Ihre Meinung zu: Irlands Premier: Keine "realistische" Alternative aus London

9. September 2019 - 11:29 Uhr

Der Antrittsbesuch bei Irlands Premier hat mit einer Schelte für Boris Johnson begonnen. Varadkar kritisierte, London habe bisher keine "realistische" Lösung für die Grenze zu Nordirland vorgelegt.

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Kommentare

Keine realistische Lösung

Sehr geehrter Herr Premierminister Varadkar,

da wird aus London auch nichts kommen, denn ihr Amtskollege wünscht sich einen No-Deal-Brexit.

Wäre es nicht so, dann hätte er wenigstens schon mal eine Idee geliefert, wie er sich den Brexit vorstellt, aber bisher kam da nichts.

Anne Will

Ich habe gestern Abend mit Spannung Anne Will verfolgt und man hat selten solch deutliche Worte vernommen. Boris Johnson wurde als Lügner tituliert und dem kann man nur zustimmen. Egal in welcher Rolle er bisher auch tätig gewesen sein mag, er hat sich nur durchgelogen und am Ende nur Scherbenhaufen hinterlassen. Und so einer kann dann auch nur ohne vorherige Wahl und aus Mangel an Alternativen von einer hauchdünnen Mehrheit im Parlament zum Premier gemacht werden.

Sollen doch die Briten zur Urne gehen. Wenn sie dann tatsächlich noch einmal den Konservativen eine Mehrheit bescherren, dann soll es wohl so sein. Jedoch selbst Theresa May ist auf die Umfragewerte schon einmal hereingefallen. Ich vermute, Boris Johnson wird seine alterwürdige Partei entgültig gegen die Wand fahren! Und das auch zu Recht!

So ist es: Johnson legt keine

So ist es: Johnson legt keine realistischen Vorschläge auf dem Tisch. An substantieller Politikgestaltung hat er entweder kein Interesse oder er kanns nicht - möglicherweise auch beides.

Unabhängig.....

vom Verhalten Johnsons, frage ich mich, was er in Dublin eigentlich erreichen wollte? Hat er noch immer nicht realisiert, daß über den Brexit nicht Irland, sondern die EU entscheidet? Sogar wenn er eine Übereinkunft mit Varadkar erreichen würde, bedeutet das wenig, denn ein Vertrag müßte mit der EU geschlossen werden, es sei denn, daß sogar Irland aus der EU austreten würde! Nur dann könnte er mit Irland einen deal machen! Ich vermute daher, daß sein Flug nach Dublin,wie auch sein zu erwartender Flug nach Brüssel nur eine Feigenblattfunktion für die Brexitiers hat und sagen soll: Ich hab´ alles versucht - aber die bösen anderen wollen nicht!

Er hat gar nichts vorgelegt

Der Boris hat noch gar nichts vorgelegt, weder in Brüssel, noch in London. Vorlagen sind anscheinend nicht seine Stärke, das wäre ja Arbeit.
Und in Brüssel braucht er auch nichts mehr vorzulegen, denn man wird ihn lächelnd fragen, ob er zu Hause dafür eine Mehrheit hat.

Nix kapiert

Boris guckt auf dem Foto vom Rednerpult herab wie der Schüler, der's immer noch nicht verstanden hat.

england macht es richtig

und lässt sich nichts sagen, innerpolitisch , von der eu. mit welchem recht auch verlangt hier die eu was gut oder schlecht und was nicht sein oder sein darf in england.

england muss die grenzen schliessen um kontrolle zu bewahren und das ist doch brüssels problem aber die machen es sich einfach mit no backstop usw.

macht es doch wie in der damaligen ddr. transitbezahlung an england aber grenzen bleiben zu.

also liegt das grösste problem an der eu die nichts bringen selber aus ihrem schlamassel rauszukommen.

england wird sich lössen von der eu und hoffe schnelle um neu anzufangen, denn in der jetzigen situation bermst die wirtschaft aber danach werden viele investieren, freie patnerwahl, freieh entscheidungen was gut und schlecht für england ist, keine europolitik mehr und eine klare eineanderungspolitik.

johnson, sein immer gutes lächeln im gesicht zeigt mir das er es schafft und auch bringen wird. endlich end lets do!

Den Besuch hätte er sich sparen sollen

Das war unnötige Verschwendung von Zeit und Geld, ein Anruf hätte es auch getan.

Vielleicht sollte die Republik allen Mitgliedern des britische. Parlaments die EU-Pässe einziehen, die in der Republik Irland einen zweiten Pass haben. Damit die auch im Zweifelsfall in den Genuss von Grenzkontrollen kommen.

Was passiert da gerade auf der britischen Insel?

Die Korrespondentin aus London berichtet, dass BJ und seine Partei in Umfragen zugelegt habe und vor der Opposition liege.
Ich kann es nicht wirklich glauben, dass sich die Briten so beispiellos anlügen und betrügen lassen. Was passiert denn da gerade auf der britischen Insel?
Der Nordirlandkonflikt wird wieder aufflammen, alle wissen es. Erste Anzeichen gibt es bereits. Und der Bevölkerung scheint dies vollkommen gleichgültig zu sein - von BJ ganz zu schweigen. Ich kann es nicht wirklich glauben, dass die Menschen so kriegsgeil sind und einen glaubensbedingten Bürgerkrieg in Kauf nehmen, nur um in der eigenen Wahrnehmung wieder ein "Weltreich" sein zu wollen, das eigene Verträge abschließen darf.
Ich verfolge die Ereignisse sehr intensiv. Habe aber noch in keiner Berichterstattung eine auch nur annähernd logisch klingende Begründung für einen Brexit gehört.
Was passiert denn da gerade auf der britischen Insel?
Hoffentlich macht die EU keinerlei Zugeständnisse mehr.

Hie thee hither!

So heißt es in Shakespears Lady Macbeth.
.
Eil hieher, auf daß ich meinen Mut ins Ohr dir gieße, und alles weg mit tapfrer Zunge geißle, was von dem goldnen Zirkel dich zurückdrängt, womit das Schicksal dich und Zaubermacht bekröne!
.
Passt irgendwie hervorragend für BJ!

Control ohne Grenzkontrolle

"London habe bisher keine "realistische" Lösung für die Grenze zu Nordirland vorgelegt."

Das klingt auch irgendwie nach Quadratur des Kreises. Die Brexiteers wollen "control" über die Grenzen. Jedenfalls war das einer ihrer Slogans. In Irland soll aber aus diversen Gründen keine Grenze entstehen, an der merkliche Kontrollen stattfinden. Da warten alle noch auf Vorschläge, wie das gehen soll.

Wie schon geschrieben - ich habe ganz frische Erfahrungen von der Grenze Schweden nach Norwegen. Norwegen ist nicht EU, aber assoziert an Schengen und eng gebunden an die EU. Trotzdem ist der Besuch auf einem Zollamt an der Grenze ein bürokratischer Spaß, der mich selbst wegen einer Kleinigkeit eine Stunde gekostet hat. Es war nicht viel Verkehr, Personen wurden gar nicht kontrolliert.

Wenn man nicht kontrolliert kann man sich auch die Grenze sparen, aber dann ist die "control" auch eine Illusion für naive Wähler.

Heiße Luft und Schaumschläger

Alles, was die Brexiteers bisher als "Lösung" der nordirischen Grenze präsentiert haben, entpuppte sich als heiße Luft.

Und das wissen die Brüder auch. Denn wenn eine Lösung so einfach wäre, wäre auch der Backstop kein grosses Thema.

Sie lügen einfach. Und kommen damit durch. So wie die Arbeitsministerin Rudd.
Sie verlässt die Regierung, weil sie mitbekommen hat, dass BoJo auf einen No-Deal hinarbeitet?

Jetzt erst? Echt jetzt? Was hat sie vorher gemacht? in ihrem Ministerium staub gewischt, so dass sie erst jetzt dazu kam, sich zu informieren?

Nein, sie rechnet mit einem Absturz von BoJo und bringt sich schon mal für ihre künftige Karriere in Stellung.
Unfassbar, was auf der britischen Insel alles regieren darf.

Da ist unser "Ich kuschel gerne mit Volkwagenaufsichträten Minister" Scheuer ja Gold gegen.

England sitzt am längeren Hebel

Die Engländer können das Problem ruhig aussetzen. Bei einem harten Brexit hätte die EU meiner Meinung nach mehr zu verlieren als die Briten.

