Kommentare

Die Maßnahmen schaden

Die Maßnahmen schaden mehr, als das sie nutzen. Sie schaden dem Menschen, den (Zoo)Tieren und der Wirtschaft.

Es wird Zeit wieder rational zu handeln, anstatt aus einem Angstreflex und die Maßnahmen zurückzunehmen.

Angehörige seien in Sorge,

dass Eltern oder Großeltern in Heimen frühzeitig stürben
.
dann kann man es sich ja aussuchen
sterben an Vereinsamung oder wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr
besonders belastbar scheinen mir die Menschen heutzutage nicht zu sein
frage mich wie meine Großmutter ihr Leben meistern konnte
der Mann im Krieg, wußte sie nicht ob er noch lebt - wenn ja - zurückkehrt
dann die Vertreibung, die Bombennächte, Hunger, Übergriffe, keine Perspektiven
dazu noch die Verantwortung für ein kleines Kind ...

Auch in Behinderteneinrichtungen..

..sind Besuche momentan verboten und wir können mit unseren dort lebenden Angehörigen nur telefonieren.

Auch die Patienten in der Psychiatrie,in der ich arbeite, haben keinen Ausgang mehr und Besuche sind ebenfalls verboten, was bei längerfristigen Patienten natürlich zu wachsendem Unmut führt..

Restriktionen sind sicher notwendig aber Lockerungen sollten je nach Lage langsam und schrittweise vorbereitet werden..

Ebenso wie in Altersheimen

Ebenso wie in Altersheimen wurde auch in Betreuungs - und Pflegeeinrichtungen die Digitalisierung völlig verpennt.
Längst schon hätten dort Internetanschlüsse und die entsprechenden Geräte installiert werden müssen. Seit über 30 Jahren gibt es Heimcomputer, soviele Ältere, die sich damit überhaupt nicht auskennen, gibt es wahrscheinlich gar nicht und ausserdem kann man auch in höherem Alter und mit den verschiedensten Einschränkungen sehr wohl erlernen an Internetangeboten teilzunehmen.
Und sei es nur zur Kommunikation mit Angehörigen oder Betreuern.
Aber natürlich ist das alles noch Neuland und wurde bisher noch nicht einmal in Erwägung gezogen.
Lieber lockert man nun die Beschränkungen und setzt Leben aufs Spiel.
Das selbst der Regierungsbevollmächtigte keinerlei Hemmungen davor hat, spricht Bände.
Und wahrscheinlich soll auch nur bewiesen werden, dass eine Lockerung der Beschränkungen schöner für alle ist.
Besonders für die Wirtschaft.
Nur nicht für die, die es nicht schaffen.

Besuchsraum mit Plexiglas und Gegensprechanlage

In Holland stellt dafür sogar extra Container auf

Isolation unzumutbar

Die Alten- oder Pflegeheime können nicht abgeschottet werden, das ist ungerecht und nicht zumutbar. Die gesamte Gesellschaft muss die Distanz- und Hygieneregeln genau und diszipliniert einhalten und die Infektion komplett zum Stillstand bringen.

Pflegeheime Unmut wg. Isolation

Offensichtlich hat der sogenannte Bundesbeauftragte noch nicht kapiert, dass die Pflegeheime zu den hochriskanten Orte gehören, was die Sterblichkeit zuCovid 19 angeht. Oder er hat Kummer, dass jeder Affe sich zu Lockerungen äußert, nur er bisher nicht. Jetzt hat er es endlich getan, sein Name war genannt u. geschrieben!
Jetzt könnte er wg. Unfähigkeit seinen Job aufgeben zum Wohl der Pflegeheime und deren Insassen. Trump braucht solche Leute, dort anmelden!

Hintergrundinformationen?

Wie ist dieses Problem denn in den anderen 26 Staaten der EU gelöst?
Wie sind dort Alten -, Pflege - und Heime für behinderte Menschen digital ausgestattet, damit die Bewohner nun Kontakte zu ihren Angehörigen und Betreuern aufzunehmen können?
BTW: Wie funktioniert in anderen EU - Staaten die Politik für diese Zielgruppen grundsätzlich?
Personalschlüssel, Finanzierung, Bezahlung der Heimplätze und des Personals?

Das ist schon lange bekannt.

Selbst ein Haustier verlängert das Leben, weil es vor Einsamkeit schützt.
Mit Hund kommt man auch öfter raus und unter Leute.

Isolation in Pflegeheimen ... das Massensterben..

in Pflege und Altenheimen soll also seinen weiteren Lauf nehmen.
Nun, vielleicht weiß man inzwischen genug um dem Virus mit größerer Sorgfalt und genügend know how entgegen zu treten, ansonsten gibt das wohl ein Desaster.
Aber nur zu, Versuch macht kluch und einige scheinen einen Abbruch der Öffnungsmaßnahmen ja durchaus im Kalkül zu haben.

Pflegeheimbewohner

Es ist m.E. ein Irrtum zu glauben, dass die Versorgung von Altenheimbewohnern ohne Angehörigenbesuch genau so (gut) ist wie mit Besuch. Ich beobachte dies seit 3 Jahren in dem Heim in welchem meine Mutter , schwer pflegebedürftig, wohnt. Das Personal verhält sich vollkommen anders wenn ich da bin, als wenn ich nicht da bin, dies zeigte sich immer dann, wenn ich unerwartet kam, was ich dann teilweise mitbekam war unwürdig.
Ich habe meine Mutter jetzt seit dem 12. März nicht mehr gesehen. Für die demente Frau muss das Erleben furchtbar sein, denn Orientierung brachte der regelmäßige, erwartete Besuch des einzigen Verwandten für sie, verstehen kann sie sicher nicht wieso ich nicht mehr da bin. Wie das, teilweise kaum qualifizierte Personal jetzt mit ihr umgeht kann ich nur vermuten. Die Isolationsentscheidung der alten Menschen war m.E. eine furchtbare Fehlentscheidung und schützt sicher kaum vor Corona-das Personal, incl. Reinigungskräfte ect., geht ja ein und aus.

Merkelsche Zumutung

Art. 1 GG:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

"Die langjährige Richterin am Bundesverfassungsgericht, Gertrude Lübbe-Wolff, hat in einem Beitrag für die FAZ darauf hingewiesen, dass alle freiheitsbeschränkenden Maßnahmen, die einen Ausbruch des Virus lediglich in die Zukunft verlegen, sinn- und damit auch rechtswidrig seien. „Aktionen, mit denen drohende katastrophische Entwicklungen im Wesentlichen nur vom März in spätere Monate verschoben würden, sind nicht zu rechtfertigen".

