Kommentare - Bekämpfung von Schwarzarbeit: Ineffektiv und teuer?

28. April 2020 - 08:10 Uhr

Die Zolleinheit "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" steht schon länger in der Kritik: Experten halten ihre Arbeit für ineffizient. Eine bisher unveröffentlichte parlamentarische Anfrage liefert neue Nahrung.

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Kommentare

Gewollt ineffizient?

Seit langem ist diese Abteilung des Zolls personell unterausgestattet und wird durch sinnfreie Vorgaben an einer zielgerichteten Arbeit gehindert. Meiner Meinung nach ist dies das Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit. Die prekären Arbeitsverhältnisse in Teilen des Baubereichs , in Teilen des Transportwesens (insbesondere auch Paketdienste) und des Gebäudereinigungsgewerbes sind bekannt, werden aber nicht effizient angegangen. Warum ist das so, wer profitiert davon und wer hat den Einfluss, den Zoll an seiner Arbeit zu hindern? Diesen Fragen sollten investigative Journalisten nachgehen. Das wird genauso schwierig, wie bei den CUM EX Fällen.

Bekämpfung von Schwarzarbeit: Ineffektiv und teuer?

Wenn ich mir anschaue wie schleppend die Bekämpfung von Steuerparadiesen vorankommt, die bayrischen Finanzämter personell unterbesetzt sind, in der jüngeren Vergangenheit in Hessen fündig gewordene Steuerfahnder in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wurden, schein an dieser Stelle Methode zu stecken.
Der unterbesetzte Zoll, und die daraus resultierende mangelhafte Effizienz, sind nur ein weiterer Baustein in dieser Sache.

Man könnte auch sagen: Die Politik hat ihr Ziel erreicht !

Gruß Hador

Bei einem Schaden in Höhe von

Bei einem Schaden in Höhe von 300 Milliarden Euro pro Jahr ließen sich mit Gehaltsverdoppelungen sicher genügend Menschen finden, die sich für Jobs beim Zoll interessieren.
Das ist doch das Gleiche wie bei der Steuerfahndung. Da werden jährlich 150 Milliarden Euro tatsächlich gestohlen(!), also Verbrechen(!) begangen und die Finanzämter haben nicht genug Personal, um dieser Verbrecher habhaft zu werden. Auch hier ließen sich kräftige Gehaltserhöhungen durch die eingetrieben Steuern locker finanzieren.
Aber da hat ja schon Herr Schäuble kläglich versagt.
Bestimmt weil er die Würde der Steuerhinterziehungsverbrecher nicht antasten wollte. Wie auch seine Nachfolger. Bis heute.

RE: der Schlaule um 08:46

"Kaum jemand erinnert sich mehr, wie diese Behörde entstanden ist: durch die europäische Zollunion und Wegfall von Grenzkontrollen waren plötzlich viele Zollbeamte zwar vorhanden, aber nun überflüssig."

Da ist der reine Unsinn !
Die europäische Zollunion gibt es seit 1968. Die Bildungs des FKS wurde aus Gründen einer Struktureform durchgeführt, und zwar im Jahr 2009.
Und Sie wissen natürlich, dass zusätzliche Aufgaben auch zusätzliches Personal benötigen.

Gruß Hador

RE: nie wieder spd um 08:54

***Aber da hat ja schon Herr Schäuble kläglich versagt. Bestimmt weil er die Würde der Steuerhinterziehungsverbrecher nicht antasten wollte. Wie auch seine Nachfolger. Bis heute.***

Ebenso auch seine Vorgänger !

Nur ist die Ausstattung der Finanzämter ist Ländersache !

Gruß Hador

08:54, nie wieder spd

>>Bei einem Schaden in Höhe von 300 Milliarden Euro pro Jahr ließen sich mit Gehaltsverdoppelungen sicher genügend Menschen finden, die sich für Jobs beim Zoll interessieren.
Das ist doch das Gleiche wie bei der Steuerfahndung. Da werden jährlich 150 Milliarden Euro tatsächlich gestohlen(!), also Verbrechen(!) begangen und die Finanzämter haben nicht genug Personal, um dieser Verbrecher habhaft zu werden. Auch hier ließen sich kräftige Gehaltserhöhungen durch die eingetrieben Steuern locker finanzieren.
Aber da hat ja schon Herr Schäuble kläglich versagt.
Bestimmt weil er die Würde der Steuerhinterziehungsverbrecher nicht antasten wollte. Wie auch seine Nachfolger. Bis heute.<<

Ein Zollbeamter im mittleren Dienst verdient genauso viel wie jeder Beamte im mittleren Dienst, nämlich,je nach Dienstjahren, zwischen 2920 Euro und 3710 Euro.

Sie meinen, das wäre nicht genug?

https://www.ausbildung.de/berufe/beamter-mittlerer-zolldienst/gehalt/

@ nie wieder spd

Das sehe ich ähnlich wie Sie - bis auf Ihre Einlassungen zu Schäuble.

Ich frage mich allerdings, wie das ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung sieht. Und ich möchte nicht wissen, wie viele Putzfrauen und -Männer, wie viele Haushaltshilfen, "familiäre Hilfen" im Familienbetrieb ohne Anmeldungen, wie viele "freundschaftliche" Handwerkerleistungen ohne Rechnung wohlgemerkt und erhöhte Km-Angaben bei der Pendlerpauschale es gibt.
Denken Sie an die Einführung der Bon-Pflicht - was war da los? Diente diese Maßnahme doch dem Schutz vor Steuerhinterziehung.
Und - um ein aktuelles und überspitztes Beispiel zu nennen - wie viele Privatpersonen fast industriell Hunderte Mund-Naseschutz-Masken zuhause herstellen und diese per Kleinanzeige verkaufen - auch ohne Steuer.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist das Entscheidende. "Dreht" man bei Steuer und Zoll richtig auf, dann gibt es sicherlich viel Protest aus der Bevölkerung, die Polizeistaat und soziale Ungerechtigkeit beklagen.

Macht Arbeit einfach

Macht Arbeit einfach effektiver und billiger. Dann muss man nicht so viel schwarz arbeiten.
Wer so raffgierig unten steuern absaugt, um oben untätig zu sein( cum cum)
Braucht sich doch nicht wundern. Warum muss ich eigentlich steuern zahlen? Also gerade ich. Gefällt mir auch nicht.

Artikel: Bekämpfung von Schwarzarbeit: Ineffektiv und teuer

Bei Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung ist der zu erwartende Profit sehr groß. Deshalb muss man meiner Meinung nach auch da ansetzen.
„Für Hinweise, die zur Überführung des Straftäters führen, wird eine Belohnung von 1000€ und nach erfolgter Rückzahlung der Schadenssumme eine zusätzliche Provision von 0,1% der Schadenssumme gezahlt.“
Dann könnten sich die zuständigen Behörden, wie z.B. die Die Zolleinheit "Finanzkontrolle Schwarzarbeit", vermehrt der eigentlichen Ermittlungsarbeit widmen.
Das riecht zwar nach Denunziantentum, aber was ist moralisch verwerflicher?

