Kommentare

Daß Herr Tönnies eine

Daß Herr Tönnies eine rassistische Äußerung gemacht hat, darüber dürfte wohl kein Zweifel bestehen. 3 Monate Pause und dann weiter wie bisher ist meines Erachtens ein wenig dünne. Auch die "Ehrenrettung" eines Herrn Gniffke im heutigen Kommentar halte ich etwas daneben. Der Tagesschau Faktenfinder fragte ja selbst bereits: "Ist man Rassist wenn man rassistische Dinge sagt?" Und die Antwort war eindeutig ja.

Tönnies' Aussage ist sachlich

Tönnies' Aussage ist sachlich falsch, hat aber mit Rassismus nichts zu tun sondern mit absurden Vorstellungen über unser Wirtschaftssystem.

Diese Hysterie um Rassismus in diesem Fall ist einfach lächerlich, als hätte Tönnies sich einer angeblich höherwertigen Menschengruppe zugerechnet, einem auserwählten Volk oder ähnlichem.

Es wird Zeit

dass es in Deutschland einen Rasissmuss-Führerschein gibt und dazu jeder Deutsche einen Pflichtkurs besuchen muss bzw. ein Pflichtfach in den Kindergärten und Schulen eingeführt wird. Es muss endlich einen Bussgeldkatalog für das Aussprechen von bestimmten Worten per Gesetzt verabschiedet werden. Nur so lässt sich die Ausbreitung solchen schändlichen Gedankengutes verhindern.

Es fängt ja schon damit an, dass

es nur eine einzige menschliche Rasse gibt (Homo sapiens).

Kürzlich durfte ich mir auf Facebook sagen lassen, dass ich ja keine Ahnung hätte. So wie es bei Hunden Dackel, Pudel und Schäferhund gibt, gibt es bei Menschen die Afrikaner, Asiaten und Europäer.

Wenn ein Deutscher in China einwandert, seine deutsche Staatsbürgerschaft abgibt und einen chinesischen Pass erhält, dann wäre er immer noch kein Chinese, sondern ein Deutscher und das bliebe er auch sein Leben lang.

Genauso wäre es auch mit Flüchtlingen aus Afrika. Diese könnten niemals Deutsche werden, denn auch wenn sie einen deutschen Pass erhalten, bleiben sie immer Afrikaner.

Für mich ein schönes Beispiel für tief verwurzelten Rassismus.

Der Komentar von Gniffke ist eine totale Entgleisung

Seine Aussage, Rassismus gibt es nur beim "braunen Mob" versucht sich selbst und das gesamte deusche Bildungsbürgertum zu entlasten.Kann ein Großschlachter Tönnis keine rassistischen Einstellungen haben. Ein Mann wie Gniffke, der auch schon Leiter der tagesschau Redaktion war, hatte sich ja schon für seine Einstellung, die AfD nicht mehr als Rechtspopulismus, disqualifiziert. Jetzt auch noch die Mitte der Gesellschaft faktisch als nicht anfällig für rassistische Einstellungen zu bezeichnen, ist ein ungeheuerlicher Vorgang.

Interessantes Phänomen...

Immer wenn es um Rassismus geht, treten vornehmlich weiße Männer auf, die scheinbar Deutungshoheit besitzen und erklären uns diesen Begriff. Meiner Meinung nach kennen gerade weiße Männer den Begriff lediglich aus der Theorie und von den Erzählungen wirklich Betroffener. Ich bin ein weißer Mann - aber einer von denen, die bei Rassismus die Klappe halten. Ich bin mir nämlich bewusst, dass ich zu der gesellschaftlichen Gruppe der Austeiler gehöre und eben nicht zu der der Empfänger von Rassismus. Ich bin gegen Rassismus. Mein erster Schritt, meinem Protest Ausdruck zu verleihen ist, Rassismus nicht zu deuten - die Deutung von Rassismus den Betroffenen zu überlassen. Ich bin nicht Opfer hier. Ich kann höchstens noch mehr Opfer produzieren.

@09:40 Shuusui

Die Aussage ist natürlich - orientiert an den hier dankenswerterweise genannten Definitionen - rassistisch und diskriminierend. Ob Herr Tönnies insgesamt eine rassistische Grundhaltung hat, ist mit dieser einen Aussage nicht belegt. Da kann Herr Tönnies durch klare Statements zur Bewertung beitragen; 3 Monate abtauchen reicht da nicht.

@09:45 von Illusiontrust: Rasissmuss-Führerschein

"Es wird Zeit, dass es in Deutschland einen Rasissmuss-Führerschein gibt und dazu jeder Deutsche einen Pflichtkurs besuchen muss bzw. ein Pflichtfach in den Kindergärten und Schulen eingeführt wird."

Rassismus ist anerzogen. Kleine Kinder kennen keinen Rassismus.

Bei Jugendlichen und bei viele Erwachsenen wäre das aber sicher einer Überlegung wert.

Sehr schön passt zum Thema dieser kleine Film mit einem 4-Jährigen über Ausländer im Kindergarten.

"https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/vierjaehriger-antwortet-zur-fluechtlingsdebatte-sind-da-auch-auslaender-nein-da-sind-kinder/12195148.html"

Die Unfähigkeit, sie eigenen Unzulänglichkeiten zu bewerten

Immer wenn Vertreter einer Kultur auf eine andere trafen, verglichen sie deren Verhaltensnormen mit den eigenen. Und immer bewerteten sie die eigenen Normen höher als die der anderen. Waren die Neulinge in der Lage, die anderen zu unterwerfen, taten sie dies mit der Rechtfertigung, sie seien höherwertiger und hätten ein Recht dazu.

So ist es auch in jedem Einzelfall.

Rassenwahn

Mensch sein ist nur für Rassisten ein notwendiges Privileg von Geburt an. Für Menschen ist Menschsein eine Möglichkeit, die nur durch menschliches Verhalten erreicht werden kann.

Das Schlimme an Rassismus...

ist ja nicht nur, dass er Menschen in grundverschiedene Gruppen einteilt, sondern dass er auch so tut, als seien innerhalb dieser Gruppe alle gleich bzw. das auch verlangt.

Deswegen ertragen ja auch Rassisten keine Art von individuellen Lebensentwürfen oder sonstige Eigenheiten. Da ist Homogenität angesagt. Und dann betrifft das immer sehr bald auch diejenigen, die zuerst glauben, dass sie als Angehörige der jeweiligen "Herrenrasse" gar nichts zu befürchten hätten. Das Ausmass der erzwungenen Gleichschaltung wie im Dritten Reich geht vielen dann erst auf, wenn es zu spät ist.

