Ihre Meinung zu: Wahl in Großbritannien: Es könnte knapp werden

12. Dezember 2019 - 20:44 Uhr

Die Wahl der Briten könnte knapper ausfallen als gedacht. Und während Labour genau darauf hofft, mobilisiert Boris Johnson bis zuletzt jede Unterstützung - sogar welche auf vier Pfoten. Von Stephan Laack.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.25
Durchschnitt: 2.3 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Es könnte knapp werden

für Johnson,wir müssen uns bei der Auszählung der Stimmen noch gedulden. Bis 23 Uhr sind die Wahllokale geöffnet und eine Prognose könnte es erst in den frühen Morgenstunden geben.

Tierisch

„Hund Dilyn wünscht, dass Sie den Konservativen die Stimme geben“ Und Jeremy Corbyns Katze wünscht sich Labour als Wahlsieger. Wie sollen da die Leute wissen, was sie wählen sollen?

Schmunzel schmunzel

Ich bin gespannt, ob die Wähler sich beim Wählen entscheiden: gegen oder für den Brexit, und wenn für dann ob mit oder ohne Deal. :-D

Ich hoffe auch, dass die Politiker entsprechend erklärt haben, wer was nun will.

Was die Briten nicht wollen spielt keine Rolle, damit kommt keiner weiter. Das haben wir die letzten Jahre schon gehabt. ;-)

Meiner Ansicht nach ...

... liefert die Tagesschau mit derartigen Artikeln ein subtileres "Bild" ab.

Wir werden ja gewiss hochfrequent davon berichtet bekommen, was sich bis 23 Uhr "deutscher Zeit" abzeichnet.

Mein Tipp: "Hunde" entscheiden die Brexit-Wahlen. Und "weit verbreitete" Meinungen. Ein Glanzstück der Demokratie.

A message a day keeps the doctor away.

Nach dem Theater wird es knapp?

Kann ich nur lachen. Das gibt einen Brexit. Die Briten haben den Kanal voll. Raus um jeden Preis ist meine Wette.

Hängeparty

Ich glaube nicht, dass Johnson gewinnt und dass es nach wie vor eine Pattsituation bezüglich des Brexit geben wird. Also eine lange Hängeparty steht uns bevor.

Man kann den Briten nur wünschen

dass es ein klares Ergebnis gibt und kein "hung parliament". Sonst geht der Hickhack in alle Ewigkeit weiter.

Allgemeine Hängepartie

„Ein "hung parliament" , eine Patt-Situation, in der keine der beiden großen Parteien die Mehrheit bekommt, wäre für diesen Wähler ein Grauen: ...“

Da ist er ganz sicher nicht der Einzige. Auch hier nicht:

"... Ich hoffe, einfach nur dass diese Situation gelöst wird“

Aber doch nicht „irgendwie“.

Altbacken

Jeremy Corbyn will immer noch mit seinen altbackenen Verstaatlichungsideen punkten. Das wird ins Leere laufen. Eine moderne Sozialdemokratie täte not.

Noch eine Wahl, oder vielleicht doch noch eine andere Wahl?

EU, welch eine Sonderrolle hatten die Englischen EU-Ablehner?

Die EU sollte sie mit allen zukünftigen Problemen alleine gehen lassen.

Noch eine Wahl, oder vielleicht doch noch eine andere Wahl?

Vielleicht ist eine Art zweijähriger Schnupperkurs für England die beste Wahl.
Damit in dieser Zeit etwas an Erkenntnis bleibt.

Möge die Demokratie siegen

Ich wünsche Boris Johnson eine stabile Mehrheit im Parlament.
Und zwar mit den Stimmen der Brexit-Partei von Farange.
Aus folgenden Gründen:
Erstens hat es ein Referendum gegeben mit einem Mehrheitsentscheid. Demokratie ist, wenn man sich daran hält.
2. Johnson will zwar nicht auf Farange angewiesen sein beim Brexit. Ihn trotzdem zu brauchen wird Boris ein gutes Stück seiner Selbstherrlichkeit nehmen und ihn lehren Demokratie zu "üben".
3. Ob es vorteilhaft ist oder nicht aus der EU auszusteigen weiß die Welt erst, wenn es einer mal gemacht hat. Diese Erfahrung wird auch das Demokratieverständnis in den Brüssler Strukturen stärken und deren Allmachtphantasien gegenüber den Völkern und Parlamenten dämpfen. In einem "No-Brexit-Wahlergebnis sehe ich die Gefahr eines "Seht-Ihr-Austritt-geht-eben-nicht-Ätsch!" In der EU. Ein wirklich grausliger Gedanke!

Mit dem Gehirn mal eben Gassi gehen

Johnson ist selbst eigentlich indifferent gegenüber dem Brexit. Dieser ist ihm Mittel zum Zweck. Der Zweck heißt Boris Johnson.

Pest und Cholera

Die Briten haben die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Eine Rettung der Demokratie kann nur von den Parteien der Mitte kommen, die aber durch das Mehrheitswahlrecht klein gehalten werden.
Das fairste Wahlrecht wäre das mit Transfers wie in Irland: Man gibt erste und zweite Präferenzen an (auch aus verschiedenen Parteien) .
Wenn die erste Präferenz d. Quota erreicht hat, bekommt die zweite Präferenz die Stimme.
Ob dies bei großen Staaten praktikabel ist, sei dahingestellt ; fair ist es auf jeden Fall!

Was die Wahl angeht braucht Johnson sich keine Hoffnung machen

Was diese Wahl angeht, braucht Johnson sich keine Hoffnung machen. Denn wenn ich beim englischen Guardian und beim ZDF im Ticker so mitlese, dann sehe ich sehr viele junge Menschen an den Abstimmunslokalen:

https://tinyurl.com/txkgqed
ZDF-Nachrichten: ZDF-Korrespondentin Zimmermann - Endspurt - wie viele wählen taktisch? (12.12.2019 20:18 Uhr)

oder hier beim Guardian:

https://tinyurl.com/wpcuhmc
theguardian.com: General election 2019: voting enters final hours in 'most important poll in a generation' – live news

Und das sieht eher gut aus fuer Labour und die PRO-EU-Wähler. Sorry fuer alle Rechtsträumer und Tories. Aber Rechtsträumer haben verloren. Das zeigt auc die aktuelle Umfrage fuer Deutschland vom 09.12.2019.

>> Ein "hung parliament", eine Patt-Situation,

in der keine der beiden großen Parteien die Mehrheit bekommt<<

... wird m. E. eintreten.
Der eine Teil der Bevölkerung für den direkten Brexit mit Boris, der andere dagegen oder zumindest für ein neues Referendum mit Jeremy.

... und ja von beiden Seiten haben sich auch nicht wenige Wähler wahrscheinlich umentschieden, ob der Kapriolen aus den letzten Monaten, Jahren.

... das Ergebnis wird sich nicht verändern, keine klare Mehrheit, sagt meine Glaskugel.

Was für eine Spannung :)

Darstellung: