Ihre Meinung zu: Sieben EU-Länder wollen Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufnehmen

12. März 2020 - 20:33 Uhr

Mehrere EU-Staaten haben sich bereit erklärt, insgesamt 1600 Kinder und andere gefährdete Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufzunehmen. Für eine freiwillige Rückkehr in die Heimat will die EU Migranten Geld anbieten.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Macht es, besser heute als

Macht es, besser heute als morgen. Zeigt endlich, was die humanitäre Grundhaltung und Grundlage der EU ist. Macht es - und hört gleichzeitig nicht auf, die noch zögernden, skeptischen oder gar ablehnenden EU-Länder weiter politisch in die Verantwortung zu holen.

Koalition der Willigen...

... und alle anderen Europäer sagen nein.
Tolles, schönes Europa.
Der eine Teil nimmt auf, kämpft mit all den Begleiterscheinungen und der andere Teil kauft sich frei und ist auch in Zukunft mit all den Unannehmlichkeiten außen vor.
Super Idee...

Human

Auch in der gegenwärtigen Krise: es wäre so wichti, diese Kinder in Absprache mir den europäischen Partnern aufzunehmen.

Super Idee

Entweder sind das dann keine Flüchtlinge oder aber diese Idee von 2000€ für freiwillige Rückkehr ist absurd. Manche denken jx mit Geld kann man alles kaufen.

Freiwillige Rückkehr...

Die EU will den Migranten für eine freiwillige Rückkehr Geld zahlen? Wer garantiert das sie nicht einen Monat später wieder da sind!

Meine Meinung ist eine andere

Den politischen Willen unbedingt durchdrücken, scheint mir hier die Devise zu sein.
Im Anbetracht der derzeitigen Coronavirusgefahr, besonders in der EU, ist das schon fast ein Gefährdung der Kinder, wie ich finde.
Als Eltern der Kinder, oder aber auch als Ärztin in diesem Land, würde ich eine andere Lösung besser finden.

Man sollte sie lieber in die Türkei rückführen.
Dort gibt es derzeit kaum eine Infizierung und die Kosten für das Gesundheitssystem dort sind viel günstiger zu haben, als bei uns.

Das Gutgemeint ist aus meiner Sicht noch lange nicht gut gemacht.

Ich finde das schon fast fahrlässig.
Mir kommt es vor, als würde man mit dem Kopf nun durch die Wand wollen.
Dabei muss es in erster Linie um das Wohl der Kinder gehen.
Dass in Ländern, die eine überlastete Gesundheitsstruktur aufweisen, die Kinder womöglich nicht besonders gut aufgehoben sind, leuchtet mir zumindest ein.

Dieser Gedanke ist hier anscheinend noch niemandem gekommen.
Das sollte man diskutieren.

Endlich

mal eine gute Nachricht.

Selbstfreispruch.

"Für uns ist klar, dass wir einen nationalen Notfall haben und dass es für Europa und Griechenland von entscheidender Bedeutung ist, unsere gemeinsamen Grenzen zu schützen." Man tue dies unter vollständiger Einhaltung von internationalem und nationalem Recht."

Wer soll das glauben, wenn sich der Fragwürdige selbst für unschuldig erklärt?

Wo ist die Beobachtermission der Vereinten Nationen?

Paradox

Regime werden mit Waffen unterstützt - keinen interessierts. Waffen werden verkauft, das große Geschäft - keiner sieht hin. Der Krieg wird zur Geldmaschine - daran haben nur wenige Interesse. Die Auswirkungen: Landflucht, Asyl, Terror : die Flüchtlinge. "Auf einmal" stehen die unverhofft vor den Toren. Und weiter wird verkauft. Über den Steuerzahler trägt man dann die "Deals" oder "Humanitären Aktionen". Und für eine Belohnung sollen sie dann wieder in die Heimat kehren. Was für eine schöne Geldmaschinerie! Stoppt den Krieg und deren Treiber, dann muss niemand mehr fliehen.

Verteilungsschlüssel

Wie ist der vereinbarte Verteilungsschlüssel dieser einmaligen Aktion? Das fehlt in der Nachricht leider.

Geld für Rückkehr?

Wenn man hofft, die "Flüchtlinge" mit Geld zur Rückkehr in ihre Heimat bewegen zu können, erscheint mir die Beurteilung als asylbedürftig zu Rettende unrichtig, besser falsch. Die im Artikel genannten Zahlen für Kinder bestätigen das. Helft lieber allen, aber vor Ort!

Darstellung: