Ihre Meinung zu: Grundwasserbelastung: Nitratwerte senken, Klage vermeiden

28. August 2019 - 12:01 Uhr

Deutschland muss mehr gegen Nitrat im Grundwasser tun. Die Ministerinnen Klöckner und Schulze versuchen heute in Brüssel, eine EU-Klage abzuwenden. Gelingt das nicht, wird es teuer. Von Claudia Plaß.

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Kommentare

Und dieses Mahnschreiben war zu recht

Und dieses Mahnschreiben war zu recht:

https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-grundwasser-deutschland-101.html

Statt Zustimmung kam ein Mahnschreiben
Die EU-Kommission aber zeigte sich unbeeindruckt von den Vorschlägen, wonach Landwirte unter anderem in sogenannten roten Gebieten mit besonders hoher Nitratbelastung pauschal 20 Prozent weniger düngen dürfen. Statt Zustimmung kam aus Brüssel ein Mahnschreiben.

Um es gleich deutlich zu sagen:
mein Onkel in Norddeutschland war selbst Landwirt bis zu seiner Pensionierung. Ich weis was Landwirtschaft heißt. Ich war selber öfters mit ihm mit dem Träcker draußen. Und ich wille die Landwirtschaft nicht zerstören, sondern ich will nur dass hier: eine andere ÖKOLOGISCHE Landwirtschaft. Darum geht es mir. Und ich will sauberes Trinkwasser fuer alle.

Dass heißt:
unsere Landwirtschaft muss ökologischer werden, auch bei den Duengemitteln mit Obergrenzen fuer Duengemittel und andere ökologische Duengemittel statt Chemie

Wie wäre es, wenn

erst einmal die Gülleimporte aus den Niederlanden verboten werden, dann verlagert sich das Problem in dieses EU-Land.

Guelle und Mist sind eigentlich die besten Duenger

Aber zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-grundwasser-deutschland-101.html

Die EU-Kommission macht Druck: Deutschland muss mehr gegen Nitrat im Grundwasser tun. Das Düngen mit Gülle und Mist ist eine Hauptursache für die zum Teil viel zu hohen Werte.

sage ich mal:
Guelle und Mist sind eigentlich die besten Duenger fuer die Erde auf den Feldern, solange keine Chemie dabei verwendet wird. Damit kommen wichtige Nährstoffe fuer die Pflanzen in die Erde rein. Aber es muss eben weniger davon pro Quadaratmeter auf die Felder und dass heißt: die Menge vom anfallenden Duenger muss reduziert werden. Außerdem muessen wir die Tierhaltung zumindest reduzieren.

Ist doch ganz einfach

Einfach den Import von Gülle verbieten und gut ist.

Andere Länder verbieten zu Recht den Import von Plastikmüll.

das Geld wäre da um hier entgegen zu steuern

Algen welche sich mit dem Nitratwasser prima vermehren, die CO2 fressen und damit reines klares Wasser und einen Rohstoff zur vielseitigen Nutzung erbringen gibt es, aber Deutschland geht lieber nach Brüssel um zu reden- wie immer. Solange die Natur auf diese Art und weise aus Geldgier vorsätzlich zerstört wird, mit Unterstützung durch Regierungen- solange sehe ich keine Wende im Klima- und Naturschutz. Es gehöprt alles zusammen.
Erst wenn alle Flüsse vergiftet, alle Regenwälder verbrannt sind wird der Mensch erkennen, daß man Geld nicht essen kann. die Menschheit will überleben? Dann sollte sie endlich Global etwas tun und damit meine ich nicht eine Segelreise über den Atlantik.

Recht auf Quellwasser

Nicht nur wegen dem Leitungswasser, sondern auch auf saubere Quellen haben die Menschen ein Grundrecht!!!

Deutschland muss endlich die Eu- Gesetze zum Schutze der Gesundheit einhalten

Wenn man zu viel Gülle hat,

Wenn man zu viel Gülle hat, muss man nur weniger Gülle produzieren. Das ist doch ganz einfach. Für eine solche erkenntniss muss man nichtmal studiert haben. Viecherbestand um 50% verringern. Problem gelöst.

Marktwirschaft

Alle Subventionen sofort streichen.
Es vollkommen egal, wie lange ein Bauernhof schon in der Familie ist.
Wenn er sich nicht mehr rechnet, bzw. nur noch mit 2000+ Kühen rechnet, inklusive Subventionen, dann lasst es bleiben! Der Markt reguliert sich selbst. Lasst diese Bauernhöfe sterben, für unser aller Seelenheil und am Ende auch für das Wohlergehen der Natur!

@um 12:21 von ex_Bayerndödel

"erst einmal die Gülleimporte aus den Niederlanden verboten werden, dann verlagert sich das Problem in dieses EU-Land."
Falsch!
Es könnte zwar sein das dann auch die Niederlande ein Problem haben, aber da unsere Landwirtschaft deutlich mehr Gülle produziert als die Felder aufnehmen können, hätten wir es auch noch.
Es ist ja nicht so das es keine Alternativen zur Gülle auf den Feldern gibt. Ein Landwirt hat wohl eine Zerlegung entwicklt (Entwickeln lassen), und die Produkte wären der Industrie als Rohstoff wohl willkommen, ader man gewinnt aus der Gülle Substrat (uraltes Verfahren), aber natürlich kosten diese Verfahren mehr Geld als sie einfach auf die Felder zu fahren.

Die ganze Landwirtschaftspolitik............

gehört neu geregelt. Subventionen sollte es nur für ökologische Betriebe geben. Die Massentierhaltung muss weg, dann entsteht auch weniger Gülle. Ach die Holländer sollten ihren Kram selbst entsorgen und Bundesländer die zuviel Gülle produzieren sollten diese selbst entsorgen. Das wäre schon mal ein Ansatz. Aber leider ist die lobby sehr groß und alle Minister knicken ein, immer schon.

@  12:24 von MaLuKing

Lassen Sie doch die Greta in Ruhe.
Die Segelreise haben Sie nicht verstanden. Es ist ein Symbol und Medienmagnet.
Konzentrieren Sie sich auf die Rede vor der UNO.
Sie sagte, VÖLLIG ZU RECHT, dass denen Charakterreife fehle.
Und nicht Orgien von Ausreden, warum diese Psychowracks (mehrheitlich) angeblich nicht handeln können.
In der heute Show März oder April ist auch ein guter Beitrag zum Thema Bauern in D.
Ich komm aus Münster und weiß wovon ich rede.

Schönwetterministerinnen

Solange diese beiden Damen den Stand der Dinge verniedlichen, um möglichst rigide Maßnahmen zu vermeiden, wird die EU hoffentlich nicht einknicken sondern zu Recht und im Recht der Lobby eine klare Ansage geben. Das ist zu hoffen, sonst gewinnt wieder Geld vor Gesetz! Nicht mehr und nicht weniger.

Die Landwirtschaftsminister müssten nur wollen!

Man kann sich hier lange über Gülleimporte und anderes beschweren. Hauptproblem sind die Landwirtschaftsminister. Solange diese von der CSU gestellt werden wird sich nichts ändern.
Die Nähe zu den Landwirtschaftsverbänden und der Lebensmittel und anderer Industrien verhindert, das sich hier irgendwas ändern wird. Da ist weder Tierwohl noch Menschenwohl von interesse.
Konsequent auf ökologische Landwirtschaft umstellen, weg von der Massentierhaltung kleine Betriebe fördern die heute schon biologische Landwirtschaft betreiben.
Wenn man die Strafen die uns die CSU Minister eingebracht haben oder einbringen dafür investieren würde, wäre das Problem schon halb aus der Welt.

Entsorgung auf Verkaufspreis aufschlagen

... oder eben nur so viele Tiere, wie der Betrieb an Land zum Güllen hat.

Ist im Prinzip wie bei der Kernkraft. Die zukünftigen Entsorgungskosten müssen mit eingepreist werden, ansonsten ist es versteckte Subvention.

Eine Frage der Logik

Wie viel Verstand gehört dazu um herauszufinden, dass dieses unkontrollierte Verklappen von Gülle nicht gut für den Boden, die Pflanzen und das Grundwasser ist.
Wenn man also Verstand bei Behörden und Ministerien (und Bauern) voraussetzt, dann muss dieses Versagen als vorsätzlich bewertet werden - und das ist kriminell.

Fleisch Fleisch Fleisch

Ursache für die hohen Nitratwerte ist die Tierhaltung. Deren Nebenprodukte, die in Form von Gülle auf den Feldern ausgebracht werden, enthalten die schädlichen Nitrate.

