Ihre Meinung zu: EU-Spitzen zum Brexit: London verliert "die Stärke der Gemeinschaft"

31. Januar 2020 - 17:12 Uhr

Mit Großbritannien verliert die EU einen "verankertes Mitglied" - das wurden die EU-Spitzen auch am Austrittstag nicht müde zu betonen. Doch das wahre Verlustgeschäft machen beim Brexit eindeutig die Briten.

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Kommentare

Heute ist der Tag da

So long Britain and thanks for all the fish.

ich bin gespannt

was von den Horrorszenarien eintrifft die von den Experten vorher gesagt wurden.

Doch das wahre Verlustgeschäft

.... machen beim Brexit eindeutig die Briten.
.
der Mensch lebt nicht vom Brot allein
um das Bibelzitat mal etwas anders zu gebrauchen
wenn einer Gesellschaft ein bischen mehr Souveraenitaet
und Eigenstaendigkeit wichtiger sind als schnoeder Mammon
warum nicht lassen wir sie ziehen und hoffen sie werden gluecklich damit

EU-Spitzen zum Brexit:London verliert "die Stärke der Gemeinscha

Nun ja,da scheinen welche unzufrieden zu sein über diesen historischen Tag.Sie sind wohl über den möglichen Verlust ihrer Stärke besorgt.

Andere haben Grund zur Zufriedenheit:Bei fast jedem Arbeitskampf der letzten Jahre spielten dort die im öffentlichen Dienst outgesourcten Beschäftigten eine Rolle.Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes(EuGH) haben sie kein Anrecht auf vereinbarte Tarifsteigerungen der Stammbeschäftigten.Kein britisches Gericht konnte dagegen an.Bis jetzt.....

Wo ist denn da die Gemeinschaft...

Die EU-Spitzen meinen `London verliert die Stärke der Gemeinschaft `. Vielleicht. Aber sieht man kritisch um sich herum so fragen doch immer mehr Menschen und Länder was hat diese EU mir persönlich oder mein Land zu bieten. Und vergleicht man dies mit den Resultaten von vor 30-40 Jahren dann ist nicht mehr viel übrig. `Welche Stärke der Gemeinschaft` wird dan die UK vermissen, gemeinsames anpacken von politischen Problemen, eine gemeinsame Verteidigungspolitik, Anpassung der Wirtschafts-und Sozialpolitik, Angleichung der Arbeitsmarktpolitik, Gesundheitspolitik... Da gibt es nur die Anpassung der Multinationale Konzerne in Bezug auf Steuerreduzierung. Ja, nicht mal in Bezug auf einer Hochtechnologie gibt es ein Minimum an Gemeinsamkeit.

Unsolidarische Gemeintschaft

Auch wenn ich den Brexit für einen Fehler halte, gerade wirtschaftlich, so verlässt GB in Wirklichkeit eine höchst unsolidarische Gemeinschaft. Was von der Leyen beschreibt ist das Idealbild der EU, die es so nicht gibt.

Die politischen

Die politischen Weichenstellungen ändern sich, die negativen Auswirkungen werden vor allem die Brit*innen zu spüren bekommen.
Die engen Beziehungen bleiben, auch gerade über die politische Ebene hinaus: Meine britischen Freundinnen und Freunde behalte ich und werde die Beziehungen pflegen.

Horrorszenarien

Nun ja, viele Finanzinstitute sind nicht mehr in London bzw. habe dort nur noch eine Niederlassung. Das Gleiche gilt mittlerweile auch für IT-Firmen.

„Mahnungen an Großbritannien“

Könnten Politiker so etwas („Mahnungen“) einfach mal unterlassen? Es nervt nur noch. Nicht nur die Briten.

„Kein Land könne allein den Klimawandel aufhalten, Lösungen für die Digitalisierung oder Migration finden oder "eine starke Stimme in der immer lauteren Kakophonie der Welt" beweisen“.

Das stimmt zwar. Das („eine starke Stimme beweisen“) kann die EU aber offensichtlich auch nicht. Die geht in besagter Kakophonie glatt unter. Wird also Zeit, mal nach effizienteren Lösungsansätzen für die immer größer werdenden Probleme der Weltgemeinschaft zu suchen. Mein Vorschlag: Auf die Erfahrung und die Intelligenz der Bürger setzen statt auf die Polit-Bürokratie (also v.a. Geld und Waffen).

