Ihre Meinung zu: Brexit-Debatte: Johnson verliert Mehrheit im Parlament

3. September 2019 - 18:59 Uhr

Mitten in der Dringlichkeitssitzung zum Brexit hat sich der konservative Abgeordnete Lee den Liberaldemokraten angeschlossen. Für Premier Johnson kommt das zur Unzeit. Denn rechnerisch hat er nun keine Mehrheit mehr.

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Kommentare

@Tagesschau

Mitten in der Dringlichkeitssitzung zum Brexit hat sich der konservative Abgeordnete Lee den Liberaldemokraten angeschlossen. Für Premier Johnson kommt das zur Unzeit. Denn rechnerisch hat er nun keine Mehrheit mehr.

Ob ihn das interessiert? Das Parlament nimmt er doch sowieso nicht ernst. Er verhält sich wie ein Volkstribun, der glaubt, zu wissen, was die Briten wollen. Aber durch ständiges Wiederholen wird es ja nicht richtiger. Ich kenne jedenfalls kein Referendum, bei dem sich eine Mehrheit der Briten für einen ungeregelten Brexit entschieden hätte ...

" weil er wachsende Chancen für ein neues Abkommen

mit der EU sehe, so Johnson."

Womit sollen die Chancen denn wachsen?

Mit den Vorschlägen, die er nicht macht, oder mit den Gesprächen, die er nicht führt?

"Johnson verliert Mehrheit im Parlament "

Und DAS ist auch gut so.
Zu lange hat er die Brexit-Frage seit des Referendums mit Lügen befeuert und später, als Frau May die Verhandlungen mit der EU führen musste, torpediert.
Ein wirklich tragendes Konzept hatte er nie, sondern er pöbelte nur "Raus, auch ohne Vertrag."
Den Backstopp hatte er erst auf dem Schirm, als er drauf aufmerksam gemacht wurde.

Dieser Politiker ist eine Schande für die britische Demokratie!

Politiker gegen Volkes beschlossenen Willen

Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Politiker Englands dem evaluierten Willen des Volkes widersetzen. Sind sie überhaupt noch Volksvertreter? Vielleicht braucht es doch Neuwahlen um den aktuellen Wählerwillen neu zu erfassen und um diesem unwürdigen Theater ein Ende zu bereiten.

re wenigfahrer

"GB macht einen Fehler

weil die GB der Öffentlichkeit eine zerstrittene Darstellung bietet, reibt sich die EU die Hände.
Man der EU nur einen neuen besseren Vertrag abringen, wenn man Geschlossenheit zeigt, und gewillt ist die EU ohne Deal zu verlassen."

Ein ganzes Land ist kein Pokerspieler, der den anderen bluffen kann. Indem er so tut, als ob, was er aber gar nicht tun will.

Und der EU einen neuen Vertrag abringen geht schon deshalb nicht, weil die Zeit dafür nicht reicht.

Der Bluff ist keiner und kann deshalb auch nicht wirken.

Wenn man denkt, es geht nicht mehr...

... kommt von wo ein Lichtlein her. :-)

Danke, Mister Lee!

Sogar wenn das GB-Parlament gewinnt

bedeutet dies keine Vercshiebung des Brexit mit Ende Oktober. Denn dann müsste auch die EU diesem zustimmen.

Macron, der sich bie Boris Besuch scheinbar menschlich gut mit diesem verstanden hat und scheinbar wurden da schon einiges besprochen, wie es ablaufen wird, wenn es einen No-Deal gibt - muss erst zur Zustimmung einer Verlängerung gebracht werden.

Wieso aber sollte er dies tun, wenn das Parlament gewinnt?

Denn dann ist ja wieder nicht gesagt, dass dieses Parlament sich auf einen Vorschlag einigt. Denn den bisher ausgehandelten Vertrag mit der EU lehnt das Parlament klar ab.

Wieso also sollten EU-Politiker mit Weitblick das Elend verlängern, ohne dass eine Lösung näher kommt?

