Ihre Meinung zu: Johnsons gute Journalisten und böse Journalisten

4. Februar 2020 - 17:24 Uhr

Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen. Damit gerät Johnsons Umgang mit den Medien nicht zum ersten Mal in die Kritik.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Johnson wurde mehrfach der Lüge überführt.

Da ist es nicht ganz unverständlich, dass er Angst hat vor der Berichterstattung.

Wenn man weiß, dass einige

Wenn man weiß, dass einige Medien sowieso ausschließlich pro Eu schreiben, und keine Widerworte gelten lassen, ist das völlig in Ordnung.

Da wird man eben sauer

Klar, dass die Journalisten sauer werden, wenn Populisten sie so vereinnahmen und instrumentalisieren wollen. Bei freien Journalisten werden Politdarsteller wie Johnson nie beliebt werden.

Ich denke, dass auch Johnson zu den Politikern

zählen, die über Wahlen wie Erdogan sagen: Demokratie ist unser Weg, aber nicht unser Ziel. Falls es Gott wirklich geben sollte, kann er es nicht zulassen, dass die älteste Demokratie der Neuzeit so mit Füßen getreten wird.

Wieso gerät Johnson in Kritik?

Zitat: "Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen. Damit gerät Johnsons Umgang mit den Medien nicht zum ersten Mal in die Kritik."

Wieso gerät Johnson in Kritik?

Erst einmal klären und mitteilen, WESWEGEN die "Journalisten" von einem Pressebriefing ausgeschlossen wurden.

Dann können wir uns ja noch einmal unterhalten.

Diese Mächtigen mögen keine Kritik

Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen.

Teile der Presse werden von den Mächtigen ausgeschlossen weil sie zu kritisch sind. Ist man zu träge oder zu unbeholfen, sich mit Kritik auseinander zu setzen? Das läuft unter Johnson bald wie im Kreml. Toll.

17:33, Bender Rodriguez

>>Wenn man weiß, dass einige Medien sowieso ausschließlich pro Eu schreiben, und keine Widerworte gelten lassen, ist das völlig in Ordnung.<<

Ein eindeutigeres Plädoyer für Pressezensur ist kaum vorstellbar.

Woran liegt's?

Zitat: "Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen. Damit gerät Johnsons Umgang mit den Medien nicht zum ersten Mal in die Kritik."

Woran liegt's?

Boris Johnson wird keinen Journalisten von einem Pressebriefing ausschließen.

Nur mal zur Info: der Beruf als Journalist beinhaltet nicht, sich nicht an allgemein anerkannte Regeln des Anstands, der Höflichkeit und es journalistischen Berufsethos der objektiven und kritischen Berichterstattung halten zu müssen.

Vielleicht lief da im Vorfeld etwas schief?
Vielleicht kann man dies noch einmal in Erfahrung bringen?

@17:49 Bot...

Der Grund für den willkürlichen Ausschluss der Journalisten ist bekannt: Sie arbeiten für Zeitungen und Medien, die kritisch die Arbeit von Johnson begleiten. Es ist ein alarmierendes Zeichen für eine offene Gesellschaft und deren Pressefreiheit, wenn ein Regierungschef auf Hofberichterstattung hinarbeitet - aber Ihre Partei und deren Verbündete sind für dieses Thema "unabhängige Presse und Medien" eh der falsche Ansprechpartner, wie ein Blick nach Ibiza zeigt.

re Bote ...: Weswegen?

>>Wieso gerät Johnson in Kritik?
Zitat: "Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen. Damit gerät Johnsons Umgang mit den Medien nicht zum ersten Mal in die Kritik."
Wieso gerät Johnson in Kritik?
Erst einmal klären und mitteilen, WESWEGEN die "Journalisten" von einem Pressebriefing ausgeschlossen wurden.<<

Im Ernst? Muss man Ihnen erklären, warum man keine freie Presse zulassen will? Und alle sich selbst gegenüber kritischen Medien als „fake-news“ beschimpft?

Ehrlich? Welche Begründung würde Sie denn überzeugen?

"Johnson "muss es wissen

"Johnson" muss es wissen ; schließlich war er ja einer der schlimmsten Lügner und Erfinder von Fehlinformationen!

17:54 von fathaland slim

17:33, Bender Rodriguez

>>Wenn man weiß, dass einige Medien sowieso ausschließlich pro Eu schreiben, und keine Widerworte gelten lassen, ist das völlig in Ordnung.<<

Ein eindeutigeres Plädoyer für Pressezensur ist kaum vorstellbar.
///
*
*
Auf die Frage nach dem Grund für die Selektion sagte Cain, man könne informieren, wen und wann man wolle. Nachrichtenagenturen waren nicht zum Treffen geladen. Aus Protest gegen den Ausschluss verließen Angaben des "Guardian" zufolge auch alle anderen Journalisten das Treffen. Der Termin wurde abgesagt.
*
Wo steht in britischen Gesetzen, wer eingeladen werden muss?
*
Das Informationsrecht der Bürger war beim Solidaritätsprotest auch nebensächlich?

