Ihre Meinung zu: OEZ-Attentat in München: Ermittler sehen doch rechtsradikale Tat

25. Oktober 2019 - 14:05 Uhr

Bislang hatten die Ermittler das Attentat, das David S. 2016 in einem Münchner Einkaufszentrum verübte, als Racheakt eingestuft. Doch nun bewerten sie die Tat neu und sehen einen rechtsradikalen Hintergrund.

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Kommentare

Auch die Polizei kann definieren

Es ist doch klar, dass es auf die Definitionen ankommt. Die Realität passt sich an.
Oder existiert die Realität unabhängig von Definitionen. Auch ich habe welche. Wer hat das Recht und die Kompetenz auf Gültigkeit seiner Worte? Und wenn die Realität nicht über sich spricht, haben wir das Recht sie uns zu recht zu schreiben? Dürfen dies Polizei oder Psychologen oder Kommunikationsmedien?
Es wär besser, sie würden sagen: unsere Meinung.

Besser spät als nie.

Macht man jetzt endlich mal die Augen auf?

Der Vollständigkeit halber

könnte noch erwähnt werden, dass der eigentliche Name des iranischstämmigen Attentäters Ali lautete, den er wenige Wochen vor der Tat in David ändern ließ, als die Tat bereits beschlossen und geplant war. Sozusagen als „Künstlername“ mit amtlicher Bestätigung, David gegen Goliath als Referenz.

Also ich sehe eher eine Verkettung aus mehreren Ursachen

Also ich wuerde es etwas anders sehen als die Ermittler. Ich sehe es eher so dass es sich um eine Verkettung von mehreren Ursachen handelt und nicht nur eine Ursache:

1. sowohl das mit diesem - möglichen - rechten Hintergrund

https://www.tagesschau.de/inland/muenchen-attentat-oez-101.html

Schon kurz nach der Tat waren unabhängige Experten und die Ermittler zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangt. Die Experten sahen ein durch Rechtsradikalismus bestimmtes Motiv als erwiesen an.

als auch

https://www.tagesschau.de/inland/muenchen-attentat-oez-101.html

2. das mit dieser Mobbing-Geschichte

Doch sein Motiv sei ein anderes: persönliche Kränkung, hervorgerufen durch das Mobbing durch türkischstämmige Jugendliche. Für die Ermittler war David S. ein "psychisch kranker Rächer", der norwegische Jahrestag Zufall, seine Tat unpolitisch.

Daher komme ich da zu einem etwas minimal anderen Ergebnis und von daher sehe ich es nicht als rein politische Tat an.

Rechter Terror

Es ist noch nicht lange her, da haben ein ehemaliger Verfassungsschutzpräsident und einige Politiker der CSU das Potenzial rechter Extremisten heruntergespielt. Die Gefahr drohe eher von linken oder islamistischen Gruppen. Kombiniert mit den Einpeitschern der AfD waren diese Aussagen offenbar ein Weckruf für rechtsextremistische Straftäter, die seitdem zahlreiche Morde zu verantworten haben. Die heutige Bestürzung dieser Politiker lässt die Frage aufkommen, ob diese Politiker ihrer Verantwortung gerecht geworden sind.

Die Hauptsache ist doch, dass

Die Hauptsache ist doch, dass nun hoffentlich nicht alle Deutsch-Iraner unter Generalverdacht gestellt werden!

Es ist gut, dass jetzt auch

Es ist gut, dass jetzt auch die Ermittler konsequenterweise die Tat am OEZ als rechtsradikale Tat einordnen; die Bezugspunkte waren auch bisher schon erdrückend: Menschen mit Flucht-/Migrationshintergrund wurden vom Täter David S. als "Untermenschen" und "Kakerlaken" verunglimpft, der Anschlag wurde verübt am Jahrestag des norwegischen rechtsradikalen Mordes von Anders B. an 77 Menschen.
Auch die Parallelen zur Tat in Halle sind offensichtlich.
Wir haben in Deutschland ein Problem mit rechtem Terror, der seine geistigen Brandstifter hat und leider auch Täter, die sich als Einzelgänger im Netz dadruch anstiften lassen.

@15:38 von nelumbo: Name geändert

Welche Rolle spielt es ob ein rechtsradikaler Täter Ali, Daivd, Paul oder Karl heißt?

Wenn jemand aus fremdenfeindlicher Motivation Menschen tötet, die nicht seine Hautfarbe, sein Herkunftsland oder seine Kultur haben, dann ist er fremdenfeindlich.

Wenn er zudem noch rechtsextremen Kreisen angehört und / oder rechtsextremes Gedankengut teilt, dann ist er ein Rechtsextremist.

15:46, Schwarzseher

>>Die Hauptsache ist doch, dass nun hoffentlich nicht alle Deutsch-Iraner unter Generalverdacht gestellt werden!<<

Da sehe ich nicht einmal den leisesten Hauch einer Gefahr.

Hmm mir erschließt sich der

Hmm mir erschließt sich der Verdacht, dass die Erwähnung der angeblich türkischstämmigen "Mobber" Anlass genug für die eindeutig rechtsradikale Tat sein sollte. Sozusagen als Rechtfertigung, um einen rassistischen Hintergrund auszuschließen. Nun weiß man nicht, ob die Polizei dies so darstellt oder die Medien.
Außerdem frage ich mich, warum die Herkunft der "Mobber"erwähnt wird, jedoch die der Opfer nicht...

@Erich Kästner

Das hoffe ich doch, nach einem NSU, dann das sich viele der PKK und IS angeschlossen haben, sich auch in Deutschland radikalisiert haben. Freiheit schön und gut (sehe schon Kommentare vom Total Überwachungsstaat) aber in dem Moment wo man Gefahr für andere sieht sollte mal mehr getan/gehandelt werden.

Fast 3 Jahre braucht das LAK

Fast 3 Jahre braucht das LAK dafür eine terroristisch rechtsextreme Tat auch so zu bewerten?

Bei „ Islamisten“ dauert es oft nur Minuten....

PS. Zum Glück ist am Sonntag Wahl, das wird für Rechte ein Dämpfer sein!

@ 15:38 von nelumbo

Der Täter hieß "David"; Ihr Kommentar liest sich so, als wäre Ihnen "Ali" deshalb lieber, weil man die rechtsradikale Tat dann medial wieder besser ummünzen kann auf "die gefährlichen außereuropäischen Ausländer". Zieht nicht: David S. wurde in München geboren und ist hier aufgewachsen und auch zur Schule gegangen. Deshalb ist es wichtig, klar und deutlich von der rechtsradikalen Tat des David S. zu sprechen.

@ GeMe 15:51

Die Namensänderung war meiner Ansicht nach wichtig, weil der Attentäter sich damit von seinem eigenen Zuwandererhintergrund distanziert hat. Vielleicht hätte es für ihn eine ganz normale Entwicklung gegeben, wenn er nicht das Gefühl gehabt hätte, sich von all den Zuwanderern distanzieren zu müssen, die teilweise auch noch in der zweiten und dritten Generation nicht vollständig in Deutschland angekommen sind.
Ich denke, das ist eine tragische Geschichte. Die Schuld des Attentäters möchte ich damit aber nicht klein reden.

@GeMe

Wenn sie hier vor lauter politischer Korrektheit nicht sehen, was das für einen Unterschied macht, dann weiß ich auch nicht. Das außergewöhnliche ist, dass der Täter selbst ein 100%iges Mitglied exakt der Gruppe von Menschen war, die die Zielgruppe seines Attentats war. In Herkunft, Kultur, und nunja, Hautfarbe, wie sie schreiben, entsprach der Täter viel eher seinen Opfern als dem üblichen, deutschen Rechtsradikalen. Sein Hass war Selbsthass.

Am 25. Oktober 2019 um 15:43 von Demokratieschue...

"2. das mit dieser Mobbing-Geschichte

Doch sein Motiv sei ein anderes: persönliche Kränkung, hervorgerufen durch das Mobbing durch türkischstämmige Jugendliche. Für die Ermittler war David S. ein "psychisch kranker Rächer", der norwegische Jahrestag Zufall, seine Tat unpolitisch.

Daher komme ich da zu einem etwas minimal anderen Ergebnis und von daher sehe ich es nicht als rein politische Tat an."
-
So sehen das hauptsächlich die Rechten, also jene die die Schuld bei den angeblich türkischstämmigen "Mobbern" finden wollen...
Es war eine rechtsradikale Tat. Sowie sich "Bio-Deutsche" von religiöser Hetze radikalisieren lassen, so können auch Nicht-Deutsche (hier ein Iranischstämmiger) sich vom Rassismus radikalisieren, bzw. Linksextremismus...

25. Oktober 2019 um 15:54 von

25. Oktober 2019 um 15:54 von fathaland slim

Da sehe ich nicht einmal den leisesten Hauch einer Gefahr.

---

Naja.....
Heutzutage wird Menschen aufgrund demografischer Merkmale (Mann, heterosexuell, Nichtmigrant, Hautfarbe, Christ) ganz schnell mal eine kollektive Schuldidentität zugewiesen.
Treffen diese Merkmale nicht zu, wird man automatisch zum Opfer definiert.....
Eine differenzierte Betrachtung ist leider nicht jedermanns/-fraus Sache!

passt halt gerade ins "Bild"

lieber ein Rechtsradikaler mehr, als ein Übersehener. Unter dieser Prämisse wird man wohl noch mehr "Überaschungen" serviert bekommen. Die Mainstream Medien werden diese dankend annehmen und die eine oder andere Sondersendung kreiren, und Otto-Michel "Normalbürger" wird sich seinen Reim daraus machen. Was im Kopf jedes Einzelnen letztlich vorgeht, und ob es ernsthafte Veränderungen in der individuellen Betrachtungsweise ergeben wird, darüber habe ich meine Zweifel. Ein Hype wird durch einen Anderen ersetzt. Indes, ändern wird sich nur sehr wenig...

Probleme behandeln - nicht Symptome

Guten Tag.

Oh das wusste ich gar nicht. Können Sie dazu eine fundierte Quelle schreiben?

Aber selbst wenn er Ali hieß und aus dem Iran kam, war es trozdem offensichtlich eine rechtsradikale Tat und zeigt mal wieder das Rechtsradikale einfach in unserer Gesellschaft nichts verloren haben.

Zusätzlich ist es für die Tat selber nebensächlich woher jemand kam. Wichtig ist doch nur das es vor allem ein Mann war (wie eigentlich fast immer) und wir das Problem an der Wurzel lösen müssen.

Was treibt (uns) Männer immer wieder zu solch solch schändlichen Taten?

An diesem Punkt muss man doch ansetzen und etwas tun.

Bildung ist da ein wichtiges Schlüsselelement. Und Männern perspektiven Geben. Warum braucht man uns eigentlich noch? :)

Beste Grüße
Arne Paulsen

@15:30 von Erich Kästner

"Macht man jetzt endlich mal die Augen auf?"
.
Worüber?
Was möchten Sie denn gerne hören?
Vermutlich das, was man Ihnen hier vermittelt.

@ andererseits

Mir ist gar kein Name lieber. Man sollte nur die vollständige Geschichte erzählen, auch bekannt als Wahrheit. Ich behaupte ja auch nicht, dass es ihnen lieber wäre, die Familie des Täters hätte einen urdeutschen Stammbaum. Dass er in München geboren und aufgewachsen ist, ist mir bekannt. Auf seine Opfer trifft das auch zu. Trotzdem ist es außergewöhnlich, dass er selbst genau der Gruppe von Menschen angehörte, die er so verachtet hat.

Wie will man das trennen?