Deshalb mein Rat: abwarten und Tee trinken. Die EU wird sich schon bewegen. Und wenn nicht, selbst Schuld. Dann gibts halt keinen britischen Absatzmarkt mehr. Und momentan schwächeln ja gerade die Exportsünder (Autos, Maschinen, Chemie). Für die wäre das gerade jetzt katastrophal. Kann aber den Briten egal sein.

In der Sache stehe ich hinter Irland und Nordirland

In der Sache stehe ich hinter Irland und Nordirland. Zuerstmal sehe ich es daher so, ass Irland und Nordirland wiedervereinigt werden sollten und dieses wiedervereinigte Irland zusammen mit Schottland, den Orkneys und den Shetland-Inseln dann in die EU heimkehrt.

Und dann wird als drittes die Zollgrenze an der Ostseite und an der Nordseite von England installiert und damit ist GB enduelti am Ende und England hat sich damit selbst isoliert und selbst zerstört.

Aus dem Grund rate ich Airbus jetzt auch, Nägel mit Köpfen zu machen und die Insel zu verlassen.

Weiterhin muss die Opposition in England und in Irland zusammen mit Nordirland jetzt den gerichtlichen Weg gehen weil Johnson sich ueber Recht und Gesetz stellt und dass darf er nicht. Deswegen muss Johnson jetzt verklagt werden und dann wird Johson ins Gefängnis fliegen und dann kann auch die Parlamentspause beendet werden.

Das sieht für mich so aus,

Das sieht für mich so aus, als würde letztlich einer der Vorschläge, die seinerzeit von der EU akzeptiert worden wären, aber auf Widerstand insbesondere der DUP-Abgeordneten gestoßen waren, aus der Schublade geholt um den Backstop im Vertrag zu vermeiden. Da die Tories ohnehin auch mit DUP keine Mehrheit im Unterhaus mehr haben, kann Johnson der Widerstand dieser 10 DUP-Abgeordneten auch egal sein. Ein so geänderter Vertrag könnte sogar eine Mehrheit im Unterhaus erhalten
Vermutlich sind die Fronten aber inzwischen so verhärtet, dass die Opposition es Johnson nicht ersparen möchte, in Brüssel um Verlängerung zu bitten.
Bin gespannt, was Johnson noch aus dem Hut zaubert, um so aus dem Ganzen heraus zu kommen, dass er sich als Sieger verkaufen kann.

Irland - Nordirland

Kommen sich die EU-Bürger nicht irgendwie geistig minderbemittelt vor, wenn Menschen von der Art einer Grenze (offen oder geschlossen) davon abhängig sind, dass sie sich aggressiv und kriegerisch gegenüber stehen, oder eben freundlich und herzlich? Die rein wirtschaftlichen Belange scheinen Menschen so extrem in seinem Gemütszustand zu beeinflussen, das er die (psychische) Kontrolle über sich selbst verlieren kann und zusätzlich der Hass auf alte "Gegner" wieder anwächst. Wie primitiv ist doch der Mensch, der ausrastet, wenn er beim Handel miteinander plötzlich benachteiligt wird.

Alles ganz einfach.

GB sollte sich auf GB beschränken und die gekaperte irische Provinz Ulster schnellstens an Irland zurückgeben. Somit kein Backstop und Brexit pur, genau so, wie die Briten es sich wünschen.

Das ganze am besten vor heute abend, dann bleibt der deutschen Fussballnationalmannschaft mangels Gegner eine weitere Niederlage erspart.

«Die Regeln für die Grenze zwischen dem brit. N-IRL …

und der Republik IRL könnten bis 31.10. vertraglich geregelt werden.»

So sagt Boris J. Vieles kann man prinzipiell vertraglich regeln.
Muss dann aber auch für beide Seiten praktikabel sein.

Und sagen muss man, was genau man im Vertrag denn vereinbaren mag.
"Man könnte aber …" ist Gelaber. Mind. Zeichen dessen, dass man gar nicht weiß, wie man die Ansprüche beider Seiten auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Oder Ausdruck dafür, dass man tatsächlich gar nichts einvernehmlich vereinbaren will.

Im Grunde genommen alles kein Thema, das zu unbeschwerten Scherzen ermuntert. Geht ja nicht um die persönlichen Befindlichkeiten des Boris J. Sondern um die Menschen im UK, und die Art, wie dort im Land Politik künftig betrieben werden soll. Ganz außerordentlich schlecht ist sie, die Art von Boris J.

Aber wie alle tollpatschigen Tragödien fördert es Satire. War kürzlich eine karikierende Bezeichnung für Boris J. in dieser Beziehung. Die mir gut gefällt.

War: "Tyrannosaurus Brex" …

Backstop = No Go

Es ist offensichtlich, dass der "Backstop" für GB inakzeptabel ist.

Man stelle sich vor, eine NGO wie die EU, fordert von Frankreich, dass für das Baskenland , oder von Italien, dass für Südtirol plötzlich fremde Regelung gelten.

Auf solche Ideen können nur hinterlistige Remainer und €kraten kommen, die den Wunsch nach Souveränität des VK hintertreiben.

Die realistische Alternative heißt Grenzkontrollen. Ganz einfach.

@ 12:54 Peter Goge

Boris Johnson schaut despektierlich - in etwa so wie sein Parteigenosse und Brexit-Hardliner Rees-Mogg sich despektierlich auf den Parlamentssitzen flätzte.

@ 14:03 DLGPDMKR

Die EU ist eine NGO? Interessante Verdrehung, die Sie da präsentieren.

@14:03 von DLGPDMKR

"Man stelle sich vor, eine NGO wie die EU, fordert von Frankreich, dass für das Baskenland , oder von Italien, dass für Südtirol plötzlich fremde Regelung gelten."

Andersherum wird ein Schuh draus. Die EU möchte schlichtweg, dass an jeder Grenze die gleichen Regeln gelten. Also in Irland und in Dover. GB wollte das nicht und hat deswegen den Backstop erfunden.

Natürlich wollte Italien, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben das auch nicht. Aber dann könnten Sie auch nicht an der Grenze zu Frankreich andere Regeln erwarten als an der zu Österreich.

Warum ist die EU eine NGO? Da sitzen doch die ganze Zeit 28 Staats- und Regierungschefs und Ministerräte zusammen. Mehr "G" geht nicht.

14:03 von DLGPDMKR

'''Es ist offensichtlich, dass der "Backstop" für GB inakzeptabel ist.

Man stelle sich vor, eine NGO wie die EU, fordert von Frankreich, dass für das Baskenland , oder von Italien, dass für Südtirol plötzlich fremde Regelung gelten.

Auf solche Ideen können nur hinterlistige Remainer und €kraten kommen, die den Wunsch nach Souveränität des VK hintertreiben.

Die realistische Alternative heißt Grenzkontrollen. Ganz einfach.'''

1. Die Backstop-Idee kommt von den Briten.
2. Es gibt ein Karfreitagsabkommen, das die EU nicht brechen wird.
3. Zu verlangen die EU solle sich am Bruch des Friedensvertrages beteiligen ist inakzeptabel.
4. Auf die Idee, die Weigerung des Vertragsbruch, ein Vertrag an den auch GB sich zu halten hat, als böses EU-XY zu bezeichnen und Sündenböcke zu kreieren können nur hinterlistige Schein-Politiker kommen.
5. Unabhängig von der EU steht GB vor der Wahl, weiche Grenze oder Vertragsbruch gegenüber Irland. Die Entscheidung muss man auch ohne EU-Deal treffen.

re pxslo

"Die Engländer können das Problem ruhig aussetzen. Bei einem harten Brexit hätte die EU meiner Meinung nach mehr zu verlieren als die Briten."

Meinen können Sie viel. Vor allem, wenn Sie Wirtschaftsdaten ignorieren. Dann erst recht.