Ich bin 68 Jahre alt, Rollstuhlfahrer, lebe allein mit selbst organisierter Assistenz und werde einen Teufel tun, mich in ein Heim zu begeben... und schon garnicht lasse ich mir von irgendjemand Vorschriften machen.

Und ich lege schon überhaupt keinen Wert darauf, dass ausgerechnet Politiker in mein Leben eingreifen um mich vor irgendetwas schützen wollen.

Empörend: zwei Wahrheiten, eine Meinung, kein Lösungsbeitrag

Freilich ist Isolation unerträglich, die Sinnfrage droht. Gleichzeitig ist eine Aufhebung der Kontaktsperre im Gesamtbild sicherer Krankheitsauslöser, hier bei den Mitmenschen, die ohnehin das höchste Risiko der Krankheit tragen. Mit vielen Camouflageaktionen wird der Imperativ der Vorsicht derzeit direkt und indirekt unterminiert, es wirkt kindlich. Bitte, Herr Bevollmächtigter, veröffentlichen Sie Ihre Flächen- und alle Heime abdeckende Strategie und operative Projektierung hygienisch sichere Räume der Begegnung mit unserer Elterngeneration zu erzeugen: Presto, jetzt gleich. Bis dahin möchte ich auf Ihre Abwägung verzichten. Lieben Dank.

@ Schlaule

Unmut über Isolation in Pflegeheimen wächst. Weil keiner bisher auf Corona getestet wurde.

Das stimmt gar nicht, gerade in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen wurde sehr viel getestet.

Nur für alle Fälle: Danke, Frau Dr. Merkel

Ich stehe jeden Morgen auf und freue mich: Selten, dann aber prononziert artikuliert Frau Dr. Merkel ihre Überzeugungen. Gut, dass sie sich das jetzt im Zenith Ihrer Bundeskanzlerschaft leisten möchte. Es empfiehlt sich hier - und ausnahmsweise - schlichte Folgschaft. Sie weiss es nicht besser, sondern denkt es zu Ende. Danke dafür.

gefordert wird von denen die sich nicht in Gefahr bringen!

Wieder einmal kein Wort über die Pfleger in den Heimen und welchen Gefahren sie ausgesetzt werden! In dem Pflegehaus in dem ich arbeite fallen zwei Drittel der Belegschaft in die Risikogruppe mit erhöter Letalität und dennoch ist noch keine Schutzausrüstung bei uns angekommen... Was glaubt ihr eigentlich was passiert wenn wir jetzt wieder Besucher in das Haus lassen müssen? Dass sich alle Besucher an die Regeln der Hygiene und Distanz halten? Das ist Naiv! Mit dieser Forderung bringt ihr uns alle in Lebensgefahr! Sorgt erst einmal dafür das die Gesundheitsämter uns ernst nehmen und schneller Reagieren wenn wir Verdachtsfälle haben, anstatt uns ein paar Wochen warten zu lassen! Im benachbarten Pflegehaus kam der Virus von außen... das Gesundheitsamt hat 10 Tage gebraucht bevor der erste Test gemacht wurde. 10 Bewohner tot und inzwischen auch 14 Kollegen angesteckt... und ihr schreit nach Öffnung? Der blanke Irrsinn!

@ matthias

Auch in Behinderteneinrichtungen sind Besuche momentan verboten und wir können mit unseren dort lebenden Angehörigen nur telefonieren.

Meine Großeltern kann ich auch nicht besuchen, die sind weit über 80, wir können nur telefonieren.

Herr Westerfellhaus hat vollkommen Recht

es ist grausam und menschenunwürdig, was den Schwächsten und ihren Angehörigen hier angetan wird. Totale Vereinsamung verordnet- wo ist denn da der Aufschrei von Amnesty oder der Kirchen? Oder zählen die Betroffenen und ihre Bedürfnisse überhaupt nichts? Es gäbe mit etwas Kreativität und gutem Willen durchaus Möglichkeiten, auch unter Berücksichtigung der Sicherheit. So z.B. eine Besuchszeit am offenen Fenster im Erdgeschoss, ist eben mit mehr Aufwand verbunden

Eine Nachbarin, die im

Eine Nachbarin, die im Pflegeheim arbeitet, erzählte gestern, dass im Heim viele Tränen vergossen werden und einige Bewohner nicht mehr leben wollen. "Was soll ich denn hier, wenn ich niemanden mehr sehen darf." Manche Bewohner wollen nicht mehr essen.
Mein Nachbarin meinte ganz verzweifetlt: "Und dann darf man die nicht einmal in den Arm nehmen."

18:56 von nie wieder spd

von was träumen sie nachts ?
hatte vor 20 Jahren nen sozial engagierten Kollegen der in Frührente ging
seine Aufgabe er wollte ein neues Konzept in einem Altenheim einführen ....
die alten Leutchen wollte er aus der Lethargie führen
beginnend mit Tische selber decken, abräumen, abwischen
nach nem Jahr traf ich ihn beim Weihnachtsfest
ein schöner flopp- wie er zugab
die wollten gar nicht, schließlich hatten sie Zitat: "dafür bezahlt"
mag ja sein dass einige Technikinteressiert sind,
aber das ist wohl so außergewöhnlich, dass man die im Fernsehen bringt

Unmut ? Wut ! Verzweiflung !

Die derzeitigen Regelungen sind unmenschlich.
Wer Sie verfügt hat, plant für sich selbst wohl eine solche Lage nicht ein, bzw. muss sie nicht einplanen.

Sich dann auch noch "christlich" (CDU) oder "sozial" zu nennen, ist wohl abwegig.

Unentscheidbar.

Ich möchte kein Politiker sein, oder Entscheider jetzt, wo reale Extreme dermaßen aufeinandertreffen.
Einerseits, die Maxime der Kontaktbeschränkung überall und ausnahmslos, anderseits die reale (!) Grausamkeit, ja Zerstörung existentieller Gegebenheiten als Folge der Prävention - ob in wirtschaftlicher, oder menschlicher Hinsicht.

Ein unwirkliches Dilemma nach wie vor, wo es immer dringlicher nach ambivalenten Entscheidungen verlangt, ansonsten nehmen die "Kollateralschäden" Ausmaße an, die immer weniger im Verhältnis zu allem stehen, was eine Pandemie naturgemäß im Schaden zu schaffen vermag.

