Ihre Meinung zu: Mehr als 360 Gerettete gehen in Sizilien an Land

2. Februar 2020 - 15:12 Uhr

Das Rettungsschiff "Open Arms" hat in Sizilien angelegt. Italien erlaubte den mehr als 360 Menschen an Bord, an Land zu gehen. Die Sorge wächst, dass aus Libyen bald wieder mehr Menschen fliehen könnten.

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Kommentare

Gute Nachrichten.

"Die Sorge wächst, dass aus Libyen bald wieder mehr Menschen fliehen könnten."

Was heißt hier, "die Sorge wächst"?

In Libyen, vor allem in der Flüchtlingslagern, herrschen seit Jahren (und immer noch) menschenunwürdige Zustände.

Es sollte also heißen, "die Hoffnung wächst"!

Sizilien

"Open Arms" sagt alles: wir nehmen alles, was sich auf den Weg macht - auch illegal! - Aus Seenot gerettet? - glaubt kein Mensch! Es lebe das dt. Sozialsystem.

Woher

Ich würde gerne wissen, woher die Flüchtlinge aus Libyen kommen. Sind sie an der Küste, die dem Befehl des Generals Haftar untersteht an Bord ihrer "Schiffe" gegangen, oder war das der Küstenabschnitt, der dem Staatspräsidenten zuzuordenen ist. D.h. in welchem Bereich von Libyen wird so gefoltert und/oder unterdrückt, dass die Leute von dort fliehen müssen? Es wäre ruhig mal Aufgabe der Journalisten, dies zu recherchieren.

Wie versöhnlich, dass eine

Wie versöhnlich, dass eine salvinifreie Regierung in Italien zurückfindet zu einer humanen Linie in der Flüchtlingspolitik beim Umgang mit vor dem Ertrinken geretteten Menschen. Und danke an die engagierten Helferinnen von "open arms" und anderen.

Eine erfolgreiche Menschenrettung ist immer eine gute Nachricht

„Die Sorge wächst, dass aus Libyen bald wieder mehr Menschen fliehen könnten“

Statt sich Sorgen wegen der Rettung von Menschen zu machen, für deren Fluchtursachen man nicht zuletzt wegen seiner eigenen fehlgesteuerten Politik selbst gesorgt hat, sollte man bei der EU lieber froh darüber sein.

Und darüber, dass man innerhalb der eigenen Reihen, seit man Italiens Ex-Innenminister Salvini und seine Blockadepolitik losgeworden ist, wenigstens ein Problem weniger hat bei der Suche nach einem angemessenen, d.h. mit den universellen Menschenrechten vereinbaren Umgang mit den Folgen besagter fehl- bzw. rein finanzinteressengesteuerten Politik hat. Und sollte seinen Fokus besser darauf richten, was sich an der derzeitigen Politik ändern muss, damit das eigentliche Problem - die Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge - endlich auf nachhaltige, d.h. den legitimen Interessen aller Erdenbürger gerecht werdende Weise aus der Welt geschafft werden kann, so dass alle auch „zu Hause“ überleben können.

"Open Arms" welch ein Euphemismus..

völlig unangemessen, denn über die Haltung zu reinen Ventilhandlungen, die ansonsten nichts bewirken, die Problemlagen dies- und jenseits der reinen Wanderungsbewegung zu bereinigen, dürften durchaus unterschiedliche Einstellungen bestehen.
"Die Sorge wächst …." ja, natürlich man ist ja immer noch zerrissen zwischen humanen Forderungen und reaktionären Träumen und das wird so bleiben, weil es keine Lösung für das Problem gibt. Dort nicht, weil es noch immer keine Hoffnung auf eine säkulare Rettung vor dem Übel gibt und hier nicht, weil die Zerreißprobe anhält, solange Afrika überquillt. Das Bevölkerungsproblem hätte nach dem ersten Alarmruf des Club of Rome mit aller Entschiedenheit angegangen gehört - aber es ist ja wie immer, die Politik ist fein raus und das gemeine Volk muss ausbaden, was immer auszubaden ist.

@ 16:09 von SanVito

Die Sprache kann verräterisch sein: Wir nehmen nicht "alles" (Menschen benennt man nicht wie Sachen...), sondern Menschen retten andere vor dem Ertrinken, weil Freiwillige ihre Zeit, ihre Mittel und ihre Kraft einsetzen, wo die staatlichen Einrichtungen auf EU-Ebene skandalös versagen bzw. ihre Aufgaben nicht wahrnehmen. Es lebe die Humanität.

Kein Neustart von Sophia

Die Marinemission „Sophia“ wurde ins Leben gerufen, um Schlepperei und Waffenschmuggel zu unterbinden. Erreicht hat sie keines dieser Ziele.
Im Gegenteil wurde „Sophia“ zum größten und vermutlich teuersten Migranten-Fährdienst der Geschichte.
Nie sind mehr Menschen auf dem Mittelmeer gestorben, als zur „Sophia“-Zeit. Weil viele Migranten in See stachen, in der Hoffnung von „ Sophia“ gerettet zu werden.
Wenn die Bundesregierung dafür ist, allen Migranten in Libyen eine freie Überfahrt zu sponsern, dann sollte sie dies öffentlich erklären, statt dieses Ziel durch die Wiederbelebung der „ Sophia“ indirekt zu verfolgen. Gecharterte Fähren, die in Libyen festmachen um die Migranten dann auf schnellsten Weg nach Europa zu bringen sind schneller und billiger.

Eine erfolgreiche Menschenrettung ist immer eine gute Nachricht

„Die Sorge wächst, dass aus Libyen bald wieder mehr Menschen fliehen könnten“
Statt sich Sorgen wegen der Rettung von Menschen zu machen, für deren Fluchtursachen man nicht zuletzt wegen seiner eigenen fehlgesteuerten Politik selbst gesorgt hat, sollte man bei der EU lieber froh darüber sein.

Und darüber, dass man innerhalb der eigenen Reihen, seit man Italiens Ex-Innenminister Salvini und seine Blockadepolitik losgeworden ist, wenigstens ein Problem weniger hat bei der Suche nach einem angemessenen, d.h. mit den universellen Menschenrechten vereinbaren Umgang mit den Folgen besagter fehl- bzw. rein finanzinteressengesteuerten Politik. Und sollte seinen Fokus besser darauf richten, was sich an der derzeitigen Politik ändern muss, damit das eigentliche Problem - die Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge - endlich auf nachhaltige (den legitimen Interessen aller Erdenbürger gerecht werdende) Weise aus der Welt geschafft werden kann, so dass alle auch in ihrer Heimat (über)leben können.

Waffenembargo

Ich denke die Operation „Sophia“ sollte erst dann wieder anlaufen, wenn man endlich in der Lage ist die illegalen oder auch legalen Waffenlieferungen zu stoppen.
Reine Lippenbekenntnisse oder auch Unterschriften auf Papieren die das Papier nicht wert sind, nutzen nichts.
Hier muss rückstandslos kontrolliert werden sowohl auf Flughäfen und Häfen.
Dies sollte die vordringliche Mission sein.
Aber man verdient immer wieder gut oder?

re sanvito

" Aus Seenot gerettet? - glaubt kein Mensch!"

Was könnten die denn machen, um Sie zu überzeugen?

Erstmal ertrinken?

Sprachregelung

Für die einen sind es Gerettete, für die anderen Geschleuste. Aber mediale Sprachregelungen wollen ja beachtet sein.

Ich finde das nicht richtig

25% von denen werden gemäß jüngster Seehofer-Zusage nach Deutschland weitergeleitet und dort direkt in unser Sozialsystem. Maximal 3% von diesen 25% werden Asyl bekommen, so die bisherige Statistik. Es handelt sich also bei dem weitaus überwiegenden Teil um reine Wirtschaftsmigranten. Abgeschoben werden wir diese 97% von den 25% aber so gut wie nicht weil die Herkunftsländer diese bekanntlich nicht mehr aufnehmen. Das heisst das wir diese Migranten bis zum Sanktnimerleinstag in unserem Sozialsystem alimentieren werden. Ich finde das nicht richtig.

@16:29 von andererseits: Es lebe die Humanität.

