Kommentare

Worauf überhaupt basiert ...

die zweifelhafte Vorstellung, wir bräuchten eine ausgefeilte Sicherheitsstrategie auf der Grundlage Militärischer Optionen?
Bräuchten wir nicht viel mehr eine Friedens, Freiheits und Sozial auf der Basis einer unbedingten Eine Welt Strategie, brauchen wir nicht Frieden statt Krieg? Ist Krieg nicht nur ein Ablenkungsmanöver uns von wichtigen Dingen abzulenken und fern zu halten?

Eigentlich hatte ich gedacht

Eigentlich hatte ich gedacht das wir solche Diskusionen in Deutschland nie wieder führen müssten. Natürlich brauchen wir eine gemeinsame Strategie in Europa, nur mit Sicherheit keine militärische. Schon vergessen Europa wurde gegründet um den Frieden zu bewahren und nicht um militärische Stärke zu beweisen. Vieleicht sollten wir uns lieber auf friedliche Projekte besinnen, wie fairen Handel, Beseitigung des Hungers auf der Welt ( ca 15000 Kinder sterben auf dieser Welt jeden Tag an Hunger ). Nun kommt mir bitte nicht wieder mit China oder Russland bedrohen den Weltfrieden, was den Weltfrieden bedroht ist die Politik der USA mit ihren Kriegen und Systhemchanges. Wacht endlich auf Europa bringt euch mehr ein aber friedlich!!! Zeigt den Kriegstreibern dieser Welt das wir da nicht mehr mitmachen.

auch wenn...

... es vieles gibt, womit ich mit KK nicht einverstanden bin, so bin ich voll ihrer Meinung, dass sich Deutschland international militärisch mehr beteiligen müsste. Ich hoffe, dass sie davon nicht abrückt.

Die Gleichung

mehr Verantwortung = mehr Gewaltpotenzial
scheint von der Mehrheit der Medien und Parteien kritiklos angenommen zu werden.

Wenn dann irgendwann jemand die Frage "Wollt ihr die totale Verantwortung?" stellt, wird es zu spät sein.

Verteidigungsexperte...

Zitat:" Die NATO ist von einem Verteidungsbündnis zur Angriffsmaschine mutiert. Diese Maschine produziert aktuell Millionen von Flüchtlingen im gesamten arabischen Raum. Und sie alle wollen nach Europa und damit auch nach Deutschland." Willy Wimmer - ER sollte der nächste Kanzler werden!!

Götterdämmerung am Horizont

Im deutschen Sicherheitsrat sitzen dann auch Vertreter der Industrie, Konzerne und Verbände. Die schicken dann deutsche Soldaten nach Bolivien um das Lithium zu holen, das der Präsident Morales nicht rausgeben will. Deutsche Soldaten werden dann in den Kongo geschickt um Kobalt zu holen.

Zurück zur Kanonenbootpolitik von Kaiser Wilhelm II.?

Verteidigungsexperte:"Noch kein ausgereifter Pl...

In dem Artikel steht:"Politiker fast aller Parteien fordern,daß Deutschland mehr Verantwortung übernimmt".

Was heißt das ? Ein Chiffre für Militäreinsätze und Interventionismus.
Mehr Verantwortung,natürlich in der ganzen Welt,darunter geht es nicht.Was für eine Anmaßung ?
Nicht,daß das internationale Kräfteverhältnisse sich mal gegen solche Pläne
entwickelt.

kein ausgereifter Plan?

Das einzig sinnvolle wäre aus der NATO auszutreten und alle BWs nach Hause zu holen.

@15:53 von Wiederstand Jezt - nicht nur die USA

Dem ersten Teil ihres Beitrags stimme ich zu.

Im 2. Teil schreiben Sie: "was den Weltfrieden bedroht ist die Politik der USA mit ihren Kriegen und Systhemchanges." Auch dem kann ich noch zustimmen.
Aber auch Russland und China sind Mächte, die ihr Imperium, ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss ausweiten wollen.

Und es gibt noch kleinere Mächte, die im Prinzip nicht bessere sind, aktuell macht Erdogans Türkei (Erdogans Türkei ist nicht unbedingt die Türkei aller Bewohner der Türkei) Schlagzeilen, obwohl sie schon viel früher den Bürgerkrieg in Syrien durch Unterstützung islamistischer Milizen befeuert hat.

Und jetzt werden auch bei uns in Deutschland mit AKK die Stimmen lauter, die verkünden, Deutschland müsse militärisch noch mehr im Ausland aktiv werden.