Letztlich sollte jeder sich im Klaren darüber sein, dass der Einzelne dem Staat (und auch dem Mob) gegenüber immer eine winzige Minderheit ist. Das Beharren auf den Schutz von Minderheiten und kultureller Vielfalt ist letztlich Selbstschutz. Man muss gar kein Altruist sein, um darauf zu beharren.

@Shuusui, 9:40

"Tönnies' Aussage ist sachlich falsch, hat aber mit Rassismus nichts zu tun sondern mit absurden Vorstellungen über unser Wirtschaftssystem.

Diese Hysterie um Rassismus in diesem Fall ist einfach lächerlich, als hätte Tönnies sich einer angeblich höherwertigen Menschengruppe zugerechnet, einem auserwählten Volk oder ähnlichem."

Neutral gegenüber Menschen aus Afrika ist doch aber nicht, was Herr Tönnies sagt. Ich höre daraus implizit schon ein gewisses "die sind so dämlich, wir, die wir es besser wissen und können, müssen denen mal helfen".
Damit macht er genau das, was sie bestreiten: er schafft einen Gegensatz zwischen besseren und schlechteren Menschen und erhöht sich selbst als Teil der besseren Seite.

Mit diesem "Urteil" vom Ehrenrat bin ich nicht einverstanden

Es tut mir leid aber ich bin mit dem "Urteil" von diesem Ehrenrat absolut nicht einverstanden, weil das was Tönnis gemacht hat genau dieser institutionelle Rassismus war. Er hat die Afrikaner herabgewuerdigt, es war klare Verleumdung und ueble Nachrede.

Er hat Dinge ueber die Afrikaner verbreitet die so ueberhaupt nicht stimmen. Zum Beispiel gerade in Sachen Klimaschutz. Denn da tut Afrika eine Menge. Und auch das Bundesministerium fuer Bildung und Forschung unterstuetzt Afrika bei der Bekämpfung des Klimwandels und da läuft schon eine ganze Menge.

Und das Tönnis sein Amt nur drei Monate ruhen lassen muss um dann sein Amt wieder aufzunehmen, geht gar nicht. Sogar die Fans von Schalke sind stinksauer. Dazu mal bei web.de nachlesen.

@Illusiontrust, 9:45

"Es wird Zeit

dass es in Deutschland einen Rasissmuss-Führerschein gibt und dazu jeder Deutsche einen Pflichtkurs besuchen muss bzw. ein Pflichtfach in den Kindergärten und Schulen eingeführt wird. Es muss endlich einen Bussgeldkatalog für das Aussprechen von bestimmten Worten per Gesetzt verabschiedet werden. Nur so lässt sich die Ausbreitung solchen schändlichen Gedankengutes verhindern."

Nennen Sie mich Spaßverderber. Nur finde ich die Frage und Problematik hinter der Debatte um diese Äußerungen viel zu ernst, um sie ins Lächerliche zu ziehen.
Manchmal sollen solche Reaktionen wie Ihre ja darauf fußen, dass Menschen eine Problematik einfach nicht sehen (können) oder aber letztlich schon sehen, nur nicht gut aushalten oder ertragen können. Ob da wohl etwas dran ist?

Faschismen

Naja, sachlich mag es ja korrekt sein Ethnie statt Rasse zu sagen, aber die Gesinnung wird sich deshalb nicht ändern, wie so oft, wenn man sich an zu sehr den Wörtern orientiert.

Das Problem ist doch eher, die 'anderen' als minderwertig anzusehen und die eigene Gruppe als wertvoller und deshalb berechtigt zu allerlei Dingen wie Bekehrung, Unterdrückung, Versklavung oder Vertreibung. Oder Ermordung.

Dieses Phänomen nennt man Faschismus; der kann sich an Rasse/Ethnie, Religion, Nationalität, Geschlecht/sexueller Orientierung oder ganz trivial am Fußballverein festmachen.

'Mir san mir und die anderen nix wert.'

Ursache sind regelmäßig Minderwertigkeitsgefühle und schlechte Einflüsse/Hetze, die mit übersteigertem Gruppenerlebnissen kompensiert werden sollen.

Alles gut untersucht in den 20ern von Wilhelm Reich, 'Massenpsycholgie des Faschismus'.

Was ist Rassismus?

Die große Mehrheit der Menschen auf der Welt wird sich irgendwann mal abfällig über die Einwohner eines anderen Landes oder die Mitglieder eines anderen Stammes geäußert haben. Wenn das schon als Rassismus gilt, dann sind Antirassisten eine ganz kleine Minderheit.

Der Herr Tonnies, als

Der Herr Tonnies, als Wirtschaftsbonze, scheint sehr schlecht informiert zu sein, was die Abholzung von tropishen Bäumen betrifft. Der " Afrikaner" ist der letzte, der mit der Abholzung und der damit verbundenen Umweltschäden zutun hat, sondern es sind die Europäer, wie Herr Tonnies, die zeit Jahrhunderten die Abholzung und Export alle tropischen Edelholzern nach Europa massiv antreiben.

Tönnies hat sich politisch ....

... unkorrekt über den in Afrika fehlenden Sinn für Umweltschutz und die Reproduktionsrate geäußert.
.
Was das mit Rassismus zu tun hat? Gar nix.

@illusionstrust

zitat:

Es muss endlich einen Bussgeldkatalog für das Aussprechen von bestimmten Worten per Gesetzt verabschiedet werden. Nur so lässt sich die Ausbreitung solchen schändlichen Gedankengutes verhindern.

____________________________________

Genau so was hatten wir vor ca. 80 Jahren, Willkommen im Faschismus! *Kopfschüttel*

@ PeterFinger (09:53): stimmt - auch ich distanziere mich

hi PeterFinger

stimmt in der Tat und ich stimme Gniffke ebenfalls NICHT zu, sondern distanziere mich von Gniffkes Kommentar. Was Gniffke hier behauptet, geht mir zur weit und er verharmlost diesen Rassismus von Tönnis! Und damit hat sich Gniffke - den ich bislang fuer anständig hielt - wirklich selbst disqualifiziert. Ich bin auch enttäuscht ueber diesen Kommentar von Gniffke.

Zumal sich Afrika sehr anstrengt beim Klimaschutz. Und was Tönnis gesagt hat, dass Afrikaner aufhören sollen, im Dunkeln Kinder zu produzieren, ist eine Schweinerei sondergleichen. Auch die Afrikaner haben genauso das Recht, Kinder zu haben wie alle anderen Menschen auch. Kinder zu haben, ist eigentlich das größte Glueck fuer Eltern. Denn ohne Kinder wuerde die Menschheit vergreisen.

Hysterie?

Ich bin Baujahr 60. Ich bin mit dem Sarotti-Mohr, Mohrenköpfen, Negerküssen und Pipi Langstrumpfs Vater Efraim, dem Negerkönig in der Südsee, groß geworden. Was in den 70ern noch völlig normal zu sein schien, wird heute verteufelt. Zeitlicher Kontext wird ausgeblendet und Rassismusbekämpfung zum reinen Selbstzweck.

Rassismus ist eine üble Form der Vorverurteilung von Menschen, aber nicht jede schlecht formulierte Aussage ist rassistisch gemeint. Jemanden auf so einen Fehler hinzuweisen, halte ich für legitim. Aber wenn Rassismusvorwürfe zum Selbstweck selbsternannter Ethikhüter mutieren, riecht es eher nach Bevormundung und "Schariapolizei".

Die Säuberung von Kritikern aus dem Mainstream-Eliten

Es war eine unsachliche Bemerkung zu einem faktisch richtigem Thema.
Er hat eine Wortwahl gebraucht, die dem political correctness zugegen läuft, aber definitiv ein Problem beschreibt welches real besteht ( schlechte wirtschaftliche Lage mit Bevölkerungsexplosion).

Zum p.c. kann man nur sagen, was ein Tiefenpsychologe aus dem Frauenhofer Institut bemerkte:
Narzisten bedienen sich oft des P.C., weil sie keine eigenen Werte haben und infolge dessen, sie auch mit den moralischen Werten nicht mehr sondiert umgehen können. Eine Anwendung in schwarz/weiß ist die Folge und es kommt zu einer übersteigerten Wichtigkeit von einzelnen Worten. Die Faktenlage dahinter gerät damit oft aus dem Fokus und wird nicht thematisiert.

So sehe ich das hier auch. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der eigentlichen Problematik in Afrika wird hier negiert und die Ansprache darauf als rassistisch gewertet.
Die Wortwahl war allenfalls ungeschickt, aber nicht rassistisch.

...zumindest Chauvinismus

Es kommt auch auf den Tonfall an.

Sehr viele Menschen sind der Meinung, auch ich, dass die Erde zuviele Kostgänger hat. Dass wir das Problem einfach in den Griff bekommen müssen. Ich erinnere mich an die Formulierung einer bekannten Deutschen, "...der Schwarze schnackselt gern." Das war eindeutig chauvinistisch, aber rassistisch?

Zumindest steckt eine gewisse Verachtung für die Selbstbeherrschung anderer hinter solchen Formulierungen.

Rassismus wars vielleicht nicht direkt....

..... da kann man vielleicht noch verschiedener Auffassung sein, aber Leute die dermaßen in der Öffentlichkeit stehen die, zumindest in Ausübung des Jobs, sogar eine Fangemeinde haben, sollten solche den Rassismus schürende Bemerkungen unterlassen. Wenn sie das nicht können sind sie in der Position fehlbesetzt! Aber da wird wieder beschönigt, weil das goldene Lamm Fussball wieder eine Schramme abbekäme. Wobei hier bei den Funktionären sowieso allerhand Sumpf unterwegs ist.
Ich möchte mal den Herrn Tönnies nicht so dumm hinstellen, daß er nicht wüßte was er sagt und sich auch seines Postens durchaus bewusst wäre. Dann nämlich hat er seine Meinung sicherlich in seinen Augen noch sehr vorsichtig ausgedrückt und das wiederum würde Ihn zum Rassisten machen. Aber wahrscheinlich kann man das von einem Fussballfunktinär ohnehin nicht verlangen. Und dann würde eine hoffentlich unbezahlte Auszeit vielleicht als lehrreich ausreichen.

Rassismus ist heute primär ein Vorwurf

Das Wort "Rasse" hatte durch die Geschichte ganz verschiedene Bedeutungen (bis heute gibt es in Lateinamerika den Día de la Raza, Tag der Rasse, auch Kolumbustag genannt). Es ist wohl immer vebunden mit Zugehörigkeit und Abgrenzung. Es verleitet wie so manches anderes zu Pauschalurteilen, die eben auf wahrgenommene und auch bloss eingebildete Unteschiede zurückzuführen sind. Heute wird Rassismus eigentlich nur noch in der Form des Vorwurfs verwendet (mit dem Ziel der gesellschaftlichen Ausgrenzung). Offenbar glauben viele, dass sich alles, was sie damit verbindet, ausmerzen lässt. Sie sind nach meiner Überzeugung auf dem Holzweg - es sind die negativen Pauschalurteile (welcher Art auch immer), die man bekämpfen sollte.

Rassismus sollte nicht sein...

leider zeigt die menschliche Geschichte, dass er bis heute dazu gehört - wieso eigentlich ?

Was ist Rassismus? Eben alles

Was ist Rassismus?
Eben alles was sich gegen den derzeitigen Fremdenhype unserer momentanen Meinungsdiktatoren aus Medien, Grünen und all den anderen Estableshmentbekämpfer wendet.

09:40 von Shuusui

"Diese Hysterie um Rassismus in diesem Fall ist einfach lächerlich, als hätte Tönnies sich einer angeblich höherwertigen Menschengruppe zugerechnet"

Ja, durch seine Worte hat er sich einer angeblich höherwertigen Menschengruppe zugerechnet.

@ 10:34 von Horst49 akademische Fokussierung auf Begriffe

Das ist allerdings richtig. Denn manche können sich hervorragend ausdrücken und die schlimmsten Vermutungen und Beurteilungen in einem vor Rassismus nur so strotzendem Satz unterbringen, und andere tapsen mit 3 falsch gewählten Worten in die Falle, über die sich der politische Gegner sehr freuen wird.

Unveränderliches Feindblid

Ein hier etwas zu kurz gekommenes Merkmal von Rassismus ist, daß er ein unveränderliches Feindbild liefert. Das tatsächliche Verhalten der jeweiligen Gruppe kann dieses Feindbild nicht aufheben. Entweder werden nur selektiv negative Verhaltensweisen von einzelnen Mitgliedern der Gruppe herausgegriffen und weiterverbreitet oder bei Bedarf erfunden (Portale wie PI-News machen v.a. dies) oder sie werden böswillig interpretiert. Klassische Beispiel dafür ist einmal mehr der klassische Antisemitismus: Juden waren ja in Deutschland ab dem 19. Jahrhundert bestens integriert. Die Antisemiten haben diese Integration dann kurzerhand zu Infiltration umgedeutet. Das heutige rechte Narrativ vom "Bevölkerungsaustausch" läuft ebenfalls darauf hinaus.

Rassismus gibt es überall

Auch in Afrika und in Südostasien gibt es Rassismus und zwar gegen Weiße!
Doch das darf man ja nicht sagen, denn das ist ja angeblich eine rassistische Äußerung!

09:45 von Illusiontrust

"Es wird Zeit
dass es in Deutschland einen Rasissmuss-Führerschein gibt und dazu jeder Deutsche einen Pflichtkurs besuchen muss bzw. ein Pflichtfach in den Kindergärten und Schulen eingeführt wird. Es muss endlich einen Bussgeldkatalog für das Aussprechen von bestimmten Worten per Gesetzt verabschiedet werden. Nur so lässt sich die Ausbreitung solchen schändlichen Gedankengutes verhindern."

Ihr Zynismus soll offensichtlich den Rassismus rechtfertigen und stärken.

Durch bewusste Verfälschung rassistischen Denkens - man spreche bestimmte Wörter aus -, soll offenbar das rassistische Denken selber weiterwuchern dürfen.

@dermulla

"Daß Herr Tönnies eine rassistische Äußerung gemacht hat, darüber dürfte wohl kein Zweifel bestehen."

Doch, daran besteht durchaus Zweifel. Ich halte die Aussage für geschmacklos, aber nicht für rassistisch.

Zumal er auf der sachlichen Ebene vielleicht auch recht hat: Wenn es den Menschen in Afrika besser geht, bekommen sie weniger Kinder.

Nichts anderes, nur eben mit einer Stammtischwortwahl, hat er doch gesagt, oder?

... ist systemerhaltend,

weil Menschen als billige Arbeitskräfte missbraucht werden!

Rassismus

...ist,wenn man die eigene Menschenrasse über eine andere stellt und somit sich das Recht vorbehält diese zu bekämpfen und zu unterdrücken.
Es ist kein Rassismus,wenn man eine bestimmte Religion kritisiert oder dagegen ist,das andere Kulturkreise den eigenen verdrängen.
Es ist auch kein Rassismus,wenn man unbequeme und nicht genehme Wahrheiten ausspricht

10:35 von sasch

"Ich bin mit dem Sarotti-Mohr, Mohrenköpfen, Negerküssen und Pipi Langstrumpfs Vater Efraim, dem Negerkönig in der Südsee, groß geworden. Was in den 70ern noch völlig normal zu sein schien, wird heute verteufelt. "

Ich ebenso. Dennoch ist es eben so, daß jemand in einer exponierten Position zuerst nachdenken sollte, bevor er geistigen Dünnschiss von sich gibt. Herr Tönnies mag kein bewußter Rassist sein aber auch der sogenannte Alltagsrassismus ist Rassismus. Wer sich davon lösen möchte muß sich immer wieder hinterfragen und an sich arbeiten. 3 Monate abtauchen um Gras über die Sache wachsen zu lassen reicht da ganz gewiss nicht.
Und wer sich nicht hinterfragt und nicht an sich arbeitet muß sich eben den Rassismusvorwurf bei entsprechenden Äußerungen gefallen lassen.

Was ist eigentlich Rassismus?

Nachdem es im Tagesspiegel nicht geklappt hat, was mich sehr wunderte, versuche ich es hier:

Was ist an den Aussagen des Herrn Tönnies Rassismus???

Bitte um eine klare Erklärung.
Vielen Dank im voraus.

Für mich wird diese Diskussionen immer mehr zur Hysterie, wie beim Klima, oder die Bilder des Malers Nolte in Frau Merkels Büro oder die Aussagen von Dortmunds Dickel und Owomoyela etc.
Man darf - wie mir scheint- nur die richtige Meinung haben, ansonsten erfährt man einen Scheißsturm (Shitstorm). Im Forum des Tagesspiegels wird die Entlassung Tönnies gefordert.

Warum?

Weil jemand seine Meinung gesagt hat!

Das ist also Meinungsfreiheit!

PS. Vielleicht liegt es am Wetter, ach nein, es heißt ja Klimasommer, dass medial ein Kanichenpups zu einem Kanonenschlag geschrieben wird.

PS. Ich weiß, was Rassismus ist- die Aussage des Herrn Tönnies ist es mit Sicherheit nicht. Oder ist die Wahrheit Rassismus? Dann gute Nacht Deutschland.

Man kann doch nicht die Augen davor verschließen, daß es überall und in allem auf der Welt Unterschiede gibt. Dies zu verleugnen, halte ich doch für sehr problematisch und unrealistisch. Die Vielfalt mögen die einen begrüßen, andere reiben sich daran auf.
Wenn das nicht so wäre, bliebe nur noch Halma-Spielen übrig. Aber auch da gibt es Gewinner und Verlierer.
Der Gegensatz ist das Interessante. Kulturen bilden sich aus einem Wettstreit. Jede Kultur hat seine sich herausgebildete Basis. Ohne die wird die Menschheit beliebig und langweilig. Welche "Werte" gelten dann? Nur Essen, Spiel und Spaß etc. Der Mensch hat mehr verdient, sich zu mehr entwickelt gegenüber anderen Lebewesen.

ein politisch korrektes Auftreten....

und ein entsprechender Ton sollte Standardrepertoire nicht nur der Eliten sondern jedes ordentlichen Staatsbürgers sein der sich in der Öffentlichkeit äußern will

Mal so, mal so, und ein andermal so

Als 1945 die Vertriebenen und Flüchtlinge aus den Pommern und ehem. Deutschen Ländern in die von den Alliierten verwalteten Zonen eingegliedert wurden, kannte man das Wort Rassismus nicht. Hätte es das damals schon gegeben, wären alleine die Qualen deren Kinder, die noch heute nachhallen, weit größer gewesen.
"Rassismus" ist ein flächendeckendes Pseudonym mit tiefem seelischen Verletzungspotential. "Rassismus", "Nazideutsch", "Mißbrauch" u.a. sind bestens zum Schlagen geeignete Wörter geworden, es sind in der Medienlandschaft regelrechte SCHLAGWÖRTER.

Mundtot, lustlos, gleichgültig, scheitern, schuldzuweisen

Sarrazin beschreibt solche Versuche der Überhysteroniker als Tugendterror.

Man bevormundet Menschen und schreibt ihnen die Wortwahl fast vor. Es wird das Thema dahinter ( Probleme in Afrika ) gar nicht hinreichend thematisiert. Die Lösung der Probleme rückt so in die Ferne, weil man befürchten muss, dass allein die richtige Analyse der Probleme schon als anrüchig gelten könnte; man traut sich nicht mehr, diese zu thematisieren; folglich bleiben die Lösungsansätze aus. Einzig wenige Ideologen, die sich auf der "richtigen" moralischen Seite einordnen, bestreiten das Thema dann allein, ohne die wichtigen Kritiker, die erst eine weitgehende Sondierung der Probleme möglich machen würden.
Die Probleme werden entweder negiert oder die Lösung derselbigen nur einer Gruppe zugebilligt.

Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, kommt die Wahrheit ans Licht.
Schuld sollen dann die anderen sein, nicht die eigenen Reihen.

Das Narrativ ist so einfach zu durchschauen, aber immer gleich.

Dass die Äußerungen von Tönnies ungeschickt waren

in Zeiten der pc ist unbestritten. Aber klar, dass dann wieder die ganz große Rassismuskeule ausgepackt wird. Irgendwas stimmt nicht, wenn Heerscharen Sittenwächter nur darauf warten, wieder mal die Keule schwingen zu können - ohne die Aussagen verteidigen zu wollen. Man sollte vielleicht mal Gerald Asamoah fragen, ob er Tönnies als Rassisten sieht.

Wenn ich gegen illegarer Einwanderer bin

Wenn ich gegen illegale Einwanderer bin bin ich dan ein Racist?

Das Erkennen von Mustern ...

Zitat: "Ein typisches Beispiel sind Untersuchungen, wonach Menschen mit ausländisch-klingenden Namen bei gleicher Qualifikation deutlich mehr Absagen auf Bewerbungen erhalten."

Das ist genau damit zu erklären, dass Arbeitgeber mit bestimmten Personengruppen bereits reichhaltig statistisch auswertbare Erfahrungswerte haben und somit diese statistisch signifikanten Verhaltensmuster und Erfahrungswerte in ihren Entscheidungsprozess mit einfließen lassen.

"Zumal sich Afrika sehr

"Zumal sich Afrika sehr anstrengt beim Klimaschutz. "
Wie und wo? Von 1990 bis 2010 ging die Waldflaeche Afrikas un 676.000 Hektar zurueck?

Rassismus und Wissenschaft

Afrikaner sind im Mittel weniger intelligent (bei IQ Tests) als Europäer.
Rassismus?
Nein, das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen. Englische Wikipedia zu intelligence oder 'Intelligence Knowns and Unknown, Neisser, 1996, American Psychologist' der Standardartikel.

In der Wissenschaft geht es fast nur noch darum warum das so ist, nicht darum dass es (momentan, Jahrzehnte..) so ist. Vermutet wird Tests sind einseitig, Kultur, Ernährung, Einkommen, Bildungssystem...
Der Unterschied ist nicht klein, über 30 IQ Punkte, > 2 Standardabweichungen (Std.) , schlechter in Subsahara als der Durchschnitt. Sehr schwer zu ändern, wie sich bei Afroamerikanern in USA zeigt ( Mittel fast 1 Std. schlechter).
Fast niemand ist gewillt dem auf den Grund zu gehen, die Debatte ist vergiftet mit Vorwürfen des weißen (Mann) Zentrismus und Rassismus.
Nord-Ost Asiaten sind bei IQ-Tests 8 Punkte besser als Europäer und weiße Amerikaner. Auch Nordkoreaner. Dagegen gibt es keinen Rassismusvorwurf.

Die Säuberung von Kritikern und soweiter

Selbst in dieses Forum werden Texten gewehrt. Also stimme ich Sie zu.

@ 10:28 Gelenke-Dem-DE

Wie kommen Sie darauf, dass "die große Mehrheit der menschen... sich irgendwann mal abfällig über die Einwohner eines anderen Landes... geäußert haben" soll? Ich halte die Gruppe der "Antirassisten" immer noch für die größere Gruppe. Aber es fehlt in letzter Zeit auffallend vielen Menschen die Sensibilität für rassistische und diskriminierende Sprache; in meinen Augen hat das auch mit der Anonymität des Netzes zu tun, wo man vieles ungefilterer und aggressiver posten kann als wenn man es einem Menschen als direktes Gegenüber ins Gesicht sagen müsste.

Rassismus-Führerschein

Genau, und falls das nicht hilft, in ein sozialistisches Umerziehungslager.
Und denunzieren muss sich auch wieder lohnen.
Herr Tönnies hat leider sehr plump ausgeprochen was er denkt, glaube nicht das er rassistisch ist. Und steht dafür gerade. Gut gemacht.

Meine Güte........

........der Tönnies hat "jehova" gesagt.

Da gehen in den Geschäften ja bald die Goldwaagen aus, auf denen alles und jedes extrem gewogen wird.

Der hat sich im Ton möglicherweise vergriffen- na und?
Hat das keiner der Schreiber hier jemals gemacht? Das bezweifle ich ganz gewaltig. Sachlich liegt er bei ungeeigneter Wortwahl nicht total falsch. Da lässt sichs trefflich darob streiten.

Gilt der Spruch "Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein" hier nicht mehr?

Bitte um Vergebung, aber da fangen doch einige ernsthaft an zu spinnen! Sich mit so einer Kleinigkeit abzugeben....unglaublich!

10:12 von R.Sauer

"Mensch sein ist nur für Rassisten ein notwendiges Privileg von Geburt an."

Verstehe ich das richtig, dass Sie unser Grundgesetz also als rassistisch ansehen?

Denn genau das vertritt unser Grundgesetz:
dass der Mensch als Mensch - ohne Vorbedingung - Menschenrechte besitzt.

"Für Menschen ist Menschsein eine Möglichkeit, die nur durch menschliches Verhalten erreicht werden kann."

Eine ziemlich perfide Anschauung.

Und noch perfider ist, dass Sie den Begriff "Rassismus" dazu missbrauchen, dass ein Mensch erst dann Würde besitzt, wenn er ein "bestimmtes Verhalten" aufzeigt:

denn das hat mit Rasse oder Rassismus gar nichts zu tun.

Ihre Umdefinition soll offenbar bewirken, dass man bestimmten Menschen das Menschsein absprechen darf bzw. sie nicht als Menschen behandeln muss.
Dazu gehören offenbar für Sie die Gründer des Grundgesetzes.

Rassismus ist kein rein deutsches Problem

Wenn wir anfangen darüber nachzudenken, Andersdenkende umzuschulen, dann sind wir genau da, wo wir niemals wieder hindürfen! Dann bilden sich nämlich Menschen ein, etwas Besseres zu sein und das Recht zu haben, ihre Meinung anderen anzuerziehen. Das ist leider Rassismus in Reinform. Rassismus ist ein weltweites Problem. Haben denn schon vergessen, dass es ca. 1 Mio Tote beim Kampf zwischen Hutus und Tutsis in Afrika zu beklagen gab? Hindus gegen Moslems, Moslems gegen Juden, Serben gegen Moslems, Rassismus in Frankreich, Spanien, Italien, USA, Russland... das macht die Sache nicht besser, aber wir sollten damit aufhören, Rassisten nur als weiße, kahlrasierte mit Springerstiefeln zu sehen. Rassismus gibt es auch in Afrika u. dem Rest der Welt. Wir müssen das Grundverständnis aufbauen und stärken, dass es eben keine wie auch immer geartete, erhabene Rasse gibt, die quasi von einer höheren Macht gegeben, andere beherrschen oder auslöschen darf.

"Tönnies hatte beim Tag des Handwerks in Paderborn in der Vorwoche Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren", sagte Tönnies. Vorzuwerfen sei ihm daher (...)"

Das wirklich Schlimme ist nicht, dass Tönnies offen ausspricht was er denkt (da ist er eigentlich nur ehrlich), sondern die Tatsache, DASS er überhaupt so denkt (und viele andere ganz offensichtlich auch).

Stellt sich jetzt natürlich die Frage, woran das liegt.

@ MikLondon um 10:01

Sie schrieben:
"Interessantes Phänomen...

Immer wenn es um Rassismus geht, treten vornehmlich weiße Männer auf, die scheinbar Deutungshoheit besitzen und erklären uns diesen Begriff. Meiner Meinung nach kennen gerade weiße Männer den Begriff lediglich aus der Theorie und von den Erzählungen wirklich Betroffener. Ich bin ein weißer Mann - aber einer von denen, die bei Rassismus die Klappe halten. Ich bin mir nämlich bewusst, dass ich zu der gesellschaftlichen Gruppe der Austeiler gehöre und eben nicht zu der der Empfänger von Rassismus. Ich bin gegen Rassismus. Mein erster Schritt, meinem Protest Ausdruck zu verleihen ist, Rassismus nicht zu deuten - die Deutung von Rassismus den Betroffenen zu überlassen. Ich bin nicht Opfer hier. Ich kann höchstens noch mehr Opfer produzieren."
Interessant ist, dass Sie sich eben NICHT zurückhalten, sondern Ihre Meinung sehr wohl offenbaren.
Interessant ist auch, dass für Sie nur Weiße zu Rassismus fähig sind. Das hört sich für mich rassistisch an.

Was der Tönnies gesagt hat,

Was der Tönnies gesagt hat, ist rassistisch. Wie eine öffentliche wirksame Person so was sagen kann, das geht nur mit einer rassistischen Einstellung. Da können die Leute jetzt noch so viel relativieren. Die Tonlage hat sich im Vergleich zu den siebzigern verändert. Heute ein Schimpfwort zu sagen, war damals in den 70er sicherlich noch mit lauteren (angenehmeren) Motiven verbunden, heute hasst doch jeder jeden, der nicht für seine Position ist. Und das färbt auch auf die Worte ab, für die wir nun mal sensibilisiert sind.

Was Tönnies gesagt hat offenbarte übrigens nicht mal eine Lösung oder so, es war dummes rassistisches Verspotten.

09:39 von dermulla

Daß Herr Tönnies eine rassistische Äußerung gemacht hat, darüber dürfte wohl kein Zweifel bestehen.
.
kein Zweifel ??
was darf man dann in unserer Gesellschaft überhaupt noch sagen

09:48 von GeMe

Für mich ein schönes Beispiel für tief verwurzelten Rassismus.
.
schönes Beispiel
zeigt es doch dass dieser "Rassismus" in jedem Menschen zu stecken scheint
vielleicht sollte man das dann ganz einfach relativieren
und versuchen zu akzeptieren als Teil des Menschen

Wir sind alle Kannibalen

Es gibt ca 1300 ethnische Gruppen auf der Welt. Den Begriff der „Rasse“ haben vor allem die Nazis eingeführt. Was daraus geworden ist wissen wir alle.
Bereits Montaigne, einen der Begründer der abendländischen Moderne hat sich so geäußert:“ Jeder nennt das Barbarei, was bei ihm nicht gebräuchlich ist.“ Claude Levi-Strauss, der wohl bedeutendste Ethnologe des 20. Jahrhunderts, erinnert uns daran, dass zwischen den sogen. komplexen Gesellschaften und denen, die zu Unrecht als primitiv oder archaisch gelten, kein großer Unterschied besteht. Ich empfehle sein Buch „Wir sind alle Kannibalen“.

Wenn Hass und Hetze zur Tat wird, ist es Terror

Harmlose Äußerung im Verhältnis zur Äußerung der Antifa die in einem Bekennerschreiben folgendes schrieb:

"Wo Denunziation und Veröffentlichungen nicht mehr ausreichend sind, braucht es mehr Menschen, welche sich mit Gewalt und Zerstörung gegen die AfD und die faschistischen Kräfte in der Gesellschaft zur Wehr setzen.“

Könnte man das bitte auch in der Tagesschau thematisieren? Diese Aussagen beunruhigen mich viel mehr, als die im Verhältnis dazu gesetzte Äußerung von Tönnis.

Der tätliche Anschlag auf ein Restaurant eines AfD-Politikers, bleibt hier unerwähnt, obwohl diese Tat bei Weitem an Hass und Hetze kaum zu überbieten ist.

Das ist hier doch alles eine Sache der Seite, auf der gestanden wird.
Mit gleichen Maßstäben wird hier nicht gearbeitet, wie ich es ganz klar sehe.

