Coronavirus und Klima: Stickstoffbelastung sinkt deutlich

Kommentare

Umdenken

Es wird Zeit umzudenken. Jeder kann seinen Beitrag leisten. ÖPNV muss auf e-Mobitität umgestellt werden.

Lokale Messungen

"Lokale Messungen ergeben widersprüchliches Bild", in der Tat ist die Interpretation der Werte in vollem Gange. Vielleicht ergeben weitere Forschungen ein neues Bild über die Relevanz des Autoverkehrs. Es gibt auch Einschätzungen, dass die Verbesserung viel zu gering ausfällt, um weiterhin primär nur den Autoverkehr verantwortlich zu machen.
https://www.focus.de/auto/news/diesel-drama-stuttgart-schafft-seinen-fe… Ich hoffe auf eine unaufgeregte und nicht idiologiegesteuerte Diskussion dazu in Wissenschaft und Politik

Lokale Messungen ergeben widersprüchliches Bild

schön !
dann findet doch jede Partei
ob Klimafanatiker - wie auch Klimaleugner ihre Argumente/Bestätigung

und bei uns, Neckartor in Stuttgart, ging der NOx Wert,
in vorauseilendem Gehorsam, schon seit Dez 2019 zurück
zur Freude der Dieselfahrer mit Euro 5 Norm
zur Trauer der Deutschen Umwelthilfe

Seriöse Aussagen möglich?

Eigenartigerweise ergaben viele Feinstaubmessungen in Deutschland das sich die Werte in der Corona-Zeit leicht erhöht haben wie anderen Quellen zu entnehmen ist (Süddeutsche). Ist hier eine seriöse Aussage zur Zeit überhaupt möglich?

Kurzfristig?

Das ist erst der Anfang. Wenn die Massenarbeitslosigkeit einsetzt und unzählige Firmen und Betriebe pleite sind, wird sich dieser Effekt noch deutlich verstärken.

Immer mehr Wachstum und Konsum gehören der Vergangenheit an. Jetzt endlich erkennen viele Menschen, was sie alles gar nicht brauchen. Wie viel weniger Stress Sie haben ohne diese Kauf- und Konsumzwänge. Die Zwangsentschleunigung wirkt wunder, steigert das Wohlbefinden und bringt Entspannung für Geist und Seele. Endlich können wir raus aus dem Hamsterrad und frei durchatmen.

Hinzu kommt, dass das Geld deutlich knapper wird, sodass der unnötige Konsum in den Hintergrund tritt. Das ist dann mal eine gute Entwicklung, über die sich Mutter Erde freut.

Homo Präsens

Und hier will ich Mal einhacken. Mit einem Schlag wird die Weltwirtschaft zum Stillstand gebracht, um Covid 19 einzudämmen. Der Grund: es sterben jetzt Menschen, man und Verwandte könnten selbst betroffen sein. Im Gegensatz dazu, die seit Jahrzehnten, seit Kyoto, anhaltende Debatte, den Klimawandel zu vermeiden, indem die Wirtschaft etwas eingeschränkt wird, also der CO2 Ausstoß. Erfolgreich? Nein. Warum? Arbeitsplätze; nicht wir sind hauptsächlich betroffen (nenn mir einen Klimatoten, jetzt: eine Zahl jetzt, nach Ländern aufgeschlüsselt jetzt), sondern künftige unbekannte Generationen ( für meine Kinder wird's noch reichen). So, ist er nun Mal der weise Mensch. Nomenklaturwechsel geboten .

Was erst bei genauem Hinsehen auffällt....

... ist die Tatsache das mit den 2 Karten die den Stickstoffausstoß farblich darstellen, irgendwas nicht stimmt. Die roten Wolken sind alle deutlich zu weit links, eine dunkel rote Wolke ist direkt im Ärmelkanal....
Furzende Fische als verursacher der globalen Erwärmung? Das würde auch erklären warum es die globale Erwärmung schon seit 4 Milliarden Jahren gibt ...

Stickstoffbelastung sinkt deutlich ....

