Ihre Meinung zu: Spanien kritisiert Italien wegen Rettungsschiff "Open Arms"

20. August 2019 - 8:31 Uhr

Noch immer liegt die "Open Arms" vor Lampedusa, doch ihr Schicksal belastet die Beziehungen zwischen Italien und Spanien. Madrid nannte das Vorgehen Italiens eine "Schande für die gesamte Menschheit". Von Marc Dugge.

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Kommentare

"Schnelle Lösung"

"Schnelle Lösung"
Zitat: "Um schnelle Lösungen für den Umgang mit geretteten Bootsflüchtlingen zu finden, fordert die EU-Kommission einen vorläufigen Mechanismus zur Verteilung der Menschen auf die Mitgliedstaaten."

Da kann ich gerne helfen: um eine schnelle Lösung umzusetzen, empfiehlt es sich, von Australien lernen:

1. keine illegale Migration mehr zulassen.

2. illegale Migranten konsequent zurückführen bzw., wo dies nicht möglich ist, auf eine unabhängige Insel verfrachten.

3. kriminelles Schlepperwesen konsequent zerschlagen

4. "Seenotretter" können gerne schiffbrüchige Personen retten, haben diese aber zu nächsten sicheren Hafen in Nordafrika zurückzubringen, wie dies auch das internationale Seerecht es fordert.

Auf diese Weise wird dem Spuk innerhalb weniger Wochen ein Ende bereitet, niemand ertrinkt mehr auf dem Mittelmeer.
Allen ist geholfen.

Schlepper keine Seenotretter

Diese Schlepper zu unterstützen ist auch genau das falsche Signal, Australien macht vor wie es geht.

Endlich eine gemeinsame europäische Lösung umsetzen!

Endlich eine gemeinsame europäische Lösung umsetzen!
Wir müssen endlich eine gemeinsame europäische Lösung umsetzen!

Zu lange haben Leute wie Frau Merkel mit ihren Rechtsbrüchen und nationalen Alleingängen Europa gespalten und die Umsetzung bestehender gemeinsamer Lösungen - Schutz der EU-Außengrenzen - verhindert.

Zeit für eine europäische Solidarität mit Salvini.
Salivini setzt konsequent und kategorisch auf eine gemeinsame europäische Lösung!

Zeit sich anzuschließen!

Eine Schande für den Intellekt

Anders kann man die Äußerungen der spanischen Verteidigungsministerin (Nicht Spaniens!) nicht nennen.

Selbst Gerald Knaus, Merkels Intimus, gibt es mittlerweile zu. Die Shuttleboote sind der größte denkbare Pullfaktor:
Durch das "Retten" verursachen wir Tote

sagte er wörtlich.

Nicht nur absolute Unkenntnis über die Hintergründe illegaler Einwanderung nach Europa gereichen Frau Robles zur Schande.
Ihre Geographiekenntnisse scheinen ähnlich schlecht.
"Um die Ecke" ist Tunesien. Das Land ist offenbar zum Urlauben gut genug. Zum "Retten" aber nicht.

Das Mittelmeerschleppergeschäft ist ein Hohn.

Wenn Madrid meint das es eine Schande

für die ganze Menschheit ist . Kann man nichts dagegen sagen. Dann geht voran und öffnet Tür und Tor oder noch besser richtet eine Flüchtlings Fähre von Tanger zum nächst gelegenen Hafen in Spanien ein. Überfahrt natürlich kostenlos. Ich denke das die Fähre bei jeder Fahrt voll ausgelastet ist.

Schande

Es ist eine Schande zu sehen, dass nicht nur in den Regierungen in Europa sture Dickköpfe sitzen, sondern auch auf Rettungsbooten und in Organisationen, die sich humanitär nennen. Wie ein kleines Kind: ich will in diese Hafen, ich will ich will ich will, ihr müsst ihr müsst ihr müsst.
Andererseits hat dieses dickköpfige Tauziehen auch eine sehr humane Seite: es sterben so wenig Menschen im Mittelmeer wie schon lange nicht mehr und selbst die Sterberate ist mit etwa 2 % auf dem Niveau der Vorjahre (auch wenn hier gerne und oft eine falsche Zahl einer Momentaufnahme als Bestand kolportiert wird). Es ist offensichtlich, dass das systematische Retten von seeuntüchtigen Booten mehr Tote zur Folge hat, als die jetzige Situation.
Human muss also anders gehen, nachhaltig vermutlich nur in den Fluchtländern vor Ort. Aber da eine Lösung zu finden, da drücken sich selbst unsere grünen Politiker. Das Leid der Migranten politisch zu instrumentalisieren ist viel einfacher. Eine Schande.

Warum ...

Warum fährt dieses Schiff nicht nach Spanien?
Die dortigen Häfen sind doch offen und in Italien nun mal nicht - das zu akzeptieren fällt anscheinend schwer. Oder geht es den NGOs darum möglichst schnell wieder zu "retten"? Das hat etwas von "Rettung im Akkord" und kann so nicht akzeptiert werden.

"Schande für die gesamte Menschheit"?

Schande doch vor allen Dingen für Spanien.
Die"Open Arms" fährt unter spanischer Flagge.
In den 18 "verplemperten Tagen" rumdümpeln
vor Lampedusa, hätte man doch schon längst einen der spanischen Häfen erreichen können, wie jetzt angeboten
Mallorca, so wären auch Barcelona und z.B.
Valencia in diesen 18 Tage zu erreichen ge-
wesen.
Warum gab sich Spanien so unbeteiligt?

Wieder so ein Fall, wo eine

Wieder so ein Fall, wo eine "Notlage" durch endloses rumkurven im Mittelmeer erst geschaffen wird, um Regierungen unter Druck zu setzen.

Seenotretter

Ich frage mich wo der Unterschied zwischen Salvini und Oscar Camps liegt, beide benutzen die Migranten. Camps nennt keinen einzigen Grund eines der Angebote, die Geißeln in einen sicheren Hafen zu bringen, anzunehmen.

Eine "Schande für die gesamte Menschheit" ist,

Das die EU-Politiker nicht in der Lage sind den Konzernen, so wie dem Großkapital und der Waffenindustrie die für die Fluchtursachen sorgen, das Handwerk zu legen.
Das größte Problem ist das z.Z. immer nur der Zustand dargestellt wird aber nicht die Wurzel allen Übels genannt werden darf.

Und Keiner fordert das die Verursacher bei den Kosten den Löwenanteil tragen sollten.

"hässlich, böse, rassistisch und unvernünftig"

Zitat: "Der spanische Premier hat einen spanischen Hafen zugewiesen, weil Salvini hässlich, böse, rassistisch und unvernünftig ist."

Salvini ist "hässlich, böse, rassistisch und unvernünftig", weil er sich für die Einhaltung von Gesetzen und gegen illegale Migration einsetzt?

Ich weiß gar nicht wie ich auch solch einen Einwurf reagieren soll:

1) zum einen muss ich aufgrund der Infantilität eines solchen Kommentars lachen: erinnert mich an den Kindergarten: "du bist doof!"

2) zum anderen disqualifizieren sich die die Befürworter einer Politik der offenen Grenzen damit selber, wenn sie Andersdenkende lediglich mit Beleidigungen und Diffamierungen, aber nicht mit ARGUMENTEN begegnen können.

Eine Schande Italiens ist es

Eine Schande Italiens ist es weniger, wenn sich Menschen absichtlich in Seenot begeben. Ausserdem hätten die open arms nach Malta fahren können, oder das Angebot Spaniens bedingungslos annehmen sollen. Nehme ich Menschen in Obhut bin ich auch verpflichtet für Ihr Wohlergehen zu sorgen, da sollte auch das Ziel Spanien kein Probkem sein

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst.

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst. Sie können in Europa nicht gelöst werden.

Alles andere ist eine Illusion und führt ins Verderben, sowohl für Europa als auch Afrika.

Afrika hat eine Landmasse von 30 Mio. qkm. Deutschland gerade einmal eine von 0,35 Mio. qkm.

Es ist für mich unerklärlich, wieso man in Afrika nicht auch funktionierende Staaten aufbauen kann, die ausreichend Perspektiven für die Menschen vor Ort bieten!

Wie bitte?

"Die Besatzung sei mit einer mehrtägigen Fahrt nach Spanien überfordert" - Ja und? Dann sollen sie zuhause bleiben.
Jetzt auch noch Forderungen nach einem schnelleren Schiff stellen. Geht's eigentlich noch??
Salvini ist hier wohl der Einzige, der noch klar denken kann...

Die Flüchtlingskrise ist eine Heuchelei von vorn bis hinten

Um eine Chance als Flüchtling zu bekommen muss man sich erst auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr bringen. Geht's noch? Anstatt dass Flüchtlinge in den Botschaften Nordafrikasihren Antrag abgreben und bei Bewilligung legal nach Europa einreisen müssen sie taussende Euros oder Dollars den Schleppern in den A... schieben und nur wenige schaffen es ins "heilige Land". Also entweder man ist bereit Flüchtlingen zu helfen, dann aber für alle berechtigten, oder man lässt es. Warum ist die nordafrikanische Küste unsicher? in Seenot geratene Menschen dorthin zurückbringen, wo sie herkommen (wo wir auch Ulaub machen) und ein geordnetes Immigreations- bzw. Flüchtlingssystem aufbauen, vermutlich dann mit Quota, alles andere ist Wegschauen und Heucheln

Besoders treffend ist der

Besoders treffend ist der letzte Satz des Artikels: "Den Passagieren bleibt..."

Richtig: es sind Passagiere...

Die Würde des Menschen ist unantastbar

So heißt es in unserem Grundgesetz und auch in der Europäischen Menschenrechtscharta. Leider gilt dies wohl nur für Menschen mit europäischem Pass. Eine Schande!! Die Menschen wären ertrunken, wenn sie nicht gerettet worden wären. Die Menschen gehören sofort an Land gelassen und auf die Koalition der Willigen verteilt, der Deutschland angehört. In seeuntaugliche Boote zu steigen zeigt die Verzweiflung der Menschen, die aus den libyschen Folterlagern fliehen.

Langsam verstehe ich, wie der Holocaust passieren konnte - Ignoranz, Barberei und die Entwertung des menschlichen Lebens sind wieder auf dem Vormarsch.

Jetzt reicht es langsam

Schande für die gsnze Menscheit ist wohl ziemlich übertrieben. Die aus Seenot gertetteten Migranten wollten nicht nach Spanien. Ist fast so, als hätten sie eine Kreuzfahrt gebucht! Solangsam reicht das Kritiker-Bashing! Wer will, möge Flüchtlinge bei sich aufnehmen, aber nicht jeden in die Pficht nehmen. Danke für die Aufmerksamkeit!

SALVINI

Wer ist Salvini ? Traurig genug, dass die Menschen in Italien gezwungen waren solch einem Menschen ihr Vertrauen zu schenken - missbraucht er dieses nun um ein Zeichen an Unmenschlichkeit zu setzen, dass Italien nicht verdient hat. Italien war bisher ein warmherziges Land, in denen der Familienstand und die Menschlichkeit ein Zuhause hatte. Menschen wie Salvini zerstören dieses durch primitives Verhalten. In der Folge werden Menschen sehr stark leiden müssen oder sogar sterben. Dieses Verhalten kann man auch nicht mehr mit Fahrlässigkeit entschuldigen - es ist vorsätzlich und menschenverachtend. Herr Salvini - sie sind kein Vorbild - für Niemanden. Bitte treten Sie zurück - das gebietet einfach der Anstand, das Mitgefühl und die christliche Nächstenliebe.

