Ihre Meinung zu: Corbyns Revolte gegen Johnson findet keine Unterstützung

15. August 2019 - 11:48 Uhr

Der Chef der größten britischen Oppositionspartei plant eine Revolte gegen Premierminister Boris Johnson. Doch Corbyn fehlen die Unterstützer. Seine Idee sei "nonsense", so das Echo. Von Sylvia Tiegs.

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Kommentare

muppets show geht weiter

tut mir leid es zu sagen aber die muppets show ist eine gemeinsame erfundung der engländer und amrikanern. hier spiegelt sich exact die mentalität der engländer wieder wie in der beliebten muppets show. caos, anfeindung und zum schluss alles wieder verient.

corbyn kann einem nur leid tun da er wie die grünen in deutschland, nur noch zu allem gegen ist aber nie eine gute idee hat und vor allem der schechteste politiker ist, der sein land nur noch schadet.

er sollte gehen und schnelstmöglich!

Ärmlich, ärmlich

Seit drei Jahren schwankt und wackelt Labour in der Brexit-Frage. Und jetzt fällt Corbyn nicht mehr ein als sich per Misstrauensvotum selbst in 10 Downing Street einzuschleichen?

Ein Trauerspiel für eine Volkspartei.

Parlamentspräsident "Speaker" Bercow hält die Stellung

Eine Parlamentsauflösung vor dem Brexit
und den ungegegelten Brexit durch Fristenverstreichung am Parlament vorbei zu mogeln, läßt er nicht zu.

Das Parlament hat das Letzte Wort
Selbstversenkung der HMS Great Britannia oder nicht.

Nonsense

Der bisher vorliegende Austrittsvertrag ist so gestaltet, dass sich dafür der Austritt aus der EU nicht lohnt.

Also man bleibt entweder drin, oder man tritt ohne Deal aus. Alles andere ist Unsinn.

Meine Meinung: Nach dem was bezüglich der EU-Kommissionspräsidentin gelaufen ist und dass dies das EU-Parlament auch noch bestätigt hat, wird es zur Frage der Ehre die EU zu verlassen. Und das völlig unabhängig von ökonomischen Betrachtungen. Lieber eher ein paar Hungerwinter als diesem Saustall weiter anzugehören.

Die Engländer....

.... ,wohlgesagt nicht die Briten, finden seit Jahren keine Einigung. Dazu sag ich jetzt nichts..... ohne Akten zu Besprechungen mit der EU kommen etc. etc. Corbyn macht einen pragmatischen Vorschlag und schon wieder weiss keiner was er machen soll!

Schwache Opposition ist Mitschuld am Desaster

Dass jemand wie Boris J. an die Macht kommen konnte, liegt auch an dieser schwachen Opposition.

Anders wäre es m.E. kaum vorstellbar gewesen, dass so einer jemals Premierminister geworden wäre.

Die Liberalen: Wie üblich reden sie "nonsense".

Sie fürchtet offensichtlich, ihre Spender würden nicht zufriedengestellt.
Wie sonst ist es zu erklären, dass sie auch gegen ein neues Referendum ist, das Corbyn vorgeschlagen hat.

Der Brexit muss insgesamt verhindert werden! Brexit ist NONSENS!

Allerdings ist dass hier richtig:

https://www.tagesschau.de/ausland/corbyn-johnson-brexit-103.html

Die Chefin der Liberaldemokraten hat aber ein noch viel größeres, grundsätzliches Problem mit dem Labour-Chef: "Corbyn möchte einen Labour-Brexit", sagte Swinson. Doch der Brexit sei in jeder Form ein Desaster für das Land.

Der Brexit muss insgesamt verhindert werden. Der Brexit ist NONSENS! Ein Brexit ist zum Schaden Englands und darf niemals Realität werden! Denn damit wird Englands Wirtschaft zerstört, England verliert sehr viele Jobs weil schon jetzt viele Firmen aus England wegen der Brexit-Angst abwandern. Außerdem wie gezeigt: die Mehrheit der Buerger Englands will in der EU bleiben!! Die Brexiteers haben verloren!!

"Doch Corbyn fehlen die Unterstützer"

Also mal wieder das Übliche: "Rien ne va plus“.

Umso froher bin ich über die aktuelle Besetzung des Postens des „Speakers“ des britischen Parlaments.

Nicht nur deswegen: „Doch im Unterhaus wächst der Widerstand gegen Johnsons Pläne. Eine Mehrheit der Abgeordneten ist gegen einen ungeordneten Austritt aus der EU. Nun fand auch Parlamentssprecher John Bercow deutliche Worte. Er werde "bis zum letzten Atemzug" kämpfen, um zu verhindern, dass Johnson das Parlament aushebele. Das Parlament müsse auf alle Fälle an den Entscheidungen beteiligt werden, sagte Bercow bei einer Rede im schottischen Edinburgh, aus der mehrere Medien zitieren“ (aus der Meldung „Bercow gegen No-Deal-Brexit - Kämpfen "bis zum letzten Atemzug").

Sondern auch, weil ich inmitten des ganzen Brexit-Trübsals schon öfter herzhaft über den lachen konnte. Wenn ich den mal wieder auf irgendeinem Bild sehe, werfe ich mittlerweile Kusshändchen.

Der Mensch muss eben auch mal Glück haben.

Ich glaube fast, Johnson wird

Ich glaube fast, Johnson wird es schaffen.

Und er bereitet vermutlich auch schon selber die nächsten Neuwahlen vor.

Möglicherweise Neuwahl am 31.10.
Dann kann er sagen: Hey, ich habe es geschafft. Die Brexit-Party braucht keiner mehr. Wählt mich.
Und das natürlich, bevor der Brexit-Hammer fällt.

Oder, und hier wird es wild, er glaubt, dass die EU doch noch vor einem No-Deal-Brexit einknicken wird. Dass die EU dann spätestens Sonntag nach dem Brexit anrufen wird.

Und Johnson den ersehnten Deal unterbreitet, weil Johnson so hart verhandelt hat.
Dann wäre eine Neuwahl am 07.11. besser.

Wenn die EU nachträglich noch einen Deal anbietet.... hätten die Brexiteers gewonnen und alles richtig gemacht.

Wie gesagt, ich vermute mal, Neuwahlen am 31.10.

Backstop

Die EU verschweigt allerdings, dass es ohne Vertrag genau zu der , angeblich nicht gewollten, Grenze zu Nordirland kommt und damit das Karfreitagsabkommen wegen der EU-Sturheit gebrochen wird.
Das nennt sich Mikado! Wer sich bewegt hat verloren!
GB muss durchhalten und darf sich in keinem Fall erpressen lassen. BJ tut alles für sein Land.....das wird auch ein nüchterner Junker einsehen.

Corbyns Revolte gegen Johnson findet keine Unterstützung....

Wer hätte das gedacht ? Und die Labour Party sinkt in den letzten Meinungsumfragen auf etwa 22 %.Der Hauptgrund ist vielleicht,weil sie sich als Remainer betätigt,als EU-Fans.

LOL.

Während die sich um die Reihenfolge streiten gewinnt Johnson und die europäische Familie verliert eine ihrer Heimatländer.

Manchmal sagt man ja böse, jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Und selten war das weniger wahr, als in GB und in der Frage Brexit...aber so wirft das ja ein
unendlich schlechtes Licht auf das Volk.

Die Politik in GB ist am Ende. Das Wahlsystem überholt. Das Parlamentssystem zeigt seine Schwächen bei jeder Sitzung. Die Machtverteilung ebenfalls fragwürdig. Schotten, Waliser, Nordiren, Briten nicht auf Augenhöhe und Schaden sich gegenseitig. Das Volk verfangen durch eigentlich durchsichtige, schwachsinnige Argumente und Fakten - getrieben von einem alten Stolz.
Hier gibt es mMn nur zwei Zukunftsszenarien: entweder das politische System GBs reformiert sich, grundlegend, oder es wird reformiert - früher oder später. Und davor sollte insbesondere den Briten Angst und Bange sein.

Demokratieverständnis

Macht doch einfach was die Volksabstimmung ergeben hat. Johnson scheint der Einzige zu sein, der Volkes Wille umsetzen will. Was hat der Rest für ein erbärmliches Demokratieverständnis?

Der No-Deal-Brexit wird immer wahrscheinlicher.

Und das, obwohl es eine deutliche Mehrheit gegen selbigen gibt. Was das britische Unterhaus zeigt, ist ein völliges Versagen seiner Mitglieder, die alle nur noch sich selbst sehen.

Versteht sein Handwerk nicht

Ein Gutteil des Britischen Desasters ist auch, dass viele Politiker dort ihr Handwerk nicht recht verstehen (wie man gerade mal wieder gesehen hat) und jede Idee gleich unabgestimmt an die ganz grosse Glocke hängen. Das mag ehrlich sein, zielführend ist es jedenfalls nicht.
Ich fürchte, dass das dieser blonde Poltergeist geschickter anstellt.

Findet keine Unterstützung

Nun weil niemand diese Linken Parolen mehr hören kann.

Corbyn schiebt und schleicht sich nach vorne

Da lobe ich mir den Süden Europas mit seiner offenen, politischen Streitkultur. Aber die haben hierin auch die längere Kulturtradition.
Mr. Corbyn verdient wegen seiner stillen, heimlichen Herumtaktiererei in so einer wichtigen Frage für GB und EU nichts weiter als keine Unterstützung, bestenfalls sollten ihn Europa und GB gemeisam nur auslachen.

Go ahead for Brexit.

Ja, die jetzige Parlamensmehrheit für Boris Johnson ist denkbar knapp. Aber wahr ist auch, daß ein regulär demokratisch durchgeführtes Volksreferendum zugunsten des Brexit bereits vorliegt - egal, was es daran inhaltlich im Nachhinein zu kritisieren gibt. Zudem liegt ein Agreement zwischen der britischen Regierung und der EU vor, das jedoch die britische Regierung (May) im eigenen Parlament nicht durchsetzen konnte. Und nun möchte Jeremy Corbin (Labour) das fatale Politmonopoly weiter treiben, wie ein Glücksritter, der noch vor Toresschluß auf politische Umfaller und so auf eine eigene (knappe) Mehrtheit hofft, um das Rad zurückzudrehen und das gesamte Drama mit Referendum und Neuwahlen nochmals neu zu inszenieren ... freilich dann zunächst unter Interims-Labour-Führung...?!
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Angeblich verkörpert GB eine starke parlamentarische Tradition. Vor diesem Hintergrund allerdings praktiziert Corbyn nun Tricks, die er den Brexiteers vorwirft.
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Ich plädiere für einen Brexit like Johnson-Art.

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