Ihre Meinung zu: Brexit: Labour will für Neuwahlen stimmen

29. Oktober 2019 - 14:49 Uhr

Großbritannien steuert auf eine Neuwahl im Dezember zu: Labour will heute den Antrag von Premier Johnson im Unterhaus unterstützen - damit hätte Johnson eine komfortable Mehrheit.

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Kommentare

Jetzt haben die Briten die Spaltung von GB selbst in der Hand

Johnson & Farage werden koallieren und hart aus der EU austreten.

Nordirland & Schottland werden da garantiert nicht mitmachen.

Liebe Briten...

löst Euer britisches Problem, sagt endlich was Ihr wollt - Danke!
Eine Neuwahl ist gut, inzwischen weiß jeder Brite worum es geht! Die Brexitanhänger, die weiterhin Herrn Johnson glauben, dass nach einem Brexit alles besser wird, sollen Ihn wählen, Ihre Illusionen behalten und dann auch bitte die Verantwortung übernehmen wenn es wie zu erwarten schief geht!
Wer glaubt in einer globalisierten Welt der großen Egoisten (Trump, China, Russland...) mit Kleinstaaterei weiter zu kommen, muss dann eben mal die harte Realität erleben...
Ich bin sicher, falls der Brexit kommt, will es in 5 Jahren keiner mehr gewesen sein und in 10 Jahren wollen die Briten zurück in die EU...

Schuss aus der Hüfte

Jetzt kommen sie bestimmt gleich wieder aus den Löchern: die Ukip's und die Farages, die Quellen der Fehl-Informationen. Nach dem bislang abgelieferten Trauerspiel könnte ich mir vorstellen, dass die Platzhirsche massiv an Stimmen verlieren. Und ich bin mir ziemlichvsicher, dass die Beschäftigung mit der Wahl NICHTS für oder gegen den Brexit bringen wird. Der nächste Aufschub nach dem 31.1. ist schon vorprogrammiert.

Johnson hat gewonnen

Corbyn konnte dem Druck zuletzt nicht mehr standhalten. Schließlich gingen Labour die Argumente aus, warum man das Schicksal Großbritanniens nicht wieder in die Hände der Wähler legen sollte. Johnson hat auch erkannt, dass eine sofortige vollständige Loslösung von der EU im Unterhaus derzeit nicht durchsetzbar ist. Sein Deal mit Brüssel ist ein geschickter Schachzug um den Gordischen Knoten zu lösen, eine Änderung der Mehrheitsverhältnisse zu erreichen, in den Brexit Prozess einzusteigen und vielleicht stufenweise Großbritannien komplett von der EU unabhängig werden zu lassen. Denn Johnson weiß: bei künftigen Verhandlungen über ein Handelsabkommen wäre GB in einer schwachen Position so lange die EU über eine „weiche“ Brexit Lösung noch den Fuß in der Tür von Westminster hat. Chapeau, Boris Johnson !

Na dann...

Na dann... ich denke, Herr Corbyn kann sich schon einmal die Winterklamotten bereitlegen... er wird sie brauchen...

Um 15:26 von Möbius

Was sie bei dem Deal übersehen....

Es geht hier zunächst nur um eine Übergangsphase, in der Verhandlung eines Handelsabkommens erst möglich ist.

Das Withdrawal Agreement gilt bis Ende 2020....sollte es nach dieser Zeit zu keinem Abkommen kommen, sann haben wir den echten No Deal Brexit.

Genau genommen nimmt der Deal von BoJo (und May) nur ein klein wenig den Druck aus dem Kessel.

