Kommentare

Auch beim Thema Krebs braucht

Auch beim Thema Krebs braucht es einen weltweiten Blick: Während die Krebserkrankungen und Todesraten in den reichen Ländern insgesamt rückläufig sind, steigen sie in Afrika und anderen Armenregionen drastisch. Besonderes Afrika ist mit der rasant zunehmenden Zahl an Krebserkrankungen überfordert; mittlerweile sterben in vielen Regionen mehr Menschen an Krebs statt an AIDS, auch weil es an Krebsspezialisten fehlt. Übrigens stehen dort nicht selten Infektionskrankheiten hinter den Krebserkrankungen: Hepatitis B und C führen häufig zu Leberkrebs, humane Papillomviren zu Gebärmutterhalskrebs.
Es braucht deutlich stärkere Unterstützung für die ärmeren Länder im Kampf gegen Krebs. Das sagt die WHO ausdrücklich und nachdrücklich.

Alle Krankheiten werden

Alle Krankheiten werden ausgerottet. Und später erkennt man, dass die Erde nur 3,5mrd Menschen westlicher Lebensweise verträgt. Keiner will kürzer treten. Somit ist der Untergang besiegelt.

Jeder kann durch den eigenen Rechner mithelfen

Wer einen eigenen Rechner besitzt, kann bei der Krebsforschung - aber auch bei vielen anderen Forschungsvorhaben - mithelfen, indem er/sie für wissenschaftliche Projekte im Hintergrund rechnen läßt (sog. "Verteiltes Rechnen").

Das Framework BOINC der Universität Berkeley in Kalifornien hat sich da als Quasi-Standard etabliert.

Es gibt hunderte von Projekten, welche sich über die Spende von etwas Rechenzeit freuen.

Ein guter Start hierzu ist zB die deutschsprachige Site rechenkraft.net, dort sind praktisch alle Infos zu BOINC und sehr vielen aktuell laufenden Projekten zu finden.

So kann man ohne großen Aufwand, quasi nebenher, Gutes tun. Ist doch einen Blick wert, oder?

Unser Beispiel soll Mut machen..

Meine Frau leidet an einem Glioblastom, dem bösartigsten Hirntumor. Durch moderne Therapieverfahren hat sie bis dto 43 Monate überlebt..früher waren nur wenige Wochen bis Monate Überlebenszeit drin.

Klar sind aber auch neue Therapien nicht billig aber solange die Kassen zahlen..sollte man mitmachen, was angeboten wird..

Wichtig ist aber auch ein soziales Umfeld, das die Kranken nicht ausgrenzt sondern auffängt und trägt, wie es in unserer kleinstädtischen Nachbarschaft gegeben ist

@ 09:10 von Bender Rodriguez

Ihr Kommentar führt zur sinnvollen und notwendigen Konsequenz, dass wir unsere "westliche Lebensweise" überdenken und vor allem im Ressourcenverbrauch dringend ändern müssen.
Im übrigen steigt die Zahl der Weltbevölkerung nicht, weil dankenswerterweise Krankheiten zurückgedrängt oder ausgerottet werden; sie steigt, wo man Menschen Bildung und wirtschaftlichen Stabilität verweigert. Bildung und wirtschaftliche Entwicklung sind nachgewiesen die entscheidenden korrigierenden Faktoren bei der weltweiten Bevölkerungsentwicklung.

Einfluss der Psyche

Und wie steht es um den Zusammenhang Krebs und psychische Gesundheit? Es gibt in meinem Bekanntenkreis Fälle bei denen Krebs und Depression zusammen auftreten. Was kommt zuerst? Der Krebs oder die Depression? Oder ist beides miteinander verknüpft? Ich würde mich freuen, wenn sie auch diesen Aspekt genauer recherchieren. Meine Hoffnung ist, dass sich dabei noch mehr Behandlungsmöglichkeiten ergeben. Vielen Dank.

@9:27 von 91541matthias

„Meine Frau leidet an einem Glioblastom, dem bösartigsten Hirntumor. Durch moderne Therapieverfahren hat sie bis dto 43 Monate überlebt.“

Das ist sehr ermutigend! Ich wünsche Ihrer Frau und Ihnen weiterhin ganz viel Kraft und Ihrer Frau gute Besserung!

Wir brauchen die UV-Strahlung.

Deswegen sind die Europäer, die ursprünglich aus Afrika eingewandert sind, überhaupt "weiß" geworden.
Für dunkle Haut gab es hier zu wenig UV-Strahlung und die Personen litten unter VitaminD-Mangel. (Bei Kindern im Wachstum kann das tötlich enden. Die Knochen werden weich.)

