Kommentare - Interview zu Tönnies: "Das ist ein bisschen wenig"

07. August 2019 - 13:57 Uhr

Die SPD-Politikerin Freitag kritisiert im NDR-Interview den Schalker Ehrenrat. Der hatte die Rassismusvorwürfe gegen Aufsichtsratschef Tönnies zurückgewiesen. Den DFB sieht die Sportpolitikerin gefordert.

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Kommentare

Interview zu Tönnies

Ich höre keinen Rassismus aus Tönnies, sondern nur Systemkritik. Verstehe gar nicht warum sich Tönnies entschuldigt.

Übertrieben

Eine Studie beweist, das Menschen ohne Licht abends und nachts eher dazu neigen sich anderweitig zu beschäftigen. Das ist auch sehr gut in der Nachkriegszeit zu erkennen oder an Tagen an denen Stromausfall war. Exakt nach neun bis zehn Monaten wurden mehr Babys geborgen. Das ist wissenschaftlich bewiesen.

Soweit ich weiß ist Herr Tönnies Millionär. Ich schlage eine empfindliche finanzielle Strafe vor, die in ein sinnvolles Projekt in Afrika fließen soll. Einen Rücktritt zu fordern, halte ich für maßlos übertrieben.

Tönnies

Ja war das wirklich so einen Wirbel wert diese banale Äußerung. Ich denke nicht. Zumal es in ungeschickten Worten gekleidet die Wahrheit war, mehr aber auch nicht.

Tönnies ist bei Schalke wohl der

"starke Mann". Schon immer gewesen.
Man traut sich wohl einfach nicht, ihn abzuservieren.
Tönnies kann sich aus der Sache nicht so einfach herausreden. Ert hat einen Vortrag gehalten, also ein Manuskript benutzt, das er selbst verfasst hat. Er hat sich dieses wohl auch mehrmals durchgelesen, bevor er geredet hat.
Wenn ihm dabei nicht aufgefallen ist, dass seine Worte völlig falsch gewählt waren,
dann hat er auch als Aufsichtsratschef
hinterher die Verantwortung zu tragen und muss zurücktreten.
Ich habe nichts gegen Schalke 04, aber so wie man ihn jetzt in Schutz nimmt, kann ich nur sagen: schämt euch.

Fremd-Moralapostel

Immer dieses "Ich rege mich für XY auf" weil ich moralisch besser bin. Meine Güte, lass doch betroffene Personen selber entscheiden, wenn jemand den es betrifft beleidigt ist etc. dann ist die Konsequenz, dass man nicht mehr ins Stadion geht oder dort nicht spielt. Die Marktwirtschaft reguliert sich da selber. Was ich sehe ist, dass sich Leute profilieren wollen und den eigenen Vorteil in etwas suchen was sie persönlich gar nicht betrifft. Jemand sagt dann: Rassismus betrifft uns alle: Ja, gut und schön, dann mit gutem Beispiel vorangehen und keine 04 Produkte mehr kaufen, das trifft jemanden am meisten..aber "tolle Ideen" haben und rumschreien heizt die Stimmung nur an.

Das dumme an der Geschichte

Das dumme an der Geschichte ist, Herr Tönnies hat sich sehr abwertend ausgedrückt, obwohl er das richtige gemeint hat.
Die ärmsten und perspektivlosesten Länder haben mit Abstand die höchsten Geburtenraten, soll heissen, wenn es bessere Perspektiven gibt, geht auch die Überbevölkerung zurück.
Dies entschuldigt m.E. trotzdem nicht seine Wortwahl.

Meinungsfreiheit

Sicherlich ist die Aussage von Herr Tönnies plump, Rassismus kann ich aber keinen entdecken. Er hat nicht über die Herkunft oder Hautfarbe gelästert sondern, wenn man Ergebnis-offen zwischen den Zeilen liest, über die wirtschaftlichen Umstände in manchen Ländern und das Resultat aus der Langeweile.
Aber was passiert, die Aussage von Herr Tönnies ist nicht Mainstream Konform und wird entsprechend in die rechte Ecke gestellt. Hier könnte man auch das Video von Herr Kretzschmar abspielen.

Himmel hilf

Jetzt ist es schon ein "Fall"

Es ist die Wahrheit

Afrikas größte Probleme sind die zu hohe Geburtenrate und die Abholzung von Wäldern.
Was hat Herr Tönnies den Falsches gesagt ?
Leider darf in unserer schönen Demokratie nicht mehr die Wahrheit gesagt werden, wenn es dem linken Mainstream nicht entspricht.

Aha

Er hat also Ihrer Meinung nach nichts falsches gesagt. Aber eine empfindliche Strafe soll er dafür zahlen? Auf welcher Grundlage verhängen Sie denn eine solche Strafe? Schon klar, der Mann ist Millionär und deshalb muss er zahlen. Trifft ja den richtigen, gelle?