ALLEN Kriegstreibern sollten wir entgegentreten und ich unterstütze ihre Aussage: "Vieleicht sollten wir uns lieber auf friedliche Projekte besinnen, wie fairen Handel, Beseitigung des Hungers auf der Welt."

AKK Nationaler Sicherheitsrat

Liebe Mitforisten,
mit Bestürzung/Entsetzen lese ich die Kommentare , wie viele von Ihnen militärische Auseinandersetzung, Eingriff in Kriege, etc. tolerieren oder unterstützen; z.B. erstmal die BW einsatzfähig machen. Ich bin Stolz auf den Teil unseres GG, indem geächtet und unter Strafe gestellt wird, daß Deutschland an kriegerischen Auseinandersetzungen teilnimmt oder diese unterstützt. Unsere BW darf nur der Landesverteidigung in unserem Land dienen und auch erst dann, wenn alle anderen Mittel versagt haben, als ultima ratio. Bis dahin ist es Aufgabe unserer Regierung/Politik solche zu vermeiden und Vermeidung zu Unterstützen/Herbeizuführen mit allen politischen (und wirtschafltichen Mitteln) - shame on you politics! Am besten eingebettet in einem europäischem Verteidigungssystem. Keinesfalls dürfen wir Kriegstreiber (USA, nun Türkei, Russland, GB Falklands) auch noch unterstützen. Es ist bereits zuviel Leid den Menschen zugefügt worden und da sollten wir einen Gegenpunkt set

„Noch kein ausgereifter Plan“

Da hat der Verteidigungsexperte wohl recht.
Verwundert bin ich über den Satz, ob AKK zuerst besser das europäische Projekt PESKO, das seit Ende 2017 ins Leben gerufen wurde und 25 Europäische Mitglieder inclusive Deutschland umfasst, aber ohne England, Malta und Dänemark auskommen muß, ins Boot geholt hätte.
Das wäre ja nach dem Außenministerium nun wiederum eine Institution, diesmal auf europäischer Bühne, die sich übergangen fühlen könnte. Ich kann Verteidigungsministerin Frau Kramp-Karrenbauer nicht verstehen.

Habe

mal den "ECFR" im Internet gesucht.Für mich ist der Mann mehr Lobbyist als Experte.

@15:53 Widerstand Jetzt

100%Zustimmung.
Danke.

@15:34 von Rumpelstielz

"Worauf überhaupt basiert die zweifelhafte Vorstellung, wir bräuchten eine ausgefeilte Sicherheitsstrategie auf der Grundlage Militärischer Optionen?
Bräuchten wir nicht viel mehr eine Friedens, Freiheits und Sozial auf der Basis einer unbedingten Eine Welt Strategie, brauchen wir nicht Frieden statt Krieg?"

Stimmt! Eine "Friedens, Freiheits- und Sozialstrategie" auf der Basis der Erkenntnis, dass wir "Eine Welt" sind, könnte Frieden schaffen.

Aber leider konkurrieren ja die Nationalstaaten um Ausweitung ihrer Einflussphären, um Märkte und Profit.
Darin liegt m.E. die Antwort auf Ihre erste Frage.

Kanonenbootpolitik

"...dass die Sicherheit der wesentlichen Handelswege auch zu unseren politischen Sicherheitsinteressen zählt"
Am Persischen Golf eingreifen, wenn Iran meint Sanktionen erwidern zu müssen?

"In diesem Bereich könnte Deutschland, aber vor allem Europa stärker auftreten, etwa als Vermittler bei Konflikten wie dem im Südchinesischen Meer."

'Stärker auftreten als Vermittler'?
Wie? Mit militärischen Mitteln? China einen Krieg androhen, wenn es nicht zuhört?

Politik, die sich zum verlängerten Arm der Wirtschaft macht. Zur Not mit Militäraktionen den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen und Exportmärkten sichern. Sind dann Tote mit vorgesehen?

Könnte ein Konzept aus großimperialer Kolonialzeit sein.

Nachdem man im Innern versagt hofft man mit außenpolitischem Großmachtsgetue davon abzulenken und die Bürger hinter sich zu schaaren. Was für eine erbärmliche Politik.

6:12 von werner1955

"Das einzig sinnvolle wäre aus der NATO auszutreten und alle BWs nach Hause zu holen."

Meine Zustimmung!
Was den Kampf gegen den Terror betrifft:
1. der kann letztlich nur gewonnen werden, wenn man Unrecht abschafft und sich um Wiedergutmachung von begangenem Unrecht bemüht.
2. Bei köpfenden dschihadistischen Verbrecherbanden wäre der Einsatz einer durch die UN beauftragten Kampftruppe denkbar. So könnte nicht ein einzelnes Land unter der Fahne des „Kampfs gegen den Terrorismus“ eigene Interessen verfolgen.