Politisch nicht gewollt?

In Grossbritannien wurde mit dem Mindestlohn eine Hotline eingerichtet, bei der Verstöße gemeldet werden können.
Die Verfolgung wurde zum Zoll verschoben, der zu den Polizeisystemen kein Zugang hat. Arbeitgeber können beliebig tricksen und ihre Mitarbeiter erpressen. Die verschwobelten Gesetze und eine überfordere Justiz verhindern die Verfolgung. Die FDP und Teile der Union jammern über Bürokratie und verhindern die Durchsetzung der Rechte der Arbeitnehmer.

@Schlaule

Können Sie sich mal entscheiden, ob für die Bekämpfung der Schwarzarbeit nun zu viel oder zu wenig Personal zur Verfügung steht? Oder haben Sie rein prophylaktisch schon mal beide Missstände an die Wand gemalt, damit es für einen Post mehr reicht?

So ein Zufall aber auch!

Allgemein hat man für Kontrollen und Geldeintreibung nicht genügend Personal. Ein großes Unternehmen muss nur alle 10 Jahre mit einer Steuerprüfung rechnen. Man hat in Frankfurt einst 4 Finanzbeamte entlassen, weil sie zu eifrig waren, Begründung: Paranoia. Zufälligerweise arbeitet der Zoll bei der Verfolgung von Schwarzarbeit ganz vorsichtig. Klar, wenn die zu viele Misstände aufdecken, müssen sie Entlassung befürchten: Paranoia.
.
Könnte es sein, dass unsere "Politiker" eher an das Wohl von Unternehmen denken, als an das Wohl des Staates?

"Finanzkontrolle" oder Rechtsstaatlichkeit

Das die Kontrolle "Finanzkontrolle" und nicht "Rechtskontrolle" heißt, finde ich ein bisschen schade.
Entsprechend geht für meinen Geschmack die Diskussion um die finanzielle Effizienz auch ein bisschen am Thema vorbei. Ich dachte immer, wir bekämpfen Schwarzarbeit vor alle, weil wir wollen, dass unsere Gesetze eingehalten werden, dass die Menschen, die die Arbeit verrichten, nicht ausgebeutet werden, dass regeltreuen Mitbewerbern nicht durch Dumping-Löhne das Geschäft kaputt gemacht wird, und dass wir mit qualifizierten Arbeitskräften auch qualifizierte Arbeit bekommen, also weniger Pfusch auf dem Bau haben, weniger unhygienischen Dreck auf Schlachthöfen, weniger von diesem und jenem und mehr Qualität. Qualität hat halt ihren Preis. Das kann ich nicht mit den Personalkosten der Kontrolleure vergleichen. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Ich wunder mich auch immer wieder ...

... wie offen Handwerker Leistungen "ohne Rechnung" anbieten und wie oft Bauarbeiter nach Feierabend noch Arbeiten erledigen.

Viele, die jetzt vom Staat Kurzarbeitergeld beziehen, finden offensichtlich nichts dabei, schwarz arbeiten zu lassen. Man habe jetzt ja "weniger Geld".

Unser System hat Systemfehler

Ob gewollt oder nicht, Fakt ist, wir haben immer mehr von der öffentlichen Hand bezahlte Job´s, die keinen Nutzen bringen, die sich gegenseitig blockieren und am schlimmsten finde ich, die wiederum Jobs produzieren und bezahlen, die null Gegenwert haben.
Wir haben die Gemeinden und Städte die sich regieren, dann die Landratsämter, dann den Landtag mit der Landesregierung, als nächstes den Bundetag und Bundesrat, die aber wenig zu sagen haben, denn da sind die politischen Spitzen der Regierungsparteien am Ruder. Hinzu kommen noch ca. 50 tausend Lobbisten und dann die beides inne haben, einen Vorstandsposten und einen politischen Posten.
Alles in allem in der BRD 1,2 Millionen Personen, die der Steuerzahler finanziert. Und wo wird gespart? Bei der Polizei, den Lehrern, den Kindergärtnern, den Pflegeberufen, den Feuerwehren, den Krankendiensten und den Armen.
Warum wird da gespart? Weil die keine Lobby haben.
Wer unterstützt dieses System? 30 % der Bevölkerung, die profitieren.

Bekämpfung von Schwarzarbeit ....

.... geht nur , wenn man sich im Klaren darüber ist , wie die Schwarzarbeit gelagert wurde ! Ohne Zahlen zu kennen ,würde ich vermuten , dass es ein totales Ungleichgewicht dabei gibt !
Es gibt sicher Firmen die , jede für sich , ein paarhundert Leute schwarz arbeiten läßt ! Aber im gleichen Moment gibt es Millionen
Schwarzarbeiter ,sozusagen als Einzeltäter,
die im Land schwarz arbeiten ! Aber sie sichern damit auch ihr Leben ......sollen die sich alle als arbeitslos melden ? Würde heißen 2,2 Millionen Arbeitslose haben wir , 2,2 Millionen wurden weggebucht - sind aber da -, 2 Millionen kommen durch Corona hinzu dann 6.4 Millionen ! Dann werden wir real über eine Quote von 15-16 % nachdenken müssen ......

Ineffektiv und teuer

Wenn beim Staat irgend etwas nicht funktioniert, lese (höre) ich immer wir haben zu wenig Personal.
Wenn ich es richtig verstehe, hätte der Zoll, die Polizei usw. mehr Personal, so gebe es weniger Schwarzarbeit, Kriminalität oder die Anträge bei den anderen Ämtern würden schneller bearbeitet. Also bei 80 Mio. Bundesbürgern sollten mind. 30 Mio. beim Zoll, 30 Mio. bei der Polizei und mind. 19 Mio. bei sonstigen staatlichen Instutionen arbeiten, dann wäre in Deutschland alles i.O.

@ Bender

Ich kenne Leute, die haben ihre Heizung jahrelang schwarz warten lassen und mussten feststellen, dass der Schwarzarbeiter mehr Kohle genommen hat als ein Fachunternehmen mit Rechnung.

Gilt auch für Entrümplung und Renovierung/Malerarbeiten.

Dazu kommt noch: keine Gewährleistung auf die Arbeiten.

Ganz abgesehen, dass dies Steuerhinterziehung und damit Diebstahl an uns allen ist.

PS. Ich glaube keinem, dass er sich die 19 % Steuern nicht leisten kann. Und falls: es kommt ja auch keiner auf die Idee, einen Mercedes ohne Mehrwertsteuer zu kaufen, weil er ihn sich sonst nicht "leisten " kann.

"Denn um den Prüfaufwand

"Denn um den Prüfaufwand gering zu halten und so die Vorgabe erfüllen zu können, würden zum Beispiel bewusst Arbeitgeber ausgewählt, "die ein geringes Risiko für Schwarzarbeit aufweisen".
#
#
Kein Kommentar, aber teile der Beamtenschaft sind nun mal so.

@Bender Rodriguez, 9:16

Eine verblüffend einfache Lösung. Steuern abschaffen, dann werden auch keine mehr hinterzogen. Dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist!

Zoll und Kontrollen !

Wenn ich als BR wirklich die Schwarzarbeit eindämmen will, muss ich auch dafür genügend Personal mit guter Bezahlung dem Zoll zur Verfügung stellen, gleiches gilt für die Finanzämter, die mit zu wenig Personal große Steuersünder finden sollen.
Aber anscheinend will keine BR schon seit vielen Jahren dies wirklich, denn es wurde Personal abgebaut, Schlupflöcher und Lücken in den Gesetzen nicht geschlossen, und es wurde bis heute kein Konsens mit der EU gesucht, um gleiche Bedingungen zu schaffen.
Ähnliches geschieht bei der Lebensmittel- Kontrolle, auch da ist viel zu wenig Personal vorhanden, um Betriebe zu kontrollieren und somit Menschenleben zu schützen gegen die schwarzen Schafe der Branche !
Es wird endlich Zeit, dass sich die BR mal Gedanken darüber macht, wie sie für mehr Gerechtigkeit sorgen kann und will. Aber nicht auf Kosten der kleinen Leute.......BITTE !

Wie bekämpft man Schwarzsarbeit.

An erster Stelle die Lohnnebenkosten reduzieren.
An zweiter Stelle gewisse Steuern deutlich reduzieren.
An dritter Stelle die Steuerparadiese schließen.
En vierter Stelle gegen Steuersünder rigoros strafrechtlich vorgehen.
An fünfter Stelle die Steuerfahndung deutlich qualitativ und quantitativ verstärken.
An sechster Stelle die Global tätigen Konzerne im Land der Geschäftstätigkeit zur Steuerzahlung zwingen
An siebenter Stelle die politische Einflussnahme deutlich reduzieren.
An achter Stelle die Bevölkerung besser und korrekter informieren in Presse und TV.

"Opposition fordert Neustart"

Die größte Oppositionspartei ist die AfD, aber ein Statement dieser Partei suche ich in dem Bericht mal wieder vergebens. Es fällt mir auf das die AfD dauernd ausgegrenzt wird und das finde ich im Sinne einer wertfreien Berichterstattung nicht richtig. Besonders wenn es sich um eine ÖR Berichterstattung handelt.

Zoll und Kontrollen !

In der Transportbranche, gerade bei den großen LKW`s sind in D durch die Öffnung der Grenzen ja sehr viele ausländische LKW`s unterwegs. Soweit ich es weiß, dürfen diese nach einer Tour nach D rein, noch drei Touren hier fahren, und müssen dann wieder raus aus D. Nur kontrolliert dies niemand, auch weil zu viel getrickst und beschissen wird, und weil es politisch nicht gewollt ist. Man will von seiten der BR doch nicht der Marktwirtschaft schaden..........., dabei entstehen doch gerade durch die meistens billigeren Löhnen und Preisen der ausländischen Speditionen der deutschen Speditionsbranche riesige Schäden.
Mit dafür verantwortlich sind wie auch die zuwenigen Kontrolleure vom Zoll und anderen Behörden.
Dabei könnten bestimmte, verpflichtend eingebaute Geräte in den LKW`s deutliche Abhilfe schaffen, wenn der Zoll die Wege genau nach vollziehen kann. Bei Verstößen muss es dann massive Strafen geben, um weiteres Betrügen zu minimieren.

Zoll und Kontrollen !

Große Betrügereien gibt es ja bekanntlich am Bau, wo sehr oft irgend welche fragwürdige Subunternehmer günstige Arbeiter anbieten, und die eigentliche Baufirma leider dies unterstützt. Auch werden immer wieder billige Schwarzarbeiter beschäftigt, um so den Gewinn zu erhöhen, und die Arbeiter um ihren "richtigen" Lohn zu betrügen.
Die sollte die BR gesetzlich unterbinden, dass irgend welche Subunternehmer auf den Baustellen mitmischen, denn oft sind dies eh ziemlich dubiose Firmen, die nur das schnelle Geld machen wollen.
Und die BR muss mehr Personal dem Zoll zur Verfügung stellen, damit dieser auch deutlich mehr Kontrollen durch führen kann.
Zusätzlich müssten die Strafen für die "Sünder" massiv erhöht werden, und zwar so hoch, dass es gewaltig weh tut.

Für den Bausektor würde ein sogenanntes ...

.. "Bautagebuch" (auch in elektronischer Form) Sinn machen. Inhalt ist der Nachweis jeglicher erbrachten Gewerke, die daran beteiligten Mitarbeiter der jew. Firma und der an diese Firma gezahlte Rechnungsbetrag. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt eine Bauabnahme gegen Abgabe dieses Buches.
Wäre auch eine prima Prüfmöglichkeit für die Finanzämter ...
Wer kein plausibles Buch vorlegen kann, in dem durchaus Eigenleistung hinterlegt sein können, hat quasi schwarz gebaut und die erteilten Genehmigungen sind hinfällig; eine Versicherung der Sache nicht zulässig.

Die jetzt über mich hereinbrechenden "ja aber" nehme ich geduldig hin. Schwarzarbeit ist Betrug und kein Kavaliersdelikt!

Für die Steuerausfälle und entgangenen Sozialabgaben stehen schließlich alle Steuerzahler gerade .. ob sie es wollen oder nicht.

Möchte man überhaupt eine Transparenz?

Wir leben in einem Zeitalter wo unzählige illegale Migranten nach Deutschland, dem vermeintlichen Paradies auf Erden, strömen. Irgendwie muss ja der Lebensunterhalt verdient werden und wenn diese Menschen nicht auf die kriminelle Schiene gelangen wollen, bleibt nur ein illegales "Arbeitsverhältnis", welches i.d.R. unter Ausbeuterbedingungen besteht. Schlachthöfe, große Bauprojekte etc. waren (sind?) hier willkommene Anlaufstellen über Scheinvermittlungsfirmen. Ich frage mich ob es überhaupt gewollt ist, diese Unterwanderung unseres Rechts- und Steuersystems ans Tageslicht zu bringen? Würden doch dann sehr viele unangenehme Fragen in Zusammenhang mit dem Thema Migration gestellt.

