1970er folgendes erzählt:
Das Öl ist im Jahr 2000 alle, Kohle im Jahr 2030, Kupfer 2010.
Nichts davon ist eingetroffen. Vergessen sie die ganzen Prognosen, sie sind falsch."

Wir graben ja in der Zwischenzeit immer größere Flächen der Erdoberfläche um. Öl wird zum Teil aus Teersanden oder durch Fracking gewonnen, wobei ungeheuerliche Umweltschäden angerichtet werden. Öl wird aus dem Meer gewonnen, dabei kommt es auch zu verheerenden Umweltschäden.

Auch bei Atomenergie ist die Entsorgung abgebrannter Brennstäbe das kleinere Problem. Das eigentliche Problem sind die Umweltschäden bei der Gewinnung. Bei einem »normalen« Urangehalt von zum Beispiel 0,1 Prozent müssen 1000 Tonnen Erz für eine Tonne Uran abgebaut werden. Es entsteht Uranoxid U3O8, mit 99,284 Gewichts-prozent nicht spaltbarem Uran-238 und nur 0,711 Gewichtsprozent spaltbarem Uran-235.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Moderation

Darstellung: