Ihre Meinung zu: Britisches Unterhaus schmettert Johnsons Neuwahl-Plan ab

28. Oktober 2019 - 22:07 Uhr

Es war der dritte Versuch von Premier Johnson, im Brexit-Streit Neuwahlen durchzusetzen - und wieder lehnte das britische Unterhaus den Antrag ab. Doch Johnson hat schon den nächsten Plan in der Tasche.

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Kommentare

Ob Boris Johnson

mit irgendeinem seiner Anträge im HoC durchkommen wird steht wohl in den Sternen.

Auf jeden Fall kann man neugierig bleiben.

Johnson tut alles, nur eins

Johnson tut alles, nur eins nicht, die gesetzlichen Grundlagen für "seinen" Deal zu schaffen um diesen in die Tat umzusetzen. Warum wohl?

Wozu Neuwahlen?

Das britische Unterhaus wurde am 8. Juni 2017 gewählt und die Wahlperiode beträgt 5 Jahre. Es war eine freie und demokratische Wahl. Warum sollten die Abgeordeten einer vorzeitigen Beendigung ihrer Wahlperiode zustimmen. Dafür sehe ich gar keinen Grund. Zuerst sollte der Brexit mit einem vernünftigen Vertrag in die Tat umgesetzt werden.

Neuer Premierminister

Eine vorgezogene Wahl hätte lediglich den einen Vorteil, dass danach ein neuer Premierminister gewählt werden könnte. Johnson halte ich für völlig inkompetent.

Wie belieben?

"Johnson erklärte daraufhin, er akzeptiere die Entscheidung der EU. Zugleich forderte er Brüssel auf, einen weiteren Aufschub über den 31. Januar hinaus auszuschließen."

Auch wenn es vermutlich der innigste Weihnachtswunsch der EU ist, dass der Brexit in Kürze vollzogen wird, ist eine Aufforderung Johnsons hierzu sowas von irrelevant ...

Herr Johnson - Unterhaltungswert

Vom Unterhaltungswert: Prima Plot für'n Kasperletheater.

Aber pädagogisch wertvoll?
Welches Politikverständnis erzeugt das bei jungen Menschen?

Was für ein Hickhack

Entweder ein neues Referendum, denn nun sind die Briten ja besser über den Brexit und deren Auswirkungen informiert, oder einmal jährlich im Unterhaus abstimmen lassen. Das wäre für beide Seiten, EU und UK, angenehmer. Aber dieses Hickhack will kein Mensch mehr.

Britisches Unterhaus schmettert Johnsons Neuwahl-Plan ab

Boris Johnson wollte unbedingt den Briten den Brexit zum Geschenk machen, als er nach drei Jahren Brexit-Zoff der neue Premier geworden ist. Und nun gibt es doch keinen Brexit zu Halloween. Und auch keine Neuwahlen.
Doch zumindest sehen wir hier nun eine Seelenverwandtschaft zu den Deutschen, da auch hier die seit November 2017 permanent von den Medien zur Sprache gebrachten vorzeitigen Neuwahlen das bleiben, was sie immer gewesen sind. Sie sind nur viel lautes mediales Getöse und nicht mehr.

@ollih, 22:47

"Wie lange will das britische Parlament und die Briten allgemein diesen Schaumschläger noch gewähren lassen?"

Was schlagen Sie für eine Beantwortung dieser Frage denn vor?

… doch nicht etwa Neuwahlen?

@magfrad, 23:21

Nun gut, dann gibt es eben im Dezember keine Wahlen.

Dann zieht sich das Ganze mit weiteren Brexit-Verschiebungen eben noch drei Jahre hin, bevor regulär gewählt wird und wir endlich Antworten bekommen!

Zumindest glaube ich nach gegenwärtigem Stand noch, dass dann tatsächlich gewählt wird. Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht mehr.

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