Scheinheilige Diskussion

Ich kenne Herrn Tönnies nicht, da ich mit Fußball nichts am Hut habe... aber die Diskussion um seine unüberlegte Äußerung finde ich scheinheilig und zeigt nur, wie wirklichkeitsfremd unsere Gesellschaft mittlerweile geworden ist.
Ich kann nichts bösartiges rassistisches in der Aussage von Herrn Tönnies erkennen, ich glaube nicht dass er damit Afrika als ganzen Kontinent oder dessen Bewohner verunglimpfen wollte. Er hat lediglich einen Umstand beschrieben, den wir in de reichen Industrieländern endlich begreifen müssen. Solange die Industriestaaten nicht massiv Geld in die Hand nehmen um Entwicklungs- und Schwellenländer beim Aufbau einer zuverlässigen Infrastruktur unterstützen, statt sie weiterhin wirtschaftlich auszubeuten, werden die meisten Klimamaßnahmen hierzulande ins Leere laufen. Fakt ist, dass in vielen armen Ländern keine hinreichende Stromversorgung zur Verfügung steht... Meine Frau ist Filipina, dieselbe Problematik besteht auch in ländlichen Gebieten der Philippinen.

Wirbel

Sobald eine kritische Stimme ertönt, gegen das System ist man gleich ein Rassist, ein Brauner oder sonst was. Ich empfinde das nicht als Fortschritt.

So ähnlich äußerte sich auch Herr Oskar Lafontaine. Ein Mann mit viel Erfahrung.

Versteh ich nicht?

>>"Freitag: ...Und natürlich: Wenn ich einen ganzen Kontinent und seine Bevölkerung letztlich in eine Ecke stelle, dann erfüllt das für mich schon eher den Tatbestand des Rassismus als nur - in Anführungsstrichen - der Diskriminierung."<<

Das die Population in Afrika sich explosionsartig vermehrt ist Fakt und unbestritten. Dies ist aber keinesfalls gleichbedeutend damit diesen Kontinent und seine Bevölkerung "letztlich in eine Ecke stellt"? Das ist eine freie Interpretation der werten Frau Freitag. Es ist sicherlich auch richtig das diese Bevölkerungsexplosion immer in negativem Kontext angeführt wird weil diese als Bedrohung angesehen wird. Das diese Einschätzung berechtig ist sieht man an den Vorboten dieser Entwicklung, den Schlepperschiffen. Ist eine Kritik an dieser Entwicklung als Rassismus oder einer Diskriminierung zu werten?

Ich habe langsam den Eindruck...

... dass einige jüngere Leute den Rassismus in Tönnies' Worten vielleicht gar nicht verstehen.

Tönnies ist aber Jahrgang 1956, und darum kennt er sicherlich sehr genau die Klischees und Vorurteile, die gegen Schwarz-Afrikaner im Schwange waren und vermutlich auch noch sind:

1. hohe Sexgier
2. kein Gehirn im Kopf, aber zum Bäumefällen reicht es grad noch.

Wenn man sich dieser Vorurteile bewusst wird, versteht man auch, was in den Aussagen von Tönnies mitschwingt.

14:19, wolf2

>>Es ist die Wahrheit
Afrikas größte Probleme sind die zu hohe Geburtenrate und die Abholzung von Wäldern.
Was hat Herr Tönnies den Falsches gesagt ?<<

Das Abholzen von Wäldern ist nicht in Afrika, sondern in Südamerika und in Asien ein Problem.

Die Geburtenraten sind in Afrika von Land zu Land sehr unterschiedlich.

Tätige Reue

Nein, rassistisch war die Äußerung des Herrn Tönnies eher nicht, aber mindestens mal unüberlegt. Sollte so nicht passieren!
Um allen Kritikern nun gerecht zu werden, sollte Herr Tönnies seinen nächsten Jahresurlaub dazu verwenden, in Afrika Gutes zu tun und somit "tätige Reue" zu zeigen. Gerald A. sollte er am Besten mitnehmen, der weiß bestimmt eine sinnvolle Aufgabe für Herrn Tönnies in Ghana!

Eben die DDR 2.0

Erst vor kurzem hat der Faktenfinder ganz lang und ausfuehrlich erklaert, dass wir uns ja gar nicht auf die DDR 2.0 zu bewegen.

Aber jetzt sieht man wieder, dass das genau so ist. Da macht eine Person in der Oeffentlichkeit eine ungeschickte Formulierung, schon trachtet man ihr nach der Karriere und will sie fuer immer aus der Gesellschaft verbannen.

Wie waers mal damit, wenn jemand Anzeige erstattet und von einem Gericht klaeren laesst, ob die Aussage von Toennies strafrechtlich relevant ist oder nicht? Wenn sie es nicht ist, hat niemand das Recht, Herrn Toennies oeffentlich dermassen zu diffamieren. Wir leben immer noch in einem Rechtsstaat und die Entscheidung, ob jemand verurteilt wird, faellen immer noch Gerichte und nicht die Gesellschaft.

Dieses oeffentliche Anklagen, vorbei an Recht und Gerichten, ist ganz klar ein Merkmal fuer totalitaere Staaten wie der DDR.

Im uebrigen ist das Wort "Kartoffel" wie es Frau Ataman beim SPIEGEL gerne fuer Deutsche nutzt, auch rassistisch.

Tönnies Meinung...

