Ihre Meinung zu: Rabattverbot für alle: Spahn will Apotheken vor Ort stärken

17. Juli 2019 - 11:08 Uhr

Wer krank ist, soll nicht auch noch günstigste Medikamente auf Rezept suchen müssen. Darum gibt es einheitliche Preise - ausländische Online-Händler sind aber ausgenommen. Das soll sich nun ändern. Von Vera Wolfskämpf.

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Kommentare

Spahn will die Apotheken vor Ort stärken

Das sehe ich positiv, denn ich schätze die Beratung vom mir persönlich bekannten Apotheker.
Die rechtlichen Bedenken müssen aber geklärt werden.
Das im Artikel angesprochene digitale Rezept halte ich dagegen für fragwürdig; immer mehr Daten über uns im Internet!

Günstig darf nicht sein?

Apotheken vor Ort stärken
Wer krank ist, soll nicht auch noch günstigste Medikamente auf Rezept suchen müssen.
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Und wohl auch nicht finden können.

Das günstigere Onlineangebot ist ein Angebot im freien Wettbewerb.
Dass schon mannigfaltige Angebote aus dem Onlinehandel ganze Geschäfte in Einkaufsstraßen geköpft haben, kann doch nicht erst bei der Gefahr des Apothekenaussterbens auffallen, oder?

Etwas spät...nun gilt eigentlich wohl eher:
Gleiches Recht auf frei Marktwirtschaft für alle, würde ich propagieren!
Der Stärkere gewinnt....und wenn es mit günstigeren Preisen ist, dann ist das eben so.
Oder warum sollten die Leiharbeiter, die weniger verdienen, jetzt breitlings nicht die Festangestellten verdrängen?
Ist doch dem Bürger schon längst passiert.
Nun muss er sparen, weil nichts mehr in der Börse verbleibt...aber Medikamente sollen nicht günstiger angeboten werden dürfen.

Kann man Bürger noch mehr drangsalieren als ein Herr Spahn?

Beste Lobbyistenpolitik...

...der Politas Agentur, an der Minister Spahn lt. lobbycontrol.de auch persönliches Interesse hatte und hat.
Hat sich seine Beteiligung an der GbR also ausgezahlt.

Das ist ja jetzt nicht prinzipiell neu, daß unsere Politprominenz ohne nennenswerte Berufserfahrung uns die Welt erklärt, perfide dabei ist nur, daß dies unter dem Deckmantel, wie jetzt Spahn, eines vermeintlichen Patientenschutzes geschieht.

Selten so gelacht, auch wenn mir dieser Lobbykropfen im Halse stecken bleibt.

Geschenke verboten, Zeitschriften erlaubt

Wie kann das möglich sein, dass die einen kleinen Beigaben vom Apotheker verboten, und die anderen kleinen kostenfreien Beigaben in Form von Fachblättern, Rätsenheften und Patientenzeitschriften etc. weiterhin erlaubt sind. Hinter diesen papiernen Info-Blättern haben sich gutgelaunte und -verdienende Verlage etabliert. Ich nehme stark an, daß das nicht die einzigen Lobby-Abteilungen der Apothekengemeinschaft sind. Ob Herr Span auch dieses "Gewirrsch" auf dem Plan hat? Eines ist verdammt sicher, unser Gesundheitswesen ist schon stark, es ist das beste von der Welt. Allerdings nicht so sehr für die Patienten. Fehlt nur noch der Gang aufs Parkett...

So weit so gut ABER

Schön für Apotheker vor Ort.
Ein erster Schritt zu gleichen Lebensbedingungen etc...

ABER der entscheidende Schritt fehlt.
Die Kosten der Medikamente sind bei uns exorbitant... Von wegen den Rest trägt die Krankenkasse... Immer noch müssen Ärzte im Regress die Gesamtkosten der Medikamente die "zu viel" (wenn der Arzt viele Patienten behandelt wie er bestraft) verordnet an die Krankenkasse zurückzahlen heißt es in Wirklichkeit zählt er den Listenpreis also inklusive der Zuzahlung und ohne Rabatte ( die die Kasse natürlich aushandeln)
D.h. die Kasse verdient an jedem Regress massiv.
Ein Skandal.
Toll für die gleichech Labensbedingungen auf dem Land wo Ärzte deutlich mehr Patienten versorgen muessen,
Ohne viel mehr zu verdienen...

Wie wäre es wenn die massiv gestiegenen Beitragseinnahmen seit 1995 erstmals auch den Beitragszählern zu Gute kämen und nicht den Pharma und Krankenkassenriesen?
Mein Geld muss an Pfleger und Ärzte etc und nicht an Verwaltungen gehen.

Spahn liefern Sie!

Rabattverbot - Wer profitiert davon

Die Ausweitung des Rabattverbots nun auch noch für die ausländischen Apotheken lässt sich natürlich gut als Stärkung der einheimischen Apotheken verkaufen.

Was aber ist mit dem Patient, dem nun auch dieser Weg der Kostenminimierung der (gerade in D) sündhaft teuren Medikamente abgeschnitten ist? Richtiger wäre gewesen, wenn denn dem Gesundheitsminister die Belange des Millionenpublikums der Patienten wichtig wären und nicht nur die der überschaubaren Größe der eh schon recht einkommensstarken deutschen Apotheker, die Rabattermöglichung für alle, also auch die deutschen Apotheken zuzulassen. Das käme dann wirklich den Patienten zugute.

So aber werden wieder nur die ohnehin schon vermögenden Apotheker gehätschelt. Sehr bedauerlich, Herr Spahn.

Subventionen

Dass ausländische Versandapotheken sich Rabatte und Gutschriften bei rezeptpflichtigen Medikamenten leisten können, zeigt dass die Medikamente durch die Preisbindung überteuert, und daher die Krankenkassenbeiträge hier unnötig hoch sind.

Preisbindung für Medikamente

interessant
das Pflegeheim meiner Mutter beschaffte die Medikamente für die alten Leute
nicht etwa von der Apotheke gegenüber - auch nicht von dem Dutzend im Ort
nein sie hatten eine Apotheke gut 80 km entfernt als Lieferant
die Gründe
es darf gemutmaßt werden !

wir haben die teuersten Medikamente weit und breit

und jetzt bekommt man nicht mal mehr Rabatte usw,

Vielleicht gerade der falsche Weg

Medikamente könnten auch wesentlich billiger angeboten werden. Am Ende zahlen das wir alle mit unserem Krankenkassenbeitrag.

Ich halte die Apothekenpflicht für überhohlt. Denn nach meinen Erfahrungen findet in der Apotheke so gut wie überhaupt keine Beratung statt.

Früher habe ich einmal einen Apotheker bei mir in der Nähe gut gekannt. Da konnte ich auch noch über alles mögliche Reden. Das war auch kein Apothekenhelfer sondern ein richtiger Apotheker der Pharmazie studiert hat.

Und noch früher als ich in Indien gelebt habe da bin ich fast nie zum Arzt sondern immer gleich zum Apotheker. Der Apotheker hat mich gut beraten und mir nicht so viel Geld abgenommen!

Die Begründung die im Titel

Die Begründung die im Titel genannt wird ist zwar Schwachsinn, aber wird trotzdem Zeit, das die Preise angeglichen werden.

Die Wettbewerbsverzerrung durch günstigere Versteuerung im Ausland lief viel zu lange.

Rabattverbot für alle...

Jens Spahn: Wer krank ist, soll nicht auch noch günstigste Medikamente auf Rezept suchen müssen. 
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Respekt für Spahn das dieses endlich in Sinne der heimischen Apotheken umgesetzt werden soll. Noch mehr Respekt würde er erhalten, wenn er durchsetzen würde, das die Zuzahlung für Verschreibungspflichtige Arzneimittel wieder wegfallen würde. Denn wer krank ist, muß sich Krankheit auch leisten können. Denn den vielen Krankenkassen in Deutschland geht es heute gut. Dank den Beitragszahlern...

Das wird nicht durchgehen.

Das wird nicht durchgehen. Die Eu wird das auf keinen Fall erlauben. Denn dadurch wären versandapotheken benachteiligt . Warum sollte man da noch kaufen? Rabatt für alle? Toll. Warum soll man dann nich in smdie apotheke um die ecke? Das ist der eu aber egal.

Online bestellen macht Spaß

Online bestellen macht Spaß und kann das Finden günstiger Preise vereinfachen. Sollten aber die Apotheken aus der regionalen Landschaft verdrängt werden, gäbe es auch keine Notfall-Öffnungszeiten. Das wäre schlecht und deswegen ist die Initiative zum Schutz der Apotheken richtig.

Gesetz für die Apotheker und gegen die Patienten

Wenn es in einem kleinen Ort drei Apotheken und nur einen Bäcker gibt, dann weiß ein jeder: die Apotheken verdienen auch mit wenig Umsatz gut, dank staatlicher Preisbindung.

Was für eine unsinnige Argumentation!

"Wer krank ist, soll nicht auch noch günstigste Medikamente auf Rezept suchen müssen. Darum gibt es einheitliche Preise - ausländische Online-Händler sind aber ausgenommen."

Aha... wer krank ist, soll also den überhöhten, von der Pharma- und Apotheker-Lobby beeinflusst festgesetzten Preis zahlen - und bloß nicht die Möglichkeit haben, die Medikamente im Ausland günstiger zu bekommen.

Ernsthaft, Leute?

Dass die Preisbindung für Medikamente einzig und alleine dem Erhalt der Apothekenlandschaft und damit indirekt(!) den Kunden helfen soll, ist denke ich unbestritten. Aber zu argumentieren, es solle dem Kunden "helfen", "günstige" Medikamente zu bekommen, ist sachlich auf allen Ebenen falsch und absolut unhaltbar.

In einem Land, in dem die Krankenhausdichte sehr hoch ist, die Postlaufzeit generell einen Tag beträgt und eine Infrastruktur aufweist, im Notfall auch Botenlieferungen durchzuführen, ist die Apotheke vor Ort ein Auslaufmodell!

Die Preisbindung muss weg!

Wie bitte?

"Wer krank ist, soll nicht auch noch günstigste Medikamente auf Rezept suchen müssen. Darum gibt es einheitliche Preise"

Apothekenerhaltung finde ich gut, aber die Begründung ist so albern.
Wer akut krank ist, der wird sowieso nicht nach günstigstem Medikament sicher.
Wer chronisch krank ist, der wird es machen, da er sowieso einen gewissen Vorrat braucht, Zeit dafür hat und dauerhaft kosten senkt.

Das gilt aber nur bei Medikamenten, die man selbst bezahlen muss, und nicht die Krankenkasse.

Kein Gesamtkonzept

Das Gesundheitswesen bei unserer alternden Bevölkerung kann nur teurer für uns alle werden. Man sollte sich insofern auch das goldene Kalb der Apotheker mal genauer anschauen. 40 Mrd. EUR an Medikamenten der gesetzlichen Krankenkassen mit einer Durchschnittlichen Marge von 19.2% Durchlaufen unsere ca. 20.000 Apotheken. Das sind 8 Mrd. EUR für lediglich eine kleine Anzahl der Bevölkerung. Man kann eine flächendeckende Versorgung auch billiger sicherstellen.

Politik ist...

Politik ist...., wenn man Verschlechterungen für den Ottonormalverbraucher positiv darstellen kann.

Medikamentenpreise in Deutschland viel zu hoch!

Dazu sage ich mal:

die Medikamentenpreise in Deutschland sind völlig ueberhöht! Die Preise muessen runter und nicht rauf!!

Siehe beim Tagesspiegel:

https://tinyurl.com/y5s35yuh
tagesspiegel.de: Bis zu 750 000 Euro pro Patient (20.09.2018, 18:10 Uhr)

Extrem teure Medikamente machen den Krankenkassen immer stärker zu schaffen. Dabei profitieren von ihnen nur wenige Patienten.

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen einen immer größeren Teil ihres Arzneimittel-Etats für besonders teure Medikamente ausgeben. Diese Mittel seien vor allem dafür verantwortlich, dass die Arzneiausgaben der gesetzlichen Versicherer im vergangenen Jahr um 1,4 Milliarden gestiegen seien, betonten Experten am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen AOK-Arzneimittelreports in Berlin.

Oder hier bei der Abendzeitung - Trump ist der Treiber

Oder auch hier bei der Abendzeitung Muenchen:

https://tinyurl.com/y4u5hars
abendzeitung-muenchen.de: Medikamente werden teurer: Diese Patienten trifft es (09.04.2018 - 11:23 Uhr)

Gesetzlich Versicherte müssen seit 1. April auf mehr Arzneimittel Zuzahlungen leisten. Wie sich Patienten davon befreien können.

München - Für einige der mehr als 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland dürfte es vergangene Woche bereits eine böse Überraschung gegeben haben: Wo bisher keine Zuzahlungen auf rezeptpflichtige Arzneimittel fällig waren, können nun fünf bis zehn Euro pro verordnetem Medikament in der Apotheke anfallen.

Und ich weiss auch, wer dahinter steckt: Trump! Unsere werte Bundesregierung lässt sich von dem Typen eiskalt erpressen. Siehe hier:

https://tinyurl.com/y5d497e5
zeit.de: Trump will deutsche Patienten zur Kasse bitten. Wie bitte? (18. Mai 2018, 20:59 Uhr)

OHNE mich, sage ich da eiskalt dazu. Dafuer bekommt Trump Teflon von mir!

Hört sich an wie Mindestlohn

für Besserverdienende zu Lasten der Beitragszahler.

Arm und Krank

Wer krank ist, soll nicht auch noch günstigste Medikamente auf Rezept suchen müssen.

Wie krank ist das denn? Was für eine Verdrehung zeigt dieser Satz.

Wer krank ist, soll sich nicht mehr mit günstiger Arznei versorgen dürfen?

Nein, die Versandapotheken sind für viele Kranke ein Segen. Man bekommt seine Arznei an die Haustüre geliefert und muss nicht auch noch eine entfernte Apotheke aufsuchen oder braucht dazu noch eine Hilfe oder einen Dienstleister.

Dazu ist die Arznei oft günstiger.

Vielen Dank Herr Spahn

... Das wir uns nicht damit abmühen müssen Preise zu vergleichen, sondern weiter einfach einheitlich die teuersten direkt von der Pharmaindustrie festgelegten Preise zahlen dürfen.

"das bis jetzt noch recht gute wohnortnahe Apothekennetz"

gibt es nur in Städten, dort aber im Übermaß. Bei mir gibt es im Umkreis von < 1km um den Bahnhof mindestens 8 Apotheken, die sich alle gut halten können. Geht man nach außerhalb, muß man schon mal 5 und mehr km fahren zur nächsten Apotheke. Und nachts und am Wochenende kann die nächste Apotheke auch mal 25km entfernt sein (OK, die Onlineapotheke liefert dann auch nichts).

Als Chroniker, der alle paar Wochen zweistellige Beträge an Zuzahlung hat, sehe ich das eher als Geldmacherei. Und wer als Herr über unzählige privatversicherte Beamte mit dem Solidaritätsprinzip der GKV argumentiert, der ist ziemlich unglaubwürdig.

Offenbar wird es Zeit zur Erhöhung meiner Aktienanteile

Zusätzlich wird es wohl Zeit, dass ich meine Aktienanteile an den Pharmakonzernen weiter erhöhe, damit sich hier was bewegt. Diese Minister und solche wie Trump verstehen offenbar nur die Sprache des Geldes.

Deswegen: solche wie Spahn und Trump muessen da erstmal mit mir reden, werte Bundesregierung. Ja, ich bin Aktionärin bei mehreren Pharmakonzernen.

Und ich sage auch nochmal:
es wird höchste Zeit zur Zerschlagung von Bayer. Wann passiert das endlich??

Warum sollte das nicht gehen?

Wenn ich das richtig verstehe, werden Rabatte nur für die Belieferung von Verordnung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verboten. Deswegen die Verankerung im SGB V. Da kann sich der Einzelne dann nicht mehr auf Kosten der Versichertengemeinschaft bereichern. Privatversicherte müssen doch jetzt schon ihre Rechnungen einreichen und profitieren eh nicht von Rabatten. Wer Versicherte der GKV beliefern will, muss sich halt an deutsche Gesetze halten.

Rezept suchen müssen??? Das klingt so wie das Argument der Jäger, die sozusagen die Tiere die sie schießen, vor sich selbst schützen. Also ich bestelle bei Krankheit meine Medikamente lieber vom Bett aus, statt mit dem Auto durch die Gegend zu fahren...

Es geht doch nichts..

..über die Apotheke vor Ort, wo man immer seine Medikamente gleich oder mit wenigen Stunden Warten bekommt.

..wo man wie wir seit Jahrzehnten hingehen, die Mitarbeiter kennt und immer weiß,was man braucht.

Online-Apotheken machen wenig Sinn und Ersparnis durch Rabatt ist auch nicht alles..vor allem nicht im Notfall..

Und wieder kommt von der

Und wieder kommt von der Union ein Gesetzesvorhaben, das klar entweder gegen das Grundgesetz oder EU Recht verstößt. Was soll das?

Und wieder nichts sachlich qualifiziertes ...

Es fällt mir schwer, bei solch unlogischen und widersinnigen Äußerungen eines unserer Politiker, dieses Politikers, sachlich zu bleiben. Folglich sollen also die Apotheken staatlich gefördert Mehreinnahmen verzeichnen können, ohne Sinn und Nutzen für uns Bürger. Ein Mehr an Bezahlung für eine angeblich bessere und umfassendere Beratung? Brauche ich Beratung, gehe ich zum Arzt, zur Person meines Vertrauens in Krankheitsangelegenheiten. Da deutschen Apotheken nicht mal in der Lage sind, rezeptfreie Medikamente kostengünstig anzubieten, warum sollte dies denn dann für rezeptpflichtige umsetzbar sein? Gegenfrage; was machen andere (ausländische) Apotheken besser, um preislich ihre Medikamente kostengünstig anbieten zu können? Scheinbar doch nachweislich mehr und Effektiveres als unsere deutschen Geschäfte. Und wieso braucht es beispielsweise auf einer Fläche von ca. 5 qkm gleich 6 Apotheken vor Ort?

Schlecht für Patienten, gut für Apothekerlobby!

"Keine günstigen Medikamente suchen müssen"? Keine günstigen Medikamente suchen dürfen!

Das würder den Patienten also keine "Suche ersparen", sondern sie finanziell belasten!

Dieser Vorschlag Spahns ist ein ganz banales Geschenk für die Apothekerlobby.

Bei unserem Apotheker gibt es

auf fast alle Produkte satte Rabatte. Verschreibungspflichtig sind die allerdings nicht. Gut mit den Versandapotheken können die nicht mithalten. Als Handwerker ist das Handeln von unseren Kunden fast Alltag. Pflege zu sagen, ich gebe gerne 5% Skonto bei Zahlung vorab, dafür gibt es dann auch die zweitbeste Farbe am Markt oder Sofortzahlung und die beste ohne Mehrpreis obendrauf. Der Apotheker hat sein Geld immer in der Kasse, Handwerker laufen ständig hinterher. Zum kotzen diese verkommene Zahlungsmoral.

Wie gnädig!

"Wer krank ist, soll nicht auch noch günstigste Medikamente auf Rezept suchen müssen"

Das hört sich ja im ersten Moment sehr patientenfreundlich an.
Nur scheinbar...
Ich gebe mein Rezept ab und bekomme meine Medizin, Kasse bezahlt! So ist das!
Ich habe noch nie nach den günstigsten rezeptierbaren Medikamenten suchen müssen!
Ist damit etwa die kleinere Gruppe der Privatversicherten gemeint, von denen die meisten zu den Besserverdienenden gehören?
Oder betrifft der geplante Einheitspreis dann doch die frei verkäuflichen Medikamente?
Sollte sich dieser Vorschlag durchsetzen, werde ich gezwungen werden einheitlich teure Apothekerpreise für diese Medikamente bezahlen müssen und es ist vorbei mit Rabatten bis 70% bei meinen bevorzugten Onlineanbietern.

Ein Dienst des Gesundheitsministers an die Pharmalobby und an die Apothekerlobby und ganz gewiss nicht am Patienten!

Arglistische Täuschung würde ich den oben aus dem Tagesschaubericht zitierten Satz nennen; nichts anderes ist das!

Mir ist schon klar, dass ich bei der Apotheke

vor Ort für ein Medikament mehr bezahlen muss, als bei einer Bestellung im Internet.
Dass aber die Differenz zur heimischen Apotheke und dem Internet oft so hoch ist, ist für mich nicht akzeptabel. Für irgendein Grippe-Mittel hätte ich in der Apotheke ca. 13 Euro bezahlt und im Internet ca. 5 Euro.
Die Medikamente sind in Deutschland viel zu teuer. Die Pharmaindustrie darf nicht einfach verlangen was sie will. Hier muss die Politik eingreifen und für angemessene Preise sorgen.

Rabattverbot...

Am 17. Juli 2019 um 12:53 von gman...

Nein, die Versandapotheken sind für viele Kranke ein Segen. Man bekommt seine Arznei an die Haustüre geliefert und muss nicht auch noch eine entfernte Apotheke aufsuchen...
###
Diesen Service bieten viele örtlichen Apotheken doch schon seit Jahren an. Wer Älter ist und Medikamente braucht und das ist doch der überwiegende Teil der Bevölkerung für den sind die örtlichen Apotheken doch der erste Anlaufpunkt. Ich glaube nicht, das gerade bei diesen Kunden der erste Weg vom Arzt zur nächsten Online-Bestellung sein wird.
Und vielleicht ist Ihnen ja auch nicht bewußt das Online Apotheken auch darum günstiger sind , weil sie häufig keine Original Arzneimittel verkaufen, das heißt es sind zwar die Wirkstoffe enthalten aber es sind Plagiate aus den Ausland.

@ oooooohhhhhh

Sie müssen schon ein bisschen differenzieren. Auf der einen Seite gibt es sehr hohe Preise für Original Präparate und auf der anderen Seite werden billigste Generika von fragwürdiger Qualität gekauft. Skandale und Rückrufe gab es ja in den letzten Jahren zur genüge.

Und Die Beiträge zur Krankenversicherung steigen zum Großteil aufgrund unsere alternden Bevölkerung.... Natürlich kann man auch bei den Kassen noch wesentlich konsolidieren. Kein Land braucht wirklich so viele Kassen wie wir sie haben

@ ladycat

und wieviele PTA-Azubis bildet ihr Internet-Shop aus und bringt viele Menschen in gut bezahlte Arbeitsplätze? Wieviele Steuern zahlt er vor Ort, und wo ist der bitte? Wieviel Miete zahlt er dort an wen, und wo ist der Standort? Ist ihr Dumpinghändler als anonymes Irgendwas vielleicht eine Bereicherung für das Leben der Menschen vor Ort? Hilft ihr Dumping-Anbieter gegen das Städte/Gemeinde-sterben in den Innenstädten?
.
Nein. Ihr Dumpinghändler ist für Sie schön billig, für die Gesellschaft aber rundum schädlich und unnütz.

Zu 12:57 von riewekooche "wohnortnahe Apothekennetz"

Ich habe als Betreuer mit einer Apotheke vor Ort schlechte Erfahrungen gemacht.
Die Apotheke versorgte das örtliche Pflegeheim. Trotz Sammellieferung und sicherem Umsatz wurden immer maximale Preise kassiert und wiederholt Mengen abgerechnet, die nicht nachvollziehbar waren. Den Reklamationen folgte keine Klärung sondern freche unfreundliche Erwiderungen. Eine Kontrolle der von den Pflegekräften georderte Arznei war nicht feststellbar. Z.B. Stuhlgang dünn, Arznei wird geordert. Dann tritt das Gegenteil ein, wieder Arznei dagegen und das Spiel beginnt von vorn.. usw..

Wo kein Kläger kein Richter. Reklamationen erfolglos. Erst nach Kündigung und Selbstversorgung über eine Versandapotheke wurde Klarheit geschaffen. Von der Versandapotheke wurde sofort darauf hingewiesen, dass da Arznei dabei war, die wegen der schädlichen Wirkung nicht von der gleichen Person zusammen eingenommen werden sollte.

Meine Erfahrung mit Versandapotheken sind deshalb positiv. Günstiger sind sie ohnehin.

Apotheken selbst in der Verantwortung

Ein Stück weit sind die Apotheken ja auch selbst in der Verantwortung. Denn ich frage mich schon öfter mal, warum ich zweimal zur Apotheke muss, da sie das verschriebene Mittel nicht vorrätig haben. Sicher es dauert nur ca 4 Std bis ich es abholen kann oder ich kann bei der Apotheke meines Vertrauens vorbestellen. Aber wo ist dann noch der große Unterschied zu einem Versand. Andererseits schätze ich die Beratung und die Möglichkeit Fragen zu stellen. Und da ist es wie mit anderen Dingen im Handel auch, wenn zu viele nur noch bestellen, dann habe ich die Apotheken vor Ort nicht mehr, dann fällt auch der Notdienst weg und die Lieferung von Medikamenten dauert länger.

Im Netz der Lobby

Wie schön, dass der Herr Spahn die Krankenhäuser (Personalaustockung, Kassen zahlen), den Pharma-Industrie-Apotheken-Komplex (höhere Arzneipreise, Kassen zahlen) etc. auf unsere Kosten gut mit Geld versorgt. Auch die Ärzte bekommen mehr Geld, wenn sie 1 Stunde länger Kassenpatienten "bedienen" etc.. Pharmafirmen dürfen 1 Jahr lang für ein neues Medikament kassieren, was sie wollen, bevor ein Kontrollmechanismus greift. Tüchtig, tüchtig!

Apotheken vor Ort stärken

Ich wohne in einem Vorort von Dreieich. Wir haben eine Apotheke "vor Ort". In den Schubladen befinden sich nur wenige Medikamente.

Das Problem ist, es ist eine Zweigstelle einer größeren Apotheke im Nachbarort. Egal welches Rezept ich vorlege, das Medikament muss erst bestellt werden. Dies kann bis zu zwei Tagen dauern. Begründung: Unser Großhändler hat das Medikament nicht auf Lager.

Bestelle ich per Internet, habe ich das Medikament bis zum nächsten Morgen frei Haus zugestellt bekommen.

Weil ich meine Medikamente selbst bezahlen muss, kenne ich die Preise.

Ausländische Versandapotheken sind bei einzelnen Medikamenten bis zu 40% günstiger.

Wenn nun die Apotheken vor Ort gestärkt werden sollen, erhalten die dann nicht ein "Preis-Monopol"?
Wohin sollen die mit ihren Mehreinnahmen? Die kaufen doch auch ihre Medikamente beim (ausländischen-) Großhandel.

Auch hier geht es unseren Politikern nur um die Verdiensspannen unserer Pharmaindustrie und den Apotheken!

Es gibt keine Rabatte! Das

Es gibt keine Rabatte!
Das ist Mumpitz!
Es gibt ein und das gleiche Medikament, welches in unterschiedlichen EU-Ländern zu unterschiedlichen Preisen angeboten wird!
Warum gibt es diese so genannten "Re-Importe"?
Warum ist "die Pille" des gleichen Herstellers z.B. in der Türkei oder Spanien günstiger als in Deutschland?
Warum zahle ich für "Aspirin" in Tschechien weniger als hier?
Ist da weniger Wirkstoff drin? Oder produziert man die etwas "weniger konstenintensiv"?
.
Das ist keine Stärkung im Sinne des Patienten, das ist eine Stärkung der Apotheker- und Pharmalobby!
Der Reibach muss stimmen!
Der Verbraucher soll dazu gezwungen werden, teurere Medikamente kaufen zu müssen.
Soll das Rabatt-Verbot dann auch für die Krankenkassen gelten? Die haben nämlich auch Verträge mit Pharma-Herstellern.

@ riewekooche

Ich bin selbst chronisch krank, Dialysepflichtig, muß von daher nur 1 % bezahlen, dann befreit, wieso können Sie das nicht genauso machen ? Oder brauchen Sie Medikamente, die von der Krankenkasse per se nicht bezahlt werden ?

Es gibt Alternativen

Wohl dem, der in Grenznähe wohnt. Dort gibt es Alternativen!

Aha

Aha, da will dieser Spahn die Preise angleichen. Ich meine er sollte sich lieber darum bemühen das die Medikamente überhaupt erhältlich sind.
Z. B. bin ich letzte Woche mit einem Rezept für ein Allerweltsmittel in meiner Stammapotheke aufgeschlagen. Als die Apothekerin immer länger suchte und ihre Stirn immer mehr Falten schlug schwante mir schon Arges. Ergebnis: Keines der Medikamente aus Rabattverträgen meiner KK war lieferbar. Andere Varianten waren auch nicht lieferbar. Das einzige Medikament vorrätig war 7 Cent zu teuer. Deswegen wäre ein Anruf bei meinem Arzt nötig gewesen. Ich finde so etwas hochgradig traurig und ein weiterer Schritt in Richtung Bananenrepublik.

um 14:37 von NeutraleWelt

>>
Warum zahle ich für "Aspirin" in Tschechien weniger als hier?
Ist da weniger Wirkstoff drin? Oder produziert man die etwas "weniger konstenintensiv"?
<<

Unterscheidet hier eigentlich noch jemand nach verschreibungspflichtigen und apothekenpflichtigen Medikamenten ?

Warum kaufen Sie Aspirin und nicht einfach ASS ? Der Wirkstoff ist der gleiche.

Zu 14:04 von Der freundliche... Seriös hier wie dort

Und vielleicht ist Ihnen ja auch nicht bewußt das Online Apotheken auch darum günstiger sind , weil sie häufig keine Original Arzneimittel verkaufen, das heißt es sind zwar die Wirkstoffe enthalten aber es sind Plagiate aus den Ausland.

Das Plagiate-Märchen wird gerne erzählt. Nein Online-Apotheken sind so seriös wie Ortsapotheken. Ausreißer gibt es hier wie dort.

Und gegen ein Generikum ist nichts einzuwenden. Es wirkt genauso. Das unabhängig von der Apotheke, manche Krankenkasse legt sogar Wert darauf.

Arznei aus dem Ausland gibt es in jeder Apotheke, vor Ort oder im Versand. Sonst wäre eine Versorgung nicht zu gewährleisten.
In Deutschland dürfen Arzneimittel nur nach den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes bzw. der entsprechene EU-Verordnung in Verkehr gebracht werden.
Es gibt da keinen Unterschied. Es geht nicht um den Versand aus dubiosen Quellen sondern von serösen Apotheken. Ein Verbot oder auch Beschränkungen sind nicht im Interesse der kranken Verbraucher.

12:35 von Realist70

das goldene Kalb der Apotheker mal genauer anschauen.
.
kürzlich schloss bei uns im Ort eine Apotheke
es fand sich kein Nachfolger
wie kann das sein, wenn man bei der Sache Unsummen verdienen kann

Und wieder ein Stück Freiheit weniger

wenn dieses Gesetz greift.
Ein Medikament kostet in Deutschland oft das Doppelte wie in Portugal, das Dreifache wie in Ungarn - wohlgemerkt das gleiche Medikament von gleichen (deutschen) Herstellern.
Die Pharmaindustrie verdient sich in Deutschland eine goldene Nase und der ehem. Pharmalobbyist Spahn hilft dabei mit. Wer hätte denn etwas anderes erwartet.
Nun wird den Menschen verwehrt, Medikamente online zu reellen Preisen zu erwerben, damit die Pharmaindustrie und die Apotheken weiterhin gut verdienen können.
Wir zahlen ja nur zu - der Rest kommt von der Krankenkasse? - Ja wer zahlt denn die Beiträge, die immer mehr steigen?

Leute - kauft euch gelbe Westen, sind auch gut gegen die starke Sonneneinstrahlung und geht auf die Straße. Nur vom Meckern wird sie nichts ändern und wir werden weiter entmündigt.

14.49 crazy-squirrel - NICHT ERHÄLTLICHKEIT

Die Nicht-Erhältlichkeit bestimmter Medikamenten nimmt in mehreren Europa Länder deutlich zu. Die Versorgung der Patienten nimmt entsprechend ab. Zum einen sind es die Apotheker die bestimmte Medikamenten nicht mehr führen wollen, auf Grund zu niedrigere Gewinnspannen oder Billigstauslandskonkurrenz, zum Andern und dies ist noch viel problematischer durch Monopolartige Zusammenschlüsse der Krankenversicherungen die in Absprache mit Regierungen den Markt nur öffnen für bestimmte Konzerne, die dann aber freie Hand haben und die volle Spanne nehmen.

Also statt billigger wird es teurer und oft deutlich slechter. Ich spreche aus persönlicher Erfahrung. Wenn man dann dringend ein bestimmtes Antibioticum braucht und nicht bekommt, dass wird es sehr unlustig.

@ Thomas Mainthal

Wie ich schon schrieb, ist es klar, dass Apotheken teurer sind als der Internethandel.
Das akzeptiere ich auch, ich beanstande nur die große Spanne. Medikamente werden ständig erhöht und nicht nur um 30 Cent.
Wieso ist die gleiche Medizin im Ausland viel billiger als in Deutschland? Das ist nicht akzeptabel.

12:05 von Karlmaria

Denn nach meinen Erfahrungen findet in der Apotheke so gut wie überhaupt keine Beratung statt.
kein Apothekenhelfer sondern ein richtiger Apotheker
früher als ich in Indien gelebt habe
.
wie unterschiedlich Erfahrungen sein können !
bei meinem Apotheker werde ich hervorragend beraten
ob das jetzt ne studierte Apothekerin ist gar promiviert (wie ne Freundin) am Thresen
oder ne PTA (so hieß das früher)
ne Apothekenhelferin ist es zumindest in meinem örtlichen Umfeld nie (!),
die stehen meines Wissens nicht im Kundenkontakt
dass sie natürlich aus Indien kommend erheblich höhere Anforderungen stellen - klar doch !
frage mich allerdings was der, wenn er "nur" Pharmazie studierte für Qualifikation bei Medizin mitbringt

@crazy-squirrel (14:49, Aha)

das sind aber zwei verschiedene paar schuhe, die du hier ansprichst. und dieses thema hier hat auch relevanz, denn um mal ein einfaches beispiel zu benennen: mein vater kauft medikamente in der nächstgelegenen apotheke, er kann diese sofort oder wenn diese mittags noch nicht verfügbar sind, regelmäßig um 19 uhr abholen. ich dagegen bestelle über online-apotheken aus dem ausland, weil es mich im prinzip nichts kostet. wenn diese rabatte aber jetzt verboten werden, schafft das anreize für mich, zur lokalen apotheke zu gehen, mit dem vorteil, dass medikamente sofort bzw. am gleichen tag abholbereit sind. gewinner ist am ende die deutsche wirtschaft! zu dem von dir angesprochenem thema der verfügbarkeit kann ich nicht viel sagen, das sollte aber ebenso erörtert werden!