Doch die Ermittler zogen in ihren Gutachten einen anderen Schluss. Zwar räumten sie die rechten Ansichten des Täters ein. Doch sein Motiv sei ein anderes: persönliche Kränkung, hervorgerufen durch das Mobbing durch türkischstämmige Jugendliche.
Wenn jemand die Anwesenheit von "Ausländern" als einen Übergriff gegen seine völkischen Rechte betrachtet, sind seine Toleranzschwellen gegenüber Beleidigung/Kränkung von denen, deren bloße Anwesenheit er schon als Angriff versteht, ganz anders.

Hier zwischen "rechten Ansichten" und "persönlicher Kränkung, hervorgerufen durch Mobbing" trennen zu wollen, ist utopisch, zumal bereits das "Mobbing" real existierend eine Reaktion auf abfällige Äußerungen sein kann.

Eine Tat, die am Ende einer Eskalation steht, auf eine Einzelursache zurückführen zu wollen, greift letztlich zu kurz.

@nelumbo um 16:19

Was Sie hier zusammenzimmern ist derart hanebüchen, dass mir echt die Spucke wegbleibt.

Mit dem Argument hätten Sie ja den ersten Weltkrieg ja super damit verhindern können, dass sie den Beteiligten ihren Selbsthass austrieben. Denn nach der Logik waren Franzosen Deutsche und die Deutschen waren Franzosen. 100% die selbe Volksgruppe.

Wenn Sie auf die Herkunft der Eltern des Täters anspielen: Iran hat so viel mit der Türkei zu tun wie Frankreich mit Ungarn. Sprache, Volksgruppen, Kultur etc.

Aber ich habe schon verstanden: Für Sie gibt es nur zwei Volksgruppen. Deutsche und Ausländer. So einfach kann die Welt sein.

Welche der mehreren Auslöser

Welche der mehreren Auslöser welchen Anteil hatte darüber kann man nur spekulieren. Dass rechtsradikale Einstellungen auch eine Rolle gespielt haben gilt aber als sicher.

Was man auch noch erwähnen

kann, ist die Tatsache, dass der Täter unter schweren psychischen Erkrankungen litt, wegen derer er mehrfach stationär in der Psychatrie untergebracht war. Schon in frühester Kindheit litt er an erheblichen psychischen Störungen (Wikipedia und andere Quellen). Seine rechtsradikale Gesinnung steht außer Zweifel, aber seine Krankengeschichte in Kombination mit seiner Herkunft (Eltern waren iranische Asylbewerber) machen den Fall absolut ungewöhnlich.

16:12 von andererseits

David S. wurde in München geboren und ist hier aufgewachsen und auch zur Schule gegangen
.
wie seine Opfer auch !

Korrekte Einordnung

Taten die einen rechtsextremen Hintergrund vermuten lassen werden oft auch als eine rechtsextreme Tat eingeordnet.
Taten die mit LKWs oder Messern / Macheten begangen werden werden dagegen meist dem psychisch kranken und / oder traumatisierten Tatbild zugeordnet.
Diese "korrekte" Einordnung ist für die Beurteilung des Gesamten bzw. die dadurch entstehende Bewertung durch die Bevölkerung sehr wichtig .

Gut das man mehr hinschaut

Und nicht mehr relativiert.Extreme Ansichten haben eins gemeinsam : Sie vernichten unser gesellschaftliches Miteinander. Das allerdings brauchen wir um auf diesem Planeten auszuhalten und weiterzuentwickeln.

@Entenbürzel

Wenn hier für jemanden die Welt einfach ist, dann doch wohl für Sie. Sie möchten im Ernst den Bogen von einem erwiesenermaßen psychisch kranken, 18jährigen Attentäter zum ersten Weltkrieg schlagen? Ihrem Kommentar zu Folge war der Grund für selbigen, dass Franzosen und Deutsche unterschiedliche Volksgruppen waren? Sie dürfen sich an den kommenden, langen Winterabenden, gerne etwas mit Geschichte beschäftigen.

rechstradikale Motive

TS Text:
*
"Persönliche Kränkung, hervorgerufen durch das Mobbing durch türkischstämmige Jugendliche. "
*
Da gab es damals schon eindeutig das Motiv für seine rechts Radikalisierung.
*

@Entenbürzel

was vergessen: Nein, für mich gibt es nicht nur zwei Volksgruppen. Aber der Täter sah das so. Er hielt sich in seinem Wahn für ein Musterexemplar der von den Nazis erfundenen „Herrenrasse“.
Die anderen hielt er für „Untermenschen“.

Wie kommt man zu diesem Urteil?

Vielleicht möchten die Behörden den Fall zum Abschluß bringen und haben sich einen derzeit in der Öffentlichkeit dominierenden Erklärungsansatz zu eigen gemacht.
Für mich macht es keinen Sinn, dass ein Rechtextremist "mit Migrationshintergrund", bevor er diese Tat begeht, sich den hebräischen Namen Liebling Gottes (David) gibt. Nein, für mich ist die Erklärung nicht ausreichend.
Warum war D. zuvor in psychiatrischer Behandlung (litt anscheinend seit seiner Kindheit an Phobien), üblich bei rechtsextremer Gesinnung?
Können wir das Geschehen leichter abhacken, wenn wir uns sagen lassen, wieder (nur) ein Rechtsextremist? Was sollte es uns schon bringen, zwischen Amok und politisch (extremistisch) motivierter Tat noch etwas anderes zu suchen und zu finden. Wer die Wahrheit sucht, sollte nicht deshalb ein Urteil finden, weil die Politik darauf verweist.

@John König

Bei „Taten die mit Messern begangen werden“ gibt es allermeistens eine persönliche Beziehung zwischen Täter und Opfer. Ich nehme an, sie beziehen sich hier nur auf von Muslimen begangen Taten, nicht von Egon F. oder Kevin. M. Wie die Tat eingeordnet wird hängt schon von den Ermittlungen ab, z.B. ob der Täter im entsprechenden Milieu verkehrte. Ihr Vorwurf ist so nicht belegbar.

"Die Gefahr von allein

"Die Gefahr von allein agierenden, rechtsextremen Attentätern, die sich in Online-Foren radikalisieren und sich an internationalen Rechtsterroristen orientieren, hätte schon viel früher erkannt werden müssen."
-----------------
Es sind `meistens allein agierende Schulversager und Soziopathen, die alleine vor ihrem PC sitzen und sich die Nazi Propaganda reinziehen.
Keine Freundin. keine Freunde, kein Sportverein,
noch nicht einmal völkische Aufmärsche.
Daher sind sie nicht auffällig geworden und zählen für die Behörden als verirrte Einzeltäter.
Für die eigene Situation sehen sie sich nicht selbst in der Verantwortung, sondern
Muslime, Juden, Christen, Türken, Araber, Flüchtlinge oder die Klingonen.

@ 16:33 nelumbo

Es ist ein ganz eigenes Thema, dass David S. "genau der Gruppe von Menschen angehörte, die er so verachtet hat" (Zitat aus Ihrem Kommentar). Darüber lässt sich lohnend diskutieren, wie z.b. Rechtsextremismus mit mangelndem Selbstwertgefühl und sozialpsychologischen Auffälligkeiten korrespondieren kann und von rechtsextremen Gruppierungen, Parteien und Personen auch ausgenutzt wird. (ein bekanntes spannendes Beispiel: B.Höckes Ausspruch: "wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken...")
Mit dem Vornamen hat das alles nichts zu tun. Darum ging es.

@NeutraleWelt

Ich möchte hören, dass man rechten Terror nicht weiter kleinredet.

So wie es immer noch getan wird. Auch von Spitzenpolitikern, die z.B. verharmlosend von einem "Alarmsignal" sprechen, wenn Menschen von Nazis ermordet werden. Alarm ist vor (!) der Tat, nicht nachher.

Ich möchte, dass der braune Sumpf in diesem Land trockengelegt wird, statt auf die "Gamer-Szene" zu schielen.

Ich möchte, dass in Deutschland alle Menschen frei von Angst vor Rechtsextremismus leben können.

Ich hoffe, Ihre Frage wurde damit beantwortet.

Die Dinge beim Namen nennen!

Die Tat war auch rechtsradikal motiviert. Nichts mehr und nichts weniger hat das Landeskriminialamt nun völlig zu Recht endlich eingeräumt, und das ist gut so, weil es einfach den Tatsachen entspricht. Interessant nur in diesem Forum, wie manche Schreiber versuchen, diese rechtsradikale Motivation zu relativieren, sie gar als "Propaganda" der "Mainstream-Medien" abzutun. Natürlich spielte auch das Rachemotiv eine wichtige Rolle, aber das wird ja, soweit ich das verstehe, nun auch nicht plötzlich geleugnet. Viel zu oft wurden und werden Taten mit rechtsradikalem Hintergrund als das Werk von "kranken Einzeltätern" beschrieben. Es gibt aber einen allgemeinen rechten Motivations-Background und Relativierungen kann und darf es da nicht geben. Es ist wichtig, dass die Dinge beim Namen genannt werden.

Wer....

kann denn garantieren, daß die Meinung der Ermittler und "Experten" jetzt richtig ist? Vermutlich muß man sich damit abfinden, daß besonders medial gerne pauschaliert wird. Wenn auf einem Volksfest ein türkischstämmiger Jugendlicher "gehänselt" wird und der sich mit Fäusten wehrt, dann sind es "die" Türken! Wenn dumme Jugendliche mit Farbdosen an eine Hauswand ein mehr oder weniger gelungenes Hakenkreuz sprühen, dann sind es "die" Nazis; wenn angebliche "Künstler" mit Graffiti am rollenden Material der DB einen Millionenschaden verursachen - dann schweigt derzeit jeder, weil nicht im Trend . Gemeinsam haben alle nur, daß sicher oft genug die Hintergründe viel weniger tiefgehend sind, als durch die Pauschalisierungen der Eindruck erweckt wird. Was wäre wohl gewesen, wenn in München eines der Opfer eine Lederhose oder Gamsbarthut getragen hätte? Hass auf Bayern? Zwar nicht Hass, aber neidvolle Voreingenommenheit aus Berlin sollte bekannt sein, oder?

@ 16:50 von Sisyphos3

Genau: David S. ist in München geboren und hier aufgewachsen, wie die Opfer seines rechtsradikal motivierten Anschlags auch. Habe ich das bestritten? Wollen Sie damit etwas ausdrücken? Dann ist es Ihnen gelungen, das im Nebel zu halten.

@Grumpy Eugen 16:13

Wissen Sie warum Sie und User Nelumbo und andere auf der Namensgeschichte rumreiten? Weil Sie die Realität nicht vertragen und nicht wahrhaben wollen, dass es sich hier nicht um den bösen muslimischen Täter handelt wie Sie und andere es gerne hätten. Er war rechtsradikal, dies ist belegt und bewiesen. Es ist an der Zeit endlich aufzuwachen und zu sehen wo dieser starke Hass auf Andersdenkende und Fremde hinführt!

Erich Kästner " Ich möchte

Erich Kästner
" Ich möchte ,dass in Deutschland alle Menschen frei von Angst vor Rechtextremismus leben können.
Ich mal mir die Welt , wie sie mir gefällt. Nach diesem Motto handeln Sie.

Vor Linkextremismus haben Sie also keine Angst ?
Halten Sie linken Terror dann für gesellschaftsfähig ?
Mir gehen Neonazis, und Antifanten gleichermaßen auf den Zeiger , denn beide Ideologien sind bescheuert und beide Gruppierungen sind Faschisten ,nur die Farbe unterscheidet sie, aber die Ideologie ist die Gleiche .
Ich pers. möchte aber , dass alle Menschen in diesem Land frei von Angst leben können und dies ohne jegliche Einschränkung . Das beinhaltet die Herkunft , die Weltanschauung , die Hautfarbe , das Geschlecht ,das Aussehen ,die Schulbildung , die Ausbildung uvm.
Wer nur Angst vor Rechts hat , der braucht sich dann nicht wundern , wenn die Gefahr von ganz woanders kommt.
Terror ist immer schlecht ,egal ob von rechts oder links ,nur bei links sind manche Menschen eben blind und taub .

@Erich Kästner 17.30

Eine klare Stellungnahme. Ich kann Sie nur unterstützen und bin der Überzeugung, dass viele so denken!

@Magfrad

Sie unterstellen hier Dinge, die nicht stimmen. Wenn jemand die Realität nicht verträgt, dann Sie. Warum soll man nicht die gesamte Geschichte betrachten, inklusive Herkunft und Krankengeschichte des Täters? Weder bestreite ich die rechtsradikale Motivation des Täters noch schreibe ich von „bösen Muslimen“. Mir ist nicht einmal bekannt ob der Täter Muslim war. Iraner haben auch noch andere Religionen und nicht wenige Exil Iraner sind Atheisten. Das spielr hier aber auch keine Rolle,

Warum nicht gleich so? Mit

Warum nicht gleich so?
Mit iranischer Herkunft war dieser rechtsradikale Terrorist wahrscheinlich sogar echter „arischer“ Abstammung.
Zumindest mehr als alle Germanen und unsere eigenen Nazis es jemals gewesen sein könnten.

@Neutrale Welt

Ich kann Ihnen sagen, worüber man endlich die Augen aufmachen sollte: Über die rechtsradikale Gefahr, die sich in den letzten Jahren in Form von rechtsradikalen Taten enorm gesteigert hat.

Kamminer ... wer sind denn

Kamminer
... wer sind denn Ihrer Meinung nach die Einpeitscher bei der AfD ? Nennen Sie doch ma

@ Trampelchen

... wer sind denn Ihrer Meinung nach die Einpeitscher bei der AfD ? Nennen Sie doch ma

Bernd Höcke.

@Karlheinzfaltermeier

„Hass auf Bayern“ Lederhose und Gamsbarthut, wer sowas außerhalb des Oktoberfests trägt ist höchstwahrscheinlich kein Bayer. Während des Oktoberfests vielleicht mit 10% iger Wahrscheinlichkeit. Auch hier liegt oft, wie im Fall des Attentäters, ein Fall von Überidentifikation vor.

@Neutrale Welt

Man macht hier die Augen schon langsam auf, seit Rechtsradikale auch Politiker umbringen (Walter Lübke). Vorher brauchten sich Politiker ohne Migrationshintergrund nicht vor Rechtsradikalen fürchten. Nach dem Motto „ Dönermord-betrifft mich nicht“ Bei der RAF war man da empfindlicher.

Wen wundert's ...

Für die Ermittler war David S. ein "psychisch kranker Rächer", der norwegische Jahrestag Zufall, seine Tat unpolitisch.

Da es nachgewiesenermaßen sowohl in den Polizeien als auch bei der Bundeswehr Reichsbürger und sonstige Rechtsextremisten gibt, ist diese Ermittlungsverweigerung nicht wirklich verwunderlich.

@ nelumbo (17:54)

"Warum soll man nicht die gesamte Geschichte betrachten, inklusive Herkunft und Krankengeschichte des Täters? Weder bestreite ich die rechtsradikale Motivation des Täters noch schreibe ich von „bösen Muslimen“. Mir ist nicht einmal bekannt ob der Täter Muslim war. Iraner haben auch noch andere Religionen und nicht wenige Exil Iraner sind Atheisten. Das spielt hier aber auch keine Rolle,"

Die schnellen Schlüsse sind auch hier bei manchen Nutzern sehr beliebt. Warum kompliziert, wenn gerade aus viel einfacher und schneller geht. Was bedeutet schon differenziert, wo Toleranz für den eigenen Standpunkt reicht, aus dem sich auch sofort der "Gegner" ergibt. Die Konsequenzen solchen Denkens liegen auch nur um die Ecke. Die sieht man nicht. Und wer darauf hinweist, ist wohl der nächste Gegner.

@Trampelchen

Nennen Sie mir bitte den letzten linksradikalen Terroranschlag oder durch Linksradikale begangenen Mord. Im Gegensatz zu Rechtsradikalen richten Linksradikale ihre Wut meistens gegen leblose Gegenstände, selten kommt ein Mensch körperlich zu Schaden. Also hören Sie bitte auf, eine linke Gefahr heraufbeschwören zu wollen, während Rechte weiterhin Menschen verletzen oder sogar töten.

@ kommentator _02 um 18:48

Sie schrieben:
"Da es nachgewiesenermaßen sowohl in den Polizeien als auch bei der Bundeswehr Reichsbürger und sonstige Rechtsextremisten gibt, ist diese Ermittlungsverweigerung nicht wirklich verwunderlich."
Ach, wenn es nun aber bei der Polizei und bei der Bundeswehr erwiesenermaßen auch Linksextremisten gibt, was fangen wir dann mit Ihrem Schluss an? Schließen wir dann daraus, dass es nicht verwunderlich ist, dass plötzlich alle möglichen Amokläufe als "Rechtsterrorismus" eingestuft werden?

@Sisyphos3

"
Am 25. Oktober 2019 um 16:50 von Sisyphos3
16:12 von andererseits

David S. wurde in München geboren und ist hier aufgewachsen und auch zur Schule gegangen
.
wie seine Opfer auch !"

Sie können davon ausgehen, daß die meisten Menschen Empathie mit den Opfern empfinden, ohne, daß sie das permanent wie eine Monstranz in der Öffentlichkeit vor sich hertragen müssen.

@Arne Paulsen

"[...] Was treibt (uns) Männer immer wieder zu solch solch schändlichen Taten?

An diesem Punkt muss man doch ansetzen und etwas tun.

Bildung ist da ein wichtiges Schlüsselelement. Und Männern perspektiven Geben. Warum braucht man uns eigentlich noch? :)

Beste Grüße
Arne Paulsen"

Im Prinzip stimme ich Ihnen zu, möchte jedoch einschränken. Bildung ist ein Schlüssel, nicht der alleinige. In der AfD gibt es einige gebildete Menschen, die dennoch rassistischen Schwachsinn von sich geben. An Bildung alleine kann es also nicht liegen.

