Ihre Meinung zu: Verhältnis USA-Türkei: NATO-Partner in der Beziehungskrise

16. Oktober 2019 - 4:12 Uhr

Im Kalten Krieg waren die Türkei und die USA enge Partner. Doch seit einigen Jahren kriselt es. Washingtons heftige Reaktion auf die türkische Invasion in Syrien illustriert eine gegenseitige Entfremdung. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Türkei als Partner

Kann die NATO oder die EU die Türkei als Partner ansehen? Irgendwie passen die Interessen schon eine ganze Weile nicht mehr zusammen. Dann muss man sich eben trennen. Wenn dann die Türkei mit Russland ein Bündnis eingehen möchte, dann soll es halt so sein. Sollen sich doch die Russen mit Erdogan herumärgern, die lassen sich das wohl nicht gefallen.

Ich denke die NATO ist groß genug um auf die Türkei zu verzichten. Und vielleicht kommt Erdogan, oder das türkische Volk ja doch mal zur Vernunft, wenn die Welt sich nicht nach Erdogan dreht und sich in der Türkei vieles verschlechtert.

Die Türkei hat in Syrien

Die Türkei hat in Syrien nichts zu suchen. Auch keine Terroristen. Sicherheitszonen sind Unfug. Kein Land hat das Recht auf sowas, ausser man errichtet diese im eigenen Land. Die Türkei muss als Terrorstaat klassifiziert werden. Mit Reisewarnung, Embargo, Ausreisestop, etc. Bis Erdogan aus dem Amt getrieben wird. Er verfolgt das gleiche ziel, wie der is: er will Kalif werden, anstelle des Kalifen.

Ja ja,......

in Zeiten des "kalten Krieges", als es die Sowjetunion als Inbegriff des Bösen noch gab, war eben alles viel einfacher!

wer hätte das gedacht

aber auch die deutsche regierung fremdelt mit einstigen freunden. china soll nun unser grosser bruder werden

Die Krone des Natobündnis......

....... ein machtbessener Diktator!!!

Kriege sind schmutzig

Alle Kriegsteilnehmer machen sich dreckig ,es gibt keine Ausnahme .

Charakteristisch

"Russland hat keine Freunde in Washington, aber einen im Weißen Haus. Die Türkei hat nur wenige Freunde in Washington, aber Erdogan hat einen Freund im Weißen Haus."
Wenn selbst sich wissenschaftlich gebende Experten solchen Unsinn vertreten, muß man sich über bestimmte Erscheinungen in der US-Gesellschaft als Ganzes nicht wundern.
Das einzige Verbindende zwischen Trump, Erdogan und Putin ist doch in der Persönlichkeit, dem einfach gestrickten Gemüt, des US-Präsidenten zu suchen. Er wäre nämlich gern ein Putin oder ein Erdogan. Mit deren Macht, die sich grundsätzlicher Einflußnahme durch die Gesellschaft entzieht. Es ist doch absurd, hier irgendwelche rationalen Verbindungen zu suchen. Trump HAT keine Ratio.
"Manche US-Senatoren fordern gar den Ausschluss der Türkei aus der NATO." Auch hier die fehlende Ratio! Wer will dann Erdogan verbieten, die Dardanellen für NATO-Schiffe zu sperren? Verträge sind ja für die NATO auch nur Papier, kann man ablegen.

Also heftig...

...ist die Reaktion aus Washington nun wirklich nicht, dies wird Gott sei dank im Artikel revidiert.
War ist leider der Westen, und nicht nur die einfach mal wieder
Zahnlose EU brauchen die Türkei, schmerzliche Sanktionen wird es also nicht geben. Ein Amerikanischer Priester ist halt mehr Wert als die Kurdische Zivilbevölkerung.
Aber auch die Türkei braucht am Ende den Westen. So wird ERdogan wenn er sein Ziel erreicht hat ein paar Zugeständnisse machen, der EU die Flüchtlinge vom Hals halten und in einem Jahr redet keiner mehr drüber.
Einfach traurig