Prima Klima - ein hübscher (aber erwartbarer) Kollateralschaden des Lockdown.
Nur was will man uns damit sagen?
Das nach der Krise, wenn alle mit Hängen und Würgen versuchen die Folgen zu bewältigen und der heiße Tanz ums goldene Kalb wieder mit Macht los legt, vieles, vielleicht auch die Umwelt zurück stehen muss?
Wenn Wissenschaftler uns auf das Reißen der 3° Schwelle vorbereiten, und wir letztlich durch die Verbreitung von Wohlstand und technischen Lösungen locker auch das 4° Ziel reißen werden, wenn wir es denn formulierten, ist doch keine Frage - und der kurzfristige Effekt von weniger Stickstoff mag unsere Atemwege entlasten, das wird uns aber nicht retten. Langfristig jedenfalls sehen wir, Stickoxyd hin, CO2 her, alt aus.

Klimakrise nicht vergessen!

Ich lebe in der Nähe des Frankfurter Flughafens.
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Luft schon mal so gut war (Flugbetrieb -95%).

Hoffendlich bleibt uns dieses Gefühl auch, wenn die Klimakrise nicht mehr von der Coronakrise verdeckt wird.
Es zeichnet sich ja schon wieder ein Hitzesommer mit neuen Temperaturrekorden ab.

Jetzt oder nie

Schluss mit der Globalisierung.Schluss mit dem bisherigen Misswirtschaften.Schluss mit dem Raubbau an natürlichen und menschlichen Ressourcen.Aufbau einer ökologisch sinnvollen Marktwirtschaft.Aufbau einer wirklichen lebenswerten Gesellschaft.Das sollten die Lehren aus der Krise sein.

Wieso "auch"?

Es ist der Corona Effekt, Punkt.

Die Grünen und die Umwelthilfe haben uns doch vorgerechnet, wie viele Menschen an den Stickstoffdioxid Emissionen sterben. Und die leben jetzt alle.

Sollte es am Ende so sein, dass Corona Menschenleben rettet?

Wie vor 50 Jahren

Die Aprilluft atmet sich wie vor 50 Jahren - leicht und angenehm sauber. Dass es nur alle 50 Jahre solche Wetterverhältnisse gibt wie derzeit, ist höchst unwahrscheinlich....Es wird einfach viel weniger Dreck in die Luft geblasen als sonst. Das ist ganz simpel, auch wenn es einigen Menschen nicht ins Konzept zu passen scheint.

Falschmeldung und Irreführung

Ich habe nur darauf gewartet das auf die Meldung anderer Nachrichten mit einer Überschrift wie dieser in diesem Artikel gekontert wird. Es ist schon auffällig das dieser Artikel wenige Stunden nachdem andere Medien vom Gegenteil berichteten, auf Tagesschau erscheint. Scheinbar hat man hier über Nacht reagieren müssen. Man muss nur die entsprechenden Stichworte in der Google Suche eingeben und auf News klicken um zu erfahren, wie die Grenzwerte sich in Städten entwickelt haben und welche Rückschlüsse man daraus am Ehesten ziehen kann. Dann liest man auch , dass der derzeitige Zustand auf den Straßen zu keiner Verbesserung führte. Ihre genannten Forscher können sich die Messwerte in denen es trotz geringeren Verkehrsaufkommens zu Spitzen in den Stickoxidmessungen kommt, sicher noch nicht abschließend erklären.

Warum nicht eine Überschrift wie: Stickoxidbelastung trotz Corona weiterhin hoch

Die Überschrift dieses Artikels ist ein Zeichen für die ungerechtfertigte Hetze in diesem Thema

sobald die Pendelei beginnt...

…ist der Effekt wieder da hin. Wer will sich Stand heute mit dem eingeschränkten Schutz einer Atemmaske in einen völlig überfüllten Nahverkehr setzen? Fahrgemeinschaften gehen wegen Kontaktsperre auch nicht. Das wir gewaltige Staus nach sich ziehen, weil sich die Arbeitgeber beim Thema HomeOffice zieren...

Ausrede

"Ute Dauert … So sei es durchaus vorstellbar, dass Menschen mancherorts bewusst von Bus und Straßenbahn verstärkt auf das eigene Auto umstiegen, um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus zu vermeiden."
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Sicherlich werden einige Menschen vom ÖPNV auf das Auto umgestiegen sein, wie man aber in allen Städten sieht, bleiben viel mehr Menschen zu Hause, so dass überall der Verkehr deutlich zurückgegangen ist. Diese Worte von Frau Dauert sind somit ganz sicher eine Ausrede zur Stützung der bisherigen Behauptung, dass der Pkw – Verkehr der wesentliche Verursacher für die gemessenen hohen Stickoxid – Werte sei. Vermutlich sind die Fahrverbote unter falschen Annahmen ausgesprochen worden.

Ironie und Heuchelei

Schnell noch für 9 € zum Gletscher fliegen, bevor er geschmolzen ist. Die deutschen CO2-Bilanzen basieren auf produktionsbedingten Emissionen, wodurch die tatsächlichen konsumbedingten Emissionen verschleiert werden (Leakage- und Rebound-Effekt). Da lässt sich leicht mit dem Finger auf andere zeigen. LG.

Gesundheit steht über allem

Tja, die Politik mit ihrer Floskel des Gesundheitsschutzes wird in eine aktuelle Erklärungsnot kommen.
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Selbst das Bundesverfassungsgericht hält es verhältnismäßig, die Wirtschaft eines ganzen Landes herunterzufahren.
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Defakto bedeutet das, dass wir nicht mehr ernsthaft darüber diskutieren müssten, den Autoverkehr deutlich zu reduzieren. Diese Entscheidung ist schon da.
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Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wiegt offenbar sehr schwer.
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Jährlich sterben durch den Autoverkehr 15.000 Menschen. Es gibt ein Heilmittel und auch kein Schutz.
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Und wir sind in der Lage ganz locker die Autoindustrie von heute auf morgen abzuschalten. Sie ist eben nicht systemrelevant. Das wird tausende Arbeitsplätze kosten. Und? Aktuell interessiert das in andren Branchen auch nicht.
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Also bitte.... Machen!

Als Bewohner einer historischen Stadt..

die vom Tourismus abhängig ist, atmet es sich leichter, seit keine Übernachtungsgäste mehr ihre Leihwägen morgens im Stand warmlaufen lassen..
Etwas, was nicht korrekt ist aber von niemand angesprochen wird..

Ölkrise 1970

Saubere Luft als Corona-Effekt? In den 1970er Jahren ergaben Luftmessungen zu den Sonntagsfahrverboten das Ergebnis: Fast saubere Luft. Das ist nur 50 Jahre her, also zu lange, um erinnert zu werden.

11:59 von MrEnigma

Zitat:"Jährlich sterben durch den Autoverkehr 15.000 Menschen. "

Wie kommen Sie auf diese Zahl?

@ eine_anmerkung

Eigenartigerweise ergaben viele Feinstaubmessungen in Deutschland das sich die Werte in der Corona-Zeit leicht erhöht haben

Das ist aber bei weniger als 5% der Messstellen der Fall und vermutlich ein ganz normaler Zufallseffekt.

.... AUCH durch Corona!?

na, der Kohleausstieg - 204X oder wann - wird sich wohl kaum bereits positiv auf die Luftqualität auswirken. Und auch nicht die Zunahme an kettenlosen Panzerfahrzeugen im Straßenverkehr.

... AUCH durch Corona!? (Teil 2)

und alle anderen Einflussgrößen - so wie z.B. das Wetter, der Sonnenzyklus oder der aztekische Mondkalender - lassen sich ja anhand einfacher Statistik quantifizieren.

Aussagen gegenüberstellen:

"So sei es durchaus vorstellbar, dass Menschen mancherorts bewusst von Bus und Straßenbahn verstärkt auf das eigene Auto umstiegen, um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus zu vermeiden."
Ja ich z.B. fahre seit einigen Monaten wieder mit dem Auto. Kenne auch mindestens vier weitere die das genau so machen. Die Straßenbahn mit der ich vorher gefahren bin war vorher gut besucht und ist jetzt fast leer. Unwahrscheinlich also das diese Annahme falsch ist.
Die andere Aussage:
"Wenn man aus der Corona-Krise etwas Positives mitnehmen könne, dann die Einsicht, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken..."
ist deshalb sicher fehl am Platz.

@ AndyO

sobald die Pendelei beginnt ist der Effekt wieder da hin.

Die Pendelei hat nie aufgehört, ist nur weniger geworden. Mein Mann fährt jeden Tag über 30 km zur Arbeit. Der Maschinenbau brummt. Wir haben in Deutschland ja keinen Shutdown.

@ um 08:38 von Amelia

"Wie vor 50 Jahren
Die Aprilluft atmet sich wie vor 50 Jahren - leicht und angenehm sauber. Dass es nur alle 50 Jahre solche Wetterverhältnisse gibt wie derzeit, ist höchst unwahrscheinlich....Es wird einfach viel weniger Dreck in die Luft geblasen als sonst. Das ist ganz simpel, auch wenn es einigen Menschen nicht ins Konzept zu passen scheint."
.
Ja, die Erinnerung schönt. In jedem Vorjahr war der Schnee auch weißer. Tatsächlich war die Luft vor 50 Jahren viel schmutziger als heute. Haben Sie vergessen, wieviel Kohle wir damals zu Hause und im Kraftwerk verheizt haben? Filter und Katalysatoren waren damals unnötiger Luxus.

@MamasLiebling 12:19

"na, der Kohleausstieg - 204X oder wann - wird sich wohl kaum bereits positiv auf die Luftqualität auswirken."

Da wäre ich mir nicht so sicher. Bereits im letzten Jahr war eine deutliche Verschiebung innerhalb des (bundesdeutschen) Strommixes von Kohle zu Erdgas feststellbar. Dieser Effekt sollte sich fortgesetzt und verstärkt haben.
Allerdings weiß ich nicht, ob Kohlekraftwerke in signifikantem Ausmaß die in diesem Artikel besprochenen Stickoxide ausstoßen.

@ MrEnigma

Jährlich sterben durch den Autoverkehr 15.000 Menschen.

In welchem Land? Oder meinen Sie die EU?

Gibt unterschiedliche

Bewertungen in den letzten Tagen zu lesen.
Mal abwarten wer etwas für sich herausholen kann. Fakt ist, die Werte fallen in Deutschland schon seit Jahren.
Zeigt zumindest die Statistik der Messwerte, jetzt immer Stuttgart mit dem Tor zu erwähnen, die Stelle ist nicht das ganze Land.
Wo ich meinen Mittelpunkt habe, kommen vielleicht 5 Autos am Tag, wird immer so getan als wäre die Luft im ganzen Land schlecht, ist aber nicht.

Amanita.Phalloides

Fast saubere Luft. Das ist nur 50 Jahre her, also zu lange, um erinnert zu werden.

Ich habe die Zeit nicht selbst erlebt, aber vor 50 Jahren war die Luft in Deutschland definitiv wesentlich stärker verschmutzt als heute.

@The Corona Postings 12:24

"Die Pendelei hat nie aufgehört, ist nur weniger geworden. Mein Mann fährt jeden Tag über 30 km zur Arbeit. Der Maschinenbau brummt. Wir haben in Deutschland ja keinen Shutdown."

Umso erstaunlicher finde ich den Anteil an Privatfahrten in Nicht-Corona-Jahren. Ich war am Ostersonntag auf der Autobahn unterwegs und konnte zwei faszinierende Beobachtungen machen:
1. Die Zahl der Autos war rekordverdächtig niedrig.
2. Die Zahl der Radfahrer auf Autobahnbrücken war auf Rekordniveau.

Außerdem ist mir in der letzten Woche generell aufgefallen, wie verhältnismäßig ruhig es in der Stadt geworden ist. Bisher dachte ich tatsächlich, dass der überwiegende Teil des KFZ-Lärms in Städten zumindest tagsüber beruflich bedingt ist, und muss meine Meinung nun ändern. Selbst in der Woche und am hellichten Tag scheint ein sehr großer Teil des Verkehrs auf Privatfahrten zurückzuführen zu sein.

Perspektivwechsel: Aus Sicht

Perspektivwechsel:
Aus Sicht der Erde, wenn man sie sich als einen empfindenden, denkenden Organismus vorstellt, ist so eine Pandemie vllt das Durchsetzen ihres Immunsystems. Die Viren wären die Antikörper und wir erzeugten durch Verhalten Antigene.

Kann mir jemand sagen, wofür es dann aber Vernunft gibt?
Die ist doch dann ganz, ehrlich gesagt, vollkommen überflüssig.

Ich bewundere und genieße

Ich bewundere und genieße übrigens auch seit fünf wochen den wundervollen durchgängig blauen Himmel und die fehlende Geräuschkulisse.

Eigenartig

es fahren kaum Autos, weil Geschäfte und Innenstädte quasi geschlossen sind. Und dennoch geht die Stickstoffbelastung z.B. am Neckartor in S kaum zurück. Scheint, als wäre doch nicht der Diesel verantwortlich. Ob aber die DUH und der grüne OB die Größe haben, ihre ideologisch geprägten Fehleinschätzungen einzugestehen? Da fehlt mir der Glaube

11:59 von MrEnigma

was sollte denn Ihrer Meinung nach über Allem stehen?