@Petersons 12:55

Die EU ist nicht im Schlamassel. Bei der EU ist man sehr gut auf jeden Brexit vorbereitet, egal ob No Deal oder Deal. Diese Versuche zu vermitteln die EU sei in irgendwelchen Problemen was die Brexitgeschichte angeht ist albern. Großbritannien soll sich bitte lösen und machen was es will, man wird sehen wie toll es für UK sein wird. Großbritannien wird am Brexit zerbrechen. Schottland wird austreten und dann muss sowieso über eine Namensänderung nachgedacht werden, United Kingdom passt dann nicht mehr. Johnson ist ein Meister darin andere Menschen zu manipulieren, schade, dass Sie dies in Ihrer Naivität nicht erkennen.

re johannes48

"Das sieht für mich so aus, als würde letztlich einer der Vorschläge, die seinerzeit von der EU akzeptiert worden wären, aber auf Widerstand insbesondere der DUP-Abgeordneten gestoßen waren, aus der Schublade geholt um den Backstop im Vertrag zu vermeiden. Da die Tories ohnehin auch mit DUP keine Mehrheit im Unterhaus mehr haben, kann Johnson der Widerstand dieser 10 DUP-Abgeordneten auch egal sein. Ein so geänderter Vertrag könnte sogar eine Mehrheit im Unterhaus erhalten"

Ganz sicher nicht.

Es lag nicht an der DUP, dass die Zollgrenze in der Irischen See für die Briten kaum zu schlucken ist.

um 13:24 von pxslo

"Bei einem harten Brexit hätte die EU meiner Meinung nach mehr zu verlieren als die Briten. "

1. Ihre Aussage stimmt in absoluten Zahlen, aber nicht in relativen. 40% des UK-Aussenhandels ist mit der EU. 7% des Aussenhandels der EU ist mit UK.

2. Das kein Engländer mehr ein deutsches Auto oder holländisches Gemüse kauft ist schlicht Unsinn. UK schliesst die Grenzen nicht, es werden "nur" Zölle erhoben. Wir handeln nur weniger.

3. UK hat ein Handelsdefizit mit der EU. Klingt vorteilhaft. Aber es bedeutet, dass UK auf unsere Waren angewiesen ist. Z.B. Gemüse aus Holland und Frankreich.

4. Brexit bedeutet nicht nur EU und UK. Brexit bedeutet UK gegen den Rest der Welt. UK hat mit einem No-Deal als einziges Land der Welt keine Handelsverträge.
Auf alle Importwaren müssen Zölle erhoben werden, nicht nur auf die der EU. Das ist bei einigen Ländern keine Verschlechterung.
Aber was ist z.B. mit Kohle für Kraftwerke, Öl für Benzin.

Egal ist es für die Briten niemals.

um 14:03 von DLGPDMKR

"Die realistische Alternative heißt Grenzkontrollen. Ganz einfach."

Also befürworten Sie den absichtlichen Bruch eines internationalen Friedenabkommens?

@DLGPDMKR 14:03

Die EU ist eine NGO? Vielleicht sollten Sie bei Wikipedia mal genau lesen was eine NGO ist, dann würden Sie nicht sowas behaupten. Offensichtlich können einfach irgendwelche Dinge verbreitet werden in diesem Forum und als Realität dargestellt werden. Schlimm wenn man sowas sehen muss

um 13:55 von rossundreiter

"GB sollte sich auf GB beschränken und die gekaperte irische Provinz Ulster schnellstens an Irland zurückgeben. "

Leider kann man Irland nicht mit dem geteilten Deutschland vergleichen. So weit ich mich erinnere wollten die Nordiren mehrheitlich zu GB.

Man kann Nordirland nicht einfach "zurückgeben". Natürlich wäre es im Bereich des Möglichen.

Nur sollte man die Nordiren vorher fragen, ob sie das überhaupt wollen.

um 12:51 von karlheinzfaltermeier

Es ist zwar richtig, daß alle EU Staaten einem neuen "Deal" zustimmen müssen, sollte es allerdings in Fragen der Grenze Eïre/Northern Ireland mit Irland zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung kommen, wird sich niemand dem entgegenstellen. Schließlich ist ja hauptsächlich Irland betroffen (und ein wenig auch Spanien/Gibraltar). Allerdings kommt von BoJo bisher nur heiße Luft.

@ pxslo (13:24): nein dass hier stimmt so nicht

hi pxslo

Nein das hier stimmt so nicht:

Die Engländer können das Problem ruhig aussetzen. Bei einem harten Brexit hätte die EU meiner Meinung nach mehr zu verlieren als die Briten.

Die EU profitiert schon jetzt weil immer mehr Unternehmen aus England fliehen und sich in der EU niederlassen. England blutet aus. Johnson zerstört sein Land.

Nissan geht weg, Airbus geht weg, Honda schließt seine Werke, Schäffler hat schon zwei Werke geschlossen...

https://tinyurl.com/y4slk4cc
Euronews: Nissan will Geländewagen nicht in England bauen (03/02/2019)

Der japanische Automobilkonzern Nissan nimmt von seinen Plänen Abstand, das Geländewagenmodell X-Trail im englischen Sunderland zu fertigen. Die Entscheidung sei vor dem Hintergrund unternehmerischer Überlegungen getroffen worden, so der Leiter des Nissan-Europageschäfts, Gianluca De Ficchy.

um 12:55 von Petersons

"england macht es richtig"

Blöd nur, daß das UK nicht nur aus England besteht. Aber vielleicht ja bald...

@ pxslo (13:24): Wer profitiert ist die EU und Deutschland

@ pxslo

Oder hier lesen:

https://tinyurl.com/ycftbkyj
rp-online: Brexit bringt Düsseldorf 14 neue Firmen (21. September 2018 um 13:31 Uhr)

Düsseldorf Einige Unternehmen verlassen Großbritannien und verlegen ihren Sitz an den Rhein. Viele der Firmen sind im Bereich Dienstleistungen aktiv. Auch Düsseldorf profitiert.

Eigentlich seit dem überraschenden Ausgang des Referendums über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wurde darüber spekuliert, ob Deutschland davon möglicherweise auch profitieren könnte. Insbesondere Düsseldorf mit Vodafone als großem britischen Arbeitgeber und einem der größten deutschen Verkehrsflughäfen wähnte sich als möglicher Gewinner. Zurecht, wie eine Vorlage der Wirtschaftsförderung auf Anfrage der CDU jetzt im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften ergab.

Tja.. So viel zur Wahrheit. Wer hier profitiert sind die EU und Deutschland aber NICHT England.

14:03 von DLGPDMKR

Gehen Sie mal nicht so weit weg. Kennen Sie Büsingen am Hochrhein? Politisch gehört es zur Bundesrepublik, zollrechtlich zur Schweiz.

@ pxslo (13:24): Oder hier von boerse.ard.de

@ pxslo

Oder hier bei boerse.ard.de nachlesen:

https://tinyurl.com/y5ka9bex
boerse.ard.de: Brexit: Warum die Unternehmen von der Insel flüchten (25.01.2019, 16:56 Uhr)

Verlagerung nach Fernost und auf den Kontinent

Einige sind sogar ur-britisch. Beispiel: Jaguar Land Rover. Bisher baute der britische Automobilhersteller sein SUV-Modell Discovery in den englischen Midlands. Demnächst produziert er es in der Slowakei. Oder auch der Staubsaugerhersteller Dyson, der seine Unternehmenszentrale nach Singapur verlagert.

Doch nicht alle Unternehmen zieht es so weit in die Ferne: Zu den beliebtesten Umzugszielen zählen Frankreich und die Niederlande. Die beiden Elektrokonzerne Panasonic und Sony verlegen beispielsweise ihre Europa-Zentralen nach Amsterdam. Viele Finanzdienstleister zieht es nach Paris, wo künftig die Europäische Bankenaufsicht (EBA) ihren Sitz haben wird.

14:03 von DLGPDMKR

«Backstop = No Go
Man stelle sich vor, eine NGO wie die EU, fordert von Frankreich, dass für das Baskenland , oder von Italien, dass für Südtirol plötzlich fremde Regelung gelten.»

EU = Non NGO. Oder haben die EU-Mitgliedsstaaten keine Regierungen?

Hat FRA oder ITA einen Austrittsantrag aus der EU gestellt?
Liegt das Baskenland oder Südtirol auf einer Insel?
Auf der / denen es neben FRA oder ITA noch einen anderen Staat gibt?

Wenn auch nur 1x "Nein" auf obige Fragen.
Was ist es dann für ein alberner Vergleich?

Hoffentlich fordert das Internationale Rote Kreuz, oder Ärzte Ohne Grenzen, nicht demnächst Grenzkontrollen zwischen Bayern / Thüringen.
Oder "fremde Regelungen" hinsichtlich von Fischen um Helgoland herum.