Barnier, als Chefunterhändler, gehört das Gehalt der letzten Jahre wieder genommen.

Denn wer so viel verdient und uns EU-Steuerzahler mit seinem Team so viel kostet und dann nur einen Vertrag liefert, der nicht die Mehrheit des GB-Parlaments bekommen kann - hat versagt.

Politiker in die Pflicht nehmen!

England, sooo brittisch eben

raus aus der EU. Je schneller desto besser! Glauben die Britten denn, die EU macht sich zum Papier Tiger? Und ihre
Parlaments-Spielchen verleiten nur zum Kopfschütteln.
Ich schaue lieber auf die Queen, anstatt auf dieses kopflose Unterhaus.

Jetzt wäre doch für Johnson mal die Zeit

für eine grobe Andeutung, wie man sich eine Vereinbarung ohne Backstop so ungefähr vorstellt. Oder soll die EU sich denken, was Johnson gerne hätte, und das für Ihn aufschreiben, damit er es der EU vorschlägt? Im Restaurant partout nichts bestellen und dann klagen, dass man kein Essen serviert bekommt.

Johnson verliert Mehrheit im Parlament

***Deren Vorschlag komme einer "Kapitulation" gegenüber Brüssel gleich.***

Große Sprüche klopfen war schon immer eine Spezialität des B. Johnson.

***Johnson wirbt für Nachverhandlungen mit Brüssel***

Ohne Mehrheit wird BJ als Premier bald für gar nichts mehr werben, da er in Kürze sein Amt los sein könnte. Aber dann kann er sich immer noch als Opfer dieser "heimtückischen Abweichler" aus den eigenen Reihen gerieren.

Ich denke BJ hat fertig, und eine weitere Episode der Tragödie um den Brexit nähert sich dem Ende, diesmal mit der Laienschauspieltruppe um B. Johnson.

Gruß Hador

RE: da bin ich um 18:16; karwandler - Vorgänger-Thread

***Werter User pxslo,
fangen Sie nicht an mit User karwandler zu diskutieren, denn er weiß alles besser als Sie, zumindest meint er es.***

Nun, was Mitforist karwandler besser weiß als jemand anderes, das weiß er halt eben besser.
Oder anders gesagt: Sie können Herrn karwandler widerlegen, sofern sie ihn denn widerlegen können. Am besten mit stichhaltigen Argumenten ! Allerdings wird er bei hohlen Sprüchen, dürftiger Argumentation oder Unwahrheiten direkt, eindeutig und prägnant seine Meinung sagen.

Find ich gut !

Gruß Hador

Erst Italien jetzt Britannien. Immer mehr...

...Rechtspopulisten und Europafeinde verlieren ihre Machtbasis
oder scheinen sie zu verlieren.

---

Bei mit keimt die Hoffnung auf, daß der Teil der Engländer die den Brexit wollten
vielleicht doch nicht gewinnen werden.

Und falls GB doch den Brexit vollzieht, dann mit einem Abkommen welches sie mit der EU
zu einem freundlichen Miteinander bewegt.
Die Schweiz kann es ja auch.

Für Johnson wird es nun sehr schwer werden seine Macht zu behalten.
Vielleicht geht Johnson aber auch in die britische Geschichte ein.
Als Premier der am kürzesten im Amt war.

Denn das könnte bei Neuwahlen durchaus passieren.

P.S.:
Im Übrigen ist es schon ein starkes Stück eigene Parteimitglieder zu drohen,
nur weil die nicht den Kurs des Premier mittragen wollen und können.

Bravo - sehr gut!

Wir Europäer wollen Euch Briten und Ihr braucht uns Europäer. Schließlich sind wir eine starke innovative Gemeinschaft. Ich hoffe immer noch...

RE: hund um 19:20

***Politiker gegen Volkes beschlossenen. Willen***

"Volkswille" !?
Kennen sie den "Volkswillen" der Briten am 03.09.2019 gegen 21 Uhr MEZ ?

