Ihre Meinung zu: Nordmazedonien ist offiziell NATO-Mitglied

27. März 2020 - 21:41 Uhr

Nordmazedonien ist offiziell das 30. Mitglied der NATO. Die Beilegung des Namensstreits mit Griechenland im vergangenen Jahr hatte die Aufnahme ermöglicht. Nun hofft das Land auch auf eine EU-Mitgliedschaft.

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Kommentare

Erst mal die Krise abwarten

und sehen, ob der Status Quo nach der Krise noch existiert.

Die EU sollte jetzt alles in Krisenfonds investieren anstatt an Erweiterung zu denken.

den Flughafen von Skopje "Alexander d. Große" zu nennen

nach dem griechischen Nationalhelden ist auch schwierig

andererseits vor 2.500 Jahren betrachteten die Griechen die Mazedonier
definitiv nicht als gleichwertige Landsleute und auch heute noch haben die Probleme
meint meine Hotelwirtin aus Paralia

@ibelin um 20:55 Uhr

Sie haben recht: Die EU hat jetzt wichtigeres zu tun, als über Erweiterungen nachzudenken. Zunächst gilt es, den eigenen Laden in die Reihe zu bringen und in der Krise kompetent zu helfen, ohne Grundprinzipien wie die Haftung jedes Mitgliedsstaats für seine Schulden über Bord zu werfen. Von daher halte ich die Aufnahme neuer Mitglieder in den nächsten zehn Jahren für unrealistisch.

@21:04 von Sisyphos3

"andererseits vor 2.500 Jahren betrachteten die Griechen die Mazedonier, definitiv nicht als gleichwertige Landsleute und auch heute noch haben die Probleme, meint meine Hotelwirtin aus Paralia"

Die Griechen sehen Mazedonien als eine Provinz Griechenlands. Demzufolge sind die Mazedonier Griechen. Nordmazedonien wurde 1944 im Widerstand als Sozialistische Republik Mazedonien gegründet. Die Normazedonier sehen sich selber als Slaven (verraet die Sprache). Warum man 1944 den Staat Mazedonien nannte, dazu muesste man moeglicherweise Tito befragen.

Alexander der Grosse ist in Pella geboren, was vor 2500 Jahren griechisch war und jetzt immer noch in Griechenland liegt.

@IBELIN

Vielleicht war Mazedonien mal eine Provinz, aber wurde von Slawen übernommen, aber nur der Name wurde beibehalten?

Ein schlechtes Beispiel der Natopolitik auf de Balkan.

Ich habe mitverfolgt, wie albanische Nationalisten aus dem Ausland unterstützt wurden: Es passt zu einigen anderen nicht demokratischen Entwicklungen auf dem Balkan.

Wer wen als was betrachtet,

Wer wen als was betrachtet, ist doch obsolet. Siebenbürgen ist auch nicht mehr das, als was es mal bekannt war.auch sind Köln oder Aachen nicht mehr römisch. Times are changing. Das muss in die Köpfe mal rein.
Wir könnten diese Spiele weltweit führen. Nur für was? Wir werden elsas oder Pommern nie zurück bekommen.

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