Ihre Meinung zu: Coronaepidemie in Deutschland: Auch der Onlinehandel leidet

6. April 2020 - 15:01 Uhr

Die Geschäfte sind geschlossen, shoppen gehen fällt aus während der Coronakrise. Da könnte man meinen, dass der Onlinehandel nur so brummt. Doch auch der Versandhandel verzeichnet einen Umsatzrückgang.

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Kommentare

Der Lokale Handel hat reagiert

Viele Lokale Händler haben sich zusammen geschlossen
oder bieten jetzt selbst über ihre Webseiten ihre Waren an
und liefern direkt zum Kunden.

Das eine bedingt das andere

Die meisten Leute haben aktuell nun mal weniger Geld in der Tasche, eben weil so viel temporär schließen müsste. Insoweit eigentlich nicht wirklich überraschend, dass e-Commerce ebenfalls einen Einbruch erfährt.

Mich wundert es nicht wirklich

Also mich wundern die Einbrüche zb bei Elektronik kein bisschen.
Aktuell sind die Preise einfach zu überteuert.
Man muss nur bei Spielekonsolen und Tablets die aktuelle Preisentwicklung verfolgen.
Man denkt immer, wenn weniger Nachfrage herrscht, gehen die Preise runter, aber aktuell ist genau das Gegenteil der Fall.
Und noch dazu machen viele Firmen aktuell oder zeitnah Kurzarbeit, da gibt keiner unnötig Geld aus.

Erstmal das Geld zusammenhalten

Solange ich nicht weiß, ob Kurzarbeit oder Jobverlust mein Einkommen wegen der Coronakrise schmälert, halte ich doch zunächst einmal mein Geld zusammen, damit ich die notwendigsten Ausgaben bezahlen kann. Die Situation verleitet mich nicht, plötzlich in einen Online-Kaufrausch zu verfallen. Und ich denke, so geht es vielen anderen auch. Nur das, was ich vielleicht kurzfristig brauche und nicht mehr in den - geschlossenen - Läden kaufen kann, bestelle ich dort, wenn es verfügbar sein sollte.

Weltwirtschaftskrise

Das zeigt weiterhin das wir auf ein gewaltige Weltwirtschaftskrise zusteuern . Die Frage bleibt , was wirkt sich schlimmer auf die Menschheit aus, CORONA oder Weltwirtschaftskrise .

Online Handel leidet

Woher kommt dann das erhöhte Versand Aufkommen, wenn so viel weniger bestellt werden würde?

Ist doch klar

Wer gibt schon angesichts drohender Arbeitslosigkeit jetzt Geld für einen neuen Fernseher oder neue Klamotten sowie dem dazu erforderlichen neuen Kleiderschrank aus? Wir sparen uns schon seit langem kaputt und jetzt eben so richtig.

Aber auch nur, weil die gefragten Produkte nicht lieferbar sind.

Toilettenpapier, Seife, Nudeln, Nudelsoßen, Desinfektionsmittel, Konserven, Mundschutz - alles ausverkauft.

Wenn diese Sachen lieferbar gewesen wären, dann hätte der Handel auch zulegen können.

Amazon muss derzeit sogar Lieferungen priorisieren - so dass man trotz "Prime" auf vermeintlich unwichtige Sachen auch gerne mal eine Woche warten muss, während zum Beispiel Bürobedarf immer am nächsten Tag da ist.

Dass Kleidung, Schuhe etc. derzeit aber nicht gefragt sind, ist wohl mehr als verständlich. Zu Hause reicht auch ein Jogginganzug, bzw. all das, was man sowieso im Schrank hat. Somit werden die Verlierer wohl eher Zalando und Otto sein, während Amazon weiter gewinnt.

Ich vermute aber, dass der Onlinehandel sich nach der Krise auch wandeln wird. War er bisher hauptsächlich die Hauptanlaufstelle für Kleidung und Elektronik, so wird er zukünftig auch mehr und mehr für Lebensmittel und Drogerieartikel genutzt werden.

ein Paradebeispiel der Zahlendreherei

Um die Behauptung der Onlinehandel würde von der Krise profitieren zu wiederlegen reicht es nicht die reinen Umsätze des Onlinehandels heranzuziehen.
Wer die 18% Umsatzverlust des Onlinehandels den 100% Umsatzverlust des Händlers in der Stadt, der zwangsgeschlossen wurde, gegenüberstellt sieht sehr schnell das der Onlinehandel sehr wohl profitiert.
Das die Menschen in Zeiten größter Unsicherheit generell alle unnötigen Anschaffungen vorerst zurückstellen ist absolut verständlich und der einzige Grund warum auch im Onlinehandel die Umsätze zurück gehen.

Onlinehandel

Was soll man denn auch Bestellen?
Campingartikel? Badesachen? Grillzubehör ?
Reiseführer?
Ist doch alles in Gemeinschaft bis auf weiteres verboten.
Bei uns am Bodensee sind mitlerweile sogar die Strandbäder mit Stacheldraht und Barrieren abgesperrt.
An den Eingänen prangern Schilder:
Wegen Corona bis auf weiteres geschlossen.

Da wird eben auch online nur wenig gekauft.

Wohl eine (eigentlich positive) "Nebenwirkung" der Krise

"Die Geschäfte sind geschlossen, shoppen gehen fällt aus während der Coronakrise. Da könnte man meinen, dass der Onlinehandel nur so brummt. Doch auch der Versandhandel verzeichnet einen Umsatzrückgang"

Wer den ganzen Tag zu Hause bleiben muss, merkt oft erst so richtig, wieviel "Zeug" sich da angesammelt hat. Gut möglich, dass sich der/die eine oder andere da fragt, ob er alles, was da so rumsteht und liegt wirklich braucht.

ein Paradebeispiel der Zahlendreherei

Der Grund des Umsatzrückganges ist klar.
Menschen in not reduzieren ihren Konsum von Produkten auf das nötigste des täglichen Bedarfs um Geld zu sparen.

Was im Artikel nicht gemacht wird ist Vergleich mit dem Händler in der Stadt dessen Umsätze bei 0 liegen. In diesem Vergleich sehen minus 18% schon ganz anders aus.

Rückgang Onlinehandel

Als kleiner Onlineshop können wir den Rückgang mehr als bestätigen. Seit dem 16. März herrscht fast Stillstand im Nice-To-Have Bereich, also bei Gütern, die nicht unbedingt zum Leben erforderlich sind. Hinzu kommen massive Engpässe bei unseren Lieferanten. Daher mussten wir bereits etliche Produkte auf nicht lieferbar setzen.
Die vielgerühmte Soforthilfe ist bislang auch nicht bei uns angekommen. Vollmundige Versprechungen ohne tatsächliche Unterstützung.

auch der Onlinehandel leidet

wer Kurzarbeitergeld bekommt, hat weniger Geld und gibt (hoffentlich) auch weniger aus.

Naja, Konzerttickets, Reisen oder Füge sind derzeit eben nicht so "en vogue"
(gut so) #flattenthecurve

Macht nix

"Auch der Online-Handel leidet" - so schlimm ist das jetzt nicht, oder? Billigklamotten, von tausenden ChinesInnen in Prato gefertigt, nur um das Etikett 'Made in Italy' draufkleben zu können, 5x im Jahr neue Sneakers, 'Made in Vietnam' ... etwas weniger darf es sein, finde ich.

Onlinehandel

Dass die Umsätze auch hier zurück gehen, ist nicht überraschend. Wer kein gesichertes Einkommen hat, wird vorsichtig bestellen.

Sorry für den Zynismus...

...aber ich glaube, wenn viele Menschen in Kurzarbeit geschickt oder gar entlassen werden, Behörden Anträge nur spärlich bearbeiten für Sozialzuschüsse: ja, wo zum Geier soll das Geld denn auch herkommen? Wir reden ganze Zeit über Dunkelziffern von Erkrankten, mir macht momentan die Dunkelziffer der finanziell abgeschiedenen Menschen mehr Sorgen, die wie hier reihenweise bei Essensspenden Schlange stehen...von den Älteren ganz zu schweigen, die irgendwo daheim hocken.....ich will eigentlich nicht drüber nachdenken, weil es mir dabei etwas bange wird. Die direkten Folgen des Virus sind das eine, die indirekten Folgen machen mir momentan deutlich mehr Kopfzerbrechen.

Nettie

Sie haben mich ertappt! Ja, jetzt merkt man, was man alles hat und was kein Mensch zum Leben braucht.

"Die Erde hat uns aufs Zimmer geschickt, um mal über uns und unser Verhalten nachzudenken!"

Online- Handel !

