Ihre Meinung zu: Juncker verabschiedet sich: Mit Humor, Härte und Genuss

22. Oktober 2019 - 11:14 Uhr

Gebeugt, aber ungebrochen: So verlässt EU-Kommissionspräsident Juncker die politische Bühne. Heute hat er sich in Straßburg verabschiedet. Ralph Sina über Junckers Sternstunden, Ausfälle und Bonmots.

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Kommentare

Danke Juncker!

Von diesem erstklassigen Format gibt es leider zu wenig Menschen. Danke Herr Juncker für Ihre Leistungen!

Er hat uns allen gezeigt, wie

Er hat uns allen gezeigt, wie Politik in Europa funktioniert: "Wenn es eng wird, muss man lügen."

Herr Juncker verabschiedet sich?

Herr Juncker ist ein sehr guter, auf Ausgleich bedachter, Politiker. Das kann man leider nur von wenigen Politikern sagen!
Es ist wirklich Schade, dass dessen Amtszeit nun zu Ende geht!

Bewährt

""Auf euren Kleinekram lache ich" zitierte der Kommissionspräsident aus den Dachstuben-Stimmungen von Christian Morgenstern"

Dazu hier noch ein Auszug aus dem "Möwenlied" von Christian Morgenstern: "Ich schieße keine Möwen tot, ich lass sie lieber leben und füttre sie mit Roggenbrot und rötlichen Zibeben."

"Leben und leben lassen" können ist wohl das wichtigste Qualifikationskriterium für einen Politiker.

Gleichwohl sollte heute, insbesondere wenn man sich die aktuellen "Entwicklungen" inner- und außerhalb der EU-Politik vor Augen hält, langsam die Erkenntnis reifen, dass es Zeit wird, die politische Verantwortung für die Gestaltung ihres "Gemeinwesens" bzw. des "öffentlichen Lebens" auf die Bürger selbst zu übertragen.

in der Tat

in der Tat ein Großer!
Bei dem ich mich, offen gestanden, besser vertreten gefühlt habe als von der Laien.

Er wird uns...

fehlen. Politik ohne Verbissenheit und sogar mit etwas Humor hat Seltenheitswert - sehe keinen, der ähnlich gestrickt ist.

12:32 von Peter Hamburg

Von diesem erstklassigen Format gibt es leider zu wenig Menschen.
.
also in seiner Beurteilung würde definitiv drin stehen :
"hat mit seiner geselligen Art zur Verbesserung des Betriebsklimas beigetragen"

und wenn ich mich an seine Zeit als Premier Luxemburgs erinnere,
da hat er sein Land zu einer großen EU Steueroase gemacht
Loyal immerhin !

De fakto

„Ein Domestizierungs-Kunststück, das Juncker erst einmal jemand nachmachen muss.„?
Eine schleimige Kriecherei eines möglicherweise Alkoholkranken war das. Eine lächerliche Preisgeberei der EU durch den höchsten EU - Repräsentanten.
Nichts weiter.

auch von mir ein, vergelts gott

schliesslich hat er als politiker bewiesen, daß ein land auch mit ganz geringen steuern über die runden kommt. apple und google zahlen in seiner heimat wohl so etwas über 1 % (in worten-EINS_)

Man hat vornehm vergessen

darauf hinzuweisen, dass Juncker in seiner Luxemburger Zeit auch dafür zuständig war, die Minimal-Steuersätze für Großunternehmen anzubieten. Nicht sehr europäisch.
Und wenn auf seine Anti-Haltung gegen den Österreichischen Bundeskanzler Kurz und dessen Migrationspolitik hingewiesen wird, dann sollte man doch der Wahrheit halber auch Junckers Einladungspolitik beim Namen nennen. Ein bisschen Ausgewogenheit wird man hier vielleicht doch noch schaffen, bei all dem Lobgehudel. Es ist nicht zuletzt die Juncker-EU, aus der viele Briten austreten wollen.

Ein wenig traurig

bin ich schon. Für mein Dafürhalten ein guter Politiker der seinem Amt sehr angenehm ausfüllte. Möge
sich UvdL ein Beispiel an ihm nehmen.

Ein Witz unter "Rechtspopulisten"

Ein Witz unter "Rechtspopulisten" geht wie folgt:

Frage: Wird Hr. Juncker sich dazu entscheiden, die EU-Kommission zu verlassen?

Antwort: Ja, aber er schwankt noch.

traurige Bilanz

Juncker steht für: TTIP, CETA, Vermögenvernichtung der Mittelklasse durch Nullzins, Pakt für Migration, Brexit, Legalisierung der illegalen Einwanderung, unsinnige EU-Verordnungen über Staubsauger, Handlungsunfähigkeit in der Ukrainefrage und der Türkei, Versagen an den Außengrenzen gepaart mit Einladungspolitik durch Umverteilung... .

Juncker ist für mich ein

Juncker ist für mich ein Sinnbild der heutigen Politiker.
Stets auf den eigenen Vorteil bedacht und meist unehrlich arrogant.

Was hat er bspw in der Flüchtlingskrise gegen Ursachen unternommen?
Warum haben wir wohl die aktuelle Zinspolitik? (Nein, es ist nicht nur Sache der EZB)
Was war mit seinem Erbe aus Luxemburg und seine Steuermodellen?

Schade dass ich davon nichts lesen kann, Herr Sina.

"Stolz auf seinen Kampf für Griechenland"

Zitat: "Zur Höchstform lief der Kommissionspräsident während der Griechenland-Krise auf. Als der damalige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble laut darüber nachdachte, das hochverschuldete Griechenland zeitweise aus der Euro-Währungsunion auszuschließen. "Ich bleibe stolz darauf, dass wir diesem Druck nicht nachgegeben und dafür gesorgt haben, dass Griechenland Euro-Mitglied bleibt.""

Wie kann man auf das Euro-Desaster und den institutionalisierten Rechtsbruch im Rahmen der Euro-"Rettung" stolz sein?

Juncker, Merkel und Schäuble haben gegen jeden kaufmännischen und volkswirtschaftlichen Verstand die systemische Fehlfunktion des Euros weiterhin zementiert. Sie sind dafür verantwortlich, dass entgegen jeder Risikoeinschätzung Schrottpapiere maroder südeuropäischer Staaten und Banken in Billionenhöhe und gegen bestehendes Gesetz (Art. 123 & 125 AEUV) die Schulden der Süden Europas übernommen haben, den Norden dabei enteignet und den Süden dabei seiner Zukunft beraubt haben.

Toll!

12:40 von Shuusui

<< Er hat uns allen gezeigt, wie
Er hat uns allen gezeigt, wie Politik in Europa funktioniert: "Wenn es eng wird, muss man lügen." <<

Nee, Juncker hat kein Wort darüber gesagt, wie Politik in Europa funktioniert.

Das könnte ein Sechstklässler erkennen.

Meine Hochachtung

Meine Hochachtung vor diesem Mann. Ich bezweifle, dass v.d. Leyen ihm annähernd das Wasser wird reichen können. Zwei gänzlich sehr verschiedene Personen

Es ist wie immer....

... bei Verabschiedungen. Viel Lobhudelei, egal was vorher gewesen ist. Die Vorkommentatoren haben die meisten Fehler bereits genannt. Statt Kurz zu massregeln, hätte Juncker lieber die Totalverweigerer einnorden sollen. Österreich hat ja seit 2015 genug Migranten aufgenommen. Wenn eine Regierung mal sagt "nun ist genug", kann man das ruhig mal respektieren.

12:58 von derdickewisser

"Es ist nicht zuletzt die Juncker-EU, aus der viele Briten austreten wollen."

Die Briten. Waren die jemals so richtig in der EU?

Ich denke eher an Charles de Gaulle der den Beitritt des Vereinigten Königreichs zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft versuchte de Gaulle systematisch zu verhindern wusste. Soviel zu den Briten.

Der Mann war ein kluger Mann, ein wahrer Visionär.

12:58 von derdickewisser

"Man hat vornehm vergessen
darauf hinzuweisen, dass Juncker in seiner Luxemburger Zeit"

Der Arikel ist kein NACHRUF auf Juncker, denn er lebt ja noch, und hoffentlich noch sehr lange in halbwegs guter Gesundheit.