Man könnte jetzt einfach sagen: Weniger Tierhaltung, das würde bedeuten es wird mehr Fleisch z.B. aus Brasilien importiert, wo ja bekanntlich deswegen der Regenwald brennt. Nein, auch da muss weniger bis garnichts mehr importiert werden.

Bleibt eins: Weniger Fleisch fressen. Täglich zwei oder drei warme Mahlzeiten mit Fleisch ist absolut überflüssig. Auch auf die Gefahr hin, dass gleich diejenigen Leute jammern, die sich im letzten Satz angesprochen fühlen müssen: Das geht wohl nur über Steuern. Die könnte man ja vielleicht anderswo senken, zum Beispiel bei der Mehrwertsteuer.

Extrawurst!

Deutschland versucht mal wieder die "Extrawurst" zu sein. Diese Regeln und Bestimmungen existieren nicht zum Spass und werden zum Schutz der Menschen, insbesondere ihrer Gesundheit verfügt. Damit das funktioniert müssen sich aber Alle daran halten. Auch wenn es unsere Steuergelder sind, ist das Gebettel der Verantwortlichen - nur weil sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben - unerträglich. Genau genommen haben die Verantwortlichen schon ihre Hausaufgaben gemacht, aber leider nicht im Sinne der Menschen, sondern im Sinne der Wirtschaft und einer wirklich schwierigen Lobby von Bauern, denen bisher mit Misachtung dieser Bestimmungen, der Hintern gewischt wurde. Hört bitte auf damit und habt den Hintern in der Hose auch für etwas gerade zu stehen, was ihr verzapft habt. Das solches Verhalten unverantwortlich ist, sollte sich darin widerspiegeln, dass man die Verantwortlichen austauscht und zwar rigoros, weil es hier um Menschenleben geht.

Auch das Zweinutzungshuhn wäre ökologische Landwirtschaft

Ein weiterer Bestandteil der ökologischen Landwirtschaft kann auch das Zweinutzungshuhn werden, das sowohl Eier als auch Fleisch liefert. Warum haben so viele was gegen Zweinutzungshuehner??

https://tinyurl.com/y5mgsxeg
BR: Eier und Fleisch vom Zweinutzungshuhn (10.05.2019, 19:00 Uhr)

Moderne Legehennenrassen legen weit über 300 Eier im Jahr, aber die männlichen Küken werden gleich nach dem Schlüpfen vergast, denn sie setzen kein Fleisch an. Biobauer Peter Schubert züchtet Zweinutzungshühner. Tiere, bei denen die Hennen weniger Eier legen, aber die Gockel gemästet werden können. Coffee und Cream heißen die beiden neuen Rassen.

oder hier:

https://tinyurl.com/y2odwtr6
Deutschlandfunk: Züchten statt Schreddern (10.05.2019)

Die Tierärztliche Hochschule Hannover hat nach einer Lösung des Problems geforscht - und jetzt ein "Zweinutzungshuhn" vorgestellt.

Es geht also anders. Damit wäre auch mit dem Kuekenschreddern endlich Schluss.

Am 28. August 2019 um 12:24 von Einfach Unglaublich

" Ist doch ganz einfach

Einfach den Import von Gülle verbieten und gut ist.

Andere Länder verbieten zu Recht den Import von Plastikmüll. "

Idee ist gut, reicht aber nicht, weil die Politik die vorgegeben Mengen anderer Düngemittel mit Nitrat, die Menge nicht auf das vorgegebene reduziert hat.
Vorgabe war wohl 150 und Deutschland hat 200, sind zumindest in einem Bericht über die Dame Glöckner.

Also auch die zulässigen Mengen müssen reduziert werden.

Strafzahlungen bis zu 850.000 Euro pro Tag

alle erwarten, dass es gelingen wird, um diese Rechnung so lange herumzumauscheln bis sie mit einer neuen "besseren" Verordnung zurückgezogen wird.
Mein Vorschlag: Annehmen und gleich an den Bauernverband weitergeben, zu Händen Herrn Rukwied. Der macht in Wahrheit die deutsche Landwirtschaftspolitik.

reinold27

Es ist ja nun nicht nur die Ldw die das Grundwasser belastet. Soll man doch einmal unter Industriegebieten und unter den Städten das Grundwasser untersuchen. Ich wäre an einem Ergebnis interessiert. Jedoch solange wir mit Trinkwasser die Toilette spülen und abwaschen ist es wohl reichlich vorhanden.