...mag man, je nach eigenem Dogma und verbaler Keimfreiheit, werten wie man will. Eins ist sie sicher nicht. Rassistisch.

Ehrverletzend, ruppig aber sonst ist es die Alltagssprache im Ruhrpott.

So ein wenig scheint es mir, gehen der Rot-Grün-Wir-sind-die-Guten-Community wohl die Themen aus.

@14:19 von wolf2

Besser hätte ich es auch nicht sagen können.

um 14:12 von Smoerebroed

>>"Ja war das wirklich so einen Wirbel wert diese banale Äußerung. Ich denke nicht. Zumal es in ungeschickten Worten gekleidet die Wahrheit war, mehr aber auch nicht."<<

Ich denke Ihre Beschreibung trifft den Sachverhalt genau auf den Punkt und deshalb möchte ich mich gerne Ihren Worten anschließen. Ich habe keinerlei Ahnung vom Fussball, jedoch wird mehr der Schalke-Verein mehr und mehr sympathisch? Wo stehen die momentan eigentlich?

@Aleo, Uhr 14:21

Scheinheilige Diskussion.

Ich stimme Ihnen in jedweder Hinsicht zu.

@ wolf2

Es ist die Wahrheit. Afrikas größte Probleme sind die zu hohe Geburtenrate und die Abholzung von Wäldern. Was hat Herr Tönnies den Falsches gesagt ?
Leider darf in unserer schönen Demokratie nicht mehr die Wahrheit gesagt werden, wenn es dem linken Mainstream nicht entspricht.

Wenn Sie dem linken Mainstream mal Ihr Ohr leihen würden, dann würde der Ihnen sagen, dass ein Europäer 3,0 mal so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde nachhaltig erwirtschaften kann, ein Afrikaner aber nur 1,1 mal so viel.
Wir sind im Unrecht und stellen uns vorlaut über die Afrikaner. Akzeptieren Sie diesen Einwand vom linken Mainstream?

Schlicht unfähig

Das war eine Dümmliche Äusserung, einfach herausgeplappert.
Schlecht formuliert und strotzend von Vorurteilen. Zeugt vor allem bei einer Führungs-Person von absoluter Unfähigkeit. Die Kraftwerks-Geschichte ist ja nicht mal ein schlechter Vorschlag, weil es die Möglichkeiten dort verbessert. Aber der Ausspruch "im Dunkeln" zeigt, wess geistig Kind er ist. Amt ruhen lassen, aber dauerhaft, weil Fehlbesetzung.

Politik der maximalen Aufregung

Da redet einer dummes Zeug. Und man fühlt sich an die Inquisition erinnert.
Maximale Beschuldigung, maximale Forderung nach Bestrafung.
Nichts von, 'er weiß selbst, dass das unüberlegter Stuss war'.

Keine Zeit verschwenden mit Überlegung, ob im Kern vielleicht was Richtiges gesagt wurde.

Sich wohl fühlen als prinzipientreuer Ankläger, der keine Gnade kennt.

Dann hier ein ebenso gnadenloses Urteil: die Ankläger sind unmenschlich und selbstgefällig. Noch deutlich schlimmer als der Stammtischredner Tönnies.
Übrigens war bei der ARD zu lesen, dass das Verfahren von Beckenbauer aus Gesundheitsgründen abgetrennt wurde, um nicht in die Verjährung zu kommen.

Wo die Inquisition blind wütet bleiben Gründe ein störendes Element.

@ Basche67

Ich höre keinen Rassismus aus Tönnies, sondern nur Systemkritik.

Man kann Begriffe eben kaschieren. Sie tun das hier sehr elegant, aber dennoch leicht durchschaubar. Denn Kritik am System der Menschlichkeit ist in meinen Augen eben Rassismus. Und es bleibt auch Rassismus.

Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen

Warum werden die Bäume gefällt?
Damit die Reichen und schönen, Tropenholzmöbel kaufen können und noch reicher werden.
Der Mann gehört eindeutig weg aus seinen Ehrenämtern.

14:26 von Googol

"Sobald eine kritische Stimme ertönt, gegen das System ist man gleich ein Rassist, ein Brauner oder sonst was. Ich empfinde das nicht als Fortschritt.

So ähnlich äußerte sich auch Herr Oskar Lafontaine. Ein Mann mit viel Erfahrung."

Es passiert mehrere Male täglich, dass solche Aussagen, die irgend ein berühmter Mann gesagt haben soll, rein erfunden sind.

Jeder, der seine Aussage nicht belegt und nicht dafür bekannt ist, seriös zu argumentieren, muss damit leben, dass man ihm kein Wort glaubt.

Jetzt ists auch mal gut

Was hier die Medien machen, ist eine beispiellose Hetze gegenüber einem Mann, der sich für seine Aussagen offiziell entschuldigt hat. Ich selber setze eine Hetze ggü. Personen Rassismus gleich, da es die gleiche Qualität hat. Einerseits von Rassismus reden, aber eine einzelne Person mit allen Mitteln durch den Dreck ziehen: So was nennt man Doppelmoral.