So langsam beschleicht mich

So langsam beschleicht mich der Gedanke, es geht der „Open Arms“ nicht um die Menschen an Bord sondern um Salvini und die Beeinflussung der anstehenden Wahlen. Das Boot wäre bereits fast am Ziel hätte man bei bekanntwerden des Angebotes Kurs auf Spanien gesetzt.

Warum werden keine Boote zu Hilfe geschickt die über die notwendige Ausstattung verfügen?

Vielleicht erinnern sich noch einige an die Luftbrücke nach Berlin. Wenn man will geht alles! Das elendig lange lamentieren der Regierungen, ihre halblebigen Aussagen, das alles ist wirklich abscheulich!
Ich bin für die massive Hilfe in den Ländern der Flüchtenden, Maßnahmen in den Transferländern die sich mit dem Wort Menschenwürde vertragen und wenn dann doch noch ein begründeter Flucht/Migrations/Asylbedarf besteht müssen wir es den Menschen einen sichern Weg ermöglichen.
Das Ziel muss aber sein, das den Menschen in ihren Ländern ein gutes Leben ermöglicht wird. Hier sehe ich keinerlei echte Handlungen der Weltgemeinschaft.

Ende mit den Mittelmeerüberfahrten

Wenn wir endlich mal ehrlich sind (alle, auch und vor allem die Politiker), sagen wir Ende mit den Mittelmeerüberfahrten. Mitleid mit den Bewohnern Afrikas ist eine Sache, aber diese Rettungsaktionen mögen zwar human sein, sind aber nicht hilfreich. KEIN Europäisches Land kann diese Menschen brauchen. Diese vielen Millionen Gelder sollte man zur Sicherung der afrikanische Küste verwenden, die Menschen zurückführen in ihre Heimatländer und dort Maßnahmen ergreifen, die eine Flucht aus hauptsächlich wirtschaftlichen Gründen unnötig macht. Dann würden sich auch viele Europäer sicherer fühlen und die Pis, AfD u.a. hätten weniger Zulauf.
Eine SPD-Wählerin

@08:42 von Bote_der_Wahrheit "Schnelle Lösung"

1. Was ist "illegale Migration" und wie kommen Sie darauf, die Menschen, um die es hier geht, in diese Kategorie einzusortieren?
2. Was ist eine "unabhängige Insel"? Meinen Sie vielleicht eine unbewohnte Insel fernab jeder menschlichen Zivilisation, wo den Menschen nur der Tod bleibt?
3. Wo gibt es in Nordafrika einen sicheren Hafen? In Libyen etwa, wo General Haftar Flüchtlingsquartiere bombardieren lässt?
4. Dass die brutale, menschenverachtende Haltung der EU, insbesondere des rechtspopulistischen italienischen Innenministers Salvini, den "Spuk", wie Sie ihn zynisch nennen, nicht binnen weniger Wochen beendet, sehen wir seit Jahren immer wieder aufs Neue.

Von dem, was Sie schreiben, stimmt also nichts.

Open Arms

Anlanden lassen , bereite Nationen können die
Flüchtlinge dann abholen . Schiff auch beschlagnahmen und die Millionstrafe den
aufnehmenden Länder der Flüchtlingshilfe zur Verfügung stellen .

@08:56 von Bote_der_Wahrheit

"Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst. Sie können in Europa nicht gelöst werden."
Doch zum teil schon.
Man muss nur die Multimillionen-Konzerne die die Verursacher dieser Misere sind und hier ansässig sind zur Kasse bitten.
Nur das Gegenteil ist der Fall, deren Lobbyisten sorgen dafür das die EU Regeln verabschiedet durch die diese Straffrei bleiben.

@Am 20. August 2019 um 09:00 von mariuspeter

Zitat: "Die Menschen wären ertrunken, wenn sie nicht gerettet worden wären. Die Menschen gehören sofort an Land gelassen und auf die Koalition der Willigen verteilt, der Deutschland angehört. In seeuntaugliche Boote zu steigen zeigt die Verzweiflung der Menschen, die aus den libyschen Folterlagern fliehen."

Sie wollen uns erklären, dass es in Afrika - einem Kontinent mit 30 Mio qkm - nur "libyische Folterlager" gibt?

Die meisten "Flüchtlinge" kommen nicht aus Libyen, sondern anderen afrikanischen Ländern. Wieso ist man nicht in der Lage, funktionierende Staaten aufzubauen, die den Menschen vor Ort eine Perspektive bieten?

Dieser Frage muss man in aller Sachlichkeit und Offenheit einmal nachgehen! Ohne politisch-korrekte Scheuklappen!

@08:42 von Bote_der_Wahrheit

… nur so geht es

@ mariuspeter

"Langsam verstehe ich, wie der Holocaust passieren konnte - Ignoranz, Barberei und die Entwertung des menschlichen Lebens sind wieder auf dem Vormarsch."

Jupp - kann man auch sehr schön hier im Forum nachlesen.

Schande, das richtige Wort

" Schande für die gesamte Menschheit"

Nein, Schande für die EU.
Schande für alle Politiker der EU , welche mit großen Tönen die Welt retten wollen und Russland oder China an den Pranger stellen.
Wie heißen sie doch gleich- Tusk, vdL,Merkel, Macron...
Sie scheitern an Problemen mit dem kleinsten Nenner.

Retter oder Schlepper?

Meine persönliche Meinung ist, es handelt sich um Linke, die einfach nicht akzeptieren wollen, dass die Mehrheit in Deutschland/Europa diese Fremden nicht haben will.
Sie wollen uns für ihr persönliches Heil austricksen.
Es geht nicht um Rettung, sondern ums austricksen des Systems.
Sie wissen einmal an Bord sind diese Menschen über kurz oder lang in Europa und das ist das eigentliche Ziel, ansonsten würden sie die Geretteten zur afrikanischen Küste bringen.
Stimmt meine persönliche Meinung aber ich bin Ingenieur, ich bin gut darin etwas zu analysieren.
In Äthiopien sind die 100 Millionen Menschen gerade dabei, sich ihre Zukunft kaputt zu machen, dann werden die auch kommen wollen.
Wir sollten mal anfangen die Probleme da zu lösen wo sie entstehen und nicht mit Millionen Euro, sondern mit Billionen Euro, denn anders kann man die anstehenden Katastrophen nicht mehr abwenden.
Die Wirtschaft schwächelt? Es gibt weltweit Arbeit ohne Ende, wir müssen nur endlich mit der Arbeit anfangen.

@Am 20. August 2019 um 08:59 von noemu

Zitat: "Um eine Chance als Flüchtling zu bekommen muss man sich erst auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr bringen. Geht's noch? Anstatt dass Flüchtlinge in den Botschaften Nordafrikasihren Antrag abgreben und bei Bewilligung legal nach Europa einreisen müssen sie taussende Euros oder Dollars den Schleppern in den A... schieben und nur wenige schaffen es ins "heilige Land". "

Bin ganz Ihrer Meinung.

Schließlich ist es auch ein Vorschlag der AfD, diese Transitzentren außerhalb Europas einzurichten und dann vor Ort eine Asylprüfung vorzunehmen.

Dass man Millionen illegaler Migranten nach Europa lässt, ohne dass man verlässlich weder deren Identität noch Alter prüft bzw. prüfen kann, ist völlig inakzeptabel und hat jetzt schon zu inakzeptablen Folgen in Deutschland und Europa geführt!

Zur Ausbeutung Afrikas

Weil ja immer wieder gerne behauptet wird, die EU wuerde Afrika ausbeuten und somit Fluchtursachen erst erschaffen, habe ich mir mal die Muehe gemacht und beim Bundesministerium fuer Ernaehrung und Landwirtschaft nachgefragt, was denn an der These dran ist.

Und tatsaechlich ist es so, dass EU und insbesondere Deutschland seit langem die aermsten Laender des Kontinents mit dem Erlass von Zoellen und Quoten aktiv unterstuetzt, Zitat:

"Die EU gewährt den am wenigsten entwickelten Län-dern einseitig einen vollständig zoll- und quotenfreien Marktzugang für ihre Waren. Auch allen anderen Entwicklungs- und Schwellenländern gewährt sie einseitig umfangreiche Zollbegünstigungen für ihre Exporte in die EU.Allein im Handel mit Entwicklungsländern verzeich-nete Deutschland 2017 einen Einfuhrüberschuss von rund 12 Milliarden Euro. "

siehe auch: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Agrarexporte-verste...

Italien, Herr Salvini

bitte standhaft bleiben. Wo kommen wir hin, wenn NGO,s und andere merkwürdige Institutionen bestimmen wollen, was auf der Welt und speziell in Europa gemacht wird. Denn dann brauchen wir keine Wahlen mehr und können uns die Politiker sparen.

Sie haben Anlaufpunkte und fahren nicht hin

die Schande liegt eher bei den 'Seenot' Rettern. Man fragt sich welche wirtschaftlichen und finanziellen Interessen die 'Retter' eigentlich vertreten. Rettung scheint es nicht wirklich zu sein.

ich fasse es nicht ,

@bote_der_wahrheit
Sie möchten die Menschen also auf eine "unabhängige Insel" ( was immer das sein soll) verfrachten.
Wie zynisch ist das denn ?

An all die verbalen Grenzschützer im Forum : Frage : was ist eigentlich der persönliche Verdienst , an dem Glück in einem sicheren und reichen Land geboren worden zu sein ?

Italien/ Herr Salvini

bitte nicht erpressen lassen. Bei kommenden Wahlen werdet ihr die Früchte ernten.

die worte aus Madrid

treffen auch gut auf einige der mitforisten hier zu!

@hesta15, 08:53S

Salvini benutzt niemanden. Er hat klipp und klar gesagt, dass er keine Schiffe mehr hereinlaesst. Es ist keineswegs so, dass er die Schiffe erst angelockt hat, um ihnen dann die Einfahrt zu versperren.

Der einzige, der die Migranten hier fuer seine PR benutzt, sind die sogenannten Seenotretter, die die Menschen direkt vor der libyschen Kueste einsammeln und dann demonstrativ in italienische Gewaesser fahren, um Salvini zu provozieren.

@09:00 von mariuspeter

"Die Menschen wären ertrunken, wenn sie nicht gerettet worden wären. "
Die Menschen wären gar nicht erst in dieser Lage wenn die Lobbyisten rund um das EU-Parlament nicht die Macht hätten die Regeln so zu verändern das die Afrikaner flüchten müssen wenn sie den Ausbeutern und Manipulierern aus der EU und Anderswo entkommen wollen. Viele Regeln die die dortige Bevölkerung in die Armut treiben wurden mit deren Staatsführern im EU-Parlament geschlossen.
Da haben die Bürger der EU nichts mit zutun, nur die Politiker und die Lobbys.

Unterstützung der Schleuser

Bin ja echt der Meinung wenn man helfen kann sollte man es auch aber das was da veranstaltet wird ist einfach nur dumm.

Die Menschheit glaubt doch wirklich sie rettet 100te leben.

Aber in Wirklichkeit passiert doch nur eins:

Unterstützung der Schleuser!
Entweder warten se nur drauf bis son Schiff wieder vorbeifährt oder sie schicken die Leute einfach so raus auf gut Glück.

Gute Arbeit! Mal über den Tellerrand hinausschauen dann erkennt man schnell das man gegen das arbeitet was man eigentlich möchte.

Einsammeln dort an Land schicken! Die werden sich dann die Schleuser schon vor Ort krallen.

Bevor man leben rettet solltet man überlegen wie viele dort drauf gehen nur weil ihnen gesagt wird da kommt n Schiff das sammelt euch dann ein.

08:55 von Bote_der_Wahrheit

"hässlich, böse, rassistisch und unvernünftig"
Zitat: "Der spanische Premier hat einen spanischen Hafen zugewiesen, weil Salvini hässlich, böse, rassistisch und unvernünftig ist."
Salvini ist "hässlich, böse, rassistisch und unvernünftig", weil er sich für die Einhaltung von Gesetzen und gegen illegale Migration einsetzt?
Ich weiß gar nicht wie ich auch solch einen Einwurf reagieren soll:
1) zum einen muss ich aufgrund der Infantilität eines solchen Kommentars lachen: erinnert mich an den Kindergarten: "du bist doof!"
2) zum anderen disqualifizieren sich die die Befürworter einer Politik der offenen Grenzen damit selber, wenn sie Andersdenkende lediglich mit Beleidigungen und Diffamierungen, aber nicht mit ARGUMENTEN begegnen können."

So kanns kommen.

In Ihrem abweisenden Eifer haben Sie übersehen, das dieses Zitat von Salvini selber kommt. Er wollte damit die spanische Haltung diffamieren.

Tja, und Sie gehen so einem Bauernfänger bereitwillig in Netz. Sie beschimpfen sich selber.

Hintergrundinformationen

Wie äussern sich denn italienische Bürger zu dem Vorgehen von Salvini?
Was schreiben italienische Medien dazu?
Welche Meinung haben die restlichen EU - Länder? Wenn es ein Problem der EU ist, müssen doch auch andere EU - Länder eine Meinung dazu haben, die Berücksichtigung finden sollte!
Warum fahren auf den Rettungsbooten keine Journalisten mit, um die tatsächlichen Vorgänge zu dokumentieren?

Ml abgesehen davon...

...dass die EU Italien mit der Migration der Afrikaner allein gelassen hat und die Italiener deshalb ganz schön sauer auf ihre Regierung waren und bei der Wahl "rechts" gewählt haben: Für mich gilt die Direktive "mögen alle Wesen glücklich sein", dazu zählen auch sämtliche Nachfahren derer, die einst aus Afrika emigrierten und die auch unsere Vorfahren sind.

Bei allem Egoismus, der in uns genetisch fixiert ist, gibt es nur eine Lösung des Problems, dass es nicht allen Menschen gleich gut geht und dass die Schwächeren deshalb Schutz bei den Stärkeren suchen: Wir alle brauchen eine Institution, die für die Belange aller Lebewesen der Erde und der Erde selbst zuständig ist. Eine, die die Fäden auf der Welt ziehen kann, ohne erst ein Parlament fragen zu müssen.

um 08:42 von Bote_der_Wahrheit

""Seenotretter" können gerne schiffbrüchige Personen retten, haben diese aber zu nächsten sicheren Hafen in Nordafrika zurückzubringen, wie dies auch das internationale Seerecht es fordert."
Sie kennen also sichere Häfen in Nordafrika? Die EU wäre an Ihrem Vorschlag sicher sehr interessiert. Aber warum sind die Flüchtlinge erst von dort und aus anderen afrikanischen Ländern geflüchtet? Für Ihre Hilfe ist auch die EU sehr dankbar.

Wegducken Europas vor dem Problem

Diese sogenannten Seenotretter verschlimmern das Problem und sind der verlängerte Arm der Schlepper.Und Europa unternimmt nichts was wirkungsvoll wäre.Die politischen Führer Europas müssten sich klar positionieren und vor allen Dingen deutlich machen, dass alle Geretteten wieder zurückgeführt werden.Denn hier handelt es sich um illegale Migration, die auf diese Art und Weise weiter zunehmen wird.Wir können das Problem des Bevölkerungswachstums und der Arbeitslosigkeit in Afrika nicht auf diese Art lösen.Und für die Seenotretter mit ihrem egoistischen selbstherrlichen Verhalten gilt: Helft in Afrika vor Ort, aber da bekommt ihr wahrscheinlich keine Presse und den Status von Helden, für bestimmte Kreise, in der Offentlichkeit.

@Am 20. August 2019 um 09:09 von Wolfgang E S

Gerne beantworte ich Ihre Fragen:

Ad 1: eine illegale Migration liegt dann vor, wenn Migranten illegal, d.h. ohne die nötigen gültigen Reisepässe oder Aufenthaltstitel, einreisen. Easy, oder?

Ad 2: welche „unabhängige Insel“ das sein könnte, gilt es noch festzulegen. Australien bspw. hatte hier ein Abkommen mit Papua-Neu-Guinea verabschiedet. Ähnliches ist auch hier möglich. Die AfD hatte in diesem Zusammenhang bspw. Transitzentren in Afrika vorgeschlagen.

Ad 3: Afrika ist ein Kontinent mit 30 Mio. qkm Fläche. Es gibt 100e sichere Häfen in Ägypten, Tunesien, Marokko und auch Libyen. Etwas anderes zu behaupten ist Quatsch!

Ad 4: es ist weder „brutal“ noch „menschenverachtend“, keine illegale Migration zuzulassen, sondern nur klug und verantwortungsvoll. An den Problemen Afrikas ändern Sie durch die Aufnahme von ein paar Mio. Afrikanern nichts!

Aufgrund der Probleme, die in Afrika NICHT gelöst, dafür aber in Europa verursacht werden, ist eine illegale Massenmigration abzulehnen!

Re:2019 um 09:01 von Icke 1

Ja, genauso ist es.

...wer hier schreibt...

Wer hier von "Schande" spricht, so glaube ich, hat dieses System nicht verstanden.
Eine Schande ist eher, das sich Menschen auf deren Kosten bereichern. Man verspricht diesen Menschen ein besseres Leben. Man verdient mit diesen Menschen Geld, weil unsere Gesellschaft das so will. Das ist und war schon immer so. Deshalb ist Mittleid nicht angebracht, so lange man die Gier nicht bekämpft.

@Am 20. August 2019 um 09:13 von Emil66

Zitat: "Man muss nur die Multimillionen-Konzerne die die Verursacher dieser Misere sind und hier ansässig sind zur Kasse bitten"

Sie versuchen, den schwarzen Peter irgendwelchen " Multimillionen-Konzerne" in die Schuhe zu schieben (mit ein paar Millionen baut man noch keinen Konzern!).

Die Ursache für die Armut und Misere liegt aber in den fehlenden Institutionen begründet, die Konzerne, die, wenn sie Handlungen mit negativen Auswirkungen vornehmen, in die Schranken weisen.

Die Ursache für die Armut und Misere liegt generell darin begründet, dass die Afrikaner selber nicht funktionierenden Strukturen aufbauen, in Infrastruktur, Bildung, Unternehmen, Forschung etc. investieren, sich anstrengen, kurzum das Land aufbauen, wie es jedes andere Land macht!

Wie glauben, wie es sonst zum Wirtschaftswunder in D, zum Wirtschaftswunder in SKorea, China etc. gekommen ist? Von nichts?

@bote_der_wahrheit - die Rolle Europas

Sie haben gestern geschrieben;
"Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst. Sie können in Europa nicht gelöst werden."

Wenn Sie sich eine Landkarte Afrikas anschauen, dann werden Sie mit dem Lineal gezogen Grenzen sehen. Diejenigen, die diese Grenzen (und nicht nur die) mit dem Lineal gezogen haben, waren Europäer.

"Es ist für mich unerklärlich, wieso man in Afrika nicht auch funktionierende Staaten aufbauen kann."

Hierzu ein Beispiel aus der Geschichte: Patrice Lumumba, Führer der Unabhängigkeitsbewegung Kongos war der erste freigewählte Regierungschef seines Landes.
Den Belgischen Kolonialherren und dem Westen war er ein Dorn im Auge, denn nun konnten sie nicht mehr ungehindert Mineralressourcen des Kongo (Uran, Kupfer, Gold, Zinn, Cobalt, Diamanten, Mangan, Zink). Lumumba wird aus dem Amt geputscht; wird von Mobutu-Truppen unter logistischer Hilfe von CIA und belgischem Geheimdienst gefasst und schließlich ermordet.

@Am 20. August 2019 um 09:25 von proehi

Zitat: "So kanns kommen.

In Ihrem abweisenden Eifer haben Sie übersehen, das dieses Zitat von Salvini selber kommt. Er wollte damit die spanische Haltung diffamieren."

Uups .. .tatsächlich. Mein Fehler.

So kann es gehen. So etwas nennt mal wohl ein Eigentor.

Kann passieren.

Next question please!

@08:46 von Bote_der_Wahrheit

Zu lange haben Leute wie Frau Merkel mit ihren Rechtsbrüchen und nationalen Alleingängen Europa gespalten

Der angebliche "Rechtsbruch" durch Frau Merkel ist ein Mythos, der hier Hunderte Male widerlegt worden ist.

Da Sie ja ein eifriger Forenteilnehmer sind, gehe ich davon aus, dass Sie das wissen und absichtlich falsche Behauptungen verbreiten.

Es ist wirklich eine Schande...

... dass sich demokratisch legitimierte Regierungen von selbsternannten "Rettern" in dieser Weise vorführen lassen.

Diese mit Spenden in Millionenhöhe ausgestatteten NGOs widersetzen sich den Anweisungen der Seenotleitstellen und meinen definieren zu können, was ein sicherer Hafen sei.

Sie wollen der Regierung in Italien ihre Ideologie der offenen Grenzen aufzwingen. Es geht Ihnen nicht um die Menschen sondern um Ideologie. Sie lassen die Migranten lieber tagelang vor Lampedusa ausharren, un die Situation willkürlich zuzuspitzen, als einen spanischen Hafen anzulaufen.

Proactiva geht es nur um einen medienwirksamen Showdown mit Salvini - um nichts anderes geht es Ihnen.

Und die Medien bieten ihnen bereitwillig eine Bühne dafür.

Bilanzen offenlegen

Ich bin dafür, daß die "Seenotretter" mal ihre wirtschaftlichen Bilanzen offenlegen. Da kommt sicher einiges an Spenden von gläubigen Gutmenschen zusammen.

@08:46 von DLGPDMKR


"Um die Ecke" ist Tunesien. Das Land ist offenbar zum Urlauben gut genug. Zum "Retten" aber nicht.

Ach was. Schön, dass auch Sie es erkannt haben: Die Tunesier, Algerier und Libyer gehen mit Urlaubern leicht anders um als mit Flüchtlingen.

@um 08:42 von Bote_der_Wahrheit

>>Auf diese Weise wird dem Spuk innerhalb weniger Wochen ein Ende bereitet, niemand ertrinkt mehr auf dem Mittelmeer.<<

Dann schauen Sie der Wahrheit doch mal ins Auge!

Den meisten Flüchtlingen gelingt die Überfahrt mit eigenen Mitteln, jede Woche kommen hunderte in Europa an. Deren Ankunft lässt sich auf menschenwürdige Art nicht vermeiden. Diejenigen, die von den Rettungsschiffen aufgenommen werden, sind nur ein relativ geringer Teil, der in Seenot gerät. Glauben Sie tatsächlich, das Problem wäre gelöst, wenn man diesen kleinen Teil anderswo hin bringt oder erst gar nicht rettet, weil man die Rettungsschiffe abschafft?

Und ich garantiere, dass das auch Salvini weiß. Der weiß aber auch, dass es viele Dumme gibt, die sein Gepolter glauben.

@Am 20. August 2019 um 09:26 von pkeszler

Zitat: "Sie kennen also sichere Häfen in Nordafrika? Die EU wäre an Ihrem Vorschlag sicher sehr interessiert. Aber warum sind die Flüchtlinge erst von dort und aus anderen afrikanischen Ländern geflüchtet? Für Ihre Hilfe ist auch die EU sehr dankbar."

Hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Hafen_in_Afrika

Gern geschehen.

@09:13 von Bote_der_Wahrheit

Wieso ist man nicht in der Lage, funktionierende Staaten aufzubauen, die den Menschen vor Ort eine Perspektive bieten?

Das hat viele verschiedene Gründe. Zum großen Teil liegen die Ursachen in der Kolonialzeit und wurden durch Europäer verursacht. Der Wirtschaftskolonialismus hält bis heute an.

Auf der anderen Seite gibt es auch in Afrika zu viele Boten der Wahrheit. Menschen, die denken, sie hätten einfache Lösungen für alles, die aber in Wirklichkeit nur egoistisch und dumm sind. Und die haben oft das Sagen.

Ich hoffe, ich habe es zwar extrem vereinfacht, aber wenigstens verständlich genug erklärt.

Die Flüchtlinge glauben alle

sie hätten genügend Kraft diese lebensgefährlichen Fluchtwege in Kauf zu nehmen. Offensichtlich haben sie auch genügend Geld Schlepper zu bezahlen. Wieso bringt dann diese enorm hohe Menschenmenge nicht die gemeinsame Kraft auf, die Gründe für ihre Flucht zu beseitigen?!? Europa wäre auch nicht dort, wo es jetzt ist, wenn nicht Generationen von uns vorher angefangen hätten, den Weg dorthin zu ebnen. Natürlich würde das auch bedeuten, daß wir Ihnen helfen müssen die Fluchtgründe zu bekämpfen. Das bedeutet aber auch, daß wir sie, ihr Land und ihre enormen Bodenschätze nicht ausbeuten dürfen, so wie wir das bis heute machen und dafür bestraft gehören!

@Emil66, 08.55h

Die neue Kolonialmacht in Afrika ist China.
Die meisten Waffen, mit denen in Afrika geschossen wird, stammen aus Russland.
Sie haben sich mit Ihrem Appell in der Adresse geirrt.

@Am 20. August 2019 um 09:34 von Inge N.

Zitat: "Wenn Sie sich eine Landkarte Afrikas anschauen, dann werden Sie mit dem Lineal gezogen Grenzen sehen. Diejenigen, die diese Grenzen (und nicht nur die) mit dem Lineal gezogen haben, waren Europäer."

Und?

Wenn die Afrikaner es für richtig halten, die Grenzen aufgrund eigener wirtschaftlicher, politischer oder historischen Überlegungen ändern zu wollen, dann sollten sie dies tun. Ich werde sie nicht davon abhalten.

Zitat: "Hierzu ein Beispiel aus der Geschichte: Patrice Lumumba, Führer der Unabhängigkeitsbewegung Kongos war der erste freigewählte Regierungschef seines Landes. ..."

Wollen Sie bzw. die Afrikaner die Kolonialgeschichte als Anlass nehmen, für die nächsten 1000 Jahre nichts zu tun?

Jedes Land der Erde wurde in der Geschichte von außen bedrängt, beeinflusst oder gar okkupiert. Das ist für afrikanische Länder nicht anders als es für Länder wie D, F, China, Korea etc. war.

Die Afrikaner müssen anfangen, auf ihre eigene STärke zu vertrauen und zu bauen.

Europa muss handeln ...

und eine legale Flüchtlingsroute einrichten.

So würden wir uns diese Skandale auf hoher See ersparen.

Es ist eine Schande dass dies noch nicht geschehen ist. Wahrscheinlich liegt es an der Gier ALLER.

Nanu-solch Worte aus Spanien?

Hat nicht selbst Spanien letztens ein Strafgeld von rund 1 Million Euro gegen NGO's verhängt? Auch stand es so am 10.07.2019 hier auf Tagesschau de: "Im Auftrag der EU erschwert Marokko die Flucht übers Mittelmeer nach Spanien. Tatsächlich nimmt die Zahl der Flüchtlinge ab". Gestern gab es einen Bericht über die Guardia Civil an der Küste Gibraltas: Dort wird sofort alles mobilisiert (Hubschrauber, Schnellboote etc), sofern von der marokanischen Küste ein Wasserscooter Richtung Spanien fährt. Die Küstenwache kann sofort alles auf Monitoren sehen, wer wann wo von Afrika ablegt und vermutlich Richtung Spanien fährt. Ziel: Abdrängen von illegalen Migranten.

@ knmatweb um 09.21

Ihre Einlassung ist unsinnig.

Wo läge der Sinn, wenn wir dieses vermeintlich sichere und reiche Land oder Europa durch die unkontrollierte illegale Migration in kurzer Zeit in die gleichen Verhältnisse katapultieren würden, wie sie in den Fluchtländern vorherrschen?

Außerdem kann ich nichts dafür, dass ich in D geboren wurde. Soll ich mich jetzt schämen dafür? Ich habe bis jetzt 42 Jahre gearbeitet, freue mich in 4 Jahren auf meine Armutsrente, hatte mit 39 den ersten Burnout wegen Überbelastung, usw.. Aber hallo, ich trete natürlich gern in den Konkurrenzkampf um Wohnraum und andere "Benefits" mit den jungen kräftigen afrikanischen Herren, die unser Land zu 10Tausenden fluten.

Bitte denken Sie einmal etwas weiter, als von der Wand bis zur Tapete, dass hilft ungemein, um sich den Realitäten des Lebens erfolgreich zu stellen. Danke.

Dafür zahlen die bis zu 4000 Euro

Mag sein dass die Würde unantastbar ist. Nur was hat das mit dem Thema zu tun? Die Migranten zahlen ca. 4000 Euro / pro Überfahrt. Und die Migranten gehen freiwillig nach Libyen, um nach Europa übergesetzt zu werden; wie schon oben erwähnt, denen ist bewusst worauf die sich einlassen.

@dito - Ausbeutung

"Weil ja immer wieder gerne behauptet wird, die EU wuerde Afrika ausbeuten und somit Fluchtursachen erst erschaffen, habe ich mir mal die Muehe gemacht und beim Bundesministerium fuer Ernaehrung und Landwirtschaft nachgefragt, was denn an der These dran ist."

Die Regierung eines eurpäischen Landes wird Ihnen wohl kaum bestätigen, dass Afrika ausgebeutet wird.
Suchen Sie z.B. mal nach "Tom Burgis analysiert die Komplizenschaft des Westens".

Burgis arbeitet für die Financial Times, der man wahrlich keine Kapitalismuskritik vorwerfen kann.

Norbert Häring (Handelsblatt) beschreibt in seinem Buch "Schönes neues Geld", dass sogar Maßnahmen zur Abschaffung des Bargelds in Entwicklungsländern mit Entwicklungshilfegeldern bezahlt werden. Und er beschreibt, wie gerade sie Armen darunter leiden. Nicht alles, was Entwicklungshilfe genannt wird, dient der Entwicklung dieser Länder.

09:40, Andymania

>>Ich bin dafür, daß die "Seenotretter" mal ihre wirtschaftlichen Bilanzen offenlegen. Da kommt sicher einiges an Spenden von gläubigen Gutmenschen zusammen.<<

Gläubige Gutmenschen?

Ich habe gespendet und bin nicht gläubig.

08:50 von HannesM

"Warum fährt dieses Schiff nicht nach Spanien?"

Das lässt sich ganz einfach beantworten! Die NGOs argumentieren immer, dass Libyen keine sicheren Häfen für die Flüchtlinge darstellt und deshalb der nächst sichere Hafen auf der anderen Seite in Europa liegt. Und das ist nun einmal Lampedusa! Eine Fahrt von der libyschen Küste bis nach Spanien wäre überhaupt nicht zu rechtfertigen. Und genau da ist dann der Haken. Salvini macht es sich da sehr einfach. Wenn Lampedusa der nächst sichere Hafen ist und dieser einfach gesperrt wird, dann bleibt den NGOs nichts anderes übrig als zu warten und auf Europa zu hoffen.

Das Problem liegt in Afrika

Ich habe eine Zeitlang in Kamerun gelebt und kann die Zustände dort halbwegs beurteilen, kenne auch einige Kameruner hier. Tatsache ist, dass die wirtschaftliche Lage dort schlecht ist und einige Familien junge Männer nach Europa schicken, um hier Geld zu verdienen und einiges davon nach Hause zu schicken. Davon lebt dann die Großfamilie.

Andererseits ist es schwer, dort Industrie und damit Arbeitsplätze aufzubauen. Wenn ausländische Firmen etwas aufbauen wollen, schafft gerade die kamerunische Regierung so hohe Hürden in Form von unverschämt hohen Zöllen etc., dass die meisten nach einiger Zeit entnervt aufgeben. Selbst Kameruner, die aus dem Ausland zurückkehren und dort etwas aufbauen wollten, bekamen große Steine in den Weg gelegt, so dass sie irgendwann frustriert aufgaben und ins Ausland zurück gingen.

Hier müsste Europa ansetzen und mit den afrikanischen Regierungen verhandeln. Das wäre ein vernünftiger Ansatz, Fluchtgründe zu vermeiden statt diese neverending story hier!

joyomaran, 09:03

Traurig genug, dass die Menschen in Italien gezwungen waren solch einem Menschen [Salvini] ihr Vertrauen zu schenken

Die Italiener waren gezwungen? Standen da etwa Lega Mitglieder mit Waffen in den Wahllokalen und übten Druck auf die Wähler aus?

Konsequenz zeigen

Es kann nicht sein, dass hier selbsternannte „Seenotretter“ glauben „Ihr“ Recht selbst in die Hand nehmen zu müssen. Führt die sogenannten Flüchtlinge zurück in die Länder, von denen Sie über das Mittelmeer gestartet sind und dann versenkt die Schiffe der Schlepper, welche sich Seenotretter nennen konsequent im Meer. Den Schleppern auf diesen Schiffen, macht jedem Einzelnen den Prozess und der Spuk ist ganz schnell vorbei.

#Wolfgang E S

Von dem was sie schreiben, stimmt leider auch nichts. Sie blenden bewusst Dinge aus, wider besseren Wissens. So gibt es in Nordafrika noch andere Häfen, wie z.B. Tunis, wo Millionen Franzosen gerade Urlaub machen. Natürlich sind es Wirtschaftsflüchtlinge und die haben keinen Anspruch auf Asyl. Eine Insel bedeutet nicht den Tod, sondern Schutz für Flüchtlinge die dem Krieg entfliehen. So wie es die Genfer Konventionen vorsehen, nicht wie immer versucht wird, ein Bleiberecht davon abzuleiten.

09:35 von Bote_der_Wahrheit

"Uups .. .tatsächlich. Mein Fehler.
So kann es gehen. So etwas nennt mal wohl ein Eigentor.
Kann passieren.
Next question please!"

Eigentor? Naja. Um im Bild zu bleiben: zusätzlich sind Sie noch ins Leibchen der gegnerischen Mannschaft geschlüpft um unerkannt die staunenden Zuschauer und die eigenen Reihen zu verwirren. Und das auf Zuruf Ihres Trainers, Herrn Salvini.

Vielleicht haben Sie das "Spiel" noch nicht richtig verstanden und bedürfen da gewisser Nachschulung. Das ist nicht die Zeit um Fragen zu beantworten. Jetzt ist es Zeit für Sie, Fragen zu stellen.

@Bote der Wahrheit

Mehrere Halbwahrheiten zusammen ergeben noch keine Wahrheit. Sie heizen hier eine Stimmung auf und erwecken den Eindruck, Ihre Einsichten könnten zu einer Lösung führen. Und natürlich bekommen Sie Zustimmung von anderen, denen schöne Halbwahrheiten auch lieber sind als bittere Wahrheiten.

Eine Schande für die gesamte Menschheit?

Wer im Glashaus sitzt soll bekanntlich nicht mit Steinen werfen.
Die Zäune Spaniens an den Enklaven Melilla und Seuta sind auch nicht gerade ein Vorzeigesymbol der Menschlichkeit.
Abgesehen davon, dass sie sich auf Afrikanischem Boden befinden.
Wie viele Menschen wurden 2018 zum Teil schwer verletzt, als sie versuchten, den Nato- Messerdraht zu überwinden?

Geht es eine Nummer kleiner?

Madrid nannte das Vorgehen Italiens eine „Schande für die gesamte Menschheit“. Puh, das sind große Worte. Nur wer alle Migrierwilligen aus dem in puncto Einwohnerzahl wachsenden Afrika aufzunehmen bereit ist, ist ein Menschenfreund?
Spanien soll evtl. ein Beispiel liefern, sich bereit erklären, sämtliche Gerettete von den NGO-Schiffen aufzunehmen – und garantieren, dass die Geretteten nicht gen Norden weiterfahren.

09:01 von Icke 1

“Die aus Seenot gertetteten Migranten wollten nicht nach Spanien.“

Ich habe nun 3x (in Worten: dreimal) den kompletten Beitrag gelesen. Zu Ihrer “Feststellung“ konnte ich absolut nichts finden. Könnten Sie mir bitte sagen wo steht, dass es die Migranten! waren, die nicht nach Spanien wollten. Danke.

@09:33 von Bote_der_Wahrheit

Lieber Bote_der_Wahrheit, es gibt so viele Wahrheiten auf der Wellt wie es Menschen gibt.
"Die Ursache für die Armut und Misere liegt generell darin begründet, dass die Afrikaner selber nicht funktionierenden Strukturen aufbauen, in Infrastruktur, Bildung, Unternehmen, Forschung etc. investieren, sich anstrengen, kurzum das Land aufbauen, wie es jedes andere Land macht!"
Es auf "die Afrikaner " zu schieben, heißt nur jeder selber schuld, weitermachen.

Sehr geehrter Herr Kapitän und Verantwortlicher

Es wurde doch schon gedroht: "Wenn das schlimmste an Bord passieren sollte, dann sind nicht Europa oder Herr Salvini Schuld, sondern ihr! Ihr sorgt stetig dafür, dass sich Menschen vorsätzlich in die Situation der Seenot begeben um dann hoffen, gerettet zu werden.
So grausam es auch ist, das mag auf den ersten Blick "toll" sein,auf den zweiten Blick aber der vollkommen falsche Weg denn er bringt nachhaltig gar nichts. Nur dass noch mehr Menschen über das Meer illegal nach Europa kommen wollen und dabei ertrinken

09:00 von mariuspeter

Die Menschen wären ertrunken, wenn sie nicht gerettet worden wären.
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Falsch-ohne die Info, dass ein "Rettungsschiff" bereit steht hätten sie sich gar nicht mit einem Schlauchboot 5PS-Motor und 20 l Benzin auf den Weg nach Europa begeben.
Und wie bitte sollen mittellose Migranten aus den libyschen Folterlagern auf ein solches Boot gelangen?

Kommentare von Bote_der_Wahrheit

ich kann ihren Kommentaren nur voll beipflichten.

@09:47 von DerVaihinger

"Sie haben sich mit Ihrem Appell in der Adresse geirrt."
Alle spielen sie mit, sie benennen nur die neuen Akteure, die EU gehört nach wie vor dazu.
Fischereirechte, Hühnerabfälle im Kiloblock.........
Wenn vor der eigenen Haustüre sauber ist, dann kann ich bei anderen meckern, aber nicht vorher.

@Bote der Wahrheit um 8.55

Lesen Sie nochmal nach. Sie zitieren einen Satz, den Salvini selbst über sich gesagt hat...:)

"...hatte Salvini gesagt:
"... Der spanische Premier hat einen spanischen Hafen zugewiesen, weil Salvini hässlich, böse, rassistisch und unvernünftig ist."

Schön, dass wir das hiermit zum dritten Mal gesagt haben.

@Am 20. August 2019 um 09:43 von maplecut_ts

Zitat: "Glauben Sie tatsächlich, das Problem wäre gelöst, wenn man diesen kleinen Teil anderswo hin bringt oder erst gar nicht rettet, weil man die Rettungsschiffe abschafft?

Und ich garantiere, dass das auch Salvini weiß. Der weiß aber auch, dass es viele Dumme gibt, die sein Gepolter glauben."

Nein, mit der Abweisung von Schlepperfahrten alleine ist das Problem nicht gelöst, auch wenn man den Spuk mit Tausenden Toten auf dem Mittelmeer binnen weniger Wochen/Monaten damit schnell lösen könnte.

Es ist sicherlich ein Bündel an Maßnahmen notwendig, um die illegale Migration aus Afrika und dem Orient zu unterbinden. Da haben Sie völlig recht.

Sie würden doch auch nicht argumentieren, dass, weil man mit einem Blitzer nicht alle Verkehrsünder erwischen kann, man die Einhaltung der StVO aufkündigen sollte!

Haben Sie sonst irgendeinen Strohmann, denn ich leicht auflösen kann?

Die Probleme in Afrika haben

Die Probleme in Afrika haben die Afrikaner ganz alleine zu verantworten. Die Kolonialisierung ist lange genug vorbei, da hätten sich schon längst neue ordentliche Strukturen bilden müssen. Leider werden die aber durch Religion und Folklore sehr gut verhindert.
Wer glaubt, daß Europa der Plan B für Afrika sein kann, liegt völlig falsch. Afrika muß endlich aufwachen und SELBST etwas machen. Diesen Schleppern würde ich generell freies geleit in einen Hafen der Wahl garantieren. Aber eben nur EIN MAL. Dann wird das Schiff kassiert, die Mannschaft inhaftiert. Schleusen ist kein Kavaliersdelikt.
Und der rest der Welt muß mit involviert werden. wieso muß Europa für Afrika sorgen? Was ist mit Asien, Australien oder Nordamerika? Die müssen da auch mitmachen.

Wunschkonzert?

Spielen wir jetzt also schon Wunschkonzert? Der Kapitän hätte schon längst Richtung Spanien losfahren können.

Mit Seenotrettung hat das mal so rein gar nichts mehr zu tun, eher mit Erpressung und dem Versuch trotzig eine selbstzerstörerische politische Agenda durchzusetzen.

08:56 von Bote_der_Wahrheit

“Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst. Sie können in Europa nicht gelöst werden“

Nicht alle. Es könnten aber ziemlich viele davon gelöst werden. Die EU und Deutschland (da ich hier lebe), könnten endlich diesen Freiwilligkeitsschei.. für die Großkonzerne beenden und verpflichtende Vereinbarungen auf den Weg bringen. Frau Klöckner macht auch noch Reklame für diese Ausbeuter.
Gestern im ARD um 21:45 die Reportage “Schmutzige Reifen“. Sehr interessant, denn ganz vorne dabei ein Gesetz der Deutschen Regierung und Continental. Gedreht in Thailand und Kambodscha.
Bei diesen Verhältnissen wundere ich mich nicht, wenn Menschen sich auf den Weg machen.

Ich frage mich wirklich

was diese Seenotretter überhaupt bezwecken,wenn wir ehrlich sind machen sie sich schuldig der Beihilfe zu diesen kriminellen Schlepperbanden.
Dann auch noch alles erzwingen zu wollen das man da hin will und nicht wo es angeboten wird das zeigt die verlogene und teil erpresserischen Haltung gegenüber den Behörden.
Ich hoffe Italien bleibt hart.

@09:18 von dito: Zur Ausbeutung Afrikas

Lesen Sie bitte meinen Beitrag um 9:34 Uhr.
Und wenn Sie neuere Beispiele wollen, finden Sie diese z.B. unter "Wie ein Kontinent ausgeplündert wird " auf der Seite von der Freitag (Verleger Jakob Augstein u. zeitweise Jürgen Todenhöfer, ehemals CDU-Bundestagsabgeordneter, er zählte zum rechten Flügel der CDU).

Die Ausplünderung afrikanischer Staaten hat inzwischen ein Maß erreicht, bei dem das Verhältnis von Geldmittelzuflüssen nach Afrika, beispielsweise Investitionen oder Entwicklungshilfe, zu den Geldmittelabflüssen an die Konzerne, Rohstoffhändler und korrupten Eliten 1:10 beträgt. die Rohstoffkonzerne hinterlassen Müll, Umweltverschmutzung und kontaminierte Böden. Arbeit bieten sie meist nur zu Bedingungen, die schlimmer als die Sklaverei sind.

Für alle zu mitschreiben.

Politik wird schon lange nicht mehr nur von Regierungen, der EU, den USA, Russland, China usw. gemacht.
Die Strippenzieher sind die Superreichen, ob als Konzern oder als Familie oder Person.
Sucht da eure Verursacher.
Die EU wurde nur gerade von denen erwählt für die Folgen deren Handelns aufzukommen.

Manche (Rechten) wollen den

Manche (Rechten) wollen den Eindruck vermeiden, als Gartenzwerg in Erscheinung zu treten - aber umso mehr sie es versuchen, erweisen sie sich als Schande für alle Gartenzwerge.

Bei den Rechten merkt man immer, dass ihnen alles und jeder andere egal ist. Nur sie selbst sich selbst nicht. Klar. Gartenzwerge.

09:05 von Paule66

So langsam beschleicht mich der Gedanke, es geht der „Open Arms“ nicht um die Menschen an Bord
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Das ist kein Gedanke mehr, der einen beschleicht, sondern Tatsache. Die Migranten werden von den NGO`s instrumentalisiert, um ihre open Border Ideologie durchzusetzen.
Sie wollen die EU zwingen ihre Aussengrenze bedingungslos für jeden zu öffnen.
Da dem Kapitän bekannt war, dass Italien keine außerhalb seiner SAR-Zone geretteten Migranten aufnimmt, hat der Kapitän fahrlässig eine Notsituation verursacht.

@09:57 von fathaland slim

"Ich habe gespendet und bin nicht gläubig."

Jeder ist gläubig, und wenn er / sie nur daran glaubt mit seiner Spende was gutes bewirkt zu haben.

Spenden ist ja auch ehrenhaft, volle Verantwortung zu übernehmen (also bürgen) wäre aber wahrer Großmut.

kein weitblick, kein Asyl

Die Flüchtlinge die auf dem Meer vor der Lybischen Küste auf die Taxi-Boote geholt werden sind keine Asylanten im eigentlichen Sinne, sondern Armutsflüchtlinge, daß zeigen auch die vielen Frauen und Kinder. Die nächsten Häfen sind nicht Malta oder Lampedusa sondern Tunesien, Algerien usw. dort müssen Menschen aus Seenot zum nächstgelegenen Hafen gebracht werden. Daß wollen die aber nicht, die wollen nach Europa. Die Bootstaxis und auch viele Politiker hier in Europa erzählen uns Märchen und schaffen somit immer mehr Probleme und das Schleusertum hört nie auf.

Am 20. August 2019 um 08:50 von HannesM

"Warum fährt dieses Schiff nicht nach Spanien?
Die dortigen Häfen sind doch offen und in Italien nun mal nicht - das zu akzeptieren fällt anscheinend schwer. Oder geht es den NGOs darum möglichst schnell wieder zu "retten"? Das hat etwas von "Rettung im Akkord" und kann so nicht akzeptiert werden.

Sie haben Recht.

Es geht nicht darum Menschen zu retten, sondern um den privaten Kampf gegen Salvini.

Wer kann länger die Luft anhalten? Die geretteten Menschen sind nur Druckmittel.

Die „Open Arms“ sollte so schnell wie möglich nach Spanien aufbrechen.

Wenn innerhalb der Fahrt von 5 Tagen ein Mensch an Bord stirbt, dann ist es die Schuld Salvinis.

Wenn aber nach weiteren 6 Tagen vor Italien ein Mensch stirbt, dann kann sich „Open Arms“ auf was gefasst machen.

Also Volldampf!

09:51 von Shantuma

Europa muss handeln ...
und eine legale Flüchtlingsroute einrichten.
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Die afrikanischen Staaten pochen auf ihre Souveränität, bekommen jedes Jahr Milliarden an Unterstützung und Hilfsgeldern.
Die UNO hat zig Flüchtlingslager in Afrika.
Europa unterstützt die afrikanischen Staaten jedes Jahr mit ca. 20 Mrd Euro.
Was verstehen sie unter handeln? Jeden Afrikaner, der ein besseres Leben sucht in Europa aufnehmen?
Also ca.500 Millionen Menschen?

09:18 von dito

Fast hätte ich gelacht. Ausgerechnet das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung. Ist da nicht Frau Klöckner “Chefin“?
Wenn Sie noch ein wenig weitersuchen (wollen), finden Sie etwas zu den Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten, die die EU und gut dabei Deutschland (mittels Erpressung) genötigt hat zu unterschreiben.

auf Zeit-online 2016 “Westafrika: Europa erzeugt die Flüchtlinge selbst
Politiker versprechen, die Fluchtursachen in den armen Ländern zu bekämpfen. Gleichzeitig versucht die EU, in Afrika ein verheerendes Freihandelsabkommen durchzusetzen.“

Genau dieses Abkommen ist inzwischen in Kraft getreten. Es gibt zu diesem Thema etliche Reportagen. Wen es tatsächlich interessiert, der findet dazu genug.

Die Schiffsbesatzung hat

Die Schiffsbesatzung hat Verantwortung für die Migranten übernommen. Es gibt keine Verpflichtung eines Staates ihr diese wieder abzunehmen außer die Herkunftsländer selbst.

Übernahme der Folgekosten

Inzwischen zeigt es sich, dass die Politik der NGOs wenig Erfolg zeitigt. Im Gegenteil, es werden noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge auf nicht seetauglichen chinesischen Schlauchbooten auf das Meer gelockt. Diese Art von Shuttleservice hilft doch angesichts der riesigen Probleme in Afrika nur wenigen, die über genügend Geld für die Schleuser verfügen. Die Statistik zeigt, dass nur einige von ihnen nur Anspruch auf Asyl haben. Wer versorgt den Rest? Die NGGOs? Wohl kaum, erst wenn diese finanziell dafür in Haftung genommen werden, endet der Shuttleverkehr und das Sterben auf dem Mittelmeer. Erst dann vielleicht endet die Ablenkung und die Probleme Afrikas werden richtig sichtbar.

09:40 von Wielstadt

"Um die Ecke" ist Tunesien. Das Land ist offenbar zum Urlauben gut genug. Zum "Retten" aber nicht.

Ach was. Schön, dass auch Sie es erkannt haben: Die Tunesier, Algerier und Libyer gehen mit Urlaubern leicht anders um als mit Flüchtlingen.
--------------------------------------------------
Woher wissen sie das?
Tunesien hat den Pakt für Migration unterschrieben und ist Mitglied der UNO.
Natürlich gibt es dort kein Taschengeld, Wohnung etc. aber besser als ein libysches Lager ist es ganz sicher.

@ Bote_der_Wahrheit, 08:42

Ihre ebenso fantasievollen wie empathielosen Vorschläge haben Sie ja bereits mehrfach geäußert.
Ob ein Migrant legal oder illegal in einem Schlauchboot sitzt, lässt sich auf See wohl kaum entscheiden. Aber immerhin haben Sie ja Vorschläge, wie deren Ertrinken verhindert werden kann.
Ob denen im “nächsten sicheren Hafen in Nordafrika“ dann auch geholfen ist - mein lieber Mann, das ist schon sarkastisch.

Das wird ja immer schlimmer

Wenn ich mich selbst in Seenot begebe, mit dem Vertrauen darauf, dass ich gerettet werde, ist das unfair.
Und wenn ich dann noch Frau und Kinder mitnehme, dann ist das kriminell, zumindest fahrlässig.
Diese sogenannten Seenotretter sollten sich mal fragen, was sie da eigentlich machen.
Sie bringen diese Leute nach Europa und wer soll diese Leute versorgen?
Ich habe da kein Verständnis mehr für.

@ 8:59 neomu

Antrag in Botschaft Nordafrikas stellen. ..
Hört sich schön, gut und einfach an, aber glauben Sie ernsthaft, das ginge dort dann , ohne "Schmiergelder" für die "legale Reise" zahlen zu müssen um sie dann zu bekommen? Vor allem, wenn die Nachfrage so immens hoch wird?
Ohne Gelder hinten rum läuft da nix.
Und der Rest, der sie eben nicht bewilligt bekommt, steigt trotzdem ins Boot

@09:50 von Bote_der_Wahrheit

"Wollen Sie bzw. die Afrikaner die Kolonialgeschichte als Anlass nehmen, für die nächsten 1000 Jahre nichts zu tun?"

Die Beseitigung des freigewählten Regierungschefs Lumumba war nach der Kolonialzeit und bis heute werden der Ausbeutung hinderliche Regierungen beseitigt und korrupte Clans werden unterstützt, weil sie den eigenen Interessen dienen.

Wenn Sie wollten, könnten Sie genügend Beispiel dafür finden, indem Sie unter "Ausbeutung Afrika" suchen. VfG hat 9:46 Uhr Journalisten genannt, die für Handelsblatt und Financial Times arbeiten, beides kein Zeitungen der so genannten Gutmenschen.

@Am 20. August 2019 um 10:00 von Piorko

Zitat: "Andererseits ist es schwer, dort Industrie und damit Arbeitsplätze aufzubauen. Wenn ausländische Firmen etwas aufbauen wollen, schafft gerade die kamerunische Regierung so hohe Hürden in Form von unverschämt hohen Zöllen etc., dass die meisten nach einiger Zeit entnervt aufgeben. Selbst Kameruner, die aus dem Ausland zurückkehren und dort etwas aufbauen wollten, bekamen große Steine in den Weg gelegt, so dass sie irgendwann frustriert aufgaben und ins Ausland zurück gingen."

Danke für ihren realistischen Blick auf das Problem.

Genau hier muss man ansetzen, wenn man tatsächlich etwas zum Besseren ändern möchte. Die "einfachen Antworten" der Grünlinken ("Kolonialismus ist böse") werden der komplexen Realität einfach nicht gerecht, so sehr unsere Grünlinken ihre kruden Thesen und Weltbilder gerne bestätigt wissen!

09:25 von Allrightcom

“Ml abgesehen davon...
...dass die EU Italien mit der Migration der Afrikaner allein gelassen hat ...“

Nicht nur Italien. Ich erinnere mich an Griechenland, Spanien...
Erst als die geflohenen Menschen vor den Türen der Länder standen, die dachten dieses “Problem“ geht sie nichts an (da nicht an Meer), da wurde es hektisch. Mit Dublin wähnte man sich in Sicherheit.
Ich habe den Satz von Herrn DeMaiziere 2013 noch im Ohr “Lampedusa? Das liegt in Italien. Das ist kein deutsches Problem.“

Bereits 2011 war es Thema in den Medien. Z.B. “Deutschland will Italien beim Flüchtlingsproblem nicht unterstützen
Deutschland blockiert die Verteilung afrikanischer Flüchtlinge auf die gesamte EU. Innenminister de Maizière lehnte Italiens Forderung nach einer solchen Lastenteilung ab.“

"Das hat viele verschiedene

"Das hat viele verschiedene Gründe. Zum großen Teil liegen die Ursachen in der Kolonialzeit und wurden durch Europäer verursacht. Der Wirtschaftskolonialismus hält bis heute an."
Die deutsche Kolonialzeit endete 1918, das ist ueber 100 Jahre her. Die Kolonialzeit der Portugiesen, Belgier, Franzosen und Briten geht mich nichts an, auch wenn das "Europäer" sind.
"Wirtschaftskoloniaismus" hoert sich gut an, ist aber voelliger Unsinn. Es wurden Vertraege mit Regierungen geschlossen, fertig. Wenn diese Regierungen unfaehig sind oder (was wahrscheinlicher ist) sich nur die eigenen Taschen fuellen, so ist das ein Problem der Afrikaner und nicht unseres.

@Andymania

"
Am 20. August 2019 um 09:00 von Andymania
Besoders treffend ist der

Besoders treffend ist der letzte Satz des Artikels: "Den Passagieren bleibt..."

Richtig: es sind Passagiere..."

Selbstverständlich sind es Passagiere. Auch aus Seenot gerettete Menschen sind Passiere, was denn sonst? Fracht?

Geht's noch?

Seenotrettung !

So ziemlich alle EU Politiker sind doch immer irgendwie mit den Konzernen und dem Großkapital verbunden, sei es durch Aktien, Spenden oder im Aufsichtsrat. Und all diesen
geht es in erster Linie nur ums Geldverdienen.
Es ist auch egal von welcher Partei, die hängen alle mit drin. LEIDER !!!
Zwar mag der eine oder andere schon einsehen, dass da etwas getan werden müsste, aber leider sind dies nur wenige. Und oft fehlt es auch am wirklichen ernsthaften Willen an die Wurzel allen Übels zu gehen und in den Ländern in Afrika etwas zum Positiven zu verändern. Das würde nämlich auf Dauer das Problem mit der Flucht deutlich verbessern. Statt dessen wird hier lieber ein sinnloser"Kleinkrieg" zwischen den Seenotretter und ein paar Politiker geführt.
Eigentlich müsste unseren Politikern schlecht werden, wenn sie sich dieses Drama mal genau anschauen würden und welche schändliche Rolle sie dabei spielen.

@ dito, um 09:18

Um Ihnen mitzuteilen, was “die EU und insbesondere Deutschland“ bislang n i c h t getan haben, hätte man in unserem so sauber geführten Bundesministerium f. Ernährung und Landwirtschaft niemanden gefunden, der Zeit gehabt hätte, all das zu Papier zu bringen.
Was haben Sie denn anderes erwartet, als Sie die Anfrage gestellt haben?

09:26 von mirage3a

“Die politischen Führer Europas müssten sich klar positionieren und vor allen Dingen deutlich machen, dass alle Geretteten wieder zurückgeführt werden.Denn hier handelt es sich um illegale Migration, ...“

Vielleicht sollten die “politischen Führer Europas“ endlich etwas auf den Weg bringen, dass diese Menschen nicht mehr die Heimat verlassen müssen. Ausser großem Blabla mit “man sollte“ und “man müsste“ und “man könnte“ und gaaaz viel Freiwilligkeit, ist da nämlich nicht viel. Das Thema wäre die Großkonzerne, mit deren Machenschaften, an die Kandarre zu nehmen. Dann gäbe es das “Wirtschafts“flüchtlings“problem“ nicht (in duesem Ausmaß).
Meinen Sie nicht?

Seenotrettung?

Im Grunde genommen handelt es sich bei diesen " Rettungsaktionen" wohl eher um eine indirekte Schleusung. Jeder kann im Internet unter www.schiffsradar.info jederzeit eine Schiffsposition aufrufen mit Angabe der Koordinaten. Ein direkter Kontakt zu den Schleusern an Land ist somit definitiv nicht notwendig. Wenn wie jetzt von Frau Merkel gefordert diese " Seenotrettung" wieder staatlich betrieben werden soll, dann wäre es wohl ehrlicher die Migranten gleich im Libyen abzuholen. Andererseits will eigentlich kein Land die Migranten haben und so nimmt diese Heuchelei von allen Seiten kein Ende. Die Probleme der Migration müssen in Afrika gelöst werden, nicht auf dem Meer und schon gar nicht am Migrationsziel.

Ich hatte gehofft, der gestrige

Picknick-Gedenktag an die Flucht vieler DDR-Bürger in den Westen hätte die Gemüter, die sich hier über Flüchtlinge aufregen, wenigstens vorübergehend etwas beruhigt, zumal die Fluchtgründe der Afrika-Migranten wohl erheblich triftiger sind. Leider wirkungslos.

@knmatweb, 09.21h

Der Verdienst liegt darin, das Land sicher und reich gemacht zu haben.
So etwas bekommt man nicht geschenkt.

@Bot der AfD

"Da kann ich gerne helfen: um eine schnelle Lösung umzusetzen, empfiehlt es sich, von Australien lernen:

1. keine illegale Migration mehr zulassen.

2. [...]
3. [...]
4[...]

1. Die Menschen flüchten, weil Ihnen das Wasser bis zur Halskrause steht. Ohne Not geht niemand ein solches Risiko ein.

2. Grönland vielleicht? Oder soll Europa im Pazifik, möglichst weit weg von den aus Sicht der Afrikaner reichen Menschen in Europa, damit die Europäer das Elend nicht sehen müssen?

3. Wenn wir kriminelle Schlepper bekämpfen wollen, können wir gleich in Deutschland anfangen. Denn Rockerbanden mischen fleißig mit im Geschäft mit Menschenhandel. Und denen ist es egal, ob es sich um Prostituierte oder um Flüchtlinge handelt, Hauptsache der Rubel rollt.

4. Das Seerecht erfordert, daß die Geretteten in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden. Von Nordafrika steht da nichts. Was ein sicherer Hafen ist, überläßt man nicht ohne Grund der Entscheidung des Kapitäns.

@ proehi, um 10:02

re 09:35 von Bote_der_Wahrheit

Köstlich, Ihr Kommentar.
Wie sagt der Berliner: “Ick könnte mir beölen!“ :-)

um 10:14 von Hanno Kuhrt

>>
09:00 von mariuspeter

Die Menschen wären ertrunken, wenn sie nicht gerettet worden wären.
--------------------------------------------------------
Falsch-ohne die Info, dass ein "Rettungsschiff" bereit steht hätten sie sich gar nicht mit einem Schlauchboot 5PS-Motor und 20 l Benzin auf den Weg nach Europa begeben.
Und wie bitte sollen mittellose Migranten aus den libyschen Folterlagern auf ein solches Boot
<<

Vielleicht kann man eine gewisse Rationalität in die Diskussion bringen: Vom Ablauf her gab es zuerst die Migration über das Mittelmeer, ohne dass es dort Rettungsschiffe gab. Schon diese ersten Boote waren nicht ausreichend seetauglich und es gab Ertrinkende. Erst daraufhin kamen die Rettungsschiffe zum Einsatz. Es spricht von der Logik also so gut wie nichts dafür, dass ohne Rettungsschiffe die versuchten Überfahrten unterbleiben. Einverstanden ?

@um 10:17 von Bote_der_Wahrheit

>> ... auch wenn man den Spuk mit Tausenden Toten auf dem Mittelmeer binnen weniger Wochen/Monaten damit schnell lösen könnte.<<

Eine schlüssige Erklärung für diese Behauptung bleiben Sie hartnäckig schuldig.

>>Sie würden doch auch nicht argumentieren, dass, weil man mit einem Blitzer nicht alle Verkehrsünder erwischen kann, man die Einhaltung der StVO aufkündigen sollte!<<

Haben die Blitzer das Problem mit Rasern gelöst? Die treffendere Analogie wäre, zu behaupten, wenn man Rasern keine Unfallretter mehr schickt, gäbe es bald keine mehr.

@pkeszler, 09.26h

Sie wollen ganz Nordafrika zur unsicheren Zone erklären?
Das eint Sie bestenfalls mit Linken und Grünen.
Warum die Leute aus afrikanischen Ländern geflüchtet sind?
Reden Sie mit Ihnen.
Wenn Sie deren Vertrauen haben werden Sie erfahren, dass sie am Wohlstand teilhaben wollen.

Dass der europäische Wohlstand nicht vom Himmel gefallen ist, sehen sie zunächst nicht.
Diese Einsicht kommt später, wie mir eine nigerianischen Familie erklärt hat.

@HTornee

"
Am 20. August 2019 um 08:43 von HTornee
Schlepper keine Seenotretter

Diese Schlepper zu unterstützen ist auch genau das falsche Signal, Australien macht vor wie es geht."

Ja, nicht wahr? Die können das richtig gut. Wir sollten es genauso machen: die Zahl der Ertrunkenen als Staatsgeheimnis deklarieren und keine unabhängige Journalisten in Flüchtlingslager lassen, die darüber berichten können, wie gottserbärmlich es dort zugeht. Trotzdem dringen immer wieder Berichte durch, zum Glück.

@Superschlau um 10.18 h

Die Afrikaner würden sehr gerne SELBST etwas machen.
Nur wir verbieten und erschweren Verkäufe afrikanischer Waren in der EU. Wir, die EU, unsere und globale Unternehmen, verhindern bisherige Strukturen in Afrika, die zu einem erträglichen Leben dort gehören: Wir fördern:Überfischung durch eine gigantische Fischereiflotte, Landraub, Absenken des Grundwasserspiegels durch Einkauf von dortigem Wasser von privaten Unternehmen (CocaCola, Nestlé), Strukturen die verhindern, dass die Völker dort von den Reichtümern der Erde selbst profitieren (Diamanten, Cobalt, etc.) um nur ein paar Dinge zu erwähnen.

Schiebt jetzt nicht alles auf Korruption in Afrika. Die eigentlichen Profiteure davon sitzen wohlbehütet in Vorstandsetagen und Aufsichtsräten in der sogenannt zivilisierten Ersten Welt.

10:18 von Superschlau

Da Sie wissen, dass DIE Afrikaner ganz alleine schuld sind, können Sie ruhig und zufrieden leben. Ohne einen Gedanken verschwenden zu müssen, was “auf der anderen Straßenseite“ passiert.
Schön einfach, Ihre Welt.

Die Probleme Afrikas werden maßgeblich von Europa verursacht

„Es ist für mich unerklärlich, wieso man in Afrika nicht auch funktionierende Staaten aufbauen kann, (...)“

Diese Wissenslücke lässt sich schließen. Viele afrikanische Länder haben ein unglaubliches wirtschaftliches Potential - die Bevölkerung ist sehr jung, teilweise extrem arbeitswillig und motiviert ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern (meine Erfahrung aus Kamerun) und teilweise extrem Ressourcenreich (die dem. rep. Kongo soll eines der ressourcenreichsten Länder der Welt sein). Dass es in diesen Ländern keine politische Stabilität und Wohlstand gibt, dafür aber viel Korruption, die selbst die motiviertesten Menschen irgendwann zerreibt, hängt mit europäischer Wirtschaftspolitik zusammen (bspw EU-Fleischsubventionen und Export). Der Kolonialismus wurde abgelöst von einem sog. Wirtschaftsimperialismus - unser Reichtum ist /abhängig/ von der /Ausbeutung/ ärmerer Länder. Solange Sie diesen Zusammenhang nicht erkennen, sind ggf Sie die Person, die einer Illusion erliegen.

Andere Flüchtlinge liefen zu

Andere Flüchtlinge liefen zu Fuß vom nahen Osten bis nach Zentraleuropa. Und jetzt ist es den Menschen an Bord der Open Arms nicht zuzumuten drei weitere Tage an Bord auszuharren?
Vllt sollten die Menschen jetzt von Bord der Open Arms gerettet werden, um nicht mehr als politisches Druckmittel missbraucht zu werden? Von Rettern die keine politischen Interessen verfolgen, sondern die Menschen wirklich einfach nur an Land bringen wollen?
Wann wird auf afrikanischer Seite endlich ein Zentrum gegründet, in dem Die Afrikaner ihre Asylanträge stellen können? Dann würden sich vllt weniger auf die gefährliche Reise machen!
Denn bei weitem nicht alle der Menschen, die sich die Schleusung für tw. mehrere tausend Dollar leisten können, kommen wirklich aus Not.
Die Menschen, denen Asyl gewährt würde, könnten geschützt rüberfahren. Die anderen bauen sich mit dem zur Schleusung angespartem Vermögen eine Zukunft auf...
So hat dieses peinliche politische Trauerspiel vllt mal ein Ende...