"Die Sprache kann verräterisch sein: Wir nehmen nicht "alles" (Menschen benennt man nicht wie Sachen...), sondern Menschen retten andere vor dem Ertrinken, weil Freiwillige ihre Zeit, ihre Mittel und ihre Kraft einsetzen, wo die staatlichen Einrichtungen auf EU-Ebene skandalös versagen bzw. ihre Aufgaben nicht wahrnehmen. Es lebe die Humanität."

Nun kommen Sie doch den "besorgten Bürgern" nicht mit solchen Dingen wie Humanität. Und dann auch noch gegenüber Menschen, die nicht weiß und Christen sind.

Die Schlepper und ihre "Ware"

Die Schlepper und ihre "Ware" - was für ein schäbiges Geschäft!

Fluchtursachen!!!

Da Demographie in Wahrheit NUR angewandte Mathematik ist, sind gewisse Fluchtursachen im wahrsten Sinne des Wortes ganz und gar nicht so unberechenbar, wie man gemeinhin annimmt!

Oder vereinfacht gesagt:
Mathematische Ereignisse ,wie zum Beispiel Migrationswellen, sind in Wahrheit überhaupt NICHT intelligent!

Uebernimmt

Open Arms auch irgenwelche Kosten fuer die Geretteten?

Ich finde es sehr einfach zu retten und die Leute dann an andere weiterreichen.

Ich denke, dass alle NGOs wenigstens zu einem kleinen Prozent die Rettung zu Ende betreuen sollten. Vom Transport, ueber die medizinische Betreung, Unterstuetzung fuer die Asylantrage und Alimentierung. Wenigstens beispielsweie aufzeigen wies geht.

Dann hielte ich Open Arms fuer wirklich glaubwuerdig.

Lächerlich!

>>“ Andere EU-Länder, darunter Deutschland, hatten sich zuvor jeweils bereit erklärt, einen Teil der Menschen ..“<<

Was soll hier wieder suggeriert werden? 22 von jetzt 27 EU Mitgliedsstaaten lehnen strikt die Aufnahme illegaler Migranten ab. Deutschland prescht vor und übernimmt den Löwenanteil.

@andererseits

Eine Salvini-freie Regierung wird es in Italien nicht sehr lange geben!
Sie müssen nur ein bisschen geduldig sein!

16:44 von Nettie

Sie haben recht, genau das ist die Aufgabe der Politik.

Fluchtursachenbeseitigung Fehlanzeige?

Wie weit ist denn bisher die Fluchtursachenbeseitigung gediehen, an der Frau Merkel nach eigener Aussage so sehr gelegen war, wie sie bei Frau Will am 07.10.2015 vorgab? Auch tagesschau.de berichtete.
Nach 4 Jahren sollten doch wohl Erkenntnisse dazu vorliegen.

Inkonsequente Humanität

@ 02. Februar 2020 um 16:29 von andererseits
@ 16:09 von SanVito
„...sondern Menschen retten andere vor dem Ertrinken, weil Freiwillige ihre Zeit, ihre Mittel und ihre Kraft einsetzen, ...“

Man bekommt sicher ein wohliges Gefühl, wenn man sich als Retter von Menschen empfindet.
Aber sicher ist auch, dass diese Menschen ihr Leben fahrlässig aufs Spiel gesetzt haben, dass sie eine Gesetzeslage, des politischen Asyl, für ihre persönlichen Ziele missbrauchen (praktisch kein Mittelmeermigrant erhält politisches Asyl) und nicht zuletzt, dass keiner dieser Menschen über eine Qualifikation verfügt um hier ein wirtschaftlich unabhängig es leben zu führen.

Die sogenannten Retter erzielen mit ihren Taten sicherlich einen erheblichen emotionalen persönlichen Gewinn. Die Kosten für dieses Tun bürden sie ohne Skrupel dem europäischen Steuerzahlern auf.

@karwandler

"re sanvito " Aus Seenot gerettet? - glaubt kein Mensch!"