Die Liste der Vergleiche der unsinnigen Art ist selbstredend beliebig erweiterbar …

No Deal um jeden Preis, auch dem der Demokratie

Nur eine hauchdünne Mehrheit hatte der Brexit (Funfakt: Rechnet man die Verstorbenen der letzten drei Jahre raus, wäre es heute hauchdünn Remain) gewollt. Von diesen 51 % wollen mit Sicherheit nicht alle den No-Deal. Die für Remain gestimmt haben, werden jedoch zumindest noch eine möglichst enge Bindung an die EU wünschen.

Ergo: Der No Deal hat weder in der Bevölkerung noch im Parlament eine Mehrheit.

Interessiert Johnson nicht die Bohne. Er tut alles um das Parlament auszuschalten, damit nicht die gewählte Stimme des Volkes, sondern nur er allein seinen Willen bekommt.

So funktioniert Populismus like Johnson, Salvivi, Le Pen, Gauland und Co. Demokratie ist nur solange interessant, wie sie einem zur Macht verhilft.

rer Truman Welt

Also wahrlich Neues bei jeder diesen Meldungen zum Brexit in den letzten Monaten ist weniger als marginal. Es wird ewig dasselbe wiederholt. Das ist sehr öde!
Es stellen sich - egal was da jetzt nich bis 31.10. passiert nur noch 2 elementare Fragen:

1. Hat die Opposition einen "Johnson-Stop-Plan" wenn das Parlament aus dem Zwangsurlaub zurückkehrt, den No-Deal-Brexit bei allem was Johnson tun könnte, sicher verhindert ?

2. Bringen Neuwahlen eine gesicherte Entscheidung bzgl. eines (zeitnahen) Austritts?

Wenn beides nicht mit einem realistisch zweifelsfreien JA beantwortet werden kann, sollte die Opposition schnellstens ihre diesbezüglichen "Hausaufgaben" machen.
Alles andere ist lediglich nur noch uninteressantes "Nachrichten-Lückenfüllen"!

Die EU sollte parallel dazu eine klare und unumstößliche zeitliche Vorgabe machen, wann Großbritannien sicher nach EU Entscheidung kein Mitglied der EU sein wird, wenn bis dahin der Antrag alternativ zu einem Austritt nicht zurückgezogen ist

@ pxslo (13:24): Sogar Airbus geht wohl weg

@ pxslo

Sogar Airbus droht schon mit Abwanderung:

https://tinyurl.com/y57ypkgr
Manager-Magazin: Airbus-Chef droht mit Rückzug aus Großbritannien (24.01.2019)

Ein Brexit ohne Abkommen ist für Airbus nicht akzeptabel. Gut eine Milliarde Euro pro Woche würde das den Luft-und Raumfahrtkonzern kosten. Airbus werde Fabriken in Großbritannien schließen müssen, warnt Konzernchef Tom Enders in einer Videobotschaft eindringlich. Die britische Luftfahrt stehe am Abgrund.

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat Großbritannien im Falle eines ungeregelten Austritts aus der EU erneut mit der Schließung von Fabriken gedroht. "Wenn es einen Brexit ohne Abkommen gibt, müssen wir bei Airbus möglicherweise sehr schädliche Entscheidungen für Großbritannien treffen", sagte Airbus-Chef Thomas Enders in einer Videonachricht.

Die EU kann sich also ganz genuesslich zuruecklehnen und England beim Ausbluten zusehen.

@ 15:23 von Magfrad

Die EU ist nicht im Schlamassel. Bei der EU ist man sehr gut auf jeden Brexit vorbereitet, egal ob No Deal oder Deal. Diese Versuche zu vermitteln die EU sei in irgendwelchen Problemen was die Brexitgeschichte angeht ist albern.

Johnson will die Verlängerung nicht beantragen, weil er davon ausgeht, dass alle 27 EU Länder zustimmen werden.

Großbritannien soll sich bitte lösen und machen was es will, man wird sehen wie toll es für UK sein wird.

In der Hinsicht sind Sie, ich und Boris Johnson einer Meinung.

Nur warum will die EU das nicht? Wieso bietet die EU GB eine Verlängerung nach der anderen an?
Ist es die wachsende Angst vor einer großen Eurozone-Wirtschaftskrise?

Johnson versucht sein Land in einen "failed state" zu verwandeln

"Bei einem Besuch in Irland betonte Johnson, dass er einen geregelten Brexit seines Landes zum 31. Oktober wolle. "Ich will einen Deal erreichen", sagte Johnson bei dem Treffen mit seinem irischen Amtskollegen in Dublin. Dies solle ohne die Einrichtung einer festen Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland möglich sein.
>>> Wie das umgesetzt werden soll, verriet Johnson aber nicht"

Weil er es selbst nicht weiß. Und es ihm auch völlig egal ist. Das Einzige, was ihn interessiert, ist das hier: "Johnson will das Land am 31. Oktober aus der Staatengemeinschaft führen, "komme, was wolle".

Hauptsache, er kann sich durchsetzen. Was danach kommt, interessiert ihn null.

"Johnson wolle so klar machen, dass er mit allen Mitteln an seinem Ziel eines Brexits festhalte und jeglichen Widerstand auszuräumen versuche"

Ein politisches System, das es ermöglicht, dass ein Einzelner seinen Willen zulasten aller anderen durchsetzt, hat mit echter Demokratie nichts mehr zu tun.

Irland könnte doch auch aus der EU austreten?

Dort mußte ja mehrmals abgestimmt werden, bis sie den Euro akzeptierten. Wer hat da wie Druck ausgeübt? Mürbegemacht?
GB soll mehrmals ein Referendum abhalten. Bis es der EU paßt?
Was bildet sich die EU ein, die doch gar kein Staat ist und eigentlich auf Freiwilligkeit beruht?
Die jetzige Situation ist doch so:
Die May-EU-Vorlage wurde von der britischen Regierung akzeptiert, aber nicht vom Parlament.
Eine neuerliche Verschiebung (zu welchem Ergebnis?) wird vom Parlament gefordert, ihre Unsinnigkeit findet aber nicht die Zustimmung der britischen Regierung. Also auch ein Flop.
Jeder vernünftige Mensch muß sich doch da sagen: Es muß das Paket aufgeschnürt werden und ein neuer Vertrag beschlossen werden, dem britische Regierung und das Parlament zustimmen können. Denn es ist doch GB, das aus der EU austreten WILL! Es scheint doch so, daß viele hiesige Kommentatoren nicht wollen, daß GB austritt und ihnen diese EU vor die Füße wirft.
Will die EU Zwang wegen gekränkter Eitelkeit?

England sitzt am kürzeren Hebel zu pxslo13:24

Stimmt natürlich nicht, was sie schreiben. GB muss sich nach dem Austritt dringlich um bilaterale Abkommen kümmern, erst recht nachdem schon viele Betriebe aufs Festland sind und mit diesen die Arbeitsplätze. Bei den Verhandlungen weiss der Gesprächspartner ebenso, dass Gb in Not ist und entsprechend ungünstig für Gb sind dann die Verhandlungsergebnisse. Die Prognose, dass GB dann als wirtschaftlich von den USA abhänige Kolonie agiert ist daher naheliegend.

15:34 von Magfrad

"Offensichtlich können einfach irgendwelche Dinge verbreitet werden in diesem Forum und als Realität dargestellt werden."

Ja, und das jeden Tag vielmals.
Wenn man das alles korrigieren wollen würde, müsste man sich beurlauben lassen.

Aber man muss korrigieren, soviel man schafft.

@ pxslo (13:24): Auch Honda schließt englisches Werk

@ pxslo

Sogar Honda schließt schon Werke in England:

https://tinyurl.com/y47zetys
Deutsche Welle: Honda schließt Werk in Großbritannien (19.02.2019)

Die Honda-Fabrik im südenglischen Swindon ist die einzige Produktionsstätte des japanischen Autobauers in Europa. 2021 soll die Arbeit eingestellt werden. 3500 Beschäftigte sind davon betroffen.

Die Entscheidung Hondas hänge nicht mit dem Brexit zusammen, versicherte der Generaldirektor von Honda Tahakiro Hachigo auf einer Pressekonferenz in Tokio.

Hachigo betonte, Honda würde die Produktion an die gestiegene Nachfrage in Asien und Nordamerika anpassen. Es gehe um eine Umstrukturierung des globalen Fertigungsnetzwerkes, um sich verstärkt auf Elektroautos zu konzentrieren.