@maplecut, 09.43h

Zur Vollständigkeit gehört aber auch, dass diejenigen, die mit eigenen Mitteln kommen, den kurzen Seeweg von der Türkei nach Griechenland wählen.
Also eine sehr kurze Strecke.
Den Seeweg von Libyen nach Italien nehmen nur die, die sich auf die Schlepperorganisationen und die "Retter" verlassen können und müssen.
Dass das auch mal mit dem Tod endet, liegt an den Unzulänglichkeiten der Organisation, die den Migranten bewusst sind und die sie ganz bewusst in Kauf nehmen.

08:42 von Bote_der_Wahrheit

<<4. "Seenotretter" können gerne schiffbrüchige Personen retten, haben diese aber zu nächsten sicheren Hafen in Nordafrika zurückzubringen, wie dies auch das internationale Seerecht es fordert.>>

Ihre Forderung ist zwar nicht falsch, falsch aber ist die Aussage, dass das internationale Seerecht erfordere, dass dieser Hafen "in Nordafrika" liege.

Es geht um das Wörtchen "sicher". Da sieht es allerdings so aus, dass die Sicherheit, die in den "MSC Guidelines on the treatment of persons rescued at sea“ definiert wird, in Nordafrika häufig nicht eingehalten wird. Das wurde auch u.a. vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte genau so abgehandelt. Schon 2012 (also weit vor der aktuellen Diskussion) hat der EGMR im Hirsi-Urteil bestätigt, dass eine Rückschiebung von Menschen von Italien nach Libyen im Widerspruch zum Völkerrecht sowie § 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention steht, da diese Menschen in Libyen unmenschliche Behandlungen sowie Folter drohen.

Genau da liegt das Problem

Genau da liegt das Problem in Afrika.
Es liegt am "wollen" hier eigenen Verantwortung aufzubauen und selber für Veränderungen zu sorgen. Stark genug wäre der Kontinent. Nur dann hätten Länder wie China und co. keinen direkten zugriff mehr an Ressourcen und brauchbarem Land. Nur das mit der Bevölkerung Explosion die Probleme auf Deutschland abgeladen werden kann nicht die Lösung sein. Und das ist das vorwiegend Ziel der Leute, und nichts anderes. Wenn hier schon welche das ganze Befürworten, kann man erwarten das sie ihren meist großen Wohnraum und dergleichen auch mit den Leuten teilen. Auch das ganze Theater mit der Vorführung von Italien ist dermaßen durchsichtig wie noch was. Alternativen sind da, und zur Not einen Deutschen Kreuzer anheuern damit die Leute zu uns kommen können. Spanien macht es ich auch einfach.

@ suomalainen

Die Worte aus Madrid sind heuchlerisch, die Open Arms fährt unter spanischer Flagge, ein Öffnen aller spanischen Häfen zu jederzeit wäre ehrlicher.

Und mal die spanischen Dekrete zu NGOs und Seenotrettung gelesen ?
Da kann Salvini noch von lernen !

@suomalainen

"die worte aus Madrid

treffen auch gut auf einige der mitforisten hier zu!"

Ich schließe mich Ihnen vollumfänglich an. Ich kann es nur nicht in so schöne Worte kleiden.

@Bote_der_Wahrheit, 08:56h

"Armutsprobleme werden nicht in Europa gelöst"

Doch, denn die europäische Politik ist mit verantwortlich für die Armut und die Unruhen in vielen afrikanischen Ländern. Nur zwei Beispiele: Die europäischen Agrarsubventionen, die unsere Märkte abschotten und afrikanische Bauern so den Zugang verwehren. Die Waffenlieferungen an afrikanische Diktatoren, die damit die Menschen unterjochen.

Außerdem ist es falsch, wenn Sie die Landmasse Afrikas mit Deutschland vergleichen. Afrika ist ein Kontinent.

10:04 von kemalata2

>>Mehrere Halbwahrheiten zusammen ergeben noch keine Wahrheit. Sie heizen hier eine Stimmung auf und erwecken den Eindruck, Ihre Einsichten könnten zu einer Lösung führen. Und natürlich bekommen Sie Zustimmung von anderen, denen schöne Halbwahrheiten auch lieber sind als bittere Wahrheiten.<<

Das hört sich so an, als wüssten sie die ganze Wahrheit.

Wenn dem so ist, lassen sie uns und den interessierten Leser an der Wahrheit teilnehmen.

10:19 von Komplex einfach

<>

Übernehmen Sie doch einfach die Verantwortung. Der Kapitän ist der einzige, der das entscheiden kann. Wenn er der Meinung ist, dass er das nicht verantworten kann, dass er drei Tage über die See fährt, dann ist das so.

Die Alternative, andere Schiffe bereitszustellen, wird ja nicht von ihm abgelehnt.

an all die Gutmenschen

Wo blieb denn Ihr Aufschrei, als Australien seine Asylpolitik änderte? Ach, zu weit weg?
Afrika besteht nicht nur aus Lybien und Co. Und wie viele der Geflüchteten besitzen denn tatsächlich auch die lybische Staatsbürgerschaft? Und wie viele Touristen bereisen jährlich Afrika, in dem ja angeblich nur Bürgerkrieg, Mord und Totschlag herrscht?
Theoretisch müsste (fast) ganz Afrika florieren, wenn man bedenkt, wie viel Geld all die Jahrzehnte bereits geflossen sind (von den Bodenschätzen mal ganz zu schweigen)Leider sind sie versickert, weil es genug Clans etc. gibt, die sich letztlich auch die Taschen vollstopfen. Und diese Seenotretter heischen letztlich nur nach Aufmerksamkeit und hoffen auf Spenden der Gutmenschen, wie Rackete, denn warum wird nicht ein anderer sicherer (afrikanischer) Hafen angesteuert? Z.B Westafrika. Insbesondere , wenn so viele ernsthaft kranke Menschen dort sind? Alles Heuchelei und die Presse macht kräftig mit.

10:24 von OrwellAG

Manche (Rechten) wollen den Eindruck vermeiden, als Gartenzwerg in Erscheinung zu treten - aber umso mehr sie es versuchen, erweisen sie sich als Schande für alle Gartenzwerge.

Bei den Rechten merkt man immer, dass ihnen alles und jeder andere egal ist. Nur sie selbst sich selbst nicht. Klar. Gartenzwerge.
-------------------------------------------------
Vielen Dank für diesen inhaltlich, wie thematisch vollkommen unpassenden Beitrag zum Artikel.

@nie wieder spd

"
Am 20. August 2019 um 09:25 von nie wieder spd
Hintergrundinformationen

Wie äussern sich denn italienische Bürger zu dem Vorgehen von Salvini?
Was schreiben italienische Medien dazu?
Welche Meinung haben die restlichen EU - Länder? Wenn es ein Problem der EU ist, müssen doch auch andere EU - Länder eine Meinung dazu haben, die Berücksichtigung finden sollte!
Warum fahren auf den Rettungsbooten keine Journalisten mit, um die tatsächlichen Vorgänge zu dokumentieren?"

Ist bereits geschehen, Monitor hat es dokumentiert. Scheint Ihnen wohl entgangen zu sein.

10:18 von Superschlau

"Die Probleme in Afrika haben die Afrikaner ganz alleine zu verantworten."

Sind Sie so schlau, dass Sie Ihre Behauptung auch belegen können?
Analysen mit Belegen für das Gegenteil (nicht Behauptungen) wurden hier schon einige genannt, z.B. "Tom Burgis analysiert die Komplizenschaft des Westens".

Ich ergänze:
"Ausbeutung in Afrika: Welche Verantwortung hat BASF?" (ARD)
und
"Wie ein ganzer Kontinent seiner Rohstoffe beraubt wird"
und
"Die weltweite Ausbeutungspyramide am Beispiel Afrika".
und
"Rohstoffe: Es ist unser Land" (ZEIT)
und und und ... ... ... ...

Aber das wollen Sie alles gar nicht wissen - stimmt's?

Ich fasse das Verhalten

Ich fasse das Verhalten dieser spanischen Schleuser-Organisation als schlechten Witz auf!
Man will nicht nach Spanien, man will nicht nach Malta, nein, es muss Italien sein!
Spanien bot jede erdenkliche Hilfe an.
Ist Spanien etwa auch schon kein sicheres Einreiseland mehr?
Nein, man will eine Einreise erzwingen, wie es Rackete getan hat, provozieren um jeden Preis.
Fahrt doch mal nach Korsika? Mal sehen, was Macron dazu sagt?
Statt sinnlos fast drei Wochen vor Lampedusa zu dümpeln hätte man in der Zeit dreimal Mallorca ansteuern können. Aber anscheinend drückt man illegale Migranten lieber den anderen auf´s Auge.
Es steht allen Anrainerstaaten des Mittelmeeres frei, soviele Illegale aufzunehmen, wie sie nur wollen.
Wenn Italien das nicht mehr will, dann ist das so.
Und wenn Spanien sich weiterhin bereichern lassen möchte, bitte, nur zu!

Schamgefühl

Wenn ich hier lesen muß, was manche Foristen gerne so alles mit den Flüchtlingen anstellen würden, schäme ich mich Europäer zu sein.

"Schnelle Lösung"

Volle Zustimmung. Warum tun sich unsere Gutmenschen da nur so schwer??

Moral !!

.. Niemand in Europa zwingt diese Menschen dazu so etwas zu machen, daß machen die alle Freiwillig drum laß ich mir auch kein schlechtes gewissen von Moralaposteln einreden.

10:25 von Hanno Kuhrt

Konsequenterweise muss man den Kapitän festsetzen und der Gerichtsbarkeit zuführen. Nur, wer ist "man"?

Vor ein paar Tagen

wurde in der Bildzeitung ein Bericht gebracht, dass Asylbeweber in Syrien Urlaub machen . Wo man Urlaub machen kann da kann man auch einen Hafen anlaufen , es muss nicht immer Lampedusa sein. PS, der Bericht stammt nicht von mir sondern von der Bildzeitung und wurde dort gedruckt. Leider ist das in der Tagesschau keinen Artikel wert.

Weshalb diese Argumente?

Genauso entspannt, wie ich zugebe, dass ich jedem helfe, der Hilfe braucht, könnten doch auch die Gegner der Migration zugeben, dass sie einfach keine fremd wirkenden und agierenden Menschen in ihrem Dunstkreis wahrnehmen wollen. Haben diese Leute Angst vor der Verachtung, unter der sie evtl. leiden müssten, wenn sie es zugeben, oder unter den Migranten selber??

Habe ich Angst davor, von den Ablehnern der Migranten als Lügner, Phantast usw. bezeichnet zu werden?

Nein, habe ich nicht. Und andere Menschenfreunde auch nicht.

Gibt das nicht zu denken?

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