Ein Bundespräsident AD Köhler

Ein Bundespräsident AD Köhler musste dafür gehen. KK hat es anders gesagt aber meint genau das Gleiche. Schön verpackt in eine "Europäische Strategie" die aber am Ende wieder die Kleinen Partner benachteiligt und die großen Lobbyverbände und deren Klientel Kasse machen lässt.
Köhler damals:
"...es könne sein, dass „im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen - negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. Alles das soll diskutiert werden und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg“."
Sind wir mit KK.

Es

geht doch darum das AKK die einflussreichen Transatlantiker und ihre Denkfabriken hinter sich bringen will,wo hat sie denn sonst noch Rückhalt.

Die Verfassung muss geändert werden!

Nun sind ja langsam alle verstorben, die noch die Schrecken des Krieges erlebt haben, und deshalb in der Verfassung festhielten, dass von Deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen darf und die BuWe rein defensive Aufgaben hat. Aber wo der Ami doch auf Schröder so böse war, weil er keine deutschen Truppen in den Irak schicken wollte, hat Frau Merkel nach einer Schultermassage durch George W. Bush in Heiligenhafen angefangen, sich mehr bei den Amis "zu engagieren". Also, Angela, nun noch eine Verfassungsänderung für die Freunde jenseits des Atlantik, und du wirst in die Geschjchte eingehen!

@ustdigital um 16:34

Im Prinzip beschrieb Herr Köhler nur das, was schon in den 1970er/80er ( Carter Ära) Einzug in das nato-statut gefunden hatte.
Deshalb habe ich nie verstanden warum der einzige Politiker gehen musste, der dieses Statut überhaupt kannte.

Der ganze Schmuh ist 40 Jahre alt.
Spitzenpolitiker........

Um nicht wieder einmal......

gegen unsichtbare Mauern zu stoßen, formuliere ich meinen Kommentar weichgespült! Mit äußerster Zurückhaltung kann ich manche Foristen nur noch als naiv bezeichnen und erkenne Parallelen zu Pipi Langstrumpf usw. Ich bin kein Fan von Frau AKK, sehe aber auch nicht, daß sie die Wiederbelebung des preussischen Militarismus fordert! Sie spricht nur das aus, was ihr von Frau Merkel zugewiesen wurde, ist also nicht mehr als ein Testballon. Was ist an der Forderung zu einem nationalen Sicherheitsrat so verwerflich? Diese Einrichtung gibt es bekanntermaßen nicht nur in den USA, Frankreich oder Großbritannien! Und Außen- oder Sicherheitspolitik ist eine Bündelung von allen Möglichkeiten und Alternativen und nicht auf das Militär beschränkt. Außerde, sollte bekannt sein, daß die Bundeswehr weder jetzt, noch mittelfristig die personellen, finanziellen und materiellen Möglichkeiten haben wird, eine nennenswerte Rolle zu spielen.

Hilflosigkeit und Überforderung

Ich bin entsetzt und traurig, wie schnell Werte über Bord geworfen werden sollen, die Millionen von Menschen mit tragen und achten, nur um nun die Hilflosigkeit und Überforderung einer GroKo zu vertuschen. Das Verteidigungsministerium und AKK sollen dafür Sorge tragen den „Laden“ für den zwar hoffentlich nie eintretenden Fall einer möglich werdenden Verteidigung in Funktion zu halten. Das habe ich so verstanden sei die Aufgabe der Bundeswehr und des zuständigen Ministers. Machtbestrebungen Richtung militärische Interventionen im nahen Osten oder im chinesischen Meer lehne ich 100% ab.

16:54 von karlheinzfaltermeier

Was ist an der Forderung zu einem nationalen Sicherheitsrat so verwerflich? Diese Einrichtung gibt es bekanntermaßen nicht nur in den USA, Frankreich oder Großbritannien!

Das `Argument´ `die anderen haben/machen das ja auch´ ist ja nun wirklich kein Argument.
Damit könnte man alles rechtfertigen (wird ja auch gerne so gemacht).
Die USA haben die Todesstrafe, Frankreich lässt sich regelmäßig von Deutschland erobern und GB existiert sehr bald nicht mehr. Vorbilder für uns ?
Wir haben das Parlament, das reicht. Einen sinnfreien `nationalen Sicherheitsrat´ brauchen wir nicht. Ja, zugegeben, wenn Pompeo vor der Tür steht, kann man mal einen Spruch bringen, damit dessen Besuch nicht gar zu peinlich wird. Aber jeder sollte wissen, dass es eben nur darum geht, diesen Proleten ruhigzustellen.
Deutschland/EU hat Mittel, es setzt sie nur nicht ein. Jedes `böse´ Land dieses Planeten könnten wir mit Embargos und Wirtschaftssanktionen dazu bringen, nach unserer Pfeife zu tanzen.