19:11 von frische Unterhose

ja was jetzt ?
ungerecht und nicht zumutbar in Altenheimen
aber für die übrige Gesellschaft schon (Distanzregeln)

Alle "pennen" oder was?

@ nie wieder bdp
Ebenso wie in Altersheimen wurde auch in Betreuungs - und Pflegeeinrichtungen die Digitalisierung völlig verpennt.

Das liegt aber auch vielleicht daran, dass Omma Kruse (93) das gar nicht möchte.
Und ich möchte nicht, dass ständig nur über die Regierung gejammert und blamiert wird.

reicht es nicht

dass infizierte Pflegekräfte in Heimen arbeiten
sollen jetzt auch noch Angehörige dazu kommen

Am 25. April 2020 um 19:00 von Karl Klammer

" Besuchsraum mit Plexiglas und Gegensprechanlage

In Holland stellt dafür sogar extra Container auf "

Ähnliches hab ich im TV gesehen, weiß aber nicht wo es war, Holland aber nicht, die kreative Idee gibt es auch in Deutschland.

Es wirklich nicht ganz leicht die Menschen zu schützen, wichtig wäre mal mit Testen anzufangen, wie im Artikel erwähnt.
Übrigens ist jetzt im Krankenhaus auch so, auch bei nicht Viruspatienten, keiner kommt rein, ist alles sehr schwierig.

@18:54 von der Schlaule

"Die Rheinland-Pfalz CDU fordert nach 4 Wochen entlich flächendeckende Corona-Tests in den Altenheimen".

Mal sehen, wie sich die CDU zu den Bestrebungen stellt, die Fußballer alle paar Tage zu testen, obwohl man die Tests anderswo dringend braucht.

Ein großes Problem sind auch die fehlenden Schutzausrüstungen.

Mal eben in jedem Heim drei Bereiche einzurichten ( einer für Gesunde, einer für Corona-Infizierte und ein Graubereich für jene, die infiziert sein könnten) wird auch nicht so einfach sein.

Wenn man die Kontaktbeschränkung aufgibt und im ersten Heim alle infizierte werden und sterben, haben die Entscheider den Schwarzen Peter; genauso, wenn sie die Kontaktbeschränkungen nicht aufheben.

Ich hoffe, dass die Entscheider die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen.

@18:49 von Sisyphos3

"...dann kann man es sich ja aussuchen
sterben an Vereinsamung oder wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr
besonders belastbar scheinen mir die Menschen heutzutage nicht zu sein."

So 'belastbar' wie Sie, wenn es um Beteiligung der Besserverdienenden am Sozialstaat geht?
Etwas mehr Empathie mit Menschen, denen es schlechter geht als Ihnen, würde Ihnen sicher gut stehen.

"frage mich wie meine Großmutter ihr Leben meistern konnte
der Mann im Krieg, wußte sie nicht ob er noch lebt - wenn ja - zurückkehrt
dann die Vertreibung, die Bombennächte, Hunger, Übergriffe, keine Perspektiven
dazu noch die Verantwortung für ein kleines Kind ..."

Ein komplett unpassender Vergleich.

Isolation im Zeichen des Virus

Hey, wo ist denn das Problem? Die Deutschen waren und sind immer schon befürftig nach Führung.
Wir feiern das bald das 75 Jubiläum des Endes des 2. Weltkrieges. Und was machen wir heute? Denunzieren und Blockwarten...
Was hat sich also geändert?
In Dortmund gibt es sage und schreibe 90 infizierte Menschen. 90
Da ist es wirklich angebracht, alles vor die Wand laufen zu lassen. Bei 0,02 % ist das schon schlimm. Und ja natürlich müssen die Heimbewohner über Wochen in ihr Zimmer eingesperrt werden. Scheiß auf Menschenrechte, bei so einer Infektionsquote. und scheiß auf die Wirtschaft. Hauptsache wir können uns den Untergang zurechtreden und blockwarten

Es ist nahezu ein Dilemma:

Es ist nahezu ein Dilemma: einerseits dient das Besuchsverbot dem Schutz der Heimbewohner*innen, andererseits sind gerade im Alter, wenn man durch den Übergang in eine Wohn- oder/und Pflegeeinrichtung sein soziales alltägliches Umfeld verlassen musste, die haptisch erfahrbaren Besuche ein wichtiges Element von Lebensqualität und Gesundheit.
Es wird in nächster Zeit Konzepte geben müssen, die einen Ausgleich im Sinne eines Kompromisses zwischen Schutz und spürbarem Kontakt darstellen. Vielleicht muss man solche Konzepte auch individuell an örtliche Gegebenheiten anpassen.

jap

sehe ich auch so. aber bei einer Infektionsquote von 0,02 % muss man sich schon sorgen machen
lol

@19:00 von Karl Klammer

"Besuchsraum mit Plexiglas und Gegensprechanlage
In Holland stellt dafür sogar extra Container auf"

Schon mal besser als nichts. Jetzt, bei schönem Wetter könnte man auch Besuche im freien gestatten - unter Einhaltung der Abstandsregel auch gemeinsam Kaffee trinken.

@ Sisyphos3, um 18:49

Das kennen die Allermeisten nur vom Erzählen, und so recht glauben tun oder können sie ohnehin nicht, was Sie schildern.

Aber man sollte den Leuten ihre Sorge um ihre Eltern oder Großeltern in den Altenheimen trotzdem nicht absprechen.

harry_up (Bj. 43)

Senioren schützen!

Ich bin bereit mein letztes Hemd zu geben, mein Haus zu versteigern und Privatinsolvenz anzumelden, nur damit meine Mitbürger/innen geschützt sind. Der Shutdown muss sofort wieder radikal durchgezogen werden! Frau Merkel und Herr Söder haben mein absolutes Vertrauen. Individuelle Schicksale sind in dieser Situation vernachlässigbar, es geht um das Leben unserer Hochbetagten.

Isolation

Wie immer.
Jeder weiß was nicht richtig.
Aber keiner hat einen guten Plan wie man es denn ohne weitere tote besser kurzfristig besser machen könnte.

Während ich zur Entrechtung

Während ich zur Entrechtung von Kindern und Jugendlichen ja eine ganz klare Meinung habe, finde ich das Thema hier schwierig.
Pauschale Besuchsverbote können wirklich keine Lösung sein. Andererseits sind es die Menschen in Altenheimen, denen die Krankheit gefährlich werden und für die sie tödlich sein kann.
Ein Problem ist, dass sie das oftmals selbst nicht einschätzen können und so auch nicht formulieren können, wie sie mit dem Risiko umgehen wollen.
Und selbst die ja sonst alles und jeden vor allem schützenden Masken sind hier nicht die ultimative Lösung, denn damit werden viele nicht umgehen können. Oder auch nur verstehen, was man da eigentlich gerade von ihnen will.

Es sollte (sehr bald) damit begonnen werden, dass man Bewohner der Heime zumindest im Außengelände treffen darf (wo vorhanden). Wo nicht, wird man dann wohl wirklich erstmal Plexiglasscheiben als Barriere nutzen müssen. Auch wenn das sehr so anmutet, wie man es aus Gefängnissen kennt (aus Filmen).
Keine gute Lösung...

Ein wenig kann ich es ja verstehen

Bisher ist immer noch nicht bekannt, ob das Virus eine Züchtung ist, also für ein gewisses Ziel gezüchtet wurde oder sich natürlich entwickelt hat.

Aber alles mit einer Keule totzuschlagen was man nicht versteht ist halt falsch, vor allem, wenn man gegen Watte kämpft hilft eine Keule garnichts.

Ich persönlich find die Situation an sich richtig toll. Weniger Lärm in der Nachbarschaft, weil jetzt alle Zuhause sind und man nicht einfach vor den Basstölpeln fliehen kann. Viel weniger Schmutz und schlechte Luft in den Straßen und auch weniger Lärm.

Krankheit wird jetzt ernst genommen und Arbeitgeber schicken einen schon selber nach Hause anstatt auf die Anwesenheit zu pochen.

Usw. usf. aber die Prämisse, Corona, finde ich trotzdem nicht toll, auch wenn unweigerlich Verbesserungen gerade in der Altenpflege kommen müssen und die schlechte Hygiene in Deutschland thematisiert wird.

Es wäre schön, wenn die Politik es Mal ohne Anlass schaffen würde Zum Beispiel mal ein paar neue Grundrechte!

Für mich schlimmer als alle anderen Maßnahmen

Meine Eltern haben ihre letzten Lebensmonate auch in einem Pflegeheim verbracht. Viele Besuche und die letzten noch möglichen gemeinsamen Aktivitäten waren ein kleiner Lichtblick in einer ansonsten nicht sehr schönen letzten Lebensphase.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich sie über Monate nicht hätte besuchen dürfen, wird mir ganz übel. Dieses menschliche Leid wäre für mich schlimmer als wenn ich z.B. wegen Corona meinen Job verlieren würde. Das hat kein alter Mensch verdient, das ist unmenschlich.

Adäquate Erklärungen für Demenzkranke!

Vielen alten dementen
Bewohnern in Pflegeheimen wird die
Hintergrundsituation
nicht erklärt, um sie nicht zu beunruhigen. Sie spüren aber, dass etwas nicht in Ordnung ist, wenn die leiblichen Kinder nicht mehr kommen dürfen! Das Pflegepersonal muss
in jedem Fall adäquate
Erklärungen für die alten Menschen finden! Sonst nimmt nicht begründete Einsamkeit den Lebensmut/ Lebenswillen. Die Situation kann so hochgradig verwirrend
sein für Demenzkranke!

Ältere, die .... nicht auskennen, gibt es?

nie wieder spd @
Waren Sie schonmal in einem Seniorenheim?

Fast alle haben offenes W-Lan.
Und leider gibt es sehr sehr viel Ältere Menschen die noch nie ein Handy oder einen Internetseite benutz haben.

meine Mutter hat immer gesagt: Das ist alles
"teufelskram" und auch unsere Enkel konnten Sie nicht vom gegenteil überzeugen.

wieder rational zu handeln?

von dito @
Also so wie Schwend, USA, Frankreich, Spanien
oder Italien?

aus einem Angstreflex@
Dann müssen ersmal die Bilder von Massengräbern und LKKs die Leichen abtransportiert werden vergessen werden.

Können sie das? Meine Familie und ich können das noch nicht.

die Infektion komplett zum Stillstand bringen?

von frische Unterhose @
gerade das wir ja jetzt versucht.

haben Sie einen umsetztbaren Maßnahmenplan der allen helfen kann. Viel Senieoren haben nicht nur körperliche beschwerden und das "Hamsterrad" begein jeden morgen mit den selben Fragen:

Warum kommt keiner? Und jetzt erklären Sie mal einer 90 jahre alten Seniorin was Corona ist. nach dem Frühstück hat Sie das aber leider schon wieder vergessen.

Menschen sind soziale Wesen

Ohne direkten Körperkontakt ist menschliches Leben nicht möglich, das sollte eigentlich bereits seit Kaspar Hauser bekannt sein. Insbesondere Kinder, Alte und Kranke sind besonders darauf angewiesen.
Immerhin ein Anfang, wenn jetzt endlich auch mal andere Fachleute als die Virologen gehört werden. Schlimm genug, wie deren einseitige Sicht in Form dieses eindimensionalen Pünktchenmodells bisher unreflektiert auf die gesamte Gesellschaft übertragen wurde. Hoffentlich werden auch endlich Konsequenzen gezogen und Fehler eingestanden!

Lebensmut

Mittlerweile sind nicht nur die Alten sondern alle "vom Leben abgeschnürt"-und es stimmt, es zermürbt, besonders die Berichterstattung, welche immer wieder neue "Fässer" aufmacht.Ich werde das Gefühl nicht los, dass man nicht nur vorsichtig sein soll sondern "angst behaftet" durch die Welt schleichen soll.
Ich kenne keinen mehr, der ansatzweise fröhlich ist, alle nur noch sorgenvoll.Wer gibt uns allen denn den Lebensmut/Freude zurück?Die Kinder tun mir am meisten leid-Stubenhocker/keine Freunde!
Meine Eltern-Ü 70 - von der anfänglichen Angst noch gekennzeichnet, sind mittlerweile psychisch angeschlagen.TV schauen tun sie nicht mehr oft-das macht Ihnen nur noch mehr Angst!
Überhaupt ist die Angst-das wirklich schlimme.
Angst fressen Seele auf...ja das tut Sie.

@18:56 von nie wieder spd

"...soviele Ältere, die sich damit überhaupt nicht auskennen, gibt es wahrscheinlich gar nicht"

Ich fürchte doch. Schließlich geht man nicht gleich nach Renteneintritt ins Altenheim, sondern erst, wenn man alleine nicht mehr gut klar kommt. Es geht ja auch nicht nur um Senioren sondern auch um Pflegebedürftige und Demenzkranke. Und denen wollen Sie jetzt den Umgang mit Internet & Co. vermitteln?
Es gibt auch nicht wenige ältere Menschen, die schon am Fahrkartenautomaten scheitern. Die Demenz kommt schleichend und geht mit vielen Ängsten und großer Verunsicherung einher.