@14:14 von Thomas Mainthal

"und wieviele PTA-Azubis bildet ihr Internet-Shop aus und bringt viele Menschen in gut bezahlte Arbeitsplätze?"

Seit wann werden PTAs denn in Apotheken gut bezahlt?

"Hilft ihr Dumping-Anbieter gegen das Städte/Gemeinde-sterben in den Innenstädten?"

Ich glaube nun wirklich nicht, dass Apotheken der Kitt sind, der unsere Gemeinden zusammenhält.

"Nein. Ihr Dumpinghändler ist für Sie schön billig, für die Gesellschaft aber rundum schädlich und unnütz."

Ich kenne genügend Dörfer ohne Apotheke. Da kann man ohne Auto dann schön morgens mit dem Bus rausfahren und am Abend fährt sogar irgendwann ein Bus wieder zurück.
Dann ist man den ganzen Tag unterwegs für irgendeine blöde Pille. Es gibt genügend Krankheiten bei denen ich am liebsten nicht vor die Haustür gehen würde. Da ist eine Lieferung schon sehr willkommen.

Ganz so schwarz/weiß malen würde ich nun nicht.

Es ist fast wie immer

Viele beklagen die Verödung und Standardierung der Innenstädte, schimpfen auf Amazon und deren Steuerverweigerung, kaufen aber genau dort ein, oder bei Internet Apotheken, die mit weitaus weniger Aufwand dicke Umsätze generieren, von denen wir als Bürger aber nichts haben, außer ein paar Euros "gespart". Viele beklagen, das es kaum noch echte Fachverkäufer und/oder Fachpersonal gibt, entziehen mit ihrem eigenen Bestell-Verhalten aber genau jenen Einzelunternehmen die Geschäftsgrundlage und immer weniger Azubis können überhaupt ausgebildet werden. Bei den Apotheken ist es nicht anders.

Solidarität mit Apothekern?

"Rabatte würden das Sachleistungs- und das Solidaritätsprinzip unterlaufen"

Ja, aber um die Solidarität mit wem geht es hier denn? Mit den Apothekern?
Wieso sollen wir mit den Apothekern solidarisch sein, mit mies bezahlten ambulanten Pflegekräften aber nicht?

Fast so viele Apotheken wie Bäckerei Filialen

Von Mangel an Apotheken kann hier im ländlichen Raum keine Rede sein.
Meine Online Apotheke ist bequemer, kompetent und preiswert. Dieser Wettbewerb tut auch den Apotheken vor Ort gut. Die sprichwörtlichen Apothekenpreise gibt es nur noch selten.
Ich finde es gut, dass es spezielle Vergütungen für Nachtdienste gibt. Auch Automatenapotheken mit einer Online Beratung finde ich für den ländlichen Raum für erprobenswert.

Re-Import Preise wären ein Anfang

Die exorbitanten Preise für Deutschland sind das eine. Ich zahle für Re-Importe weniger als die Hälfte.

Die Pharmaindustrie sollte ihren Teil beitragen, indem sie die Preise mal auf ein halbwegs akzeptables Niveau bringt.

Und dann gleiches Recht für alle, dazu gehört auch die Bereitschaftspflicht für online Apotheken.

Spahn betreibt reine Lobbyarbeit.....

....für Apotheker, gegen das Interesse der Apothekenkunden. Ich benötige seit vielen Jahren die gleichen Medikamente, alle sehr teuer. Ich muss, bevor ich mein Rezept einlöse, jedesmal diese Medikamente vorbestellen. Eine Beratung findet also nicht statt, ich nutze auch keinen Sonntagsdienst. Als Privatversicherter finanziere ich die Medikamente auch bis zu 12 Monate vor. Und am Ende kommt noch das Finanzamt und meint:"......bis zu 4000,00€ p.a. Eigenbelastung zusätzlich zu den Versicherungsprämien sei mir zuzumuten. Ich werde, da ich vor Ort keine Konditionen mehr bekomme, schlechter gestellt als ein Gesunder, der statt Medikamente zu kaufen für das gleiche Geld 3 Wochen nach Malle reist.

Situation der Apotheken

Die holländischen Versandapotheken gehören Kapitalgesellschaften. Deutsche Apothenkeninhaber haften immer mit ihrem Privatvermögen. Die Gleichpreisigkeit bezieht sich auf verschreibungspflichtige Medikamente. Das Apothekenhonorar beträgt dort 3% vom Einkaufspreis und einem Festaufschlag der knapp über 8 Euro liegt, davon wird der Krankenkassenrabatt abgezogen (1,77€). Apotheken dürfen in diesem Bereich maximal Einkaufsrabatte von 3% erwirtschaften. Dieses Honorar wurde nur einmal in 15 Jahren um 3% angepasst. Bei einer Inflationsrate von ca. 2% pro Jahr bedeutet das einen Nachholbedarf von gut 30% Aufschlag auf das Apothekenhonorar. Versandapotheken sind noch in der Phase des Verdrängungswettbewerbs und werden mit Risiko-Kapital versorgt. Wir brauchen sofort ein RX-Versandhandelsverbot, das auch vom EuGH vorgeschlagen wurde. Bitte keine Vermischung von RX- und OTC-Markt.

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