Wir dürfen unsere Haut nicht vor Sonneneinstrahlung schützten.

Es ist der Sonnenbrand, den wir nicht zulassen dürfen.
Und dieser Punkt ist sehr individuell, je nach Hauttyp.

09:27 von 91541matthias

"" Meine Frau leidet an einem Glioblastom, dem bösartigsten Hirntumor. Durch moderne Therapieverfahren hat sie bis dto 43 Monate überlebt..früher waren nur wenige Wochen bis Monate Überlebenszeit drin.""
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Ich kann Ihrer Frau nur alles Gute und weitere Behandlung durch die Fachmedizin wünschen. Meine Frau litt an Gebärmutterhals Krebs und konnte nur durch Entfernung geheilt werden. Das ist mittlerweile 30 Jahre her.

Die Hofnung stirbt zuletzt.

Mein Frau letztes Jahr.
Die Qualen die Krebskranke erleiden und an denen sie versterben sind unvorstellbar.

Gut wenn neue Medikamente die wirksamer sind entwickelt werden.

Aber bei der Verhinderung von Krebs hapert es gewaltig.

Die Krebserkrankungen werden immer häufiger und das hat Gründe.

Neue Therapien

Der Fortschritt ist bei der Krebstherapie am deutlichsten zu erkennen. Die Überlebenszeit steigt, die individuelle Anpassung ist dabei ein großer Faktor.

Die Eigenverantwortung, auf sich und den Körper zu achten, ist der wichtigste Faktor. Wie das geht, weiß eigentlich Jede(r). Umsetzen erfordert Disziplin und Ausdauer. Mal Sport z. B. ist weniger gesund als regelmäßig Bewegung. Übergewicht reduzieren bringt im Alltag und Alter viel (Hoher Blutdruck, Gelenkverschleiß, Diabetes). Die Krebsvorsorge nutzen und wenn dabei etwas gefunden wird, kann frühzeitig therapiert werden. Ist mir gerade erst passiert und ich bin froh, die Untersuchung gemacht zu haben.

09:38 von HansJochen Einfluss der Psyche

"" Und wie steht es um den Zusammenhang Krebs und psychische Gesundheit? Es gibt in meinem Bekanntenkreis Fälle bei denen Krebs und Depression zusammen auftreten. Was kommt zuerst? Der Krebs oder die Depression? Oder ist beides miteinander verknüpft? I""
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Bei meiner Schwägerin wurde Blasenkrebs festgestellt und ihr Mann war ein Alkoholiker der früh verstarb.Und danach hatte sich der Blasenkrebs meiner Schwägerin wie durch ein Wunder aufgelöst.Seid dem und es sind viele Jahre vergangen,ist sie beschwerdefrei.

@10:04 von Emil66

>>Die Krebserkrankungen werden immer häufiger und das hat Gründe.<<

Der wichtigste Grund ist allerdings meistens das zunehmende Alter der Bevölkerung, was ja erst einmal etwas gutes ist. So absurd es klingt, höhere Krebszahlen sind daher oft das unerfreuliche Nebenprodukt einer eigentlich erfreulichen Entwicklung,

Natürlich gibt es wichtige Faktoren gegen die man etwas unternehmen muss - wie z.B. das Übergewicht in vielen Industrienationen (aber nicht nur dort).
Wenn man das Faktor "Alter" vergisst kann es aber schnell passieren, dass man auf die falsche Fährte gelockt wird.

09:27 von 91541matthias

Meine Frau leidet an einem Glioblastom, dem bösartigsten Hirntumor.
.
Wichtig ist aber auch ein soziales Umfeld, das die Kranken nicht ausgrenzt sondern auffängt und trägt, wie es in unserer kleinstädtischen Nachbarschaft gegeben ist

Ich kann Ihnen und vor allem Ihrer Frau nachfühlen. Schon bei der Erstdiagnose zieht es einem die Füße vom Boden weg.

Ich bin vor 5 Jahren an Krebs erkrankt (fortgeschrittenes Anfangsstadium; bei einer Vorsorgeuntersuchung festgestellt). Operation, Chemo und dann zunächst der psychische Druck.

Bis jetzt ist glücklicherweise alles gut gelaufen. Ich habe gelernt mit der Erkrankung zu leben und damit umzugehen und psychisch dagegen zu halten.

Und wie Sie schon richtig zu verstehen gegeben haben, das soziale Umfeld ist sehr wichtig und vor allem eine optimistische Einstellung für die Zukunft. Ich glaube auch an einen Selbstheilungsprozess bei guter Psyche.

Zudem rate ich Ihrer Frau die Einnahme von Vitamin D3, K2 und Magnesium; weiterhin Lypocin.

10:13 von Hastedochgesehen

Die Eigenverantwortung, auf sich und den Körper zu achten, ist der wichtigste Faktor. Wie das geht, weiß eigentlich Jede(r). Umsetzen erfordert Disziplin und Ausdauer. Mal Sport z. B. ist weniger gesund als regelmäßig Bewegung. Übergewicht reduzieren bringt im Alltag und Alter viel (Hoher Blutdruck, Gelenkverschleiß, Diabetes).

Ich stimme Ihnen prinzipiell zu. Aber wenn die Gene nicht mitmachen, ist man dabei. Es sind schon Leistungssportler, bei denen man ausgehen kann, dass sie gesund gelebt haben, an Krebs erkrankt und gestorben.

Alt-BK Helmut Schmid, Kettenraucher, wurde 96 Jahre alt.

10:19 von schiebaer45

09:38 von HansJochen Einfluss der Psyche
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"" Und wie steht es um den Zusammenhang Krebs und psychische Gesundheit? Es gibt in meinem Bekanntenkreis Fälle bei denen Krebs und Depression zusammen auftreten. Was kommt zuerst? Der Krebs oder die Depression? Oder ist beides miteinander verknüpft? I""
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<>

Die Psyche spielt bei der Genesung nach einer Krebserkrankung eine erhebliche Rolle. Ich glaube als Betroffener an das Phänomen Psyche und an einen folglichen Placebo-Effekt. Ein Gottesglauben spielt bei mir keine Rolle; ich glaube vielmehr an meine eigene Kraft.

@ schiebaer45

"Meine Frau litt an Gebärmutterhals Krebs und konnte nur durch Entfernung geheilt werden. Das ist mittlerweile 30 Jahre her" Am 04. Februar 2020 um 09:48 von schiebaer45

Auch da gibt es Fortschritt.
Es gibt die Impfung gegen HPV, auch schon vor Beginn der sexuellen Aktivität, also vor der ersten Möglichkeit der Ansteckung.

Mittlerweile übernehmen die Krankenkassen auch die Impfung bei Jungs.

Das hat zwei Vorteile (laut unserer Kinderärztin):
1. Die Überträger werden geimpft und so die Ansteckungsgefahr minimiert.
2. Eltern, die der Meinung sind, ihre Tochter gehe als Jungfrau in die Ehe lassen sich eher dazu bewegen, die Tochter impfen zu lassen.
(Früher hieß es, braucht sie nicht, die Impfung sei was für "leichte Mädchen" - da musste die Ärztin lange erklären, dass auch der künftige Ehemann die Tochter anstecken könnte. Jetzt ist es halt eine Impfung für Kinder und fertig.)

Was ich interesssant fände,

Was ich interesssant fände, ist die Quote derer, die nach einer Krebstherapie nun plötzlich an anderen Krankheiten leiden, zB Autoimmunkrankheiten, die durch Chemo-, Gen- oder sonstige Sachen ausgelöst wird. Mir kommt der EIndruck, das ist nach wie vor ein Riesengeschäft und es wird fleissig gelogen und vertuscht.

Die Gene

@ rareri auf meinen Beitrag um 10.13Uhr:

Die Gene spielen eine Rolle, die Risiken an der familiär bereits aufgetretenen Krebserkrankung (Bis um die 40-jährig. Alte Menschen zählen nicht zu den Risiko-Verwandten) ebenfalls zu bekommen, steigt. Das geht bis zu radikaler vorsorglichen Brustamputation bei Frauen. Die Angst sitzt tief. Hier half mir psychologische Unterstützung. Mit einer zu befürchtenden Erkrankung umgehen lernen, sich das (noch oder nie Krebskranke) Leben nicht versauen zu lassen.

Lebe den Tag. :-)

11:24 von Hastedochgesehen

Die Gene spielen eine Rolle, die Risiken an der familiär bereits aufgetretenen Krebserkrankung

Ich hatte Magenkrebs agressiver Art; dieser wurde komplett entfernt. Man muss mit einer Essensumstellung leben. Aber das geht mit Ehrgeiz. Bislang keine "Nachwehen".

Einer der ersten Fragen in der Klinik war: War in der Familie bereits ein Krebsfall?

Die Krankheit selbst ist nicht vererblich, aber die Gene, die die Erkrankung hervorrufen können.

