Ihre Meinung zu: Gutachten empfiehlt: Ein Preis für alle Emissionen

15. Juli 2019 - 17:25 Uhr

Im Kampf gegen den Klimawandel empfiehlt ein Gutachten aus dem Wirtschaftsministerium einen einheitlichen Emissionspreis. Das Grundprinzip der Vorschläge: Der Markt soll es regeln. Von Uli Hauck.

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Kommentare

Da bin ich ja gespannt, wie

Da bin ich ja gespannt, wie ich in Zukunft vor lauter CO2 Steuern und all den anderen Einfällen, die da noch dazu kommen werden, mein Leben noch finanzieren kann. Eins ist ja klar, die bald vielen Millionen Flüchtlinge werden von all dem ausgenommen sein, auch wenn die ihr Umwelverständnis dann in den nächsten hundert Jahren dann dem unseren zu höchstens 30 Prozent angeglichen haben werden. Aber macht nix, die sind ja unsere Zukunft.

Das sieht wie eine weitere

Das sieht wie eine weitere Kampfhandlung in dem Krieg aus, den Warren Buffet beschrieb: Es herrscht Krieg, zwischen der Klasse der Reichen und der Klasse der Armen und es ist meine Klasse, die der Reichen, die diesen Krieg gewinnen wird.

Offenbar ist Herr Breyer ein Soldat in der Armee von W. Buffet und den anderen Vertretern seiner Klasse, anders ist seine Aussage der Markt würde es schon regeln, nicht zu verstehen.

Wie soll das Zahlen dieser

Wie soll das Zahlen dieser CO2 - Abgabe denn bei Harz4 - Empfängern oder Grundsicherungsrentnern geregelt werden?
Werden die von dieser Abgabe ausgenommen?

warum ist man nicht ehrlich

wir wollen den Bürger noch mehr schröpfen
das wäre doch eine korrekte Begründung
nicht so alberne Gründe vorschieben wie Klima etc.

Wieso so kompliziert?! Achtung Sarkasmus

Dank des EU-Mercosur Deal mit südamerikanischen Staaten (Bisher größtes EU Wirtschaftsabkommen aller Zeiten!) wird dann Rindfleisch von dort bezogen- Argentinien wird dann 10x so viel wie bis jetzt (40-dann 400 Millionen Rinder) für die EU "produzieren" können. Auch der Anbau von genmanipulierten Soja wird ausgeweitet- man muss die Tiere ja dort auch füttern- deswegen gibt es dann dort weniger Regenwald(= weniger CO² Aufnahme). Da könnte man dann hier eigentlich auf die CO² Steuer verzichten-Es gäbe dann weniger Landwirtschaft in der EU- Ein Teil des Emissions-Problems einfach outsourcen- einen Teil der negative Emissions-Bilanz würde man nach Süd-Amerika verschieben.
Unsere Autoindustrie kann durch Mercosur mehr aktuelle Neuwagen nach Südamerika verkaufen (bis zu 25% niedrigere Einfuhrzölle), so werden wir unsere "Benziner und Diesel" noch los.
https://tinyurl.com/y3autfr7 - dw TV
oder:
Teile der "Quer" Sendung auf br vom 4.7.2019 schauen.
Probleme verschieben ist nicht Probleme lösen

keine Infrastruktur hinbekommen

Aber mit CO2 Steuer kommen, passt ja wunderbar zusammen.

Wenn eine Millionen Menschen gleichzeitig das Elektroauto laden möchten, muss das Stromnetz 350 Giga Watt Leistung bereitstellen, das deutsche Netz schafft 68,5 Giga Watt.
Es sollte jedem klar sein das sowas nicht funktionieren wird.

Emissionskapitalismus.

Man stelle sich vor, in der verkehrsberuhigten Spielstrasse darf der dort wohnende, wohlhabende Schönheitschirurg seinen Nachbarn wöchentlich die Mülltonne mit faulen Bananen- und Eierschalen in der Vorgarten kippen, weil er auf dem Rathaus das Recht dazu käuflich erworben hat.

Da wäre was los!

Und nichts anderes ist Emissionshandel.