Meinungsfreiheit

Ich habe immer gedacht, dass wir in Deutschland in einer Demokratie leben mit offener Meinungsfreiheit. Sicher hat Tönnies den falschen Job, sich so verbal in dieser seiner Ansicht zu äußern. Aber jeder kleinste Satz, jede minimalen Bedenken, die man heutzutage gegen Migranten in der Öffentlichkeit äußert, wird sofort als "rassistisch /braun " etc.pp, abgestuft. Das ist keine Meinungsfreiheit mehr! Man sollte da schon noch zwischen Meinungen u. Hetze unterscheiden. Und so wird der Graben in Deutschland immer tiefer und breiter. ..

um 14:42 von Deutscher Arbeiter

>>"Wenn Sie dem linken Mainstream mal Ihr Ohr leihen würden, dann würde der Ihnen sagen, dass ein Europäer 3,0 mal so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde nachhaltig erwirtschaften kann, ein Afrikaner aber nur 1,1 mal so viel.
Wir sind im Unrecht und stellen uns vorlaut über die Afrikaner. Akzeptieren Sie diesen Einwand vom linken Mainstream?"<<

Nein, weil wir unsere Population den vorherrschenden Rahmenbedingungen anpassen im Gegensatz zu den afrikanischen Menschen.

Hätten

diesen Satz Gauland oder Höcke gesagt. Wären das dann auch keine Rassisten? Hätte Sie Gniffke auch verteidigt?

Nehmen wir einmal an...

... irgendein Verantwortlicher des BvB hätte gesagt, man müsse nur in Gelsenkirchen 20 neue Kraftwerke bauen, dann würden die dort keine Kinder mehr zeugen sondern lieber Bäume fällen... Mal ehrlich: Wer von den Verteidigern des Herrn Tönnies würde nicht RASSISMUS schreien, sondern den Sprücheklopfer mit dem gleichen Einsatz vor solchen Vorwürfen verteidigen?
Merke: Wer selbst betroffen ist, versteht den "Witz" im Rassismus nicht...
(vielleicht liegt es an einem solchen Spruch, dass Schalke seit so vielen Jahren den Hass auf die Nachbarn pflegt)

Rechte Mythen

sind es, die Herr Tönnies vorgetragen hat.

Die zehn ärmsten Länder, die gleichzeitig die höchsten Geburtenraten haben, sind insgesamt für 0,08 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich.

Diese Länder sind Burundi, die "Demokratische" Republik Kongo, Madagaskar, der Jemen, Sierra Leone, der Tschad, Malawi, Haiti, Niger und Sambia.

In der Sache richtig ...

... im Ton falsch. Ich habe mit Fußball nichts im Sinn, sehe aber, dass hier wieder wie so oft jemand wegen eines einzigen unglücklich formulierten Satzes zum Rücktritt aufgefordert werden soll.
Richtig ist, dass Europa, um die prekären Lebensumstände in Afrika, die Umweltzerstörung, das rasante Bevölkerungswachstum und die daraus resultierenden Flüchtlingsströme nur stoppen kann, wenn es hilft, die Infrastruktur zu verbessern. Diese Aussage geht unter in der Empörung über einen einzigen, unglücklich formulierten Satz. Eine Entschuldigung wird nicht akzeptiert.
Dabei werden oft viel problematischere Aussagen hingenommen, wenn sie die eigene Meinung bestätigen.

Lupenreiner Rassismus

Dass die Äußerungen von Herrn Tönnies rassistisch waren, steht meines Erachtens außer Zweifel. Wer ein Kerl ist, tritt dann zurück und belässt es nicht bei einer halbherzigen Entschuldigung. Das ist feige.

Abstoßend - sofort abtreten! - Distanzierung des DFB!

Die Ausfälligkeit des Herrn Tönnies disqualifieziert sich selbst.

Dafür gibt es nur: Sofort abtreten!

Der Verein und der DFB müssen sich sofort und entschieden von solchen Ausfällen und Personen distanzieren.

Tun sie dies nicht - alle öffentlichen Gelder streichen!

Irgendwelcher Interpretationskünste und haarspalterischer Diskussionen bedarf es nicht. Ob "nur" Diskrimierung und/oder Rassismus oder gar nur "Dummheit", ist nicht mehr die entscheidende Frage.

Es bleibt abstoßend, wie sich manche Herrschaften bemühen, diesen Ausfällen noch etwas weniger "Schlimmes" abzugewinnen.

Diesen Herrschaften geht es doch nur um das Geld und den Einfluss des Herrn Tönnies.

Dieses Geld "stinkt" allerdings.

Weiteres Vertrauen geht verloren!

Frau Freitag sollte besser schweigen

Wenn man in Deutschland das Wort Türke sagt, ist man schon Rassist. Das ist aber ein rein DEUTSCHES Problem. Mein Gott, ich sage, was ich will und lasse mir von niemandem den Mund verbieten. Wenn das der Herr von Schalke 04 meint, dann meint er das halt. Na und?