@Stöberkarl

"Es sind `meistens allein agierende Schulversager und Soziopathen, die alleine vor ihrem PC sitzen und sich die Nazi Propaganda reinziehen.
Keine Freundin. keine Freunde, kein Sportverein,
noch nicht einmal völkische Aufmärsche.
Daher sind sie nicht auffällig geworden und zählen für die Behörden als verirrte Einzeltäter.
Für die eigene Situation sehen sie sich nicht selbst in der Verantwortung, sondern
Muslime, Juden, Christen, Türken, Araber, Flüchtlinge oder die Klingonen."

Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt waren also Soziopathen, die alleine vor ihrem PC saßen und sich Nazipropaganda reingezogen haben?
Ganz neue Theorie.

@16:39 von Keine Politikerin

"Hier zwischen "rechten Ansichten" und "persönlicher Kränkung, hervorgerufen durch Mobbing" trennen zu wollen, ist utopisch, zumal bereits das "Mobbing" real existierend eine Reaktion auf abfällige Äußerungen sein kann.

Eine Tat, die am Ende einer Eskalation steht, auf eine Einzelursache zurückführen zu wollen, greift letztlich zu kurz."

Dieser Einschätzung möchte ich mich anschließen.

@Trampelchen

"
Am 25. Oktober 2019 um 18:17 von Trampelchen
Kamminer ... wer sind denn

Kamminer
... wer sind denn Ihrer Meinung nach die Einpeitscher bei der AfD ? Nennen Sie doch ma"

Na dann möchte ich mal dazu beitragen, Ihre Bildungslücke zu schließen: Von Storch, Sayn-Wittgenstein, Höcke, Kalbitz, Gauland, Weidel, Curio. Reicht das oder soll ich noch mehr aufzählen?

Bitte pragmatischer werden..

Der Begriff, der es trifft ist "Mörder".

Gesinnung dahinter, Herkunft...ziemlich egal. Sie mögen das eine oder andere besser erklärbar machen (sofern man das für sich braucht). Am Ende alles Mörder. Alles andere verharmlost, überhöht, verzerrt den relevanten Fakt, dass jemand Anderen Leben genommen hat.

@16:24 von Inga N.

"So sehen das hauptsächlich die Rechten, also jene die die Schuld bei den angeblich türkischstämmigen "Mobbern" finden wollen..."

Wenn die angesprochene Userin zu einem "minmal(!) anderen Ergebnis" kommt, ist das kein Grund zu unterstellen, dass sie den rechtsradikalen Hintergrund bestreitet und/oder die Schuld bei anderen finden will.

Wie immer

Erschreckend, wie man bis jetzt immer wieder herumeiert bis rechtsextremer Terror als solcher eingestuft wird. Was verliert man dadurch? Den Ruf?

@MuschelnundMeer

"
Am 25. Oktober 2019 um 19:58 von MuschelnundMeer
Bitte pragmatischer werden..

Der Begriff, der es trifft ist "Mörder".

Gesinnung dahinter, Herkunft...ziemlich egal. Sie mögen das eine oder andere besser erklärbar machen (sofern man das für sich braucht). Am Ende alles Mörder. Alles andere verharmlost, überhöht, verzerrt den relevanten Fakt, dass jemand Anderen Leben genommen hat."

Ja, am Ende sind es alles Mörder, stimmt. Das forschen nach den Motiven und Ursachen findet aber keineswegs nur statt, um es besser erklärbar zu machen, sondern es geht darum, zu versuchen, solche Taten zu verhindern. Daß das nicht immer gelingt, geschenkt. Aber die Täter einfach nur aburteilen, und achselzuckend zur Tagesordnung übergehen, ohne nach den Gründen zu fragen? Eine solche Haltung nennt man Fatalismus.

Und sag, ist es nicht egal, ob wir hier oder bei WhatsApp schrei

Ihnen ist schon bewusst, dass dieser Täter in Deutschland geboren und aufgewachsen ist? Wenn nicht, dann sei es Ihnen hier nochmal gesagt.

19:45 von Anna-Elisabeth

Na die Feinfühligkeit möchte ich mal bei islamistischen Terroristen sehen. Nein eigentlich nicht, denn es ist Augenwischerei. Drogen, Mobbing, Diskriminierung - whatever, kein normaler Mensch außer einem Extremisten tötet deswegen andere, und schon garnicht wahllos Unbeteiligte. Klar hat jeder seinen "Werdegang" aber who cares? Das interessiert höchstens für Präventionsprojekte!!

Am 25. Oktober 2019 um 16:31 von NeutraleWelt

Na klar, der nationalistische, rechtsradikale Terror muss bekämpft werden, oder sehen Sie das anders? Terror bleibt Terror, egal, ob islamistisch oder von Nazis. Und wenn da nicht wenige Vertreter einer Partei zu den Radikalisierten von rechts außen nachweislich rege Kontakte pflegen, dann ist es das Papier nicht wert, auf dem dS Bekenntnis zur Demokratie, FDGO und zum Grundgesetz als Programm mit demokratischem Antlitz geschrieben steht.

@Anderes1961

Oh nein, nicht Achselzucken! Gründe sind wichtig, keine Frage.
Mir missfällt "nur" der Blickwinkel der Berichterstattung.

Mein Wunsch wäre die Abfolge: Wer sind die Opfer? Das ist der Mörder. Gibt es Möglichkeiten, es in Zukunft zu verhindern.

Aktuell empfinde ich es zu stark so: Das ist der links/rechts/fundamentalistische Terrorist, das sind seine Motive. Und hinter denen ist eine Geschichte. Und die erzählen wir mal. Und dann erst die Opfer. Die Wörter "ermorden/töten" (=jemand tut es aktiv) kommt weniger vor als so Passivsätze wie "bei Attentat getötet/beim Anschlag umgekommen". Ich will mehr Fingerzeig auf den Mörder.