Ansonsten hätte man etwas gegen diesen Hass zum Ausdruck bringen müssen, wenn schon eine Aussage eines Herrn wichtig ist, der dem Fußball angehört.

Man blendet Ungelegenes einfach aus.

Tönnies Aussage mit Sicherheit kein Rassismus!

Zunächst einmal wurde zutreffend erkannt, dass es Afrika hilft, wenn wir dort jährlich mehrere Kraftwerke bauen. Einmal von den Arbeitsplätzen abgesehen schafft das auch Energiesicherheit und damit Komfort, den wir hier für selbstverständlich halten, der so in Afrika aber nicht gegeben ist.
Ebenso ist es jedenfalls für Deutschland statistisch nachgewiesen, dass Stromausfälle 9 Monate später zu einer Geburtenzunahme führen. Ob das in Afrika auch so ist weiß ich nicht. Warum das in Afrika anders sein soll als hier beantwortet niemand der Kritiker von Tönnies.
Der Rassismusvorwurf ist damit gelinde gesagt "Unsinn".
Die Äußerung war lediglich unangebracht. Zwar müssen die Geburtenraten weltweit runter; schon aus Klimaschutzgründen, indes ist dies nicht über die Energiesicherheit, sondern Rentenversicherungssysteme zu lösen. Das sollte auch Herr Tönnies wissen.

"lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren","

Die Ausdrucksweise ist... hört sich an, wie einer dieser berümt-berüchtigten Fußballersprüche an.

Aber Recht hat er.
Rente selbst zu erwirtschaften, statt auf Versorgung durch Kinder zu hoffen ist der bessere Weg.

Kam nicht letztens noch ein Bericht, in dem eine Frau in Afrika beklagte, dass keins ihrer 6 Kinder Arbeit habe und dass sie ihnen auch immer noch helfen muss?

*

Ps. Dasselbe wird auch der "bildungsfernen Schicht auf H4" vorgeworfen. " Die machen nur Kinder."
Ob das Rassismus ist?
Vorurteil: ja. Vor allem Armen gegenüber.
Aber Rassismus?

@yolo um 10:35Uhr

Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Herr Tönnies muß mit seinen dummen Vorstellungen leben, wenn das wirklich seine Vorstellungen sind. Leider hat sich die "political correctness" inzwischen zumindest in einem großen Teil der deutschen Medien in eine "Gesinnungsschnüffelei" verwandelt, aber gleichzeitig wird das Lied der Meinungsfreiheit gesungen. Bemerkenswert ist nur, daß auch von den Kritikern keine Aussagen zu den Gründen des Bevölkerungswachstums kommen!

Rassismus, der nie

Rassismus, der nie thematisiert wird:

-Muslimische Männer haben keine Probleme damit eine Beziehung mit nicht-muslimischen Frauen/Mädchen aufzubauen. Aber umgekehrt lässt sich das nur sehr sehr selten beobachten. Die Partnerwahl bei muslimischen Frauen/Mädchen ist sehr selektiv und ist abhängig von Religion und Herkunft.

-Hier in Deutschland wird immer davon geredet "dass Wir Afrika helfen müssen!" ... "dass wir die Probleme in Afrika lösen müssen, weil wir wieder angeblich dran Schuld sind" Ist das nicht auch Rassismus? Das unterstellt den Afrikanern, dass sie gar nicht in der Lage sind ihr eigenes Leben zu gestalten (auch Probleme zu erzeugen) oder sich selbst zu helfen.

Hätte ich eine Firma, dann würde ich auch den Migrant mit gleicher Qualifikation gegenüber den Deutschen ablehnen, weil es viel wahrscheinlicher ist, dass ich den Deutschen in der Firma halten kann. Ein Migrant hat ja nun einmal sein Land verlassen hat, um etwas besseres zu finden. Auf ihn ist weniger Verlass.

Da war gar nichts

Da war gar nichts rassistisch.
Er hat lediglich ausgedrückt, das die Afrikaner sich zu sehr vermehren. Das lässt sich belegen.

10:10 von GeMe

Rassismus ist anerzogen. Kleine Kinder kennen keinen Rassismus.
.
Kinder kennen vieles nicht
da heißt einer der nicht laufen kann eben "Hinkebein" und Brillenträger sind "Brillenschlangen"
und das menschliche Miteinander ist seltenst von humanistischer Einstellung geprägt
da gibt's was "aufs Maul" und die Besitzverhältnisse über ne Schaufel/Bagger
im Sandkasten sind geklärt ....

Tönnies

An seiner Stelle würde ich den Posten aufgeben und zugleich jedwede Unterstützung des Clubs einstellen.

@yolo: nein, das war faktisch falsch

Erstens waren seine Aussagen zur Bevölkerungsentwicklung in Afrika extrem herabsetzend, zweitens sachlich falsch. Weite Teile Afrikas sind heute immer noch vergleichsweise gering bevölkert, was der wirtschaftlichen Entwicklung eher entgegen steht. Daher setzen einige der selbstherrlichen Despoten dort ja auf Bevölkerungswachstum - in Europa hatte das ja schließlich funktioniert. (In der heutigen Situation ist es allerdings kontraproduktiv, zugegeben.)
Drittens hat das mit dem weltweiten Klimaproblem erstmal wenig zu tun. Auch die Abholzung zur Brennholzgewinnung schadet zwar den regionalen Ökosystemen und der lokalen Wasserversorgung, ist aber klimapolitisch global von weit geringerer Bedeutung als der CO2- und Methan-Ausstoß allein Deutschlands, geschweige denn ganz Europas.
4.: Selbst wenn sachlich vorgebracht, würden die Ideen weder den Menschen dort noch dem Klima helfen, sondern nur dem Geldbeutel einiger reicher Egoisten bei uns.

Für mich ist das

eine verbale Entgleisung und Beleidigung. Nicht mehr und nicht weniger.

Aber wahrscheinlich ist die Redewendung Schwarz- Weißmalerei auch schon rassistisch

Wir sind ja heute so korrekt geworden, dass selbst das Wort Mohr rassistisch behaftet ist.

Ich frage mich wirklich, wo das alles noch hinführen soll - und zwar nicht nur in Bezug auf Rassismus!

10:28 von Gelenkte-Dem-DE

jeder der in einem Verein oder sonstwas ist, bildet eine Gruppe
und Gruppenbildung setzt doch voraus dass man sich mit dieser Gruppe solidarisiert
also in Konkurrenz mit einer anderen steht
Ist das nicht das natürlichste auf der Welt ?