@ um 09:14 von fathaland slim

Ob das genug ist oder nicht ist irrelevant, wenn sich nicht genügend Personal finden lässt, um freie Planstellen zu besetzen.
Aber besonders viel sind diese Summen nun mal auch nicht.
Wenn in der Wirtschaft Gehälter nach Umsätzen bzw Gewinnen gezahlt werden, sind diese Gehälter allerdings lächerlich. Siehe 300 Milliarden € Schaden durch Schwarzarbeit, 150 Milliarden Schaden durch Diebstahl von Steuergeldern. Und das jedes Jahr.
Geld das gerade jetzt zB fehlt, um meist ehrliche Geschäftsleute und Arbeitnehmer zu unterstützen. Dafür werden neue Schulden gemacht, die unnötig wären, wenn man in den letzten Jahren einfach besser auf die Steuereintreibung geachtet hätte bzw. auf die Schwarzarbeit.
Nebenbei: Daimler zahlt seinem exChef 4500€ Rente pro Tag. Ich bin da sowenig neidisch wie Sie, aber mit dem Geld könnte man auch Wichtigeres finanzieren. ZB durch höhere Steuern für solche Renten und vorher für entsprechende Gehälter.

@ Einfach Unglaublich

„Ich wunder mich auch immer wieder ...
... wie offen Handwerker Leistungen "ohne Rechnung" anbieten und wie oft Bauarbeiter nach Feierabend noch Arbeiten erledigen.“

Also ich wundere mich nicht und Handwerker sind so gefragt, die müssen meistens nicht mal über einen entfernten Bekanntenkreis hinaus ihre Arbeiten anbieten.
Das bringt den Handwerkern auch eine große Sicherheit, wenn sie ihre Auftraggeber persönlich kennen.
Ein befreundeter Fliesenleger fragte mich mal:

Weißt du, warum Handwerker immer freitags so früh frei haben?
Weil sie dann bis abends richtig Geld verdienen können.

Es ist eine Win-Win Situation, wenn man Handwerker persönlich kennt, denn die haben zumeist auch noch ein großes Netzwerk und so kommt man zu humanen Preisen an vernünftige Leistungen und die Handwerker verdienen sich auch noch mal was dazu

um 08:54 von nie wieder spd

>>"Das ist doch das Gleiche wie bei der Steuerfahndung. Da werden jährlich 150 Milliarden Euro tatsächlich gestohlen(!), ..."<<

... ich habe nur wieder auf diesen, Ihren Kommentar gewartet und es hätte was gefehlt wenn der nicht gekommen wäre.

Re Stefan P.

Da kann ich dir nur recht geben, mit deinen Aussagen triffst du den Nagel auf den Kopf.
Schon längst gehört das Geschäft mit der Lobbyarbeit völlig abgeschafft und verboten, denn dies schadet den meisten Menschen in diesem Land. All diese Lobbyisten arbeiten doch nur für ihre Firmen oder Verbänden, nie für alle Menschen, denn die sind ihnen doch eh egal. Die haben nur Interesse an großen Gewinnen und Vorteilen ihrer Klienten.
Genauso darf es nicht sein, dass ein gewählter Politiker noch irgend welche "Nebenjobs" innehat. Er oder Sie haben sich ganz und gar der politischen Arbeit für die Menschen im Land zu widmen und sich für sie ein zu setzen, sonst nichts.
Denn durch einen Posten als Vorstand oder Mitglied in einem Aufsichtsrat ist diese/r Politiker/in befangen und arbeitet nicht mehr frei, weil durch Geld- Zahlungen und Zugehörigkeit eine große Abhängigkeit besteht.
Für was braucht ein Politiker überhaupt einen "Nebenjob", er verdient doch eh schon genug......................!!!!!!!

10:08 von eine_anmerkung

es gibt ja hier auch keine wertfreie berichterstattung

@Ray

“Und - um ein aktuelles und überspitztes Beispiel zu nennen - wie viele Privatpersonen fast industriell Hunderte Mund-Naseschutz-Masken zuhause herstellen und diese per Kleinanzeige verkaufen - auch ohne Steuer.”

Das ist allerdings mehr als überspitzt! Die Masken, die ich gesehen habe, kosten meist zwischen 5 und 10€. Der Stoff kostet Geld, das Gummiband (was man übrigens kaum noch bekommt), der Strom, das Garn, da bleibt nicht viel über für die Arbeit.
Meine Mutter näht auch welche, vorrangig für Freunde und Bekannte zum Selbstkostenpreis. Neulich fragte eine Freundin von mir, ob sie für die Apotheke auch welche machen würde, weil die Nachfrage bei ihren Kunden so hoch wäre. Nur für die Stammkundschaft, weil viele eben keine Einmalmasken wollen. Sie hat sich überreden lassen, einen Tag später musste der Chef der Apo zurückrudern, weil es in einer anderen Apotheke schon Ärger deswegen wegen Steuerhinterziehung gab.
Soviel dazu...

@eine_anmerkung, 10:08

"Opposition fordert Neustart"
Die größte Oppositionspartei ist die AfD, aber ein Statement dieser Partei suche ich in dem Bericht mal wieder vergebens.

Na wenn sich die AfD zu diesem Thema nicht äußert, ist das ja wohl nicht das Problem der Redakteure. Oder soll man ein Statement erfinden, damit Ihre Partei (die wohlgemerkt die größte Oppositionspartei sein mag, aber dennoch keineswegs "die Opposition" darstellt) auch Erwähnung findet?

Fundierte Auskunft???

Gibt es hier jemanden, der fundierte Auskunft zu den möglichen Strafen geben kann??? Nach meiner Einschätzung - und ich ziehe jetzt die Strafen bei Verstößen im Fernlastverkehr und bei Tierhaltung zum Vergleich heran - dürften auch im Bereich der Schwarzarbeit die Sanktionen lachhaft sein. Ein Arbeitgeber verstößt 10 x gegen das Gesetz, hat damit so viel Geld eingespart, dass er die beim 11 x verhängte Strafe locker aus der Portokasse zahlt - und danach genauso weitermacht wie vorher. Dauerhafter Lizenzentzug (der sich nicht am Unternehmen/Firmennamen festmacht, sondern an der Person des Unternehmers!) könnten bei Vorsatz helfen, schwarze Schafe aus den Branchen zu entfernen.

Gegen frisierte Lohnabrechnungen kann der Zoll nichts machen

Mit frisierten Verträgen und Abrehnungen arbeiten die Leute 60 Stunden und mehr auf Baustellen, bekommen aber nur den Mindestlohn, sozialversichert sind sie, Kindergeld gibt es auch.
Gegen falsche Verträge kann auch der Zoll kaum etwas machen. Die "Arbeitgeber", Organisatoren von Scheinfirmen, lassen sich nicht nur mit Geld bezahlen, sondern teils auch mit "günstigen" Waren, sei es Schmuck oder sehr, sehr teuren Kfz. So kommt es, dass jemand, der 50 Rumänen "laufen hat", mehr als 20 Kfz, Maserati, Porsche ... )stehen hat und diese nach Osteuropa weiterverkauft. Große deutsche Baulöwen machen mit, in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk von betrügerischen Subunternehmern. Leidtragende sind die "Bauherren", z.B. kommunale Baubehörden, die teils gar nicht mehr über die Kompetenzen und die Manpower verfügen, um Bauanträge, Kosten, Baufortschritt ... auf Plausibilität überprüfen können.
Das kommt daher, dass diese Behörden eher politisch als fachkompetent geleitet und besetzt werden

Und noch eine

Geschichte zum Zoll direkt...
Vor ein paar Jahren haben Bekannte von uns ihr altes Fachwerkhaus von außen fit gemacht. Auf dem Bau liefen vielleicht 7,8 Leute rum, alles Familie und Freunde plus ein Schornsteinbauer aus dem Nachbarort, der einen neuen Topf gesetzt hat. Nachmittags stand dann plötzlich der Zoll auf dem Grundstück...9! Leute, bewaffnet!
Man kam sich vor wie in einem schlechten Film, erst dachten alle, die suchen irgendwen, nein...die hatten einen anonymen Hinweis wegen Schwarzarbeit bekommen. Über das aggressive und völlig überdimensionierte Auftreten sag ich mal lieber nichts.
Selbst wenn es dort Schwarzarbeit gegeben hätte, wäre dieser Auftritt für ein paar hundert € wohl kaum lohnend gewesen.
Seitdem ist mein Verhältnis zu dieser Behörde etwas zwiegespalten.

um 10:40 von frosthorn

>>"Na wenn sich die AfD zu diesem Thema nicht äußert, ist das ja wohl nicht das Problem der Redakteure. Oder soll man ein Statement erfinden, damit Ihre Partei (die wohlgemerkt die größte Oppositionspartei sein mag, aber dennoch keineswegs "die Opposition" darstellt) auch Erwähnung findet?"<<

Wissen Sie ob sich die AfD zu diesem Thema geäußert hat?

um 10:08 von eine_anmerkung

"Opposition fordert Neustart"

"Die größte Oppositionspartei ist die AfD, aber ein Statement dieser Partei suche ich in dem Bericht mal wieder vergebens. Es fällt mir auf das die AfD dauernd ausgegrenzt wird und das finde ich im Sinne einer wertfreien Berichterstattung nicht richtig..."

Ich finde, daß die AFD eine Menge Sendezeit bei den ÖR bekommt, gemessen am Aufkommen gesellschaftlich relevanter Bemühungen der Partei um sozialen Frieden, Arbeitslosigkeit, Pandemiebekämpfung, eigentlich bei allem - oder eben bei Nichts.

Kann es sein, daß Sie die Schwarzarbeitsaffaire von Alice Weidel 2017 so sehr bekümmert, daß Sie hier nochmal "reinen Tisch" sehen wollen?

um 10:37 von Gytha

Sie hat sich überreden lassen, einen Tag später musste der Chef der Apo zurückrudern, weil es in einer anderen Apotheke schon Ärger deswegen wegen Steuerhinterziehung gab.

Warum hat der Chef ihre Mutter nicht einfach als Aushilfe auf 450 Euro Basis angestellt, sofern sie den Betrag nicht schon voll hat.

09:25 von mimaxi

Für Hinweise, die zur Überführung des Straftäters führen
.
erstaunlich
da wird nicht von "Blockwart" Verhalten gesprochen
ihre Bemerkung "riecht nach Denunziantentum"
beziehungsweise ist moralisch nicht verwerflich

um 09:54 von frosthorn

>>"Eine verblüffend einfache Lösung. Steuern abschaffen, dann werden auch keine mehr hinterzogen. Dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist!"<<

Ganz so abwegig ist das vielleicht gar nicht, wenn auch nicht in absolutem Maße (gar keine Steuern). Ein schweizer Freund sagte mir vor Jahren das wir Deutschen mit unserem Überwachungsapparat für Steuereintreibungen spinnen würden. Die Schweizer bezahlen eine Grundsteuer die sich zu hinterziehen nicht lohnen würde und deshalb braucht man dort den ganzen Apparat nicht. Ich habe diese Aussage nie validiert.

Niedriglöhne

Viele Arbeitnehmer haben Niedriglöhne. Von diesem Geld kann man nicht leben. Das wissen alle. Solange das so ist, wird Schwarzarbeit florieren. Das ist ein notwendiger Zuverdienst zum Leben. Die Schwarzarbeiter werden wie von Firmen als auch von Privatpersonen ausgenutzt und ausgenommen. Ich kenne sehr viele Migranten die auf die Bezahlung der legal durchgeführten Arbeiten auf den Tankstellen bis jetzt warten. Deutschland braucht diese Gestrandeten um davon zu profitieren. Fast jede Hausfrau träumt doch von einer „ deutschsprachiger Haushaltshilfe „ oder „Altenpfleger “ . Es existiert eine große Nachfrage nach illegaler Arbeit, also gibt es auch ein entsprechend großes Angebot. Profitieren davon die Besserverdiener. Das sind genau die Leute, die meist das sagen haben. Ganz legal. Man nutzt die Not der Anderer aus.

AFD-Statements

Gut dass hier kein AFD-Statement veröffentlicht wird, es würde bestimmt so sachlich ausfallen, wie die Stellungnahmen zum Klimawandel und zu den Corona-Maßnahmen.
Ach ja, fast alle Migranten sind illegal? Das passt zu Ihren Ansichten.

@eine Anmerkung

"Ich frage mich ob es überhaupt gewollt ist, diese Unterwanderung unseres Rechts- und Steuersystems ans Tageslicht zu bringen? Würden doch dann sehr viele unangenehme Fragen in Zusammenhang mit dem Thema Migration gestellt."

Ich finde es immer wieder spannend, wie hier, aber auch im BT Wege gefunden werden, Themen mit Verschwörungstheorien und Kritik an der Migrationspolitik zu verknüpfen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben.

Mir kam der Verdacht, dass es daran liegen könnte, dass diejenigen, die sich äußern, von den eigentlichen Themen kein Ahnung haben. Das zeigt sich jedenfalls im BT sehr deutliche.

um 10:21 von

um 10:21 von eine_anmerkung

"Möchte man überhaupt eine Transparenz?"

Na, da kann Ihnen User "Berelsbub" sicher gerne Auskunft geben. "Ziviler Ungehorsam gegen den Zugriff von oben" scheint ja Experten zu ermutigen, unverblümt auf Win-Win hinzuweisen. Transparenz vom Feinsten.

ja das Problem "der Verwerflichkeit"

sind es nur die "Großen" die betrügen ?
es ist doch zu einem Volkssport geworden
Wie viele versuchen ohne Rechnung was reparieren zu lassen,
selbst die MWSt dabei einzusparen und der Schwarzarbeiter Sozialabgaben / Steuern
zugegeben, welcher Handwerker kommt wegen eines Kleinauftrages
da ist es häufig so, der schickt seinen Mitarbeiter nach fünf oder am Samstag
zum Reparieren des tropfenden Wasserhahnes
dann spricht der Beitrag natürlich auch verschiedene Dinge an
Mitarbeiter die unter dem Mindestlohn arbeiten
Unternehmer die die Einkünfte nicht versteuern
ebenso wie Hartz4 ler die sich ein Zubrot verdienen

@eine Anmerkung

"Die größte Oppositionspartei ist die AfD, aber ein Statement dieser Partei suche ich in dem Bericht mal wieder vergebens. Es fällt mir auf das die AfD dauernd ausgegrenzt wird und das finde ich im Sinne einer wertfreien Berichterstattung nicht richtig. Besonders wenn es sich um eine ÖR Berichterstattung handelt."

Wer nichts zu einem Thema beiträgt, kann nicht zitiert werden.

@ draufguckerin

"Das kommt daher, dass diese Behörden eher politisch als fachkompetent geleitet und besetzt werden."

Bei wievielen Behörden kennen Sie denn die Beamten, deren Qualifikation und politische Gesinnung?

Fällt Ihnen nicht selbst auf, wie polemisch, verallgemeinernd und absurd Ihre Behauptungen sind?

Ein Forum der Ehrlichen!

Unsere Familie braucht einen Friseur(in). Wir haben versucht einen Termin zu bekommen. Na ja Juli. Ich werde aber am 13.05. 60. Was nun? Halt wir haben ein gelernte Friseusen als Freundin. Ein Anruf. Bitte kommt ihr wisst doch das ich als Kellnerin arbeite. Null einkommen. Ich weiß das das Sie Geld beantragen kann.Sie auch.Aber das dauert. Zehn Euro für Erwachsene Fünf für Kinder. Macht bei uns 50 Euro. Geben werde ich 70. Sind wir jetzt Steuerhinterzieher? Dem Gesetz nach sicher.

@ Peter Kock

Das nennt man dann wohl Mildmädcherechnung.

Nicht jeder Schwarzarbeiter ernährt sich komplett von der Schwarzarbeit und ist weder in einem Arbeitsverhältnis, noch arbeitssuchend gemeldet.

Viel Schwarzarbeit fällt doch im Rahmen von Handerwerkerleistungen an, die durch einen Betrieb durchgeführt, aber nicht versteuert werden, durch Leute, die sich nach Feierabend "etwa dazuverdienen", trotz Job oder ALG bzw. Hartz4 und durch nicht angemeldetet Überstunden.

Von den von Ihnen errechneten Zahlen sind wir auch im worst case meilenweit entfernt.

um 09:14 von fathaland slim

>>"Ein Zollbeamter im mittleren Dienst verdient genauso viel wie jeder Beamte im mittleren Dienst, nämlich,je nach Dienstjahren, zwischen 2920 Euro und 3710 Euro..."<<

Na, na, na lieber Fati; wir wollen doch hier keinen Sozialneid schüren? Dies gilt im Besonderen unter Beachtung der Relation zu unseren Einkünften.

09:54, frosthorn

Eigentlich bin ich ja kein Verschwörungstheoretiker, aber langsam drängt sich mir doch der Eindruck auf, daß hinter dem leider zu beobachtenden Phänomen, das Tagesschauforum mit komplett sinnfreien, teilweise schon surrealistisch anmutenden Kommentaren zu fluten, eine Strategie steckt. Mit dem Ziel, jegliche ernsthafte, nachdenkliche, faktenorientierte Diskussion zu sabotieren.

Zumindest ist das der Effekt. Trolle spammen mittels mehrer Identitäten die Threads voll, und die ernsthaften Foristen arbeiten sich dann daran ab. Die inhaltliche Diskussion gerät komplett in den Hintergrund.

10:08, eine_anmerkung

>>"Opposition fordert Neustart"
Die größte Oppositionspartei ist die AfD, aber ein Statement dieser Partei suche ich in dem Bericht mal wieder vergebens. Es fällt mir auf das die AfD dauernd ausgegrenzt wird und das finde ich im Sinne einer wertfreien Berichterstattung nicht richtig. Besonders wenn es sich um eine ÖR Berichterstattung handelt.<<

Wie ist denn die Position der AfD zu Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung?

Ich beschäftige mich sehr mit dieser Partei, habe aber zu diesem Themenkomplex von ihr bisher so gut wie nichts gehört.

Und das liegt gewiss nicht daran, daß die Presse nicht berichten würde.

Bekämpfung von Schwarzarbeit:Ineffektiv und teuer ??

Im Artikel steht ja einiges zu dem Problem:Nicht alle Stellen beim Zoll sind besetzt.Aber sollte nicht auch bei der Auftragsvergabe von Seiten der Städte,Gemeinden,Land und Bund auf die Firmen geguckt werden ? Von wegen sub-sub-Konstruktionen.
Und das ein FDP-Politiker einen Neustart fordert,daß kann man auch ironisch sehen:Ist das nicht in beträchtlichem Maße das Klientel,daß schwarz arbeiten lässt ?

Das mit der Schwarzarbeit hat einen Haken,

denn man dürfte auch die osteuropäischen Pflegekräfte nicht mehr beschäftigen.
Angeblich sind es sehr viele, die hier schwarz beschäftigt werden.

um 11:06 von Paolini

>>"Ach ja, fast alle Migranten sind illegal? Das passt zu Ihren Ansichten."<<

Und wer hat das gesagt? NIEMAND. Behalten Sie bitte Ihre Unterstellungen für sich, danke.

Nicht Steuern abschaffen. Ich

Nicht Steuern abschaffen. Ich rede von bürokratischen Aufwand, Lohnnebenkosten, etc.
Da sind wir absolute Weltmeister drin. Und das macht Arbeit für den AG teuer, ohne dass der AN etwas davon hat.

um 11:20 von fathaland slim

>>"Eigentlich bin ich ja kein Verschwörungstheoretiker, aber langsam drängt sich mir doch der Eindruck auf, daß hinter dem leider zu beobachtenden Phänomen, das Tagesschauforum mit komplett sinnfreien, teilweise schon surrealistisch anmutenden Kommentaren zu fluten, eine Strategie steckt. Mit dem Ziel, jegliche ernsthafte, nachdenkliche, faktenorientierte Diskussion zu sabotieren."<<

Fati hier tragen Sie aber meiner Meinung nach dick, wenn nicht zu dick auf. Ihr Text suggeriert das Ihre Kommentare dem von Ihnen gesagten Eigenheiten nicht entsprechen dem wohl locker widersprochen werden kann (um nur betriebswirtschaftliche Zusammenhänge als eine mangelhafte Disziplin hier anzuführen).

11:20 von fathaland slim

>>Eigentlich bin ich ja kein Verschwörungstheoretiker, aber langsam drängt sich mir doch der Eindruck auf, daß hinter dem leider zu beobachtenden Phänomen, das Tagesschauforum mit komplett sinnfreien, teilweise schon surrealistisch anmutenden Kommentaren zu fluten, eine Strategie steckt. Mit dem Ziel, jegliche ernsthafte, nachdenkliche, faktenorientierte Diskussion zu sabotieren.

Zumindest ist das der Effekt. Trolle spammen mittels mehrer Identitäten die Threads voll, und die ernsthaften Foristen arbeiten sich dann daran ab. Die inhaltliche Diskussion gerät komplett in den Hintergrund.<<

Wahre Worte. Und erschreckend realistisch.

11:20 von fathaland slim

Eigentlich bin ich ja kein Verschwörungstheoretiker, aber langsam drängt sich mir doch der Eindruck auf, daß hinter dem leider zu beobachtenden Phänomen, das Tagesschauforum mit komplett sinnfreien, teilweise schon surrealistisch anmutenden Kommentaren zu fluten, eine Strategie steckt. Mit dem Ziel, jegliche ernsthafte, nachdenkliche, faktenorientierte Diskussion zu sabotieren.///
Sie enttäuschen mich. Das ist Ihnen erst jetzt aufgefallen. Das ist ein Forum der über 60 Jährigen. Sie sind der einzige der seinen Klarnamen preis gegeben hat. Ich würde das auch gerne tun. Dann würde man wissen ist Magfrad das was er schreibt. Ist tinchen wirklich US-Bürgerin?

10:53, eine_anmerkung

>>um 10:40 von frosthorn
>>"Na wenn sich die AfD zu diesem Thema nicht äußert, ist das ja wohl nicht das Problem der Redakteure. Oder soll man ein Statement erfinden, damit Ihre Partei (die wohlgemerkt die größte Oppositionspartei sein mag, aber dennoch keineswegs "die Opposition" darstellt) auch Erwähnung findet?"<<

Wissen Sie ob sich die AfD zu diesem Thema geäußert hat?<<

Ich weiß es.

>Die AfD sprach von einem "Bußgeldkatalog des Schreckens". Tausende Autofahrer würden "kriminalisiert", erklärte der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dirk Spaniel. Der Verein Mobil in Deutschland nannte die neuen Regeln gar eine "Führerschein-Vernichtungsmaschine".<

so bei rbb24 zu lesen.

Die AfD macht sich lächerlich.

um 11:20 von fathaland slim

>>"Eigentlich bin ich ja kein Verschwörungstheoretiker, aber langsam drängt sich mir doch der Eindruck auf, daß hinter dem leider zu beobachtenden Phänomen, das Tagesschauforum mit komplett sinnfreien, teilweise schon surrealistisch anmutenden Kommentaren zu fluten, eine Strategie steckt. Mit dem Ziel, jegliche ernsthafte, nachdenkliche, faktenorientierte Diskussion zu sabotieren."<<

Finde ich schon sehr überheblich was Sie da von sich geben.

hier werden wieder mal munter

Verbrechen damit gerechtfertigt, dass es eine Gelegenheit dazu gibt.
Steuern werden hinterzogen, weil sie zu hoch sind. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden überschritten, weil es sie überhaupt gibt. Wahrscheinlich könnte man die Zahl der Bankraube signifikant senken, wenn der in den Filialen gelagerte Bargeldbetrag auf 20 Euro begrenzt wird. Ganz sicher aber würde es helfen, Bankraub aus dem Straftatregister zu streichen. Das würde auch noch die Behörden entlasten und könnte somit zu weniger Kosten für uns alle führen.
Einige hier betrachten sich sogar als clever oder erfinderisch, wenn sie der Masse der Steuerzahler Geld STEHLEN. Nicht wenige werden darunter sein, die dem Staat Versagen vorwerfen, wenn er sie nicht ausreichend mit Klopapier versorgt.

Lässt alles tief blicken.

@ fathaland slim

Den Eindruck habe ich auch und ich glaube, ich werde die entsprechenden Beiträge zukünftig einfach ignorieren.

Fällt zwar oftmals schwer, aber ansonsten reißen genau die Falschen die Diskussionen an sich und bestimmen die Themen.

die Strafen sind zu lasch und die Beweisführung oft schwer

Schwarzarbeit lohnt sich deshalb immer noch. Ich erinnere mich noch gut daran, wie unserer Firma deshalb Großaufträge verlor gegen die "Billigkonkurenz" . Am Schluss war der Sub des Sub der seinen Firmensitz irgendwo in der EU hatte für den Zoll nicht greifbar oder war schon umfirmiert.
Eine Art der Schwarzarbeit war auch die Scheinselbstständigkeit dieser Subs in der x-ten Kette.
Vor allem die großen Baukonzerne bedienten sich dieser Masche. Für den Zoll war dieses Geflecht schwer zu durchschauen.
Viele s.g. Einzelselbständige die sich z.B. bei einer rumänischen Firma verdingen und die sich dann "versuben " lassen und am Schluss gibt es einen SUb der für den Baukonzern die Leistung erbringt. Auch das ist nichts weiter wie Schwarzarbeit, da die Leute am Kettenende viel weniger als den Mindestlohn haben.
Ein Mittel ist auch Abzug Wohnkontainerkosten usw. Die Konzerne sind der Politik mit Ihren Rechtsabteilungen oft voraus.

Lizenzentzug bei Gewerbefreiheit?

Zu " Am 28. April 2020 um 10:42 von Goati3 Fundierte Auskunft???"

"(...) Dauerhafter Lizenzentzug (der sich nicht am Unternehmen/Firmennamen festmacht, sondern an der Person des Unternehmers!) könnten bei Vorsatz helfen, schwarze Schafe aus den Branchen zu entfernen."

In Deutschland herrscht grundsätzlich Gewerbefreiheit, beruhend auf Art 12 GG. Nur für bestimmte, gesetzlich geregelte Bereiche darf der Staat Lizenzen oder Kozessionen fordern (meist beruhend auf vorher zu erbringenden Eignungs- oder Sachkundenachweisen) und zur Voraussetzung für die Gewerbeausübung machen.
In allen anderen Wirtschaftszweigen gibt es demzufolge gar keine Lizenzen, so dass man sie logischerweise auch nicht entziehen kann.
Im übrigen existiert selbst bei dokumentierter persönlicher Nichteignung noch immer die legale Möglichkeit, eine Kapitalgesellschaft zu gründen und einen geeigneten Geschäftsführer einzustellen.

11:19, eine_anmerkung

>>um 09:14 von fathaland slim
>>" Ein Zollbeamter im mittleren Dienst verdient genauso viel wie jeder Beamte im mittleren Dienst, nämlich,je nach Dienstjahren, zwischen 2920 Euro und 3710 Euro..."<<

Na, na, na lieber Fati; wir wollen doch hier keinen Sozialneid schüren? Dies gilt im Besonderen unter Beachtung der Relation zu unseren Einkünften.<<

Wenn man das Gehalt eines Beamten im mittleren Dienst nennt, dann schürt man Sozialneid?

Echt jetzt?

Was meinen Sie mit "unseren Einkünften"? Ich kenne Ihre Einkünfte nicht, und Sie meine auch nicht.

11:08 von Sisyphos3

.......Volkssport......

Früher waren die Mitarbeiter der Firma Weiss&Söhne nur bis Freitag mittag auf der Baustelle. Sie verabschiedeten sich mit den Worten: morgen kommt dann die Firma Schwarz&Söhne.
Ich bin mir sicher, dass dieser Umstand niemals in den Griff zu kriegen ist. Höchstens noch auf Großbaustellen. Und auch da klappts ja nicht.

@10:35 von Karl Napf

"es gibt ja hier auch keine wertfreie berichterstattung"

Und das ist auch gut so. Denn eine Gesellschaft ohne Werte steht auf einer vorzivilisatorischen Stufe, bemüht sich allenfalls um das "Gesetz der Natur", also Rechtlosigkeit, Willkür und Vernichtung des als "minderwertig" Abqualifizierten in der Präsentation folkloristischen Kolorits in schmierig völkisch-nationalen Grau-Braun.

Das hatten wir in den dreißigern des letzten Jahrhunderts, das brauchen wir sicherlich nicht noch einmal. Auch wenn sich da in der "größten Oppositionspartei" unverkennbar Anhänger extrem gegenteiliger Ansichten tummeln.

Die Forderung nach "Wertfreiheit" heisst in diesem Kontext nichts anderes, als der Aufruf zur Zerstörung der bestehenden Werte, genauso wie "Meinungsfreiheit" in diesen Kreisen nichts anderes heisst, als die physische Auslöschung jeglicher nichtkonformer Ansicht zugunsten der eigenen (nachzulesen bei B. Höcke).

In der Essenz, die Sehnsucht nach der Rückkehr in die Barbarei.

Steuerhinterziehung VOR Abgabe einer Steuererklärung??

Zu " Am 28. April 2020 um 10:37 von Gytha @Ray"

“Das ist allerdings mehr als überspitzt (...) einen Tag später musste der Chef der Apo zurückrudern, weil es in einer anderen Apotheke schon Ärger deswegen wegen Steuerhinterziehung gab."

Steuerhinterziehung kann erst entstehen, wenn überhaupt Entgelte gezahlt und diese erzielten Einnahmen dann nicht in der nachträglich (!) einzureichenden Einkommensteuer-Erklärung angegeben werden, also mit Sicherheit nicht im voraus.
Und wenn es sich um eine kurzfristige und einmalige Lieferung von Masken in geringem Umfang (z.B. bis zu 17.500 €) handelt, ist dies weder anmeldepflichtig (weil es eben keinen "eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb" erfordert), noch ist es umsatzsteuerpflichtig, weil die Tätigkeit nicht auf Dauer angelegt ist und sich im Bereich der steuerlichen Kleinunternehmerregeleung bewegt.

Also, lieber Kommentator: Erst informieren, bevor Sie hier Unwahrheiten verbreiten!!

Schwarzarbeit!

Dank der wesentlich preiswerteren ost- und südosteuropäischen Arbeitskräfte, tarnt man diese heutzutage einfach als angeblich(!!) selbstständige Sub-, Subsub- oder Subsubsubunternehmer und das eben NICHT explizit in der deutschen Bauwirtschaft!

Und da diese "Scheinselbstständigen" im formaljuristischen Sinne ja eben ausdrücklich KEINE Arbeitnehmer sind, stehen diesen angeblichen(!!) Selbstständigen auch KEIN Mindestlohn für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer zu!

Daher mein Gesamtfazit:
Geschickt ist das Ganze mit diesen unendlich vielen angeblich(!!) Selbstständigen, und das eben nicht nur explizit im deutschen Baugewerbe, natürlich schon!

um 10:08 von eine_anmerkung

"Die größte Oppositionspartei ist die AfD, aber ein Statement dieser Partei suche ich in dem Bericht mal wieder vergebens. Es fällt mir auf das die AfD dauernd ausgegrenzt wird und das finde ich im Sinne einer wertfreien Berichterstattung nicht richtig. Besonders wenn es sich um eine ÖR Berichterstattung handelt."

Wie können Sie denn auch nur von Ihrer "guten, alten AfD" erwarten, dass sie sich über ihr Kernthema, genau genommen sogar ihr einziges Thema, hinausbewegt? Solange nicht offiziell erwiesen ist, dass es sich bei den Schwarzarbeitern überwiegend um "illegal im Land befindliche Menschen" handelt, ist die AfD doch völlig überfordert. Man läuft in der Partei quasi Gefahr, sich sachlich damit auseinandersetzen zu müssen. Das können Sie nun aber wirklich nicht erwarten.

Schwarzarbeit immer nur ein Symptom

... von unzureichenden Lebensbedingungen, von Armut und viel zu geringem Lohn bei immer steigenden Lebenshaltungskosten (--> siehe z. B. Miete) . Wer den Grund für Schwarzarbeit nur in kriminellen Machenschaften sieht, ist auf einem Auge blind: 450-Euro-Jobs gibt es seit eh und je und verhindern Festanstellungen, daher fände ich eine endlich erfolgende Höhersetzung für unabdingbar - die Gastronomie und Geschäfte setzen auf diese ArbeitnehmerInnen. Leider reicht das nicht zum Leben, auch mit Aufstockung von Hartz 4 ist der Lebensstandard nicht mehr finanzierbar. Also ist Schwarzarbeit eine Folge vieler Ungerechtigkeiten.
Ich favorisiere auch das bedingslose Grundeinkommen, um Jobcenter & Co. endlich der Vergangenheit angehören zu lassen (auch diese werden durch Steuergelder finanziert!!). Das könnte für endlich mehr Gerechtigkeit sorgen und die Schwarzarbeit würde zumindest teilweise nicht mehr gebraucht. Ein Versuch wär's wert. Jetzt oder nie!!

11:50, eine_anmerkung

>>um 11:20 von fathaland slim
>>"Eigentlich bin ich ja kein Verschwörungstheoretiker, aber langsam drängt sich mir doch der Eindruck auf, daß hinter dem leider zu beobachtenden Phänomen, das Tagesschauforum mit komplett sinnfreien, teilweise schon surrealistisch anmutenden Kommentaren zu fluten, eine Strategie steckt. Mit dem Ziel, jegliche ernsthafte, nachdenkliche, faktenorientierte Diskussion zu sabotieren."<<

Fati hier tragen Sie aber meiner Meinung nach dick, wenn nicht zu dick auf. Ihr Text suggeriert das Ihre Kommentare dem von Ihnen gesagten Eigenheiten nicht entsprechen dem wohl locker widersprochen werden kann (um nur betriebswirtschaftliche Zusammenhänge als eine mangelhafte Disziplin hier anzuführen).<<

Ihre Antwort hat mit meinem Kommentar nicht das mindeste zu tun.

Ich nehme an, da ist Absicht.

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