Ihre Meinung zu: Analyse zur Sachsen-Wahl: Wovon die AfD profitierte

1. September 2019 - 22:47 Uhr

Dass die CDU in Sachsen mit einem blauen Auge davongekommen ist, hat viel mit ihrem Spitzenkandidaten zu tun. Und der Erfolg der AfD? Da spielen eine Reihe von Gründen eine Rolle. Von Holger Schwesinger.

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Kommentare

vllt kann mir einer dieser

vllt kann mir einer dieser AfD-Fanboys erklären,
wieso die AfD unbedingt mitregieren soll?

Erst über die "Altparteien" schimpfen um dann im selben Atemzug lautstark zu fordern,dass die AfD doch unbedingt mit min. einer dieser "Altparteien" gemeinsame Sache machen soll & in einer Koalition dann sogar die Politik min. einer dieser "Altparteien" mittragen soll.

Wieso soll die "heilige & einzig wahre Partei" AfD mit der CDU - "die Partei der Volkverräterin Merkel" koalieren oder gar mit der "linksextremistischen SPD" ?

Also als AfD-Fanboy hätte ich ja Angst,dass die AfD nicht doch plötzlich "linksgrünversüfft" wird,würde die mit einer anderen Partei (die ja alle lt. AfDler linksradikal sind) im Bundes- oder Landtag plötzlich koalieren & gemeinsam mit einer dieser verhassten "Altparteien"
die Regierung stellen...

Wovon die AfD profitiert?

Wovon die AfD profitiert? Ganz einfach, dass sie eine Politik umsetzen will, oder es zumindest vorgibt, wie es mindestens 27,5% in Sachsen und ca 23% in Brandenburg wollen. Ob das den Etablierten nun passt oder nicht, jedenfalls hat diese Partei in etwa ein Viertel der Wählerstimmen erhalten. Wenn nun weiterhin von den Parteien und den Medien so getan wird, als gäbe es diese Tatsache nicht und wenn es weiterhin groß(kotzig)zügig so getan wird, als könne man ein Viertel des Volkswillen einfach übergehen, ist zukünftig zu befürchten, dass dies diesem Land und seinem Volk größten Schaden bringen wird. Aber das scheint ja auch das Ziel einiger zu sein und das sind bestimmt nicht nur die Nazis. Die ehemalige Apos haben sich auch in ein zwei Parteien eingeschlichen und werden ihre alten Ziele bestimmt nicht aufgeben. Da werden Zeiten auf uns zu kommen, wie wir, nee, Dank der erfolgreichen Arbeit an einer katastrophalen Bildungspleite nur noch einige wenige aus den Geschichtsbüchern lernen.

Politik gegen die Bürger

äußert sich in Protest, was sonst? Diese dann noch zu beschimpfen setzt dem die Krone auf. Demokraten sind immer aufgefordert demokratisch zu handeln, sonst geht das Vertrauen für lange Zeit verloren.

Die Sachsen haben einen

Die Sachsen haben einen konservativen Wählerwillen zum Ausdruck gebracht.

Wahl Sachsen

Mich würde einmal Interessieren wie H-Kretschmer
seinen konservativen CDU Wählern in Sachsen erklärt warum Sie in Wirklichkeit die Grünen gewählt haben.Eine Koalition ohne Grünen geht nicht,oder dann doch die Linken?

Wovon die AfD profitiert?

Die AfD profitiert von dem hohen Anteil an Egoisten und Selbstbemitleidern im Osten der Republik, die lieber anderen die Schuld geben an ihrer Situation als selbst die Initiative zu ergreifen. Das hat schon Helmut Schmidt vor über 10 Jahren festgestellt und auch so formuliert.
Aber kann man es ihnen verübeln? 40 Jahre lang haben sie von oben gesagt bekommen, was sie zu tun haben, und auf einmal müssen sie für ihr Leben selbst Verantwortung übernehmen. Die daran scheitern, zeigen lieber mit dem Finger auf andere, auf die, denen geholfen wird, anstatt auf der Suche nach einem Schuldigen mal in den Spiegel zu schauen.
Die Bundesrepublik ist nicht das Land, wo Milch und Honig fließen. Und wer nicht zu den 2% Topverdienern gehört, sit eben ein Mensch zweiter Klasse. Sollte man sich besser dran gewöhnen oder etwas gegen unternehmen, anstatt zu jammern. Ach, und gegen Bürger dritter Klasse zu schimpfen, ist der falsche Ansatz zur Problemlösung.

re dertypda

"Die Sachsen haben einen konservativen Wählerwillen zum Ausdruck gebracht."