Am 04. Februar 2020 um 17:50

Am 04. Februar 2020 um 17:50 von Wir Sofa-Revoluzzer
Diese Mächtigen mögen keine Kritik

Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen.
Teile der Presse werden von den Mächtigen ausgeschlossen weil sie zu kritisch sind. Ist man zu träge oder zu unbeholfen, sich mit Kritik auseinander zu setzen? Das läuft unter Johnson bald wie im Kreml. Toll.

So siehts aus,bei Trump genau so !

Fathaland slim

Nicht Zensur. Zensur ist, wenn die Presse nur genehme Positionen zulässt und ungenehme weglässt.
Hier geht's aber darum, dass man unangenehme Presse nicht einlädt.
Da müssen sich die entsprechenden Reporter auch gerne mal selbst hinterfragen.

17:49 von Bote_der_Wahrheit

>>Erst einmal klären und mitteilen, WESWEGEN die "Journalisten" von einem Pressebriefing ausgeschlossen wurden.<<

Mitteilung: Die "Journalisten" haben zuletzt nicht positiv über Mr. Johnson berichtet. (Dürfte auch nicht ganz einfach sein)

Spaltung überall?

Der Bürger weiss gar nicht, ob das was alles berichtet wird noch das wahre Gesamtbild
aller Vorgänge ist. Die sehr selektive Berichterstattung trägt dazu nicht unerheblich bei. Dass der Britische Premier nun auch selektiert, ist eine Folge unaufgeräumter Zeiten einerseits, andererseits aber auch der mangelnden Fúhrungsqualität u nicht nachhaltiger Wertediskussion cum Priorisierung. Dazu kommen die ewig gestrigen Ideologen, die die Welt nach alten Mustern sortieren. So ist das derzeit Grund für den Bürger, mehr denn je zu hinterfragen und kritisch abzuwägen, was im gesagt oder berichtet wird!

@ Bender Rodriguez

Wer die Wahrheit liebt, braucht auch kritische Medien nicht zu scheuen. Nur, wer erwiesenermaßen ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit, muss versuchen, die Medien unter Kontrolle zu bringen und wo möglich zu instrumentalisieren. Erdogan, Putin und Trump lassen Boris grüßen... Aber auch so manchen Foristen scheint Pressefreiheit und Meinungsfreiheit (und Wahrheit) kein hohes gut mehr zu sein. Man darf also Medien ausschließen, die "pro EU" schreiben ? Oder die beide Seiten der Medaille zeigen. Schon vergessen, dass der Großteil der britischen Presse (Murdochpresse etc.) extrem EU-feindlich war und ist, und mit erwiesenen Lügen und Horrorstorys über die EU das Brexit-Referendum stark beeinflußt hat.
Naja, nicht nur für Boris ist die Wahrheit ein dehnbarer Begriff. Wenigstes haben sich die anderen Pressevertreter solidarisch verhalten.

17:33 von Bender Rodriguez

>>Wenn man weiß, dass einige Medien sowieso ausschließlich pro Eu schreiben, und keine Widerworte gelten lassen, ist das völlig in Ordnung.<<
Wollen Sie eine Zensur die nur zulässt was negativ über die EU geschrieben wird?

@17:49 von Bote_der_Wahrheit

Was denken Sie wohl, warum gewisse Medien von Johnsons Presse-Briefings ausgeschlossen werden? Was denken Sie wohl, warum die gleiche Kategorie von Medien in den USA von Trumps Presse-Briefings ausgeschlossen wird, oder in Österreich vom früheren Innenminister Kickl (FPÖ)? Naaaaa?

Richtig! Weil diese Medien kritisch berichten, weil sie Lügen entlarven, weil sie die Wahrheit ans Licht der Öffentlichkeit zerren.

Und was, denken Sie, mögen notorische Lügner wie Johnson und Trump und Kickl am wenigsten? Naaaaa?

Richtig! Wenn sie beim Lügen ertappt werden.

Darum bestrafen diese Autokraten die "feindliche" (sprich: kritische) Presse, indem sie jene von der Information abschneiden, die jene für ihre Berichterstattung benötigen. Fortan ist nur noch Hofberichterstattung erwünscht. Und wer sich nicht daran hält, geht leer aus.

Demokratie ade!

Wer wissen will, wohin die Reise geht

sehe sich die Youtube Kanäle der Brexiter an.

Zerschlagung der BBC wird da propagiert.

@Bender Rodriguez

"Zensur ist, wenn die Presse nur genehme Positionen zulässt und ungenehme weglässt."

Nein, das ist bestenfalls Selbstzensur, manchmal Ideologie, manchmal Verachtung und manchmal Gewissen, aber keine Zensur.

"Hier geht's aber darum, dass man unangenehme Presse nicht einlädt."

Das ist Zensur.

@ andererseits

Wie immer: Nein

Dies ist nur ein Zeichen, dass sich Mächtige gegen nicht-neutrale Medien wehren können. Ich kann das nicht.

Irgendwie wehren sich Trump und Johnson auch ein bisschen für mich mit.

Dafür Dank und Anerkennung.

@ 18:09 von Bender Rodriguez

Kritische Reporter sollen sich Ihrem Statement nach "gerne mal selbst hinterfragen", weil sie ihrem Job nachkamen kritisch zu berichten und das unangenehm sein kann? Meinen Sie das im Ernst?