Frau Klöckner versucht seit Jahren...

das Gülle-Problem zu vertuschen. Aber das ist ein Problem, dass uns alle angeht! . Wasser ist ein hohes Gut!
Wann wird endlich verboten, dass Gülle aus den Niederlanden eingeführt und auf unsere Äcker ausgebracht wird - gegen gutes Geld natürlich. Dann geht es auch um die Massentierhaltung!
Es wird zuviel Fleisch produziert und vieles davon auch ins Ausland exportiert. Ich habe deswegen aufgehört, Fleisch zu essen. Das sollten wir alle öfter tun, denn das ist gesünder!

Wer andere blockiert oder im absoluten

Halteverbot steht, hat sich einen Punkt verdient.
12:42 von Miezekatze: Sie haben Recht, in Deutschland wird nur geredet und anschließend das gemacht, was die Lobbyisten sagen. Zu denken, dass ein Umdenken in der Agrarproduktion erfolgt, ist eine Utopie. Man schaue sich die Kontakte des Landwirtschaftsminiterium an und man erkennt welch Lied sie singen!

Frau Klöckner sollte die Landwirtschaft umbauten,

statt die Umweltverseuchung und nichts anderes passiert in Deutschland, zu verteidigen. Meinetwegen darf das Kilo Fleisch 20 Euro kosten, ich habe meinen Fleischkonsum bereits gedrosselt, weil es besser ist. Wir haben auch nicht das Recht, Afrika mit unserem Billigfleisch zu überfluten. Nur soviel Fleisch produzieren, wie es die Landschaft verträgt, das ist der einzig richtige Weg. Sollte Deutschland verklagt werden, sollten die Kosten die ewigen Blockierer bezahlen und nicht die Allgemeinheit, die die Kosten für die Unweltschäden ja auch noch tragen müssen. Wer das nicht kapiert, gehört ins Gefängnis!

So wird das nichts

Aus dem Artikel:
"Das folgt einem jahrelangen Streit zwischen Berlin und Brüssel: Die EU-Kommission hatte Deutschland bereits wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt und im vergangenen Jahr vor dem EuGH Recht bekommen. Laut Umweltbundesamt wird der Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter an rund 30 Prozent aller Messstellen, die unter landwirtschaftlicher Nutzung sind, nicht eingehalten."

Nochmal ein Beleg, wie wenig dramatisch diese Belastungen von der Politik gewertet werden. Wenn man sich einem bestimmten Klientel zum "Weiter so" verpflichtet fühlt, ist konsequentes Handeln fehl am Platz. Selbst, wenn es zu Lasten der Allgemeinheit geht.

Was darf man umweltpolitisch erwarten, wenn der Legislative ihre diesbezügliche Verantwortung gerichtlich und mit Bußgeldern beigebogen werden muss?

Die ganzen vergangenen Klima- und Umweltgipfel geraten zur Phrasendrescherei, wenn man sich so über die daraus gewonnenen Erkenntnisse hinwegsetzt.

Es hilft nur noch ein Komplettverbot

Die Gülleausbringung muss sofort verboten werden. Ich wohne am Dorfrand mit anschließendem Wasserschutzgebiet. Im Frühjahr bringt der Landwirt die im Winter angesammelte Gülle trotzdem komplett knöcheltief aus. In meinem Garten gibt es keine Regenwürmer mehr. Der Boden ist tot. Nach der Gülleausbringung erfolgen regelmäßige Behandlungen mit Spritzmittel. Das Einzige was überlebt sind Stinkwanzen, die die Wände hinaufklettern und auch ins Haus eindringen. In meiner Gegend haben Archäologen die Reste von jungsteinzeitlichen Langhäusern entdeckt. Es gibt also hier seit 7000 Jahren Landwirtschaft. In dieser langen Zeitspanne wurde niemals das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen. Seit 70 Jahren gibt es die moderne Landwirtschaft und als Ergebnis ist das Grundwasser mit Nitrat verseucht und die Flora und Fauna ist am Aussterben. Entweder die Politik macht jetzt was oder wir werden bald mit dem Ast abstürzen an dem wir seit 70 Jahren sägen.