„Mit dem Brexit beginnt direkt die Übergangsphase (...) Sollte sich Ende des Jahres herausstellen, dass (...) wieder eine Notfall-Gesetzgebung erforderlich wird, so könnte eventuell (...)“

Eventuell. Klar ist: Es muss und wird für alle weitergehen. Die Frage ist nur, wie.

re hesta15

"ich bin gespannt

was von den Horrorszenarien eintrifft die von den Experten vorher gesagt wurden."

Erstens wird in diesem Jahr gar nichts eintreffen.

Zweitens hat keiner Horror vorhergesagt, "nur" große Schwierigkeiten bei diversen Themenfeldern.

Für eins allerdings braucht man keine Experten: Mit den 9 Milliarden, die GB ab 2021 nicht mehr an die EU zahlt, kann Johnson seine Wahlversprechen nicht finanzieren.

re sisyphos3

"wenn einer Gesellschaft ein bischen mehr Souveraenitaet
und Eigenstaendigkeit wichtiger sind als schnoeder Mammon
warum nicht lassen wir sie ziehen und hoffen sie werden gluecklich damit"

Solange Souveränität und Eigenständigkeit als Folgen zum Nulltarif wahrgenommen werden ... aber wenn der schnöde Mammon auf dem eigenen Konto fehlt, sieht es schnell anders aus.

Außerdem: Natürlich lassen wir Sie ziehen. Gibt überhaupt kein Instrument zum Nicht-Ziehen-Lassen.

Ich finde es schade, dass GB

Ich finde es schade, dass GB die EU verlässt, aber letztlich ist das ihr Problem. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Brüssel mit London hart verhandelt und die Interessen von uns (also der EU) nachdrücklich vertritt.
Das heißt nicht, dass ich GB schlechtes wünsche (quite the contrary, ich mag das Land), aber GBs primäre Interessen sind nicht meine primären Interessen. Mein Interessensvertreter ist per definitionem Brüssel (D. = Teil der EU).

Sollte GB (oder Teile davon) wieder zur EU zurückkehren wollen, herzlich willkommen, die Spielregeln zu denen ein Beitritt möglich ist, sind bekannt. Ich würde mich freuen.

Politischen Weichenstellungen

Hallo @andererseits, dem kann ich nur zustimmen. GB wird es auch schwierig sein, Freelancer (IT) aus dem Kontinent zu finden. Oder hoffentlich doch nicht?

17:49 von hesta15

"ich bin gespannt
was von den Horrorszenarien eintrifft die von den Experten vorher gesagt wurden."

.-.-.-.

Also, ich habe in der ganzen Zeit keine Horrorszenarien von Experten gelesen oder gehört - nur von Nicht-Experten.

@hesta15 um 1749 Uhr

Ich ebenso, besonders, wenn "Experten" im Spiel sind. Wenigstens sind die verbleibenden EU-Staaten davon abgekommen den Zusammenbruch der EU zu beschwören - das war mehr als oberpeinlich, zeigte es doch, daß die EU offensichtlich eine Fehlkonstruktion sein könnte...
MMn könnte es den Briten die nächsten 10-15 Jahre, mit voller Souveränität (!!!), wirtschaftlich etwas schlechter gehen, aber, und hier denke ich wie die Briten, was sind 15 Jahre im Leben einer Nation, die bereits seit Jahrhunderten besteht? Ich für meinen Teil werde auf die Seite der Gewinner wechseln, weil ich mit der EU nicht blöde vergehen möchte.

17:52 von Sisyphos3

"wenn einer Gesellschaft ein bischen mehr Souveraenitaet
und Eigenstaendigkeit wichtiger sind als schnoeder Mammon
warum nicht lassen wir sie ziehen und hoffen sie werden gluecklich damit"

.-.-.-.

Ich denke, der Grund für den Ausstieg ist NUR der Mammon - was denn sonst?

Das ist noch nicht ausgemacht

""Zum Austritt aus der eigenen Gemeinschaft gibt die EU Großbritannien nicht nur milde Abschiedsworte, sondern auch klare Mahnungen auf den Weg. Mit dem Brexit beginne auch für die EU ein "neues Kapitel", betonte die Vorsitzende der EU-Kommission, Ursula von der Leyen.""
#
Das wird sich erst in einigen Jahren zeigen ob es zum Vor oder Nachteil für GB war.