Trumps Bengel

Wer nicht regierungsergeben berichtet wird zu "fake news" erklärt und ausgeschlossen.

Kennen wir doch seit 2016.

@ 18:09 von Bender Rodriguez

Zitat: "Nicht Zensur. Zensur ist, wenn die Presse nur genehme Positionen zulässt und ungenehme weglässt.
Hier geht's aber darum, dass man unangenehme Presse nicht einlädt.Da müssen sich die entsprechenden Reporter auch gerne mal selbst hinterfragen."

Sie meinen die "entsprechenden Reporter" sollten mal über ihre Berichterstattung nachdenken und ein wenig freundlicher und positiver berichten, auch wenn sie wenig freundliches und positives zu berichten vorfinden ?

Als freundlich gesinnte, immer viel positives findende Hofberichterstatter werden sie dann auch wieder eingeladen ?

Sie haben Recht, das wäre dann keine Zensur, sondern Selbstzensur.

Das ist gaaanz anderes.

Gruß, zopf.

@Am 04. Februar 2020 um 18:03 von teachers voice

ZItat: "Im Ernst? Muss man Ihnen erklären, warum man keine freie Presse zulassen will? Und alle sich selbst gegenüber kritischen Medien als „fake-news“ beschimpft?

Ehrlich? Welche Begründung würde Sie denn überzeugen?"

Kann sein, dass die Personen, die ausgeschlossen wurden, sich aufgeführt haben wie Rotz am Ärmel und/oder bewusst Lügen und Halbwahrheiten verbreitet haben, weil sie mit dem ehrbaren Berufs eines kritisch berichtenden Journalisten nicht mehr viel gemein haben.

Insofern: behalten Sie Ihren Strohmann für sich.

Nicht nur im Weißen Haus ein Cäsar!

@ Bender Rodriguez

"Zensur ist, wenn die Presse nur genehme Positionen zulässt und ungenehme weglässt."

Zensur ist, wenn der Premierminister nur genehme Presse zulässt und 'unangenehme' (d.h. in diesem Fall: nicht willfährige) ausschließt. So wird ein Schuh draus! Sie können bestimmte Medien nicht allein aufgrund dessen ausschließen, da sie ggf. eher proeuropäisch o. Brexit-kritisch berichten könnte. Auch das wäre in einer Demokratie im Übrigen völlig legitim! Das muss man als Regierungschef in einer Demokratie schon aushalten. Andernfalls könnte man gleich komplett alle Medien ausschließen, die nicht bedingungs- und ausnahmslos positiv und wohlwollend berichten und alle Zeitungen und TV-Sender abschaffen.

"Hier geht's aber darum, dass man unangenehme Presse nicht einlädt."

Ja, schlimm genug! So etwas nennt man Zensur! Wobei, "unangenehm" ja in diesem Fall nichts anderes heißt als: Sie weigerten sich, einseitige Hofberichterstattung zugunsten der britischen Regierung zu machen.

18:09, Bender Rodriguez

>>Fathaland slim
Nicht Zensur. Zensur ist, wenn die Presse nur genehme Positionen zulässt und ungenehme weglässt.
Hier geht's aber darum, dass man unangenehme Presse nicht einlädt.
Da müssen sich die entsprechenden Reporter auch gerne mal selbst hinterfragen.<<

Nein.

Zensur ist nicht, wenn ein Presseorgan nicht die ganze Bandbreite aller möglichen Meinungen abbildet.

Zensur ist eine staatliche Maßnahme der Presse gegenüber. "Unangenehme" Presse nicht nur nicht einzuladen, sondern des Saales zu verweisen ist definitiv ein Schritt in diese Richtung.

Und nein, die Reporter müssen sich nicht selbst hinterfragen. Der Stalinismus und seine verordnete "Selbstkritik" sind Geschichte.

qAm 04. Februar 2020 um 18:10 von Tremiro

Zitat: ">>Erst einmal klären und mitteilen, WESWEGEN die "Journalisten" von einem Pressebriefing ausgeschlossen wurden.<<

Mitteilung: Die "Journalisten" haben zuletzt nicht positiv über Mr. Johnson berichtet. (Dürfte auch nicht ganz einfach sein)"

Ist das jetzt "Ihre" Mitteilung, die Sie irgendwo "aus dem Internet" gelesen haben, oder können Sie dies glaubhaft belegen?

18:16 von karwandler

Wer wissen will, wohin die Reise geht

sehe sich die Youtube Kanäle der Brexiter an.

Zerschlagung der BBC wird da propagiert.
////
*
*
Das macht dieser ÖR doch schon allein.
*
"Die traditionsreiche BBC soll 1.000 Jobs streichen und bis 2021 jährlich eine Milliarde Pfund sparen.
Die Reformgegner fürchten um die Handlungsfähigkeit des Senders. "
*
Quelle:https://www.zeit.de/kultur/2015-07/bbc-kuerzungen-etat
*
Die BBC finanziert sich in erster Linie durch die Einnahme von Rundfunkgebühren. Im letzten Jahr waren es 3,7 Milliarden Pfund, was 75 Prozent des Gesamtetats entsprach. Allerdings zahlt die Gebühren nur, wer einen Fernseher hat, oder per Livestream auf dem PC fernsieht.
Es ist ein Modell, das zum Problem geworden ist. Die Gebühreneinnahmen sinken kontinuierlich.

um 18:04 von Boris.1945

Wo steht in britischen Gesetzen, wer eingeladen werden muss?

