Ihre Meinung zu: Klimawandel: "Größte Naturkatastrophe in Deutschland"

26. November 2019 - 13:19 Uhr

Hitzetote, Dürren, Waldbrände, Ernteausfälle: Der Klimawandel hat unmittelbare Folgen auch für Deutschland, warnt das Umweltbundesamt. Auch die UN machen Druck: Die Staaten hinken beim Klimaschutz hinterher.

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Kommentare

was tun ?

verglichen mit 1990
hat Deutschland 240 Mill t CO2 im Jahr eingespart jetzt noch 760 Mill t
die EU hat 800 Mill t eingespart jetzt noch 3.500 Mill t
und die Welt ?
hat in der Zeit 12.100 Mill t mehr erzeugt

und täte die EU morgen gar kein CO2 produzieren
wären es immer noch 9.000 Mill t an Mehrbelastung

sollte man vielleicht mal der Realität ins Auge schauen

die Verursacher benennen
statt hysterisch am falschen Kriegsschauplatz kämpfen

Zusätzliche Todesfälle,

Zusätzliche Todesfälle, gesundheitliche Beeinträchtigungen, dramatisches Baumsterben, steigende Durchschnittstemperaturen, Artensterben, Extremwetterphänomene, Probleme bei der Trinkwasserversorgung - das alles nicht "irgendwo" sondern in unserem Land: Diejenigen, die die katastrophalen ökologischen Folgen nicht wahrhaben wollen und verdrängen, sollten doch zumindest die ökonomisch immensen Kosten und Folgekosten in den Blick nehmen: Nichts ist so teuer für unser Land und unsere Menschen wie eine weitere Verschleppung echter umsteuernder Klimapolitik. Es ist "die größte Naturkatastrophe in Deutschland, die wir in den letzten 50 Jahren hatten", sagt nicht irgendwer, sondern die Präsidentin des Umweltbundesamtes.

Und dann Kernkraftwerke zu früh abschalten ?

Wenn die Lage wirklich dramatisch ist, weshalb lässt man dann deutsche Kernkraftwerke nicht so lange laufen, bis alle CO2 emittierenden Kraftwerke durch regenerative Energien ersetzt sind ? Also erst Kohle abschalten, dann Gas und erst zum Schluss Kernkraftwerke.
Im letzten Bericht des IPCC spielt Kernkraft übrigens in fast allen Szenarien eine bedeutende Rolle.

Aha, alarmiert

BU Ministerin Schulze ist also alarmiert. So, so. Sind ja auch ganz neue Fakten. Hat man ja auch noch nie was von gehört. Kurz Mal ein bisschen Erschrecken und Alarmierung heucheln und dann wieder abtauchen ins Ungefähre. Wie gehabt. Alles muss man selber machen. Was für eine Tragikomödie.

Geht es auch was kleiner?

"Das ist die größte Naturkatastrophe in Deutschland, die wir in den letzten 50 Jahren hatten", hieß es von Präsidentin Krautzberger.
Wie üblich die gewohnte Schwarzseherei und alarmistische Berichterstattung.
Der Zweibeiner Mensch mit seiner beschränkten Auffassung glaubt, das der natürliche Klimawandel (seit Bestehen der Erde immer) mit technischen Mitteln und mit Geld aufzuhalten sei. Der Planet hat ein einziges Problem: Überbevölkerung.
Das ist zur Not lösbar, wird aber nicht vernünftig angegangen. Und wenn der Planet "böse" ist, dann macht er Vulkanausbrüche, Erdbeben, Metoriteneinschlag, usw. und der kleine Zweibeiner guckt dumm aus der Wäsche. 99% der Arten sind im Laufe der Erdgeschichte ausgestorben. Und wir werden auch dabei sein. Da nützen alle "klugen" Ideen des Zweibeiners nichts und das ist gut so.

Menschgemachter Klimawandel

Durch die exponenzielle Zunahme der Weltbevölkerung und den verständlichen Wunsch aller, endlich Lebensqualität auf 'westlichem' Level zu erreichen, ist ein Anstieg der Durchschnittstemparaturen nicht zu vermeiden:
Es wird recht schwierig, Milliarden Indern, Afrikanern und Chinesen zu erklären, dass sie bitte auf vorindustriellem Niveau weiterexistieren sollen.
Ich findes es arrogant und anmaßend, diesen Menschen den Lebensstandard verwehren zu wollen, den wir als selbstverständlich akzeptieren.

Die CO²-freie Energieerzeugung ist momentan nun einmal noch nicht annähernd in der Lage, den riesigen Hunger nach Wohlstand in den genannten Regionen zu decken.

Wie soll das gehen?

Wollen wir den ganzen - endlich! - aufstrebenden Staaten vorschreiben, sich doch bitte ein paar Jahrzehnte zu gedulden, bis sie, überspitzt gesagt, ihren Kühlschrank mit Bio-Energie betreiben können?

Deutlich sinnvoller wären - selbstverständlich parallel zur CO²-Reduzierung - Investitionen in Schutzmaßnahmen.

Kachelmann, Nuhr, der CDU--Millionär und Bierdeckel

spezialist werden sich jetzt wohl auf das Umweltbundesamt stürzen und Greta erst einmal in Ruhe lassen. Übrigens gehört Kretschmer von der CDU auch dazu, der ja gefragt oder nicht gefragt überall herausposaunt, dass Deutschland bereits genug getan hätte und jetzt andere Länder dran seien.

... und unsere Regierung tut nichts gegen den Klimawandel

Denn dieses "Klimapäckchen", das neulich verkündet wurde, diente mehr der Gewissensb eruhigung für die Politiker selbst und für deren Wähler (zu denen ich nicht gehöre).
Leider warten viele Bürger auf einen "Startschuss".
Jeder weiß, dass gerade die Fleisch"produktion" CO2 unnötig erhöht und auch der Wasserverbrauch dafür gigantisch ist:
Noch immer aber wird Fleisch in Massen gegessen. Nicht mal die Krankenhäuser bieten vernünftig zusammengestellte fleischlose Gerichte an und auch die allermeisten Restaurants haben nur Fleischgerichte auf den Speisekarten. Es wird den Menschen wirklich sehr schwer gemacht, sich fleischlos zu ernähren.
Es sollte eigentlich umgekehrt sein: Fleischlose Gerichte sollten die Regel sein und nur ab und zu sollte als Alternative auf den Speisekarten ein Fleischgericht stehen.
Aber auch in anderen Bereichen erkenne ich zu wenig Bestrebungen, CO2 einsparen zu wollen. Wann wird die Zulassung von Großlimousinen drastisch reduziert ?
Wann gibt es Tempolimits?

Kohlelobby bestimmt die Politik

Weil die Bundesregierung vor allem auf die Lobbies der großen Konzerne hört, insbesondere die fossile Energiewirtschaft, weigert sie sich wirksame Klimaschutzmaßnahmen anzugehen. Das Klimapaket besteht bestenfalls aus Maßnahmen in homöopatischen Dosen. Darum heißt es am kommenden Freitag, den 29.11.19 wieder heraus zum globalen Klimastreik! Der Druck auf die Regierung darf nicht nachlassen.

Mit diesemn Katastrophenalarm

kann ich nichts anfangen. Es gab bereits unter dem US Praesidenten Carter eine Studie, die die Langzeitauswirkungen der Klimaveraenderungen beschrieb. Das Ergebnis ernuechternd: Es wird besser oder es bleibt gleich oder es wird schlechter. Nachzulesen in "GLOBAL 2000".

Man kann mit Sicherheit sagen, dass sich die Welt veraendert. In vielen Kategorien. Horrorszenarien noch dazu von Wissenschaftlern sind unpassend. Warten wirs ab.

nur das Schaubild Treibhausgasemission anschauen

da braucht man über die Gründe und die Verursacher nicht mehr zu diskutieren

Es kommt näher - traurige Aussichten

Sibirien gast aus - jede Menge Co2 und jede Menge Methan. Ich gehe davon aus, dass dieser Prozess sich nicht mehr stoppen oder gar rückgängig machen lassen wird, selbst wenn wir unsere Ausgasung auf Null reduzieren würden.