Der politische Klimawandel

Seit 1999 bezahlen wir schon eine Ökoabgabe. Offensichtlich eine Steuer ohne jede Gegenleistung. Was bitte schön soll nun eine Co2 Steuer verändern, außer den Bürger weiter zu belasten, der in Europa ohnehin (neben den Dänen) die höchste Steuerlast zu tragen hat ? - Bei den Privatvermögen und Renten belegen wir übrigens eines der hinteren Plätze, noch weit hinter Zypern und Griechenland. Na, dämmert es langsam ? Ein Land in dem wir gut und gerne leben. Ein netter Slogan, aber nicht viel mehr als PR.

Das wollen Fachleute

Das wollen Fachleute sein?
Eine CO2 Besteuerung bringt rein gar nichts , denn wo soll Otto-Normal denn noch sparen?
Ein Staat muss regeln schaffen um Energie zu sparen und nicht abkassieren.
120 km/h, Verbot aller PKW über 1,3 Tonnen und max. 120 PS. Dann muss der Transitverkehr eingeschrännkt werden. Die ausufernden Öffnungszeiten im Handel müssen wieder weg und es muss wieder vor Ort produziert werden.
Denn in unseren Köpfen ist Umweltschutz nicht verankert. Keine Rücksicht gehts ums eigene.

Jetzt rächt sich die

Jetzt rächt sich die jahrzehntelange Verweigerungshaltung der CDU/CSU und FDP, die eine Modernisierung unserer Industrie verschleppt hat.
Nun muss alles über Nacht passieren und natürlich soll es nichts Kosten. Wer soll das denn glauben?

Die Umstellung auf klimaverträgliche Produktionen und Energieerzeugung sind Investitionen, die Geld kosten, langfristig aber Geld sparen und Vorteile bringen.

Anstatt nur Produkte teurer zu machen, sollte Jeder, der umweltbewusst und ressourcenschonend lebt, deutlich entlastet werden.

@nie wieder spd

"Wie soll das Zahlen dieser CO2 - Abgabe denn bei Harz4 - Empfängern oder Grundsicherungsrentnern geregelt werden?
Werden die von dieser Abgabe ausgenommen?"

Es ist unterdessen kein Geheimnis mehr, das Millionen von Menschen, sein es Arbeitslose, Rentner mit Grundsicherung, Zeitarbeiter oder anderweitige Hungerlöhner für unsere Politikerkaste nicht mehr existent sind, zumindest, wenn nicht gerade Wahlen anstehen.

Sie lesen ja: der Markt soll es richten! Bedeutet, wer sich ein schickes E-Auto für xx-tausend Euro oder ein energetisch saniertes Eigenheim leisten kann, der sei beglückwünscht, alle anderen sind selber schuld das sie so arme Schw... sind und müssten das Opfer bringen.
Schließlich freut man sich ja auch über unsere Wirtschaftskraft und Konkurrenzfähigkeit, obwohl jeder weiß, das diese durch unzählige Menschen mit Hungerlöhnen getragen wird, welche nicht vom Wachstum profitieren.

@nie wieder spd

Bei Harz 4 wird das Existenzminimum garantiert. Es wird dann auf die CO2 Abgabe angepasst. Falls ein Bezieher was zurückbekommt (weil er kein Auto hat, nicht fliegt, nur eine kleine Wohnung heizt), dann wird das auf den Harz4 Satz angerechnet. Bleibt also alles beim alten.

Irgendwas muss geschehen

Weiter so geht nicht. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, auch klar. Genausowenig ist Elektromobilität oder eine Holzpelletsheizung die Antwort auf alle Fragen.

Ich habe z.B. vor ca. 10 Jahren eine Holzpelletheizung eingebaut und die gerade mal 14 Jahre alte (gute) Ölheizung entsorgt. Abbezahlt hat sich die bis heute nicht, aber das ist ok! 3000-4000 L Heizöl pro Jahr durch Pellets ersetzt.

Doch bei einem Elektro-Auto muss ich passen. Ich benötige im Jahr öfters mal eine Anhängelast von ca. 2,2-2,4 Tonnen.
Das geht mit meinem Tiguan prima. Diesel, logisch...
Der braucht (ohne Anhänger) im Schnitt etwa 6,5 Liter, auf Langstrecke ist das ohne Probleme unter 6 Liter zu bekommen. Dabei fahre ich nicht wie ein Verkehrshindernis, aber rase auch nicht.

Sowas gibts leider nicht als Elektroauto. Alleine schon wegen der Anhängelast nicht. Und da reden wir noch nicht über den Preis oder die Reichweite.... Oder die noch geringere Reichweite mit Anhänger...

Einseitigkeit

Die Überlegungen haben sicher einen wahren Kern, einiges davon ist wahrscheinlich sinnvoll. Dennoch sind sie Ausdruck eines längst widerlegten Menschenbildes. Der Mensch ist kein homo oeconomicus, Menschen entscheiden nicht ausschliesslich nach Kostenvorteilskriterien. Die aus dem zugrundeliegenden unterkomplexen Menschenbild resultierende Marktbesoffenheit können wir uns in Bezug auf die Bekämpfung der Klimakrise nicht leisten. Ausnutzung von Marktmechanismen reicht nicht.

Und dann ...

... werden wir mit diesem Steuergeld hunderte Millionen von neuen Bäumen pflanzen! Moore renaturieren! CO2 wieder zurück in die Bergwerke sperren! ...

Und das alles genau so schnell wie die CO2-Steuer eingeführt wurde.

Zitat von Francis Ricardo, 18:07 :

"...Wenn eine Millionen Menschen gleichzeitig das Elektroauto laden möchten, muss das Stromnetz 350 Giga Watt Leistung bereitstellen,..."

Das würde heissen, daß pro Auto 350 kW benötigt würden, das schafft aber keine Ladestation und auch kein Akku ;)

Realistisch sind wohl eher 11kW ( in der heimischen Garage, auch da aber meist noch weniger ), aber das von Ihnen angesprochene Problem bleibt natürlich trotzdem bestehen.

Zumal viele Leute mangels Steckdose eh nicht laden könnten ( Stadt-/ Hochhausbewohner etc...)

Gutachten empfiehlt: Ein Preis für alle ...

Alle, aber auch alle Maßnahmen bleiben bloße Makulatur, solange der pro Kopf Eintrag von Klimagiften, Pestiziden, Nicotinamiden, Feinstäuben und was immer es an schädlichen Dingen mehr gibt, nicht deutlich schneller sinkt, als die Bevölkerung zunimmt. Ähnlich wie im Beitrag neulich erläutert, könnte man schnell noch Bäume pflanzen um dem CO2 Eintrag entgegen zu wirken, man könnte aber auch die Bevölkerungszunahme vermindern und dem technischen Fortschritt in den Allerwertesten treten … Mann muss das Gute tun, dann kann man auch noch einiges Böse ..

Z. B. könnten die Industrienationen jährlich ein paar Hunderttausend qkm Urwald kaufen und damit Bestandssichernd wirken wenn zusätzlich oder nebenher ein paar Tausend qkm ausgelaugten Brachlandes wieder renaturieret/ aufgeforstet würden, wäre auch schon was gewonnen.

Diesel vs Benzin

Es wäre natürlich unverständlich, wenn Diesel weiter billiger als Benzin bleibt...

Da im Liter Diesel mehr CO2 stecken als im Benzin...

Marktwirschaft als Regelungsmechanismus begrüßen

Ich war/bin entsetzt, vom mancherorts diskutierten Wahn, einerseits mit CO2-Steuer richtigerweise Klimaschutz beschleunigen zu wollen, die Steuern aber andererseits nach detaillierten sozialverträglichen Mechanismen auch bei offenkundigem ökologischen Fehlverhalten zurückgeben zu wollen, um die Härten, damit aber auch den Konvergenzdruck aus der CO2-Steuer herauszunehmen. CO2 muss schmerzhaft Geld kosten, so entsteht Veränderung. Aber: Die Steuermehreinnahmen sollten asymmetrisch/ausschließlich zur Steuersenkung niedriger Einkommen verwendet werden. Einzig sinnvoll als Veränderungskatalysator erscheint mir eine Umzugsfinanzierung für Familien und andere Hausstände mit niedrigem Einkommen, damit Vermieter schnellstmöglich den Folgen eines neuen Mietmarktes mit wahrgenommener CO2 Steuer auf bestandsbestimmten Heizkonsum ausgesetzt werden und damit mittelbar einen Investitionsdruck erleben. Dazu müsste man schliesslich nicht einmal weitere 160 Millionen Seiten Papier pro Jahr produzieren

@ Wegda

"3000-4000 L Heizöl pro Jahr durch Pellets ersetzt." Am 15. Juli 2019 um 18:39 von Wegda

Ich überlege gerade, was es bedeuten würde, wenn wirklich alle in Deutschland ihre 3000-4000 Liter Heizöl durch Holzpellets ersetzen würden.

Woher würden wir das Holz herbekommen?
Aus Brasilien?
Und wie lange das wohl halten würde?

ein Bürokratiemonster wird geboren

Zur CO2-Steuer darf der Steuerzahler auch noch das dadurch entstehende Bürokratiemonster bezahlen.

Als ob Benziner/Diesel durch die jetzt schon überzogenen Mineralölsteuer nicht teuer genug wären.
Der Markt würde es tatsächlich regeln, wenn umweltfreundliche Alternativen preisgünstiger wären (nebenbei bemerkt, dass die E-Autos die Lösung sind glaube ich nicht, eher an Wasserstoff oder Gas).
Und wie schon @18:07 von Francis Ricardo richtig anmerkt, der benötigte Strom stünde gar nicht zur Verfügung, zudem wäre dieser nur zu einem geringen Anteil aus erneuerbaren Energien, also nur eine sinnlose Verlagerung!

Gutachten empfiehlt:Ein Preis für alle Emissionen....

Ein Gutachten aus dem Wirtschaftsministerium.Es besteht die Gefahr,daß die CO2-Steuer oder Bepreisung zu einer weiteren Massensteuer wird.Für mehr Ökologie müssen dann Bürger,Mieter und Lohnabhängige die weite Wege zum Arbeitsplatz fahren müssen,bezahlen.
Das kann man auch daran sehen,daß vor wenigen Tagen der Konzernchef Frank Appel (DHL)so eine Steuer begrüßte.Und der ist für nichts,was Lasten nach nach reichen würde.

Abwarten.......

......die Partei, die eine CO2-Steuer einführen will, leistet aktive Wahlhilfe für die AFD.

Den Markt, den es nicht mehr gibt

Einige schreiben: Der Markt wirds richten. Einiges wird teurer, anderes wird billiger.
Seit Einführung der Gier-Globalisierung gibt es nichts billiges mehr.
Eine höhere Besteuerung bedeutet eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Ein Teil der Bevölkerung wird nicht Umweltgerecht leben können, einfach aus dem Grund weil Umweltschutz nicht tu 100% machbar ist. Diesen Teil der Bevölkerung spielt man damit kaputt. Und das gibt Spannungen die für uns alle zum Problem werden.

@ Dr. Thomas Schwalbe

"CO2 muss schmerzhaft Geld kosten, so entsteht Veränderung." Am 15. Juli 2019 um 19:13 von Dr. Thomas Schwalbe

Ich haben schon 3 Kinder, die schmerzhaft Geld kosten.
Wenn da noch CO2 als Kind No 4 kommt, dann müsste ich eins zurückgeben.

Aber alle jammern wegen der Demographischen Entwicklung.

Ps. Natürlich gehen meine Kinder im Verein einer Sportart nach und gehen zur Musikschule.
Wenn ich ihnen das nicht bieten kann, dann weiß ich nicht, wo der Unterschied zum Kommunismus liegen soll. Ich habe meine Kinder nicht bekommen, damit sie nur gut malochen können.

Privat-Heizung auf 1

Wirtschaftsministerium:
Der Markt soll alles regeln!
Und wenn die Leute dann schimpfen sagt der gute Minister:" Wir haben doch gar nichts getan".
Gut, dann in den Ministerien die Heizung nur noch auf 2.

19:09 von Duzfreund

Z. B. könnten die Industrienationen jährlich ein paar Hunderttausend qkm Urwald kaufen
.
und dann ?
warten bis die dann endeignet werden
von einer entsprechenden Regierung ?
forsten sie doch mal in Afrika auf ...
irgendwann wenn dann Wald steht ... also Brennholz,
werden sich die Leute dessen bemächtigen, ist ja "ihr" Land
und hierzulande gibt es genug Gruppen die heucheln Verständnis,
die armen Menschen brauchen ja das Holz zum Häuserbauen/Essenkochen ...
ebenso wie diese "Waldschützer" im Hambacher Forst eben diesen
von ihnen zu schützenden Wald für ihre Baumhäuser bauen benutzten
der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel

@tada

Deshalb meinte ich, auch wenn mir vielleicht die Präzision fehlte, Geld zurück, dorthin wo es gebraucht wird, aus Einkommensgründen oder den anderen wichtigen sozialen Gründen, entschieden aber nicht, um noch einmal irgendwo rumzufummeln. Geld zurück: Einfach!!!!, dorthin wo es fehlt

Förderung für E-Auto einstellen?

Was sind denn das für Experten? Wenn ich die Masse bewegen will, muss es Anreize geben. Und die sollten nicht die Wahl zwischen Pest oder Cholera sein. Eine ordentliche Förderung auf Neuwagen und Gebrauchte bringt positive Anreize. Ein einfaches: Es wird für dich noch teurer, wenn du nicht umsteigst“ ist weder politisch durchsetzbar, noch der Akzeptanz förderlich.

Moderner Ablasshandel und Abkassieren der Bürger

im Namen der Klimareligion, nichts anderes. Genau so fragwürdig wie für Flugstrecken als Ausgleich "Aufforstung" betreiben zu lassen und Niemand prüfts nach. Hauptsache, das Gewissen ist beruhigt. Die Ablassverkäufer werden aber keine Ruhe geben und immer gieriger, jede Wette. Da wird von Einigen richtig abgesahnt

Nun, wenn man auch belohnt werden soll, was

bekomme ich dann dafür, dass mein Wald mehr CO2 bindet als meine Familie emittiert, zudem Strom aus Wasserkraft erzeuge? Ich vermute ohnehin, dass das eingenommene Geld in die Rüstung und weitere sinnlose Prestigeobjekte gesteckt wird.

Unglaublich

...wie naiv hier der Großteil der Kommentatoren ist. Wie man glaubt, alle Gewohnheiten einfach beizubehalten und die Welt müsste sich dem eigenen Tun unterordnen. Und entweder fehlt das Technikwissen oder die Intelligenz. E-Autos müssen nicht alle gleichzeitig geladen werden, niemand steht daneben und wartet: das Laden passiert über Nacht oder während der Arbeit, und das eben bedarfsgeregelt. Neue Heizungen sind teuer? Das Heizen mit fossilen Brennstoffen wird teuer, das wird unbezahlbar. Um nur zwei Beispiele zu nennen. Aber einfach Ablehnen ist natürlich leichter als sein Hirn zu benutzen. So eine Borniertheit macht einem schon Angst. Die Jugend geht vollkommen zu Recht auf die Straße!

Den Markt wird es immer geben

@ Knorlo:

Einige schreiben: Der Markt wirds richten. Einiges wird teurer, anderes wird billiger.
Seit Einführung der Gier-Globalisierung gibt es nichts billiges mehr.

Das ist nicht richtig. Globalisierung ist von vorne herein fair und Globalisierung führt auch nicht per se zu einer Verteuerung.
Außerdem gibt es immer einen Markt, er ist Grundlage jeder Wirtschaft. Die Aufgabe des Staates besteht darin, ihn offen und fair zu halten mit so wenig künstlichen Reglementierungen und Bevormundungen wie möglich.


Eine höhere Besteuerung bedeutet eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Ein Teil der Bevölkerung wird nicht Umweltgerecht leben können ...

Jeder kann umweltgerecht leben. Es ist nicht ehrlich, die Gründe für mangelnde Bereitschaft zum Umweltschutz auf den vermeintlich fehlenden Luxus zu schieben.

@Tada

Kinder in die Welt setzten ist von der CO2 Bilanz so ziemlich das schlimmste, was Sie machen können (Außer Sie Betreiben ein Braunkohlekraftwerk nur so als Hobby). Konsequent durchgerechnet müssten Eltern da sogar eine CO2 Abgabe mindestens in Höhe des Kindergelds zahlen.

Guter Vorschlag

Der Vorschlag aus dem Umweltministerium ist nüchtern betrachtet relativ klug. Diese Besteuerung wäre so gesehen echt sinnvoll.