@ nie wieder spd

"Ebenso wie in Altersheimen wurde auch in Betreuungs - und Pflegeeinrichtungen die Digitalisierung völlig verpennt. Längst schon hätten dort Internetanschlüsse und die entsprechenden Geräte installiert werden müssen. Seit über 30 Jahren gibt es Heimcomputer, soviele Ältere, die sich damit überhaupt nicht auskennen, gibt es wahrscheinlich gar nicht" Am 25. April 2020 um 18:56 von nie wieder spd

*

Klar.
Die Pflegebedürftigen können nicht alleine essen, nicht aufs Klo und sich nicht waschen, habe diverse Erkrankungen, wie Demenz, aber man soll sie in Internetnutzung ausbilden.

In allen größeren Firmen gibt es..

..zur Aufrechterhaltung der Kommunikation, insbesondere in Zeiten der Corona Krise, GENAU zu diesen Zweck auch moderne Videokonferenzsysteme!

Könnte man selbstverständlich auch in sämtlichen Alten- und Pflegeheimen zur Aufrechterhaltung der Kommunikation mit den Angehörigen dieser Patienten installieren, ABER..

..so modern(!!) denken unsere verantwortlichen Politiker wie üblich wieder einmal nicht!

die Isolation ist nur ein Zeichen des Versagens der Regierung

denn mit medizinischem Schutz für Besucher und Besuchte (Mundnasenschutz und Augenmaske) wären Besuche kein besonders Risiko. Es mangelt aber nach wie vor an Material. Nichteinmal die Pfleger sind ausreichend versorgt. Das geht auf das anfängliche Versagen der Regierung, ausreichend Material präventiv vorzuhalten zurück, aber auch auf die bevorzugte Zuteilung an Krankenhäuser sowie das Versämnis zurück, die Produktion von Schutzmaterial in Deutschland und der EU zwangsweise zu initiieren. So ist die Grundsituation seit mehr als 3 Monaten faktisch unverändert und ist wertvolle Zeit verspielt worden und wird weiter wertvolle Zeit verspielt. Spahn und Merkel haben, das werde ich nicht müde zu sagen, in diesen Hinsichten total versagt und versagen weiter.

Es sei denn...

Ich kann diese - nach meinem Empfinden inzwischen ganz systematisch erscheinenden - Jammer-Ausbrüche über die "schlimmen" Folgen der sozialen Distanzierung im Rahmen einer doch wohl unstrittigen Pandemie nicht mehr hören!
Klar, das sind schwere Opfer, die wir alle - und unter uns einige ganz besonders - tragen müssen. Aber die Alternative wäre eine Durchinfektion der Bevölkerung nach bekannt schrecklichem Ablauf wie in Italien! Natürlich haben es besonders Eltern mit kleinen Kindern, die Gastronomie, der Tourismus - aber ach viele andere sehr schwer.
Aber: Wenn diesem Gezeter (und da bin ich - selbst überrascht - bei der Kanzlerin!) nachgegeben wird- dann haltet euch fest!
Es sei denn...jemand möchte die Durchinfektion nach bekanntem Vorbild durchziehen! Zynisch und unmenschlich weitergedacht: Dann sterben ja besonders viele Alte, Vorerkrankte,... also die, die der Gesellschaft ja nur noch Kosten machen. Dann bräuchten wir weniger Ärzte, Pflegekräfte,...
Wer dachte so? Faschisten!

Ying und Yang

Für die Bewohner ist das sicherlich schwierig, doch sind sie besser dran wie Einzelkinder unter 10J von Alleinerziehenden!
Nehmen wir mal an, die 9jährige Enkelin geht wieder zur Schule, wo in dieser Schule es nur kaltes Wasser gibt, Mundbedeckung ablehnt wird und die Pausen-Abstandsregelung illusorisch ist. Die Oma wird nun wieder von der Mutter besucht.
Der Opa aus dem Nachbarzimmer bekommt abwechselnd Besuch von seinen 3 Söhnen, die haben Kinder, berufstätige Frauen, .....??..
Ich will kein Risiko für andere sein und erwarte diese Sozialkompetenz auch von anderen.
Ein Kondom schützt zuverlässig vor Aids - aber wie werde ich den Heimbewohnern, Angestellten, Physiotherapeuten, ... SICHERHEITSWEISE gerecht sein und das über Wochen?
Indem ich telefoniere oder vielleicht das Heim ein Tablett zum Video telefonieren zur Verfügung stellt und angeschaltet es der Oma in die Hand gibt!

Test oder Kapazitäten

Weil hier auch wieder das Thema "Test" auftaucht und ich nicht weiß, wo es sonst passt:
Der Fußball "braucht" ja auch Tests und die Bosse und Labore reden immer von Kapazitäten die ausreichend sind. Krankenhausmitarbeiter, wie meine Frau, werden kaum getestet. Fehlt es am Willen zu testen? Fehlt es am direktem Material (Hardware, der Test direkt) oder was genau ist der Engpass?

Kapazitäten zur Auswertung gibt es genug, aber keine Tests, die zur Auswertung in die Labore kommen? Irgendwie kapier ich das nicht.

Na dann mal schön lockern!

Was soll das Gezeter?
Wenn in meinem Bundesland und meiner Stadt mit ihrer völlig überalterten Bevölkerung (Deutscher Osten!) und dem gleichzeitig in der Fläche maximal ausgedünnten Gesundheitssystem (Krankenhäuser, Beatmungsbetten) die Maßnahmen in den Pflegeheimen gelockert werden ist bereits beim ersten(!) Corona-Einbruch "italienische Verhältnisse"! Unser kleines Krankenhaus wäre schlagartig blockiert. Und wir haben eine ganze Reihe von Pflegeeinrichtungen! Mehr als ein Dutzend ambulanter Pflegedienste gar nicht mitgerechnet! Wir bräuchten die Kranken gar nicht mehr aus dem Heim zu holen - niemand könnte sie beatmen...! Wer - frage ich mich - will das?
Und hört auf von "...wenn genug Tests, Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen..." Es gibt sie nicht - jedenfalls nicht in meiner Stadt und bei meinen Kollegen! (Auf die Lieferung von Minister Spahn warten wir noch heute...).

All diejenigen, die moderne. ..