Raus aus der NATO

Mitglieder dieses "Verteidigungs-" Bündnisses haben sich immer wieder schuldig gemacht Angriffskriege zu führen, die nichts als Chaos, Krieg und Terror hinterlassen haben.
Ich finde, wer bei diesem Verein noch ernsthaft länger Mitglied sein möchte, verwirkt langfristig sein Recht in Frieden und Wohlstand leben zu können.
Man kann ja ein neues Bündnis gründen was ausschließlich der Verteidigung dient und nur mit Zustimmung der UN jenseits der Gebiete der Bündnispartner operieren darf. Die NATO ist ein äußerst Relikt des kalten Krieges und ihre Mitglieder haben auch schon seinerzeit mit destruktiven Interventionen durchgeführt. Im Prinzip müsste die Geschichte dieser Organisation durch ein internationales aufgearbeitet werden um den Verantwortlichen für verbrecherische Angriffskriege den Prozess zu machen. D.h. so lange das noch möglich ist, denn die sterben ja auch schon zum Teil aus, ohne jemals selbst die Konsequenzen für ihr handeln getragen zu haben.

Angriffskrieg der Türkei

Die Türkei führt einen Angriffskrieg gegen das souveräne Land Syrien.
Schon vorher befanden sich NATO-Länder, USA, Frankreich u.a., illegal in Syrien.
Konkret heißt das, die NATO führt einen nichterklärten Krieg gegen Syrien.
Deckmantel-IS.
Und was macht Herr Stoltenberg?
Er plappert unsinniges Zeug, anstatt die Aggression scharf zu verurteilen.

Suspendierung ...

... der NATO Mitgliedschaft der Türkei ist zwingend notwendig.

Gegen den Aggressor Erdogan müssen wirkungsvolle Sanktionen verabschiedet werden.

Auch der Antrag auf einen EU Beitritt der Türkei muss abschlägig beschieden werden. Es passt hinten und vorne nicht.

Ich glaube nicht, dass Trump

Ich glaube nicht, dass Trump "nicht gewusst haben soll" was Erdogan vor hat. Dafür waren seine Rechtfertigungen zu "schwammig", als er die Truppen abgezogen hat.

Die Sanktionen sollen wohl auch eher die NATO usw beruhigen, als Erdogan ernsthaft zu schädigen oder zu einem Umdenken zu zwingen.

Was mich aber wirklich interessiert ist, welche Folgen wird es langfristig für die Türkei haben ? Sie bekommen nicht grade wenig Geld aus dem Westen .. und das sicher nicht um Krieg gegen Bauern zu führen.

Ich denke das NATO-Hilfe für

Ich denke das NATO-Hilfe für Partnerländer schon ok ist aber doch nur wenn sie überfallen werden und nicht wenn sie selber andere Länder überfallen und die sich dann verteidigen.
Also keine NATO-Hilfe für die Türkei, denn sie haben Syrien angegriffen und nicht anders herum.

Und das alles nur weil Trump

nach seinen eigenen Worten etwa 50 seiner Soldaten heim holen wollte.

Eine Bankrotterklärung ist das.

Und es ist schädlich in jeglicher Beziehung . Nicht nur die Werte des Westens USA ;EU leiden erheblich an Glaubwürdigkeit weil Anspruch u.Wirklichkeit in Sachen Moral;Werte mit Füßen getreten werden.Selbst die kalkulierten Maßnahmen die nichts weiteres sind als Blendgranaten u.Pseudomaßnahmen um die Türkei oder auch als Nato-Partner in seinen diktatorischen Auswüchsen zu stoppen sind lächerlich u.in der Sache eher dazu angetan als Freibrief oder Kaperbrief eines eigenen Mitgliedes des West-Werteblocks den Rest der Wertegemeinschaft am Nasenring durch die Manege zu führen.Da sind die Kontrahenten oder Konkurrenzmodelle oder Diktatoren;Autokraten oder Staatsdiktaturen noch autentischer u.verlässicher selbst beim besten Willen oder Absicht die man hie u. da unterstellen mag.Alles beliebig ist eben nicht ein Zeichen von Haltung;Moral;Wahrheit usw. wenn man es nicht vermag mit Leben zu füllen ist man schon tot auch als Demokratie oder jedweniger Verein?!Und dann wundere man sich worüber?

Die USA

sind eigentlich die letzten die jemand Vorwürfe machen können, denn die mischen sich in der ganzen Welt ein, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen.
Was die Türkei macht, ist sicher keine gute Sache oder Lösung von Problemen, aber das große Vorbild ist nicht einen ....... anders.
Und die Welt reagiert auch ganz anders auf die Türkei und was sie macht, im Vergleich mit anderen Ländern.
Da ging nämlich die Post ganz anderes ab, ob das mit den Schutzzonen klappt, weis ich nicht. Aber es wäre zumindest ein Ansatz das Problem der Massenwanderung in eine Richtung zu lenken, Entfremdungen sehe ich sehr viele, nicht nur bei der Türkei.
Gibt auch an anderen Stellen in der Welt, die sehr nahe sind.

NATO = Erfüllungsgehilfe

Die NATO ist ein von den USA geführter Militärclub. Was Trump sagt, wird gemacht, ob richtig oder falsch, ob mit oder ohne Strategie oder Zickzack. Die Krise ist als eher eine Sinnkrise.

diabolus foedus

"Erdogan kann innenpolitisch punkten, wenn er sich den USA widersetzt ... ."

Jedes Staatsoberhaupt kann das.

"Die Türkei kann sich nicht vom Westen lösen. Schon weil sie die finanzielle Unterstützung und Investitionen aus dem Westen braucht. Das kann Russland niemals leisten."

Genau das ist der Punkt. Die Türkei ist - wie viele andere Länder auch - mit Blut und Geld an den Westen gebunden. Was dann wohl auch heißt, dass der Westen sagt, wie es lang geht. Die vielbeschworenen Werte ...

09:22, karlheinzfaltermeier

>>Ja ja,......
in Zeiten des "kalten Krieges", als es die Sowjetunion als Inbegriff des Bösen noch gab, war eben alles viel einfacher!<<

Sehr polemisch, aber auch sehr wahr.

Viele, auch hier im Forum, hängen diesem Weltbild immer noch an, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen, was es damals ja durchaus auch gab. Das Böse sind die USA. Für mich ein Zeichen der Sehnsucht nach den alten klaren Verhältnissen.

09:16, Demokrat 2014

>>Kann die NATO oder die EU die Türkei als Partner ansehen? Irgendwie passen die Interessen schon eine ganze Weile nicht mehr zusammen. Dann muss man sich eben trennen. Wenn dann die Türkei mit Russland ein Bündnis eingehen möchte, dann soll es halt so sein. Sollen sich doch die Russen mit Erdogan herumärgern, die lassen sich das wohl nicht gefallen.<<

Haben Sie den Artikel, den wir hier diskutieren, wirklich gelesen?

Beziehungskrise

also in dieser Beziehungskrise hoffe ich auf eine Scheidung

09:22 von karlheinzfaltermeier

"Ja ja,......
in Zeiten des "kalten Krieges", als es die Sowjetunion als Inbegriff des Bösen noch gab, war eben alles viel einfacher!"

Auch in Zeiten des Kalten Krieges teilten wir die Welt nicht in "gut" und "böse" ein.

Das ist lediglich uniformiertes AfD-Denken.

Anlayse statt Moralisieren

Wie wäre es, die USA-Außenpolitik einfach ernst zu nehmen, nüchtern zu analysieren und nicht fortlaufend als die wirren Eskapaden von Trump darzustellen. Aus Sicht der USA verliert Europa strategisch an Bedeutung und die außenpolitischen, militärischen, ökonmischen Ressourcen werden in Richtung China disloziert. Damit Europa sich nicht als eigenständiger Konkurrent platziert, wird eine Vielzahl von Konflikten produziert, die Europa beschäftigen. Die Türkei und Russland haben den strategischen Rückzug der USA aus Europa erkannt und nutzen die Spielräume - gehen wir doch einmal davon aus, dass das Erstarken Russlands und der Türkei als Konkurrenten für Deutschland/ Europa durchaus im Interesse der USA sind. Die "atlantische Fraktion" vor allem in Deutschland steckt in der Klemme. Was soll man tun? Sich den USA weiterhin als Bündnispartner anbieten oder selbst das Spiel machen?