Was mich persönlich auch abschreckt, sind so riesige unmenschliche Unternehmen wie Amazon und CO, die ihre Angestellten eh nur ausbeuten und bescheißen.
Diese Riesen sollten erst einmal nicht nur auf Expansion und riesige Gewinne schauen, sondern endlich mal ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden, all die Angestellten mit einem ordentlichen Tarif bezahlen, von dem ein Mensch auch leben kann. Dann komme ich vielleicht mal auf die Idee, bei einer dieser Firmen auf der Webseite vorbei zu schauen.
Aber so nicht, weil ich keine solche unsozialen Egoisten unterstütze.
Dann kommt ja noch hinzu, dass all die Fahrer, die die Waren ausliefern, genauso mies und unterirdisch bezahlt und behandelt werden.
Unsere ach so gelobte Regierung sollte endlich mal auch für die Menschen etwas tun, und dafür sorgen, dass die Bezahlung sich deutlich steigert.

rer Truman Welt

Mir ist nicht klar, was jetzt Online Handel alles meint. Dazu gehört doch dann auch B-To-B Handel also der professionelle Handel und jetzt nicht nur der klassische Einzelhandel.
Damit würde sich ja ein Teil davon erklären. Wenn Firmen nicht mehr beziehen weil sie geschlossen sind oder Produzenten nicht produzieren.
Tourismus ist auch klar. Die Reisebüros marschieren ja auch in Richtung Insolvenz. Lebensmittel-, Drogerie- und Apotheken Handel erklärt sich.
Darüber hinaus erklärt Einkommenseinbussen durch Kurzarbeit, Arbeitlosigkeit und Umsatz-/Einkomnenseinbruch bei Selbständigen sowie große Unsicherheit die nähere Zukunft betreffend auch einiges.
Ich meine, wer erwartet beim ausserhalb der Branchen des täglichen Bedarfs Unsatzzuwächse? Der hätte wohl etwas nicht ganz verstanden was unsere wirtschaftliche Situation angeht. Und ich kann noch was voraussagen: wenn nach Ostern alles aufgehoben würde, bitte nicht erwarten, daß auch nur annähernd der Vorjahresumsatz wieder erreicht wird !

Der Einzelhandel und

Der Einzelhandel und vor allem die kleinen Geschäfte sind es doch auch, die hier wirklich zählen sollten! Was interessiert in einer Krise ein Unternehmensriese wie Amazon. Das meiste haben wir schon, vieles neues brauchen wir nicht. Nur die Amazon-Süchtigen, die auch in normalen Zeiten zu bequem sind, in einen richtigen Laden zu gehen, bestellen jetzt noch. Schon klar, Amazon & Co schaffen Arbeitsplätze. Ist aber schlecht für die Umwelt und für die kleinen Geschäfte und natürlich teilweise für den Einzelhandel. Wenn ich wirklich was brauche, warte ich, bis die Geschäfte wieder öffnen. Und dann (unter Wahrung aller Sicherheitsmaßnahmen) kann man sich was schönes kaufen. Ein EC Gerät hat mittlerweile fast jedes Geschäft.

Keine Freude beim Kaufen

Sicherlich werden viele Menschen jetzt erstmal das Geld zusammenhalten. Es stehen schwierige Zeiten an, Verunsicherung allenthalben. Gefühlt hat man auch mit guten und vor allem sicheren Gehalt irgendwie auch keine wirkliche Freude am Konsum, zu bedrückend ist die jetzige Situation. Jedenfalls geht mir das so. Außerdem, wenn man ehrlich ist hat man doch oft schon die Dinge, die man haben will. Ständig neue Handys, Fernseher, Spielekonsolen, Computer.....braucht man das?

Es gibt keine oder kaum Schutz- und Hygieneartikel, Dinge über die man sich im normalen Alltag keine Gedanken macht und dies würde ich Moment kaufen wollen.

ich hab genug Geld, aber keine Lust was zu bestellen

ich kann nirgendwo hin, alles ist zu, alles ist verboten. Was brauche ich für Garten neue Klamotten und Schuhe,.BEI DIESER SITUATION FREUT MAN SICH AUF NICHTS Also kauft man nichts.

@Doppeldoktor Sheldon

Desinfektionsmittel mit 70% Isopropylalkohol: 720 ml reines Isopropanol mit Wasser auf genau einen Liter auffüllen, alternativ 650 Gramm Isopropylalkohol mit 350 Gramm Wasser mischen. Wo ist das Problem? Den Alkohol erhält man literweise online.

@Hunsrück: Das ist das Problem...

... diese kontinuierliche Berichterstattung über Totenzahlen, die eigentlich wenig aussagen.

In Deutschland sterben jeden Tag 3000 Menschen - interessiert keinen. In der Grippewelle 2017 starben über einen Zeitraum von weniger als 180 Tagen 25.000 Menschen gestorben - hätte man darüber ähnlich berichtet, wie aktuell über Corona, hätte man täglich von im Schnitt knapp 140 Toten berichtet - und das über 180 Tage lang.

Mit dieser Berichterstattung hätte man auch bei der damaligen Grippewelle alle Maßnahmen rechtfertigen können, die aktuell zur Geltung kommen. Gut nur, dass man diese hohe Zahl an Todesfällen erst im Nachhinein bemerkt hat.

Und ja, entgegen aller Polemik kann man die Grippe durchaus mit Corona vergleichen, ebenso wie man eine Putzstelle mit einem Managerjob vergleichen kann. Ein Vergleich bedeutet nicht "Gleichwertigkeit", sondern stellt gerade die Unterschiede in den Vordergrund.

Aber das zu sagen grenzt heutzutage ja schon an Häresie...

O Wunder

Das ist narürlich auch eine traurige Nachricht, aber durchaus nachvollziehbar.
Für wen soll man sich noch chic machen, wohin noch reisen ..., wenn man sich wochenlang in quarantäneähnlichem Zustand befindet.

Ich denke, sobald diese Endzeitstimmung in der Bevölkerung schrittweise aufgehoben wird, wird es hier und da wieder rasante Aufwärtstrends geben - die Leute warten ja nur drauf ...

Ohne Moos nix los

da intoniere ich gerne mit. Die Leute haben kein Geld zum verprassen. Einerseits durch Kündigung und Kurzarbeit aber andererseits auch aus Vorsichtsmaßnahme von eben diesen Schicksalen später mal betroffen zu sein. Die Bevölkerung ist noch nicht gänzlich kapitalistisch, ansonsten würde jeder so viele Schulden machen wie es geht in der Krise und danach die Gemeinschaft das bezahlen lassen,...genauso wie es die EU ja haben möchte, Vergemeinschaftung von Schulden (allerdings ohne den Profit zu Vergemeinschaften).

Dadurch machen wir es den Politikern hierzulande besonders leicht, da die Kreditwürdigkeit Deutschland dabei hoch bleibt (muss es ja, ansonsten bricht vermutlich der Euro zusammen). Allerdings ist das ja nur linke Tasche, rechte Tasche -auf kurzer Sicht. Mehr Finanzkraft aber weniger Produktivkraft gleicht sich aus -auf kurzer Sicht.

Aber die Situation ist auch ein Zeichen dafür, dass die Leute zu wenig Vermögen haben oder halt keines. Für ein Reiches Land ganz schön arm.

Online Erkenntnis

Ich muss sagen ich bin durch den Online Handel in Covit Zeiten geläutert worden. Bisher habe ich viel und regelmäßig gekauft.

Nun gehe ich wieder in den stationären Handel und bin froh, dass es diesen gibt. Viele Produkte haben sich bei Amazon zum Teil im Preis versechsfacht (6×). Das geht über Wucher hinaus und Amazon unternimmt nichts gegen die Händler. Selbst Rezensionen sind abgeschafft.

Dieses Beispiel zeigt, wo wir wären, wenn das der Handel der Zukunft wäre. Totale Abhängigkeit von Profiteuren und Gewinnlern ohne jeglichen Schutz. Die Preise im Handel sind in den Drogerien normal geblieben. Das was Amazon hier zum Beispiel zulässt zerstört Ihren eigenen Markt auf Dauer. Ich werde auf Jedenfall wieder verstärkt den örtlichen Handel bevorzugen und halt etwas Komfort einbüßen. Diese Geschäftspraktiken haben mir persönlich die Augen geöffnet und das Entsetzen einer Abhängigkeit bewusst gemacht. So hat der Onlinehandel keine Zukunft. Schämen sollte man sich.

DHL und Co.

Bestellt wird genügend nur nicht mehr ausgeliefert. Filialen sind überfüllt von Kunden die ihre nicht gelieferten Waren abholen wollen.