Nirgends, aber wo steht, dass man bei einem Pressebriefing, also einer Veranstaltung bei der gezielt Journalisten informiert werden, grundlos welche ausladen darf?

@Am 04. Februar 2020 um 18:23 von karwandler

Zitat: "Wer nicht regierungsergeben berichtet wird zu "fake news" erklärt und ausgeschlossen.

Kennen wir doch seit 2016."

Sie reden ja dummes Zeug.

"Fake News" oder auf deutsch "Lügenpresse" wird derjenige erklärt, der "Fake News" verbreitet.

Wieso glauben Sie denn, nennt man solche Medien denn sonst "Fake News"?

Fake News beinhaltet übrigens nicht nur glatte Lügen, sondern auch wesentliche Fakten, die weggelassen werden, die aber zu einem vollständigen Verständnis eines Sachverhaltes unabdingbar sind.

@Bender Rodriguez, 17:33 Uhr

Sie haben eine merkwürdige Einstellung zur Pressefreiheit. Sollen die Medien eine ablehnende Haltung zur EU einnehmen, nur um zu Pressekonferenzen mit Boris Johnson eingeladen zu werden...? Und selbstverständlich finden sich in den Medien auch konträre Positionen.

18:21, Einfach Unglaublich

>>@ andererseits
Wie immer: Nein

Dies ist nur ein Zeichen, dass sich Mächtige gegen nicht-neutrale Medien wehren können.<<

Genau dem wurde mit der Pressefreiheit ein Riegel vorgeschoben.

>>Ich kann das nicht.

Irgendwie wehren sich Trump und Johnson auch ein bisschen für mich mit.

Dafür Dank und Anerkennung.<<

Ja, Trump und Johnson betreiben Zensur in Ihrem Sinne.

Von demokratischem Bewusstsein zeugen Ihre Worte jedenfalls nicht.

@ Bender Rodriguez

Was für ein ungeheurer und - wie war das mit der Liebe zur Wahrheit - Schmarrn den manche hier schreiben. Zensur war und ist immer das Instrument der Macht, um ungewollte Meinungen, kritische Fragen, die Wahrheit zu unterdrücken - ob zu Metternichs Zeiten, zu Bismarcks Zeiten, in Nazi-Deutschland oder DDR, um mal im deutschsprachigen Raum zu bleiben. Es wurde die Presse zensiert, Journalisten, Schriftsteller. Nicht die Presse zensiert die Macht, sondern umgekehrt. Und es ist gerade die Aufgabe einer freien Presse, die Macht auch zu kritisieren, zu kontrollieren, Gegenmeinungen zu transportieren. Was Herr Rodriguez hier schlicht einfordert, ist die Selbstzensur der Presse nach dem Motto "Schreibt was die Regierung lesen will, dann werde ihr auch nicht ausgeschlossen..."

> Wenn man weiß, dass einige

> Wenn man weiß, dass einige Medien sowieso ausschließlich
> pro Eu schreiben, und keine Widerworte gelten lassen,
> ist das völlig in Ordnung.

Es gibt seit jeher eher linke und eher rechte Presse. Beide Seiten haben gleichermaßen das Recht, sich zu informieren. Und eine Regierung sollte das auch respektieren. Das Wesen einer Demokratie behinhaltet nämlich, andere Meinungen gelten zu lassen, auch wenn man nicht damit einverstanden ist.

Wenn die Regierung Johnson nun die EU-Befürworter informationstechnisch "abschneiden" will, ist das ein klarer Verstoß gegen demokratische Prinzipien.

"Völlig in Ordnung" wäre das allerhöchsten in diktatorisch geführten Regimes.

@ 18:21 von Einfach Unglaublich

Ehrlich gesagt wird mir ganz anders, wenn ich lese, mit welcher Begründung Sie hier die Ausladung kritischer Journalisten untermauern: "Irgendwie wehren sich Trump und Johnson auch ein bisschen für mich mit."
Danke für den Einblick.

18:21 von Einfach Unglaublich

>>Dies ist nur ein Zeichen, dass sich Mächtige gegen nicht-neutrale Medien wehren können. Ich kann das nicht.
Irgendwie wehren sich Trump und Johnson auch ein bisschen für mich mit.
Dafür Dank und Anerkennung.<<

Wurde über Sie wirklich schon eimal negativ berichtet?
Oder entspricht dies lediglich Ihrer politischen Einstellung?

Boris tritt Pressefreiheit mit Fueßen

Wieder mal tritt Boris die Pressefreiheit mit Fueßen die per internationalem Recht geschuetzt ist:

https://www.zivilpakt.de/meinungsfreiheit-3359/

Von daher: dieser Ausschluss dieser Journalisten ist absolut illegal. Aus dem Grund war es richtig, dass die Journalisten gegen diesen Ausschluss protestieren:

https://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien-johnson-medien-101.html

Aus Protest gegen den Ausschluss verließen Angaben des "Guardian" zufolge auch alle anderen Journalisten das Treffen. Der Termin wurde abgesagt.