16:54 von karlheinzfaltermeier

"Was ist an der Forderung zu einem nationalen Sicherheitsrat so verwerflich?"
Sie redet auch von mehr Auslandseinsätzen und 2% Rüstungsausgaben vom BIP, was dann jeder fünfte bis sechste Euro vom Bundeshaushalt wäre.
Wer ist hier naiv.

Die Heuchelei all dieser vorgeblichen...

...Friedensstifter liegt vor allem
darin begründet, dass für sie
alle in entlarvender Weise ein
mehr an Verantwortung wie
selbstverständlich ein mehr an
Gewaltpotenzial für militärisches
eingreifen zu bedeuten scheint!?!
Offenbar auch für Frau KK!
Warum könnte ein durchaus
wünschenswertes "Mehr" an
Verantwortung nicht auch ein
deutliches mehr an internationalem
Standing im Bereich von FRIEDENS-
Verhandlungen, wie z.B. die
Schweiz, oder Österreich sein?!?
Wäre es nicht eine großartige Sache,
wenn ein Land wie Deutschland
als Anstifter zweier Weltkriege
sich jetzt wirklich und wahrhaftig
auf die Ausrichtung internationaler
Friedenspolitik dienender Aktionen
und der professionellen Moderation
von Verhandlungen auf der Ebene
von streitenden Nationen etablieren
würde?!?
Deutschland als ständiger Sitz und
Mittelpunkt internationaler
Friedensverhandlungen, DAS
wäre für mich in der Tat ein
MEHR als notwendiges Momentum
der Übernahme von Verantwortung,
sowohl historisch als auch moralisch!

16:45 patzie

"Es geht doch darum....."

diese abgelesene Rede war ein geplanter Kotau vor Pompeo. (Dieser wird sich eins gegrinst haben).

Läuft das alles noch unter Verteidigung?

Experte Janning:
"Die Absprache mit allen europäischen Partnern, nicht nur mit Frankreich, ist aber essenziell für eine langfristige Strategie, auch weil die USA sich zunehmend aus internationalen Konflikten zurückziehen."

Zweck und Richtung dieser "essenziell langfristigen Strategie" wären dann mal interessant zu wissen. Da bleibt der Experte aber ebenfalls nebulös, indem er sich darauf beschränkt, was alles noch fehlt und nicht regelbar sein wird.

Es kann aber nicht das Ziel sein, dass Europa absehbar die Konflikte bedient, welche die USA aufgrund ihres Rückzugs hinterlässt. Im übrigen teile ich diese Rückzugsthese nicht, weil die USA ihre Einmischung in die Weltpolitik keineswegs aufgeben wird. Für ihre Interessen werden sie weiterhin Konflikte auslösen und die Bündnispartner gängeln oder von ihnen Unterstützung verlangen.

Und soll diese europäische Strategie dem nacheifern, indem sie in Regionen, die für die USA uninteressant sind, eine ähnlich militärische Präsenz planen?

"Noch kein ausgereifter Plan"

Hat die Bundesverteidigungsministerin AKK überhaupt einen ausgereiften Plan, wenn sie Bundeskanzlerin werden will. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen, ohne sie jemals mit der Regierung und der NATO abgesprochen zu haben. Sie will anscheinend nur ihr Profil stärken. Aber die Bürger wollen, dass sie ihre Interessen vertritt und nicht gegen sie arbeitet.

Durchblick ?

Ein Sicherheitsrat.
Und wieder ein neues Symbol.
Ich würde mir eine Verteidigungsministerin wünschen , von der ich den Eindruck gewinnen kann, sie hätte ihre herausragende Stellung wirklich begriffen.
Es ist ja bald Weihnachten.
Noch mehr Institutionen beseitigen doch nicht das Grundproblem der Ausrüstung.
Sicherlich wäre im Sicherheitsrat auch ein Außenminister anwesend. Mit dem `müsste´ sich Frau Kramp-Karrenbauer ja dann unterhalten.(-:
Als Kanzlerkandidatin sollte sie sich eventuell keine zu engen Leitplanken aufstellen um geführt zu werden.
Wenn sie bis Ende des nächsten Jahres 350 fahrende Panzer, 300 fliegende Flugzeuge und Hubschrauber usw. auf die Kette bekommt , dann hat sie für meine Begriffe genug für die Verteidigung erreicht. Dann hat sie Führung erlernt. Wenn sie es auf ihrem gewählten Weg ( ich finde den echt schwieriger) erreicht, auch gut.
Manchmal braucht es aber etwas mehr als politisches Denken in einer hierarchischen Organisation.