@merzisch 17.38

da ist viel Wahres dran, geht mir ähnlich. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist natürlich auch das Konsumklima nicht gut. Wer nicht weiß, wie Miete und Lebensmittel bezahlen wird jetzt sicher kein online-Shopping brauchen. Einige scheinen begriffen zu haben, was da kommt- andere nicht, was man in diesem Forum schön sehen kann.

Man muss kein Prophet sein,

Um zu sehen, das der E commerce noch weiter absinken wird. Fehlendes Einkommen hat logischerweise zur Folge das der Konsument nur das kauft was zum Leben notwendig ist. Selbst eine Lockerung der aktuellen Massnahmen wird daran nichts Sendern. Im Moment profitiert der Onlinehandel noch von der Angst der Bürger und somit von den gesteigerten Bestellungen im Foodbereich. Allerdings ..ich habe gestern einmal die Preise verglichen.. Wird dieser Effekt auch nachlassen, weil es kaum Preise im Billigsegment gibt, wie es große Handelsketten anbieten können. Zu dem wird es aus reiner Ökonomie, plus Nachfrage und Angebot plus weiteren Einkommensverlust großer Teile der Bevölkerung zu einer Verstärkten Nachfrage nach Billigprodukten der Food Industrie kommen, was viele Onlinehaendler nicht bieten können.
Letztendlich ist es auch eine Frage der Logistik keiner will Wochen lang warten auf das was er kauft.

@18:24 von lenamarie

"ich hab genug Geld, aber keine Lust was zu bestellen
ich kann nirgendwo hin, alles ist zu, alles ist verboten. Was brauche ich für Garten neue Klamotten und Schuhe,.BEI DIESER SITUATION FREUT MAN SICH AUF NICHTS Also kauft man nichts."

Ich will ja nicht pastoral klingen, aber man kann sich trotzdem ÜBER viele Dinge freuen. Z.B. über die verbliebene Gesundheit, dass man - wie Sie - genug Geld hat, über die hilfsbereiten Nachbarn, Zeit zum Lesen und Musizieren u.v.m.

Online Handel

Ich sehe hier ein Versäumnis der Regierung, die Lebensmittelpreise, ich meine jetzt z.B. Weizenmehl Aurora Normalpreis 0,39 bis 1,89 €, online, da in den Supermärkten nicht verfügbar 2,5kg € 13,99 das ist pro 1kg €5,59, Mehl ist ein Grundnahrungsmittel, das sind Wucherpreise und da müsste ein Riegel vorgeschoben werden.
Bei Amazon am 31.03,2020 eine Panasonic Mikrowelle nn-gd 35 hb bestellt (meine ging leider kaputt) wurde auch prompt geliefert, Preis heute EUR 248,90.
Mein Mitgefühl für den Online Handel hält sich aus diesen zwei Negativ Erfahrungen in Grenzen.

Bescheidenheit

Entdecken die Menschen, dass man das Leben mit weniger Konsum und Tralala, inspiriert durch den Shutdown, auch ganz gut leben kann? Wäre schön, aber sicher nicht gewollt. Als zufriedener Ostdeutscher, der nicht arm und zweitklassig ist, wie so viele andere hier, brauche ich keine Fremdbespaßung und materiellen Ersatz für durch Abrackern entgangene Lebensfreude. Paddeln, wandern, angeln, joggen, Rad fahren, lesen, kochen und backen, im Garten und am Haus werkeln u.v a.m. kostet wenig, macht zufrieden, ist gesund und auch jetzt möglich. Von mir aus kann es so bleiben. Ist für alle gut, nur nicht die Geldgierigen, zu denen man die meisten manipuliert hat. Wartet bis bald, wenn ihr merkt, dass das Geld nicht mehr viel wert ist. Dann ist es womöglich zu spät. Aber die arme Wirtschaft? Die wird sich anpassen müssen, etwas unternehmen müssen, wie es sich für Unternehmer gehört.

Wer Nichts hat, wird auch online nichts verkaufen

Online mussten wir nun diverse Möbelstücke und Gartenartikel bestellen .. angeblich vorrätig und mit Speditionskosten.
Was soll man machen, ist halt so. Wir müssen die Katze im Sack kaufen!
Nach einiger Zeit kamen die Nachrichten „Nicht lieferbar“... Bei Nachfrage Antworten wie: „ LKW hängt an der Grenze fest; Lieferant produziert derzeit nicht; Bestellung kommt nicht an, also Lager leer; Prospekt wurde vor Corona gedruckt; ...“ von allen Anbietern!
Wir kaufen generell viel lieber wie gesehen, gefühlt und ausprobiert. Dafür klappern wir zum Vergleichen und neue Möglichkeiten entdecken auch mal mehrere Läden ab und so manches mal entdeckten wir auch bis dato unbekannte Lieblingsstücke. Manchmal ist es ein bissig teuer, aber dafür sind ggf. Reklamationen und Garantie persönlich leichter regulierbarer und wir erhalten wohnortsnahe Arbeitsplätze!!!!
Jetzt warten wir nach 8 Absagen auf bessere Zeiten und kaufen dann wieder vor Ort!

18:34 von spax-plywood

Danke für den Tipp, aber ich habe bereits genügend Desinfektionsmittel selbst hergestellt.

Aber selbst Isopropanol bekommen Sie kaum noch online, und wenn doch zu Wucherpreisen.

19:07 von Frank Schäfer

klasse, aber der regionale handel hat leere regale oder als schugeschäft geschlossen. aber netter beitrag

@19:07 von Frank Schäfer

"Nun gehe ich wieder in den stationären Handel und bin froh, dass es diesen gibt. Viele Produkte haben sich bei Amazon zum Teil im Preis versechsfacht (6×). Das geht über Wucher hinaus und Amazon unternimmt nichts gegen die Händler."

Jetzt müssen Sie aber mal genau benennen, bei welchen Produkten sich der Preis bei Amazon versechsfacht hat. Ds wird wohl Toilettenpapier, Seife und Desinfektionsmittel sein.

Diese Sachen bekommen Sie aber auch nicht im Laden vor Ort. Ich habe zum Beispiel vor knapp 2 Wochen versucht hier Toilettenpapier zu bekommen. Ich musste in 5 Läden gehen - also mit 5-facher Gefahr mich dort zu infizieren- und habe trotzdem nichts bekommen. Also habe ich es bei Amazon (Marketpace) zum 3-fachen Preis gekauft. Amazon selbst hat auch nichts mehr.

Jetzt muss man abwägen - zahlt man den 3-fachen Preis, oder fahre ich 6-8 mal in einen Laden mit der Gefahr mich dort zu infizieren.

Bei Edeka verkaufende jetzt manchmal kleine Pakete (6 Rollen) zum Preis von vorher 10.

18:24 von lenamarie

«ich hab genug Geld, aber keine Lust was zu bestellen
ich kann nirgendwo hin, alles ist zu, alles ist verboten. Was brauche ich für Garten neue Klamotten und Schuhe,.BEI DIESER SITUATION FREUT MAN SICH AUF NICHTS Also kauft man nichts.»

Sie könnten sich Bücher im Online-Handel bestellen.
Die können auch nicht wegen Corona teurer werden.
Da gibt es die "Buchpreisbindung".

Bestellen können Sie die nicht nur bei Amazon & Co. Großversender.
Auch über viele lokale Buchhändler, die seit längst vor Corona Online-Bestellungen anbieten.

Ich habe mir so über den Account meiner Freundin (selbst habe ich keinen) zwei Bücher meines Favourite-Photographers "Sebastiāo Salgado" (Brasilianer) bestellt. Bekannt aufgrund des Dokumentarfllm (über ihn) "Das Salz der Erde" von Wim Wenders.

Photographisch von überwältigender Kraft der Bilder.
Fotos in S/W "über das Elend der Erde".
Kriege, Hungersnöte, Coltan-Schürfer im Kongo.

"Lehrt Demut" über das, wie sehr, sehr gut es Menschen in DEU geht …

@19:20 von deutlich @merzisch 17.38

"In wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist natürlich auch das Konsumklima nicht gut."

Ist sicher so. Aber googeln Sie mal "Amazon Corona", da merkt man schnell, dass es noch andere Gründe gibt. Ich bin jedem dankbar, der gerade jetzt versucht, den heimischen Handel zu stützen. Wie z.B die Userin Marieke, die beschlossen hat, auf bessere Zeiten zu warten.

Nur temporär

Ist doch ganz gut, dass endlich mal weniger konsumiert wird. Aber keine Sorge, irgendwann wird das oft unnütze Zeug wieder wie bisher im Warenkorb landen und tonnenweise nagelneue und (k)einmal getragene Billigklamotten im vollgestopften Schrank auf das nächste Ausmisten (Platz für Neues) warten.

@20:13 von schabernack@18:24 von lenamarie

"Bestellen können Sie die nicht nur bei Amazon & Co. Großversender."