Von daher am besten mit einem zweiten Referendum den "Volkswillen" zum nächstmöglichen Termin durch das Parlament festlegen. Dann wäre auch dem "Volkswillen" genüge getan !

Gruß Hador

Da lassen die Veränderungen im Klimageschehen …

nicht nur die Eiskappen an den Polen, und an Gletschern schmelzen.

Sondern auch die Mehrheit der Tories + Koalitionspartner im House of Commons. Da sage nochmal wer, Menschen nähmen keinen entscheidenden Einfluss aufs Klima in vielerlei Aspekten …

Wann könnte der (biblisch-hebräische) Begriff "Tohu-wa-bohu"
in seiner wörtlichen Übersetzung: "Ödnis-und-wüst + wirr"
besser passen als auf die bisherige Amtszeit von Boris J. als GB-Premier?

Noch besser passt der japan. Begriff:

無茶苦茶・me-cha-ku-cha・das Nichts - Grüner Tee - Plage - Grüner Tee

Ist Ausdruck einer durch Undurchdachtheit selbst verschuldeten Zwangslage, aus der es kaum noch einen zufrieden stellenden Ausweg gibt.

Als sinnbidliche Übertragung bietet sich an:

"Heilloses Durcheinander". Dessen Ursache aber immer in der eigenen Unfähigkeit und / oder Halsstarrigkeit begründet ist.
Egal, was man dann noch macht.

Entweder das Nichts des Grünen Tees.
Oder große Plagen, dass es wenigstens etwas hätte.

Mecha-kucha à la Boris J …

Johnson

Was bedeutet rechnerisch? Behält bzw. bleibt er im Amt oder nicht?

19:20, hund

>>Politiker gegen Volkes beschlossenen Willen
Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Politiker Englands dem evaluierten Willen des Volkes widersetzen. Sind sie überhaupt noch Volksvertreter? Vielleicht braucht es doch Neuwahlen um den aktuellen Wählerwillen neu zu erfassen und um diesem unwürdigen Theater ein Ende zu bereiten.<<

Sie leiten aus einer vom damaligen Prime Minister in Auftrag gegebenen Umfrage, denn mehr war diese Abstimmung ja nicht, bei der lediglich nach Brexit ja oder nein gefragt wurde, "Volkes Willen" ab.

Diese Umfrage war eine Momentaufnahme, mehr nicht.

Seitdem ist die Diskussion weiter.

Es könnte sein, daß Sie das Ergebnis von Neuwahlen sehr überraschen würde.

Boris Johnson, der Volkswillenvollstrecker, wurde lediglich von 90.000 Mitgliedern der konservativen Partei gewählt.

Demokratische Legitimation sieht irgendwie anders aus.

re joes daily world

"Barnier, als Chefunterhändler, gehört das Gehalt der letzten Jahre wieder genommen.

Denn wer so viel verdient und uns EU-Steuerzahler mit seinem Team so viel kostet und dann nur einen Vertrag liefert, der nicht die Mehrheit des GB-Parlaments bekommen kann - hat versagt."

Mit der Ansicht, dass es für den Unterhändler der EU der wichtigste Gesichtspunkt sein müsste, einen für die Briten genehmen Vertrag auszuhandeln, dürften Sie allein auf weiter Flur stehen.

19:30 von Joes daily World

«Barnier, als Chefunterhändler, gehört das Gehalt der letzten Jahre wieder genommen.

Denn wer so viel verdient und uns EU-Steuerzahler mit seinem Team so viel kostet und dann nur einen Vertrag liefert, der nicht die Mehrheit des GB-Parlaments bekommen kann - hat versagt.»

Monsieur Barnier kann dem House of Commons ja wohl kaum diktieren, in welcher Art dieses über den ausgehandelten Vertrag abzustimmen habe …

Was..

kommt jetzt Neuwahlen zum House of Commons (Unterhaus)?
Ein Misstrauensvotum gegen Boris Johnson? Vielleicht geht Herr Premierminister Boris Johnson als Boris der Kurze in die Geschichte ein. Ein totales Chaos im London. Warum hat Boris Johnson soviel Angst vor dem House of Commons ( Unterhaus)?