@ 19:13 von Dr. Thomas Schwalbe

"CO2 muss schmerzhaft Geld kosten, so entsteht Veränderung."

Nein, so entsteht keine Veränderung, so entsteht Spaltung. Veränderung entsteht durch nachvollziehbare, gesicherte Erkenntnisse. Durch kluges, weitsichtiges Handelnd der Regierenden. Eine intelligente Steuerung die nicht den Eindruck erweckt, dass die Regierenden abzocken und sich bereichern möchten. Durch Planungssicherheit, nicht durch Willkür (mein Diesel ist von heute auf morgen nichts mehr wert).

Und man glaubt es kaum, dafür werden die Regierenden auch bezahlt.

@YVH - 18:26

"Jetzt rächt sich die jahrzehntelange Verweigerungshaltung der CDU/CSU und FDP, die eine Modernisierung unserer Industrie verschleppt hat."

Aber konzeptionell kommt auch jetzt nichts von denen außer, die nicht erreichten Ziele immer weiter in die Zukunft zu verlegen.

Da fragt man sich: Wie viel CDU/CSU vertragen Klima und Umwelt noch?

19:35 von ex_Bayerndödel

Nun, wenn man auch belohnt werden soll, was

bekomme ich dann dafür, dass mein Wald mehr CO2 bindet als meine Familie emittiert, zudem Strom aus Wasserkraft erzeuge? Ich vermute ohnehin, dass das eingenommene Geld in die Rüstung und weitere sinnlose Prestigeobjekte gesteckt wird.
////
*
*
Das wird sicher ganz profan für die zunehmenden Pensionen gebraucht.
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Da war doch mal zu hören das in zwei Jahrzehnten der ganze Haushalt nicht mehr dafür ausreicht.
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Das wird doch auch bei Ihnen nicht unter sinnlose Prestigeobjekt fallen, diese 2. Klassen-Staatdienerwertschätzung bis zu letzten Tag?

Die CO² Steuer muß auch auf

Die CO² Steuer muß auch auf jeden Menschen ausgeweitet werden, besonders die Sportler stoßen viel CO² aus. Da kommt bei 83 Millionen Einwohnern ganz schön was zusammen. Im Mittel stößt jeder Mensch ca. 380 KG/per anno an CO² aus, also ca 3,2 Millionen Tonnen!
Es ist einfach lachhaft, was unsere Politiker, Wissenschaftler und ähnliche Meinungsmacher von sich geben.
Es geht um das Abkassieren des Bürgers bis die Schwarte kracht. Wir arbeiten schon heute bis in den Juli eines jeden Jahres nur für den Staat.
Und wenn er was für die Umwelt tun will, dann bitte den LKW-Verkehr reduzieren, indem wieder mehr lokal produziert und verbraucht wird. Fliegen verteuern und den ausufernden Internethandel reduzieren oder abschaffen.
Wie dämlich muß man sein, um zu glauben, daß man klimaneutral produzieren und leben kann?
Und das in einer Welt deren Bevölkerung explodiert.

@19:38 von nelumbo

"Kinder in die Welt setzten ist von der CO2 Bilanz so ziemlich das schlimmste, was Sie machen können"

Vorbehaltlos betrachtet haben Sie vollkommen recht. Aber es kann nicht sein, was nicht sein darf.

@Tada

Deshalb schreibe ich ja "Genausowenig ist Elektromobilität oder eine Holzpelletsheizung die Antwort auf alle Fragen."

Die Mischung machts.

Holzpellets brauchen mehr Platz als Öl - und viel mehr als eine simple Gastherme mit Direktanschluss.
In einer großen Mietskaserne geht das nicht mit den Pellets. Da ist meist eine Gasheizung einzige Wahl.

Was ich sagen will ist: Ich lasse mir von niemandem vorschreiben, was ich mache. Aber ich mache etwas. Das was ich finanziell und persönlich tun kann.
Es darf etwas teurer sein, Öko zu sein. Da bin ich dabei! Aber bitte mit Augenmaß - irgendwann geht´s halt finanziell (oder aus anderen Gründen) nicht mehr.

Genauso wie das Holz für die Pellets für ganz Deutschland vielleicht nicht reichen wird, was jährlich nachwächst und dann aus Russland usw. hertransportiert würde. Wobei das interessant wäre, wie die CO2-/Energiebilanz aussieht - vermutlich ist das trotzdem besser als Heizöl von den Scheichs!