Außerdem bin ich gespannt was zur Pressefreiheit in der englischen Verfassung drinsteht. Denn EU-Recht gilt dort ja traurigerweise nicht mehr.

@ 18:09 von Bender Rodriguez

Wenn man nun aber bedenkt, daß die Reporter gezwungen werden sich selbst zu hinterfragen, wie Sie es so schön ausdrücken, weil sie sonst nicht mehr zu den wichtigen Pressebriefings eingeladen werden und quasi ihren Job an den Nagel hängen können, kommen mir Zweifel am Begriff Selbstzensur.

Erzwungen Selbstzensur könnte man, wenn man sich nicht immer selbst hinterfragt und sich zwingt das ganze positiv zu finden, doch glatt für Zensur halten.

Gruß, zopf.

Das ist keine Zensur. Die

Das ist keine Zensur.
Die Reporter berichten wohl nur sehr einseitig, sind voreingenommen und das Ergebnis vorhersehbar.
Zensur wäre, wenn Boris etwas sagt, was die Presse dann nicht bringt, weil es ihr beabsichtigte Ziel gefährdet.
Oder die Presse bekäme eine klare Direktive, was zu berichten wäre.
Das hier ist absolut ok. Nichts zu beanstanden.

@ karwandler

Und was ist gegen eine Aufteilung der BBC zu sagen?

Es kann ja nicht sein, dass EINE Rundfunksnstalt die öffentliche Meinung dominiert.

Keine Überraschung mehr

„Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen“

Wie es mittlerweile „gute Sitte“ unter den immer zahlreicheren Autokraten und Diktatoraspiranten dieser Welt ist.

„Aus Protest gegen den Ausschluss verließen Angaben des "Guardian" zufolge auch alle anderen Journalisten das Treffen. Der Termin wurde abgesagt“

Dafür, dass sie den Anstand haben, das Berufsethos hochzuhalten, statt sich von Boris Johnson als willfähriger Multiplikator seiner Demagogie und Projektionsfläche seiner Paranoia missbrauchen zu lassen, gebührt ihnen Dank und Anerkennung.

@18:21 von Einfach Unglaublich

"Dies ist nur ein Zeichen, dass sich Mächtige gegen nicht-neutrale Medien wehren können."

Was sind denn dann Ihrer Meinung nach "neutrale" Medien? Medien, die nichts kritisieren? Der Bastei-Verlag? Arztromane? Die Bunte? Der letzte Klatsch über Prinzessin XY? Der Völkische Beobachter? NSDAP-Propaganda? The Daily Express? Dreiste Lügen über die EU?

Ich denke, Ihre Antwort würde lauten: "Neutrale" Medien sind Medien, die das schreiben, was Ihrer Meinung entspricht. Andersdenkende Medien sind nicht neutral, und die Mächtigen haben jedes Recht, sich gegen sie zu wehren. Zumindest, solange die Mächtigen auf Ihrer Seite der Wahrheit stehen.

Wen wunders, ist doch Boris Johnson der Zwillingsbruder...

...von Donal Trump.
Zumindestens wenn es um die Politik geht.
Und vielleicht ja auch noch in der Haarfarbe.

---

So etwas passiert weben, wenn Populisten an die Macht kommen.
Sei es in den USA, wo ein Mr. Trump auch seine Medienlieblinge hat.
In der Türkei, wo die Opposition einfach mundtot gemacht wird.
Und jetzt in England der Versuch politischen Einfluß auf die Presse seitens der Regierung zu nehmen.
-
Und auch hier würde das geschehen, wenn die AfD an der Macht käme.
-
Also immer schön aufpassen, wen man wählt.
Denn eine Demokratie ist immer anfälliger als eine Autokratie oder gar Diktatur.

Wenn damit auch irgendwann

Wenn damit auch irgendwann (wieder) in Deutschland angefangen wird, hoffe ich dass ein Großteil der Bevölkerung lautstark gegen solches Vorgehen demonstriert. Vor einiger Zeit hätte ich mir das noch nicht vorstellen können, aber jetzt bin ich mir da nicht mehr sicher.

Hat BJ ein Schreibverbot

Hat BJ ein Schreibverbot erteilt? Nö. Wo ist dann also Zensur.

@Bote_der_Wahrheit 17:49

Warum die ausgeschlossen wurden? Weil Johnsons eigentliches Ziel ist die Presse und Meinungsfreiheit in Großbritannien abzuschaffen und nur noch ihm komforme Presse zuzulassen. Er ist da auf einer Linie mit Trump und der AfD, die haben gleiches vor. Wenn man einen Journalisten ausschließt zeigt man eindeutig, dass man die Pressefreiheit mit Füßen tritt. Ein Journalist darf alles fragen, alles schreiben, alles sagen (solange es nicht beleidigend ist). Ein Journalist hat nicht Pflicht sich nach irgendeinem Politiker zu richten, egal ob der Trump, Höcke oder Johnson heißt. Sie sehen bezüglich Journalismus und was ein Journalist für Rechte hat haben Sie ganz starken Nachholbedarf.

re einfach unglaublich

"Wie immer: Nein

Dies ist nur ein Zeichen, dass sich Mächtige gegen nicht-neutrale Medien wehren können."