@Silverfuxx um 17:08Uhr

Ihre Ansicht und die mancher Foristen kann ich nur als naiv und weltfremd bezeichnen! Um Eines klarzustellen: ich wünsche keineswegs die "Kanonenboot"-Politik zurück, stelle aber fest, daß permanent nach ihr gerufen wird, wenn sich jemand nicht an die "Regeln" hält. Bitte erläutern Sie auch, was die Todesstrafe (übrigens nicht in allen Bundesstaaten!) in den USA oder historische Traumata eines Teils der französichen und britischen Bevölkerung und Medien schlich mit einem nationalen Sicherheitsrat zu tun haben! Und erläutern Sie bitte auch, über welche wirksamen Mittel Deutschland verfügt im Rahmen von Embargos und Wirtschaftssanktionen, ohne daß sofort "liebe" Freunde als Ersatz in die Bresche springen! Ich fürchte, ich bin weit mehr Realist und sehe fast täglich, daß Palmwedelschwingen zu keinem Erfolg führt.

16:26 von Inge N ...das halte ich für ...

eine unzulängliche Beschreibung der Gegenwart... "ja die Nationalstaaten...." Es sind nur einige, besonders vorwitzige - vornehmlich solche, denen der sog. "Westen" im laufe seiner obskuren Hegemonialpolitik zeitweise die Luft abgedreht hat und dann die, welche jetzt besonders unter dem Fehlen einer säkularen Antithese zu ihren "Feudalsystemen" leiden. Mit dem Rest sollte man sich unterhalten und einen Plan schmieden können … wenn einem die öde Konfrontationspolitik mal zum Halse heraus hängt.

15:59 von kommentator_02

"Die Gleichung

mehr Verantwortung = mehr Gewaltpotenzial
scheint von der Mehrheit der Medien und Parteien kritiklos angenommen zu werden.

Wenn dann irgendwann jemand die Frage "Wollt ihr die totale Verantwortung?" stellt, wird es zu spät sein."

Auf den Punkt gebracht, lieber Kommentar_02.

Hier schrieb schon mal jemand, dass das mal wieder Zeit für die Bürger ist - denn nur wenige von ihnen teilen die erwähnten befremdlichen Wünsche einiger Politiker.

"Die Straße" ist für solche Dinge die richtige Plattform, sagte vor einem knappen Jahr eine Forscherin.

16:46 von DeHahn

"Nun sind ja langsam alle verstorben, die noch die Schrecken des Krieges erlebt haben, und deshalb in der Verfassung festhielten, dass von Deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen darf und die BuWe rein defensive Aufgaben hat"

Ja, sie sind fast alle schon verstorben.

Aber, wie es aussieht, gibt es noch genügend Bürger, denen dieser Schock dennoch in den Knochen sitzt und vielleicht gerade erst jetzt so richtig in die Knochen gefahren ist.

Diese sehen vielleicht erst jetzt, WIE wertvoll unsere Verfassung ist: jetzt, wo einige sie wieder rückgängig machen wollen.

17:17 von 1.Senator

"Warum könnte ein durchaus wünschenswertes "Mehr" an Verantwortung nicht auch ein deutliches mehr an internationalem Standing im Bereich von FRIEDENS-Verhandlungen [...] sein?!?

Wäre es nicht eine großartige Sache, wenn ein Land wie Deutschland als Anstifter zweier Weltkriege sich jetzt wirklich und wahrhaftig auf die Ausrichtung internationaler Friedenspolitik dienender Aktionen und der professionellen Moderation von Verhandlungen auf der Ebene von streitenden Nationen etablieren
würde?!?"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Das war ja auch eigentlich lange unsere Vision, wenn vielleicht auch noch nicht so deutlich, wie es jetzt deutlich wird.
GEÄUSSERT hat Merkel sich oft in diesem Sinn.

Dafür lohnt es sich tatsächlich, sich einzubringen.

verteidigungsexperte-noch-kein-ausgereifter-plan

Lieber texdan, Sie schreiben :"auch wenn...
... es vieles gibt, womit ich mit KK nicht einverstanden bin, so bin ich voll ihrer Meinung, dass sich Deutschland international militärisch mehr beteiligen müsste. Ich hoffe, dass sie davon nicht abrückt."