... Kommunikation für Menschen in Pflegeheimen empfehlen und als
Ersatz für persönliche Begegnung mit ihren Angehörigen anpreisen, denen rate ich, sich mal über Pflegestufen zu belesen.
Gesunde Menschen findet man in Pflegeheimen nicht.

„Diakonie-Präsident Ulrich Lilie sagte (...) angesichts des immer noch dramatischen Mangels an Schutzkleidung in den Heimen gebe es zwar derzeit keine Alternative zu den Besuchsverboten. Jedoch müsse diese Situation so schnell wie möglich überwunden werden.
>>> Schutz dürfe "dauerhaft keinesfalls mit Isolation gleichgesetzt werden"

Was ist das für ein „Schutz“, der den Pflegebedürftigen jede Lebensfreude nimmt?

Überhaupt: Angesichts des durch diese mittlerweile schon viele Wochen unverändert anhaltende Isolation verursachten Leids für die Betroffenen drängt sich langsam die Frage auf, ob bei der Verordnung dieser Schutzmaßnahmen nicht weniger die Interessen von Pflegebedürftigen, Pflegern und Angehörigen im Vordergrund stehen und ob es hier nicht vielleicht eher um die haftungsrechtliche „Absicherung“ der zuständigen Behörden geht.

@ Dr. Alban

Wie viele infizierte gibt es denn bei Ihnen

19:16 von Tada

"" Selbst ein Haustier verlängert das Leben, weil es vor Einsamkeit schützt.
Mit Hund kommt man auch öfter raus und unter Leute.""
#
Das ist richtig,denn sehr oft schaffen sich allein stehende alte Leute ein Haustier an. Mit dem Hund geht man Gassi und trifft auf Gleichgesinnte.Ich sehe es auch hier in der Nachbarschaft.

@Doktor Alban .. Ich bitte Sie,

... sich etwas zu mäßigen.
Man kann solche Besuche so organisieren, dass die Ansteckungsgefahr minimiert wird.
Die vielen Fälle von Covid in den Pflegeheimen sind eingetreten,
nachdem schon länger Besuchsverbot war.

Es dürften jetzt alle Pflegekräfte mit Schulkindern nicht in die Heime zur Arbeit, da die Kinder ja das Virus mitbringen könnten - illusorisch.

Es mangelt gerade jetzt an Personal, da könnten Angehörige auch Hilfe sein,
wenn sie die Pflegebedürftigen füttern o.ä. übernehmen.
Schutzbekleidung vorausgesetzt.

@Dr.Alban

Zynisch und unmenschlich weitergedacht: Dann sterben ja besonders viele Alte, Vorerkrankte,... also die, die der Gesellschaft ja nur noch Kosten machen. Dann bräuchten wir weniger Ärzte, Pflegekräfte,...
Wer dachte so? Faschisten!"
Ne Nummer kleiner haben Sie es nicht? Die Alten sozial vereinsamen zu lassen und ihrer letzten Kontakte und Lebensfreude zu berauben hat mit Menschlichkeit nichts zu tun. Und wer das anprangert betreibt keine Jammerei! Wer aber andere Meinungen unterdrücken will und will, dass Alle kritiklos im Gleichschritt marschieren und im Zweifel dem Denunziantentum das Wort redet sollte mit Faschistenvergleichen ganz zurückhaltend sein

@Frank von Bröckel 20:07 Uhr

Videokonferenzsysteme als Ersatz für zwischenmenschliche Nähe? Wie krank ist das denn!

@ RundumBlick

... und Labore reden immer von Kapazitäten die ausreichend sind. Krankenhausmitarbeiter, wie meine Frau, werden kaum getestet.

Hat sie denn Symptome? Oder hatte Sie Kontakt zu Infizierten? Sonst hat es ja wenig Sinn?

@19:20 von SMT-Junior

"Ich habe meine Mutter jetzt seit dem 12. März nicht mehr gesehen. Für die demente Frau muss das Erleben furchtbar sein, denn Orientierung brachte der regelmäßige, erwartete Besuch des einzigen Verwandten für sie, verstehen kann sie sicher nicht wieso ich nicht mehr da bin. Wie das, teilweise kaum qualifizierte Personal jetzt mit ihr umgeht kann ich nur vermuten."

Auch das Problem ist leider keine Seltenheit. Das Zimmer einer Tante war mal als Abstellraum benutzt worden. Es standen so viele Kartons mit Infusionslösung im Zimmer, dass man das Bett von der Tür aus nicht mehr sehen konnte.
Die pamige 'Erklärung' lautete: "Wo sollen wir denn sonst damit hin."

Schärfere und viel häufigere Kontrollen wären angebracht.
Es bleibt das Personalproblem: Man hat keine Wahl und stellt auch ungeeignete Personen an.

@ AufgeklärteWelt - bitte kein "self-blaming"

die Isolation ist nur ein Zeichen des Versagens der Regierung

Unsere Regierung manövriert uns sehr gut durch die Corona-Krise, im internationalen Vergleich sicherlich am besten.
Die Regierung und unsere eigene Gesellschaft zu blamieren (self-blaming) hat doch gar keinen Sinn. Hier wünsche ich mir entscheidend mehr Vertrauen und Selbstvertrauen.

Und Masken sind leider international immer noch ein Mangel, dafür kann unsere Regierung etwa so viel wie für das trockene Wetter.

19:20 von SMT-Junior

Für die demente Frau muss das Erleben furchtbar sein, denn Orientierung brachte der regelmäßige,
erwartete Besuch des einzigen Verwandten für sie
.
also ich hatte bei meiner dementen Mutter nicht den Eindruck gehabt
dass die realisiert, ob ich sie am Vortag besuchte oder vor 5 Wochen
ein Wunder dass die mich überhaupt erkannt hat

und unwürdiges Verhalten .... den Alten gegenüber
ein äußerst schwierige Sache
wie soll man sich verhalten als Pflegekraft, wenn man den Kaffee ins Gesicht geschüttet bekommt
und die Tasse gleich hinterher
das war im 1. Heim so, als die Leitung mich bat, ein für diese Fälle "qualifiziertes" Haus zu suchen
sicherlich, Schwerstpflegefälle ist eine Sache, Menschen die sich mental nicht mehr im Griff haben,
ne total andere
die freundlich dreinblickende dazu dankbare Oma
scheint mir eher in die Kategorie Märchen und Mythen zu gehören

Verantwortung

haben sowohl das Pflegepersonal als auch wir Verwandten. Wenn ich das Bild beim Liveblog 20.30 sehe und mir vorstelle, dass einer dieser dicht gedrängt stehenden Menschen einen Angehörigen im Heim besucht, bekomme ich Gänsehaut. Je verantwortungsbewusster sich die Menschen verhalten, umso schneller wird auch ein Besuch wieder möglich sein. Aber lieber telefonischer Kontakt, als nach Ausbruch von Corona im Schlimmsten Fall nie wieder...

19:28 @Anna-Elisabeth ... Nachbarin,

die im ...

Das Geschilderte kann ich mir sehr gut vorstellen.

Meine Mutter war schon manches Mal des Lebens sehr müde - weit vor Corona. Pflegekräfte haben einfach zu wenig Zeit, mal ein Schwätzchen zu halten und zu trösten.

Und ich habe auch gesehen, wie sich andere Bewohner freuten, wenn ich da war.

Zum Glück wohnt meine Mutter erst mal bei meiner Schwester, da sie nach OP nicht ins Heim konnte, bzw. unter dieser Isolation/Quarantäne verkümmert wäre.

Es wird Zwit, dass diese Kontaktsperre unter Auflagen aufgehoben wird.

Beendet dieses übertriebene

Beendet dieses übertriebene Corona-Desaster! Es wird mehr Schaden angerichtet als es nützt.
Unsere Grundrechte sind heilig aber werden im Moment mit Füßen getreten.
Religionsfreiheit, Demonstrationsfreiheit, Recht auf Selbstbestimmung: Alles demontiert.
Werdet bitte wach!

Etwas persönliches

Ich bin heifroh, daß meine 92jährige Mutter immer noch zu Hause lebt und ich mich jetzt, da ich auf absehbare Zeit arbeitslos sein werde, um sie kümmern kann.

Wäre sie isoliert im Heim, dann wüsste ich nicht, ob sie das alles überleben würde.

@ Frank von Brökel

Könnte man selbstverständlich auch in sämtlichen Alten- und Pflegeheimen zur Aufrechterhaltung der Kommunikation mit den Angehörigen dieser Patienten installieren, ABER.

Schwer demente Patienten werden mit der Bedienung der technisch anspruchsvollen Systeme womöglich gar nicht so ganz gut zurecht kommen.

Am 25. April 2020 um 19:50

Am 25. April 2020 um 19:50 von Koeln 2019
Adäquate Erklärungen für Demenzkranke!
Erklärungen für die alten Menschen finden! Sonst nimmt nicht begründete Einsamkeit den Lebensmut/ Lebenswillen. Die Situation kann so hochgradig verwirrend
sein für Demenzkranke!

Das Stimmt,und Erklärungen gehen meist ins leere,auch wenn man Sie xmal wiederholt,ich arbeit mit Senioren es wird jeden tag ein bischen schlimmer,obwohl wir mit Ihnen kleine spaziergaenge machen.
Aber die Alternative ist um einiges schlimmer,nummer 1 ist covid nicht in das Haus zu lassen.

In Basel hat sich

Die Mehrheit innerhalb der Familie angesteckt, gefolgt vom Krankenhaus!
Einsamkeit tötet nicht so schnell wie das Virus.

@ nie wieder...

Ebenso wie in Altersheimen wurde auch in Betreuungs - und Pflegeeinrichtungen die Digitalisierung völlig verpennt. Längst schon hätten dort Internetanschlüsse und die entsprechenden Geräte installiert werden müssen.

Internetanschlüsse gibt es dort längst. Aber was halten Sie denn für die "entsprechenden Geräte"? Wem oder was sollen Sie entsprechen.

@um 18:49 von dito

"Die Maßnahmen schaden mehr, als das sie nutzen. "
Diese Aussage finde ich zu allgemein. Die einfachen Hygienemaßnahmen sollten eigtl. Standart sein. Auch daß Hinz und Kunz momentan nicht in die Krankenhäuser oder Pflegeheime reinspazieren können, hat naheliegende Gründe. Auch Kontaktsperren sind sinnvoll - in div. Gegenden/Bereichen. Ob bundesweit und überall, wage ich zu bezweifeln. Mundschutzpflicht nervt nur, abet schadet nicht.
Was die Wirtschaft angeht, da sind tatsächlich alle getroffenen Maßnahmen eher schädlich als nützlich, egal ob es sich um millionenschwere Großunternehmen oder um die centhamsternde kleine Putzfrau handelt. Ausgenommen evtl. gerade gefragte Branchen wie Labore oder Maskenhersteller ....

@um 20:07 von Tada

Klar.
Die Pflegebedürftigen können nicht alleine essen, nicht aufs Klo und sich nicht waschen, habe diverse Erkrankungen, wie Demenz, aber man soll sie in Internetnutzung ausbilden.

Sorry, aber aufs Knöpfchen drücken um die Skype-Verbindung aufzubauen darf man den Pflegekräften schon zutrauen.

Das ist eine billige Ausrede. Nicht die Bewohner müssen in Internetnutzung ausgebildet werden, sondern die Heime diesen (wirklich simplen) Service anbieten.

Sollte es in der heutigen Zeit tatsächlich noch Heime geben die diese Art der Kommunikation nach draussen nicht ermöglichen wollen, dann gute Nacht...

@meinungisterlaubt

"In Dortmund gibt es sage und schreibe 90 infizierte Menschen. 90
Da ist es wirklich angebracht, alles vor die Wand laufen zu lassen. Bei 0,02 % ist das schon schlimm."

Die Amßnahmen dieen ja dem Ansinnen die Quote nicht nach oben schnellen zu lassen.
Ein AKW mit intakt arbeitendem Kühlkreislauf explodiert nicht. Aber nur weil es nicht explodiert daraus zu schließen, man könne den Kühlkreislauf einsparen ist nicht so ganz zu Ende gedacht...

@21:27 von Nettie

"Menschenwürdiges Leben ermöglichen statt zu Tode zu „beschützen“"

Das ist mal eine wirklich passende Beschreibung des Ist-Zustands: "zu Tode beschützen"

Nicht über einen Kamm scheren

Der Artikel und viele Kommentare sind mir zu pauschal.
Ich wette, dass die Betreuungs- und Hygienesituationen und Besuchsregelungen (Angehörige grundsätzlich nicht, Ausnahme in welchen Fällen, Physio- und andere Therapeuten ja oder nein, persönliche Betreuung und Förderung durch Personal, organisatorische Fragen, wann und wie in welchen Gruppen oder einzeln gegessen wird, genügend Schutzmittel u.v.m.) sehr, unterschiedlich sind.
Das müsste man genauer beleuchten, auch die physischen und psychischen Folgen.
Ein gut gemeinter Aufschrei nützt nichts.
Flächendeckende Tests? Zwei bis drei Tage nach einem Test kann die Situation anders aussehen und dann auch schnell eskalieren.
Und meine Lebenserfahrung lässt mich auch vermuten: die sich am lautesten beschweren über unzumutbare Maßnahmen würden auch die sein, die sich am lautesten beschweren, wenn "unverständlicherweise" ein Drittel der BewohnerInnen an Covid 19 versterben würden.

