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Hätte nichts dagegen, wenn

Hätte nichts dagegen, wenn gleichermaßen Löhne und ALG II steigen....

FAQ: Wer kann sich höhere Preise leisten?

Hartz IV Empfänger und Mindestlohn-Arbeiter jedenfalls nicht.

Ich gebe durchschnittlich jede Woche ca. 100€ für Lebensmittel für 2 Personen aus. Und wir achten schon auf Angebote.

Ein neues Fass wird aufgemacht...

jetzt die Lebensmittelpreise nach Klima und Virus aus China dran. Klar, Lebensmittel könnten teuer werden wenn artgerecht produziert und die Landwirte was davon haben. Aber dann will ich auch wissen wie CDU/sPD es sich vorstellen wie Hartz IV Empfänger und Millionen Geringverdiener sich das noch leisten können!!! Dazu kam noch kein einziger!!!! Vorschlag der Regierung. Klar, gut verdienende Politiker haben damit kein Problem. Ständig steigende Mieten, Steuern und Abgabenerhöhungen wie jetzt Co2 Steuer trifft die finanziell so gut wie gar nicht. Wieder ein Beispiel wie abgehoben und realitätsfern unsere Politik ist. Die AfD kann sich freuen.....

Der wievielte Versuch in den

Der wievielte Versuch in den letzten drei/ vier Jahren ist das momentan wohl, die Lebensmittelpreise hoch zu treiben? Warum kann man es nicht ertragen, dass es nach teueren Mieten, horrenden Müllgebühren, rasenden Stromkosten, wachsenden Steueraufkommen, immer mehr privat mitzutragenden Gesundheitskosten, dauernder schlecht Gewissenmacherei mit Druck auf dauernde Spendengeberei und viele weitere in gleiche Richtung getriebenen misantrophische Strömungen zum angestrebten Nachteil dieser deutschen Gesellschaft. Ich habe keine Lust mehr dem ganzen Hase-und-Igel- Spiel der pseudo rot-grünen Mixfront überhaupt nur noch irgendwelche Daseinsberechtigung zu zusprechen und über deren dauernd in die Tagespolitik eingeschleppten Themen beeinflusst und manipuliert und übervorteilt zu werden. Das eigentliche Thema, wie heute die Lebensmittelpreise und deren teils unfaire Handelsbedingungen sind doch nur instrumentalisiert und die ‘so verantwortungsbewußten Medien‘ lassen sich dazu mißbrauchen.

Maulen verpflichtet !

Wenn wir Verbraucher nicht bereit sind, mehr für unsere Lebensmittel zu bezahlen, dann wird dies uns mittelfristig teuer zu stehen kommen.
Wenn Landwirte nicht mehr kostendeckend arbeiten können - und dies ist aktuell in vielen Bereichen der Fall - dann wird sich die Kulturlandschaft deutlich verändern.
- ganz vielen Verbrauchern ist Tierwohl wichtig - dies kostet aber mehr Geld. Es ist doch wohl jedem klar, dass ein Kilo Hack für 2.99 nur in Massentierhaltung ohne viel Rücksicht auf die Tiere produziert werden kann.
Jetzt werden sicher viele sagen - man muss sich das erst einmal leisten können! Ein Hartz 4 Empfänger ist Stuttgart hat in einem Versuch gezeigt, dass er sich sehr wohl mit seinem "Hartz 4 Einkommen" biologisch ernähren kann.... mindestens genauso wichtig wie Bio ist auch Saisonal und Regional... Auf meinem Wochenmarkt kostet das Kilo Äpfel deutlich weniger als im Supermarkt. Bei mindestens derselben Qualität. Also liebe Verbraucher! Maulen verplichtet zum Handeln!

Es ist ja auch pervers...

Es ist einfach nur pervers, Lebensmittel, vor allem Fleisch (das ohnehin viel zu billig ist), zu Schleuderpreisen anzubieten. Es gehört gesetzlich verboten, Lebensmittel mit Sonderangeboten zu bewerben; Ausnahmen nur für Ware mit kurzer Resthaltbarkeit.
Kein Volk in Europa gibt prozentual so wenig Geld für Lebensmittel aus wie die Deutschen. In Frankreich gibt man gut 1/3 des Einkommens für Lebensmittel aus, in Deutschland ist es gerade mal 1/7. Dass die Qualität und das Tierwohl nicht an erster Stelle stehen, wenn um die Nachfrage nach billigem Essen, vor allem nach billigem Fleisch, geht, dürfte ja wohl klar sein. Die größte Perversion sind zwei Arten Hühner: eine für extra viel Fleisch überzüchtet, die anderen als Brutmaschinen. Und da Hähne keine Eier legen, werden sie geschreddert.
Da helfen aber auch gesetzliche Maßnahmen nur bedingt, die werden dann von gewissen Personenkreisen wieder als Gängelung angesehen. Es muss ein generelles Umdenken in der Gesellschaft stattfinden.

Ich hätte kein Problem, für einen Liter Frischmilch (mehrere Liter pro Woche) 0,10 € mehr zu zahlen, wenn diese an den Landwirt durchgereicht werden. Aber da kassiert der Handel, der Großhandel, das Finanzamt, ... und kommt dann nur 0,01 € oder noch weniger beim Landwirt an?

Jeder Markt benötigt Regeln

Wer ständig alles dem Markt überlässt, endet eben an einem Punkt, an dem frei entscheidende Menschen das billigste Produkt kaufen, woraufhin wieder andere frei entscheidenden Menschen ihre Produkte so billig wie möglich herstellen zu können versuchen müssen.

Per Gesetz

Ich vermute mal, dass die Grünen nach der Bundestagswahl 2021 einen Teil der Bundesregierung stellen. Solche Verhandlungen wie heute im Bundeskanzleramt zwischen Handel und Landwirtschaft wird es dann wohl nicht mehr geben. Der Bürger muss damit rechnen, dass per Gesetz Billigpreise in den Supermärkten abgeschafft werden, auch wenn Millionen Armutsrentner dann nicht mehr wissen, wie sie satt werden sollen.

Es ist schon mehr als nur grob unverfroren,...

...sich als "Aufsichtsgremium" für
faire Preise zu gerieren, wenn man
selbst den Sparern in Deutschland
mit einer Null-ZIns-Politik bei den
Staatsanleihen und Vermögen jetzt
sogar noch Negativ-Staatsanleihen
ausgibt, für die man überhaupt keine
Zinsen mehr zahlt, sondern sogar
ohne rot zu werden noch kassiert!!!
Die vom Bund auf Grund dieser
widerwärtigen Politik eingesparten
Milliarden werden noch frech als Teil
des Steueraufkommens präsentiert,
währen die Sparer die man über
Jahrzehnte in die Sparer-Fallen
gelockt hat völlig leer ausgehen!!!
Dieses Auftreten gegen "billige
Lebensmittel" ist eine Verhöhnung
des klaren Verstandes und nichts
als eine Geschmacklosigkeit erster
Güte!!!

Wer profitiert von den Billigpreisen?

Der Verbraucher, dem Nahrung ein "homogenes Gut" ist, dem Qualität egal ist, hauptsächlich er behält genug Mittel für "wichtigeres" (billige Fabrik Ware, miesen Zucker-Müll, gepanschten Industriealkohol, Rauchwaren, die die Luft verpesten und große Kisten mit hohem Benzinverbrauch …) … alles ist gleich, nur Schnäppchen sind besser- Hauptsache Urlaub ist gut und die wenigen Dinge, um derentwillen man vielleicht beneidet wird.

Die Preispolitik....

...orientiert sich an der Haerte des Wettbewerbs und an dem Geldbeutel der Konsumenten.

Es besteht offensichtlich Bedarf nach billigen Nahrungsmitteln.

Nicht jeder hat einen ausreichend gefuellten Geldbeutel wie die Politiker und im gefolge linksliberales Buergertum, das sich direkt vom Bauernhof oder den Oeko - Ecken der Supermaerkte versorgt.

Bei dem, was man hier treibt, sollte man das stets bedenken.

Sachkindeprüüfung für Politiker?

Grüner Populismus.
*
Robert Habeck fordert „Tierschutzcent“ an der Supermarktkasse.
*
Selbst die "gesetzliche" französischen Mindestpreise kommen nicht beim Bauern an.
*
Welche Kontrolle des Centverbleibs hat sich der Entfernungspauschalexperte vorgestellt?
*
Klärung bis zum Wochenende, weil es sich wie Co2, bis dahin ja schon vervierfacht haben könnte.

Spottpreise

Ist mir schon aufgefallen: die Preise für Gemüse und Obst sind gestiegen.

Das würde mich nicht sehr ärgern, wenn es zeitgleich auch sicher ist, DASS das Fleisch (kaufe ich nie!) von Tieren stammt, die mehr Platz in ihren Käfigen, Kabinen haben; DASS es ein Ende mit der Giftverspritzung auf allen Anbauflächen für Gemüse & Obst gibt; DASS unser Trinkwasser
frei von Gülle & Giftmischungen ist ...

Ja, alles gerne und zurück nach vorn, bitte!!
Als Rentner und Grusiemfpänger greife ich jetzt tiefer in meine Tasche und finde - nicht mehr darin als vorher; aber für oben genannte Gründe (vor allem Kontrolle dessen!) verzichte ich gern auf den Luxus, den ich mir eh nie leisten konnte ...

Auf jeden Fall ...

... wird es kaum funktionieren, nur ein Segment einfach zu verteuern. Steigen z.b. die Fleischpreise, werden andere Lebensmittel mehr nachgefragt, was i.a. dann auch dort zu höheren Preisen führt. Im übrigen fand ich den Bauern im Radio heute ganz amüsant, der sich sinngemäß darüber beklagte, dass bei einer Überproduktion automatisch die Preise fallen würden ...

So lange grosse

So lange grosse Lebensmittelkonzerne und auf der anderen Seite Grossbauern, landwirtschaftliche Fabriken und Konzerne den Markt beherrschen wird sich nichts ändern.

Der kleine und mittständische bäuerliche Betrieb hat keine Macht Preise durchzusetzen und hat keine Lobby.

Auch bei den Subventionen werden eher die riesengrossen landwirtschaftlichen Betriebe berücksichtigt. Aber sind es auch gerade die, die durch Monokultur und Überdüngung den Boden kaputt machen.

Also : so lange sich nicht die kleinen Bauern zusammenschliessen und gemeinsam kämpfen können wird sich nichts ändern.

Aha!

"dass von einem Euro, den der Verbraucher für ein Lebensmittel zahlt, im Schnitt nur knapp 21 Cent beim Bauern ankommen. Vor 20 Jahren waren es demnach noch mehr als 25 Cent. Der Deutsche Bauernverband (DBV) schlägt zudem Alarm, weil auch steigende Betriebskosten den Profit immer weiter reduzierten."

Da auch Lebensmittel immer teurer werden (bei Rindfleisch über 1€ pro Kilo mehr zw. 2000 und 2015 Jahren, Krugpreis vom Erzeuger) müssten nzeuger eigentlich mehr Geld bekommen.

Sie bekommen aber weniger, als vor 20 Jahren.

Das ist schon merkwürdig.

Die Endpreise können nicht dafür verantwortlich sein. Die werden auch immer höher.

*

Es ist natürlich nicht leicht das ganze zu beurteilen, weil Hackfleisch (Foto mit Angebot) nicht gleich Schnitzel ist.

Und das Tier zerlegt sich auch nicht selbst. Metzgerei ist auch harte Arbeit. Soweit ich weiß werden auch da Leiharbeiter günstig beschäftigt.

Wäre doch etwas für Journalisten das zu recherchieren und zusammenzustellen.

Klöckner

„Ihrer Ansicht nach kann beim Verbraucher keine Wertschätzung für Produkte und Erzeuger entstehen, wenn Fleisch, Obst und Gemüse teils verramscht würden. “

Die Frau ist echt an Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten! Spricht sie auch mal mit Menschen, die nicht ihre Einkommensklasse haben?
Im Übrigen, nach Möglichkeit kaufe ich viele Lebensmittel direkt beim Erzeuger, häufig in besserer Qualität und günstiger als im Supermarkt. Die Stationen zwischen Erzeuger und Supermarkt fallen ja weg. Nur leider gibt es nicht mehr so viele Möglichkeiten, dass zu tun. Warum eigentlich? Kann man mal drüber nachdenken.

peinlich und laecherlich!

vor kurzem hoere ich leute nach hoeheren flugpreisen schreien, jetzt sind es hoehere lebensmittelpreise. bald wird man sich hoehere (kirchen)steuern erbitten...

sind die leute denn eigentlich verrueckt geworden? nicht nur, dass ein staatlich verordneter (hoeherer) lebensmittelpreis die freiheit des marktes verletzt, der ruf von saturieren minderheiten nach preiserhoehung ist eine verhoehnung derjenigen, die es noetig haben, eben bei aldi und lidl einzukaufen oder gar die tafeln zu bemuehen.

und wer sich das gar als gerechte strafe fuer unsere masslosigkeit vorstellt, der soll doch die republik verlassen mit seinen stimmungstoetenden und luftverpestenden moralvorstellungen..

heute frueh sah ich mir frau von haaren an im interview mit kuehnast, und ich bin entsetzt von so wenig journalistischer zurueckhaltung. die ARD muessen sich den vorwurf der tendenzioesen berichterstattung mittlerweile gefallen lassen, daran fuehr kein weg mehr vorbei!

Den xxx

Den schwarzen Peter den Verbrauchern zuzuschieben finde ich falsch.
Es müssen alle Karten auf den Tisch
- Subventionen
- Dumpinglöhne
- Machtkonzentration der Lebensmittel- und Agrarindustrie
- mehr bäuerliche Genossenschaften inkl. Lebensmittelverarbeitung
- Gentechnik
- Saat- und Düngemittelindustrie
- Und eine andere Einstellung zu den Lebensmitteln.
Mir wird immer übel, wenn Fleisch weggeworfen wird. Dafür musste ein Tier sterben. Es darf in den Läden auch mal Fleisch und Wurst ausverkauft sein, allemal besser als weggeworfen zu werden.

Völlig falscher Blick

Das Grundproblem sind die Milliarden an Subventionsgeldern, die in die Landwirtschaft etc. fließen und die übrigens noch weit mehr Probleme verursachen (z.B. für Bauern in Afrika).
Es müssen endlich die Gesetze des Marktes gelten können! Dann kosten Lebensmittel letztendlich mehr und die Landwirte bekommen vielleicht keinen prozentual größeren Anteil, aber in absoluten Zahlen trotzdem mehr Geld.
Natürlich zahlt der Verbraucher dann drauf, aber auch das ist völlig OK, denn es wird ja gleichzeitig mehr Steuergeld frei, von dem die Bevölkerung auf andere Weise profitieren kann.

Es darf nicht noch mehr reguliert und subventioniert werden, das hilft schlussendlich niemandem und kostet unnötig viel Geld!

Nur so wird ein Schuh draus

Wer die Interessen der Verbraucher nach Mindestqualität, der Landwirte nach adäquaten Einkommen und die Bedingungen der Tierhaltung in den Blick nimmt, kommt mit einem Mindestpreis für die Produkte nicht zum Ziel, denn es ist damit nicht gesagt, wo der Mehrerlös landet. Auch wenn das aufwändig ist, müssen die Bedingungen für die Erzeugung von Lebensmitteln EU-weit festgelegt, auch auf Importwaren angewendet und wirksam kontrolliert werden. Wer die Bedingungen nicht erfüllt, darf hier nicht verkaufen, nur so wird ein Schuh draus.

Millionen von Menschen im Niedriglohnsektor oder darunter

sind nicht in der Lage , angemessen für Lebensmittel zu zahlen und da die Industrie aber auch deren Geld haben will ,werden die Lebensmittel mitunter eben auch "verramscht". Der damalige Verbraucherschutzminister Seehofer gab dafür dem Kunden die Schuld ,weil er billigere Produkte kaufen wollte . Es war wohl eher eine Not,die viele Menschen dazu brachte, auf die Preise zu achten,insbesondere nachdem der Euro dazu geführt hatte,daß das verfügbare Einkommen um die Hälfte geschrumpft war. Die meisten Produkte kosten mittlerweile ebensoviel wie seinerzeit als es noch die D-Mark gab mitunter sogar mehr. Das das Fleisch immer billiger wurde lag wohl auch daran,daß es immer mehr Massentierhaltung gab und der Handel somit durchaus Spielräume entdeckte,dort eben die Preise zu drücken. Nicht unschuldig an diesen ganzen Entwicklungen ist letztendlich die Politik und ihre Verantwortlichen,die ja eben die industrielle Massentierhaltung immer gefördert hat.

tja wird eng um deutschland

alle kosten in deutschlanbd sind explodiert.
1.mieten
2.spritpreise
3.strom
4.klimasteuer
5.solisteuer

und andere versteckten erhöhungen. nur die lebensmittelpreise sind sehr tief gegenüber andere länder. ok auch so. nur wenn der bauer noch mit dummen regelungen der eu nicht mehr das licht im tunnel sieht dann seiht er halt jetzt rot. merkel in der klemme und sie weiss es, denn sollten die lebensmittelpreise ebenfals noch nach oben gehen, dann versichere ich ihnen das es zu erheblichen sozialen unruhen bis demos kommen wird. es sind nicht die preise verantwortlich und schon gar nicht dumpingpreise. deutschland und die eu müssen einfach ihre auferlegten bestimmuingen gegenüber den bauern entfernen, die dem bauern kein prfit mehr lässt und auch noch das leben sehr schwer machen. andere osteuropäische länder brauchen diese regelungen nicht zu befolgen. nicht auf die wirtschaft wieder meckern sondern alles ist nur noch politisch.

Der Konjunkturzyklus hat die

Der Konjunkturzyklus hat die Staatskassen gefüllt. Bevor sie sich wieder leeren, oder andere Branchen (Auto, Energie, ...) zu viel mitnehmen, melden sich nun auch die Bauern (-organisationen). bis jetzt haben Bauern sehr gut vom Export und den (stark belasteten) Böden profitiert. Der Handel konnte ebenfalls sehr gut im Ausland expandieren, nicht zuletzt wegen der sehr guten Einnahmen in heimischen Märkten. Damit sie im Ausland investieren konnten, sich Marktanteile in z.B. in Frankreich, GB, Spanien, holen konnten, hat die Bundesregierung sich beim Handel nicht eingemischt, auch nicht in die Preisgestaltung der Discounter. Das hat sie auch nicht bei anderen Branchen mit hohen Auslandsumsätzen getan, hat die Marktstellung etwa von Automobilkonzernen durch lasche Umweltauflagen zu lange gestützt. Jetzt haben wir eine neue Situation, wie im sog. "Schweinezyklus". Da gilt es abzuräumen, wo es etwas zu verteilen gibt. Die Bauern wollen selten etwas verschenken.

"Und was Wertschätzung und Nachhaltigkeit angehe, steige die Zahl der Bio- und Fair-Trade-Produkte immer weiter an"

Das ist natürlich erfreulich. Es kann aber nicht sein, dass Nachhaltigkeit bzw. die Nicht-Zerstörung unserer gemeinsamen Existenzgrundlage, der Umwelt, eine Frage des Sich-leisten-Könnens oder des guten Willens ist. Das heißt: Die „Entscheidung“ zwischen Lebensmitteln, die auf nachhaltige Weise produziert wurden und solchen, deren niedriger Preis einer Produktionsweise, die auf Raubbau an der Umwelt, Tierquälerei und Ausbeutung von Menschen beruht geschuldet ist muss den Verbrauchern abgenommen werden.
Indem allgemeinverbindlich geregelt ist, dass die Herstellung ausnahmslos aller auf dem Markt verfügbaren Produkte auf ethisch verantwortbaren Produktionsprozessen beruhen muss. Damit die Produktionsbedingungen nicht länger der ausschlaggebende Faktor bei der "Preisfindung" und somit auch nicht mehr das maßgebliche Kriterium für die Kaufentscheidungen der Verbraucher sind.

Wie so häufig wird der Fokus

Wie so häufig wird der Fokus auf einen Punkt gerichtet und vieles andere aus den Augen verloren. Die Schweinezüchter verdienen sich aktuell eine goldene Nase und wissen kaum wohin mit dem verdienten Geld. Bei Milch sieht es zugegebenermaßen anders aus.

Das bedeutet aber dass man mal an die landwirtschaftlichen Betriebe gehen sollte und so den Markt mitreguliert, nur bitte ohne die Grünen, die bieten nämlich keine praktikablen Lösungen, wie Frau Schulze zuletzt eindrucksvoll bei Lanz unter Beweis gestellt hat.

Erst mit Subventionen die

Erst mit Subventionen die Agrarwirtschaft Industriealisiert und dann Rolle rückwärts. Würde vorschlagen, Subventionen für die Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie ganz abzuschaffen. Das wäre, fairer Wettbewerb.
Wir finanzieren die Lebensmittelindustrie mit unser Steuergeld die anschließend in Drittländer Gewinne erwirtschaftet, wir verschieben junge Rinder gen Osten oder wo auch immer hin, damit die Milch fließt. Wir importieren sogar Fleisch aus den USA, um Herrn Trump zu gefallen en in die EU 40.000 to. Rindfleisch, ohnedem was wir aus Südamerika bekommen. Obst und Gemüse sind teils teurer als Hackfleisch oder Schnitzel. Da werden die Überschüsse an Gemüse und Obst teils untergepflügt um die Preise zu halten, usw. Alles schön subventioniert.
Und jetzt wollen uns Politiker zeigen das es anders ginge, und das mit Zuschlägen, klingt sehr populistisch und ist nicht durchsetzbar, die Konkurrenz schläft nicht.

Lebensmittelpreise

So lange in Deutschland die großen Fleischhersteller die den Großteil noch exportieren vom Staat auch noch am meisten subventioniert werden können kleinere Landwirte auch nicht vernünftig produzieren.
Und so lange die Verbraucher diesen billigen Müll von den Discountern wollen, wird sich auch da nichts ändern.

Warum keine Erzeugermindestpreise

Warum soll es keine Erzeugermindestpreise geben, es gibt schließlich auch den Mindestlohn im Arbeitsmarkt. Der Erzeuger muss auch leben, genauso wie der Arbeitnehmer.

18:01 von Denverclan

„Jetzt werden sicher viele sagen - man muss sich das erst einmal leisten können! Ein Hartz 4 Empfänger ist Stuttgart hat in einem Versuch gezeigt, dass er sich sehr wohl mit seinem "Hartz 4 Einkommen" biologisch ernähren kann….“

Richtig. Und diese Vielen hätten recht damit! Es ist nicht besonders klug von Selbstversuchen Einzelner auf eine große Gruppe zu schließen. Das funktioniert nicht nur in der Medizin nicht, das funktioniert bei Menschen grundsätzlich nicht. Hinzu kommt, dass es ein gewaltiger Unterschied ist, wenn ich weiß, dass ich diese spezielle ‚Bescheidenheit‘ nur vorübergehend ausprobiere oder ob es sich um MUSS für längere Zeit handelt.

„Auf meinem Wochenmarkt kostet das Kilo Äpfel deutlich weniger als im Supermarkt. Bei mindestens derselben Qualität. Also liebe Verbraucher! Maulen verplichtet zum Handeln!“

Dann bieten Sie doch sicher der herz- oder hüftkranken Oma in der Nachbarschaft an, für sie die Einkäufe auf dem Wochenmarkt zu erledigen?

18:14 von 1.Senator

diesem aufsatz schliesse ich mich vollumfänglich an! leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden!

Thilo Sarrazin

Erinnert sich noch jemand daran, daß Thilo Sarrazin eine bis heute verwendete Empfehlung gegeben hat, wie man sich billig ernährt?
Er war damals Finanzsenator und hatte schon damals sämtliche Bodenhaftung verloren...
Seit 02/2004 werden seine "Tips zur Ernährung" als Berechnungsgrundlage für Hartz-IV-Regelsätze genutzt.

Und somit als Berechnungsgrundlage für Mindestlöhne, Renten, den statistischen Warenkorb usw.

Ich - obwohl in Arbeit - habe einfach kein Budget, täglich mal 20,-€ für faires Essen auszugeben, ich denke mal ¾ der
Bevölkerung geht es ähnlich.

Vielleicht hilft es ja, einfach mal den Netto-Netto-Lohn zu berechnen:

Was bleibt am Monatsende zum Leben übrig, nachdem das ÜBER-Leben bezahlt ist?
Also Miete, Strom, Heizung, Wasser, Essen, Kleidung, Internet, Telefon und Fahrtkosten?

Ist nicht Alles in der Maslowschen Pyramide enthalten, daher die einzelne Aufzählung.

Wer an den Tafeln anstehen muß, dem ist es egal, wieviel der Bauer bekommt.

@18:01 von nikioko

Sie haben ja recht mit dem, was Sie hier bemängeln, aber zu:

"Kein Volk in Europa gibt prozentual so wenig Geld für Lebensmittel aus wie die Deutschen."

Diese Aussage beinhaltet doch eigentlich schon, dass es eben nicht nur am Volk liegen kann. Oder halten Sie uns Deutsche für besonders verfressen und böse?

Meine Sorge ist eher, dass es hier per Gesetz oder auch auf undurchschaubaren Umwegen zu Preissteigerungen kommt, die einigen Gesellschaftsgruppen tatsächlich weh tun, während beim Erzeuger zu wenig von den zusätzlichen Einnahmen ankommt und sich für die Tiere und die Qualität der Waren nichts ändert.

@Anna-Elisabeth 21.44

Dann bieten Sie doch sicher der herz- oder hüftkranken Oma in der Nachbarschaft an, für sie die Einkäufe auf dem Wochenmarkt zu erledigen?"
vollkommen berechtigte Frage! Hier werden wieder Weisheiten von Leuten zum Besten gegeben, die nicht betroffen sind, keine Betroffenen kennen und auch nicht kennen oder sehen wollen. Übrigens nicht nur zu dem Thema. Das geht über Nahverkehr nutzen bis Fahrverbote....

@18:29 von Gytha

"Im Übrigen, nach Möglichkeit kaufe ich viele Lebensmittel direkt beim Erzeuger, häufig in besserer Qualität und günstiger als im Supermarkt. Die Stationen zwischen Erzeuger und Supermarkt fallen ja weg. Nur leider gibt es nicht mehr so viele Möglichkeiten, dass zu tun. Warum eigentlich? Kann man mal drüber nachdenken."

Ich freue mich immer, wenn ich sehe, dass jemand einräumt, dass nicht jeder die Möglichtkeit hat, sich so zu verhalten, wie es wünschenswert wäre.
Ich kam früher auf dem Weg zur Arbeit an einem Obst- und Gemüseladen vorbei. Dort durfte ich z.B. immer die verschieden Trauben oder Pflaumen probieren, bevor ich mich für eine Sorte entschieden habe. Und dann hat man mir immer noch zusätlich eine Banane oder einen Apfel in die (Papier-)Tüte getan: "Damit Sie was auf die Knochen kriegen." Salate und Fleischwaren hatte ich beim Fleischer um die Ecke gekauft. Immer alles frisch.
Diese Geschäfte haben dichtgemacht, ebenso die kleine Drogerie. Übrig geblieben ist der Supermarkt

Schweinepreise

Ich bin neu, und habe mich angemeldet weil ich mir Luft machen muss.
Wir diskutieren niedrige Fleischpreise und die Erlöse der Bauern, und keiner schaut mal die Erzeugerpreise an. Dann mache ich das. Und siehe da: durch die China-Nachfrage wg. Schweinepest sind die Schweinepreise für die Bauern so hoch wie seit vielen Jahren nicht. Also haben die Fleischpreise an der Theke nicht direkt mit den Erzeugerpreisen zu tun, da hängt zu viel dazwischen. Ich würde vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk Hintergrundinfos und saubere Recherche erwarten, und nicht nur nachplappern des Mainstreams. Von der Politik ganz zu schweigen, da fahren die Bauern mit ihren fetten Traktoren durch Berlin und schon zucken die Kanzlerin und die Ministerin. Wohl auch ohne die Anstrengung, Fach- oder wenigstens Marktwissen aufzubauen. Es wird immer schlimmer, alles nur noch Empörungs- und Mainstream-Framingpolitik, von den Medien getrieben. Leider.

Globalisation

Das sind die Auswirkungen der Globalisation.
Das günstigste Angebot wird gekauft.
Wenn unsere Regierung hier eingreift und Preise diktiert, dann wird zwar der Umsatz gesteigert, aber das "billige Fleisch" wird trotzdem verkauft.

Wenn ich als Geschäftsmann mein Geschäft mangels Einnahmen oder Aufträge nicht fortführen kann dann muss ich mir etwas anderes ausdenken.

Aber was kommt nach diesem "Deal"?
Onlin-Shops müssen ihre Waren teurer anbieten damit der Ladenbesitzer nicht benachteiligt wird.

Der Konsummarkt ist befriedigt.
Jetzt wird über diese Preistreiberei der Umsatz nach oben getrieben.

Liebe ReGIERung:
Ich habe noch was im Spaarstrumpf.
Wie wäre es mit einer Spaarstrumpfsteuer?
Oder, ein Verbot von elektr. Geräten die älter wie 2 Jahre sind?
Oder jeder muss min destens 1 x pro Woche mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren?

Braucht ihr Ideen für Steuererhöhungen?
Ich habe viel Phantasie und würde diese bei sehr guter Bezahlung mit Ihnen besprechen.

17:59 von glogos

"Klar, Lebensmittel könnten teuer werden wenn artgerecht produziert und die Landwirte was davon haben. Aber dann will ich auch wissen wie CDU/sPD es sich vorstellen wie Hartz IV Empfänger und Millionen Geringverdiener sich das noch leisten können!!! Dazu kam noch kein einziger!!!!"