Lieber texdan, AKK wünscht sich einen Flugzeugträger für die Bundeswehr.....(Söder ="assistiert" ihr dabei aus Leibeskräftem, wie wir aus den Medien erfahren). Warum sind diebeiden so "scharf" auf einen eigenen Flugzeugträger? (der bekanntlich eine reine Angriffswaffe darstellt).
AKK will, dass die Bundeswehr im Süd-Chinesischen Meer =>"präsent sei"...sagte sie. Frage : Ist dazu der Flugzeugträger gedacht ??? Welchen "Beitrag" leistet die Bundesmarine, (zur Nato!) wenn sie im Südchinesischen Meer =>China provoziert ?

Nato = ein Pakt im Nordatlantik.
Frage an Sie lieber texdan: Was hat die Nato im Südchinesischen Meer zu suchen ?
Streit ??? ...und "Sie hoffen, dass sie davon nicht abrückt?"
Bitte erklären Sie uns dies näher !

Erst vor der eigenen Haustüre

Warum deutsche Soldaten ins Ausland? Warum konzentriert sich Deutschland nicht erstmal um seine eigenen Baustellen? Sei es beim Thema Rassismus oder Anschlägen gegenüber Ausländern, überall hat Deutschland noch viel zu tun.

Bevor man die Welt retten will, sollte man erstmal hierzulande für Ruhe u. Ordnung sorgen. Und solange weiterhin Migrantenunterkünfte brennen, sehe ich dringenden Handlungsbedarf.

@ 15:34 von Rumpelstielz

Danke! Und volle Zustimmung!

verteidigungsexperte-noch-kein-ausgereifter-plan

Lieber Bernd Kevessligeti, Sie schreiben ganz in meinem Sinn: Politiker fast aller Parteien fordern, daß Deutschland mehr Verantwortung übernimmt.
...und fragen : Was heißt das ? Ein Chiffre für Militäreinsätze und Interventionismus. Mehr Verantwortung, natürlich in der ganzen Welt, darunter geht es nicht. Was für eine Anmaßung ?"

ich stimme Ihrer Abneigung gegen diese Anmaßung absolut zu !

Ich stelle die Frage :"Was soll immer das Schlagwort der =>"Verantwortung" aus dem Mund von Politikern ?
Welcher deutsche Politiker (nach 1945!) stellte sich jemals =>der Verantwortung für sein Tun ? =>Keiner ! Sie gingen einfach (mit dem Pensionsanspruch in der Tasche).
Aber unzählige Politiker (aller couleur !) versprachen großspurig (...vor der Wahl !) : =>"Wir wollen Regierungsverantwortung übernehmen !" Was heißt das eigentlich ?
Bitte, =>wer in diesem Forum kann uns das erklären ?

16:06 von Bagheria

Verteidigungsexperte...

Zitat:" Die NATO ist von einem Verteidungsbündnis zur Angriffsmaschine mutiert. Diese Maschine produziert aktuell Millionen von Flüchtlingen im gesamten arabischen Raum. Und sie alle wollen nach Europa und damit auch nach Deutschland." Willy Wimmer - ER sollte der nächste Kanzler werden!!
///
*
*
Diese mutierte Nato steht also dem friedliebenden Iran bei allen Konflikten auf dem afrikanischen Kontinent gegenüber?
*
Auch in Afghanistan sichert sie nur mit der Friedensmisssion die Kokaineinnahmen der Taliban.

verteidigungsexperte-noch-kein-ausgereifter-plan

Lieber werner1955, Sie schreiben :"...kein ausgereifter Plan ? Das einzig sinnvolle wäre aus der NATO auszutreten und alle BWs nach Hause zu holen."
Ich stimme zu !
Übrigens, Trump hat doch dieser Tage wieder mal "gedroht", dass er die US-Truppen aus der BRD abziehen werde, wenn nicht die 2%des BIP bezahlt werden für die Nato.

Dies war eine einmalig-gute Gelegenheit, den Abzug der US-Besatzer zu erreichen.
Aaaber, unsere verantwortlichen Politiker leiden unter einem Syndrom, das (seinerzeit) bereits =>Karl Valentin erkannte :=>" Mögen hätten wir schon wollen, ...aber dürfen haben wir uns nicht getraut!"
Deshalb bleibt es bei dem, was Obama sagte : "Germany is an occupied country...and that will stay so....."

re von ONYEALI 20:17

Vielleicht ist denen etwas zu Kopf gestiegen.Vielleicht leiden die an Selbstüberschätzung.Die glauben in der "Welt" beliebt zu sein.Oder es geht einfach um die Absicherung wirtschaftlicher Dinge,wie Rohstoffe,Märkte etc.