EU-Logik

Endlich hat es GB geschafft. Raus aus dieser EU der Egomanen und Gleichmacher, der Verschwender und Brüssel/Straßburg-Wechsler.
Das EU-Parlament hat 751 Plätze, ohne GB nur noch 678.
Die werden nicht etwa gespart, 27 wurden nach Gutdünken an kleine Staaten vergeben.
Das Parlament hat dann 705 Plätze und ist zumindest kleiner als der Bundestag.
Herzlichen Glückwunsch! Nur noch der chin Volkskongress ist größer.

18:19 von Sausevind

bin kein Volkswirtschaftler

aber dass sich der EU Austritt finanziell >lohnt<
kann ich mir jetzt eher nicht vorstellen

18:10 von karwandler

Für eins allerdings braucht man keine Experten: Mit den 9 Milliarden, die GB ab 2021 nicht mehr an die EU zahlt, kann Johnson seine Wahlversprechen nicht finanzieren.

So weit, so gut. Das Deutschland den Verlußt ausgleicht, ist ja wohl beschlossene Sache. Das aber Frau Merkel nun auch noch unbedingt Albanien in die EU holen will, trifft allseits auf großes Unverständnis. Zum Glück stemmt sich Frankreich vehement dagegen.

re ishihori

" Ich für meinen Teil werde auf die Seite der Gewinner wechseln, weil ich mit der EU nicht blöde vergehen möchte."

Wollen Sie nach GB auswandern?

Abwarten, ob die Sie überhaupt haben wollen.

heute mal feiern

Ich mache heute eine Flasche Champagner auf. Die erste Nation hat es geschafft, sich aus den Fesseln dieser EU zu befreien.
Bin auch froh, daß Merkel ihre 15 Milliarden EUR Garantie für den Brexit-Ausfall nicht einlösen muß.

Am 31. Januar 2020 um 18:06 von Caster

Nun ja, viele Finanzinstitute sind nicht mehr in London bzw. habe dort nur noch eine Niederlassung.
----------
Da muß ich Sie enttäuschen. Die EU hat in ihrer unnahmlichen Art den engl. Finanzdienstleister freien Zugang zur EU gewährt.

Endlich ist

die Sache abgeschlossen, Jahre im Dauerfeuer der Medien gehen mal zu Ende.
Außer dem Bericht hier, gibt es auf den 5 großen Deutschen Medien noch Berichte und Meinungen die etwas anders sind.
Welche davon eintreffen, kann ich nicht sagen, aber die Einschätzungen sehen meist anderes aus als bei TS.
Wir werden jetzt in den nächsten Jahren erleben, was dran ist an den ganzen Prognosen, und wer recht hatte.

17:49 von hesta15

ich bin gespannt

was von den Horrorszenarien eintrifft die von den Experten vorher gesagt wurden.
///
*
*
Wer mit China Handelsabkommen schließen kann, der hat natürlich mit GB für die Zulunft Probleme bei der Einhalltung der Menschenrechte und des Mindestlohns?

18:10 von karwandler

Sie haben anscheinend ein schlechtes Gedächtnis was die Vorhersagen der Experten angeht.

re bernd kevesligeti

"Andere haben Grund zur Zufriedenheit:Bei fast jedem Arbeitskampf der letzten Jahre spielten dort die im öffentlichen Dienst outgesourcten Beschäftigten eine Rolle.Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes(EuGH) haben sie kein Anrecht auf vereinbarte Tarifsteigerungen der Stammbeschäftigten.Kein britisches Gericht konnte dagegen an.Bis jetzt....."

Wie kommen Sie denn darauf, jetzt würde ein britisches Gericht anders urteilen?

>>Doch das wahre

>>Doch das wahre Verlustgeschäft machen beim Brexit eindeutig die Briten.<<

Nein, das macht Deutschland, denn D. wird mehr zahlen dürfen - das ist sicher!

>>Alle drei versicherten ihren Willen, auch künftig eine "dauerhafte, positive und sinnvolle Partnerschaft" mit dem Vereinten Königreich halten zu wollen<<

Na, das ist doch prima!

>>Doch nicht nur im Handel drohen Großbritannien Vorteile verloren zu gehen, sondern es verliert auch die Stärke einer Gemeinschaft!<<

Stärke der Gemeinschaft?

Wie Griechenland oder Italien bei der Flüchtlingskrise.

Schade, aber endlich geschafft

Schade und traurig ist der Austritt allemal. Aber endlich ist das unendliche Gezerre, sind die Spiraldiskussionen und ist das Schauspiel im Britischen Unterhaus vorbei. Wer Verlierer ist, das wird sich zeigen.