Z.B. buecher.de - ist eine deutsche Firma. Ich selbst bestelle aus Prinzip nicht bei Amazon. (Verträgt sich nicht mit meinem 'Gewerschafts-Herz')

19:07 von Frank Schäfer

Viele Produkte haben sich bei Amazon zum Teil im Preis versechsfacht (6×).
.
Amazon ist doch ne Plattform ... Käufer / Verkäufer
wenn ich meinen Laden an ne Bäckerei vermiete bin ich doch nicht dafür verantwortlich
ob die die Brötchen für 20 Cent oder 20 Euro verkaufen

Wir waren gestern lange im

Wir waren gestern lange im Wald spazieren, geht online nicht, schon gar nicht mit Sonne und blauen Himmel ohne Flugzeuge. Das war vollkommen - das Gegenteil von Leiden.

19:38 von Wegelagerer34

«Von mir aus kann es so bleiben. Ist für alle gut, nur nicht die Geldgierigen, zu denen man die meisten manipuliert hat.»

"Kann gar nicht so bleiben".
Und ist mehr als nur miserabel für alle.

«Als zufriedener Ostdeutscher … brauche ich keine Fremdbespaßung und materiellen Ersatz für durch Abrackern entgangene Lebensfreude. Paddeln, wandern, angeln, joggen, Rad fahren, lesen, kochen und backen, im Garten und am Haus werkeln u.v a.m. kostet wenig, macht zufrieden, ist gesund und auch jetzt möglich.»

Ist auch mehr als nur miserabel für alle die.
Die gerne paddeln … und Rad fahren & Co. Freizeitaktivität (wie oben).

Paddeln und Rad fahre auch ich gerne.
Paddeln war ich "bei Corona" mit Freundin + meinen 2 kleinen Nichten. "Quasi illegal", aber wir hätten die Kurzen als eigene Kinder ausgegeben … wäre jemand gekommen.

Eis essen gehen nach Paddeln konnten wir nicht.
"Kacke Corona" sagte wer Kindermund.
Auch meine Freundin & ich wollen nicht auf ewig kein Eis mehr essen gehen …!

die Leute hätten kein Geld

... so wird behauptet
ob man das so pauschal sagen kann ?
also Urlaub fahren / fliegen ist ja mal nichts
auch sein Geld in der Kneipe zu lassen
ebenso wie sinnlos in der Gegend rumfahren ....

also das weniger Geld wird durch das eingesparte Budget ausgeglichen

Vielleicht sieht jetzt, wo

Vielleicht sieht jetzt, wo alle zuhause bleiben müssen, so mancher, dass er sich die Hütte im Laufe der Jahre mit Sachen zugemüllt hat, die keiner braucht, von denen er noch nicht einmal weiß wann er sie wo und wofür gekauft hat.....

So reguliert sich vielleicht zur Zeit einiges ganz von selbst. Weniger Nutzloses in der Hütte - mehr Platz für die Menschen - kleinere Wohnung.....

Ist doch alles bestens? Nein, die soziale Isolation ist nicht gut auszuhalten. Da nutzen auch die ganzen Sachen, die man gebunkert hat, nix.

@ JHo

Die meisten Leute haben aktuell nun mal weniger Geld in der Tasche, eben weil so viel temporär schließen müsste.

Mein Kontostand ist höher denn je, ich kann im Moment so gut wie nichts ausgeben.

@19:38 von Wegelagerer34

"Als zufriedener Ostdeutscher, der nicht arm und zweitklassig ist, wie so viele andere hier, brauche ich keine Fremdbespaßung und materiellen Ersatz für durch Abrackern entgangene Lebensfreude. Paddeln, wandern, angeln, joggen, Rad fahren, lesen, kochen und backen, im Garten und am Haus werkeln u.v a.m. kostet wenig, macht zufrieden, ist gesund und auch jetzt möglich."

Klingt gut - wenn Haus und Grundstück Ihnen gehören, alles abbezahlt ist und Sie ein sicheres Einkommen haben oder Rente beziehen. Damit sind Sie aber bereits privilegiert.

Halten Sie alle anderen ernsthaft für zweitklassig? Ist das jetzt ostdeutsche Überheblichkeit oder wollen Sie nur provozieren? Mussten Sie nie für Ihre jetzigen Privilegien arbeiten? Da könnte man auf die Idee kommen, Ihren Nick wörtlich zu nehmen.

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