Ergo:
England blutet aus und die EU und andere Länder profitieren und können sich genueßlich zuruecklehnen. Und auch das Commonwealth wird zerbrechen.

13:24 von pxslo

«England sitzt am längeren Hebel
Die Engländer können das Problem ruhig aussetzen. Bei einem harten Brexit hätte die EU meiner Meinung nach mehr zu verlieren als die Briten.»

Das behaupten Sie sinngleich mit veränderten Worten in so gut wie jedem Ihrer Beiträge zum Thema "Brexit".

Wo und wodurch und warum das UK aber "den längeren Hebel" hätte.
Das sagen Sie nie …

«Deshalb mein Rat: abwarten und Tee trinken.»

Das tut man im GB wohl auch ohne Ihren Rat und ohne Brexit ohnehin. Zu viel Tee ist so gesund auch gar nicht, und kann nervös + hibbelig machen …

«Die EU wird sich schon bewegen. Und wenn nicht, selbst Schuld. Dann gibts halt keinen britischen Absatzmarkt mehr.»

Handel mit GB ist nach dem Brexit nicht verboten. Wäre sehr mies für GB, wenn es ab dem 01.11. alle Waren selbst produzieren müsste …

«… (Autos, …). Für die wäre das gerade jetzt katastrophal.
Kann aber den Briten egal sein.»

Kaufen Briten eben nur noch Aston Martin, Bentley, Rolls Royce.
Ganz egal.

31.10.

Das Datum ist schon toll. Das wird kein Brexit, sondern ein Brelloween für GB.

Aber wenn sie dann an die Tore Europas klopfen und "trick or treat" wollen, muss ihnen schon was Besseres einfallen.

@ dermulla (15:43): stimmt in der Tat - Schottland geht auch

@ dermulla

stimmt in der Tat. Auch Schottland will ja raus aus GB und heim in die EU:

https://tinyurl.com/yytphalu
n-tv: Schotten dringen auf Unabhängigkeit (FREITAG, 06. SEPTEMBER 2019)

Schon im kommenden Jahr will die schottische Regierung erneut über eine Abspaltung von Großbritannien abstimmen lassen. Regierungschefin Sturgeon fühlt sich durch das Brexit-Chaos in dem Plan bestärkt. Derweil muss Premier Johnson bei der Queen antreten.

Vor einem Besuch des britischen Premierministers Boris Johnson in Schottland hat die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon ihre Pläne für ein neues Unabhängigkeitsreferendum 2020 bekräftigt. Sie strebe "schon nächstes Jahr" ein neues Referendum an, sagte Sturgeon der "Welt". "Ich denke, und die Umfragen zeigen das auch, dass die Schotten unabhängig sein wollen", fügte die Chefin der Schottischen Nationalpartei (SNP) hinzu.

Ich freue mich, wenn Schottland und ein wiedervereinigtes Irland + Zypern in die EU kommen.

re dlgpdmkr

"Es ist offensichtlich, dass der "Backstop" für GB inakzeptabel ist.

Man stelle sich vor, eine NGO wie die EU, fordert von Frankreich, dass für das Baskenland , oder von Italien, dass für Südtirol plötzlich fremde Regelung gelten."

Weder für das Baskenland/Spanien noch für Südtirol/Österreich gibt es ein Karfreitagsabkommen zu wahren. Ihre Beispiele sind keine. Und die EU ist übrigens keine NGO.

"Auf solche Ideen können nur hinterlistige Remainer und €kraten kommen, die den Wunsch nach Souveränität des VK hintertreiben."

Auf diese Idee kam Theresa May in den Verhandlungen mit der EU.

"Die realistische Alternative heißt Grenzkontrollen. Ganz einfach."

Wenn es so einfach wäre hätte sich keiner den backstop ausdenken müssen.

@15:42 von Demokratieschue...

"Nissan geht weg, Airbus geht weg, Honda schließt seine Werke, Schäffler hat schon zwei Werke geschlossen..."

Merken Sie was? Alle diese Firmen sind ausländische Unternehmen. Die würden im Zweifelsfall sowieso abwandern, wenn woanders (Ost-Europa) viel billiger produziert wird.

War damals auch mit NOKIA so. Die Produktion wurde vor 15 Jahren aus Bochum nach Rumänien verlagert.

@ dermulla (15:43): auch die Reedereien gehen weg

@ dermulla

Außerdem flaggen schon die ersten Reedereien aus England aus und nach Zypern um:

https://tinyurl.com/y5jchg8o
derstandard.at: Nicht nur Dyson macht sich vor dem Brexit aus dem Staub (23. Jänner 2019, 17:12)

Da die Regierung von Premierministerin Theresa May an der Möglichkeit eines Chaos-Brexits (No Deal) festhält, setzen die Unternehmen auf der Insel zunehmend ihre Notfallpläne um. Der japanische Elektronikkonzern Sony verlegt sein EU-Hauptquartier von London nach Amsterdam. Die 180 Jahre alte Fährlinie P&O flaggt ihre Ärmelkanal-Fähren nach Zypern aus.

Und weitere Unternehmen ueberlegen schon den Weggang.

https://tinyurl.com/y5jchg8o
derstandard.at: Nicht nur Dyson macht sich vor dem Brexit aus dem Staub (23. Jänner 2019, 17:12)

Der Chef des Bauunternehmens Beechwood Homes sieht die Möglichkeit eines No Deal in Zusammenhang mit dem starken Abschwung in der Bauwirtschaft insgesamt.

Auch der muss seine Firma eventuell schließen.

@ Petersons, um 12:55

Erstaunlich, was für eine Welle Sie da reiten, denn so gut wie nichts von dem, was Sie schreiben, ist nach einem harten Brexit auch nur einigermaßen realistisch, erwartbar oder zutreffend.
Nicht mal der Gesichtsausdruck des von Ihnen so bewunderten BJ, wofür ich einen völlig anderen Begriff hätte als “immer gutes Lächeln“.
(Will ich wg. drohenden Rotstifts nicht schreiben;) ich brauche nur in seine Augen zu schauen... - aber das habe ich hier ja wiederholt geschrieben.

@ dermulla (15:43): hier zu Schottland bei welt.de

@ dermulla

Oder hier noch bei welt.de zu der geplanten Abspaltung von Schottland aus GB:

https://tinyurl.com/y4olkcg4
welt.de: Johnson weckt bei den Schotten neuen Drang nach Abspaltung (Stand: 05.09.2019)

Die Schotten hatten für einen Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt, aber gegen einen EU-Austritt. Das Brexit-Chaos entfacht nun die schottische Unabhängigkeitsbewegung neu. Aber für ein neues Referendum gibt es eine entscheidende Hürde.

eim Unabhängigkeitsreferendum vor fünf Jahren haben Befürworter einer schottischen Eigenständigkeit den fehlenden Einfluss in der britischen Regierung beklagt. Inzwischen sehen auch viele ihrer Gegner eine Art Kontrollverlust.

Eine Mehrheit der Schotten wollte damals den Verbleib im Vereinigten Königreich. Knapp zwei Jahre später sprach sich eine Mehrheit der Schotten aber auch für einen Verbleib in der Europäischen Union aus. Die Ablehnung des Brexits war nicht nur insgesamt sehr groß.

@15:31 von witch of endor

"UK hat ein Handelsdefizit mit der EU. Klingt vorteilhaft. Aber es bedeutet, dass UK auf unsere Waren angewiesen ist. Z.B. Gemüse aus Holland und Frankreich."

Was sind schon 20 % Zollaufschlag auf eine Salatgurke? Statt 70 Cent zahlt man dann halt 90. Wird trotzdem gekauft und von der EU auch geliefert. Der Brexit bedeutet ja nicht die Kontinentalsperre Englands a la Napoleon ("Blocus Continental").

Ich beobachte bei meinen Einkäufen selber exorbitante Preissteigerungen (bzw. Senkungen). Mal kostet das Kilo Tomaten fast 3 € und kurze Zeit später rutscht der Preis unter 1 €. Das sind Preisänderungen im 3-stelligen Bereich.

@15:31 von witch of endor: Keine Handelsverträge

"4. Brexit bedeutet nicht nur EU und UK. Brexit bedeutet UK gegen den Rest der Welt. UK hat mit einem No-Deal als einziges Land der Welt keine Handelsverträge"

Das stimmt nicht ganz. Es ist den Briten gelungen 4 Verträge abzuschließen, die auch nach einem No-Deal-Brexit greifen.