10:17 von Gassi

Die NATO ist ein von den USA geführter Militärclub.
Was Trump sagt, wird gemacht,
.
ist das nicht häufiger so auf unserer Welt
was ist die EU ?
Wer sagt dort was gemacht wird ?
doch auch die Merkel - die gelegentlich den Macron fragt

Sanktionen

Seit Jahren unterstützt Erdogan Islamistische Gruppen.
Er ist dabei aus der Türkei eine islamische Republik zu machen, er erpresst die Europäische Union mit den in der Türkei lebenden Flüchtlingen. Beleidigungen deutscher Politiker sind an der Tagesordnung. Nach dem Völkerrechtswidrigen Überfall auf Syrien verhängen unsere Politiker ein Verbot von Waffen die in diesem Krieg eingesetzt werden können, was für ein Hohn. Die Aussage des Herrn Erdogan, der deutsche Außenminister ist ein Dilettant, sind da vollzutreffend.

09:32, Bernd39

>>"Russland hat keine Freunde in Washington, aber einen im Weißen Haus. Die Türkei hat nur wenige Freunde in Washington, aber Erdogan hat einen Freund im Weißen Haus."
Wenn selbst sich wissenschaftlich gebende Experten solchen Unsinn vertreten, muß man sich über bestimmte Erscheinungen in der US-Gesellschaft als Ganzes nicht wundern.
Das einzige Verbindende zwischen Trump, Erdogan und Putin ist doch in der Persönlichkeit, dem einfach gestrickten Gemüt, des US-Präsidenten zu suchen. Er wäre nämlich gern ein Putin oder ein Erdogan. Mit deren Macht, die sich grundsätzlicher Einflußnahme durch die Gesellschaft entzieht. Es ist doch absurd, hier irgendwelche rationalen Verbindungen zu suchen.<<

Sie mögen keine Intellektuellen?

An keiner Stelle behauptet der, in Ihren Worten, sich wissenschaftlich gebende Experte, daß Trumps Handeln rational sei.

09:22 von Karl Napf

"china soll nun unser grosser bruder werden"

Warum ist das Ihr Wunsch?

Die Wertegemeinschaft ist erblindet

Diese sogenannte westliche Wertegemeinschaft ist leider sehr blind wenn es um menschliche Werte geht. Die USA und Russland spielen ihr Strategiespiel, wie sonst auch. Das wundert mich nicht. Aber dass die UNO, NATO und die EU derart versagen wenn es um die Auslöschung eines Volkes geht, sich von einem Extremisten alles diktieren lassen und nur stumm dreinschauen oder wirkungsloses von sich geben ist wirklich eine Schande! Darüber hinaus sollte auch die Bundesregierung betrachtet werden, die mit jemand wie Erdogan für uns alle sehr wichtige Abkommen schließt, der in seinem Land alles wegsperrt was anderer Meinung ist, uns bereits zigmal beleidigt hat, und nun auch noch ein Nachbarland überfällt. Es ist lächerlich was Frau Merkel und Herr Maas hierzu von sich geben! Diese Werte vertete ich nicht!

09:50 von Meddl-Kaschper 67

"Ich glaube nicht, dass Trump "nicht gewusst haben soll" was Erdogan vor hat. Dafür waren seine Rechtfertigungen zu "schwammig", als er die Truppen abgezogen hat."

Diesen Verdacht habe ich auch.

Die Bündnisproblematik

Da ist sie wieder - die gute, alte Problematik mit geschlossenen Bündnissen, Militärpakten und Versprechungen. In der neuzeitlichen Geschichte haben solche Verträge noch nie wirklich etwas gebracht. Sie verzögern Konflikte vielleicht, machen konkrete Lösungsansätze jedoch aufschiebbar oder unnötig. Das geht so lange gut, bis sich einer nicht mehr an die Regeln hält, und macht was er will. Ich respektiere das Sicherheitsinteresse der Türkei, jedoch hätte man mit einfachen Verhandlungen mehr erreicht, als mit einem Angriffskrieg. Russland wird den Konflikt jetzt vermutlich stoppen denn Erdogan wird sich nicht ernsthaft mit Russland anlegen. Wenn doch, dann wäre zwar die Türkei in Schwierigkeiten, auf einen Artikel 5 / 6 kann er sich dann aber nicht berufen, es fehlte schlicht die Konsolidierung (Art.4) der Partner in der Nato. Alleingänge die gegen Völkerrecht verstoßen, garantieren keinem Mitglied den Beistand der anderen. Jetzt reden Putin, Erdogan und Assad, die freie Welt versagt.

@ Am 16. Oktober 2019 um 09:42 von Soldat in schwarz

" Deckmantel-IS."
Gehen Sie doch bitte mal zum Spiegel u. schauen was genauer nach was Sie dort sehen oder sehen wollen? Nen schwarzen Soldaten oder nur einen verworrenen scharzseher? Schwarze Soldaten waren glaub ich die IS-Schergen oder? Und wenn nichts passt dann frag ich Sie ob sie Ihre Tochter oder Sohn in sowas schicken mögen? Man sollte schon wenigstens ganz versuchen bei der Wahrheit zu bleiben u. nicht was zu vermischen selbst beim besten Willen nicht.Was der Deckmantel schwarze Kämpfer;Soldat des IS gemacht hat das hat er öffentlich u. ohne Scham kundgetan für alle sichtbar u. überprüfbar oder?!

10:57, Sausevind

>>Auch in Zeiten des Kalten Krieges teilten wir die Welt nicht in "gut" und "böse" ein.<<

Doch, tat man.

Sie und ich vielleicht nicht, Leute wie Adenauer, Reagan oder Kohl aber schon.

10:57 von Sausevind

Auch in Zeiten des Kalten Krieges teilten wir die Welt nicht in "gut" und "böse" ein.
.
manchmal erstaunen mich ihre kuriosen Beiträge
selbstverständlich waren vor 50 Jahren die Russen die Bösen
und wenn einer sich etwas weniger negativ über die DDR äußerte,
dann hieß es "dann geh doch rüber"
//
Das ist lediglich uniformiertes AfD-Denken
.
und das ist ja wirklich platt
wie sieht man denn in gewissen politischen Kreisen den Besitz von Eigentum
da ist man schon ein Ausbeuter - ein Böser also - wenn man ne Einliegerwohnung vermietet
ganz zu schweigen wenn man als Tapezierer 3 Leute angestellt hat

10:59 von Sausevind

nee, aber offenbar der wunsch ihrer kanzlerin. schliesslich hat sie gegen jede vernunft huhawai zum g5 ausbau eingeladen

10:58, Sisyphos3

>>10:17 von Gassi
Die NATO ist ein von den USA geführter Militärclub.
Was Trump sagt, wird gemacht,
.
ist das nicht häufiger so auf unserer Welt
was ist die EU ?
Wer sagt dort was gemacht wird ?
doch auch die Merkel - die gelegentlich den Macron fragt<<

Führerprinzip, wa?

Demokratie ist nur Fassade, wenn ich Ihre Ausführungen richtig deute.

Nicht daß mir diese Sichtweise auf unsere Welt neu wäre. Ich halte sie allerdings für ein wenig unterkomplex.

11:00 von Wutmigrant

dieser aussage schliesse ich mich aus vollem herzen und vollumfänglich an! leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden!

@ Demokrat 2014 09:16 Uhr

"Irgendwie passen die Interessen schon eine ganze Weile nicht mehr zusammen. "
Das gilt aber für alle "Interessen". Der BREXIT z.B. fällt ebenfalls unter eine Neubewertung durch GB (!) auch wenn die EU als Partner ebenfalls betroffen ist will GB eine Änderung des Vertrages.
Eine Lösung kann die EU anschließend akzeptieren oder nicht. Unter ethisch, zivilisierten und gleichberechtigten Partnern dürfte selbst bei Uneinigkeit ein Kriegsgrund nicht entstehen (hoffe ich jedenfalls).

10:55 von Sisyphos3

«Beziehungskrise … also in dieser Beziehungskrise hoffe ich auf eine Scheidung.»

Beziehungskrisen zw. Ländern sind aber nicht, wie eine Beziehngskrise zw. Ehepaaren. Keine der Parteien kann in eine andere Stadt ziehen. Man sieht sich nie wieder, hat gar nichts mehr miteinander zu tun, sobald geklärt ist, wer das Auto, und wer den Hund bekommt.