Die Brexitverhandlungen kommen erst noch. Fie letzten 3 Jahre waren nur das Vorgeplänkel

„Allerdings wollten die Liberaldemokraten und die SNP als Wahltermin den 9. Dezember (…) Außerdem erhoffen sie sich von einer Wahl vor Beginn der vorlesungsfreien Zeit an der Universität mehr Stimmen (…) Allerdings können die Parlamentarier den Gesetzentwurf, der zu den Neuwahlen führen soll, mit Änderungsanträgen versehen, die eventuell das Wahlrecht ändern. > So gibt es etwa die Forderung, dass bei der Wahl auch 16- und 17-Jährige zugelassen werden. Auch EU-Bürger sollen im Land das Recht bekommen, ihre Stimme abzugeben“

Es ist wirklich enorm wichtig, dass alle, die von den Auswirkungen des Ergebnisses einer Neuwahl am meisten betroffen und mit den Folgen eines eventuellen Brexits am meisten konfrontiert sein werden – die jüngeren und jüngsten Generationen – ihre Verantwortung wahrnehmen können, indem sie mit abstimmen "dürfen". Es geht hier v.a. um die Zukunft derjenigen, die sie noch vor sich haben. Aber auch um den sozialen Frieden und einen funktionierenden Generationenvertrag.

re möbius

" Denn Johnson weiß: bei künftigen Verhandlungen über ein Handelsabkommen wäre GB in einer schwachen Position so lange die EU über eine „weiche“ Brexit Lösung noch den Fuß in der Tür von Westminster hat. Chapeau, Boris Johnson !"

Ziemlich falsch.

Das Austrittsabkommen regelt nur den Übergang bis Ende 2020. Das Handelsabkommen ist separat zu verhandeln und wird nicht präjuduziert, ob das vorher ein harter oder weicher Brexit war.

Dank Mehrheitswahlrecht

sind Umfragen vor der Wahl ziemlich unsicher. Sollten die Hardcore-Brexiteers, die Johnsons Deal ablehnen, genügend Wahlkreise gewinnen, läuft's auf ein hung parliament hinaus.

Hoffentlich

Ist das ganze Theater irgendwann mal vorbei, so oder so, wäre mir inzwischen egal... jedenfalls ist diese jahrelange Hängepartie ein Schulbeispiel dafür, wie man Politikverdrossenheit herstellt.

Fallstrick Insel Irland

Die irische Insel wird beim Brexit und der Zeit danach eine Belastung werden. Das Problem mit der Zollgrenze wäre nicht, wenn die irische Insel entweder britisch oder irisch wäre. Denn Nordirland wäre ökonomisch ein Bereich der Glückseligen. Nordirland hat keine harte Grenze zur EU, bleibt in der Zollunion unterliegt aber, auch steuerrechtlich, den Gesetzen Londons. Viele internationale Dienstleister werden über kurz oder lang von London nach Belfast umziehen.
Allerdings habe ich die Hoffnung, das viele Briten erkennen, dass der Brexit nur für wenige Vorteile bringt und sie so eindeutig wählen, das der Brexit nicht stattfindet.
Ohne Spesen nichts gewesen wäre immer noch besser. Mit Verbleib von GB in der EU wären alle besser dran. Reformen wären schon nötig.
Und John Bercow gäbe doch ein hervorragender Ersatz für Donald Tusk oder Herrn Juncker.
Und was im Unterhaus stattfindet und stattgefunden hat ist doch echte Demokratie!
Man wird ja noch träumen dürfen!

Labour .. für Neuwahlen

Dann sollen sie mal - wenn sie denn vorher die Mrd. für die Trennungskosten hinterlegen, dann soll man sie ziehen lassen. Wichtig ist auch das besonders in den Problemregionen, am weichen Bauch und wo sonst Not am Mann ist, die Produktionskapazitäten aufgebaut werden, die mit GB's Ausbruch wegbrechen. Europa muss endlich auch in dieser Hinsicht Handlungsfähigkeit beweisen.

Drücken wir Johnson die Daumen ...

... dass er nach der Wahl eine satte Mehrheit hat, mit der er den Brexit endlich durchsetzen kann.

Der ewige Dank und die Anerkennung der Briten ist ihm gewiss.

16:07 von gerlos ..wie man Politikverdrossenheit...

es ist lästig ständig mit den selben Phrasen (Entschuldigung, nein es muss wohl Schlagwörtern heißen) genervt zu werden, aner im Ernst, wir erwarten doch eien saubere Arbeit von unseren Heimwerkern, wer soll das "politikverdrossen" auf ein Weile haben wollendes gut Ding reagieren - wir müssen vielmehr Dankbarkeit für unsere Politiker empfinden udn ausweisen, die sich den ganze Mist ja nicht nur vorkauen lassen (müssen), sondern sich stehts selber durchbeißen müssen - arme Schweine das.