Ich denke, wir können davon ausgehen, dass der Temperaturanstieg exponenziell (https://de.wikipedia.org/wiki/Exponentialfunktion) sein wird (genauso exponentiell wie die Vermehrung der Menschheit bis zu einem gewissen Zeitpunkt in der Zukunft) bis zu einem gewissen Zeitpunkt in der Zukunft, an dem es keine höheren Lebensformen auf der Oberfläche der Erde mehr geben wird.

Bis dahin: Mit Vollgas in den Abgrund!

klug und mit Bedacht

Ja, wir sollten handeln. Die Grafik zeigt uns: Der CO-2-Ausstoß steigt.

Die Kurven zeigen für diese vier Großemittenten zudem: Wenn die USA und EU-Staaten ihre Emissionen (ca. 11 Gigatonnen) sofort auf Null (!) setzten, lägen wir noch immer bei der katastrophalen CO-2-Emission von 1990 (ca. 18 Gt), denn China und Indien steigerten ihre Emissionen um genau diesen theoretischen Einsparwert von 11 Gt. Tendenz stark und stetig steigend!

Der Schlüssel zur Einsparung liegt somit vorrangig in China und Indien. Wir Europäer können nur mit gutem Beispiel vorangehen - und sollten das auch tun. Und zwar klug und mit Bedacht, nicht kopflos, wie es momentan viele zu sein scheinen.

Und: Wir müssen verstärkt international (ver-)handeln.

Vor 15 Jahren war es bereits 5-vor-12

Jetzt, wo es 5-nach-12 ist, mahnt und fordert man und man ist alamiert.

UN machen Druck

Die UN machen in der Weise Druck, dass 1,386 Milliarden Chinesen und 1,339 Milliarden Inder bis 2030 soviel CO2 ausstossen dürfen wie sie für richtig halten, 82 Millionen Deutsche aber das Klima retten sollen.

Bevorstehende Eiszeit in 70 er Jahre

Wie sich doch Katastrophenmeldungen ähneln. In den 70 er als man vor einer neuen Eiszeit gewarnt hatte, waren sinngemäß die gleichen Warnungen vor Sturmfluten, Dürren und Kältetoten vermeldet worden. Diese Artikel sind nach nahezu 50 Jahren nur in Vergessenheit geraten.

wer hätte das gedacht

die umweltfachfrauen sind entsetzt und bestürzt. hoffentlich werden sie, wenn sie ihr klares denken wieder haben, erstmal einen runden tisch und ein neues ministerium einrichten. wir haben uns ja kaum vom sauren regen erholt, und nun die nächste katasstrophe

@ azadi (14:11): genauso ist es!!

hi azadi
Ich kann Ihnen nur vollumfänglichst zustimmen:

Weil die Bundesregierung vor allem auf die Lobbies der großen Konzerne hört, insbesondere die fossile Energiewirtschaft, weigert sie sich wirksame Klimaschutzmaßnahmen anzugehen. Das Klimapaket besteht bestenfalls aus Maßnahmen in homöopatischen Dosen. Darum heißt es am kommenden Freitag, den 29.11.19 wieder heraus zum globalen Klimastreik!

Genauso ist es!!

Der Druck auf die Regierung darf nicht nachlassen.

exakto!! Der Druck muss viel mehr noch deutlich erhöht werden und die ganzen Kohletagebaue gehören ein fuer alle Male geschlossen und rekultiviert.

Indien hat

auf einem Territorium, was 1/3 kleiner als die EU umfasst 3 x soviel Einwohner. Tendenz steigent. Heute ca 1.3 Milliarden. Die Luft in den meisten indischen Staetten ist so belastet, dass jeder Atemzug eine Gefahr darstellt.

Alle diese Menschen wollen berechtigterweise ein besseres Leben und dafuer auch mehr Energie verbrauchen.

Wissenschaftler sollten sich mal richtige Loesungen ausdenken, anstelle Horrorscenarien an die Wand malen.