Der Markt wird es richten -

so hieß es bisher immer. Bei der Wende hat es auch der Markt im Osten gerichtet, bei der Einführung des Euro hat es auch der Markt gerichtet.
Es hat doch bisher immer geklappt, wie es geplant war: Die Armen bis hin zum unteren Mittelstand haben gezahlt und die Oberschicht, die zig Tausenden von Millionäre haben daran gut verdient.
Sind die Armen doch selbst schuld, hätten sie doch als Reiche geboren werden können, oder alternativ Politprofi werden sollen.
Der Markt richtet es - genauso wie früher der Scharfrichter mit seinem Beil.

19:49 von JUKUK

wir arbeiten schon heute bis in den Juli eines jeden Jahres nur für den Staat.
.
das ist ja wohl übertrieben
da sind die Abgaben für die Krankenkasse ebenso dabei,
wie die Sicherung meiner Rente
bei allem übrigen haben sie natürlich Recht

Infraschall

Gilt der Preis auch für Infraschallemissionen,die den Anwohnern der WKAS bis zu 15km Entfernung den Schlaf rauben können?
Aber was sind schon die Bedenken der Anwohner wert im Vergleich zu den Interessen der Investoren?

Alle sagen CO2-Preis! Los jetzt!

Alle Experten fordern einen Preis für den CO2-Ausstoß. Egal ob Steuer oder Zertifikate: die Politik muss endlich handeln jetzt! Und zwar so, das der CO2-Ausstoß endlich sinkt!

Schluss mit Sonntagsreden! Schluss mit "Plänen", die nie in die Tat umgesetzt werden!

20:25 von Erich Kästner

Und zwar so, das der CO2-Ausstoß endlich sinkt!
.
ich bin 63 Jahre alt habe mein ganzes Leben gearbeitet ...
umweltmäßig habe ich gescheite Isofenster im Haus
ein hervorragend isoliertes Dach darüber sich noch ne Solaranlage befindet
glauben sie es juckt mich ob auf meine Flugreisen
noch Umweltabgaben draufkommen, oder dass ich einen Kilometer
weniger fahre weil der Steueranteil von 70 % auf 90 % steigt ??

Mit der CO2-Steuer ist es wie

Mit der CO2-Steuer ist es wie mit dem Plastiktütenverbot: Augenwischerei und Stimmungsmache. Stattdessen sollte man die E-Mobilität fördern, Benzinschlucker besteuern, Mindestpackungsgrößen für Lebensmittel festlegen und durch Ablehnung des Südamerika-Freihandels den Regenwald schützen.

um 17:48 von nie wieder spd

"Wie soll das Zahlen dieser CO2 - Abgabe denn bei Har(t)z4 - Empfängern oder Grundsicherungsrentnern geregelt werden?"

Wahrscheinlich so wie mit der Anhebung des Regelsatzes: Jedes Jahr gibt's ein bißchen mehr, aber immer unterhalb dessen, was ein Inflationsausgleich wäre.

sagen, 20:45

Mindestpackungsgrößen für Lebensmittel festlegen

Echt? Mir sind viele Packungen bereits zu groß (z.B. 3 St. Paprika, 200 g Ruccola, ...) - ganz davon abgesehen, dass da gar keine Verpackungen nötig wären.

Ein Preis für alle ?

Also werden wieder die Erwerbstätigen geschröpft und die alimentierten, Politiker und Reiche lachen darüber?

Mit Verboten und Steuern wird man die Welt nicht retten können.

Das geht nur mit freien motivierten und gut Ausgebildeten Menschen. Leider wird Europa dann wohl nicht mehr wie bei vielen technischen Vorgaben dazugehören. Schade.

Dann gibts halt keine Wald mehr

So wie früher muß dann halt der Wald abeholzt werden, aber halt wir brauchen den Wald ja um das Klima zuretten, jetzt wirds schwierig, es paßt wie überall nix mehr zusammen.

Leistung bereitstellen

Bei heute stark idiologisch und faktenlosen Diskusion durch Politiker dürfen Sie nicht mit realistischen Wahrheiten kommen.

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