18:15 von karwandler

wollen wir es mal so vergleichen

wie der Auszug aus dem >Hotel Mama<

man muss selber waschen, buegeln und kochen
auch die Bude putzen - wenn Besuch kommt
..... aber es quatscht einem auch keiner mehr rein

GB

Es kann für die EU gut laufen für GB schlecht oder für EU schlecht und GB gut oder für beide schlecht bzw. gut. In die Zukunft kann niemand sehen und das alles hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ich bin froh das der Affentheater zu Ende geht, jetzt wird man sehen was man davon hat. Good Luck for everyone!

4-mal haben die Briten den

4-mal haben die Briten den Austritt aus der EU wählen müssen, bevor die nach immer mehr Macht strebende Krake EU die Briten "entlässt"!

Ich bin mir sicher, diese ganzen Experten mit ihren GB- Untergangsprognosen alle im Trüben fischen!

Oder auf deutsch gesagt: es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Doch dass Frau von der Leyen auch noch von einer Stärke der Gemeinschaft spricht, ist bezüglich Grenzsicherungshilfe für Italien, Griechenland der blanke Hohn!

Ich gratuliere den Briten für ihre Entscheidung!

@um 18:16 von Ishihori

MMn könnte es den Briten die nächsten 10-15 Jahre, mit voller Souveränität (!!!), wirtschaftlich etwas schlechter gehen,

Lassen Sie sich das bloss nicht von den Eurokraten einreden. Wie es wirtschaftlich läuft hängt von extrem vielen - vor allem auch innenpolitischen - Faktoren ab auf welche die EU-Mitgliedschaft keinen Einfluss hat.

Schauen Sie sich doch die Südstaaten an: Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Portugal usw. Die sind alle ziemlich pleite. Da nutzt keine EU-Mitgliedschaft.

@Schweizer Tor

So ist das halt mit direkter, indirekter und haste nicht gesehen Demokratie.

EU Austritt

Türk. Sprichwort:
Was hat eine Hand? Zwei Hände haben Ton (klatschen).
Bedeutet:
In Gemeinsamkeite ist man stärker.
Mal sehen was die Zukunft bringt.

18:42 von wenigfahrer

"" Außer dem Bericht hier, gibt es auf den 5 großen Deutschen Medien noch Berichte und Meinungen die etwas anders sind.
Welche davon eintreffen, kann ich nicht sagen, aber die Einschätzungen sehen meist anderes aus als bei TS.
Wir werden jetzt in den nächsten Jahren erleben, was dran ist an den ganzen Prognosen, und wer recht hatte.""
#
So sehe ich es auch.In der gesamten Palette der Medien Berichte über den Brexit gibt es sehr unterschiedlichen Ansichten. Warten wir mal einige Zeit ab und schauen wie es läuft.

18:34 von Tiberus19

27 wurden nach Gutdünken an kleine Staaten vergeben.
.
warum

sind die nicht schon jetzt ueberproportional vertreten
Malta stellt pro 70.000 einen Abgeordneten
die Franzosen, Italiener und Spanier pro 850.000

18:15 von Sausevind

17:49 von hesta15

"ich bin gespannt
was von den Horrorszenarien eintrifft die von den Experten vorher gesagt wurden."

.-.-.-.

Also, ich habe in der ganzen Zeit keine Horrorszenarien von Experten gelesen oder gehört - nur von Nicht-Experten.
////
*
*
Wer welchen Verlust macht, das spekulierenn die Experten heute schon eindeutig?
*
Klar ist doch nur, das Deutschland mehr bezahlt, aber das heißt ja nur popuulistisch Verlust?

18:39 von Tiberus19

auch wenn ich in gewisser Weise EU skeptisch bin
mir ne EU mit mehr Eigenstaendigkeit der Einzelstaaten wuenschen taete
ne Flasche Champus wuerde ich nicht aufmachen
weil zum Feiern ist das denke ich dann doch nicht

Stärke der Gemeinschaft!!??

Was haben denn die 28 EU Staaten denn wirklich einvernehmlich(!!) geregelt, und NICHT, wie sonst üblich, den Nationalstaaten zur weiteren Veranlassung überlassen?

Klima- und Umweltschutz: Nö!

Banken und Migranten: Auch nicht!

Griechenlandhilfe: Nö!

Funktionsfähige EU- Armee: SOWIESO nicht!

Und vieles andere mehr!

Zu viel mehr als zur innereuropäischen Freizügigkeit und als Schutzverein hinsichtlich den einheimischen Bauern, hat es bei der EU nur sehr selten gereicht!

Zu selten!

re tiberius19

"Das EU-Parlament hat 751 Plätze, ohne GB nur noch 678.
Die werden nicht etwa gespart, 27 wurden nach Gutdünken an kleine Staaten vergeben."

Sehr viel Polemik, sehr wenig Sachkenntnis.
Nix "nach Gutdünken" vergeben, sondern bisherige Ungleichgewichte beseitigt.

"Das Parlament hat dann 705 Plätze und ist zumindest kleiner als der Bundestag.
Herzlichen Glückwunsch! Nur noch der chin Volkskongress ist größer."

Wieviele Milllionen werden im EU Parlament vertreten und wieviele im Bundestag?

re von karwandler 19:02

Das ist es ja:Bis jetzt durfte auch kein Gericht anders urteilen.Solange man in der EU ist,ist man an daß EuGH-Urteil gebunden.

re barbarossa 2

"So weit, so gut. Das Deutschland den Verlußt ausgleicht, ist ja wohl beschlossene Sache."

Ist es nicht. Wird nur von Populisten gern rumerzählt.

re tiberius19

" Die EU hat in ihrer unnahmlichen Art den engl. Finanzdienstleister freien Zugang zur EU gewährt."

Fake news.

re hesta15

"Sie haben anscheinend ein schlechtes Gedächtnis was die Vorhersagen der Experten angeht."

Mein Gedächtnis unterscheidet zwischen Experten und dem Rest.

re morgentau19

"4-mal haben die Briten den Austritt aus der EU wählen müssen, bevor die nach immer mehr Macht strebende Krake EU die Briten "entlässt"!"

Zählen Sie die 4-mal doch auf.

Und den "Entlassungstermin" haben die Briten selbst bestimmt.

Fällt Ihnen nix Besseres ein, um gegen die EU zu hetzen?

re messi

"Lassen Sie sich das bloss nicht von den Eurokraten einreden. Wie es wirtschaftlich läuft hängt von extrem vielen - vor allem auch innenpolitischen - Faktoren ab auf welche die EU-Mitgliedschaft keinen Einfluss hat.

Schauen Sie sich doch die Südstaaten an: Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Portugal usw. Die sind alle ziemlich pleite. Da nutzt keine EU-Mitgliedschaft."

Dann schadet sie auch nicht. Haben Sie ja oben selbst behauptet.

re sisyphos3

"18:15 von karwandler

wollen wir es mal so vergleichen

wie der Auszug aus dem >Hotel Mama<

man muss selber waschen, buegeln und kochen"

Zeimlich schräger Vergleich. Das mussten die Briten auch schon bisher.

19:46 von Sisyphos3

18:39 von Tiberus19

auch wenn ich in gewisser Weise EU skeptisch bin
mir ne EU mit mehr Eigenstaendigkeit der Einzelstaaten wuenschen taete
ne Flasche Champus wuerde ich nicht aufmachen
weil zum Feiern ist das denke ich dann doch nicht
////
*
*
Nur wenn die EU die Ihr bekannten Gründe GB Ernst nehmen würde, was aber nicht zu befürchten steht.

20:37 von Boris.1945

>>>Nur wenn die EU die Ihr bekannten Gründe GB Ernst nehmen würde, was aber nicht zu befürchten steht.<<<

Die Gründen liegen in Lügen und einer Lügenkampagne u.A. durch den jetzige Premiere. Wie soll man das ernst nehmen? Ich habe Schwierigkeiten mir das auf eine Weise vorzustellen die Ihnen vorschwebt.

Das Ende der EU

Gemessen an der Wirtschaftskraft ist der Brexit gleichbedeutend mit dem simultanen Austritt von 19 der 28 EU-Länder.
Deutschland wird künftig bei vielen EU-Beschlüssen, die man mit einer Sperrminorität von 35% im Ministerrat hätte verhindern können, überstimmt werden.
Deutschland wird auch als Nettozahler mehr für die EU einzahlen müssen.

Damit ist eine EU nicht mehr tragbar und es wird auch nicht mehr zusammen halten können. Brexit ist das Ende der EU.