Vom Krebs ist niemand gefeit; ob schön oder häßlich, ob arm oder reich. Niemand!

11:14 von OrwellAG

Was ich interesssant fände, ist die Quote derer, die nach einer Krebstherapie nun plötzlich an anderen Krankheiten leiden, zB Autoimmunkrankheiten, die durch Chemo-, Gen- oder sonstige Sachen ausgelöst wird.

Bei einer Krebstherapie haut es einem die Widerstandskräfte herab; man soll die Öffentlichkeit meiden; keine Großveranstaltungen aufsuchen, kein Kino, u.a.

Es wird einem das reinste Gift eingeflöst, die nicht nur die kranken Zellen zerstören, auch die neuen. Unter dem Zahnfleisch hat man keine Bakterie mehr, die eine Entzündung verursachen können. Die Substanzen können auch wiederum Krebs verursachen.

Man muss aber keine Chemo durchführen. Aber wer die Wahl hat, hat die Qual.

Bei mir hat eine Wochenend-Chemo im Krankenhaus als privatversicherter um 1.000 € gekostet (mit KH-Aufenthalt).

@10:58 von Tada

Die HPV-Impfung für Jungs hat außer den von Ihnen erwähnten noch einen weiteren, nicht zu vergessenden Vorteil:

Es gibt auch Krebsarten, die von HPV ausgelöst werden und die Jungs betreffen können. Die sind zwar seltener als der Gebärmutterhalskrebs aber Schutz ist Schutz. Es gibt auch Peniskarzinome, vor denen die Impfung schützt und Tumore im Kopf-Hals-Bereich, die von diesen Viren ausgelöst werden. Also Impfung schützt.

@11:14 von OrwellAG

"Was ich interesssant fände, ist die Quote derer, die nach einer Krebstherapie nun plötzlich an anderen Krankheiten leiden,.."

Kann man herausfinden. Das ist gut untersucht und wird im Gegensatz zu Ihrer Annahme nicht vertuscht.

Gerade Chemotherapeutika sind ziemlich "giftig" und es ist leider immer eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiko. Wenn Sie die Wahl haben, nur noch Wochen oder Monate zu leben oder später mal Schäden durch die Therapie zu haben (bekommt ja nicht jeder), dann ist es ihre Entscheidung zusammen mit ihrem Arzt, ob Sie dieser Therapie zustimmen oder nicht.

Es gibt auch Patienten, die sich nach einer Aufklärung gegen eine Therapie entscheiden.

Leider gibt es noch keine nebenwirkungsfreie medikamentöse Krebstherapie. Das würde auch kein Hersteller behaupten wollen ohne sich lächerlich zu machen.

Wenn es sie gäbe wäre das wirklich ein "Riesengeschäft" aber auch ein echter Fortschritt.

Seltsam

Wir fliegen ins All aber können uns auf der Erde nicht heilen. SARS, Corona, Krebs, Lepra etc.... Ich glaube fest daran, dass Forschungsergebnisse für die Profiterhaltung versteckt werden. Solange Geld auch für bloße Heilversprechen fließt, kann man beruhigt Fast-Placebos verkaufen und erst wenn das kein Geld mehr einbringt, wird etwas neues, teures mit ein wenig mehr Wirkung auf den Markt geworfen und gehypt. Und schauen wir mal in die Zutatenlisten der Lebensmittelindustrie - möglicherweise viel Potential für Krebs... sicher wenig Skrupel... kein Schutz von der Politik, denn mittlerweile ist jeder Dreck legal genug um ins Essen gemischt zu werden, welches man uns verkauft. Gammelfleisch, Schlachtabfälle, Chemie, Fettmacher, Billigzutaten zur Streckung - wenn es eine Lebensmittelampel gäbe würden ganze Supermarktketten so rot leuchten, dass man sie auf Satellitenfotos erkennen könnte. Es gilt die Devise: "Friss UND stirb.". Aber langsam, damit es nicht zu billig wird. Tut was!

Emil66

Das ist sehr schlimm.
Wir haben auch einen Fall in der Familie. Mehrmals Sport in der Woche, meist nur Bio gegessen, so gut wie kein Fleisch, Bio-Kosmetik, selten Alk, nur in jungen Jahren mal kurz geraucht, Leben auf dem Land...….Und trotzdem kam die Erkrankung.
Ich denke auch, dass die Ursachen noch lange nicht erforscht sind. Ich denke auch, dass die vielen Umweltgifte in Summe mit Schuld sind. Hier steht aber sicher wieder der Profit im Vordergrund, bloß kein Verbot von Glyphosat (krebserregend nachgewiesen!), Luftverschmutzung, Plastik, Umweltgifte in der Nahrung etc.