Es geht in dem Artikel nur um seine Tätigkeit als Kommissionspräsident.

Man hat also nichts vergessen.

Ohne Sinn und Verstand!

Zitat: "Zur Höchstform lief der Kommissionspräsident während der Griechenland-Krise auf. Als der damalige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble laut darüber nachdachte, das hochverschuldete Griechenland zeitweise aus der Euro-Währungsunion auszuschließen. "Ich bleibe stolz darauf, dass wir diesem Druck nicht nachgegeben und dafür gesorgt haben, dass Griechenland Euro-Mitglied bleibt.""

Wie kann man darauf stolz sein?

Man hat lediglich die toxischen Kredite maroder Banken und Staaten in Südeuropa mit Billionen durch die EZB neugedruckten Euros und im Rahmen der verheerenden Nullzinspolitik weiter finanziert.

Die Folgen sind bekannt:
1. die Sparer, Steuerzahler, Arbeitnehmer und Rentner werden enteignet

2. der Süden Europas verbleibt in einem Sumpf aus Schulden, Arbeitslosigkeit, Stagnation und politischer Abhängigkeit

3. dei EU/EZB hat eine Finanzblase geschaffen - Aktien, Immobilien, Kredite, die auf kurz oder lang platzen wird.

Wie kann man auf so etwas "stolz" sein?

Warum wird in dem Artikel mit

Warum wird in dem Artikel mit keinem Wort auf die LuxLeaks-Affäre eingegangen und Juncker statt dessen in den Himmel gelobt? Es ist schlicht nicht wahr, dass Juncker ein Heiliger war. Hier ein kurzer Artikel des Guardian:

https://www.theguardian.com/business/2017/jan/01/jean-claude-juncker-blo...

"Die Bemühungen der Mehrheit der Mitgliedstaaten, die aggressive Steuerplanung einzudämmen und die räuberische Steuerpolitik zu zügeln, wurden durch die Maßnahmen einiger der kleinsten EU-Mitglieder, die häufig von Luxemburg angeführt wurden, regelmäßig verzögert, verwässert oder zunichte gemacht."

Ein solches Verhalten ist schlicht als asozial zu bezeichnen und mitverantwortlich dafür, dass die EU so ein negatives Image hat. Gleiches gilt für einen solch einseitigen Artikel.

Wie kann es sein?

Wie kommt es das ein herr Junker Karriere machen kann über Jahrzehnte jetzt obwohl er einer der Vorreiter des Minus-Steuerzahlungs-Wettbewerbes ist der seine Anfänge nahm als Herr Junker als damals Finanzminister in Luxemburg das Ganze mehr oder weniger erfand u.das bis heute anhält mit EU-Steueroasen aller Art.Das hat nicht nur Mrd.€ sondern bis heute eher Bill.€ uns dem Steuerbürger gekostet samt all der Sachen ;Notwendigkeiten u. Aufgaben worüber man sich nun schon seit Generationen streitet wer soll es denn bezahlen usw.ähnliches?!
Eine merkwürdige Welt in der einige nicht wissen wollten u. dann in neuer Funktion dagegen kämpfen wollen was sie einst erschufen es aber immer noch nicht hinbekommen u.lösen können oder wollen?!Sind die Leute vielmehr eher Garant das alles so ist u.bleibt was man so gemacht u.gewollt hat?Und da meine ich nur Junker sondern eine ganze Kaste von Versagern die hart arbeiten aber eben wohl nicht für diejenigen die sie vertreten sollen.Die Lobby lässt danken

Herr Juncker mag dann

ein überzeugter Europäer sein, genauso wir er vorher ein überzeugter Luxemburgischer Steuersparmodell-Premier war, wirklich etwas grosses erreicht hat er nicht während seiner Amtszeit und das wird die kunstvoll gefundene neue EU-Vorsitzende UdvL auch nicht.

Ohne Reformen wird sich die Gemeinschaft der EU-28/nun-27 nicht bewegen können. Diese Reformen sind längst überfällig aber Egoismen und wenig Feingefühl der Nationalstaaten, insbesondere der grösseren (DE, FR & IT) verhindern das immer wieder. Frau Merkel schaut(e) viel zu viel auf die deutsche Innenpolitik, die Lachnummer der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei ist allgegenwärtig. Albanien und Nordmazedonien haben ihre Hausaufgaben erledigt aber bleiben aussen vor - die EU Politiker können das z. Zt. in ihren Heimatländern nicht verkaufen.

Die Türkei wird auf Händen getragen und darf ihren Angriffskrieg fortsetzen, mit EU Geldern und Kampfmitteln aus derselben.
Insgesamt muss man die EU als Lachnummer bezeichnen, leider.

Respekt

Er wollte (und will) Europa, die EU. Leider hat er nur eine Mischung aus untrainierten Schlittenhunden vor dem Schlitten EU. Immer wieder bricht einer (oder einer mehr) aus der vorgegebenen Linie weil an den Seiten (links oder rechts) doch etwas Futter winkt.
Wir werden sehen wie Humor- und Führungslos die Kommissionen in Zukunft werkeln.

@nie wieder spd

"Eine schleimige Kriecherei eines möglicherweise Alkoholkranken war das."

Reine, bösartige Spekulation ihrerseits. Und sollte er Alkoholiker sein, was keineswegs bewiesen und obendrein eine normale Krankheit ist (und kein Stigma sein sollte), geht Sie der Umstand überhaupt nichts an. Er hat einen guten Job gemacht, Punkt.

Ihn deswegen verächtlich zu machen finde ich eher schwach.

"bis es kein Zurück mehr gibt"

Zitat Jean-Claude Juncker: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - in Die Brüsseler Republik, Der Spiegel, 27. Dezember 1999.

Immerhin hat er die Menschen darauf hingewiesen wie die EU funktioniert.

Wie bitte ?

Klar , ein cooler Lebemann. Aber wie kurz ist denn das kollektive Gedächtnis ? Nur weil er von den Rechten kritisiert wird, heisst es noch lange nicht, dass er ok ist.
Gäbe es eine tatsächliche Gerechtigkeit, wäre der schon längst hinter Schloss und Riegel für die Steuertricks und anderes.
Ausserdem ist mir völlig unklar, wie sein Alkolismus anscheinend immer noch verharmlost wird. Der hätte sein Amt garnicht erst antreten dürfen. Was läuft da bloss ab. Es ist komplett unerklärlich. Eine Farce. Der Mann war eine Katastrophe. Was der politisch will , spielt in dem Fall auch keine Rolle.

Verrohung der Gesellschaft

Diese Kommentare zeigen eindrucksvoll die Verrohung der Gesellschaft.
Luxemburg hat durch Herrn Juncker internationalen Konzernen mit Sondervereinbarungen jahrelang Vorteile gewährt hatte. Dadurch haben rund 340 Unternehmen Steuern in Milliardenhöhe gespart.

Diesen korrupten Politiker hier in diesen Foren auch noch zu loben, zeigt wo wir angekommen sind.

wie machtlos die EU ist

zeigte sich vor allem beim Brexit Referendum in GB. Mit Lügen und Unwahrheiten wurde der Kampf um die Wählergunst ausgetragen. Die EU mischte sich nicht ein und schaute weg.
Erreicht wurde ein hauchdünner Sieg der Brexit-Befürworter und das führt(e) zu einer gespaltenen Gesellschaft in GB.
Einmischung mit validen Argumenten zum Verbleib war anscheinend ein No-Go.

Seit dreieinhalb Jahren kann man nun den Kindergarten verfolgen wobei Politiker sich ausnahmslos über die Bedingungen des Brexits streiten obwohl es eigentlich nur eine EINZIGE Vorgabe geben sollte. Wie erhält man die offene und inzwischen befriedete Grenze zwischen Irland und Nordirland aufrecht. Der Rest ist unwichtig.

Dafür brauchte es mehrere britische Regierungen und ein Riesenaufgebot von Consultants und Beratern um zu einer Lösung zu kommen. Und weil dies so einfach wäre wird uns (der EU-27) alles verkauft als höchst komplex und sehr schwierig.

Die heutige EU hat ausgedient und ist einfach bürgerfremd geworden.

13:18 von mispel

"Warum wird in dem Artikel mit keinem Wort auf die LuxLeaks-Affäre eingegangen und Juncker statt dessen in den Himmel gelobt?"

Weil der Artikel nur den KOMMISIONSPRÄSIDENTEN Juncker behandelt.

Bei so gehäufter mangelnder Lesekompetenz scheint es mir fast kein Wunder mehr, dass die AfD fast 13 % hat.

Während andere Politiker in

Während andere Politiker in Europa und andernorts gewohnheitsmäßig lügen - für den eigenen Machterhalt und/oder Profit.

Für mich verkörpert Juncker jedenfalls das, was sich Europa immer so gerne selbst nachsagt: Humanismus, eine ungeheure Vielsprachigkeit und damit auch Einblick und Verstehen anderer kultureller Denkansätze, eine tiefgehende Bildung, die Fähigkeit, zwischenmenschlich Brücken in all dem EU-Gewirr zu bauen, Humor, ja und meinetwegen eine gewisse Schlitzohrigkeit, die vermutlich aus der Kenntnis des Allzumenschlichen entsteht.

Ich bezweifle, dass Frau von der Leyen dieses Europa-Format erreichen kann.

12:50 von Sisyphos3

Ein bisschen schnippisch formuliert, aber noch okay. Ja - er hat sich eingesetzt für Luxemburg - so wie später für die EU. Ich ziehe den Hut vor diesem Mann und trinke übrigens auch gern einen Wein... ;)

von Leviathan11

Ganz genau so ist es: Er hat einen guten Job gemacht. Punkt.

@PaulPuma u.a. um 13.06, Richtig

Danke, volle Zustimmung. Der joviale Herr Juncker hat viele der unsinnigen und bürgerfeindlichen EU-Gesetze und Verordnungen mitzuverantworten.

Nach der EU

Was die EU wirklich war, werden die Leute erst begreifen, wenn sie sich von den "Rattenfängern" und EU Gegner dieses einmalige Gebilde kaputt haben machen lassen und vor den Scherben eines gelebten Traumes stehen!
Ich bin stolz Deutscher zu sein und bin ebenso stolz Europäer zu sein!

Adios Juncker

Hier geht einer der alten Garde, ich hoffe er kann seinen Ischias nun bei ner Pulle Klosterfrau auskurieren.

Spaß beiseite, Junker war kein guter Kommissionspräsident. Gründe wurden hier schon zahlreiche genannt, Luxenburg / TTIP / CETA / katastrophale Migrationspolitik.. und das beinahe anzünden von Ruandas Präsidentengattin.

Und jetzt wird ein schlechter Kommissionspräsident durch eine völlig untaugliche Person ersetzt.

Alles vergessen

Eine Lobhudelei ohnegleichen. Der joviale Herr Juncker gab und gibt den verständnisvollen Menschen, den trinkfesten Staatsmann, während im Hintergrund Großunternehmen die Fäden ziehen.
Was war mit TTIP, was ist mit steuerlichen Vergünstigungen für Großunternehmen in Luxemburg? EU-Bürgern, Privatleuten ebenso wie Landwirten und Kleinunternehmern, wird und wurde das Leben durch Bürokratie und unsinnige Richtlinien ( z.B. "Staubsaugerverordnung") schwer gemacht. Alles vergessen, Herr Sina?

12:50, Sisyphos3

>>und wenn ich mich an seine Zeit als Premier Luxemburgs erinnere,
da hat er sein Land zu einer großen EU Steueroase gemacht<<

Das "EU" können Sie einfach mal streichen. Luxemburg war schon eine Steueroase und ein Geldwäscheparadies, als Herr Juncker geboren wurde. Ähnlich wie Liechtenstein oder die Schweiz.

12:50, nie wieder spd

>>Eine schleimige Kriecherei eines möglicherweise Alkoholkranken war das. <<

Persönliche Diffamierungen auf diesem Niveau sind leider in gewissen Kreisen beliebt. Ich finde so etwas absolut indiskutabel. Wer so "argumentiert", disqualifiziert sich in meinen Augen für jede ernsthafte Diskussion.