Grundwasserbelastung:Nitratwerte senken....

Aber das wird nicht funktionieren.Ein Grund ist die industrielle Landwirtschaft.Und ein weiterer Grund ist die Subventionspraxis der EU.Unterstützt werden da die Betriebe die am "wirtschaftlichsten" produzieren,nicht am ökologischsten.Berrechnungen des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschungen(ZEW) ergeben,daß die 80 Prozent Höfe mit dem geringsten Einkommen nur 25 Prozent der Direktzahlungen bekommen.Die 10 Prozent mit den höchsten Einkommen erhalten hingegen 55 Prozent.
Und da ist noch die Ministerin Klöckner,nah am dem von Großbauern dominierten Deutschen Bauernverband.

Am Ende trinken wohl alle

wieder ihren eigenen Mist. Viel Spaß im Glas.

Biogas

Statt grossflächig Energiemais anzupflanzen, sollten die Abfallprodukte (Gülle, Mist und Grünabfall) in die Gärsilos gepumpt und zu Biogas verarbeitet werden. Der Rest ist dann Dünger, der das Grundwasser nicht mehr belastet. Dasselbe sollte auch mit menschlicher Gülle per Seperatleitung geschehen.
Übrigends könnte man mit jeglichem Urin Wasserstoff erzeugen. Mit weniger Spannung als bei der H2O-Anwendung.

28. August 2019 um 12:21 von ex_Bayerndödel

>> Wie wäre es, wenn
erst einmal die Gülleimporte aus den Niederlanden verboten werden, dann verlagert sich das Problem in dieses EU-Land. <<

Da stimme ich Ihnen zu.

Leider haben jedoch schon viele dieser "Tier- und Fleischfabrikanten" auf Grund der geänderten Gesetze in Holland, ihre "Fabriken" nach Deutschland verlagert.

Was Frau Klöckner und Frau Schulze veranstalten

ist ein Verbrechen an der Natur und an der Umwelt! Aber wie einige richtig bemerkt haben, es sind zwei Marionetten, die Fäden ziehen andere. Das Artensterben in Deutschland ist weit fortgeschritten und diese zwei Ministerinnen werden dafür sorgen, dass es weiter geht, wie bisher! Mich wundert, dass die CDU, in Deutschland, noch stärkste Partei ist, angesichts dieser Manipulation von Industrie- und Landwirtschaftslobby! Wir zahlen doppelt, Strafen und Umweltschäden. Tolle Politik...

Hoffentlich wird es teuer

Geld ist das einzige, mit das man die geldverliebten Neoliberalen treffen kann ...

@FritzF

Viele trinken auch das Wasser aus noch wenig belasteten, waldreichen Gegenden, wo immer mehr Tiefbrunnen gebohrt werden. Damit wird der Grundwasserspiegel abgesenkt und anschließend über den schlechten Zustand des Waldes gejammert.

13:31 FritzF

"Und am Ende tinken wir wohl alle unseren eigenen Mist........."

Es wird so kommen und dazu einen gepflegten Fisch mit Microplastik oder ein paar Austern mit Antibiotika.

Mal wieder....

.... muss die EU einschreiten, weil sich deutsche Politik einen Dreck um den Schutz unserer Umwelt schert. Was für eine Schande. Bleibt zu hoffen, dass die EU kein Auge zudrückt und richtig aufs Gas tritt.

Nichts Wirksames wird getan

nur kaum Kontrollierbares verordnet. Unsere Landwirtschaft ist Boden- und Wasserverschmutzer Nummer 1. Ungebremst, fast unkontrolliert und verantwortungslos gierig. Ohne radikale, wirkstarke Schritte durch die Politik gegen diese Form der Landwirtschaft, leider auch der Forstwirtschaft, soll mir niemand mehr was erzählen von Kohlenstoffdioxidsteuer oder Vermeidung des Klimawandels.

14:40 Defender411

"Was Frau Klöckner und Frau Schulze......."

Das ist der SPD ihr Dilemma die CDU bringt's nicht und die SPD wir dafür in Haftung genommen.

"Mich wundert, dass die CDU immer noch stärkste Partei ist......."

Mich auch, und das schon lange.

Dann eben ohne das Löschen ?! Danke

Aber die aktuelle Bundeslandwirtschaftsministerin wird nichts in dem Fall tun ..... bis auf vielleicht dafür ein neues Label zu schaffen ! Wenigstens etwas was wirklich hilft !

@ex-Bayerndödel

@einfach Unglaublich
Kleines Problem:
Dann fallen die Ernten wohl nicht sehr prahl vielleicht aus? Wofür ist Dünger nochmal gut? Natürlich müsste da alles geregelter und gezielter eingesetzt werden.

Selber schuld

Jetzt hört man alle rufen: Massentierhaltung verbieten, Gülleausbringung deckeln, Subventionen streichen. Aber wenn ein Kilo Fleisch neun Euro und 1 Ei 40 Cent kosten, dann ist das Gejammer groß. Der Verbraucher lechzt nach Sonderangeboten und will möglichst billig einkaufen, im Supermarkt ist den meisten die Umwelt egal. Wir alle sind schuld an der Misere. Jeder einzelne hat es selbst in der Hand und solange die Menschen nicht bereit sind, mehr Geld in die Hand zu nehmen und sich im Konsum einzuschränken wird sich nichts ändern. Die Umweltverschmutzung durch die Landwirtschaft wird bemängelt, aber die Flughäfen platzen zur Ferienzeit aus allen Nähten… Doppelmoral lässt grüßen.
Wenn bald alles unter CO2 Belastung importiert werden muss, weil wir uns wegen dem Flächenfraß durch Bebauung selbst nicht mehr satt bekommen, dann können wir uns auf Lebensmittel freuen, die ganz andere Pestizide enthalten….

Für die Biogas Anlagen ,

wird viel Mais gebraucht , damit der groß und kräftig wird , bekommt er in der ersten Phase dreimal Gülle auf dem Kopf.
Auch das ist nicht gerade Trinkwasser freundlich .
Aber für die Energiewende muß es sein ,sagen die Biogas Anlagen Besitzer.

Es zeigt sich immer mehr, dass Politiker nicht

verantwortungsbewusst mit der Umwelt und den Steuergeldern umgehen können. Ob Strafen wegen einer verfehlten Landwirtschaftspolitik oder wegen Regresszahlungen bei der PKW Mout, es ist zum weinen. Ich stelle fest, man sollte in die Politik oder ins Management gehen und schon kann man Mist bauen ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Wer jetzt noch nicht kapiert hat, warum es Politikverdrossenheit gibt, hat den Schuss nicht gehört;-)

14:46 von sinuhe251

"Hoffentlich wird es teuer".
Und ich sage ihnen, das kratzt die Politiker der Regierungsparteien nich im Geringsten. Warum? Weil es die Gelder der Steuerzahler/Wähler ist und sie nicht haften. Ein Arbeitnehmer muss bei geringsten Vergehen mit einer Abmahnung rechnen, oder wird gekündigt. In der Bundesregierung wird man weggelobt, Beispriel Frau v. d. Layen, oder wird nicht belangt, siehe Herr Scheuer. Der Frust wächst!

marktregulierung

Was soll der Markt regulieren, die Stimmen der Landwirte bei der Wahl? Es ist für die Parteien ein Balanceakt, gleichzeitig die Bauernschaft und in der Landwirtschafts- und Ernährungsindustrie Beschäftigten sich als Wähler zu erhalten und Markt-, Natur_ und Stadtbewohnerfragen zu beantworten und nicht ganze Landstriche zu verunsichern und über den Lobbyismus gleichzeitg Subventionen zuzustecken, die 47,5 % des bäuerlichen Einkommens ausmachen.
Jedes Tier weniger bedeutet weniger Einkommen für die Bauern, also was soll da eine Marktregulierung??

Jukep 16:15 Dilemma der Spd

Da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Allerdings gilt da auch, es geht hier immerhin um die Volksgesundheit und wenn da der Union mal wieder Lobby wichtiger ist als Leib und Leben der Bürger, dann sollte die SPD mit Koalitionsbruch ernst machen. Dasselbe war es bei den Schummelsoftware an den Pkw, auch da sollten die Konzerne, nicht die Gesundheit der anvertrauten Bürger geschützt werden. Das ist eigentlich unfassbar...

Am 28. August 2019 um 13:00 von MamasLiebling

" Bleibt eins: Weniger Fleisch fressen. Täglich zwei oder drei warme Mahlzeiten mit Fleisch ist absolut überflüssig. Auch auf die Gefahr hin, dass gleich diejenigen Leute jammern, die sich im letzten Satz angesprochen fühlen müssen: Das geht wohl nur über Steuern. Die könnte man ja vielleicht anderswo senken, zum Beispiel bei der Mehrwertsteuer. "

Ich damit zwar nicht gemeint, mein Fleischkonsum ist sehr gering.
Aber Ihr Ansatz ist nicht ganz richtig.

Wie wäre es denn wenn Deutschland kein Fleisch mehr Exportiert, wie haben 3 Sorten.
Huhn-Schwein-Rind.
Und jetzt schauen Sie sich mal die Statistik an, wie viele Millionen Tonnen exportiert werden.
Und auch die Statistik zeigt das der Fleischkonsum der Deutschen rückläufig ist.
Bevor der Staat wieder zusätzliche Steuern einnimmt, erst mal auch den Export sehen.

Nicht immer ist der Verbraucher Schuld.

Jeder Euro, der für Strafzahlungen,

Schadensersatz oder zum beseitigen von Umweltschäden ausgegeben wird, fehlt für Bildung, Betreuung und für Infrastruktur. Das sind Schäden, die durch Politiker wissentlich verursacht wurden und werden. Jeder Euro sollte von den Diäten der Politiker oder über deren Haftpflicht wieder reingeholt werden. Erst dann entsteht Verantwortungsbewusstsein! Es ist traurig wie wir vera....t werden.

Das ist peinlich,

dass Deutschland wegen Umweltverschmutzung im Vorfeld hierzu verurteilt wurde und hierzu erneut gemahnt wurde.
Ein Vorbild für Umweltschutz ist Deutschland eben nicht.

Auf der anderen Seite kritisiert die Bundesregierung die mäßigen Umweltschutzbedingungen anderer Länder.

Mit solch halbherzigem Handeln werden andere Nationen nicht überzeugt etwas für den Umweltschutz zu tun.Kein Wunder also wenn Brasilien sich nur halbherzig mit dem Schutz des Amazonas beschäftigt

@jukep

"13:31 FritzF
>>Und am Ende tinken wir wohl alle unseren eigenen Mist.........<<

Es wird so kommen und dazu einen gepflegten Fisch mit Microplastik oder ein paar Austern mit Antibiotika."

Das wird nicht so kommen, sondern das ist bereits eine Zustandsbeschreibung.

@Defender411

"Was Frau Klöckner und Frau Schulze veranstalten ist ein Verbrechen an der Natur und an der Umwelt!"

Ich muss Frau Schulze da ein wenig in Schutz nehmen: Sie würde gerne EU-konforme Gesetze machen, wird aber daran durch Frau Klöckner und deren Parteifreunde aus der Bauernlobby gehindert.

Frau Schulze ist auf die Mitarbeit des Landwirtschaftsministeriums angewiesen, dort wird aber nur blockiert.

Verfehlte Landwirtschaftspolitik

Strafzahlungen sind nicht gut für Deutschland. Dies zu verhindern steht außer Frage. Doch warum wurde überhaupt ein Verfahren eröffnet? Wurde in der Vergangenheit zu wenig für die Gesundheit der Bürger getan und Nitratbelastung nicht effektiv reduziert? Ist das Festhalten an alten Strukturen nicht die falsche Politik? Ein Strukturwandel zur ökologischen Landwirtschaft ist notwendig. Bei diesem Vorhaben sollte Politik unterstützen und den Landwirten nicht weitere Regeln zur Düngung aufbürden, um Strafen der „bösen“ EU zu verhindern.

@Advocat76

"Allerdings gilt da auch, es geht hier immerhin um die Volksgesundheit und wenn da der Union mal wieder Lobby wichtiger ist als Leib und Leben der Bürger[...]"

Die Union IST die Lobby, wie einige Berichte zeigen. Es gibt genug CDU-Abgeordnete, die selber im Bauernverband oder anderen Lobbyorganisationen sind. Außerdem gibt es auch genug CDU-Abgeordnete, die Mitglieder in Aufsichtsräten von Betrieben und Konzernen der Landwirtschaftsindustrie sind. Teilweise sind diese CDU-Mitglieder dann auch in irgendwelchen wichtigen EU-Ausschüssen Vorsitzende.