"Was könnten die denn machen, um Sie zu überzeugen? Erstmal ertrinken?" Am 02. Februar 2020 um 16:45 von karwandler

Seit wann muss man in Libyen mitten an Land ertrinken? Das Land ist zum großen Teil eine Wüste.

Und was Zustände in illegalen Lagern angeht: In Calais in Frankreich waren die Zustände genauso wie in Libyen. Soweit ich weiß hat "sich" das Lager in Calais wieder neu gebildet, nur paar Nummern kleiner.

Im Ärmelkanal zwischen Frankreich und GB geraten auch immer wieder Flüchtlinge in Seenot, aber keiner sammelt sie auf und bringt sie nach Großbritannien. Die würde sie auch nicht reinlassen.

@16:45 von karwandler: Erstmal ertrinken?

Sie erinnern sich sicherlich noch an diese unschönen Szenen, die PANORAMA in einem kurzen Bericht zeigt.

"https://www.facebook.com/panorama.de/videos/absaufen-absaufen-/1339114066226260/"

Damit dürfte das Wesentliche gesagt sein.

Erst mal nichts tun?

@ mimosq5:
Ich denke die Operation „Sophia“ sollte erst dann wieder anlaufen, wenn man endlich in der Lage ist die illegalen oder auch legalen Waffenlieferungen zu stoppen.

Und so lange sollte man die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen? Was denken sich manche Foristen beim Kommentieren?

Uns geht's gut, andere ertrinken

@ sanvito:
Aus Seenot gerettet? - glaubt kein Mensch!

Das ist leicht gesagt - vom bequemen Sofa aus.

16:44 von Nettie

...sollte seinen Fokus besser darauf richten, was sich an der derzeitigen Politik ändern muss, damit das eigentliche Problem - die Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge - endlich auf nachhaltige (den legitimen Interessen aller Erdenbürger gerecht werdende) Weise aus der Welt geschafft werden kann, so dass alle auch in ihrer Heimat (über)leben können.

Schöne Worte. Wie würden sie das Bewerkstelligen? Forderungen stellen ohne Lösungsvorschlag kann jeder.

In Deutschland beantragen

In Deutschland beantragen jeden Tag 400 Menschen Asyl. Sind da 360 Gerettete in Italien wirklich eine TS Meldung wert ?

Neuauflage

Zu dem Thema "Flüchtlingsrettung im Mittelmeer" ist bereits 2015/16 alles gesagt worden. Es kommt einem vor, als wäre damals alles nur in den Wind gesprochen worden. Wo sind die europäischen Lösungen? Was ist mit dem EU/Türkei Vertrag? Wo sind die versprochenen Bemühungen in den Herkunftsländern? Und wo, vor allem, sind die notwendigen Kontrollen, um Vorbestrafte und Sozial-Glücksritter vor der Grenze abzufangen? 4 Jahre und länger wurde viel geredet aber rein garnichts getan.

Flucht

Bei der Flucht über das Mittelmeer kamen im letzten Jahr 1291 Menschen ums Leben. So traurig diese Zahl ist, so zeigt sie doch, dass sich etwas verändert hat: die Zahl der im Mittelmeer Ertrunken hat sich gegenüber dem Vorjahr fast halbiert, wobei die Zahl der Ankünfte über das Mittelmeer nur um 10 % zurück ging. Gegenüber dem Jahr 2016 ist die Zahl der im Mittelmeer Ertrunkenen kontinuierlich Jahr für Jahr kleiner geworden, nunmehr um 75 %.
Ich hoffe, dass die Zahl der Ertrunkenen im Mittelmeer auch weiterhin abnehmen wird.

@karwandler

"Erstmal ertrinken?"

Es gibt das Sprichwort: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um". Niemand wird sich mit unzulänglichen Mitteln auf offene See begeben, wenn er/sie nicht eine hochgradige Aussicht auf Rettung hätte.

Jedes Schiff bringt Lega Stimmen

Jedes Schiff, das in Italien anlegt, wird der Lega bei der nächsten Wahl vermutlich mehr Stimmen einbringen.

Irreführende Begriffe

In diesem Zusammenhang von "Geretteten" zu sprechen, ist hochgradig irreführend. Diese Menschen begeben sich bewusst in nicht hochseetauglichen Boote, um anschließend von tendenziell linksradikalen politischen Aktivisten nach und NUR nach Europa geschleust zu werden. Ziel ist in den moisten Fallen Deutschland. Abgesehen von den messbaren, allein schon ökonomisch katastrophalen Folgen dieser Art der Migration, ist es völlig unverantwortlich sich aus ideologischen Gründen auf diese Weise zum Geschäftspartner von Menschenhändlern zu machen. Diese Art der verfälschenden Bericherstattung empfinde ich fast schon als Hohn - die Fakten sind schließlich bekannt!

16:09 von SanVito

<< "Open Arms" sagt alles: wir nehmen alles, was sich auf den Weg macht - auch illegal! - Aus Seenot gerettet? - glaubt kein Mensch! Es lebe das dt. Sozialsystem.<<

.-.-.-

Angenommen, wir stehen vor einer weltweiten Vermischung aller Menschen - bedingt durch so etwas wie einer globalen Völkerwanderung, die wiederum aus Not - wenn primär auch nicht aus Seenot - entstanden ist.

Wir alle wären gut beraten, davor nicht die Augen zu verschließen, sondern einen Gesamtplan zu entwickeln.
Denn sonst werden wir überrollt.

Das deutsche Sozialsystem ist zum Beispiel von Ihnen ja nicht geschaffen worden, so wenig wie von Menschen aus Libyen.

Insofern haben Sie genauso wenig oder genauso viel Anspruch darauf.

Und das Wort "sozial" im Begriff "Sozialsystem" soll ja darauf hinweisen, dass es für alle Menschen dieser Erde gilt.

Wenn also Libyer nach Deutschland kommen, arbeiten diese mit an der Ausweitung des Sozialsystems.

Das ist eine sinnvolle Aufgabe für unser aller Zukunft.

16:45 von karwandler

re sanvito

" Aus Seenot gerettet? - glaubt kein Mensch!"

Was könnten die denn machen, um Sie zu überzeugen?

Erstmal ertrinken?
////
*
*
Wie wäre es, mit sich nicht in den afrikanischen Küstengewässern in Seenot begeben?

16:43 von zöpfchen

"Nie sind mehr Menschen auf dem Mittelmeer gestorben, als zur „Sophia“-Zeit. Weil viele Migranten in See stachen, in der Hoffnung von „ Sophia“ gerettet zu werden"

.-.-.-.-.-.

Letzteres haben Ihnen die Geretteten alle persönlich erzählt?

Oder haben Sie sich dieses Märchen nur ausgedacht, um die Hartherzigkeit in der Welt salonfähig zu machen?

Letzteres wird eh nicht gelingen, weil die Schreiber sich durch ihren inhumanen Stil sekundenschnell verraten.

Und mittels Inhumanität ist unser Globus nicht führbar.

Framing

Der ÖR sollte sich nicht linkspopulistische Begriffe wie "Gerettete" benutzen, sondern neutral von Migranten berichten.

16:50, Der_Mahner

>>Sprachregelung
Für die einen sind es Gerettete, für die anderen Geschleuste. Aber mediale Sprachregelungen wollen ja beachtet sein.<<

Rechtsextreme Sprachregelungen auch.

Das Zusammenspiel von ...

... linksradikalen Aktivisten und Schleppern funktioniert.

Der politische Wille zur Strafverfolgung von illegaler Einreise und der Beihilfe zu dieser Straftat existiert nicht.

16:50 von eine_anmerkung

"Es handelt sich also bei dem weitaus überwiegenden Teil um reine Wirtschaftsmigranten."

.-.-.-.-.-

Sie meinen damit also die, die kurz vor dem Hungertod stehen.

Angesichts der illegalen Migration...

... hat die britische Regierung beschlossen, das australische Modell der Bekämpfung illegaler Migration zu übernehmen.

Nach dem Austritt aus der EU fühlt sich Johnson nicht mehr an die Willkommenskultur des Kontinents gebunden.

