Kommentare

USA:Staatliche Fake-Konten für mehr Sicherheit ??

Also nach dem Artikel sieht es so aus:Da gibt es Fake-Konten.Aber die Sauberleute von Facebook löschen diese.
Aber ist Facebook nicht auch ein großer kommerzieller Verwerter der Benutzerdaten ?
Verkauft und vermietet Facebook nicht Daten ?

Mehr Misstrauen führt ganz sicher nicht zu mehr Sicherheit

Es wird langsam höchste Zeit, dass möglichst viele Bürger (und nicht der Staat oder einzelne Unternehmen!!) den Mut und die Zivilcourage aufbringen und sich selbst Gedanken über geeignete Maßnahmen und Vorgehensweisen („Unternehmungen“) machen, mit denen sich öffentliche Sicherheit u n d gesellschaftlicher Zusammenhalt gewährleisten - und zugleich den immer weiter ausufernden Auswüchsen staatlicher Willkür und Kontrollwahns Einhalt gebieten lassen.

Und „geeignet“ heißt hier: Mit den Prinzipien von Demokratie und Menschen- bzw. Bürgerrechten vereinbar bzw. „kompatibel“.

Mehr Sicherheit würde es in

Mehr Sicherheit würde es in den USA geben, wenn die Waffengesetze verschärft würden. Immerhin werden jedes Jahr etwa 30.000 Menschen erschossen. Die Milliardenkosten für das vor einigen Jahren neu errichtete Heimatschutzministerium könnte man sich dann sparen. Ein Ausspionieren von Visa Antragstellern über fake accounts wäre in einer Demokratie doch sehr ungewöhnlich.

Am 04. September 2019 um 15:26 von Bernd Kevesligeti

Aber aber, Sie verkennen sicher die Situation.
fb, twitter und Konsorten sind frei, realisieren also quasi die wirklichkeitsfremden Phantasien der Open-Border-Ideologen.
Die USA dagegen versuchen etwas ganz Böses und Ultragemeines. Sie wollen sich doch tatsächlich die Leute welche ins Haus gelassen werden wollen erst einmal anschauen.
Das ist in deren Ideologie dann ja per se rassistisch, nationalistisch und menschenfeindlich. Und außerdem ist es noch eine Idee der Trumpadministration. Somit kann (darf) sie per se nicht gut sein.

Ich würde ein derartiges Vorgehen in jedem Land dieser Welt begrüßen. Wer andere Leute besucht, hat sich an deren Regeln zu halten. Dabei spielt es keine Rolle, ob man in die USA, den Iran oder China will. Wer das nicht möchte, soll daheimbleiben oder sich ein anderes Ziel suchen. Das gebieten Anstand und Respekt gegenüber dem potentiellen Gastgeber.

Aber Facebook...

Nur zum besseren Verständnis, Bernd: Mir ist eines nicht ganz klar. Was hat das Löschen von Fake-Konten mit der kommerziellen Verwendung von Daten zu tun?

Gut von Facebook dass es solche Fake-Konten löscht!

Gut von Facebook, dass es solche Fake-Konten löscht. Damit macht Facebook etwas richtiges:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/usa-fake-accounts-facebook-101.html

Das US-Heimatschutzministerium will gefälschte Profile in sozialen Medien einsetzen, um Personen zu beobachten, die in die USA einreisen wollen. Die Nachrichtenagentur AP berichtete, die U.S. Citizenship and Immigration Services hätten ihre Beamten autorisiert, gefälschte Social-Media-Konten zu verwenden. Damit sei ein früheres Verbot einer solchen Praxis aufgehoben worden.

Solche Dinge wie Kommentare ins sozialen Netzwerken und anderswo im Netz und auch bei Chatdiensten sind nicht fuer die Einreise relevant.

Relevant fuer die Einreise sollten nur sein:

keine Vorstrafen (Fuehrungszeugnis oder sowas)
dann dass man die persönlichen Daten fuer die Einreiseformulare korrekt angibt

Aber alles andere geht die us-Administration einen feuchten Kehricht an!!

Gute idee!