Vor allem wird man sich wieder sehr viel Zeit lassen, wenn es darum geht, die Hartz IV-Sätze anzupassen. Dann kann man bis dahin wenigstens ein paar Haushalten mehr den Strom abstellen. Und da die Niedriglöhne sicher nicht angepasst werden, werden vielleicht wieder ein paar Wohnungen frei.
Ist doch super?

Der Bürger

hat keine Schuld, wenn der Handel den größten Gewinn macht.
" Das bundeseigene Thünen-Institut hat nach Daten für das Jahr 2018 errechnet, dass von einem Euro, den der Verbraucher für ein Lebensmittel zahlt, im Schnitt nur knapp 21 Cent beim Bauern ankommen. Vor 20 Jahren waren es demnach noch mehr als 25 Cent. "

Und schön wäre der Vergleich von Ende 2001 und Anfang 2002 in Euro, das alles Billig ist, stimmt so nicht bei einem groß-teil der Artikel.
4.99 auf dem Bild für Hackfleisch, also eher Restverwertung mit reichlich Fett, sind umgerechnet 10 DM.
Schade das das Bild so klein ist, und man nicht weiß um was es geht.
Meine Lieblingssemmel beim Bäcker, hat den Preis seit der Einführung des Euro bis jetzt vervierfacht, von 45 Pfennige, dann 2015 41Cent, jetzt 90 Cent.
Nur mal als Beispiel.

Und ja, ich gehe dorthin wo Angebote sind, weil ich einen Festbetrag an Geld für die Woche habe als Rentner.
Bio ist da nicht drin.

Also mal her mit der Liste, was um welchen Betrag gestiegen.

Gutes Hundefutter ist deutlich teurer als die Fleischtheke.

Ist so. Wer seinen Hund mit echtem Rohfleisch ernährt, zahlt im Spezialversandhandel zwischen 4 und 8€ pro Kilogramm. Und da sind Pansen, Rindermilz und Blättermagen dabei.
Zwei Kilo Huhn aus der Gefriertheke kann Mensch für 3,99€ bekommen.

Von glücklichen Tieren? Nee, is klar.

Das Nomschwein hat keinen

Das Nomschwein hat keinen Preis von Geburt an.
Man kann es mit genmanipuliertem Soja auffüttern und einen Schwanz enternen, ganz egal. Es dient - freiwillig oder unfreiwillig - der menschlichen brutalen Nachkommenschaft.
Vielleicht währe es mal fällig, eine Raubtiergebühr an unterlegene Spezies einzufordern, die u.a. an Antilopen und Hartz4-Empfänger ausgezahlt wird, um das Gleichgewicht zu wahren.
Ansonsten warten wir übrigen einfach, bis der Teller leer ist und der Planet aufgefuttert.

Anna-Elisabeth

Und da die Niedriglöhne sicher nicht angepasst werden, werden vielleicht wieder ein paar Wohnungen frei.
Ist doch super?"
Klar, wir brauchen freie Wohnungen. Die Menschen, die noch in der Türkei oder Libyen sind warten drauf. Wird ihnen ja versprochen.

@18:00 von Polyfoam

"Der wievielte Versuch in den letzten drei/ vier Jahren ist das momentan wohl, die Lebensmittelpreise hoch zu treiben? Warum kann man es nicht ertragen, dass es nach teueren Mieten, horrenden Müllgebühren, rasenden Stromkosten, wachsenden Steueraufkommen, immer mehr privat mitzutragenden Gesundheitskosten, dauernder schlecht Gewissenmacherei mit Druck auf dauernde Spendengeberei und viele weitere in gleiche Richtung getriebenen misantrophische Strömungen zum angestrebten Nachteil dieser deutschen Gesellschaft."

Ich kann Ihren Frust sehr gut nachempfinden.
Schlafen Sie aber trotzdem gut!

@18:10 von Louis2013

"...auch wenn Millionen Armutsrentner dann nicht mehr wissen, wie sie satt werden sollen."

Die Alten haben die Grünen noch nie auf'm Zettel gehabt.
Das tröstliche: Die werden auch alle mal alt und die dürfen dann erfahren, wie es ist, wenn der Nachwuchs sie verachtet, weil man es ihm entsprechend vorgelebt hat.

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