Zivilcourage heißt...

den geistigen Brandstiftern und ihren Rassismusrelativierungen mit offenem Visier entgegenzutreten und ihnen die rote Karte zu zeigen

... und was ist mit Frau Freitag?

zu Herrn Tönnies habe ich mich ja etwas weiter oben geäußert. Aber mir stellt sich in erster Linie mal eine Frage zu Frau Freitag!
Ja, ich kenne sie nicht! Ihre Existenz war mir bislang nicht bekannt. Sollte ich da etwas verpasst haben? Ich glaube nicht, da sie anscheinend genauso weltfremd und ohne Bürgernähe ist, wie die meisten unserer Politiker! Auch für sie habe ich mal eine Urlaubsempfehlung: "Komma lecka bei mich bei!" wie es hier im Kohlenpott heißen würde. Gemeinsam "schauen wir dem Volk dann mal auf´s Maul" - sie würde überrascht sein und merken, daß solche Äußerungen wie die des Herrn Tönnies alltäglich sind und keineswegs rassistisch gemeint sind.

um 14:52 von rainer4528

>>"Hätten diesen Satz Gauland oder Höcke gesagt. Wären das dann auch keine Rassisten? Hätte Sie Gniffke auch verteidigt?"<<

Ohje, dann würde der Baum brennen.

@ 14:59 von fathaland slim

"Die zehn ärmsten Länder, die gleichzeitig die höchsten Geburtenraten haben, sind insgesamt für 0,08 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich."

Von fehlenden Emissionen können Menschen nicht ernährt werden.

14:52, eine_anmerkung

>>Nein, weil wir unsere Population den vorherrschenden Rahmenbedingungen anpassen im Gegensatz zu den afrikanischen Menschen.<<

Und das machen wir ganz bewusst, aus unserem ungeheuren Verantwortungsbewusstsein heraus, oder was wollen Sie sagen?

Auch die Geburtenrate in Afrika sinkt übrigens seit Jahrzehnten steil.

Von Heute auf Morgen

Sagt eigentlich alles über den Schalker Ehrenrat aus, wenn er über die Nacht ein relativ schwerwiegende Richtungsentscheidung bezüglich der Moral und des Auftretens seiner Verantwortlichen trifft. Da war es klar, es wird keine Richtungsentscheidung geben. Tönniens bleibt unanfechtbar. Das geringe Vermehrungspotential der deutschen Bevölkerung ist weiterhin als Grund für die Feindlichkeit gegenüber Fremden, die anders sind, geduldet. Wieder einmal wird die eigene Unzulänglichkeit auf andere Menschen projiziert. Das nervt total!

Ich meine, sollen sie denken was sie wollen. Aber wenn man nach Außen hin jemanden vertritt, dann hat man gefälligst die Klappe zu halten und alleinig im Interesse desjenigen zu handeln, dem man vertritt!

Der Verein ist alles. Das war doch mal so... Es gab mal eine Zeit, da sind alle noch mit Hüten ins Stadion gegangen. Vielleicht sollte man das mal wieder anstoßen! Den Ehrenrat würde ich entlassen. Der hat nicht nachgedacht sondern sich nur abgewiegelt.

Ist doch lächerlich.

Wo soll da Rassismus sein?

Dass es in Afrika höhere Geburtenraten gibt als in Europa, ist nun einmal Fakt (ich finde das auch gar nicht negativ).

Inhaltlich ist die Aussage mit den Kraftwerken natürlich sinnloses Gequatsche.

Aber wenn das Rassismus ist, ist es auch Rassismus, zu sagen, dass Araber relativ wenig Schweinefleisch essen.

Viel bedenklicher finde ich die Sache, die in Dortmund passiert ist. Hitlerimitation und Stereotypenkanonade gegen Südländer auf dem offenen Sender! Und das in Dortmund, wo man weiß, dass die Fanszene in Teilen rechts geprägt ist. Hanebüchen. Da wird aber irgendwie wenig berichtet.

wolf2

"Neu
Am 07. August 2019 um 14:19 von wolf2
Es ist die Wahrheit

Afrikas größte Probleme sind die zu hohe Geburtenrate und die Abholzung von Wäldern.
Was hat Herr Tönnies den Falsches gesagt ?
Leider darf in unserer schönen Demokratie nicht mehr die Wahrheit gesagt werden, wenn es dem linken Mainstream nicht entspricht."

Erstens, diese Aussage ist an sich schon falsch. Dazu kommt, daß es eine unzulässige pauschale Verallgemeinerung ist und deshalb auch falsch.

Zweitens. Nein, Afrikas größte Probleme sind nicht die Abholzung von Wäldern. Das mag vielleicht im Kongo ein Problem sein. Aber in der Sahara ganz sicher nicht.

Und was der rechte Mainstream unter Wahrheit sagen versteht, kann man auf allen rechten Portalen nachlesen, nämlich rassistische Beschimpfungen, Vorurteile und unzulässige Verallgemeinerungen und die sind durch Meinungsfreiheit ganz sicher nicht gedeckt, aber von Dummheit.