Das was in der TÜR + "drumrum" geschieht, wird für EUR + die EU stets von großer Wichtigkeit sein. Liegt die TÜR ganz einfach als Staat an einer geografisch bedeutsamen Stelle zw. EUR + Asien. Nicht nur wegen der militärstrategischen Lage …

Bspw. die in DEU lebenden Türken gehen nicht zurück in die TÜR nach der Scheidung. Wie man Gegenstände des ehemals gemeinsamen Haushalts aufteilt: "Nimm du nur alles, was ich nicht mehr will …"

Gräßlich mit den Anmaßungen von Erdoǧan, seiner Großmannssucht, jetzt dem Angriffskrieg. Aber auch Erdoǧan wird nicht für ewig Präsident der TÜR sein. Nur von ihm alleine kann man sich nicht scheiden lassen …

@ TiffyvanKIOSK 09:33 uhr

"...der EU die Flüchtlinge vom Hals halten..."
Glauben sie das wirklich?
Hier wird die EU wohl wieder finanzielle Gegenleistungen erbringen (Erpressungen nachgeben) müssen.

Putin

hat es im russischen TV klar gesagt: JEDER, der sich illegal auf syrischem Boden aufhält, muss dort auch wieder verschwinden. Das gälte selbst für Russland, wenn Syrien die militärische Unterstützung nicht mehr für erforderlich hält.
Deshalb wird Russland dort auch früher oder später dort für Ordnung sorgen.
Gerade WEIL Trump dort keinen Krieg mit Russland anzetteln möchte, zieht er seine Truppen ab.
Und nicht, weil Erdogan einen "Freund" im Weißen Haus hat. So einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gehört.

11:00, Wutmigrant

>>Diese sogenannte westliche Wertegemeinschaft ist leider sehr blind wenn es um menschliche Werte geht<<

Wer denn jetzt?

Die Menschen, die in ihr leben? Oder ihre gewählten Führer? Oder gar beide?

Oder kann man das vielleicht so pauschal gar nicht sagen?

Türkei kann nicht Natomitglied bleiben

Erdogan führt gegen Syrien einen Angriffskrieg. Die Nato wäre verpflichtet der Türkei beizustehen, wenn türkisches Gebiet beschossen wird und Erdogan Unterstützung anfordert. Einem undemokratischen und autoritären Herrscher, der jede Opposition unterdrückt und die Kurden vernichten will, kann die Nato nicht mehr beistehen. Die Türkei sollte sofort aus der Nato ausgeschlossen werden.

Verhältnis USA-Türkei:Nato-Partner in der Beziehungskrise....

Nennenswerte Sanktionen gegen Erdogan sind weder von den USA noch der EU gekommen.Da hat man offensichtlich Manchetten.
Und durch das Vorrücken der syrischen Armee nach Norden,sowie neuerdings begründete Zusammenarbeit der Kurden mit Syrien(vorher hatten sie ja auf die USA gesetzt),wird die Türkei auch nicht alles besetzen können was sie wollte.

andere Dimension betrachten

Was jetzt genau passiert ist doch klar und man muss wie im Schachspiel nur ein paar Züge vorausdenken:

1) Es war klar dass Erdogan die Kurden angreift, wenn sich die USA zurückziehen (die gehen aber nicht nach USA zurück, sondern nur in den Irak, sind also ganz in der Nähe!).

2) Es ist auch klar, dass früher oder später Syrien (und damit auch im Hintergrund Russland) eingreifen werden, weil letzendich auf syrischem Gebiet eine Invasion stattfindet.

3) Wenn Syrien jetzt erfolgreich die Türkei angreift, DANN entsteht der "Natofall" und ganz Europa wird in diesen sinnlosen Krieg hineingezogen!!

4) Zusätzlich hat sich Europa erpressbar gemacht, denn der "Deal" - Erdgan behält die Flüchtlinge gegen EU-Kohle steht DANN auf dem Spiel, wenn die Nato NICHT hilft und Erdogan die Flüchtlinge Richtung Griechenland frei lässt.

5) Der "Gewinner" sind dann die USA, denn die EU muss militätisch einschreiten und die Amis lachen sich einen ins Fäustchen!

Verkehrte Welt!

10:57 von Sausevind

>>...Auch in Zeiten des Kalten Krieges teilten wir die Welt nicht in "gut" und "böse" ein.
Das ist lediglich uniformiertes AfD-Denken.<<
Wenn sich Gruppe A und Gruppe B (atom-) waffenstarrend gegenüberstehen, dann passiert das natürlich nicht aus der Gut/Böse-Sichtweise heraus, sondern aus bestem Einvernehmen? Und "Feindbild Rot" war vorausahnendes AFD-Denken? Sehr abstrakt, diese geistige Konstruktion.