@um 19:42 von meinungisterlaubt

"sehe ich auch so. aber bei einer Infektionsquote von 0,02 % muss man sich schon sorgen machen
lol"
Naja, in solchen Einrichtungen ist die Quote sicher höher.

21:27 von

21:27 von Nettie
"Menschenwürdiges Leben ermöglichen statt zu Tode zu „beschützen“
ob bei der Verordnung dieser Schutzmaßnahmen nicht weniger die Interessen von Pflegebedürftigen, Pflegern und Angehörigen im Vordergrund stehen und ob es hier nicht vielleicht eher um die haftungsrechtliche „Absicherung“ der zuständigen Behörden geht."

es geht bei all den Schutzmaßnahmen einzig darum, den Kollaps der Intensivmedizin zu vermeiden.
Denn DAS wäre eine humane Katastrophe - also nicht nur menschenunwürdig sondern das Ende der Zivilgesellschaft.

@ um 20:07 von Tada

Eine Diskriminierung dieser Menschen Ihrerseits ist gar nicht nötig.
Warum sollten die das nicht erlernen können?
Im Extremfall benötigt man heutzutage noch nicht einmal mehr Hände um einen Computer zu benutzen.
Abgesehen davon sind auch PC - Spiele interessant für ältere Menschen.
Und ein Videochat mit Angehörigen ist mit Unterstützung allemal möglich.

@20:20 von Doktor Alban

"Na dann mal schön lockern!"

Ihre scheinbare Sorge um die Alten und Ihre Intensiv-Betten in allen Ehren, aber gefallen Ihnen die Demonstrationen der Jüngeren in Berlin und Stuttgart besser? So sicher ist deren Unverletzlichkeit ja nun auch nicht.
Hier im Forum geht es darum, wie man den Alten einen würdigen Lebendsabend ermöglichen kann. Mit Gejammer hat das nicts zu tun.

Von den Heimbewohnern, die jetzt nicht mehr essen wollen, will bestimmt keiner auf einen 'Ihrer' Intensiv-Plätze.

@Barthelmus - 19:31

"Unmut ? Wut ! Verzweiflung !
Die derzeitigen Regelungen sind unmenschlich. Wer Sie verfügt hat, plant für sich selbst wohl eine solche Lage nicht ein, bzw. muss sie nicht einplanen."

Klar, hätte man die Heime offen gelassen, wäre Unmut, Wut und Verzweiflung noch viel größer.
Der Tenor wäre dann "Da sieht man wieder, wie von dieser Regierung die Ältesten und Schwächsten der Gesellschaft dem Virus einfach schutzlos ausliefert werden - nein, wie unchristlich."

Wer seine Angehörigen jetzt in den Arm nehmen möchte riskiert doch auch, dass der alte Mensch dann eine Woche später an der Beatmung hängt und um sein Leben ringt.
Oder noch schlimmer - aufgrund der explodierenden Infektionen Opfer der Triage wird.

Überlastetes Pflegepersonal, keine Schutzkleidung, keine Tests - aber bitte die Heime wieder öffnen.

Ist denn niemand mehr bereit weiter zu denken?

Am 25. April 2020 um 18:49 von dito

"Die Maßnahmen schaden mehr, als das sie nutzen. Sie schaden dem Menschen, den (Zoo)Tieren und der Wirtschaft."

Der Wirtschaft ja...aber dem Menschen...?
Das muessen sie mal den Verwandten der verstorbenen erzaehlen.

Im Bekanntenkreis eines Freundes von mir ist eine Frau mit dem Coronavirus infiziert, ihr Ehemann und die gemeinsame Tochter nachweislich nicht infiziert, trotzdem leben die drei gemeinsam in Haeuslicher karantaene, was ich uebrigens nicht nachvollziehen kann.

Warum kann man nicht seine Eltern waehrend der Coronakrise nach Hause holen, die meisten sind sowieso Zuhause.
Das waere die beste Loesung fuer alle...

@21:25 von Leipzigerin59

"All diejenigen, die moderne. ..
... Kommunikation für Menschen in Pflegeheimen empfehlen und als
Ersatz für persönliche Begegnung mit ihren Angehörigen anpreisen, denen rate ich, sich mal über Pflegestufen zu belesen.
Gesunde Menschen findet man in Pflegeheimen nicht."

Deswegen weiß ich nur zu gut, wie es meiner Nachbarin geht, wenn sie sagt: "Und dann darf man die nicht einmal in den Arm nehmen..."

Ein weiteres Problem: Viele Heimbewohner sehen auch nur deshalb ausreichend gepflegt aus, weil die Angehörigen bei der Körperpflege helfen (z.B. Nägel schneiden).

@19:49 von klaus666

"Wenn ich mir vorstelle, dass ich sie über Monate nicht hätte besuchen dürfen, wird mir ganz übel. Dieses menschliche Leid wäre für mich schlimmer als wenn ich z.B. wegen Corona meinen Job verlieren würde. Das hat kein alter Mensch verdient, das ist unmenschlich."

So fühle ich auch. Ich finde es erschütternd, zu erleben, wie viele Menschnen das nicht begreifen können oder wollen.

Am 25. April 2020 um 19:39 von meinungisterlaubt

"In Dortmund gibt es sage und schreibe 90 infizierte Menschen. 90
Da ist es wirklich angebracht, alles vor die Wand laufen zu lassen. Bei 0,02 % ist das schon schlimm. Und ja natürlich müssen die Heimbewohner über Wochen in ihr Zimmer eingesperrt werden. Scheiß auf Menschenrechte, bei so einer Infektionsquote. und scheiß auf die Wirtschaft. Hauptsache wir können uns den Untergang zurechtreden und blockwarten"

Dank der Massnahmen, sonst waere die Quote hoeher, das werden sie nicht leugnen koennen und nein, es wird keinen Untergang geben...

Wichtig ist: lasst die aelteren Menschen zu ihren Familien...lasst sie nicht alleine, das haben sie nicht verdient...

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