14:19 von wolf2

>>Afrikas größte Probleme sind die zu hohe Geburtenrate und die Abholzung von Wäldern. Was hat Herr Tönnies den Falsches gesagt ?<<
Das ist beides falsch.
Afrikas größte Probleme sind die Ausbeutung seit Jahrhunderten durch nichtafrikanische Staaten und die fehlende Bildung breiter Bevölkerungsschichten.
>>Leider darf in unserer schönen Demokratie nicht mehr die Wahrheit gesagt werden, wenn es dem linken Mainstream nicht entspricht.<<
Die Wahrheit dürfen Sie doch gerne sagen. Leider machen das etliche nicht. Und "linker Mainstream" für alle rechts der CSU das klassische Totschlagargument.

Herr Tönnies hat also angeregt,

daß auf dem afrikanischen Kontinent jedes Jahr zwanzig Kraftwerke gebaut werden sollten.

Er redet offensichtlich vom konventionellen Kraftwerken. Die ordentlich CO2 ausstoßen.

Dabei geht es in Afrika darum, erneuerbare Energien zur Stromerzeugung zu benutzen, Sonne, Wind und Wasser eben. Dies geht am besten dezentral, das heißt mittels kleiner, untereinander vernetzter Einheiten.

Herr Tönnies macht nicht den Eindruck, ein kluger Mensch zu sein.

@ 14:42 von Deutscher Arbeiter

>>"Wenn Sie dem linken Mainstream mal Ihr Ohr leihen würden, dann würde der Ihnen sagen, dass ein Europäer 3,0 mal so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde nachhaltig erwirtschaften kann, ein Afrikaner aber nur 1,1 mal so viel.
Wir sind im Unrecht und stellen uns vorlaut über die Afrikaner. Akzeptieren Sie diesen Einwand vom linken Mainstream?"<<

Nun. Europa kann seine Menschen ernähren.
Afrika offensichtlich nicht.
Und anstatt zukünftig die Anzahl den gegebenen Möglichkeiten anzupassen, (in Wüsten wächst nun mal nichts) setzt Afrika sein ungebremstes Bevölkerungswachstum fort.
Im der Hoffnung, dass Europa das auffängt? Wie lange soll das funktionieren?
Wie nachhaltig ist das?

Interessant

Das ist ja nun nicht der erste Thread zu diesem Thema. Wenn ich die Kommentare so Revue passieren lasse, ergibt sich folgende Entwicklung (bei den Relativierern):

Am Anfang beschreibt man Tönnies' Wortwahl als "unangemessen", was bald durch "ungeschickt" ersetzt wird. Gleichzeitig erscheinen die ersten Vorwürfe eingeschränkter Meinungsfreiheit in DE. Nach und nach wird der Mann zunehmend zum Opfer einer wütenden Meute, die ihn mehr oder weniger zufällig ausgewählt hat, um ihn fertig zu machen. Dabei steht er aber stellvertretend für alle, die nicht dem "Mainstream" entsprechen. Die Meinungsfreiheit ist jetzt nicht mehr eingeschränkt, sondern nahezu abgeschafft durch etwas namens "Gedankenpolizei" und ersetzt durch eine "pc".
Und zu guterletzt hat sich auch die Wertung seiner Aussagen verschoben: der Mann sagt ja einfach nur die Wahrheit! Wenn die Wahrheit schon als Rassismus bezeichnet wird, dann ist ja eh alles zu spät.
Da habt Ihr Euch ganz schön gemausert! Chapeau!

Stillos, aber legitim

Man kann es niemandem verbieten, etwa die Bevölkerungsentwicklung in Afrika kritisch zu sehen - sogar ohne jeden Grund und gänzlich unreflektiert, wenn es denn sein muss.

Von wegen ~ "Kraftwerke gegen Bevölkerungsvermehrung" ist anzumerken, dass der Zusammenhang von Strom mit geringerem Familienzuwachs ('Fernsehen statt Sex') durchaus wissenschaftlich belegt ist.
Warum hier weniger Geburten in Afrika ersehnt werden und mit welchem Hintergrund hier eine *tatsächlich realistische* "Lösung" des "Problems" ausformuliert wird: Das ist eine andere Frage. Das da eine fragwürdige Haltung dahintersteht ist naheliegend, aber über die Details dieser Perspektive können wir nur spekulieren.

Herr Tönnies Kommentar mag unsympathisch und provokativ sein, ist aber legitim. Keine gute Grundlage für ein abgeschlossenes Urteil mit heftigen Konsequenzen.

Vorschriften in Sachen Weltbild kann man im Namen der Toleranz nicht machen. Man muss auch unliebsame Meinungen zulassen, um ein Demokrat zu sein.

Stammtischgeschwätz

Herr Tönnies liefert hier rechts-konservative Mythen und Stammtischgeschwätz. Das sollte er besser bleiben lassen, er entlavt sich ja nur selbst. Er tritt vermutlich nicht zurück, aber wir wissen jetzt immerhin woran wir bei ihm sind.

Alltagsrassismus

Von Tönnies und von seinen Verteidigern.

Ich hasse es, wenn dann behauptet wird es sei aber die Wahrheit und die seien da so...

Nein, die Menschen sind überall unterschiedlich, es gibt überall gute und schlechte, solche und andere.

Und auch die Deutschen sind nicht alle blonde Nazis.