Ja klar. Die Mächtigen müssen ja wenigstens bestimmen dürfen, was nicht neutral ist.

Jedenfalls die Ihnen genehmen Mächtigen. Würde ein mächtiger Sozialist die nicht-neutralen Medien kujonieren wär's dann schon wieder Unterdrückung der Meinungsfreiheit.

@Bender Rodriguez 17:33

Alles klar. Es lebe die Welt der Ja-Sager in der keine Kritik erlaubt ist und Leute wie Johnson, Trump und Höcke nicht kritisiert und gemeine Fragen gestellt bekommen dürfen. Was Sie so beiläufig als "völlig in Ordnung" bezeichnen ist eine glasklare Meinungsdiktatur. Es ist schon lange auffallend, dass die Populistencrew um Johnson, Trump, Höcke, Salvini, Strache, Hofer, Le Pen nur positive Berichterstattung dulden und keine Widerworte. Jeder der es wagt sich zu wehren, Fragen zu stellen wird ausgeladen verbal fertig gemacht und gemobbt.

@Boris.1945 18:34

So kann man sich schön alles zurechtlegen und eine weitere Ausrede finden, praktisch was? Für Sie ist es also normal, dass eine Gruppe von Menschen die sehr viel Einfluss haben (Brexiteers) den öffentlichen Rundfunk zerschlagen und eine Meinungsdiktatur errichten wollen.

@karwandler 18:23

Karwandler hat doch absolut Recht, auch wenn es Ihnen nicht gefällt. Jeder der sich traut der AfD, Trump, Putin, Salvini, Johnson zu widersprechen ist "Fake News" und wird ausgeschlossen. Wer legt denn bitte fest was "Fake News" oder "Lügenpresse" ist? Sie? oder Johnson, Trump, Höcke oder Salvini? Eines wird bei dieser Diskussion nur deutlich, diese Populisten und ihre Unterstützer glauben Sie würden für die einzige Wahrheit stehen und alle anderen lügen. Was hier passiert ist die Vorstufe zur Meinungs und Pressediktatur durch Populisten!

@Bote_der_Wahrheit 18:28

Solange Sie der Meinung sind Journalismus bedeutet den Mund zu halten gegenüber gewissen Menschen wie Trump, Höcke, Gauland, Weidel, Le Pen und Salvini, solange sollten Sie bezüglich der Beurteilung was kritisch berichtender Journalismus ist sich wirklich bedeckt halten. Daran haben doch Sie selbst auch kein Interesse. Ein Journalist darf grundsätzlich alles solange er nicht andere beleidigt. Ich bezweifel sehr sehr stark, dass diese Personen/Journalisten die ausgeschlossen wurden Johnson beleidigt haben. Johnson versucht die Medien zu kontrollieren und lässt keine Widerrede zu.

@Am 04. Februar 2020 um 20:03 von Magfrad

Zitat: "Warum die ausgeschlossen wurden? Weil Johnsons eigentliches Ziel ist die Presse und Meinungsfreiheit in Großbritannien abzuschaffen und nur noch ihm komforme Presse zuzulassen. Er ist da auf einer Linie mit Trump und der AfD, die haben gleiches vor. Wenn man einen Journalisten ausschließt ..."

Bitte hier keine wilden und völlig faktenfreie, Linke Verschwörungstheorien verbreiten, sondern sich wie ich strikt an belegbaren Fakten halten.

Danke im Voraus!

Die hier Anwesenden finden

Die hier Anwesenden finden also unsere Presse mit andauernden Trumpbashing und Merkelloben als völlig unvoreingenommen?
Und als Politiker hat man sowas klaglos hinzunehmen?

re boris.1945

"Außerdem bin ich gespannt was zur Pressefreiheit in der englischen Verfassung drinsteht. Denn EU-Recht gilt dort ja traurigerweise nicht mehr."

Das GG schützt die Pressefreiheit, kein EU Recht.

Das wäre Ihnen natürlich ganz recht, wenn man die beim EU Austritt auch gleich abschaffen könnte.

Viel zu verbergen

Wer so lügt wie Bojo und dies zu seinem Credo macht, hat sicher viel zu verbergen und antwortet nicht gerne auf Fragen, die unweigerlich seine Lügen entlarven würden. Da kommt der Ausschluss unliebsamer kritischer Medien dem Alleinherrscher und seinem Schatten Cummings gerade recht.
Bleibt nur zu hoffen, dass er den Bogen überspannt, bis ihm gerichtlich klargemacht wird, welch hohes Gut eine freie,kritische Presse als Korrektiv ist.
Sein Handeln spricht wieder mal für sich selbst!

@ 18:37 Bot...

Da offenbaren Sie ja ein interessantes Verständnis von "fake news"; dementsprechend gehört zum "vollständigen Verständnis eines Sachverhaltes" auch einiges, was Sie zu Ihrer selbstgenannten Lieblingspartei gern verschweigen: dunkle Kanäle der afd zu Pegida und rechtsradikalen Gruppierungen, die Verbindungen von vStorch zu antisemitischen Kreisen über ihre Beteiligung am Verein „Institut für Strategische Studien Berlin“, der u.a. suggeriert, „die Juden“ steckten hinter dem Feminismus; Alexander Gaulands Forderung, die SPD-Politikerin Özoguz "entsorgen" zu lassen und seine Einordnung des "Dritten Reich" als "Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte", und die Bevölkerung wolle "Boateng nicht als Nachbarn"; das Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" laut Höcke, der auch von "ethnischen Transformation" spricht - "Umvolkung" dürfe er ja nicht sagen.
Alles "Fake news" in Ihrem Sinne, dass es zu einem vollständigen Verständnis unabdingbar ist.
Verlockend.

