Ihre Meinung zu: EU berät über Aufschublänge für Brexit-Termin

25. Oktober 2019 - 10:25 Uhr

Die EU-Staaten sind uneins über die Länge des erneuten Brexit-Aufschubs: einige Wochen oder drei Monate? Eine Gratwanderung, denn die Entscheidung dürfte die britische Innenpolitik beeinflussen. Von Ralph Sina.

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Kommentare

EU berät über Aufschublänge für Brexit-Termin....

Jetzt wird es spannend:Macron,so steht es im Artikel,ist mit der Geduld am Ende.Somit könnte es keinen weiteren Aufschub um drei Monate geben.
Und Frankreich hat sich ja auch erst kürzlich gegen die Beitrittsverhandlungen mit Westbalkanländern ausgesprochen.Zum Ärger von Berlin.

"Durchgängigkeit" ist genauso wichtig wie Transparenz

"Und je ähnlicher dann unsere Standards sind, desto einfacher dann der Zugang"

Gleiche Standards und Normen vereinfachen das Leben aller nicht nur, aber ganz besonders im Wirtschaftsleben tatsächlich enorm.

Es reicht!

Man kann es nicht mehr hören. Seit langem treibt GB die EU durch die Manege, und wir stimmen dem auch immer wieder zu. Macht endlich Schluss mit dem Gezerre und entlasst GB, so oder so. Ein ungeregelter Brexit wird aus meiner Sicht sicher zu einer Delle und einigen Verwerfungen führen, aber nicht zu einem Crash. Die Wirtschaft hat in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass sie Hürden meistern kann und dann neue Wege findet.
Ich würde wetten: Auch bei einer Verlängerung gibt es dann keinen ratifizierten Brexit-Vertrag und das Spiel beginnt von vorn.

31.12.

Immer noch halte ich den 31.12. für ein "schönes" Datum... ab 01.01.2020 würden dann andere Regeln gelten.

Am besten ...

.... man nennt wie beim BER-Flughafen gar keinen Termin mehr ... das wird ja immer mehr zur Lachnummer.

Flexibler Brexit-Aufschub

Die EU sollte einen flexiblen Brexit-Aufschub gewähren und sich in die Entscheidung über britische Angelegenheiten nicht hineinziehen lassen.

Ich persönlich hoffe - bis zum letzten Augenblick - auf einem Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU.

Das wäre - aus meiner Sicht - für beiden Seiten der beste Deal.

Einmischung

Nun, es mag sein, dass die EU mit ihrem Gestus in gewisser Weise eine indirekte Einmischung in die britische Innenpolitik vornimmt.
Gut, das die britische Regierung sich in den letzten drei Jahren so konsequent aus der EU-Politik herausgehalten hat, dass das Europäische Parlament so handzahm damit umgehen muss, dass jetzt nicht einmal mehr Zeichen in Form von Verschiebungen nach Lo don gesendet werden dürfen, um deren Sendung der britische Premier selbst gebeten hat.

Boris Johnson hat schon

Boris Johnson hat schon zweimal gegen den Brexit gestimmt. Jetzt verhindert er, dass das Parlament über den Brexit entscheiden kann.

Wer glaubt denn Johnson noch, dass er den Brexit wirklich vollenden will?

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