S04-Mitgliedschaft beendet

Keine Chance für Rassisten inkl. H. Tönnies!
Die Entscheidung des Ehrenrates ist inakzeptabel.
Warum?
1) Rassisten im Verein und in ganz Deutschland können so Tönnies Äußerungen weiterhin als Bagatelle ansehen.
2) Als ausländischer Spieler würde ich nie zu S04 wechseln, solange Tönnies Verantwortung trägt.
3) Nicht nur bei Spielern sollte man auf Charakter achten, sondern bei Spitzenfunktionären muss(!) man wegen ihrer Vorbildrolle auf Charakter achten.

Seit 45 Jahren bin ich ein glühender Schalkefan - nun trete ich aus dem Verein aus.

Bernd Ottengraf

15:07, DeGeld

>>zu Frau Freitag!
Ja, ich kenne sie nicht! Ihre Existenz war mir bislang nicht bekannt. Sollte ich da etwas verpasst haben? Ich glaube nicht, da sie anscheinend genauso weltfremd und ohne Bürgernähe ist, wie die meisten unserer Politiker! Auch für sie habe ich mal eine Urlaubsempfehlung: "Komma lecka bei mich bei!" wie es hier im Kohlenpott heißen würde. Gemeinsam "schauen wir dem Volk dann mal auf´s Maul" - sie würde überrascht sein und merken, daß solche Äußerungen wie die des Herrn Tönnies alltäglich sind und keineswegs rassistisch gemeint sind.<<

Ja, in gewissen Kreisen, die ich von Kindesbeinen an kenne, sind solche und andere Äußerungen alltäglich. Und doch, sie sind zumindest gedankenlos rassistisch und auch so gemeint.

Ich halte mich von diesen Kreisen fern und habe trotzdem viele Freunde und Bekannte im Ruhrgebiet, und die gehören nicht zur "Elite".

Dagmar Freitag stammt aus Letmathe und war Gesamtschullehrerin in Schwerte. Das Ruhrgebiet ist ihr gewiss total fremd...

@Sausevind

"Es passiert mehrere Male täglich, dass solche Aussagen, die irgend ein berühmter Mann gesagt haben soll, rein erfunden sind. ..Jeder, der seine Aussage nicht belegt"

Herr Oskar Lafontaine hat dies 2019 beim Markus Lanz gesagt. Selbst Recherche sollte bei Interesse vorhanden sein.

Der Ausdruck Babys produzieren

Ist rassistisch. Punkt aus. Und ein Mann in dieser Position muss das wissen. Er hätte zurück treten müssen. Wie ist das, darf man jetzt zu Schalke 04 FC AfD 04 sagen?

@fathalandslim, 15:16

"Er redet offensichtlich vom konventionellen Kraftwerken."

Unangemessene Interpretation. Er sprach von "Kraftwerken". Er könnte genauso gut Wasserkraftwerke gemeint haben.

15:17, Lyn

>>Nun. Europa kann seine Menschen ernähren.
Afrika offensichtlich nicht.<<

Was meinen Sie denn, wo das Kraftfutter für unsere Fleischfabriken herkommt?

>>Und anstatt zukünftig die Anzahl den gegebenen Möglichkeiten anzupassen, (in Wüsten wächst nun mal nichts) setzt Afrika sein ungebremstes Bevölkerungswachstum fort.<<

Behaupten Sie doch bitte nicht so einen Unsinn, der sich, wenn man "Fertilitätsrate Entwicklung Afrika" eingibt, mit ein, zwei Klicks widerlegen lässt.

Posten Sie eigentlich wider besseres Wissen, oder glauben Sie wirklich, was Sie schreiben?

na ja

Herr Tönnies hätte die Wahrheit etwas höflicher, und nicht so direkt aussprechen sollen, ansonst hat Er vollkommen recht. !!!
Dieses ganze Altruistengeschwätz treibt die normale arbeitende Bevölkerung nur noch mehr in die Arme der AfD.

15:19 von frosthorn

Toller Beitrag. Sie treffen den Nagel auf den Kopf.
Allerdings werden aber gleich die Relativierer kommen.

Tönnies Aussage ist dumm.

Ich würde mir wünschen, dass die Parteien genauso Aussagen von AFD "Politikern" diskutieren würden. Denn Tönnies ist Privatperson und Unternehmer, viel schwere wiegen da Aussagen von Bernd Höcke, von Storch, Gauland, und immer so weiter.....

@14:12 von Smoerebroed

"Ja war das wirklich so einen Wirbel wert diese banale Äußerung. Ich denke nicht. Zumal es in ungeschickten Worten gekleidet die Wahrheit war, mehr aber auch nicht."

Sie sollten vorsichtig sein mit solchen Äußerungen und beantspruchen Sie für sich bitte nicht die "Wahrheit".
Sowas könnte für Sie nach hinten losgehen.

15:33, rossundreiter

>>@fathalandslim, 15:16
"Er redet offensichtlich vom konventionellen Kraftwerken."

Unangemessene Interpretation. Er sprach von "Kraftwerken". Er könnte genauso gut Wasserkraftwerke gemeint haben.<<

Zwanzig Wasserkraftwerke jährlich?

Ich bitte Sie.

@14:09 von Witzlos18

"Eine Studie beweist, das Menschen ohne Licht abends und nachts eher dazu neigen sich anderweitig zu beschäftigen. Das ist auch sehr gut in der Nachkriegszeit zu erkennen oder an Tagen an denen Stromausfall war. Exakt nach neun bis zehn Monaten wurden mehr Babys geborgen. Das ist wissenschaftlich bewiesen."
Wissenschaft ist, wenn verschiedene Wirkzusammenhänge und Causalitäten untersucht und zu einer Bewertung finden. Simple Correlationen wie in dem von Ihnen genannten Fall können zwar innerhalb wissenschaftlicher Voraussetzungen untersucht werden und zu Ergebnissen führen. Daraus abzuleiten, dass weltweit bei Strommangel (sei es aus Mangel an Bereitstellung oder sonstigen Gründen) mehr Kinder gezeugt werden ist schlicht und einfach falsch.

15:34 von fathaland slim

Was meinen Sie denn, wo das Kraftfutter für unsere Fleischfabriken herkommt?
.
aus Afrika ?
mein lieber fathaland slim das kommt aus Südamerika/USA !
die können nicht mal sich selber ernähren
zugegeben durch unser Verhalten steigt der Maispreis - den die sich dann nicht mehr leisten können
und das mit dem Bevölkerungswachstum wenn 60 % der Menschen unter 20 sind .... ist auch ohne Erläuterung klar

@wolf2 / 14:19

"Afrikas größte Probleme sind die zu hohe Geburtenrate und die Abholzung von Wäldern."

... da liegen sie falsch! ... Und unterliegen dabei genau den selben Vorurteilen und kulturrassistichen Platitüden die Herr Tönnies sicher auch nur irgendwo aufgeschnappt, aber leider für sich nicht aufgearbeitet hat. ... Das was Sie da benennen sind gesellschaftliche und ökonomische Symptome von Herausforderungen ganz anderer Art, den sich afrikanische Länder gegenüber sehen. Die Gründe für diese Herausforderungen reichen dabei aus der Vergangenheit, insbesondere der europäischen Kolonialzeit bis hin in unsere jüngste Vergangenheit. ... Gerade diejenigen die die Augen davor verschließen, sind diejenigen die sich am wenigsten über Bevölkerungswachstum oder Abholzung beschweren sollten. Wer sich rassistisch äußert ist im Grunde Rassist - nicht automatisch Nazi! ... Rassist zu sein, kann man aber auch wieder verlernen. Der Anfang dazu liegt darin es sich einzugestehen!

@14:06 von Basche67

"Verstehe gar nicht warum sich Tönnies entschuldigt" - kann ja sein, daß sie das nicht verstehen. Dann erklären Sie aber bitte Mal, was "..würden aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren" mit dem Thema des Vortrags "Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel" zu tun hat.
Ich erkenne darin nur primitives, dummes Geschwätz sowie durch "wenn's dunkel ist" eine gewisse Verklemmheit.

@Nordkurve04

Ich stimme ihnen absolut zu.
Um auch noch auf den Kommentar aus den vorigen Chat an @European Son zu antworten und warum ich dort den FC Bayern erwähnt habe.... dort hat man auch H. Hoeneß sofort wieder ins Päsidium geholt. Der Verein hat die Kohle ganz klar über die Moral und die Vorbildfunktion gestellt. Genau wie es jetzt hier mit Tönnies passiert. Solche Leute geben schlechte Vorbilder ab. Es geht Ihnen nur um die Millionen.

@14:19 von wolf2

"Afrikas größte Probleme sind die zu hohe Geburtenrate und die Abholzung von Wäldern" - an Ihrer korrekten Aussage sieht man mal wieder, daß der Ton die Musik macht.

@Aleo / 14:21

"Er hat lediglich einen Umstand beschrieben, den wir in de reichen Industrieländern endlich begreifen müssen. Solange die Industriestaaten nicht ... "

... Ich denke eher nicht daß seine Äußerung überlegt war sondern unbewußt! Denn sonst hätte er das, was Sie meinen auch genau mit Ihren Worten sagen können! Stammtisch-Platitüden wirden dieses Anliegen sonst adabsurdum führen!

Wer in der Öffentlichkeit steht sollte dreimal überlegen, was er/sie mit Ihren Worten auslösen kann. Somit ist das was Tönnies gesagt hat nicht zu entschuldigen!

@dito

" [...]Wie waers mal damit, wenn jemand Anzeige erstattet und von einem Gericht klaeren laesst, ob die Aussage von Toennies strafrechtlich relevant ist oder nicht? Wenn sie es nicht ist, hat niemand das Recht, Herrn Toennies oeffentlich dermassen zu diffamieren. Wir leben immer noch in einem Rechtsstaat und die Entscheidung, ob jemand verurteilt wird, faellen immer noch Gerichte und nicht die Gesellschaft [...]

Herr Toennies hat auch nicht das Recht, alle Afrikaner in einem Aufwasch derartig zu diffamieren.

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