Konnte man heute irgendwo "mein konservativer Wählerwille" ankreuzen?

Ok genug Kommentare....

grauenhaft.
Die Afd soll mitregieren, die alten Parteien gehören gestraft usw.
Kanns nicht mehr lesen. Hätten die Wähler ein mitregieren gewollt, hätte die Afd die absolute Mehrheit. Ist nicht so, zum Glück. Das die Altparteien ihre Einstellung ändern müssen, keine Frage.
Höchste Zeit, ist schon viele Jahre nötig.

"wir schaffen es, wir machen weiter"

Klassische Partei incl Grünen sagen "wir schaffen es wie so soll wir ändern? Nur ist Deutschland ist adf... Einfach ignorieren weiter machen" das ignorieren von Gefühle gehöre zur hochnaessigkeit und Arroganz den Tenors.... Von Merkel bis sehr tief unten, auch bei grün..... In Ost sind das billige Thema Klima wertlos.... Das einfach fluchtlingannehmen Ausnahmen los und ignorieren das Leid sein eigene Volkes ist ein grosse Fehler.

Am meisten nutzt der AFD die

Am meisten nutzt der AFD die miese Politik der CDPSU in Berlin. Seit 30 JAhren ist nichts mehr passiert. Alles wurde sukzessive immer nur schlechter.

Jetzt kommen die "Analysen"...

und danach natürlich die Bekenntnisse, was man so als Partei alles falsch gemacht hat...
Egal, jede "Show" ist sowieso gleich und am Ende macht man das, was man am Besten kann: Probleme aussitzen und natürlich ein Feindbild gegenüber andere aufbauen. Das macht unsere bunte Farbpalette der Parteien gegen die AFD und umgekehrt.
Mal ehrlich... unsere gutbezahlten sogenannten gewählten Volksvertreter sollten einfach mal auf denjenigen Hören... der sie bezahlt und wählt. Mit Zeigefinger, Warnungen und Rumheulen wird das nix (siehe SPD). Auch mit rechten Parolen würde es nichts werden. Aber bei einem so selbstverliebten Haufen, wie derzeit unsere Politgrößen sich feiern lassen, ist nur ein "weiter so" drin. Oder glaubt ihr, liebe Wähler im Osten, dass nun tatsächlich irgendetwas anders wird? Falls ja, dann habt ihr den dargestellten Zirkus nicht verstanden...

Dass hier können sich diese AfD-Träumer genau deswegen knicken

Und das hier:

https://www.tagesschau.de/inland/wahl-sachsen-analyse-101.html

Problem mit mangelnder Abgrenzung nach rechts
Auch in Sachsen wird durchaus wahrgenommen, dass die AfD ein Problem damit hat, sich von rechtsextremen Positionen abzugrenzen. Drei Viertel aller Sachsen sehen dieses Problem - und selbst jeder zweite AfD-Wähler tut es. Trotzdem wünschen sich immerhin 34 Prozent der Sachsen, dass die AfD an der künftigen Regierung beteiligt ist, 16 Prozent sogar, dass sie diese anführt.

können sich die AfD-Träumer knicken, genau wegen dieser NICHT-Abgrenzung zum Rechtsextremismus und wegen eigener Rechtsextremisten in der Partei. Was war denn dass hier??

https://tinyurl.com/y2exkmgr
Abendblatt: AfD-Mann Kalbitz räumt Teilnahme an Neonazi-Aufmarsch ein (31.08.19)

Brandenburgs AfD-Vorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl am Sonntag hat eingeräumt, im Jahr 2007 zu einem rechtsextremen Aufmarsch in Athen gereist zu sein.

rer Truman Welt

Jetzt mal das Klein-Klein beiseite lassend->
Deutlich wird, daß ein nicht unerheblicher Anteil der Bevölkerung ein nationalistisches Sammelbecken für ihren Frust in der AFD gefunden zu haben scheint. Das sollte einmal zur Kenntnis genommen und genau das, die Motivation der Wähler der AFD einer gründlichen Untersuchung zugeführt werden. Das Draufhauen und die volle Konzentration auf diese Partei vergisst nämlich genau das zu tun. Auch Meinungen dazu sowie Annahmen haben viele. Aber es sollte sich auf möglichst untersuchte Motivationen der Wähler konzentriert werden. Tun das die Parteien nicht, wird die AFD schon bald stärkste Partei und das nicht nur im Osten.
Die sog. Volksparteien haben bereits zu lange Nabelschau und Machtspielchen betrieben und immer größer werdende Teile der Bevölkerung vergessen und als Wähler verloren. Sie sind mit diesem ihren Habitus der letzten 10 - 20 Jahre maßgeblich mit für diese Entwicklung verantwortlich!

meine Meinung:

Ich denke auch, dass es eine tiefe Unzufriedenheit der deutschen Außenpoltik gibt, ein Umstand, der gänzlich in den Medien ausgeblendet wird. Und die durch und durch undemokratische Verweigerung der Zusammenarbeit mit der AfD ist ein Grund, jetzt erst recht die AfD zu wählen. Viele Prozentpunkte sind auch Trotz, der bei einer wirklich demokratischen Parteienpolitik nicht vorhanden wäre.