14:24 von Stefanqwer

Der Schlüssel zur Einsparung liegt
.
wer verlangt denn Einsparung ??
wenn die wenigstens nicht ihren Ausstoß vergrößern täten
wäre viel geholfen

Bequemer Fatalismus

@ Tarek94:
dass 1,386 Milliarden Chinesen und 1,339 Milliarden Inder bis 2030 soviel CO2 ausstossen dürfen wie sie für richtig halten, 82 Millionen Deutsche aber das Klima retten sollen.

Also freie Fahrt für deutsche Klimasünden? Weil es sich ja nicht lohnt, sich anzustrengen?

@ Tarek94 (14:28): Ihr Kommentar stimmt so nicht

@ Tarek94

Stimmt doch gar nicht. Sie haben offenbar den Artikel nicht richtig gelesen. Siehe dieser Absatz:

https://www.tagesschau.de/ausland/un-unep-klima-103.html

Der Hauptgrund liegt aus Sicht der UN in dem nach wie vor zu hohen CO2-Ausstoß, hauptsächlich in den G20-Staaten. Die klimaschädlichen Emissionen müssten zwischen 2020 und 2030 jährlich um 7,6 Prozent sinken, um die Erderwärmung wie angestrebt einzugrenzen.

oder der Absatz:

Um den Klimawandel effektiver zu bekämpfen, müssten nun alle handeln, forderten die UN - jede Stadt, jede Region, jedes Unternehmen und jeder Mensch. Die Bevölkerung ihren "ökologischen Fußabdruck" durch Veränderungen im Alltag den Anforderungen des Klimawandels anpassen. Und die Staaten müssten aufgrund "unser gemeinsames Versagen, frühzeitig und entschlossen gegen den Klimawandel vorzugehen", "drastische Kürzungen der Emissionen" durchsetzen.

Greifbare Gründe wie

Greifbare Gründe wie Bevölkerungsexplosion, Kriege und Vertreibung, Wasserdiebe und Landräuber werden gar nicht tangiert. Statt dessen wird auf nicht fassbare CO2-Statistiken, Fleischesser und Autofahrer eingeschlagen.
Man sollte mal hinterfragen, warum von bestimmten Gruppen gerade diese Themen so nach oben gepusht werden. Selbst auf die Gefahr hin, daß Kernindustrien und Energiemix zerstört werden.

@ 13:52 von Jan Reiter

Ja das frage ich mich auch schon sehr lange, zumal es ja auch bereits sehr viel weiter entwickelte Kerntechnologien gibt. Das könnte unter Umständen auch ein Exportschlager "Made in Germany" werden, wenn dem nachgegengen würde. Irgendeine Lobby hat hier ordentlich Schaden angerichtet.
Traurig dass dem zugesehen wird, schlimm dass der Wohlstand noch immer über dem Hirn steht.

Ins Humoristische gezogen

@ Ludde:
Wie sich doch Katastrophenmeldungen ähneln. In den 70 er als man vor einer neuen Eiszeit gewarnt hatte ...

Waren das vielleicht Kabarettisten? Aber kein Wissenschaftler hat in den 70ern vor einer Eiszeit gewarnt.

Die Klimakatastrophe ist auf

Die Klimakatastrophe ist auf jeden Fall die größte angekündigte Katastrophe der Menschheitsgeschichte. Angekündigt, bisher jedoch nicht wirklich eingetreten. Ich finde es ungeheuer schwer in dieser ganzen Klimadebatte die Spreu vom Weizen zu trennen. Zu viele Berichte über angekündigte oder angebliche Erderhitzungen, die ich einfach nicht ernst nehmen kann. Andererseits haben wir weltweit eine Krise der Umwelt. Die Aufregung um die Rolle von CO2 verstellt meiner Ansicht nach nur den Blick auf die wahren Probleme, die durch ein ungebremstes Streben nach Profit verursacht sind. Warum weisen die Vertreterinnen der Klimabewegung nicht auf Rüstung, Krieg und den Klassenkampf der Reichen gegen die Armen hin, sondern nehmen Ehrungen und Lob derjenigen in Empfang, die nichts getan haben, um die Krise zu verhindern? Das macht mir Stirnrunzeln.

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