Grössenwahn stet uns nicht

Deutschland sollte lieber erstmal seine NATO Pflichten erfüllen. Europa ist allein schon zu schwach, um sich zu verteidigen. Geschweige denn den Weltpolizisten zu geben. Die BW ist zur Zeit überdies nur eine leere Hülle, unfähig zur Landesverteidigung. Abgesehen davon haben wir doch ausreichend schlechte Erfahrungen mit deutschen „Weltmachtsfantasien“ gemacht?!

Wir haben schlicht keine Armee - und zahlen viel dafür

um hier auf "dicke Hose" machen zu wollen. Es ist mir übrigens ein Rätsel, warum bisher kein einziger Politiker (oder Journalist?) uns allen etwas mal erklären konnte:
.
Der deutsche Steuerzahler gibt rund 59,5 Mrd. Dollar für seine kleine, kaputte "Armee" aus.
.
Die Briten zB. geben rund 60 Mrd. Dollar aus. Also nicht viel mehr, haben aber eine Atom-Ubootflotte, Internkontinentalraketen, diverse moderne Zerstörer, Fregatten nebst Marschflugkörpern, 400 Kampfpanzer, viele Hubschrauber, Docklandungsschiffe, Hubschrauberträger, unterhalten internationale Standorte auf den Falklands, Zypern, Gibraltar usw. ect. pp.
.
Ähnliches könnten wir auch mit Frankreich durch deklinieren.
.
Solange die "Bundeswehr" nur ein großes, schwarzes Loch, bzw. eine Blackbox ist, in der nie ganz klar ist, wohin die vielen Steuergelder fließen, wäre ein Aufräumen der Strukturen wichtiger, als diese maroden Strukturen nun erneut für eine neue Idee einsetzen zu wollen.

Verteidigungsexperte sagt: "Noch kein ausgereifter Plan"

„Und es fehle das Wichtigste: eine gesamteuropäische Strategie.“
Das ist wahr, ohne eine gesamteuropäische Strategie bleibt Deutschland immer nur ein Anhängsel der USA. Da kann Frau Merkel viel von Freunden und Freundschaft mit den USA reden. Das war einmal. Heute ist Europa bzw. die EU realistischer.

20:08 von pxslo

Erst vor der eigenen Haustüre

Warum deutsche Soldaten ins Ausland? Warum konzentriert sich Deutschland nicht erstmal um seine eigenen Baustellen? Sei es beim Thema Rassismus oder Anschlägen gegenüber Ausländern, überall hat Deutschland noch viel zu tun.

Bevor man die Welt retten will, sollte man erstmal hierzulande für Ruhe u. Ordnung sorgen. Und solange weiterhin Migrantenunterkünfte brennen, sehe ich dringenden Handlungsbedarf.
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*
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Vergessen Sie nicht die 14tätige Brandserie in Leipzig, aber auch dafür ist die BW nicht zuständig.

Boris.1945, 20:33

Auch in Afghanistan sichert sie nur mit der Friedensmisssion die Kokaineinnahmen der Taliban.

Sie haben so was von Null Ahnung, echt erschreckend! In Afghanistan wird Opium angebaut, daraus kann z.B. Heroin und Morphium hergestellt werden, aber ganz sicher kein Kokain.
Kokain wird aus den Blättern des Coca-Strauchs gewonnen, der in Bolivien, Columbien und Peru heimisch ist.

ONYEALI, 20:33

Ich stimme Ihrem Kommentar im Großen und Ganzen zu, allerdings ist
"Deshalb bleibt es bei dem, was Obama sagte : "Germany is an occupied country...and that will stay so....."
falsch. Obama hat diese Aussage nie gemacht, es handelt sich um eine rechte Verschwörungstheorie.

/verteidigungsexperte-noch-kein-ausgereifter-plan

Lieber sausevind, Sie äußern hier eine große FriedensSehnsucht,=>...der auch ich anhänge !

Sie fragen : "Wäre es nicht eine großartige Sache, wenn ein Land wie Deutschland (als Anstifter zweier Weltkriege) sich jetzt wirklich und wahrhaftig auf die Ausrichtung internationaler Friedenspolitik dienender Aktionen und der professionellen Moderation von Verhandlungen auf der Ebene von streitenden Nationen etablieren
würde?!?"