Johnsons erste Niederlage ist perfekt!

Hey zusammen,

sodele die erste Niederlage fuer Johnson ist perfekt! Die Rebellion im Parlament hat die Debatte durchgesetzt!

https://tinyurl.com/y5ajsygm
t-online: Johnson verliert Mehrheit – Rebellion nimmt erste Hürde (03.09.2019, 20:44 Uhr | AFP, AP, dpa, rtr, t-online.de)

19.45 Uhr: Parlaments-Rebellion nimmt erste Hürde
Der Präsident des britischen Unterhauses, John Bercow, hat die beantragte Dringlichkeitsdebatte zu einem No-Deal-Brexit zugelassen. Sollten die Gegner eines ungeregelten EU-Austritts bei einer Abstimmung am Abend gegen die Regierung gewinnen, könnten sie am Mittwoch einen Gesetzentwurf gegen den No Deal einbringen. Die Debatte am Dienstagabend soll bis zu drei Stunden dauern.

20:54 von Hackonya2

«Was bedeutet rechnerisch? Behält bzw. bleibt Johnson im Amt oder nicht?»

Solange niemand im Parlament ein Misstrauensvotum stellt, das Johnson dann verliert. Solange bleibt er im Amt …

Endlich bewegt sich was (einer muss immer den Anfang machen)

„Auf Twitter begründete Lee seinen Schritt damit, dass er Johnsons Brexit-Politik nicht länger mittragen könne. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, zumal er bereits 27 Jahre Mitglied der konservativen Partei gewesen sei. Doch sei er zu dem Schluss gekommen, dass es ihm nicht mehr möglich sei, als Mitglied der Konservativen Partei seinen Wählern und dem Land zu dienen“

Wenn jemand imstande ist, seine Meinung zu revidieren, wenn der Dienst an der Sache (der richtigen, weil für alle gleichermaßen von Nutzen) es erfordert, ist das immer ein Zeichen geistiger Beweglichkeit.

Wie auch immer es jetzt weitergeht, durch die Entscheidung Herrn Lees sind die Chancen, dass es gelingt, weiteren Stillstand und Zeitverschwendung zu verhindern bzw. Schaden von der Demokratie abzuwenden beträchtlich gestiegen: „Mitten in der Parlamentsdebatte über den Brexit [trat] der Abgeordnete Phillip Lee zu den europafreundlichen Liberaldemokraten über und demonstrierte dies, indem (...)“.

Danke.

Ob die Konservativen bei

Ob die Konservativen bei Neuwahlen eine absolute Mehrheit erringen würden und Johnson dann “ durchregieren “ könnte scheint mir nicht so sicher zu sein. Das Vernünftigste für die Bevölkerung wäre nach wie vor eine Exit vom Brexit Strategie.

Hodor Goldi

"Nun, was Mitforist karwandler besser weiß als jemand anderes, das weiß er halt eben besser."
Nein, er glaubt, er wüsste es besser.

20:59 von karwandler

re joes daily world

"Barnier, als Chefunterhändler, gehört das Gehalt der letzten Jahre wieder genommen.

Denn wer so viel verdient und uns EU-Steuerzahler mit seinem Team so viel kostet und dann nur einen Vertrag liefert, der nicht die Mehrheit des GB-Parlaments bekommen kann - hat versagt."

Mit der Ansicht, dass es für den Unterhändler der EU der wichtigste Gesichtspunkt sein müsste, einen für die Briten genehmen Vertrag auszuhandeln, dürften Sie allein auf weiter Flur stehen.
///
*
*
Wenn man anderen unterstellt das ein zustimmungsfähiger Vertrag ein den Briten genehmer Vertrag wäre, dann haben Sie sicher Recht.
*
Aber auch nur unter dem Gesichtspunkt ist verständlich, das der Austritt nach nahezu 3 Jahren mit 5 Wochen konzentrierter Arbeit verbessert werden könnte.
*
Sollen Sie sich doch einfach einen Frau May abgelehnten Vertrag aussuchen!!!!!
*
Andere gibt es doch laut EU nicht?
*
Dann ist eben ungeregelt Schluss, damit alle wissen, wie dass eigentlich geht.