10:58 von smirker

"Rassismus gibt es überall
Auch in Afrika und in Südostasien gibt es Rassismus und zwar gegen Weiße!
Doch das darf man ja nicht sagen, denn das ist ja angeblich eine rassistische Äußerung!"

Nein. Das ist keine rassistische Äußerung.
Offenbar wissen Sie nicht, was rassistische Äußerungen sind.

Aber wenn Sie das nicht wissen:
wie können Sie dann beurteilen, wo und in welcher Form es außerdem noch Rassismus gibt?

Natürlich gibt es Rassismus gegen Weiße.

Es gibt den sogar von Weißen gegen Weiße, also z.B. von Deutschen gegen Deutsche.
Da wird ebenfalls munter "das ist typisch deutsch" abqualifiziert.

@um 10:35 von sasch

"Ich bin mit dem Sarotti-Mohr, Mohrenköpfen, Negerküssen und Pipi Langstrumpfs Vater Efraim, dem Negerkönig in der Südsee, groß geworden. Was in den 70ern noch völlig normal zu sein schien, wird heute verteufelt. Zeitlicher Kontext wird ausgeblendet und Rassismusbekämpfung zum reinen Selbstzweck."

Meine volle Zustimmung. Wer heute zum Zwecke der p.c. die historischen Bücher von Mark Twain umschreibt, will die Geschichte manipulieren um die Zukunft zu bestimmen. Und wir sollten aufpassen, dass nie wieder Bücher verbrannt werden, nur weil sie nicht zum aktuellen gesellschaftlichen Konsens passen.

@Shuusui: Doch, sie ist auch rassistisch

... denn sie offenbart eine rassistisch geprägte Vorstellung von Afrika, die nichts mit der Realität zu tun hat.

10:58 von smirker

"Auch in Afrika und in Südostasien gibt es Rassismus und zwar gegen Weiße!"

Sie haben recht. Der Begriff "Langnase" in der jeweiligen Sprache für Europäer wird in Teilen Asiens genauso gerne abfällig benutzt wie jahrzehntelang die Bezeichnung "gelber Affe" seitens der Europäer gegenüber den Ostasiaten. Sie erkennen den Unterschied?

"Doch das darf man ja nicht sagen, denn das ist ja angeblich eine rassistische Äußerung!"

Seltsam. Wenn Sie das nicht sagen dürfen warum wurde ihr Kommentar dann veröffentlicht?

11:15 von O H JANZEN

in Deutschland mittlerweile offenbar Ja!

Das ist eben kein Rassismus

Ob es nun genau eine Rasse gibt, die "homo sapiens" genannt wird, oder mehrere Rassen, darüber kann diskutiert werden.
Wenn es nur eine Rasse gibt, dann gibt es per Definition auch keinen Rassismus.

Dass es verschiedene "Ethnien" gibt, kann wohl kaum bezweifelt werden.

Es ist aber doch so, wenn Menschen meinen, ein Chinese ist ein Chinese, ein Nigerianer ist ein Nigerianer, und ein Deutscher ist ein Deutscher, und dies an ethnischen Merkmalen festmachen wollen, dann hat das aber mit Rassismus überhaupt nichts zu tun.

Rassismus nach der Definition der EU wäre das nur dann, wenn z.B. ein Deutscher damit verknüpfen wollte, er wäre auf Grund seiner "Rasse" anderen Rassen überlegen und würde die Menschen anderer "Rassen" nicht als gleichwertig anerkennen.

@um 09:45 von Illusiontrust

Meine "political correctness" Meinung zu Ihrem Kommentar?

***Beep***, ***Beep***!

um 10:09 von andererseits

>>"Die Aussage ist natürlich - orientiert an den hier dankenswerterweise genannten Definitionen - rassistisch und diskriminierend.."<<

Junger Mann, erklären Sie mir bitte mal warum Sie der Meinung sind dass das so ist? Mit der dankenswerterweise hier genannten Definition steht die Aussage des Fussballmenschen nämlich definitiv nicht in Bezug.

@geselliger misa

"Neu
Am 07. August 2019 um 10:30 von geselliger misa...
Tönnies hat sich politisch ....

... unkorrekt über den in Afrika fehlenden Sinn für Umweltschutz und die Reproduktionsrate geäußert.
.
Was das mit Rassismus zu tun hat? Gar nix."

Es kommt nicht nur darauf an, was man sagt, sondern auch wie man es sagt.

Tönnies Aussagen sind eindeutig rassistisch. Mag sein, daß er sie unbedarft gemacht hat, und daß er an sich kein Rassist ist. Ändert aber nichts daran, daß solche pauschalen Verunglimpfungen durch die Blume eindeutig rassistisch sind.

10:35 von sasch

Ich bin mit dem Sarotti-Mohr, Mohrenköpfen, Negerküssen und Pipi Langstrumpfs Vater Efraim, dem Negerkönig in der Südsee, groß geworden
.
schon daran erkennt man, dass dies nur der Zeitgeist ist
die Sache weniger logisch / sachlich geklärt werden kann,
sondern von Berufsgruppen die sich mit der Behandlung
von "durchgeknallten" oder gelangweilten Menschen,
die sonst keine exentiellen Sorgen haben, berufsmäßig beschäftigen

Wie beweise ich Rassismus?

Rassismus ist per Definition eine Weltanschauung oder Gesinnung die auf genetischen Merkmalen beruht.
Hier erlebte ich beim Frauenstreik wie zum Kampf gegen Menschen mit Y-Chromosom aufgerufen wurde und dies bejubelt wurde.
Oder wie in der Zeitung "Schweiz am Wochenende" vom 9.6. krankhaftes Verhalten auf dem Y-Chromosm verortet zu sein scheint.
Auch die Männlichkeit (und natürlich auch wie weiblichkeit) ist ein genetisches Merkmal.
Der Feminismus ist eine Weltanschauung /Gesinnung. Demnach ist der Feminismus auch rassistisch. Man prüft Rassismus indem man feststellt ob es sich a) um ein genetisches Merkmal handelt und b) es eine Gesinnung oder Weltanschauung. Wiederlegungsversuch: Rassismus bezieht sich nur auf die Herkunft. Wenn ich sage alle "Schwarzen" sind ... . Dann wäre das für mich auch dann rassistisch, wenn alle diese"schwarzen" der Herkunft nach Deutsche sind. Diese Beweisführung kann man sowohl für dieses Beispiel als auch für den Feminismus.

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