@11:49 von MeinungsfreundX

"Türkei kann nicht Natomitglied bleiben"

Sehe ich genauso.

Waffenexport....

Stimmt, die Waffen sind doch alle schon da!
Deutschland ist eine Lachnummer gegen die Streitkräfte der Türkei.
1200 relativ moderne Kampfpanzer und nochmal über 2000 ältere Modelle! Das hatte Deutschland mitten im kalten Krieg. Warum braucht ein Land eine solche Streitmacht, und warum verkaufen wir diesen Ländern weiter Waffen? Warum verlässt sich Europa weiter auf die USA als Schutzmacht? Die vertreten nur noch ihre eigenen Interessen. Zusammenarbeit ist ja schön und auch sinnvoll, aber deshalb jegliche Vorsorge und Vorsicht zu unterlassen ist töricht. Doof ist, wer Freunde rüstet die später vielleicht keine Freunde mehr sind. Ein Lehrer von mir sagte immer: "Die Welt ist nicht friedlich!" Schlimm ist, dass unsere Waffen dies noch fördern!

@ Kermit70: Das wird Putin sicher nicht....

dann verliert er seinen strategischen Stützpunkt am Mittelmeer!

11:49 von MeinungsfreundX

« Die Nato wäre verpflichtet der Türkei beizustehen, wenn türkisches Gebiet beschossen wird und Erdogan Unterstützung anfordert.»

Nein - das ist die NATO nicht.

Sie funktioniert nicht wie ein Fahrkarten-Automat, an dem man die gewünschten Tasten drückt, den entsprechenden Geldbetrag einwirft.
Und dann kommt unten in der Klappe der richtige Fahrschein raus …

@10:52 von fathaland slim

„ Haben Sie den Artikel, den wir hier diskutieren, wirklich gelesen?“

Eine sehr überhebliche Bemerkung zum Beitrag von Demokrat 2014. Ich habe mir den Artikel sehr genau durchgelesen und sicher auch verstanden -erforderte ja auch keine intellektuellen Höchstleistungen. Und mir scheinen die Bemerkungen von Demokrat 2014 keineswegs das Thema verfehlt zu haben. Natürlich kann man dazu anderer Meinung sein: dann sollte man das argumentativ darstellen, wie Sie das ja sonst auch (fast) immer tun. Aber eine andere Meinung in dieser Weise abzubügeln, ist nicht in Ordnung.

11:49 von MeinungsfreundX

«Die Türkei sollte sofort aus der Nato ausgeschlossen werden.»

Es gibt in der NATO überhaupt keinen Artikel … in den Statuten, nach dem man den Ausschluss eines Mitgliedslandes einleiten, und nach einer beschriebenen Vorgehensweise betreiben könnte.

So so, nun ist Putin also

der Boesewicht, der Erdogan trifft zum Besprechen des gemeinsamen weiteren Vorgehens in Syrien...
https://www.tagesschau.de/ausland/nordsyrien-russland-101.html
Die FAZ berichtete am 6. Oktober, das Erdogan - Trump- Anfang November zum gleichen Anlass empfaengt..
https://tinyurl.com/yyktgzyg
Anscheinend ist wohl alles schon vorher geplant und es gibt nur noch "Feinabstimmungen"...
Taeglich werden Menschen hingerichtet und Zivilisten sterben...
Es laueft "alles nach Plan" - anscheinend fuer alle "Parteien" ausser den Kurden...und die EU ignoriert es mit leeren Worthuelsen, bzw. voruebergehnder Einstellung von Waffenlieferungen, welche wohl zu vernachlaessigen sind...

Ich wage mich nicht, ueberhaupt mir vorzustellen, wie die Menschen in Nordsyrien Aufgrund dieses "Machtspielchens" leiden muessen...

Es ist eine absolute Ohnmacht, Hilf- und Fassungslosigkeit, die mich ergreift...

8 Jahre Krieg in Syrien und "es werden die Karten wieder neu gemischt"...- und jeder "kennt seine Hand"...

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