Es ist ja nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die der Anderen. Wenn Ihnen Ihre Gesundheit nicht wichtig, dann ist das größtenteils Ihre Sache. Solange Sie sich nicht auf Gemeinkosten sanieren lassen! Aber Sie können Ihren wirtschaftlichen Vorteil nicht über die Gesungheit Anderer stellen!

Nehmen Sie's gelassen, und nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, sich mal wieder auf die wirklich wichtigen Dinge zu beschränken.

15000 Menschen jährlich - wo?

Und was die deutsche Autonindustrie angeht: Die ist ohnehin am Ende. Auch wenn jetzt wieder eine Abwrackprämie kommt. Zu lange von der Weltführerschaft in der Elektromobilität geredet, anstatt sie anzupacken.

Es ist, denke ich, nicht nur

Es ist, denke ich, nicht nur ein besonders guter sondern DER Zeitpunkt, um über ein Reset nachzudenken.

Der Urzustand wäre das Nachkriegsdeutschland.

Wir haben die Gelegenheit das Gute zu verbessern.

Wenn Corona wieder im Griff ist

Ich frage mich wie die Menschen sich fortbewegen werden, wenn Corona im Griff ist und man wieder wie vorher unterwegs sein kann.
Werden die Leute wieder genauso viel Bahn fahren wie vorher?
Ich vermute das die Leute doch ein ganzes Stück Vertrauen in Transport Konzepte, wo viele Menschen in einem Fahrzeug wie einem Zug zusammen reisen, verloren haben könnten.
Was müsste Konzepte sein um dort dem entgegenzuwirken.
Möglichweise werden diese Stickstoff-Oxid-Vorteile auf lange sich wieder aufgeheben.

@21:12 von wasserman geschlossener Thread

21:12 von wasserman
@mlz
"Ob es uns "hunderttausende Tote und vielleicht eine Million mit bleibenden Schäden" kostet, das weiß man nicht. Man vermutet es. Genauso könnte man vermuten, dass es wenig Tote und keine bleibenden Schäden bringen würde, wenn sich ein RO von 1,3 ergibt.
Das sind alles Spekulationen und hier gerade wieder Panikmache
Das bringt uns nicht weiter."

Wer DAS allerdings in Kauf nehmen WÜRDE, disqualifiziert sich damit politisch.

@ Wassermann geschlossener Thread

"Im Moment liegen wir bei 0,7. Weit unter dem, was uns die Virologen vor Wochen in Aussicht gestellt haben."

DANK der Maßnahmen !

Ohne die sähe es anders aus

Schön zu sehen

Schön zu sehen, wie die Umweltfanatiker hier meine Behauptung sie wollten die Wirtschaft an die Wand fahren jetzt endlich bestätigen.

Der Rest von uns sollte sich jetzt aber einmal überlegen, ob sie das mittragen wollen.
Ist der jetzige Zustand gewollt? Wollen wir jetzt immer so weiter machen und es sogar noch weiter verschärfen? Bedenken sollte man dabei auch, das die staatlichen Hilfen bald enden werden, nämlich dann wenn das Geld zum verteilen weg ist.
Und es wird eigentlich eher noch übler. Denn wir reden hier ja (wenn es stimmt) nur über 30% weniger. Die Ziele sind ja eher zwischen 60% und 85% Einsparung. Je nachdem wen man fragt.

Dafür braucht man Wissenschaftler?

Schon wenige Tage nach dem Shutdown habe ich Fotos vom Köln Innenstadt-Himmel gemacht, weil ich in Köln noch NIE so einen blauen Himmel gesehen habe. Und da bin ich nicht der Einzige. Jeden Tag fühle ich mich gesünder, da ich seit dem Shutdown regelmäßig das schöne Wetter beim Joggen und Fahrradfahren genießen kann. Ich persönlich finde es sehr schade, dass die Autoindustrie jetzt wieder anfangen will die Luft zu verpesten. Wie viele Menschen sind eigentlich an Corona gestorben, weil sie schon vorher durch die schlechte Umwelt vorbelastet waren?

Sticksoffbelastung sinkt?

Das wäre fatal, weil Stickstoff notwendig für uns ist! Ich vermute aber, sie meinen Stickoxide.
Die Verweilzeit des NOx in der Luft beträgt einige Stunden bis zu 2 Tagen. NO entsteht aus atmosphärischem Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2) bei Temperaturen >1000°C. Solche Temperaturen erzeugen Verbrennungsmotoren und Kraftwerke. In bodennahen Luftschichten wird NO durch Ozon zu Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert. Durch Sonnenstrahlung bildet sich in Abhängigkeit der Ozonkonzentration und der UV Strahlung rasch ein Gleichgewicht zwischen NO und NO2. Deshalb nennt man diese beiden Komponenten NOx. Im Verlaufe der "luftchemischen Alterung" bilden NO und NO2 hauptsächlich salpetrige Säure und Salpetersäure. Der Regen entfernt diese Stickoxide aus der Atmosphäre. Blitze produzieren pro Sekunde zwischen 60 und 120 Blitze, die 20 Millionen Tonnen NOx produzieren. Das ist gut, es ist der Dünger für den Urwald! Ich finde diese Dieseldiskussion mehr als fragwürdig!

12:49 von Mal nachdenken "

12:49 von Mal nachdenken

" Wie viele Menschen sind eigentlich an Corona gestorben, weil sie schon vorher durch die schlechte Umwelt vorbelastet waren?"

Das weiß keiner.
Und lässt sich auch nicht feststellen in Bezug auf Umweltfaktoren.

Der Satellit umkreist die

Der Satellit umkreist die Erde in einer Höhe von 824 km, Tropomi heißt das Spektrometer, das sichtbares, Ultraviolettes und Infrarot - Licht mißt.

Ich hoffe, ihr bleibt alle

Ich hoffe, ihr bleibt alle gesund und muter.
Das gilt auch für die Moderation hier.

Ganz lieben Dank an euch, dass ihr trotz alledem hier (auch am Wochenende) weitermoderiert!

Am Neckartor

So wie sisyphos3 kann man es formulieren, ja! Darüber hinaus freue ich mich, dass allmählich auch den Weg ins Bewusstsein (wieder)findet: alles gleicht sich aus, immer - eine Mehrbelastung durch Corona.. geht einher mit einer Wenigerbelastung am Neckartor. Der saubere E-Golf.. verantwortet irgendwo Leid in anderes Form.. Und je kleiner die Betrachtungsmaßstäbe werden, desto gewichtiger erscheinen facts & figures - Nebelkerzchen, die engeres framing bieten, wenn der Blick auf's Große Ganze zu komplex geworden ist.

Kann man auch nicht

"Das weiß keiner.
Und lässt sich auch nicht feststellen in Bezug auf Umweltfaktoren."

Nein, messen lässt sich das sicher nicht. Ich behaupte aber, dass mit gesundem Menschenverstand jedem klar sein sollte, dass die beste Medizin gegen Krankheit nun mal ein gesunder Körper ist.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@StörRschall 12:44 Uhr: Der Mensch braucht Hoffnung

Und da ist ja auch nichts gegen einzuwenden.

Egal ob nun kommuniziert wird, die „Reproduktionszahl liegt bei 0.7“ oder „Masken helfen“.
Obwohl der Effekt von Stoffmasken (an der Seite offen und gewoben mit Porengrössen um 5 Mikrometer) eher psychologisch als epidemiologisch ist. Das Virus (ohne Wasserfilm) ist etwa hundertmal kleiner als die Poren im Stoff, das ist in etwa so als wenn man einen Maschendrahtzaun als Sichtschutz baut.

Diese Art Masken sind eher die „Badekappen“ der Corona-Zeit.
An irgend einen Glauben muss der Mensch sich ja klammern.

Das mit dem Urlaub scheitert bei vielen nicht nur am Mangel lohnender Destinationen, sondern auch am Geld. Die Bundesregierung will jetzt beim Kurzarbeitergeld nachbessern, bald wird sich dieselbe Frage beim ALG1 und etwas später auch bei ALG2 stellen. Es nützt doch nichts - wie aktuell - möglichst viele Firmen am Leben zu erhalten, wenn der Konsum sich für längere Zeit auf dem Niveau von 1980 bewegt!

Eine "bahnbrechende" Erkenntnis

Zitat:
"Wenn man aus der Corona-Krise etwas Positives mitnehmen könne, dann die Einsicht, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken, so die Expertin des Umweltbundesamtes. Denn auch wenn es zu früh sei, die endgültigen Effekte der Corona-Krise auf die Luftqualität zu bestimmen, gelte dennoch: Je weniger Verkehr unterwegs sei, desto weniger schädliche Emissionen würden freigesetzt."
... wäre hätte das gewusst ...
Vielleicht ändert sich das Mobilitätsverhalten dahingehend, das Manche auf den ÖPNV verzichten (Ansteckungsgefahr) und wieder auf das Auto umsteigen?
Schau mer mal...

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