Hoffnung, dass diese Geißel der Menschheit besiegt werden kann

"In Zukunft könnten viele Todesfälle verhindert werden: durch Prävention, Früherkennung und neue Therapieformen"

Das ist wirklich eine Nachricht, die Hoffnung macht. Hoffentlich könnten diese Todesfälle nicht nur verhindert werden, sondern werden es auch. Indem alle heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt werden, ausnahmslos und überall:

"Eine Hoffnung im Kampf gegen den Krebs könnte laut Deutschem Krebsforschungszentrum der Einsatz von künstlichen Intelligenzen (KI) sein. Gerade bei Krebspatienten sei die Datenmenge oft gewaltig: Röntgenbilder, Gewebeproben, Tumormarker im Blut und genetische Informationen müssten richtig gedeutet werden. Heinz-Peter Schlemmer, Leiter der Radiologie am DKFZ in Heidelberg, erklärt, dass KIs in Zukunft ein hilfreiches Werkzeug sein werden, um mit den gegebenen Informationen schneller und präziser umzugehen. So bliebe mehr Zeit für die eigentliche Arbeit des Arztes, nämlich die Interpretation der Ergebnisse und die Arbeit mit dem Patienten"

Ich möchte mal ein Lob aussprechen

Für die Universitätsklinken der der Stadt Heidelberg.
Und zwar ein ganz dickes Lob.
2011 erkrankte ich an Lungenkrebs für die Behandlung entschied ich mich für Heidelberg.
Denn die Klinken in meiner Nähe auf andere Krebsarten
spezialisiert sind.Nach dem mir ein Teil des rechten Lungenflügels entfernt wurde fanden dann 2 weitere notwendige Massnahmen stand. Bestrahlung und Chemo diese zogen sich über 2 Jahre. Bei meiner Entlassung sagte mir der Oberarzt wir haben alles getan was wir konnten die Zukunft wird zeigen was passiert. Ich bin nicht gläubig aber ich danke den Ärzten für die Zeit die sie mir gaben.
Es liegt an der Bevölkerung Leute wie die sogannten
Gesundheitsökonomen zu stopen.Sowie die Politiker von CDU SPD FDP und andere welche nach den Vorschlägen dieser Ökonomen ihre Politik gestallten. Ich war auch immer der Meinung mir passiert nichts gesundheitlich. Man bedenke es kann das Blatt sich wenden. In den USA und anderen Länder wäre ich schon tot ich könnte sie nie bezahlen

10:28 von WiPoEthik

"Der wichtigste Grund ist allerdings meistens das zunehmende Alter der Bevölkerung, was ja erst einmal etwas gutes ist."

DAS kann ich so nicht bestätigen.

Ich habe mich in den letzten 7 Jahren sehr oft in Chemo-Abteilungen an Kliniken aufgehalten wegen meiner Frau die mit 55 verstarb.

Und das Durchschnittsalter an den Tagen wo ich da war, lag unter dem meiner Frau.

Anschließend auf Station war es auch nicht wesentlich anders.

Außerdem hat sich die Abteilung im Zeitraum der Krankheit meiner Frau wesentlich vergrößert.

Haben sie auch eigene Erfragungen oder worauf basieren ihre Erkenntnisse?

10:04, Emil66

>>Die Hofnung stirbt zuletzt.
Mein Frau letztes Jahr.
Die Qualen die Krebskranke erleiden und an denen sie versterben sind unvorstellbar.<<

Ich wünsche Ihnen viel Kraft dabei, diesen schweren Verlust irgendwie zu verarbeiten.

Es ist nicht einfach, ich weiß.

Denn nichts ist so wie vorher.

Alles Gute,

FS

Neue hoffnungsmachende

Neue hoffnungsmachende Therapien in der Krebsbekämpfung? Oder nicht doch mehr Hochglanztitel, als Hilfe? Wer kommt schon in den Genuss dieser neuen Ansätze, wenn er nicht zufällig in eine entsprechende Studie rutscht und auch da noch in den richtigen Arm kommen muss, um neue Medikamente ausprobieren zu dürfen, also eher auch noch zu seinem Leid, sich sein verzweifeltes Hoffen quasi als Versuchskaninchen verdienen muss? Die wahren Errungenschaften aus diesen neuen hoffnungsvollen Forschungsansätzen, genießen bestenfalls hinterher die, mit den Superkassenleistungen teuerster Privatkassen, oder die es sich eben selber leisten können, Millionenkosten dieser Behandlungen mit den hoffnungsvollen Ansätzen selber tragen zu können. Bei allen modernen Zeiten, das alte Prinzip ist geblieben, das da heißt, wer arm ist stirbt früher, wer reich ist lebt länger.

@13:08 von lh & 13:46 von Freischeler

Wer am eigenen Laib oder im ganz engen Umfeld die Sch… miterlebt hat, hat eine andere Sichtweise als Menschen die vom Hörensagen reden.

Diejenigen die wissen wovon wir reden, werden nicht anders denken wie wir.

Und allen anderen wünsche ich von ganzem Herzen das sie von diesem Schicksal verschont bleiben, anders wäre nämlich schlecht und sowas wünsche ich NIEMANDEM auf dieser Erde.

Und in gerader Linie Meiner Frau war kein Krebs bei ihren Vorfahren.

Sie hat nie geraucht, kein Alkohol in der Zeit wo ich mit ihr zusammen war und vorher auch nur selten.

Selbst gekocht, wenig Fleisch, usw.

Aber Glyphosat, Palmfett und so weiter wird wurde nie in der Zutatenliste aufgeführt bevor sie krank wurde.

... so ist es.

@Emil66
"Die Krebserkrankungen werden immer häufiger und das hat Gründe."
1. Wichtigster Grund: die Menschen werden immer älter und haben damit quasi immer länger Zeit, eine ggf. vorhandene genetische Disposition oder Umwelteinflüsse (Nahrungsmittelzusätze, Gifte, Infektionen, Medikamentennebenwirkungen usw.) für die Krebsentstehung zu "nutzen". Vieles ist dabei immer noch unklar - Immunkompetenz oder -Inkompetenz, Ernährung und langjährige chemische Einflüsse, (natürliche)Strahlendosis und Wohnort / Lebenswandel scheinen eine wichtigere, bisher in der Ursachenforschung eher vernachlässigte Rolle zu spielen.
2. Krebsdiagnosen werden heute durch moderne Diagnostik wesentlich subtiler / eher gestellt, als vor 50 oder 100 Jahren, was die Anzahl Krebskranker pro Bevölkerung erhöht. Früher war der Begriff "Schwindsucht" populär, der primär Tuberkulose meinte, aber sicher auch einen erheblichen Anteil von Krebskranken mit einbezogen hat.

@OrwellAG..

Was ich interessant fände,

Ist,ob Leute wie Sie im Krankheitsfall auf Therapien verzichten würden..
Riesengeschäft? Sollen die Pharmafirmen, Kliniken und Ärzte nur für Gotteslohn arbeiten?

Gesundheit kostet nun mal..

Krebs ist eine Alterserkrankung

Ausnahmen bestätigen die Regel. Je länger die Menschen leben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben. Deshalb sollte man Aussagen zum bevorstehenden „Sieg über den Krebs“ mit Vorsicht genießen (zB die von Herrn Spahn). Bereits in den 1950er Jahren wurde mit der „Kobaltkanone“ der baldige Sieg über Tumorerkrankungen propagiert. Tatsächlich ist es aber so, dass es durchaus im Rahmen des Möglichen erscheint den Zeitpunkt des ersten Auftretens einer Krebserkrankung bei den meisten Menschen um Jahre oder Jahrzehnte hinauszuschieben, wenn geeignete Maßnahmen getroffen werden. Ebenso lässt sich die Lebenserwartung bei den meisten Krebsarten schon heute vom Zeitpunkt der Diagnose an deutlich steigern. Schlechte Prognosen haben nur diejenigen, die eine entsprechende genetische Disposition besitzen. Übrigens ist der „Flaschenhals“ für eine weitere Steigerung der Lebenserwartung in OECD Staaten gegenwärtig nicht der Krebs, sondern Herz- Kreislauferkrankungen.

@14:23 von Emil66

"Der wichtigste Grund ist allerdings meistens das zunehmende Alter der Bevölkerung, was ja erst einmal etwas gutes ist."

DAS kann ich so nicht bestätigen.

Ich habe mich in den letzten 7 Jahren sehr oft in Chemo-Abteilungen an Kliniken aufgehalten wegen meiner Frau die mit 55 verstarb.

Die generelle Aussage des Users WiPoEthik, dass Krebs mit dem Alter zunimmt stimmt durchaus. Viele Tumoren treten in höherem Lebensalter viel häufiger auf, als bei jungen Menschen.

Ich weiß nicht, woran Ihre Frau litt, aber eine Ausnahme von der Regel sind z.B. manche gynäkologische Tumoren, die auch schon bei jüngeren Frauen auftreten.

Generell ist schon damit zu rechnen, dass in einer alternden Gesellschaft die Zahl an Krebserkrankungen allein deswegen zunimmt.

Pharmaindustrie

Auch wenn ich gar kein Freund von staatlicher Regulierung bin, bin ich der Meinung, der Gesundheitssektor muss staatlich sein, damit Profite nicht wichtiger sind als die Hilfe für Patienten! Einer Kollegin von mir gegenüber hat ein Pfizer-CEO eines europäischen Betriebes zugegeben: man forsche nicht mehr nach wirksamen Medikamenten! Die Gewinne, die durch die derzeitigen Nebenwirkungen und die dadurch notwendigen weiteren Medikamente erzielt werden, würden dann ja wegbrechen. Das wären Mrd-verluste...
Unsere Gesundheit interessiert in der Pharmaindustrie niemanden, sonst würde z.B. reines Hanföl, welches bei meinem Sohn epileptische Anfälle viel besser unterdrückt, als alle Chemie und eben KEINE Nebenwirkungen hat, nicht mit allen Mitteln schwerstzugänglich gemacht!

Ambivalent.

Na ja, ich arbeite selbst in der Diagnostik (Röntgen) und finde KI zwar gut für die schnelle Detailauswertung bei großen Datenmengen (z.B. hunderte oder tausende Bilder) ... Jedoch: die sichere Diagnosestellung ist mitunter sehr schwierig. Denn nur gezielte Therapie kann längerfristig erfolgreich und nebenwirkungsarm sein. Die Materie der Krebsentstehung, -Diagnostik und -Therapie ist derart komplex (durch neue Forschungsergebnisse von Jahr zu Jahr zunehmend), dass ich ehrlicherweise den "Durchbruch" bei der Heilung der meisten Krebsleiden erst in Jahrzehnten oder noch später bzw. mit vollkommen anderem Herangehen erwarte.
Merke: Allgemeine Erfolgsmeldungen lesen sich gut, sind im individuellen Anwendungsfall aber oft wenig hilfreich (leider).

Heutige Krebstherapie greift zu spät

Im Krankheitsverlauf ein. Da ist dann der Tumor schon da. Leider findet oft erst dann die erste Diagnose statt, weil auch dann erst Symptome auftreten. Es gibt zwei „Schlachtfelder“: erstens weiß man nicht so richtig, wie es zur Metastasenbildung kommt, bzw. wie diese unterdrückt werden kann. Passiert es dennoch, bedeutet es oft eine fatale Diagnose. Zum anderen versteht man nicht, wieso Zellen überhaupt entarten. Die vermehrte Zellteilung ist als Angriffspunkt nur schlecht geeignet, da sich ja viele gesunde Zellen auch teilen. Aber „entarten“ Zellen, entwickeln sich gewissermaßen zurück zu unbegrenzt teilungsfähigen Zellen, die aber nicht mehr mit den anderen Zellen „reden“ wollen. Wie das passiert, weiß man bis heute nicht.

Sie haben völlig Recht ...

@Möbius
"Übrigens ist der „Flaschenhals“ für eine weitere Steigerung der Lebenserwartung in OECD Staaten gegenwärtig nicht der Krebs, sondern Herz- Kreislauferkrankungen."
Auch für mich ist völlig unverständlich, warum (neben genetischen Faktoren) die Hauptursachen für Herz-Kreislauf- Erkrankungen: Lebenswandel (Fitness), Ernährung, Berufsbelastung (Stress) in der öffentlichen Wahrnehmung so wenig präsent sind. Hier wären Alarm- Schlagzeilen oder "Brennpunkt"- Sendungen aber so was von überfällig.

09:27 von 91541matthias

Meine Frau leidet an einem Glioblastom,
.
eine sehr schlimme Sache
und kaum einer ueberlebt 1 Jahr
von den psychischen Belastung von Patient und Angehoerigen ganz zu schweigen

und was sie ansprechen "solange die Kassen zahlen"
ist auch ne tolle Sache - dass die noch zahlen koennen
und jeder sollte Verantwortung zeigen,
das hierzu notwendige Geld in die Kassen zu zahlen
dass es auch so bleibt

10:04 von Emil66

Die Krebserkrankungen werden immer häufiger und das hat Gründe.
.
ei warum denn ?
und jetzt kommen sie nicht mit Umwelt !
Krebs ist ueblicherweise ne altersspezifische Erkrankung
wenn man halt 80 wird und nicht mit 30 stirbt ........
und sterben wird man - an irgendwas