Es gibt Verträge mit der Schweiz, Chile, dem ost- und südafrikanische Handelsverbund ESA und mit den Färörer Inseln.

Ob diese Verträge allerdings die verloren gegangenen ersetzen können, wage ich zu bezweifeln.

@15:21 von karwandler

"Die Engländer können das Problem ruhig aussetzen. Bei einem harten Brexit hätte die EU meiner Meinung nach mehr zu verlieren als die Briten."

"Meinen können Sie viel. Vor allem, wenn Sie Wirtschaftsdaten ignorieren. Dann erst recht."

Genau das fällt mir immer bei Ihren Beiträgen auf. Alles ziemlich knapp und ohne Details. Die Kritik hat dabei oberste Priorität, nicht die Quintessenz.

Wenn die Briten unbedingt

Wenn die Briten unbedingt dabei zusehen wollen, wie ihre parlamentarische Demokratie gerade über den Jordan geht, bitte sehr.
In spätestens 10 Jahren betteln sie so oder so darum wieder in die EU zu dürfen. Nur müssen sie dann beweisen, dass sie es in punkto Demokratie und Rechtstaatlichkeit auch würdig sind.

12:54 von Peter Goge

Nix kapiert

Boris guckt auf dem Foto vom Rednerpult herab wie der Schüler, der's immer noch nicht verstanden hat.
///
*
*
Er hat schon verstanden, das die Mehrheit dieser Politiker alles abgelehnt hat, was May von der EU diktiert wurde.
*
Er hat augenscheinlich auch verstanden, das es bisher nur für den Brexit ein politisches Mandat gibt.
*
Ein Mandat das die Mehrheit dieser Demokraten nicht ausführen will!

Hahaha es wird immer lustiger aber auch skuriler. Und wer...

...ist/ hat Schuld?
- Die Briten beim Referendum?
(Da viele falsch wählten, da sie zuvor nicht alle Fakten gesagt bekommen haben)
- Theresa May "die unentschlossene"?
Ja, mit ihrer Taktik kam sie eben nicht weiter.
Und somit verlor GB viel Zeit.
- Boris "der uneinsichtige" Johnson?
Ja, denn er hat großen Anteil an dem ganzen Chaos

---

Es ist schon verrückt, was in diesen Tagen und Monaten
so alles in der EU passierte.

Da ist...
- ...der never ending Brexit
-...der Fall und der mißglückte Versuch Salvinis Italiens neuer Cärsar zu werden
-...die Schlappe der österreichischen Regierungskoalition
und
-...der etwas, zugegebener Wahnsinn, in Holland/ Belgien.
Siehe hierzu diesen tollen Artikel:
https://www.tagesschau.de/schlusslicht/grenzchaos-belgien-holland-101.html

P.S.:
Und trotzdem bin ich ein stolzer, deutscher, Europäer
der zudem vollstes Vertrauen in die EU und in Europa hat.
Mit all seinen Fehlern aber auch Stärken.

Nothing is perfect in life.

Grenzen dicht?

@ Petersons:
england muss die grenzen schliessen um kontrolle zu bewahren und das ist doch brüssels problem aber die machen es sich einfach mit no backstop usw.
macht es doch wie in der damaligen ddr. transitbezahlung an england aber grenzen bleiben zu.

Das versteh ich nicht. Soll England seine Grenzen so sichern wie die DDR?

@ pxslo

Merken Sie was? Alle diese Firmen sind ausländische Unternehmen. Die würden im Zweifelsfall sowieso abwandern, wenn woanders (Ost-Europa) viel billiger produziert wird.

Britische Firmen wandern natürlich dank Brexit auch ab.

@dermulla um 15:41Uhr

Haben Sie hellseherische Fähigkeiten oder das Verhalten der EU-Mitglieder verdrängt? Ich wette eher, daß es einzelne Mitglieder geben würde, für deren Zustimmung ein Entgegenkommen an anderer Stelle der Preis wäre. Ich bezweifle, daß die Gemeinschaft bereit wäre, diesen Preis zu zahlen. Abgesehen davon wird wird diese potentielle Grenze von ein paar hundert Kilometer nach m.M. fast schon hysterisch überbewertet. Ich empfehle zumindest die Bestandteile des Karfreitagabkommens bei wikipedia nachzulesen. Erstaunlicherweise geht auch hier im Forum niemand darauf ein was bezüglich der Grenze war, als Irland noch nicht in der EU war! Gab es damals keine Grenze und keinen Zoll?

@ pxslo (16:21): das mit dem Arbeitskräften ändert sich

@ pxslo

Diese Firmen sind nicht alles ausländische Firmen wie Sie es behaupten:

Merken Sie was? Alle diese Firmen sind ausländische Unternehmen. Die würden im Zweifelsfall sowieso abwandern, wenn woanders (Ost-Europa) viel billiger produziert wird.

Nur das Problem ist:
wenn diese Länder jetzt ebenfalls einen gesetzlichen Mindestlohn einfuehren, dann war es dass mit den billigen Arbeitskräften. Nochdazu:

wussten Sie eigentlich dass der Brexit bereits 1,3 Billionen Euro aus England in die EU abgesaugt hat?? Nein?? Hier lesen:

https://tinyurl.com/y6oxpbhz
n-tv: Brexit saugt 1,3 Billionen Euro aus London ab (MITTWOCH, 28. AUGUST 2019)

Der Brexit wirft seinen Schatten auch geldpolitisch voraus: Finanzströme im Umfang von 1,3 Billionen Euro fließen von Großbritannien in den Euroraum. Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank wacht auch darüber, dass der Umzug zahlreicher Geldhäuser nach Frankfurt geordnet abläuft.

Tja... Pech fuer England.

@ pxslo (16:21): mehr als 45 Banken sind schon weg

@ pxslo

Außerdem: mehr als 45 Banken sind aus England ebenfalls schon weg und der Staubsauger wird noch mehr aktiviert von der Deutschen Börse:

https://tinyurl.com/yc8fatvo
Handelsblatt: Brexit lockt mehr Finanzinstitute nach Frankfurt als erwartet (15.01.2019 - 19:45 Uhr)

Frankfurt Der drohende Brexit zwingt viele internationale Banken zu einer Ansiedlung in einem anderen EU-Mitgliedsstaat. Seit dem ersten Brexit-Votum ringen Finanzstandorte wie Frankfurt, Paris oder Dublin um die Gunst dieser Banken. „Mehr als 45 Finanzinstitute sind dabei, ihre Präsenz in Deutschland neu zu etablieren oder signifikant zu stärken“, sagte Felix Hufeld, der Präsident der Finanzaufsicht Bafin, am Dienstag auf dem Neujahrsempfang der Behörde in Frankfurt.

und dann hier der Staubsauger von der Deutschen Börse:

https://tinyurl.com/y6jeazbn
wiwo.de: Deutsche Börse will mit Gebührenrabatt vor Brexit punkten (09. September 2019, 13:53 Uhr)

Thschue mit ue... England.

@ pxslo (16:21): auch die Steuerfluechtlinge kriegen wir

@ pxslo

Darueber hinaus kriegen wir auch alle eure Steuerfluechtlinge aus England die sich nach Monaco und anderswo hin fluechten, ueber den automatisierten Steuerdatenaustausch:

https://tinyurl.com/y3j4nzmw
Spiegel: Brexit-Fan James Dyson kauft sich für 54 Millionen Dollar Bleibe in Singapur (Donnerstag, 11.07.2019 07:33 Uhr)

und hier:

https://www.krone.at/1865920

Die (superreichen) Ratten verlassen das sinkende Schiff: Das dürften sich viele Briten angesichts der aktuellen Entwicklungen in ihrem Bald-Nicht-Mehr-EU-Land denken. Jetzt wurde nämlich öffentlich, dass Großbritanniens reichster Bürger, der glühende Brexit-Befürworter Sir Jim Ratcliffe, seinen Wohnsitz von der britischen Insel ins schöne Monaco verlegen wird - um sich umgerechnet bis zu 4,5 Milliarden Euro an Steuern zu ersparen!

Nur: das bringt ihm gar nichts, weil auch diese Steueroase geschlossen wird per automatisiertem Steuerdatenaustausch. Pech fuer England und Dyson.