21:15 von teenriot

20:37 von Boris.1945

>>>Nur wenn die EU die Ihr bekannten Gründe GB Ernst nehmen würde, was aber nicht zu befürchten steht.<<<

Die Gründen liegen in Lügen und einer Lügenkampagne u.A. durch den jetzige Premiere. Wie soll man das ernst nehmen? Ich habe Schwierigkeiten mir das auf eine Weise vorzustellen die Ihnen vorschwebt.
///
*
*
Tja, mir schwebt nicht vor.
*
Aber auch hier fühlen sich ja Einige belogen, wie Sie es den Engländern unterstellen.
*
Dumm nur, das Sie dort auch noch die Mehrheit darstellen
*
Das mit dem Wahlrecht können Sie dabei vegessen, das ist eben so, auch wenn Labour regierte.
*

20:08 von karwandler

"re barbarossa 2

"So weit, so gut. Das Deutschland den Verlußt ausgleicht, ist ja wohl beschlossene Sache."

Ist es nicht. Wird nur von Populisten gern rumerzählt."

Aber karwandler.... wenn es doch in der BILD stand, dass Deutschland in Zukunft 15 Mrd zusätzlich an die EU zahlt.

Das gleicht die 7 Mrd der Briten aus und gibt noch ein ordentliches Trinkgeld an die EU oben drauf.

Großbritannien hat jetzt alle

Großbritannien hat jetzt alle Möglichkeiten, auch die britischen Gewerkschaften werden hoffentlich wieder stärker. Alles Gute Großbritannien. Weitere Länder werden bald folgen und das sinkende Schiff EU verlassen.

21:33 von GeMe

20:08 von karwandler

"re barbarossa 2

"So weit, so gut. Das Deutschland den Verlußt ausgleicht, ist ja wohl beschlossene Sache."

Ist es nicht. Wird nur von Populisten gern rumerzählt."

Aber karwandler.... wenn es doch in der BILD stand, dass Deutschland in Zukunft 15 Mrd zusätzlich an die EU zahlt.

Das gleicht die 7 Mrd der Briten aus und gibt noch ein ordentliches Trinkgeld an die EU oben drauf.
///
*
*
Klar, immer bis man offiziell bestätigt ist, sind es nur Populisten die etwas behaupten, was Foristen nicht wahrhaben wollen.
*
Keiner fragt, warum man für eine kleinere EU am besten noch mehr Geld braucht.
*
Aber in D wird es ja sowieso auch dadurch Keinem schlechter gehen.

20:19 von karwandler

Zeimlich schräger Vergleich.
.
warum

jetzt ist eben London angesagt
weniger Bruessel

21:32 von Boris.1945

>>>Dumm nur, das Sie dort auch noch die Mehrheit darstellen<<<

Dumm nur, dass die eben zur Zeit nicht die Mehrheit darstellen, wie die letzte Wahl zeigte.

>>>Das mit dem Wahlrecht können Sie dabei vegessen, das ist eben so, auch wenn Labour regierte.<<<

Richtig, vergessen wir das Wahlrecht. Dann gibt es keine Mehrheit. Sie wissen also darum und schreiben dennoch das Gegenteil.

vdL kann es nicht lassen

die Briten sind selber groß, die werden keine Mahnungen aus Brüssel brauchen. Das Land war auch vor der EU groß und braucht keine Ratschläge wie ein unmündiges Kind. Die haben jetzt eben einen Schlussstrich unter die ständigen Bevormundungen und Belehrungen gezogen und ziehen Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit vor- was ich verstehe. Farewell and all the best, Tommies;-) und abgerechnet wird am Schluss. Da können die Untergangspropheten jetzt noch so zetern und GB als Drittweltland malen

1 Mensch = 1 Stimme

@19:41 von Sisyphos3
Sie haben einen essentiellen Punkt* getroffen.
Solange das urdemokratische Prinzip 1 Mensch - 1 Stimme in der EU verletzt wird, wird es auch keine wirkliche Einheit geben.
Das setzt natürlich auch voraus, dass Politiker aus anderen Ländern gewählt werden können.
*) "Malta stellt pro 70.000 einen Abgeordneten
die Franzosen, Italiener und Spanier pro 850.000"

.@ 19:08 von morgentau19

„ Stärke der Gemeinschaft?

Wie Griechenland oder Italien bei der Flüchtlingskrise.“

Man muss sich bei solchen Argumenten auch fragen, ob es GR oder I außerhalb der EU besser ginge, wenn Flüchtlinge übers Mittelmeer kommen. Und die kämen ja trotzdem.

Neoliberales Paradies

@ Pustefix:
Großbritannien hat jetzt alle Möglichkeiten ...

... das neoliberale Steuerparadies zu werden, das den Brexiteers vorschwebt. Kein lästiger Verbraucherschutz, keine lästigen Arbeitnehmerrechte, mit denen die EU nur die freie Wirtschaft bevormundet hat?

Abwarten und Tee trinken

Schauen wir doch mal über den Tellerrand so in 1-2 Jahren 5-6 Jahren und 10 Jahren.
Dann sehen wir wohin die Reise geht. Ob Schottland noch zum Vereinigten Königreich gehört, was mit Nordirland wird, oder auch schon geworden ist, wie sich die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse verschoben haben oder auch nicht. Ich bin viel in UK gewesen, da wird der Tee nie so heiß getrunken wie er gekocht wurde.

re pustefix

"Großbritannien hat jetzt alle Möglichkeiten, auch die britischen Gewerkschaften werden hoffentlich wieder stärker."

Aber sicher. Mit einer neoliberalen Rgeierung, die auf Deregulierung setzt.

"Weitere Länder werden bald folgen und das sinkende Schiff EU verlassen."

Eine der Parolen, mit denen die Brexiter sich selbst bescheinigen, dass sie auf der besseren Seite stehen.

Ein Psychologe könnte was zu dem Bedürfnis nach Selbstvergewisserung sagen ...

re boris.1945

"Dumm nur, das Sie dort auch noch die Mehrheit darstellen
*
Das mit dem Wahlrecht können Sie dabei vegessen, das ist eben so"

Ja, das ist eben so, dass eine PARLAMENTARISCHE Mehrheit keine Mehrheit der Wähler repräsentiert.

Und wenn Sie das hundertmal toll finden bleibt es hundertmal richtig, was ich geschrieben habe.

@ Pustefix

Alles Gute Schottland. Die Schotten werden bald das sinkende Schiff GB verlassen.

re geme

"20:08 von karwandler

"re barbarossa 2

"So weit, so gut. Das Deutschland den Verlußt ausgleicht, ist ja wohl beschlossene Sache."

Ist es nicht. Wird nur von Populisten gern rumerzählt."

Aber karwandler.... wenn es doch in der BILD stand"

Wenn es in der BILD stand gehe ich bis zum Beweis dass Gegenteils davon aus, dass es nicht stimmt.

Fader Sieg

Die etwas kleinere Hälfte der Briten trauern und fühlen sich mit Europa verbunden. Die etwas größere Hälfte triumphiert über die Minderheit und feiert einen faden und sinnlosen Sieg. Und marschiert in die isolierte Bedeutungslosigkeit.

@ Tiberius19 (18:39)

"heute mal feiern
Ich mache heute eine Flasche Champagner auf. Die erste Nation hat es geschafft, sich aus den Fesseln dieser EU zu befreien."
------
Die Franzosen sind aber noch in der EU. Wollen Sie nicht lieber zu "water of life" greifen (bevor die Schotten in die EU zurückkehren)? Champagner ist unpassend. So oder so, bis zur nächsten weglaufenden Nation wird es lange dauern; hoffe das Wasser reicht - nur nicht bei Trockenübungen warten, bis Nätion two genug hat.

Neoliberal

Die stock-konservativen Brexiteers haben mit ihrem Coup den Weg frei gemacht für ein neoliberales Steuerparadie GB. Frei von bevormundenden EU Regelungen.

21:36, Pustefix

>>Großbritannien hat jetzt alle Möglichkeiten, auch die britischen Gewerkschaften werden hoffentlich wieder stärker.<<

Ja sicher. Das ist genau das, was die Boris Johnson-Partei will.

Die wurden ja damals von Maggie Thatcher entmachtet, der fleischgewordenen EU. Mit deren Ideen bricht Boris, der Arbeiterführer, jetzt radikal.

@ Bernd Kevesligeti

Solange man in der EU ist,ist man an daß EuGH-Urteil gebunden.

Aus Sicht der Brexiteers und ihrer Großspender aus der Industrie geht die arbeitnehmerfreundliche Rechtsprechung des EuGH ja wohl gar nicht. Jetzt heißt es Freie Bahn für Freie Britische Unternehmer.
Neoliberal. Freie Fahrt in die EU freie Zukunft.

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