14:03 von Blume1956

Sehe ich heutzutage genau so. Die Rattenfänger haben außer Parolen allenfalls die nächsten Kriege innerhalb Europas im Handgepäck.

@13:41 von EU_Citizen

"wie machtlos die EU ist zeigte sich vor allem beim Brexit Referendum in GB. Mit Lügen und Unwahrheiten wurde der Kampf um die Wählergunst ausgetragen. Die EU mischte sich nicht ein und schaute weg.
Erreicht wurde ein hauchdünner Sieg der Brexit-Befürworter und das führt(e) zu einer gespaltenen Gesellschaft in GB.
Einmischung mit validen Argumenten zum Verbleib war anscheinend ein No-Go."

Beim Brexit ging es nicht um valide Argumente sondern hauptsächlich um gefühlte Wahrheiten.

Der EU wurde Bevormundung vorgeworfen - sich ins Brexitreferendum einzumischen wäre von den EU-Gegnern daher ausgeschlachtet worden - völlig unabhängig von den Argumenten.

Auch wenn der Brexit die gesamte EU betrifft ist es dennoch eine britische Entscheidung. Die Verantwortung dafür liegt bei den Briten, nicht bei Juncker oder der EU. Unter den Briten gibt es genügend kluge Köpfe die in der Lage waren die Situation zu analysieren und darzustellen. Auf die hat man leider nicht gehört.

13:05, Bote_der_Wahrheit

>>Ein Witz unter "Rechtspopulisten" geht wie folgt:

Frage: Wird Hr. Juncker sich dazu entscheiden, die EU-Kommission zu verlassen?

Antwort: Ja, aber er schwankt noch.<<

Dies ist genau das Niveau, welches von Rechtspopulisten zu erwarten ist.

Ein ganz Großer geht

Vielen Dank für die - auch freudigen- Stunden, die sie den EU-Bürgern bescherten!

Auf youtube gibt es einige schöne Beispiele.

PS. Nun hat er endlich Zeit, seine Ischias-Probleme in den Griff zu bekommen....

Ein Großer geht, der, ohne

Ein Großer geht, der, ohne mit unserem Geld großzügigst seine Pläne umsetzen zu können, wohl viel weniger groß geworden wäre und der seine wahre Auffassung vom Europäer sein u.U. damit zeigte, wie er so ganz und gar nicht europafreundlich, mit trickreichen Finanzgesetzgebungen zum alleinigen Vorteil für sein Heimatland Luxemburg noch schnell, vor seiner Berufung zum EU-Kommissionspräsidenten, gegen EU- Interessen umsetzte. Oder soll man das nun wieder vergessen haben?

Juncker verabschiedet sich

Sein bestes Zitat, das alles über ihn besagt:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter.“
―Jean-Claude Juncker

Vielen Dank für ihre Aufklärung, Herr Juncker.

Worum es hier eigentlich geht

Zeigt ja auch wieder die Diskussion um die neue „Südost-Erweiterung“ Richtung Albanien und Nord-Mazedonien. Übrigens zum allerersten Mal hat hier von der Leyen als Vertreterin der EU keinen Hehl gemacht aus dem „geopolitischen“ Anspruch der EU. Schon vorher konnte es aufmerksamen Beobachtern auffallen, dass EU- und NATO-Mitgliedschaft neuer Mitglieder oft Hand in Hand gingen, und dass man mit der Leidenschaft eines Philatelisten versuchte, ehemalige Sowjetrepubliken „einzusammeln“. Auffällig war dabei immer wieder die Betonung darauf dass die betreffenden Länder es „selbst wollten“ und hier ihr „Recht auf Selbstbestimmung“ zum Ausdruck brächten. Ganz anders positioniert sich die EU aber zB bei den Katalanen, die ja auch auf ihr Recht auf Selbstbestimmung pochen. Nur dummerweise für die Separatisten IST Katalonien schon in der EU. Übrigens waren die USA noch bis vor wenigen Jahren sogar dafür, auch die Türkei in die EU aufzunehmen - eben just aus jenem geopolitischen Kalkül heraus.

Jedes mal....

...wenn ich das Gesicht dieser Person sehe.
Dann denke ich an die Steuerermilliarden, die Deutschland entgingen.

Wegen des Bestrebens dieses Herren, aus seinem unbedeutenden Zwergstaat ein Staatswesen zu formen, das sich sehr wesentlich von der Leistung größerer Länder nährt.

In der Biologie gibt es einen Namen für so etwas....

13:46 von Sausevind

>>Bei so gehäufter mangelnder Lesekompetenz scheint es mir fast kein Wunder mehr, dass die AfD fast 13 % hat.<<

Was hat die AfD mit dem scheidenden Kommissionspräsident zu tun?

13:38, Tagesscheu

>>Ausserdem ist mir völlig unklar, wie sein Alkolismus anscheinend immer noch verharmlost wird. Der hätte sein Amt garnicht erst antreten dürfen.<<

Alkoholbedingte Ausfälle und politische Fehler sind mir bei Herrn Juncker nicht bekannt.

Sie wissen, daß Willy Brandt den Spitznamen Weinbrand-Willy hatte? Und daß Franz Josef Strauß bei Ausbruch der Kubakrise unter Büschen im Garten des Verteidigungsministeriums, dessen Chef er war, lag?

@Am 22. Oktober 2019 um 14:03 von Blume1956

Zitat: "Was die EU wirklich war, werden die Leute erst begreifen, wenn sie sich von den "Rattenfängern" und EU Gegner dieses einmalige Gebilde kaputt haben machen lassen und vor den Scherben eines gelebten Traumes stehen!"

Die EU und vor allem Europa wird aktuell von Leuten wie Juncker, Draghi, U vd Leyen, Verhofstadt etc. kaputt gemacht. Warum ich dieser Meinung bin, habe ich bereits an unterschiedlicher Stelle dargelegt.

Als AfD-Wähler , also logischerweise überzeugter Europäer, möchte ich Europa bewahren und dazu ist eine grundlegende Reform der EU unabdingbar.

Von den Herrschaften Juncker, Draghi, U vd Leyen, Verhofstadt etc. jetzt als "Rattenfängern" zu sprechen, ist aber nicht sehr nett. Fast schon ein "Hasskommentar". Weiß denn Hr. Maas davon?

14:03, draufguckerin

>> Der joviale Herr Juncker hat viele der unsinnigen und bürgerfeindlichen EU-Gesetze und Verordnungen mitzuverantworten.<<

Welche meinen Sie denn?

Nennen Sie doch mal ein paar.

Ich möchte darauf wetten, daß Ihre und meine Einschätzung, was Unsinnigkeit und Bürgerfeindlichkeit betrifft, meilenweit auseinandergehen.

Alles ist relativ...

Ich habe mit einigen Entscheidungen Junckers so meine Probleme gehabt. Er entstammt allerdings auch nicht unbedingt der Parteienfamilie die mir am nächsten liegt.

Wenn ich ihn allerdings mit Leuten wie Johnson, Orban, Trump oder Kurz vergleiche ist er eine absolute Lichtgestalt und hat diesen Leuten auch ordentlich (aber charmant) Paroli geboten.

Wir hätten es wirklich schlechter treffen können. Er hatte durchaus eine ausgleichende Art die für diesen Posten elementar ist.

Den Meckereien zum Trotz......

Ich finde er hat es souverän gemacht. Es ist sicherlich nicht einfach alle Länder unter einen Hut zu bringen.
Und ja, die EU muss sich reformieren, aber auch das wird schwer... Und Fr. V. D. Leyen? Na ja.
Aber auch Beleidigungen sind hier fehl am Platz.
Die EU ist sehr wichtig.

14:22 von fathaland slim

>>Dies ist genau das Niveau, welches von Rechtspopulisten zu erwarten ist.<<

Was kann man von Linkspopulisten erwarten?

Das Gegenteil von Fluchtursachenbekämpfung, wirtschaftliche Ausbeutung von Afrika, Massenarbeitslosigkeit in EU, zunehmende Armut und Vieles mehr

Diese katastrophalen Zustände in EU, die von Linkspopulisten geschaffen wurden!

Auch ein guter Witz.....

Aber den hören sie bestimmt nicht gerne....ist auch nicht ihr Niveau....

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