Rein praktisch würde ich als

Rein praktisch würde ich als Brite für Johnson und seinen Deal stimmen. Damit das Ganze endlich vorbei ist...MIT DEAL!
Rein moralisch, würde ich ihn als Brite am liebsten von der Insel schubsen, denn durch seine Lügen und falschen Versprechungen kam es überhaupt erst so weit!
Daher wäre eigentlich ein erneutes Referendum über die 3 Optionen Verbleib, Johnsons Deal, No Deal am fairsten...

re einfach unglaublich

"Drücken wir Johnson die Daumen ...

... dass er nach der Wahl eine satte Mehrheit hat, mit der er den Brexit endlich durchsetzen kann."

Es wundert mich gar nicht, dass sein erstes grandioses Scheitern ("Wir verlassen die EU am 31. Oktober, mit oder ohne Deal") bei seinen Fans schon wieder vergessen ist.

jetzt könnte es richtig schmutzig werden ...

wer gewinnt die englische presse für sich ?

Durch Neuwahlen wird Labour pulverisiert ...

und Boris Johnson kann endlich mit Nigel Farage den Willen der Mehrheit der Briten für einen Brexit vollziehen!
Dieses monatelange Theater der Labour-Partei war sinnlos und wird der Labour-Partei eine krachende Niederlage bescheren!

Ich hoffe die Briten geben Johnson und Farage die Quittung

Die Briten haben wirklich noch einmal die Gelegenheit sich frei zu entscheiden. Bezüglich Brexit, wenn es ein Referendum gäbe, dann wäre alles offen, eine klare Stimmung pro Brexit gibt es jedenfalls nicht. Demnach hoffe ich darauf, dass die Lügner Boris Johnson und Nigel Farage eine brutale Quittung für ihre Lügen erhalten. Dies hätten beide verdient. Wer lügt sollte dafür nicht belohnt werden!

Die EU guckt tatenlos zu

Neuwahlen mögen ja etwas bewegen - aber bestimmt nichts in Richtg Brexit. Die EU starrt wirme das Karnickel auf die Schlange. Der Schaden ser Untätigkeit, der nicht klaren Ansage seitens der EU ist immens. So viel kann ein ungeordneter Brexit gar nicht anrichten.
Das war nicht der letzte Aufschub, diese "never ending story" läuft noch lange. Dann geht halt das Pfund etwas in den Keller und die Zölle sind kompensiert. Längst alles eingepreist. Nur der Zick-Zack-Kurs hat das Ansehen und die Handlungsfähigkeit der EU massiv zerstört. Und dann setzt man uns noch nebenbei eine ungewählte EU-Chefin vor.

Am 29. Oktober 2019 um 15:04 von Glücklicher Leser

Warum sollten die Briten zurück wollen?
Wer braucht die EU eigentlich?
Welche Vorteile haben wir tatsächlich dadurch?
Es gibt einige Staaten die ganz gut ohne EU können.
Die EU ist ein bürokratisches Monster, welches enorme Kosten verursacht und viel zu wenig erreicht.
Ich sehe da keinen Nennenswerten Vorteil, den man sich so teuer erkaufen muss.

Beruflich muss ich viel reisen und die neuen Reisebestimmungen sind ein Hohn, zur so gepriesenen Freiheit innerhalb der EU!

@smirker 16:59

Umso besser wenn Sie sich so sicher sind, am Ende kommt sowieso immer alles anders als man denkt. Soll man ruhig glauben, dass die Torries mit Johnson riesige Gewinne einfahren. Ist dann umso schöner wenn es anders kommt. Ich wüsste wem ich meine Stimme sicher nicht geben würde, den notorischen Lügnern Boris Johnson und Nigel Farage

re smirker

" Boris Johnson kann endlich mit Nigel Farage den Willen der Mehrheit der Briten für einen Brexit vollziehen!"