14:58 von bassfan

Merke: Allgemeine Erfolgsmeldungen lesen sich gut, sind im individuellen Anwendungsfall aber oft wenig hilfreich (leider).
.
das mag ja durchaus sein
aber wenn in den 80ern jeder 4. Krebskranke geheilt werden konnte
und 30 Jahres spaeter jeder 2.
dann ist das doch etwas
klar ....
wenn man jetzt bei jedem 2ten ist dem noch nicht geholfen werden konnte ....

weltkrebstag-neue-therapien-die-hoffnung-machen#comment-

Lieber Svensker, Sie schreiben : "Auch wenn ich gar kein Freund von staatlicher Regulierung bin, bin ich der Meinung, der Gesundheitssektor muss staatlich sein, damit Profite nicht wichtiger sind als die Hilfe für Patienten!"

=>Auf den erstenBlick ...möchte ich Ihnen gern zustimmen.

Aber auf den zweiten Blick =>"sehe" ich im Geiste schon, wie die =>Pharmalobbyisten ....die staatlichen Stellen mit =>Geld erfolgreich bombardieren, ....weil die nächsten Bundestagswahlen viele Millionen verschlingen werden und die Schatzmeister der Parteien neue "Einkünfte" =>unbedingt brauchen......

Also "funktioniert" auch die staatliche Regulierung - nicht !
Ich überlege, ...wie kann man Korruption imParlament => verhindern ?
Entsprechende Anti-Korruptions-Gesetze müssten von denen gemacht werden, die jetzt die Hand aufhalten.
Als Realist weiß ich also,.....dass dies niiiiie passieren wird !

Austherapiert

Ein Aspekt fehlt noch:

Wie lange ist man bereit für eine Therapie, will länger Leben und ab wann lieber qualitativ besser statt kurze Zeit dazu zu gewinnen?

Wie viele Nebenwirkungen haben neue Therapien?

09:08 von andererseits

auch weil es an Krebsspezialisten fehlt.
.
ihr Vorschlag ?

auch bei uns herrscht Aerztemangel

@14:55 von Svensker

Einer Kollegin von mir gegenüber hat ein Pfizer-CEO eines europäischen Betriebes zugegeben: man forsche nicht mehr nach wirksamen Medikamenten! Die Gewinne, die durch die derzeitigen Nebenwirkungen und die dadurch notwendigen weiteren Medikamente erzielt werden, würden dann ja wegbrechen.

Sorry, aber wenn der CEO das wirklich so gesagt hat, sollte er seinen Job verlieren. Denn die wirksamen Medikamente, die Pfizer heute hat verlieren alle spätestens nach 10-15 Jahren ihr Patent und es gibt billige Nachahmerprodukte. Mit der Haltung fährt er die Firma an die Wand.

Unsere Gesundheit interessiert in der Pharmaindustrie niemanden,..

Doch, das ist das Wichtigste. Nur mit Medikamenten, die wirken kann man Geld verdienen. Zumindest bei den rezeptpflichtigen. So blöd sind die Ärzte nicht, dass sie jahrelang unwirksames oder sogar schädliches Zeug verordnen. Da hilft auch keine Einladung zum Essen.

Ich arbeite für die Konkurrenz von Pfizer.

@14:32 von Polyfoam

Die wahren Errungenschaften aus diesen neuen hoffnungsvollen Forschungsansätzen, genießen bestenfalls hinterher die, mit den Superkassenleistungen teuerster Privatkassen,...

Die Kosten von in D zugelassenen Therapien werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Die Preise werden bei den meisten Medikamenten im ersten Jahr nach der Zulassung zwischen dem Hersteller und dem Spitzenverband der Krankenkassen verhandelt, auf der Basis eines Gutachtens des GBA.

15:54 von Hastedochgesehen

Wie lange ist man bereit für eine Therapie, will länger Leben und ab wann lieber qualitativ besser statt kurze Zeit dazu zu gewinnen?
.
Wie viele Nebenwirkungen haben neue Therapien?

Wenn der Krebs noch nicht gestreut hat, ist eine Chemo als Präventivbehandlung (adjuvante Chemotherapie) durchaus sinnvoll. Diese ist leichter und gut verträglich.

Wenn der Krebs schon gestreut hat, bleibt als einzige Maßnahme nur eine Chemo übrig und wenn es nur ein medizinischer Versuch ist.

Die Fragen kann sich aber jeder selbst beantworten, wenn er selbst an Krebs erkrankt.

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