Montagsdemo '89: "Wir Ostdeutsche können stolz sein"

08. Oktober 2019 - 22:02 Uhr

Seine Bilder gingen um die Welt: Siegbert Schefke filmte heimlich die Leipziger Montagsdemo vom 9. Oktober 1989. Im Interview mit tagesschau.de spricht er über seine Erlebnisse und das Erbe der friedlichen Revolution heute.

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Kommentare

Was damals die Menschen in

Was damals die Menschen in Leipzig und an anderen Orten schafften, bleibt historisch und groß und unvergessen.
Was manche in den sog. neuen Bundesländern heute daraus machen wollen, bleibt beschämend und klein und zum vergessen: Höcke, Kalbitz und co verraten das Erbe der mutigen Demonstrant*innen von 1989.

Toll was da heimlich gemacht wurde

"" Heute gehe ich bewusst ein-, zweimal im Jahr durch und freue mich, dass dort Menschen aus der ganzen Welt sind. Ich finde das Erreichte unheimlich toll und dass wir Ostdeutsche stolz sein können, eine Diktatur gestürzt zu haben. Wir haben es geschafft, ohne einen Schuss in die Luft die Mauer einzureißen und das macht mich schon besonders stolz.""
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Da stimme ich als Wessi voll zu und auch ich bin froh das es die DDR Bürger so zu einer friedlichen Revolution gemacht haben,da zeihe ich nachträglich ,der das damalige Geschehen mit verfolgt hat,noch meinen Hut.

man staunt nur noch

gerade kam im fernsehn die feierlichkeiten zur gründung der ostzone vor 70 jahren. mittendrin der ordentlich bezahlte renter Modrow

22:12 von andererseits

Höcke, Kalbitz und co verraten das Erbe der mutigen Demonstrant*innen von 1989
.
das musste ja kommen !
warum werden die dann von teilweise 25 % gewählt
auch das ist Teil der neuen Bundesländer
den man zu tolerieren hat
ebenso wie ich als Süddeutscher die "Zustände" in Berlin toleriere

Mit Herz und Mut ...

... brachten die einfachen Menschen ein verlogenes Regime zu Fall.

@ Sisyphos3

Höcke, Kalbitz und co verraten ...
das musste ja kommen ! warum werden die dann von teilweise 25 % gewählt

Verraten und gewählt werden ist ja kein Widerspruch.

Freiheit siegt

Dutzende Menschen wurden im Todesstreifen an der deutsch-deutschen Grenze getötet. Schließlich hat doch die Demokratie und die Freiheit über die Diktatur und Unterdrückung gesiegt. Danke an die mutige Protestbewegung.

Zeit für klare Worte

"Wir Ostdeutsche können stolz sein"

Wurde auch höchste Zeit, dass das mal jemand so deutlich ausspricht.

Ich bin übrigens „Wessi“.

Hongkong

Die Proteste für Demokratie und Freiheit in Hongkong erinnern jeden an deutscher Geschichte interessierten Menschen an den Fall der Mauer und des kommunistischen Regimes 1989.

@22:46 Sisyphos3

Sie haben recht: Das musste kommen.
Warum die dann von teilweise 25% gewählt wurden, da gibt es interessante Studien und Hypothesen.

Demokratie u Veruntreuung?

Der Weg in die Freiheit war alternativlos! Offensichtlich sind einige nicht mitgenommen worden in diese Freiheit u tun sich schwer, Eigenverantwortung fuer sich zu uebernehmen! Man fragt sich auch,wo die 1000 Milliarden plus hin sind, die in den Osten gegangen sind? Sind die wohl in den Strukturen versickert, die sich nach der Wende hinuebergerettet haben in die Wiedervereinigung ? Das sollte geklaert werden! Stasi-Seilschaften sind da ueberall nicht frei von Verdacht !

1952

1952 bot uns die Sowjetunion die Wiedervereinigung an.
Adenauer lehnte damals Verhandlungen ab, da er statt der Wiedervereinigung die Westanbindung bevorzugte. Statt dessen wurde die KPD verboten und Kommunisten, die für die deutsche Wiedervereinigung warben, wanderten reihenweise in‘s Gefängnis - während die CDU in der DDR weiter erlaubt blieb. Die Folge der Politik Adenauers war die weitere Teilung Deutschlands und in Folge des vom Westen betriebenen kalten Kriegs der Bau der Mauer.
Daß die sog. „friedliche Revolution“ letztlich in dem heute festzustellenden Desaster endete, war eben auch entscheidend schuld an der Adenauerpolitilk.
Wäre Deutschland 1952 wiedervereinigt worden, hätte das funktioniert.
Heute ist Deutschland geteilter als 1989 - ganz ohne Mauer.

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