20:32 von JanoschausLE

Richtig, so wäre es auch mit jeder Partei aus einer anderen Ecke die zu Terror beiträgt, nur gibt es die nicht, weder in Landtagen noch Bundestag. Da ist zur Zeit nur eine mit Abgrenzungsproblemen einiger Mitglieder gegenüber Extremisten.

@MuschelnundMeer

"
Am 25. Oktober 2019 um 20:40 von MuschelnundMeer
@Anderes1961

Oh nein, nicht Achselzucken! Gründe sind wichtig, keine Frage.
Mir missfällt "nur" der Blickwinkel der Berichterstattung.

Mein Wunsch wäre die Abfolge: Wer sind die Opfer? Das ist der Mörder. Gibt es Möglichkeiten, es in Zukunft zu verhindern.

Aktuell empfinde ich es zu stark so: Das ist der links/rechts/fundamentalistische Terrorist, das sind seine Motive. Und hinter denen ist eine Geschichte. Und die erzählen wir mal. Und dann erst die Opfer. Die Wörter "ermorden/töten" (=jemand tut es aktiv) kommt weniger vor als so Passivsätze wie "bei Attentat getötet/beim Anschlag umgekommen". Ich will mehr Fingerzeig auf den Mörder."

Was den letzten Teil angeht, volle Zustimmung. Aber es hat nichts mit dem Umgang mit den Opfern und Tätern zu tun, sondern ist allgemeine Tendenz im Journalismus seit Jahren. Das Verwenden von Passiva und Subastantivierungen (Die Befestigung der Beschwanzung der Kuh). Das mißfällt mir auch.

@ 17:36 von Magfrad

„Weil Sie die Realität nicht vertragen und nicht wahrhaben wollen, dass es sich hier nicht um den bösen muslimischen Täter handelt wie Sie und andere es gerne hätten.“
#
Ich verstehe Ihre Ausführungen nicht. Man muss schon reichlich verblendet sein, um mir solche Unterstellungen zu machen. Nur habe ich versucht zu verstehen, warum jemand, der selbst Migrationshintergrund hat, sich rechtsradikal entwickelt.
Vielleicht lesen Sie künftig die Beiträge doch besser mit etwas weniger Voreingenommenheit.
Danke!

@Grumpy Eugen

"[...] Ich verstehe Ihre Ausführungen nicht. Man muss schon reichlich verblendet sein, um mir solche Unterstellungen zu machen. Nur habe ich versucht zu verstehen, warum jemand, der selbst Migrationshintergrund hat, sich rechtsradikal entwickelt.
Vielleicht lesen Sie künftig die Beiträge doch besser mit etwas weniger Voreingenommenheit.
Danke!"

Das ist ein Phänomen, daß häufiger vorkommt als man glaubt. Ich habe eine zeitlang in den USA gelebt und mich "amerikanischer" benommen als Amerikaner, nur habe ich natürlich keinen Menschen umgebracht und eine Waffe hatte ich auch nicht. Mein Bruder lebt in Frankreich, er ist "französischer" als Franzosen. Das Phänomen nennt man Überintegrierung. Es endet allerdings in den allermeisten Fällen nicht mit dem Tod von Menschen.

Am 25. Oktober 2019 um 18:46

Am 25. Oktober 2019 um 18:46 von nelumbo
Am 25. Oktober 2019 um 18:48 von kommentator_02

Unterstreiche beide Kommentare.
Anschläge und Morde gegenüber Mitbürgern mit Mirgationhintergrund wurden nicht wirklich Beachtung geschenkt. Und im NSU-Skandal wurden sogar den Opfern die Schuld angelastet. Besonders türkischstämmige Menschen haben hierzulande eine Menge einstecken müssen.

Am 25. Oktober 2019 um 19:12 von Spirit of 1492

"Ach, wenn es nun aber bei der Polizei und bei der Bundeswehr erwiesenermaßen auch Linksextremisten gibt, was fangen wir dann mit Ihrem Schluss an?..."

Dann werden hier eben wieder Fakten genannt, dass Linksextreme bei Polizei und Armee ihr Unwesen treiben. Aber die Realität sieht nunmal nicht so aus, zumal die Linken eher in den Medien zu finden sind und da ihre Ansichten verbreiten.

@Inga N.

"Am 25. Oktober 2019 um 18:46 von nelumbo
Am 25. Oktober 2019 um 18:48 von kommentator_02

Unterstreiche beide Kommentare.
Anschläge und Morde gegenüber Mitbürgern mit Mirgationhintergrund wurden nicht wirklich Beachtung geschenkt. Und im NSU-Skandal wurden sogar den Opfern die Schuld angelastet. Besonders türkischstämmige Menschen haben hierzulande eine Menge einstecken müssen."

...und müssen es immer noch und immer mehr. Und nicht nur türkische Menschen. Das muß ein Ende haben.

Am 25. Oktober 2019 um 20:00 von Anna-Elisabeth

"Wenn die angesprochene Userin zu einem "minmal(!) anderen Ergebnis" kommt, ist das kein Grund zu unterstellen, dass sie den rechtsradikalen Hintergrund bestreitet und/oder die Schuld bei anderen finden will."

Mal davon abgesehen, dass Sie hier die Einzige sind mit Unterstellungen, warum sollte das kein Grund sein?
Und nun (m)eine Unterstellung:
Bei der User(in), um die es hier geht, stelle ich persönlich eine gezielte Absicht fest, um die Schuld eben auf die "Mobber" zurück zu führen, a la Münchner Ermittler.

@21:40 von Inga N.

//Am 25. Oktober 2019 um 20:00 von Anna-Elisabeth
"Wenn die angesprochene Userin zu einem "minmal(!) anderen Ergebnis" kommt, ist das kein Grund zu unterstellen, dass sie den rechtsradikalen Hintergrund bestreitet und/oder die Schuld bei anderen finden will."

