Ihre Meinung zu: Labour-Parteitag: Machtkampf auf offener Bühne

22. September 2019 - 1:27 Uhr

Fünf Tage lang wollen die Labour-Delegierten diskutieren. Schon zum Auftakt wird deutlich, dass es auf dem Parteitag wohl mehr als nur um Richtungskämpfe gehen wird. Von Thomas Spickhofen.

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Kommentare

Labour kann den Brexit verhindern

Wenn Labour geschlossen gegen den Brexit aufsteht, dann kann er noch verhindert werden.

Die Labour Party

Die Partei Tony Blairs hat eine so wackelige und wankelmütige Führung nicht verdient, wie sie sie heute hat. Eine klare Haltung für Europa und europäische Solidarität wäre überfällig.

in der falschen Partei

Corbyn ist ein traditioneller Sozialdemokrat mit Betonung auf beiden Wortteilen, das trägt einem heute die Bezeichnung Altlinker ein. Watson ist ein Blair-Anhänger. Obwohl diese Fraktion in der Partei schon zwei Mal die Vorsitzenden-Wahl verloren hat, versucht sie weiter Corbyn zu unterminieren. Dabei hilft ihr die weit rechts positionierte Murdoch-Presse mit haltlosen Vorwürfen, die von Corbyns politischen Gegnern natürlich gern aufgenommen werden - leider auch solchen innerhalb der Partei.
Die Basis sieht es anders und wird dies, wenn nötig auch ein drittes Mal beweisen. Es wäre an der Zeit, dass der Blair-Flügel die Partei verlässt und sich zu den neoliberalen LibDems schlägt, wo sie viel besser hinpassen. Einzelne haben das ja auch schon getan.

Corbyn ist genauso schwach wie May ...

und er wird deshalb kein besseres Austrittsabkommen erreichen!
Das bisherige Abkommen wird zurecht von der Mehrheit der britischen Abgeordneten abgelehnt, da es zuviele Vorabverpflichtungen enthält und Großbritannien weiterhin zwingt die Rechtssprechung des EuGH in Handelsfragen zu übernehmen!
Großbritannien bleibt nur der harte Bruch mit der EU mit einem No Deal-Brexit!

Einseitiger Bericht.

Guten Tag,
ich verstehe diesen Bericht nicht!
Da ist also ein Kritiker von Corbin,der weiter Vizevorsitzender ist,obwohl er den Chef kritisiert!
Der euokritische Kurs von Corbin ist bekannt,und ich sehe an seiner Strategie nichts verwerfliches.Im Gegenteil,er will
nachverhandeln,und dann ein Referendum!Demokratischer geht nicht mehr!
Und da haben wir noch Blair,der Mann des dritten Weges ins nichts!
Und des Irakkriegs .......
Also ,dieser Bericht ist- nichts fuer ungut-einseitig!
Schade.

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