Was soll die ganze Kritik?! Das sind verdeckte Ermittler. Niemand hat etwas gegen verdeckte Ermittler bei der Kriminalpolizei, welche die kriminelle Szene unterwandert um Informationen aus erster Hand zu bekommen.
Also warum hier jetzt ein Problem sehen?!
Weil pauschal jeder verdächtigt wird? Ja, exakt so wie bei verdeckten Ermittlern, die sich in eine Kneipe setzen. Darin sieht niemand ein Problem. Hier schon. Welches, denn Bitteschön?

von cortez62 16:44

Im Bezug auf den Artikel,da ist von Fake-Konten die Rede,die von Facebook gelöscht werden.Das hört sich honorig an.

@ 16:50 von Demokratieschu

Relevant fuer die Einreise sollten nur sein:
keine Vorstrafen (Fuehrungszeugnis oder sowas)
dann dass man die persönlichen Daten fuer die Einreiseformulare korrekt angibt

Was dort relevant ist, entscheiden nicht Sie, sondern die gewählten Volksvertreter der USA.

Aber alles andere geht die us-Administration einen feuchten Kehricht an!!

Regierung.

ob hier tatsächlich

einige danach lechzen, beschnüffelt zu werden? Oder ob sie das nur für gut halten, wenn es andere betrifft?

16:42, Komplex einfach

Der Überwachung unterliegen dann ja auch ausschließlich die bösen Fremden, während die Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung der eigenen Bürger natürlich komplett gewahrt bleibt, nicht wahr?

Außer natürlich, diese eigenen Bürger hängen solch garstigen Gedanken wie der von Ihnen erwähnten erschröcklichen Open Border-Ideologie an. Dann haben sie es natürlich sich selbst zuzuschreiben, wenn sie überwacht und ausgespäht werden und sind streng genommen eigentlich gar keine eigenen Bürger mehr...

17:23, frosthorn

>>ob hier tatsächlich
einige danach lechzen, beschnüffelt zu werden? Oder ob sie das nur für gut halten, wenn es andere betrifft?<<

Ganz eindeutig letzteres.

@Toni B., 16:55

Ihnen ist also der Big Brother noch nicht big genug? Glauben Sie wirklich, dieser große Bruder sei da, um Sie zu beschützen? Dann müssen Sie eine sehr, sehr wichtige und einflussreiche Person sein. Zu deren Schutz gibt es nämlich den Big Brother, zum Schutz vor Leuten wie Ihnen und mir.

Verstehe das Prinzip nicht

Angenommen, ich wollte in die USA. Was nützt nun den Schnüfflern dort ein gefakter Account bei fb ?
Was machen die damit und was hätte das mit mir zu tun ?
Abgesehen davon, dass ich denen natürlich nicht meine Social Media-Daten oder -Namen nennen würde.

Unsinnige Ideen, welche nur der Kontrolle dient...

Ja, in der Vergangenheit waren einzelne Terroristen blöd genug, auf Facebook dem IS die Treue zu schwören und ähnliche Dummheiten öffentlich zu machen.

Aber glaubt irgendwer, dass die Terroristen wirklich so dämlich sind, das auch in Zukunft noch zu tun, wenn die Überprüfung von Social Media Accounts immer mehr in den Presse-Fokus gerät? Die Überprüfung von Social Media Accounts war so lange sinnvoll, wie die potentiellen Täter noch nicht damit rechneten. Diese Zeit ist vorbei.

Was bleibt, ist folgende Situation:
Jeder, der ohne Angabe von Social Media Accounts einreist (z.B. weil er Facebook und Co. tatsächlich ablehnt) macht sich grundsätzlich verdächtig, weil die Behörden vermuten werden, dass er etwas zu verheimlichen hat.

Jeder, der auf seinen Social Media Accounts Meinungen teilt, welche aus Sicht der USA kritisch sind (und das ist so einiges, was für uns ganz Normal ist!) kann sich auf lange Verhöre einstellen.

Die Post-Trump-Regierung wird das hoffentlich wieder kippen!