Mal davon abgesehen, dass Sie hier die Einzige sind mit Unterstellungen, warum sollte das kein Grund sein?
Und nun (m)eine Unterstellung:
Bei der User(in), um die es hier geht, stelle ich persönlich eine gezielte Absicht fest, um die Schuld eben auf die "Mobber" zurück zu führen, a la Münchner Ermittler.//

Ein Grund ist bereits das Wörtchen "minimal".
Ich möchte Ihnen nicht zu Nahe treten, aber Sie unterstellen schon wieder "gezielte Absicht", und ich sehe das eben anders.
Ich habe viele Kommentare der Userin gelesen und will gar nicht behaupten, alle Kommentare verstanden zu haben. Nur in einem bin ich ganz sicher: Die Userin pflegt kein rechtes Gedankengut.
Tut mir Leid, aber ich habe nun mal Verteidigungsreflexe.

21:32 von Inga N.

Treffer ! versenkt! Glückwunsch!

21:40 von Inga N.

Am 25. Oktober 2019 um 20:00 von Anna-Elisabeth

"Wenn die angesprochene Userin zu einem "minmal(!) anderen Ergebnis" kommt, ist das kein Grund zu unterstellen, dass sie den rechtsradikalen Hintergrund bestreitet und/oder die Schuld bei anderen finden will."

Mal davon abgesehen, dass Sie hier die Einzige sind mit Unterstellungen, warum sollte das kein Grund sein?
Und nun (m)eine Unterstellung:
Bei der User(in), um die es hier geht, stelle ich persönlich eine gezielte Absicht fest, um die Schuld eben auf die "Mobber"
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Fakten können stören, wenn unsere laute Meinungsminderheit beschlossen hat, was in 2019 zu glauben ist.
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Und rechts geht eben immer.

Ein "rechtsradikaler

Ein "rechtsradikaler Hintergrund" dieser Tat wurde vor drei Jahren auch bereits diskutiert - ebenso "persönliche Rachegefühle" wegen des erlittenen "Mobbings" und auch diverse psychiatrische Therapien wurden erwähnt - als möglicher Hinweis auf eine psychische Erkrankung. Vermutlich wird das unselige Zusammenspiel verschiedener Ursachen diese Katastrophe ausgelöst haben. Mir ist aber völlig unklar, warum jetzt der "Rechtsradikalismus" wieder in den Vordergrund gerückt wird - und das nach drei Jahren ! So richtig festlegen mag sich allerdings keiner der Gutachter. So ein kollektiver Selbstmord (angeblich starb der Tö/äter durch eigene Hand) ist ohne detaillierte Täteraufzeichnungen auch kaum zu begreifen.

Hier sollte es doch schon klar sein

"" Etwa ein Jahr vor dem Attentat hatte er ein Manifest verfasst, das sich gezielt gegen Migranten richtete, die der damals noch Jugendliche als "Untermenschen" oder "Kakerlaken" betitelte. Den Anschlag verübte David S. am Jahrestag des Amoklaufes von Utoya und Oslo, bei dem der Rechtsterrorist Anders Breivik 77 Menschen ermordete.""
#
Aus welsche Gesinnung Gut er seine Meinungen schöpfte.Den Angehörigen diese schrecklichen Tat kann ich nachträglich nur mein Beileid ausdrücken.

19:43 von Anderes1961 @Stöberkarl

"" Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt waren also Soziopathen, die alleine vor ihrem PC saßen und sich Nazipropaganda reingezogen haben?
Ganz neue Theorie.""
#
Ich denke so ist es mit diesen " Einsamen " jungen Menschen die nie etwas anderes kennen gelernt haben,wie z.B. Freunde,Sportverein und vieles mehr,was eigentlich junge Menschen machen.

@Quakbüdel

"Ein "rechtsradikaler Hintergrund" dieser Tat wurde vor drei Jahren auch bereits diskutiert - ebenso "persönliche Rachegefühle" wegen des erlittenen "Mobbings" und auch diverse psychiatrische Therapien wurden erwähnt - als möglicher Hinweis auf eine psychische Erkrankung. Vermutlich wird das unselige Zusammenspiel verschiedener Ursachen diese Katastrophe ausgelöst haben. Mir ist aber völlig unklar, warum jetzt der "Rechtsradikalismus" wieder in den Vordergrund gerückt wird - und das nach drei Jahren ! So richtig festlegen mag sich allerdings keiner der Gutachter. So ein kollektiver Selbstmord (angeblich starb der Tö/äter durch eigene Hand) ist ohne detaillierte Täteraufzeichnungen auch kaum zu begreifen."

Wenn, dann handelt es sich um erweiterten Suizid, nicht um kollektiven Suizid. Sie sollten etwas vorsichtiger mit solchen Begrifflichkeiten umgehen.

Einen rechtsradikalen Hintergrund der Tat kann man aber auch nicht einfach beiseite schieben, angesichts der jüngsten Ereignisse.

22:16 von Boris.1945

Meinungsminderzeit, laut, da assoziiere ich ganz andere als Sie es tun. Hätte fast versehentlich zugestimmt.

@schiebaer45

Am 25. Oktober 2019 um 22:45 von schiebaer45
19:43 von Anderes1961 @Stöberkarl

"" Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt waren also Soziopathen, die alleine vor ihrem PC saßen und sich Nazipropaganda reingezogen haben?
Ganz neue Theorie.""
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Ich denke so ist es mit diesen " Einsamen " jungen Menschen die nie etwas anderes kennen gelernt haben,wie z.B. Freunde,Sportverein und vieles mehr,was eigentlich junge Menschen machen.

Wenn Sie gerade den Fall NSU verfolgt haben, könnten Sie wissen, daß das Trio genau das nicht war, die einsamen Soziopathen. Das ist ein Erklärungsmuster, daß gerne von Rechten benutzt wird, die die ideologische Basis für solche Taten schaffen. Das NSU-Trio war in der Nachbarschaft bestens integriert, hatte zahlreiche soziale Kontakte und war bestens vernetzt. Ohne dieses Netzwerk hätten sie nicht so lange untertauchen und ihre Taten verüben können.

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