Differenzierte Betrachtung

Die Landwirtschaft hat ihre Missstände und Probleme und diese müssen korrigiert/verbessert werden.

Viele Menschen haben eine sehr einseitige ablehnende Sichtweise auf die heutige Landwirtschaft, und dies oftmals aus fehlendem Hintergrundwissen und einer Entfremdung zu der Erzeugung.
Jedoch ernährt genau diese Landwirtschaft jeden Bürger wie selbstverständlich Tag für Tag.

Wir haben in Deutschland einen Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmitteln von 90%
https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung-fischerei/versorgungsbilanzen/
vor 10 Jahren waren es noch 100%.

Eine breite Umstellung auf Bio würde den Grad um 20-40% senken, so dass wir auf noch mehr Importe angewiesen wären. Vom Klima und der Naturlandschaft sind wir global in einer Gunstlage, also sollten wir uns doch zumindest selbst ernähren können.
Also muss das Ziel eine Produktionsstabilisierung sein, bei gleichzeitiger Verbesserung des Tierwohls und einer Minimierung der Umweltbelastungen, denn ohne unser Essen geht es nicht!

@Christian vom Lande

"Also muss das Ziel eine Produktionsstabilisierung sein, bei gleichzeitiger Verbesserung des Tierwohls und einer Minimierung der Umweltbelastungen, denn ohne unser Essen geht es nicht!"

Das mag ja stimmen, aber dazu muss das Landwirtschaftsministerium auch gewillt sein, das Tierwohl zu verbessern und die Umweltbelastungen zu minimieren.

Beides ist aber erwiesenermaßen nicht der Fall!

Die EU-Normen sind ganz sicher nicht so schwer einzuhalten (die anderen Länder schaffen es ja auch), man muss es nur wollen. Aber weder Frau Klöckner noch ihre Lobby-Parteifreunde wollen das!

Stichwort Tierwohl: Ich könnte jetzt noch k..., dass vor ein paar Monaten die betäubungslose Ferkelkastration auf Betreiben von Frau Klöckner um 2 weitere Jahre verlängert wurde, mit der sinnlosen Begründung, dass ansonsten unser Fleisch eventuell um 2 Cent teurer werden könnte.

Ich kann mich nur wiederholen: Wenn man etwas verbessern wollte, könnte man es ohne weiteres. Das LW-Ministerium will das aber nicht.

weiter so

Es geht doch darum, alles weiter so zu machen. - Das Trinkwasser wir doch bestimmt schon seit 20 Jahren von der industriellen Landwirtschaft mit seiner Massentierhaltung bedroht. - Warum soll man jetzt handeln...

@Christian vom Lande

"Viele Menschen haben eine sehr einseitige ablehnende Sichtweise auf die heutige Landwirtschaft, und dies oftmals aus fehlendem Hintergrundwissen und einer Entfremdung zu der Erzeugung."

Nein, diese ablehnende Sichtweise dürfte zum größten Teil daher kommen, dass die Bauernschaft (jedenfalls in Form des Bauernverbands) sich konsequent weigert, in irgendeiner Form darüber nachzudenken, wie man tierschutzkonform und ohne die Natur zu schädigen wirtschaften könnte.
Selbst wenn man die grundsätzlichsten Selbstverständlichkeiten (wie z.B. keine Überdüngung, sondern Einhalten der EU-Normen) fordert, stellt sich der Bauernverband quer.

"Die Landwirtschaft hat ihre Missstände und Probleme und diese müssen korrigiert/verbessert werden."

Ja. Frau Schulze möchte das. Die Mehrheit der Bevölkerung möchte das.

Der Bauernverband möchte es nicht. Frau Klöckner möchte es nicht.

diff betrachtung von christian vom lande

selbst bei einer Selbstversorgungsrate von 90 % (Ist das wünschenwert?) produzieren wir mit Agrarsubventionen aus Brüssel auf Teufel komm raus und exportieren mit Steuergeldern subventioniert in alle Welt, egal ob Milchpulver, Fleisch oder Getreide.
Aber angebaut wird das Getreide auch für Viehfutter und die Landschaften leiden unter Wüsteneien von Mais und Raps, sollen wir das essen, ist das die Versorgungsrate, die wir wollen?? Tierfutter und Material für Biosgasanlagen?? Verlust von Flora und Fauna?

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