Am 04. September 2019 um 17:28 von fathaland slim

"Außer natürlich, diese eigenen Bürger hängen solch garstigen Gedanken wie der von Ihnen erwähnten erschröcklichen Open Border-Ideologie an. "

Sie dürfen Ihren Träumen gerne nachjagen wenn Ihnen danach ist. Die Anhänger dieser Ideologie sind auch bestimmt nicht die, welche die Gefahr für das Land wären. Die Gefahr wären die Nutznießer, falls sich dieser Gedanke durchsetzen sollte.
Mir schaudert vor einer Welt wie Sie sie offensichtlich gerne hätten..., die Konsequenzen wären mMn fatal für die gesamte Menschheit. Das kann man aber leider nur außerhalb der eigenen Blase erkennen.

Facebook als Moralapostel? Nicht glaubwürdig.

Es gibt auf der Welt ganz andere Brandherde als ein paar Fakeprofile.
Klar, dass Facebook jetzt daraus eine große Nummer macht. Sie sollten lieber mal versuchen zu schätzen, wieviele ihrer Milliarden Profile in irgendeiner Weise Fakes sind. Ich tippe auf 30%. Allein schon die Leute, die nicht ihren echten Namen auf Facebook lesen möchten... ich erhöhe meinen Tipp auf 50%.

Kein FB? Kein twitter? Kein WhatsApp?

Sorry, dann kommen Sie nicht in unser Land...

So würde es mir ergehen, da ich mich noch nicht digital entblößt habe.

Eigentlich schade, denn die USA, besonders der Südwesten - sind ein so herrliches Land mit einer fantastischen Natur.

Aber solange Trump regiert, will ich eh nicht dahin.

17:53, Komplex einfach

>>"Außer natürlich, diese eigenen Bürger hängen solch garstigen Gedanken wie der von Ihnen erwähnten erschröcklichen Open Border-Ideologie an. "

Sie dürfen Ihren Träumen gerne nachjagen wenn Ihnen danach ist. Die Anhänger dieser Ideologie sind auch bestimmt nicht die, welche die Gefahr für das Land wären. Die Gefahr wären die Nutznießer, falls sich dieser Gedanke durchsetzen sollte.
Mir schaudert vor einer Welt wie Sie sie offensichtlich gerne hätten..., die Konsequenzen wären mMn fatal für die gesamte Menschheit. Das kann man aber leider nur außerhalb der eigenen Blase erkennen.<<

Daß es Sie schaudert, ist wiederum für mich ein untrügliches Indiz dafür, wie sehr Sie in Ihrer eigenen Blase, die ich sehr gut kenne, weil ich mich intensiv mit ihr beschäftigt habe, gefangen sind.

Und jetzt?

17:33, frosthorn

>>@Toni B., 16:55
Ihnen ist also der Big Brother noch nicht big genug? Glauben Sie wirklich, dieser große Bruder sei da, um Sie zu beschützen? Dann müssen Sie eine sehr, sehr wichtige und einflussreiche Person sein. Zu deren Schutz gibt es nämlich den Big Brother, zum Schutz vor Leuten wie Ihnen und mir.<<

Das können Sie Menschen, die glauben, mehr Überwachung würde zu mehr Sicherheit führen, nicht begreiflich machen.

Die glauben ja auch, wer nichts zu verbergen hätte, der hätte auch nichts zu befürchten. Und verstehen nicht, daß es gar nicht ihre Entscheidung ist, ob sie etwas zu verbergen haben oder nicht.

Solche Menschen haben ein unerschütterliches Vertrauen in die Autoritäten. Je härter und bestimmter die auftreten, desto mehr vertrauen sie.

Vertrauen?

Diese Fake Konten gibt es schon lange. Wer glaubt denn den USA, das sie nicht schon längst abhören und Daten von Facebook und Konsorten abschöpfen. Das was in die Öffentlich gelangt ist doch wahrscheinlich Kindergarten. Ich glaube davon wenig.

@Komplex einfach, 17:53 re @fathaland slim

Mir schaudert vor einer Welt wie Sie sie offensichtlich gerne hätten..., die Konsequenzen wären mMn fatal für die gesamte Menschheit. Das kann man aber leider nur außerhalb der eigenen Blase erkennen.

Nun, wenn es jemanden schon schaudert, wenn jemand fremdes auch nur in seine Nähe kommt, dann scheint mir ziemlich klar, wer da in einer Blase lebt.

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