Nicht von ungefähr...

Tja, wer die einseitige Berichterstattung der letzten Jahre betrachtet, der muss feststellen: Das kommt nicht von ungefähr. Nicht Leute wie Johnson gefährden die Medien, das machen die nicht selten selbst.

Am 04. Februar 2020 um 20:03 von Magfrad

Zitat: "Ein Journalist darf alles fragen, alles schreiben, alles sagen (solange es nicht beleidigend ist). Ein Journalist hat nicht Pflicht sich nach irgendeinem Politiker zu richten, egal ob der Trump, Höcke oder Johnson heißt."

Stimmt. Sehe ich auch so.

Wenn Sie jetzt darlegen könnte, wo genau dieses Recht durch BoJo beschnitten worden ist, könnte ich Ihrem wirren Geschreibsel Bedeutung beimessen.

20:08 von Magfrad

wann war denn zuletzt ein afd mann/frau bei will oder illner zum plaudern eingeladen?

Presse und Autokratie

beides sollte mit Skepsis betrachtet werden.
Es gibt aber wohl keine Frage das Medien weder unabhängig noch neutral sind. Sie betreiben aktiv Politik und ist damit ein Machtfaktor. Ich erinnere an die vollständige Fehleinschätzung die uns glauben machen wollten das es eine Mehrheit gegen den Brexit gibt. Jeder kennt den Wahlausgang und bisher habe ich keine Selbstanalyse gehört wie man derart daneben liegen konnte,
Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt.

20:10 von Magfrad

@Boris.1945 18:34

So kann man sich schön alles zurechtlegen und eine weitere Ausrede finden, praktisch was? Für Sie ist es also normal, dass eine Gruppe von Menschen die sehr viel Einfluss haben (Brexiteers) den öffentlichen Rundfunk zerschlagen und eine Meinungsdiktatur errichten wollen.
///
*
*
Ihre Unterstelleungen verändern in keiner Weise das Problem der BBC.
*
Die von Ihnen dafür unterschlagenen, von mir zitierten Fakten sind nicht von "mir" erfunden.
*
Die zitierte Quelle war:
https://www.zeit.de/kultur/2015-07/bbc-kuerzungen-etat

20:07 von karwandler

re einfach unglaublich

"Wie immer: Nein

Dies ist nur ein Zeichen, dass sich Mächtige gegen nicht-neutrale Medien wehren können."

Ja klar. Die Mächtigen müssen ja wenigstens bestimmen dürfen, was nicht neutral ist.

Jedenfalls die Ihnen genehmen Mächtigen. Würde ein mächtiger Sozialist die nicht-neutralen Medien kujonieren wär's dann schon wieder Unterdrückung der Meinungsfreiheit.
///
*
*
Dafür gibt es doch Redaktionsgesetzte, eine Rechtslastigkeit besteht doch deshalb nicht zu befürchten?

@ 17:33 von Bender Rodriguez

Johnson ist Regierungschef vom UK, nicht Chef eines privatwirtschaftlichen Unternehmens. Er wird von der ganzen Bevölkerung bezahlt und beauftragt.
Er ist damit allen Bürgern, über alle Medien, die sie nutzen, gegenüber verantwortlich. Er möchte, nach eigenem Bekunden, versöhnen und die zerstrittenen Briten zusammenführen. Es gab Medien, die eher positiv, und solche die eher negativ über die EU schrieben. Ich hoffe, dass alle Medien vor allem über positive wie negative Fakten berichten. Wenn er Medien, die positiv über die EU berichten und ihn, insbesondere wenn er Fake News verbreitet, entsprechend bloßstellen, dafür von Informationen ausschließt, handelt er wie ein kleiner Gauner, aber nicht wie ein Staatsmann. Aber warten wir einfach ab. Wir sprechen uns in einem Jahr wieder, wenn das Desaster kommt. Es ist ja bisher nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Weder Sie noch Johnson werden die Suppe auszulöffeln haben, sondern die einfachen Briten. Johnsons politische Verantwortung = 0

Am 04. Februar 2020 um 18:54

Am 04. Februar 2020 um 18:54 von Einfach Unglaublich
@ karwandler

Und was ist gegen eine Aufteilung der BBC zu sagen?
Es kann ja nicht sein, dass EINE Rundfunksnstalt die öffentliche Meinung dominiert.

In der heutigen Zeit des Internets, giebt es schon lange nicht mehr EINE Rundfunksnstalt die öffentliche Meinung dominiert.

Bote_der_Wahrheit

>> Zitat: "Der Kommunikationschef des britischen Premiers Johnson hat gezielt Journalisten von einem Pressebriefing ausgeschlossen. Damit gerät Johnsons Umgang mit den Medien nicht zum ersten Mal in die Kritik."