17:42 von Werner40 In Deutschland beantragen

In Deutschland beantragen jeden Tag 400 Menschen Asyl. Sind da 360 Gerettete in Italien wirklich eine TS Meldung wert ?
Stimmt. Die fast tägliche Diskussion bringt auch nichts neues. Die verschiedenen Standpunkte sind 1000 mal aufgezeigt worden.

17:53, Klaus Leist

>>@karwandler
"Erstmal ertrinken?"

Es gibt das Sprichwort: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um". Niemand wird sich mit unzulänglichen Mitteln auf offene See begeben, wenn er/sie nicht eine hochgradige Aussicht auf Rettung hätte.<<

In Anbetracht der Tatsache, daß die Menschen wie die Fliegen nicht nur im Mittelmeer, sondern schon auf dem Weg durch die Wüste sterben und in Folterlagern landen, sind Ihre Worte eindeutig als zynisch zu bezeichnen.

Dieses Thema

Flucht über das Mittelmeer wird uns noch viele Jahre beschäftigen.Alleine schon durch den Klima Wandel wird es für viele Menschen in Afrika keine guten Lebens Bedingungen mehr geben. Helfen dabei kann der Afrikanischen Bevölkerung auch eine Familien Planung wie es China vorgemacht hat. Die 1 Kind Familie.

17:15 von nie wieder spd .....Fluchtursachenbeseitigung ..

Fluchtursachenbeseitigung ein schönes Beispiel für ein Unwort. MAn kann Fluchtursachen nicht beseitigen, die Phantasie von der Nachlassenden Fertilität ist etwas für die sehr lange Bank, denn niemand sagt, das die Ressourcen (v. a. Wasser) sich nicht schneller erschöpfen, als die Fertilität nachlässt. Selbst wenn man das Unwahrscheinliche, nämlich die Einhaltung des 2° Ziels erwartet, lässt der Klimawandel ja noch nicht nach, er legt nur nicht so schnell zu, wie unter den wahrscheinlicheren Umständen - es wird also weiterhin enger. Von dem hier so gern betriebenen "Sozialsystemsgesabbel" abgesehen, hat das Ganze also auch richtige dramatische Seiten, unser sch… Sozialsystem könnte man ja auch ganz gut runter fahren, das ist eh eine geschichtliche Marginalie.

Das rechte Narrativ von der Einwanderung in die Sozialsysteme

und der anschließenden lebenslangen Alimentierung setzt die Annahme voraus, daß all diese Menschen parasitär veranlagt sind.

Eine Annahme, die einem auch nur flüchtigen Faktencheck in keiner Weise standhält.

Trotzdem wird sie immer wieder aggressiv vertreten. Teils aus Unkenntnis, teils wider besseres Wissen.

Ersteres ist schlimm, letzteres ist schlimmer.

Um 17:58 von Sausewind

Wäre schön wenn es so wäre, das "Flüchtende" durch Arbeit an der Ausweitung unserer Sozialsysteme beteiligen. Viele Flüchtlinge sind Bildunngsfern, haben in ihren Heimatland keine nennenswerte Ausbildung genossen. Der Industriestandort Deutschland befindet sich im Umbruch und wird garantiert in den nächsten Jahren jede Menge Arbeitsplätze verlieren. Da brauchen wir keine Erntehelfer, Tellerwäscher und Amazon Boten zusätzlich. Von 2,4 Millionen Asylbewerbern seit 2012 arbeiten 1/3 in Sozialversicherten Berufen, der Rest lebt von Sozialhilfe, und zwar nicht schlecht. Das Jahr 2015 werden die meisten noch verfluchen,garantiert.

19:26, schiebaer45

>>Dieses Thema
Flucht über das Mittelmeer wird uns noch viele Jahre beschäftigen.Alleine schon durch den Klima Wandel wird es für viele Menschen in Afrika keine guten Lebens Bedingungen mehr geben. Helfen dabei kann der Afrikanischen Bevölkerung auch eine Familien Planung wie es China vorgemacht hat. Die 1 Kind Familie.<<

Das Dumme ist nur, daß Afrika keine Einparteiendiktatur wie China, sondern ein sehr diverser Kontinent mit zahlreichen souveränen Staaten der unterschiedlichsten Ausprägung ist.

Schon allein deswegen kann das nix werden.

19:12 von Einfach Unglaublich ..das ist Unsinn...

Gerettete sind Gerettete, da muss man nicht Worte klauben, auch nicht wenn man einen konservativen Standpunkt sein Eigen nennt. Das führt nur zu völlig unsinnigen Diskursen.
Die Frage ist ja nicht, ob die Leute aus subjektiver oder objektiver Not heraus in Wallung kommen, wer im Gummiboot oder im Gammelkahn hockt, ist in Not, sonst bräuchte es keine Rettungsschwimmer und keine Seenotrettung, denn die Leute die da in Not geraten, tun dies ja auch nicht aus Not, sondern schlimmstenfalls infolge reichlichen Alkoholgenusses...
Ob das was daraus folgt oder das, was vorher liegt, den "begriff einer Not rechtfertigt ist etwas gänzlich anderes.
In Not befinden wir uns letztlich alle auf diesem untergehenden Planeten.

@ 17:58 von Sausevind

"Wenn also Libyer nach Deutschland kommen, arbeiten diese mit an der Ausweitung des Sozialsystems.
Das ist eine sinnvolle Aufgabe für unser aller Zukunft.
"

Liebe Sausevind, das ist ein anständiger und humaner Ansatz.

Lassen Sie mich eine Analogie versuchen:

"Wenn also Schüler nach Deutschland kommen, arbeiten diese mit an der Ausweitung des Schulsystems.
Das ist eine sinnvolle Aufgabe für unser aller Zukunft."

Merken Sie, dass zur sinnvollen Bewältigung solcher Aufgaben immer zwei Seiten gehören?

Ebenso wie Sie klar ersichtlich ein Schulsystem nicht sinnvoll durch das alleinige Hinzufügen von Schülern optimieren, werden Sie ein Sozialsystem nicht durch das alleinige Hinzufügen von Leistungsnehmern weiterentwickeln.

Es müssen immer beide Seiten eines Systems berücksichtigt werden, sonst entsteht eine Schieflage, die bei allen, die zukünftig weniger partizipieren können, zu Frustration und naturgemäß auch zu wachsender Intoleranz gegenüber der neuen Konkurrenz führt.

19:40 von fathaland slim

Das rechte Narrativ von der Einwanderung in die Sozialsysteme

und der anschließenden lebenslangen Alimentierung setzt die Annahme voraus, daß all diese Menschen parasitär veranlagt sind.

Eine Annahme, die einem auch nur flüchtigen Faktencheck in keiner Weise standhält.

Trotzdem wird sie immer wieder aggressiv vertreten. Teils aus Unkenntnis, teils wider besseres Wissen.

Ersteres ist schlimm, letzteres ist schlimmer.
////
*
*
Welchem Faktencheck, dem mit den steuerzahlenden, integrierten Fachleuten schon aus dem ersten Multikulti?

19:21 von fathaland slim

17:53, Klaus Leist

>>@karwandler
"Erstmal ertrinken?"

Es gibt das Sprichwort: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um". Niemand wird sich mit unzulänglichen Mitteln auf offene See begeben, wenn er/sie nicht eine hochgradige Aussicht auf Rettung hätte.<<

In Anbetracht der Tatsache, daß die Menschen wie die Fliegen nicht nur im Mittelmeer, sondern schon auf dem Weg durch die Wüste sterben und in Folterlagern landen, sind Ihre Worte eindeutig als zynisch zu bezeichnen.
///
*
*
Das Thema ist aber Lebensrettung in den afrikanischen Küstengewässern?
*
Aber mit Wüste kann man Ignoranten besser auf Linie bringen?

@fathaland slim

Wieso eigentlich rechtes Narrativ?

Sie können ja einmal als deutscher Staatsbürger einmal spaßeshalber versuchen, Sozialleistungen in erwiesenermaßen linken(!!) Staaten wie zum Beispiel Nordkorea, Kuba, Vietnam, China, Venezuela usw zu beantragen!

Da werden Sie aber staunen!

Sausevind

Die kurz vor dem Hungertod stehen sind vorallem junge Männer?

@19:40 von fathaland slim: Einwanderung in die Sozialsysteme

1. Bekommen Flüchtlinge deutlich weniger Geld als Hartz IV Empfänger. Erste wenn sie anerkannt sind und lange genug in Deutschland leben, haben sie Anspruch auf Hartz IV.

2. Dass die Flüchtlinge über die Sozialsysteme versorgt werden müssen, liegt ja nicht in erster Linie an den Flüchtlingen. Wenn man keine Arbeitserlaubnis bekommt, bleibt einem ja nichts anders übrig im besten Fall von Hartz IV zu leben.

3. Dass die Rechten das nicht begreifen, ist nicht verwunderlich. Man müsste sich ja mal mit Fakten, statt nur mit dem "Mut zur Wahrheit" beschäftigen.

19:21 von fathaland slim

Jetzt erklären sie doch mal einem einfachen Bürger, aus was für einen Grund man diese Menschen, die monatelang durch die Wüste gezogen sind, foltern sollte. Wenn man bedenkt, daß diese Menschen für einen Platz im Schlauchboot auch bezahlen müssen, gehe ich davon aus, daß diese Menschen noch nicht einmal ihres Geldes beraubt werden.

re einfach unglaublich

"Angesichts der illegalen Migration...

... hat die britische Regierung beschlossen, das australische Modell der Bekämpfung illegaler Migration zu übernehmen."

Auf welcher Insel soll denn das Internierungslager sein?

"Nach dem Austritt aus der EU fühlt sich Johnson nicht mehr an die Willkommenskultur des Kontinents gebunden."

Auch vor dem Austritt hat GB keine Flüchtlinge aufgenommen. Da liegt es ganz auf einer Linie mit Polen. Aber Polen sollen auch nicht mehr rein.

Übrigens konzentriert sich die Xenophobie der Briten derzeit auf asiatische Commonwealth-Einwanderer.

re boris.1945

"Wie wäre es, mit sich nicht in den afrikanischen Küstengewässern in Seenot begeben?"

Sagt der, der heute noch gegen die stänkert, die er "Mauerschützen-Partei" nennt.

Na also, die Republikflüchtlinge hätten sich doch auch nicht in die Nähe der Grenze begeben müssen ...

Wäre ebenfalls so einfach gewesen.

19:21 von fathaland slim 17:53, Klaus Leist

Sie werfen Klaus Leist Zynismus vor. Gleichzeitig schreiben sie das eine Vielzahl schon auf dem Weg durch die Wüste sterben. Nun, warum hilft Open Arms nicht schon dort?
Das ist zynisch!!

19:45 von Duzfreund

Bin da zu 100% bei ihnen.

19:49, Boris.1945 @19:40 von fathaland slim

>>Welchem Faktencheck, dem mit den steuerzahlenden, integrierten Fachleuten schon aus dem ersten Multikulti?<<

Ja, genau dem. Herausgegeben vom Bundesministerium des Inneren unter Horst "Multikulti" Seehofer.

@19:40 von fathaland slim

>>Das rechte Narrativ von der Einwanderung in die Sozialsysteme
und der anschließenden lebenslangen Alimentierung setzt die Annahme voraus, daß all diese Menschen parasitär veranlagt sind.<<

Normalerweise gehen damit ja auch andere negative Menschenbilder einher die sich weit über diese Gruppe hinaus erstrecken.
Interessant ist dabei natürlich, dass diese Einwanderer nur verlieren können. Entweder sind sie "Sozialschmarotzer" oder sie stehlen den Einheimischen die Arbeitsplätze - und wir alle wissen natürlich, dass das eine bevölkerungsunabhängige fixe Größe ist *hust*.

Interessant ist dabei, dass sich diese Befürchtungen v.A. dann bewahrheiten, wenn sie besonders stark genährt und in Politik umgesetzt werden - siehe Clanproblematik. Eine aktive Integration hätte dieses Problem so nie entstehen lassen.

re 19:12 Einfach Unglaublich: Framing

>>Der ÖR sollte sich nicht linkspopulistische Begriffe wie "Gerettete" benutzen, sondern neutral von Migranten berichten.<<

Wie wäre es denn mit „Menschen“?

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