@ 20:47 von Biocreature

"Für Johnson wird es nun sehr schwer werden seine Macht zu behalten.
Vielleicht geht Johnson aber auch in die britische Geschichte ein.
Als Premier der am kürzesten im Amt war."

Die bisher kürzeste Amtszeit eines britischen Premierminister war gerade mal 120 Tage. George Canning war PM ab dem 10. April und starb im Amt am 8. August 1827.

RE: hund um 19:20

Wissen Sie, was mich immer an solchen Aussagen wie "Es wird die Meinung des Volkes missachtet"?
Das Problem ist, das meines Erachtens Sie nicht die Meinung des Volkes interessiert. Es interessiert Sie nur, dass einmalig ein Referendum ein Ergebnis erzielt wurde, das ihnen vermutlich persönlich zusagt. Und ich bin der festen Überzeugung, das dieses Ergebnis sich ändern würde. Und davor haben Menschen wie Sie vermutlich Angst. Demokratie ist ein lebendiger Prozess mit dauerhaften Abstimmungen. Nicht bei dem ersten Ergebnis, dass einem zusagt, danach nie wieder abzustimmen.

RE: Joes daily World um 19:30

***Denn wer so viel verdient und uns EU-Steuerzahler mit seinem Team so viel kostet und dann nur einen Vertrag liefert, der nicht die Mehrheit des GB-Parlaments bekommen kann - hat versagt.***

Herr Barnier soll also Ihrer Meinung nach einen Vertrag mit der EU aushandeln, die dann das Parlament des UK annehmen kann. Und ich dachte Herr Barnier arbeitet für die EU und nicht für's UK. Nun ja ...
Und das Beste: UK finanziert das Gehalt von Herrn Barnier mit ! ... he, he, das ist doch toll !!!

.
***Wieso also sollten EU-Politiker mit Weitblick das Elend verlängern, ohne dass eine Lösung näher kommt?***

Nun, das UK zahlt ja immer schön weiter seine Beiträge. Und da die Briten Nettozahler sind, erfreut dies den EU-Säckel.
Ist doch super für die EU !

Gruß Hador

@schabernack

Grüner Tee passt aber nicht zu England, man trinkt dort Schwarztee. Mit Milch oder Zitrone. Manchmal mag einer weder Milch noch Zitrone in den Tee, aber Tee ohne alles auch nicht. Was anderes als Tee darf es aber auch nicht sein.

MSCHM1972 - kommt jetzt Neuwahlen

Höchstens wenn Johnson selbst zurücktritt

Was er eigendlich will , da er und die anti EU Partei von Farage eventuell als Koalition hervorgehen könnten.
Weil die anderen Parteien sich gegenseitig die Stimmen nehmen.

Die Hauptfrage ist wieviele Briten sich schon jetzt in die Wahllisten eingetragen haben.
Sonst werden eininige wegen überlastung
der Ämter wieder nicht Wählen können.

fathaland slim von 20:55

90 000 Mitglieder sind keine demokratische Legitimation? und bei der neuen EU Ratschefin v. d. L.?
Demokratie ist eben, wie und wer nach den Regeln gewählt werden kann.
Altkanzler Kohl wurde auch nur durch ein Misstrauen Votum von den Abgeordneten das erste mal Kanzler!

RE: Superschlau um 21:15

***"Nun, was Mitforist karwandler besser weiß als jemand anderes, das weiß er halt eben besser."***

Ich denke, sie haben die Logik meiner Worte nicht verstanden.
Es wäre zudem nett, sie würden meinen Nick nicht verunstalten.