Mit oder ohne Deal? Genau da verläuft nämlich die nächste Schmerzgrenze.

Sie haben wohl noch nicht gemerkt, dass Farage längst schon gegen Johnsons Austritt mit Deal stänkert.

@Möbius 15:26

Abwarten. Es ist vollkommen unklar wann es die Wahlen gibt und wie die Ergebnisse sind. Aber feiern Sie ruhig Boris Johnson bevor irgendwas passiert ist. Einige lernen wirklich nichts. Der Deal mit Brüssel bringt Johnson gar nichts, eine Mehrheit wird ihn nicht mitmachen. Auch eine Mehrheit der Briten will diesen Deal gar nichts. Gibt es auch Umfragen zu. Schon blöd wenn man einen Deal forciert auf den eine Mehrheit keine Lust hat.

@Oxalis 17:04

Die EU ist böse, bringt Ihnen keine Vorteile, ist ein bürokratisches Monster, verursacht viele Kosten.
Diese Leier kennen wir schon, erzählen Sie mal was neues. Diese Rumhackerei und Basherei auf der EU ist langweilig. Sie sollten zudem nicht von sich und anderen EU Feinden und Kritikern auf alle EU Bürger gehen. So blöde es klingt, irgendwie fände ich trotz EU Unterstützung ist vielleicht ein Brexit gut, dann können die denen es in der EU nicht passt nach UK emigrieren. Niemand zwingt einen dazu in der EU zu leben

15:29 von rossundreiter

Na dann... ich denke, Herr Corbyn kann sich schon einmal die Winterklamotten bereitlegen... er wird sie brauchen...
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Der liebt doch den Warmduschwechsel.
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Brexitverhandlung ja, auch Austrittsbeschlüsse nein.
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Gestern wollte er doch Wahlen auch noch nicht.
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Da wollte er doch noch Siegen, wegen der Quote.
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Hoffentlich hat die Mehrheit die Spielchen der drei letzten Jahre nicht vergessen.

re boris.1945

"Hoffentlich hat die Mehrheit die Spielchen der drei letzten Jahre nicht vergessen."

Da meinen Sie doch sicher, wie Theresa May ein- ums andere Mal von der eigenen Partei gemobt wurde ... oder die Machtintrigenspielchen von Boris Johnson.

17:50 von karwandler

re boris.1945

"Hoffentlich hat die Mehrheit die Spielchen der drei letzten Jahre nicht vergessen."

Da meinen Sie doch sicher, wie Theresa May ein- ums andere Mal von der eigenen Partei gemobt wurde ... oder die Machtintrigenspielchen von Boris Johnson.
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Touché
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Aber die Zugeständnisse der EU wurden, so ganz nebenbei, auch nur deshalb erzielt.
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Und gestern noch siegen und heute für Wahlen, so deutlich war es doch noch nie, wer parteitaktiert.
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Zum Wohle und Erfüllung des Volksauftrages Brexit.

@gassi 17:02

Die EU kann auch nur zusehen, wie sich die Briten entscheiden, ein ausgehandelter Vertrag liegt vor, alle bis auf die Briten tragen den mit ...

Übrigens wurde Frau von der Leyen gewählt, von den Regierungschefs und vom EU-Parlament.

Sie hat nicht für das Parlament kandidiert, richtig, der Kommissionsvorsitzende stand aber auch bei den EU-Parlamentswahlen gar nicht zur Wahl.

@ karwandler

Johnson steht zu seinem Wort, sich ganz und gar für den Willen der Mehrheit - den Brexit - einzusetzen. .

Was Corbyn (Ihr Favorit?) eigentlich will, weiß niemand.

@ OlliH

Die Mehrheit will den Brexit

und gut ist.

Punkt

re einfach unglaublich

"Johnson steht zu seinem Wort, sich ganz und gar für den Willen der Mehrheit - den Brexit - einzusetzen."

Den Willen einer knappen Mehrheit vor 3 1/2 Jahren.

Das ist nicht so pathetisch, aber dafür realistisch.

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