@sturmtief, 23:22

Erzählen Sie doch keinen vom Pferd.

Leute, die AFD wählen, sind nun einmal zum Großteil rassistisch, oft ostdeutsch und gelegentlich auch nicht besonders intelligent.

Also darf man das auch sagen.

Die AFD ist doch immer dafür, dass man sagen darf, was ist.

Das nehme ich umgekehrt für mich auch in Anspruch.

Warum die AfD gewählt wird?

Die AfD wird von Leuten gewählt, die nicht länger dulden wollen, daß die Altparteien am laufenden Band Rechtsbrüche begehen, wie z.B. die Rettungsschirme für Banken, das Eintreten für die Schulden anderer Länder,
die Einladung, Einreise, Finanzierung und Duldung von Migranten, welche definitiv NICHT Asyl-berechtigt sind,
und die z.T. ganz dramatisch häufiger straffällig werden, die Schaffung einer europäischen Armee, welche dann in aller Welt und womöglich in Deutschland eingesetzt wird, den Klima-Betrug, die geplante Schaffung einer Europäischen Arbeitslosenversicherung, welche im Effekt dazu führen würde, daß der deutsche Steuerzahler Arbeitslosigkeit in anderen EU-Ländern finanziert usw.

Die AfD steht auf dem Boden des Grundgesetzes und nimmt dieses sehr viel ernster als andere Parteien.
Die Menschen merken das und wenden sich darum von letzteren ab.

Die Linke verliert hingegen Stimmen, weil sie Sahra Wagenknecht herausgemobbt hat, die eine absolut brilliante Kanzlerin wäre.

Demografie

Hass, Hetze und Spaltung kommen doch nicht von der AFD. Wer will den mit der demokratisch gewählten AFD nicht Koalieren die immerhin ein Viertel der Wahlberechtigten gewählt haben ? Die Altparteien Spalten doch die AFD ab. Ist das demokratisch ? Sie unterstellen der AFD das das alles Nazis wären. Zum Glück ist Nazi sein nicht strafbar. Wer hat im Wahlkampf auf die AFD gehetzt ? SPD und die anderen hat gesagt die AFD sei ein Rechtsradikaler Mop und darf nicht gewählt werden. Wenn das keine Hetze und Hass ist. Die AFD ist fest auf dem Grundgesetz verankert, der Verfassungsschutz darf die AFD nicht einmal als Prüffall bezeichnen, während die Petra Pau von den Linken aktiv vom Verfassungsschutz observiert wurde. Die Obergrenze von „Zuwanderer“ wurde 2002 von Helmut Kohl auf 200.000 festgesetzt. Die CDU ist gar nicht so weit von der AFD entfernt, anders als die SPD oder die Grünen.

Analyse zur Sachsen-Wahl: wovon die AfD profitierte

Die Landtagswahl am 1. September 2019 in Sachsen, am Weltfriedenstag, zeigt mal wieder, was passiert, wenn sich alle so genannten demokratischen Parteien gegenüber der AfD abschließen gegenüber einer Koalition. Die CDU darf in Sachsen mit Ewigkeitsanspruch regieren seit 1990. Wie beim CDU-Vorsitz ohne Wahl bzw. wie beim Alleinanspruch auf den Kanzlerstuhl eben. Die CDU ist eine demokratische Partei?
Nein. Kretschmer ist wirklich kein Biedenkopf. Doch wenn die AfD mit 28 % einzieht, ist es einfach nur dumm in allen 28 % Rassisten zu sehen. Wer Koalitionen mit der AfD verweigert wie einst auch im März 1983 noch mit den Grünen und im Jahre 1990 der Vorgänger der Linken, verweigert sich dem Wähler bzw. dem Volk und darf sich über die Prozente der AfD nicht wundern. Wenn nur ein Gerichtsbeschluss aus Dresden vor der Wahl hier hilft, um die AfD von der ersten Stelle fernzuhalten und 9 von 39 Sitze zu abzuziehen, dann sieht man ja, welche Methoden angewendet werden.
Es bleibt bei Kenia.