Gruß Hador

21:15 von Superschlau

>> Hodor Goldi
"Nun, was Mitforist karwandler besser weiß als jemand anderes, das weiß er halt eben besser."
Nein, er glaubt, er wüsste es besser. <<

Stimmt schon.
Aber viele andere bestätigen es eben, die ebenfalls eine Menge Kenntnis haben.

19:20 von hund

Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Politiker Englands dem evaluierten Willen des Volkes widersetzen.

Welchem "evaluiertem Willen" des Volkes denn?! Zwischen "they need us more, than we need them" = "wir können denen den Austrittsvertrag diktieren" (= eines der Versprecher (!) der Brexiters!) und weil wir den Kaugummi nicht bekommen, wälzen wir uns trotzig auf dem Supermarktboden und drohen, hier heulend liegen zu bleiben (=aktuelle Situation)
gibt es halt noch dutzende Zwischenlösungen. Unter anderem der Ausstiegsvertrag (wollte UK nicht), einen Startus, wie die EFTA (wollte UK nicht), einen Status, wie die Schweiz (wollte UK nicht). Welche dieser Alternativen entspricht denn den von ihnen "evaluierten Willen"? Auf dem Zettel stand nämlich nur Brexit, yes or no. Und nicht Brextit, whatever it takes...

Außerdem ist dass hier von den Tories absoluter Unsinn

Außerdem ist dass hier von den Tories bei t-online:

https://tinyurl.com/y5ajsygm
t-online: Johnson verliert Mehrheit – Rebellion nimmt erste Hürde (03.09.2019, 20:44 Uhr | AFP, AP, dpa, rtr, t-online.de)

21.00 Uhr: Hardliner Rees-Mogg wettert
Der Brexit-Hardliner Jacob Rees-Mogg spricht für die Regierung und wettert gegen den Gesetzentwurf. Die Bürger hätten dem Parlament einen Auftrag erteilt, nämlich den Brexit. "Wir sollten anerkennen, dass die Bürger unsere Herren sind."

absoluter Unsinn. Das stimmt nämlich ueberhaupt nicht. Es gibt keinen Auftrag fuer den Brexit!! Die Mehrheit ist gegen den Brexit!! Kapiert es endlich ihr Tories. Euer Spiel ist endgueltig aus!! Schaut auf die Petitionsseiten vom englischen Parlament! Außerdem hat Corby bei t-online absolut recht.

Brexit-Referendum am 21.06.2016 in Grossbritanien

72.2% Wahlbeteiligung, 51.9% haben für den Brexit gestimmt. Seitdem gab es kein anderes aussagekräftiges Referendum. Warum auch es war eine formal korrekte Wahl. Auch wenn manche Zeitgenossen es hier gerne anders suggerieren möchten. Nach wie vor ist dieses Referendum die einzig demokratische und legitime Referenz um den Wählerwillen abzuleiten.

Am 03. September 2019 um 20:54 von schabernack

"Noch besser passt der japan. Begriff:
無茶苦茶・me-cha-ku-cha・das Nichts - Grüner Tee - Plage - Grüner Tee
Ist Ausdruck einer durch Undurchdachtheit selbst verschuldeten Zwangslage, aus der es kaum noch einen zufrieden stellenden Ausweg gibt.
Als sinnbidliche Übertragung bietet sich an:
"Heilloses Durcheinander". Dessen Ursache aber immer in der eigenen Unfähigkeit und / oder Halsstarrigkeit begründet ist.
Egal, was man dann noch macht.
Entweder das Nichts des Grünen Tees.
Oder große Plagen, dass es wenigstens etwas hätte.
Mecha-kucha à la Boris J …"

Sie haben Recht.

„Der Mann, der laut seiner jüngeren Schwester Rachel schon als kleiner Junge „Weltkönig“ werden wollte,“

Nicht wer die Welt beherrscht ist ein König, sondern wer sich selbst beherrscht.

Es gibt keinen Brexit.

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