Ich stimme Ihnen absolut zu und ("ich sehe am Horizont") folgendes Szenario :=> Merkel wendet sich an Putin mit folgendem =>Vorschlag : =>Putin soll allen Europäischen Staaten vorschlagen, dass ein absoluter => Friedens-Vertrag geschlossen wird, ...der =>für alle künftigen Zeiten gelten soll. =>Unkündbar und universell-geltend, für alle europäischen Staaten!"

Dann wäre die Nato auf einen Streich nicht mehr aktuell...Alle unsere Wehr-Ausgaben könnten dem Deutschen Volk für Sozial-Aufgaben zur Verfügung stehen.

Bleibt die Frage : "Getraut sich Merkel das?

Korrektur zu meinem Beitrag von 20:44

Deutschland gibt rund 49,5 Mrd Dollar aus.
Großbritannien rund 50,0 Mrd Dollar.
.
Die militärischen Unterschiede sind bei fast gleichem finanziellen Aufwand gigantisch. Woran liegt das? Wohin fließt unser Steuergeld genau, wenn wir es in den "Verteidigungshaushalt" stecken?

verteidigungsexperte-noch-kein-ausgereifter-plan

Hallooo. lieber kommentator_02....auf mein Obama-Zitat =>"Germany is an occupied country...and that will stay so....."
schreiben Sie sehr überzeugt :

"falsch. Obama hat diese Aussage nie gemacht, es handelt sich um eine rechte Verschwörungstheorie."

Höfliche Anfrage : Bitte, wie können Sie einen =>negativen Beweis=> "behaupten"? ...und als=>"Verschwörungstheorie" abtun??

Ich selber habe diese Worte im öffentlichen deutschen Fernsehen gehört und Obama sprechend ...gesehen,...da war er in Bayern zu "Besuch"....nach seiner "Amtszeit"!!!!

@1.Senator - 17:17

"Warum könnte ein durchaus wünschenswertes "Mehr" an Verantwortung nicht auch ein deutliches mehr an internationalem Standing im Bereich von FRIEDENS-Verhandlungen, wie z.B. die Schweiz, oder Österreich sein?!?

Wäre es nicht eine großartige Sache, wenn ein Land wie Deutschland als Anstifter zweier Weltkriege sich jetzt wirklich und wahrhaftig auf die Ausrichtung internationaler Friedenspolitik dienender Aktionen und der professionellen Moderation von Verhandlungen auf der Ebene von streitenden Nationen etablieren würde?!?"

Eigentlich sollte man meinen, dass die Erkenntnis aus den 2 Weltkriegen sein müsste, Gewalt als nutzlos und in dieser Dimension als schädlich für alle zu begreifen. Es wäre eine wunderbare Rolle für Deutschland, die Sie da beschreiben.

Nur entspricht das nicht dem Zeitgeist der Aufrüstung, hervorgebracht von jenen, die in Kriegshandlungen mehr Potenzial sehen als in Diplomatie und Frieden. Und offenbar fehlt der Geist, sich dieser Entwicklung entgegen zu stellen.

Stoppt diesen Wahnbsinn

"Wie sehen denn die anderen EU-Staaten den deutschen Vorstoß?"

"Die Rede wurde im Ausland zwar wohlwollend aufgenommen. "

Weder ist es ein "deutscher Vorstoß", sondern ein politischer Alleingang von AKK ohne erkennbaren Willen der Mehrheit der Bürger, noch ist völlig unklar, wer hier wohlwollend im Ausland auf diesen Vorschlag reagiert?

Welcher Bürger eines unserer europäischen Nachbarn kann sich eine deutsche, militärische Führungsposition für was auch immer wünschen? Haben wir nicht schon genug Elend mit solchen Dingen in der Vergangenheit verbreitet?

Es klatschen wohl nur die internationalen Rüstungshersteller in die Hände.

Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden. Und 18% sind noch viel zu viel Anerkennung.

Der Weg zur Hölle ist mit

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Die Bundeswehr soll Deutschland verteidigen. Und zwar, wenn Deutschland angegriffen wird. Alles was darüber hinausgeht, ist abenteuerlicher Militarismus. Wenn Deutschland im 21. eine etwas bescheidenere Rolle spielt, als im 20. kann das nur von Vorteil sein.

Will man Syrer und Afghanen beschützen?

Die Bundeswehr soll also in Nordsyrien, Afghanistan oder Afrika die dortige Bevölkerung beschützen, so so. Und gleichzeitig werden in Deutschland Wohnunterkünfte von Syrern u. Afghanen durch Rassisten u. Nazis abgefackelt. Irgendwie unglaubwürdig das Ganze.

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