Wie lange zuhören

Der ostdeutsche Protest. Der Reihe nach: ein großer Teil der ostdeutschen Bürger wählte CDU trotz der erwiesen falschen Aussage bzgl blühender Landschaften. Man hielt der CDU die Treue. Ziemlich merkwürdig. Oder protestierte, indem man die wählte, die die Karre in den Dreck gefahren hatten. Ehrlich, bis auf das Engagement gegen Nazis kann ich den Linken nur bedingt etwas abgewinnen und wie man die aus Protest gewählt hat ist schon speziell. Und heute fühlt sich mancher übergangen (ich sehe es andersrum wenn ich sehe in welchen Bereichen die BuKa viel Geld in den Osten verschiebt) und wählt ... äh eine sehr rechte Partei. Zum Teil sind es die gleichen Wähler, die von SED äh PDS zur AfD gewechselt haben. Irgendwie wäre es mal nett gewesen, sich ein wenig mehr Gedanken zu machen. Es gibt so viele gute Ostpolitiker, die weder Nazis noch Kommunisten sind. Man kann sogar mitmachen. Statt zu protestieren und zu warten, dass jemand vorbeikommt und zuhört. Kindergarten.

um 23:22 von Sturmtief

und sich ernsthaft mit ihr auseinandersetzen, dann würde diese (Schein-)Demokratie vielleicht wieder glaubwürdiger.

Re
in einer Demokratie herrscht der Wählerwille ,siehe Schweiz ,bei uns herrscht eine Partei die von der Lobby beherrscht wird ,gibt den Medien die Meinung vor was die Bevölkerung zu denken hat und die setzen es um durch Manipulation und Meinungsmache ,siehe zb Gensing .Es merken immer mehr im osten gerade schneller ,kennen das System noch von der SED und sind nicht so leicht Manipulierbar dadurch ,vorsichtiger ,daher das aufbäumen dort und bald hier ?.Wir leben nicht mal in einer (Schein-)Demokratie sondern in einer in-definierten Demokratie welche der Lobby die Macht gibt und nicht dem Wähler .Teile und Herrsche so leben wir . Demokratie enthält Volksabstimmungen und Wählerwille beachten was zz hier nur die AFD macht.

Hetzjagden - Analyse

Als Ministerpräsident Kretschmer den Presselandschaften damals widersprach, war er medial unten durch. Und nun ist er der Retter Sachsens...

Interessante Wandlung medialer Berichterstattung.

Meine beobachtende Analyse...

Blaues Auge, schwarzer Ausblick

Das einzig gute ist der Titel: die CDU ist mit einem blauen Auge davongekommen.
Ziemlich schwarzblau die Karte von Sachsen. Zwei Parteien die für viel stehen aber sicher nicht für gute Sozialpolitik. Ich hoffe die SPD regiert nicht mit, nicht dass am Ende wieder von Wähler unbemerkt und unhonoriert soziale Elemente in die Landespolitik kommen.

Es ist keine großartige Erkenntnis, wenn man konstatiert:

Die AfD-Wähler sind Pragmatiker.
Sie stellen fest, dass sie benachteiligt werden und wählen die Partei, die sie versteht und Abhilfe verspricht.
Dazu muss man nicht tagelang in immer anderen Diskussionsrunden herumphilosophieren.

„AfD Wähler haben Angst vor vielem“

- außer vor sich selber. Und genau das ist des Pudels Kern.

um 00:06 von harry_up

Die AfD-Wähler sind Pragmatiker.
Sie stellen fest, dass sie benachteiligt werden und wählen die Partei, die sie versteht und Abhilfe verspricht.

Re
bei benachteiligt bin ich nicht sicher ,meine Erfahrung ist eher ,sie verdienen recht gut sind sozial und sind International ,wollen aber nicht ,dass hier alles an die Wand gefahren wird für usa Gewinne ,Banken und Wirtschaftsmigration was die Gesellschaft zerstört .

@ harry_up

"Die AfD-Wähler sind Pragmatiker."
Gerade deshalb wäre es eigentlich besser, die AfD würde mal an einer Landesregierung beteiligt, damit sie auch die Chance hat, Fehler zu machen und sich auch mal der Kritik "ihrer" Wähler stellen muss. Der Koalitionspartner könnte darauf bestehen, nur gemäßigte AfD-Leute in die Regierung aufzunehmen, vorwiegend solche, die noch vor 8 Jahren in der CDU waren. Die gibt es.

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