16:21 von pxslo

@Demokratieschützerin: «Nissan geht weg, Airbus geht weg, Honda schließt seine Werke, Schäffler hat schon zwei Werke geschlossen...»

«Merken Sie was? Alle diese Firmen sind ausländische Unternehmen. Die würden im Zweifelsfall sowieso abwandern, wenn woanders (Ost-Europa) viel billiger produziert wird.»

Auch Sie "sollten was merken".

Die Produktion in Ost-EURi・ist bereits jetzt・in vielen Aspekten billiger als im UK. Dennoch hat kein einziger japan. Automobil-Hersteller in irgendeinem Land "der Ost-EU" seine EUR-Niederlassung + die Haupt-Produktions-Standorte. Toyota wurde oben nicht erwähnt, gehört aber auch dazu.
Ebenfalls dort überlegt man,was man tun soll …

"Merken Sie was", dass jap. Unternehmen ihre EUR-Niederlassungen sehr bewusst wählen? Die Beziehungen JAP / UK sind traditionell eng. Die engl. Sprache ist ein sehr wichtiger Faktor dabei.

"Kann man ruhig alle aus GB vertreiben", die japan. Automobil-Konzerne. Hängen ja auch nur zwei handvoll Arbeitsplätze dran …

@ pxslo (16:21): hier ueber den Steuerdatenaustausch

@ pxslo

Hier ueber den Steuerdatenaustausch:

https://tinyurl.com/y4rzjbz4
stuttgarter-nachrichten.de: Länder beginnen mit Austausch der Steuerdaten (29.09.2017 - 17:35 Uhr)

Vom 30. September an werden diese Kontoinformationen erstmals an die Steuerbehörden in den Partnerländern weitergereicht. Den Rahmen dafür entwickelte die Industrieländerorganisation OECD. Vom Informationsaustausch verspricht sich die OECD ein Maximum an Offenlegung.

Allerdings ziehen rund 50 weitere Länder erst im September 2018 nach: Darunter sind die Schweiz, Österreich, Monaco, Singapur und Hongkong. Österreich stellt einen Teil der Informationen bereits in diesem Jahr zur Verfügung, weshalb das Bundesfinanzministerium in Berlin die Alpenrepublik zur Gruppe rechnet, die in diesem Jahr startet. Die OECD bewertet das jedoch anders.

Von daher nutzt diese Steurflucht dem werten Herrn Dyson gar nichts. Der hängt im globalen Datenstaubsauger.

re gelenkte-dem-de

" Wieso bietet die EU GB eine Verlängerung nach der anderen an?"

Die EU hat noch keine Verlängerung angeboten, weil sie gar keine Verlängerung anbieten kann. Nur beraten, ob sie einem Verlängerungsantrag stattgeben will. Insofern liegen Sie 100% daneben.

re paule2

"Jeder vernünftige Mensch muß sich doch da sagen: Es muß das Paket aufgeschnürt werden und ein neuer Vertrag beschlossen werden, dem britische Regierung und das Parlament zustimmen können."

Jeder Vernünftige Mensch muss sich sagen: Dem Vertrag müssen beide Seiten zustimmen können.

Oder gar nicht.

Warum sträubt sich BJ so

Warum sträubt sich BJ so vehement ein abkommen zu unterzeichnen? GB hat eines mit der EU ausgehandelt, bis ein besseres ausgehandelt wird. Daran gibt es nichts zu mäkeln.GB braucht mehr zeit? Davon hätten sie mit backstop mehr, als genug. Alles andere ist reine Aufsässigkeit.

15:31 von witch of endor

es werden "nur" Zölle erhoben.
.
???
von wem der EU oder den Briten ?
das Problem ist doch eher so, dass die EU bei Einfuhren aus GB Zölle drauf schlägt
um seinen Markt zu schützen
wie auch GB Zölle erheben wird, wenn es seinen Markt schützen will

re pxslo

"Was sind schon 20 % Zollaufschlag auf eine Salatgurke? Statt 70 Cent zahlt man dann halt 90. Wird trotzdem gekauft"

Bei 20% Teuerung auf alle importierten Lebensmittel wird man sich die eine oder andere Gurke nicht mehr leisten können.

Erst recht, wenn man sein Geld bei einer Firma nicht mehr verdient, weil sie leider die Tore im UK geschlossen hat.

16:33 von GeMe

«Das stimmt nicht ganz. Es ist den Briten gelungen 4 Verträge abzuschließen, die auch nach einem No-Deal-Brexit greifen.

Es gibt Verträge mit der Schweiz, Chile, dem ost- und südafrikanische Handelsverbund ESA und mit den Färörer Inseln.»

Bei dem Vertrag mit der CH gab es nix Neues zu verhandeln. Der bleibt so gut wie unverändert gegenüber dem, den GB auch als EU-Mithlied hat. "Mit den 3 Färöern" war es wohl auch kein gar zu kompliziertes Vertragswerk. Das mit Chile + ESA wusste ich bisher gar nicht.

«Ob diese Verträge allerdings die verloren gegangenen ersetzen können, wage ich zu bezweifeln.»

Für diese Art von "Wagnis" müssen Sie sich nicht einen Millimeter aus dem Fenster lehnen. Ein ähnlich gefährliches Wagnis, wie auf einer Couch zu sitzen.

EU-Neuverhandungen werden für GB ganz was anderes, als mit den bisher Neu-Verhandelten. Auch bei beiderseits "gutem Willen" langwierig, 27 Interessen unter den 1 Hut zu bringen.

Auch JAP "ist nicht hoppla-hopp abgehandelt" …

Am 09. September 2019 um 16:06 von Sausevind

"15:34 von Magfrad
"Offensichtlich können einfach irgendwelche Dinge verbreitet werden in diesem Forum und als Realität dargestellt werden."
Ja, und das jeden Tag vielmals.
Wenn man das alles korrigieren wollen würde, müsste man sich beurlauben lassen.
Aber man muss korrigieren, soviel man schafft."

Sie haben Recht.

"Eine Lampe, die nicht geputzt wird, leuchtet nicht."

"Ein Argument, das nicht diskutiert wird, bleibt unverständlich."

Muss also sein.

Es gibt keinen Brexit.

haben wir wirklich keine anderen Probleme...

... bisher keine praktikable oder akzeptable Lösung für Nordirland ...
GB will Abschottung und Grenzen, aber dort nicht... wie soll das gehen? Dann fließt der Warenverkehr also ungehindert über Nordirrland...
ist das Dummheit oder Größenwahn..wasch mich aber mach mich nicht nass...
GB: ich will alles, was mir nützt, nur die Rosinen aber keine Nachteile... die kann gerne der dumme Rest der Welt haben...
S O hätten sie´s wohl gern!

Wann sehen auch die Briten ein, dass wir auf der Welt gaaanz andere schwerwiegendere Proleme haben..

@ 16:58 Boris.1945

Sie haben in Ihrer Aufzählung zwei Elemente vergessen:
*
Er hat augenscheinlich zwar verstanden, will aber nicht akzeptieren, dass die klare Mehrheit des Parlaments keinen No-Deal-Brexit will.
*
Er weigert sich augenscheinlich, demokratische Parlamentsbeschlüsse zu respektieren und auszuführen.

Damit kann man tatsächlich im politischen Graben landen. Andere wären längst zurückgetreten.

@16:01 paule2

Umgekehrt wäre es angemessen: Großbritannien sollte akzeptieren, dass Nordirland und Schottland in der EU verbleiben wollten, daher also das UK auflösen und dann England und Wales aus der EU führen, natürlich - wie mehrheitlich festgelegt - mit einem Abkommen.

Vielleicht sollte die EU auch

Vielleicht sollte die EU auch einfach mal sagen, Ende im Gelände, es ist gibt keinen Vertrag, weil Großbritannien kein vertrauenswürdiger Vertragspartner ist, wie die Drohungen Johnson zeigen bestehende EU-Verträge nicht einzuhalten und wie vor allem die Tatsache zeigt, dass Großbritannien mir nichts dir nichts einen bestehenden Friedensvertrag aufkündigen will. Mit wem verhandelt man denn da?

17:25 von karlheinzfaltermeier

«Erstaunlicherweise geht auch hier im Forum niemand darauf ein was bezüglich der Grenze war, als Irland noch nicht in der EU war! Gab es damals keine Grenze und keinen Zoll?»

Gehe ich mal drauf ein:

IRL ist seit dem 01.01.1973 Mitglied der EU.
Zum gleichen Datum trat das UK der EU bei.

Nie gab es also einen Zeitraum, in dem einer der beiden Staaten Mitglied der EU war, der andere aber nicht. "Nach Brexit" wäre eine Situation, die es so nie zuvor zw. IRL / UK gab. Zölle, Grenzkontrollen, staats-übergreifende Regularien inbegriffen (dann nur noch auf Seiten von IRL).

Kein Vergleich zu dem, der ohne gravierend andere Voraussetzungen zu der Situation sei, wie sie war, als weder IRL noch das UK der EU angehörten …

17:25 von karlheinzfaltermeier

"Erstaunlicherweise geht auch hier im Forum niemand darauf ein was bezüglich der Grenze war, als Irland noch nicht in der EU war! Gab es damals keine Grenze und keinen Zoll?"

Irland ist seit 1973 EU bzw EG Mitglied. Das Karfreitagsabkommen ist von 1996. Der Binnenmarkt existiert seit 1993. Also Nein, beim Abschluss des KarfreitagsAbkommen gab es keinen Zoll. Eine Grenze gab es immer. Die gibt es auch zwischen Bayern und Baden-Württemberg.

18:07 von Werner Krausss

«Es gibt keinen Brexit.»

Das schreiben Sie exakt wortgleich in jedem Ihrer Beiträge zum Brexit.

Sollte es tatsächlich so geschehen.
Dann ist der Weg dorthin lang.
Und beschwerlich, in erster Linie für die Briten.

"Heilen" wird auch das keine "Wunden", die durch Tralala entstanden.
Ich jedenfalls weiß gar nicht mehr, was denn die beste Lösung für das angerichtete Chaos sei …

@18:05 von schabernack

Auch JAP "ist nicht hoppla-hopp abgehandelt" …

Stimmt. Japan hat die 1:1-Übernahme des mit der EU ausgehandelten Freihandelsabkommens für GB nach dem Brexit abgelehnt. Ist wohl doch nicht so attraktiv, der britische Markt...

@Gelenkte-Dem-DE 15:56

Die EU hat GB gar nichts angeboten. Die Briten und dabei vor allem Frau May und das britische Parlament wollten die Verlängerungen. Sie fantasieren sich daraus eine nicht existente Angst in der EU zusammen. Es wird keine große Eurozone Wirtschaftskrise geben, da können Sie und andre Brexit Fans und EU Hater noch so sehr es sich wünschen.

17:52 von karwandler

re paule2

"Jeder vernünftige Mensch muß sich doch da sagen: Es muß das Paket aufgeschnürt werden und ein neuer Vertrag beschlossen werden, dem britische Regierung und das Parlament zustimmen können."

Jeder Vernünftige Mensch muss sich sagen: Dem Vertrag müssen beide Seiten zustimmen können.

Oder gar nicht.
///
*
*
Seltsam, Frau May hat mehrere Angebote alle abgelehnt bekommen, denen Sie zugestimmt hatte.
*
Aber mit dem "gar nicht" trifft es eher das demokratische Verständnis der Abgeordnneten.
*
Bei Frau Will machte eine deutschstämmige Liberalbrittin Lobby für Ihren wohldotierten EU-Sitz, eigentlich verständlich.
*
Aber für ein weiter so gibt es keine demokratische Legitimation, die einzige diesbezügliche Abstimmung lautete Brexit.
*
Aber die Volksvertreter wollen nicht?

18:50 von andererseits

@ 16:58 Boris.1945

Sie haben in Ihrer Aufzählung zwei Elemente vergessen:
*
Er hat augenscheinlich zwar verstanden, will aber nicht akzeptieren, dass die klare Mehrheit des Parlaments keinen No-Deal-Brexit will.
*
Er weigert sich augenscheinlich, demokratische Parlamentsbeschlüsse zu respektieren und auszuführen.

Damit kann man tatsächlich im politischen Graben landen. Andere wären längst zurückgetreten.
////
*
*
Bisher gab es nur eien drei Jahre nicht vollzogenen, vom Volk erteilten Auftrag einen Brexit zu vollziehen.
*
Aber jeden Vertragsentwurf und auch einen No-Deal-Brexit ablehen, das hat schon was von Volkswillen korrigieren?

re sisyphos3

"das Problem ist doch eher so, dass die EU bei Einfuhren aus GB Zölle drauf schlägt
um seinen Markt zu schützen
wie auch GB Zölle erheben wird, wenn es seinen Markt schützen will"

Mit Markt schützen hat das gar nichts u tun.

Es gelten ganz einfach die Handelsregeln wie sonst auch zwischen der EU und einem Drittland.

20:06 von Boris.1945

«Aber für ein weiter so gibt es keine demokratische Legitimation, die einzige diesbezügliche Abstimmung lautete Brexit.
Aber die Volksvertreter wollen nicht?»

Doch, das wollen sie schon (in der Zusammensetzung des jetzigen Parlaments). Haben sie so Anfang 2017 beschlossen.

Ist wie "in Urlaub fahren wollen":

Mit dem Fahrrad nach Indien ist zu weit.
Schwimmend nach Japen zu anstrengend.
Mit dem Flugzeug in die Pampa ginge.
Aber da ist es der Mehrheit zu langweilig.
In Sibirien ist es zu kalt …

Und auch die Bevölkerung sagte ja nur, sie wolle in Urlaub.
Nach dem "Wohin" wurde sie nie gefragt …

Am 09. September 2019 um 19:19 von schabernack

"«Es gibt keinen Brexit.»

Das schreiben Sie exakt wortgleich in jedem Ihrer Beiträge zum Brexit.

Sollte es tatsächlich so geschehen.
Dann ist der Weg dorthin lang.
Und beschwerlich, in erster Linie für die Briten.

"Heilen" wird auch das keine "Wunden", die durch Tralala entstanden.
Ich jedenfalls weiß gar nicht mehr, was denn die beste Lösung für das angerichtete Chaos sei …"

Danke, dass Sie meinen Kommentar gelesen haben.

Meiner bescheidene Meinung nach,

befinden sich GB und EU auf einer Drehscheibe in Richtung Zukunft.

Die Drehscheibe dreht sich nach jeder Meldung/Entscheidung schneller.

Darum gibt es keinen Brexit.

Der erste Ausdruck des

Der erste Ausdruck des "Volkswillen" ist das gewählte Parlament, das sollte man in einer parlamentarischen Demokratie nicht vergessen. Wenn dieses es nicht hinbekommt, in 3 Jahren ein - übrigens rechtlich unverbindliches und wie jede*r weiß aus ganz anderen Gründen von Cameron leichtfertig angesetztes und von Johnson und Farage mit Fakes manipuliertes - Referendum umzusetzen, sollte man eingestehen: das Referendum war in dieser Form nicht geeignet, es muss anders aufgesetzt werden. Und dann, erst dann sind Neuwahlen angemessen und sinnvoll.

20:35 von Werner Krausss

«Meiner bescheidene Meinung nach,
befinden sich GB und EU auf einer Drehscheibe in Richtung Zukunft.
Die Drehscheibe dreht sich nach jeder Meldung/Entscheidung schneller.
Darum gibt es keinen Brexit.»

Physikalisch gesehen, werden die Zentrifuhalkräfte desto größer, je schneller sich Rotationskörper drehen.

Auf dem Rummel, steht jeder auf einer nur langsam sich drehenden Scheibe sicher auf den Beinen. Wird die Drehung schneller, wird es schwieriger, stehen zu bleiben.

Nicht eben selten habe ich das Gefühl, es seien gerade Protagonisten wie Boris J., die ganz gezielt Scheiben in schnellere Rotation versetzten, "damit alles weg- und auseinander fliege".

Manchmal gestehen sie dieses ihr Ansinnen auch ganz offen ein. Meist soll es aber im Verborgenen währen, was ihr eigentliches Vorhaben ist.

Nicht eben selten denke ich, man müsse versuchen, der gar zu schnellen Rotation entgegen zu wirken. Evolution vollzieht sich besser ohne Disruption, die nach Anti-Demokratie trachtet …

@schabernack

Danke, sehr schönes Beispiel worüber eigentlich abgestimmt wurde und worüber nicht.
Meine Frau und ich sind uns immer einig, dass wir Urlaub benötigen, aber jedes Jahr gibt es heftige Streitereien darüber, wo wir diesen verbringen wollen.
So ist das :-)

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