Wieso gerät Johnson in Kritik? <<

.-.-.-.-

Das haben Sie doch selber mitzitiert.
Das "Damit" leitet die Begründung für den ersten Satz ein.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige Deutsche jeden Tag ein wenig weniger die eigene Sprache erfassen können.

18:44 von Bender Rodriguez

zensur ist, wenn die medien trotz meinungsfreiheit eine andere meinung als die eigene nicht zulässt!

Johnson baut vor

Johnson möchte ab 31.1.2021 nur noch Jubelnachrichten über den erfolgreichen Brexit in der Zeitung lesen - auch die Wähler sollen nichts anderes sehen. Von China lernen heißt siegen lernen. Das Problem ist nur, dass die Katastrophe nächstes Jahr jeden einzelnen Bürger so tief persönlich treffen wird, dass die Diskrepanz zwischen den Jubelhymnen in der Murdoch-Presse und der Realität jedem auffallen wird. Aber Johnson hofft wie der Kaiser mit seinen neuen Kleidern, dass alle den Mund halten und eine steife britische Unterlippe behalten. Er kann kein kleines Kind brauchen und deshalb beginnt jetzt sein Kampf mit der Presse. Nur dürften selbst Erdogans Schuhe zu groß für ihn sein, bzw. die politische Reife der Bevölkerung. Einfach mal überlegen: Woher bekommen die Briten ab nächstem Februar Salat? Also dieses grüne Zeug, was an dem Fleisch im Burger pappt. Eine lukrative Investition: Kaufen Sie Felder im UK und bauen Sie Salat an ... Nur wer erntet den, wenn die Polen nicht mehr dürfen?

18:17 von DrBeyer

>> @Bender Rodriguez
"Zensur ist, wenn die Presse nur genehme Positionen zulässt und ungenehme weglässt."

Nein, das ist bestenfalls Selbstzensur, manchmal Ideologie, manchmal Verachtung und manchmal Gewissen, aber keine Zensur.

"Hier geht's aber darum, dass man unangenehme Presse nicht einlädt."

Das ist Zensur. >>

.-.-.-.-

Gut auf den Punkt gebracht.

BBC

@EInfach Unglaublich.
So habe bestimmt Quellen, dass die BBC die eine Rundfunkanstalt ist, die die öffentliche Meinung in GB dominiert.
Ach nein, Sie können diese Quellen ja gar nicht haben, da jenes auf die BBC gar nicht zutrifft.
Und es wundert mich nicht, dass Sie nichts gegen eine Zerschlagung von "öffentlich-rechtlicher" Rundfunkanstalt haben.

Es gibt schon ein Problem

Mit Bedenken sehe ich , dass Medien nicht mehr berichten, Hintergruende recherchieren, Leute befragen und Informationen bereitstellen usw, sondern zunehmend eigene Politik machen.

Das heisst , ein Sender meint einen politischen Auftrag zu haben, der umgesetzt werden muss. Und man sagt, dass man so handeln muss, da es ja um das Gute geht.

Dabei bleibt unabhaengiger Journalismus auf der Strecke und es entwickelt sich ein Teufelskreis, weil jeder im Gehege des anderen wildert.

Sollen doch alle Schuster bei den eigenen Leisten bleiben.

Zensurbegriff

Wenn ich einige Beiträge hier lese, die nichts gegen den Ausschluss von Journalisten haben und es sogar in Ordnung finden, dann haben diese keinen adäquaten Zensurbegriff, wenn sie je jemals Zensur begriffen haben.
Da wird es mir wirklich Angst und Bange.

18:21 von Einfach Unglaublich

"@ andererseits
Wie immer: Nein

Dies ist nur ein Zeichen, dass sich Mächtige gegen nicht-neutrale Medien wehren können. Ich kann das nicht.

Irgendwie wehren sich Trump und Johnson auch ein bisschen für mich mit.

Dafür Dank und Anerkennung."

.-.-.-.

Die Macht der Mächtigen besteht u.a. darin, dass sie Untertanen ihrer Rechte berauben können.

Die Medien haben dann nur die Macht, diese Beraubung zu beschreiben.

Ich nehme an, dass Sie nicht wünschen, dass diese Beraubung verschwiegen wird.

De facto aber danken Sie den Mächtigen, dass sie ein Unrecht begehen - und Sie wollen nicht, dass das kritisiert wird.

Selbst dann, wenn die Mächtigen Gutes tun und die Medien das kritisieren:
was kann daran schlimm sein?
Es wird doch nur das Wort benutzt.

Ein ungerechter Mächtiger aber kann Abertausende ins Elend stürzen - und das wollen Sie unkritisiert lassen.
Warum?

18:28 von Bote_der_Wahrheit

"Kann sein, dass die Personen, die ausgeschlossen wurden, sich aufgeführt haben wie Rotz am Ärmel und/oder bewusst Lügen und Halbwahrheiten verbreitet haben, weil sie mit dem ehrbaren Berufs eines kritisch berichtenden Journalisten nicht mehr viel gemein haben."

.-.-.-

Können Sie das glaubhaft belegen?
Dann tun Sie es bitte.
Ansonsten ist keines Ihrer Worte einen Pfifferling wert.

Darstellung: