Kommentare

rer Truman Welt

Sie können Modelle diskutieren wie sie wollen. Ich sehe nur drei Fakten ->
1. Die Emmissionsreduzierung
wurde in den letzten 20 Jahren quasi ignoriert. Viel Gelaber, grosse Konferenzen mit heroischen Abschlusserklärungen , jedoch ohne resultierenden Konsequenzen. Die Zeit wurde verprasst.

2. Jetz wo die Hütte brennt und Parteien vom Wähler abgestraft werden und das Klima uns zeigt, wo es sich bereits befindet, kommt Hektik auf, und was ist die Lösung?
Der Bürger/Verbraucher muss zahlen und wer Geld hat, der kann weiter mit seinen Luxuskarossen sowie mit seinen Jets die Umwelt vollpusten, wenn er in einer seiner Luxuswohnungen düst und diese Mehrkosten natürlich von seiner Steuer absetzen.
Der kleine Mann/kleine Frau, auf der Suche nach bezahlbaren Wohnraum immer weiter ausserhalb der Städte, muß schauen, wie er mit seinem jetzt schon sehr knappen Geld diese Mehrbelastungen stemmt.

3. Der Staat schielt wieder nur auf Mehreinnahmen, von denen der Bürger am Ende bekommt!

Emissionshandel

Man sollte vielleicht erst einmal in Brüssel nachfragen ob der Emissionshandel möglich ist und dann drüber diskutieren. Schneller ist eine CO2 Steuer durchzusetzen, vielleicht ähnlich wie in der Schweiz und wie Frankreich gleich eine Steuer auf Kerosin für Innlandsflüge. Geld vom zurück bekommen, daran glauben die wenigsten Bürger.

Alter Wein in neuen Schläuchen

„Der Vorteil beim Emissionshandel: Der Staat legt eine fixe Menge an Zertifikaten fest“

Dass „der Staat“ etwas festlegt, ist ein Nachteil und kein Vorteil.

Vor allem, wenn man das sich heute allgemein - m.E. zu Recht - überall auf der Welt immer stärker verbreitende Verständnis des Begriffs „Staat“ (= autoritär und hoffnungslos „aus der Zeit gefallen“) bedenkt.

Die Folgeschäden des

Die Folgeschäden des CO2-Ausstosses zahlen wir momentan alle... über den steuerfinanzierten Staatshaushalt. Daher ist eine allgemeine Bepreisung von CO2 überfällig, und das transparenteste, am schnellsten und wirksamsten umzusetzende Modell ist die Steuer; und natürlich ist es sinnvoll, mit den Einnahmen einen sozialen Ausgleich herzustellen. Die CO2-Steuer steuert, das ist gut und sinnvoll.

Verkehr und Heizen ist zu kurz gegriffen

Grosse Teile unserer Wirtschaft beruhen auf unserer lustgetriebenen Konsumgesellschaft. Wir sollten endlich anfangen Verzicht zu üben!

Boa ...

... nen bisle mehr Kritick darf schon sein finde ich!
Wie ein schlecht gemachter CO2 Zertifikatehandel funkitoniert kann man an dem bereits bestehenden System für den Stromsektor und CO2 intensive Industrien sehen.

Den genannten Preis von 26,-€ haben wir erst seid kurzem, nachdem die EU lange darum gerungen hat die auf dem Markt befindlichen Zertifikate verknappen zu dürfen. Nicht mal heute tut das z.B. den Kohleverstromern wirklich weh, weil die immer noch genügend Zertifikate auf der hohen Kante zu liegen haben.

Und nein, nicht die anderen Länder sondern Deutschland war hier der Bremser für eine über mehr als ein Jahrzehnt dringend notwendige Reform/Anhebung der Zertifikatspreise.

Ein Zertifikathandelssystem nutzt vor allem der Industrie, die durch Ihre Lobbyarbeit den Preis durchdrücken können, den Sie wollen.

... Angesichts dieser Zusammenhänge muß ich lieder diesen Artikel als Meinungsäußerung einstufen und nicht als Beispiel guten Journalismus!

@ perchta

Meine Zustimmung.
Verzicht und Ende der Wegwerfkultur.

Bedauerlicherweise wird die ja sogar von den Grünen propagiert.

Beispiel Waschmaschine. Große Show. Alle sollen sich sparsamere Geräte anschaffen. Strom sparen. Der Umwelt zu liebe.

Klingt gut.
Wenn ich eine 10 Jahre alte Maschine hab, dann braucht die etwas mehr Strom, als eine neue. Stimmt.
Aber: ein 2-Personen Haushalt, wie viel muss der eigentlich waschen, bis er die Energie echt mal einspart, wenn man auf den Verbrauch die Energie aufrechnet, die es braucht, bis die Maschine hergestellt ist (inkl. aller Rohstofflieferungen etc), die bei mir steht und die alte dann auch noch verschrottet ist.

Um diese Energie durch das Stromsparen beim Waschen reinzuholen, muss ich entweder im Endlosbetrieb waschen, oder aber die Maschine muss länger leben als ich.

Umweltbewusstsein wird mittels Aktionismus zur Gelddruckmaschine (papp Öko drauf und der Kunde zahlt mehr) - aber wirkliche, effektive Veränderung? Fehlanzeige!

Hach ist das aber kompliziert!

Wie schön, dass man sich bei uns über jedes Thema tot diskutieren kann, Hauptsache, es wird nix gemacht. Vor allem konzentriert man sich immer auf die Nachteile: kostet Arbeit und Geld. Schaut doch mal die Bahnhöfe, Straßen, Brücken und Schulen an, dann versteht ihr, was gemeint ist.
,
Die Vermögen wachsen überproportional, Löhne stagnieren oder verlieren durch die von der EZB vorgeschriebene Inflation von 2% p.a.. Wenn man nun einfach etwas von den "Gewinnen" (vom Munde abgespartes Investitionskapital) einsetzen würde für Erneuerung (siehe oben) und Umweltmaßnahmen, dann könnte Deutschland wieder das werden, was es früher mal war: ein Land, auf das man stolz sein kann.

@ 08:41 von Nettie

Bei freien Gütern (common goods) ist eine staatliche Regulation eine absolute Notwendigkeit.
Was denken Sie, wie würde unsere Landschaft aussehen, wenn man Müll kostenfrei in der Landschaft abladen könnte, anstatt Gebühren für die Abholung zu zahlen.
Genauso verhält es sich mit gasförmigen Emissionen. Ohne staatliche Regulation hätten wir heute noch den Smog des 19ten Jahrhunderts und praktisch Niemand würde sich bemühen den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Das Problem bei der CO2-Steuer ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung zwar für den Kampf gegen den Klimawandel ist, aber sie will es nicht am Geldbeutel spüren und sie will auch keine Verhaltensänderungen aufgezwungen bekommen.

Ein Emissionshandel hat hier den Vorteil ferner vom Verbraucher zu sein.

Zertifikatehandel funktioniert nicht

Mit Zertifikaten sollte die Braunkohleverstromung so belastet werden, dass sie sich nicht mehr lohnt. Das wurde bisher nicht erreicht. Eine RWE-Studie zeigte schon vor vielen Jahren, dass erst über 40 €/t CO2 Gaskraftwerke vorrangig ans Netz gehen würden. Bis jetzt hat es die Kohlenlobby geschafft, weit darunter zu bleiben. GB hat den CO2-Ausstoß verteuert und damit den CO2-Ausstoss deutlich reduziert.
Beim Verkehr ist bis heute nicht klar wie CO2 eingespart werden kann. Hier bringt eine CO2-Steuer nichts. Beim Heizen bringt ein Umstieg von Öl auf Gas eine Reduktion.
Also bei der Stromerzeugung und für Gas und Öl eine Steuer von über 40 €/t einführen. Beim Verkehr warten bis klar ist wohin die Reise geht.
Ich erwarte Lithiumbatterien für Kurzstrecken und Wasserstoff für Langstrecken. Wasserstoff hat den Vorteil dass er gelagert werden kann und schnell getankt werden kann.

Die Menschheit fährt mit Vollgas in ein ökologisches Desaster….

und nichts kann ihn dabei aufhalten. Die Menschheit wächst und wächst und jeder will in der relativen kurzen Verweildauer hier auf diesem Planeten gut leben. Das Gerede von den zukünftigen Generationen ist doch nur eine Beruhigungspille für das Gehirn. Wir Alle leben im hier und im jetzt.

Gewinner und Verlierer hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben und nur die Zukunft weiß, wann durch einen neuen Virus oder durch das Klima selbst (das E-Auto ist aus der Entfernung besehen nur ein temporärer Aprilscherz) es nur noch menschliche Verlierer geben wird.

Heute rotten wir alle anderen Lebewesen bis auf die Bakterien oder Viren aus und innerhalb einer Generation rottet sich dann der Mensch selbst aus.

Der Planet benötigt zur Existenz jedenfalls nicht den Menschen und es wird dann kein Amerika First oder einen einzigen Nationalstaat mehr geben.

Wer definiert Wert und Anzahl?

Legt jeder Staat die Anzahl und den Wert seiner Zertifikate selbst fest? China und Nigeria auch?

Wirklich? Emissionshandel?

Alle Formen davon haben bisher nur zur Bereicherung von Spekulanten geführt, und zu sonst absolut nichts. Aber was tut man nicht alles für die Wirtschaftslobbys ...

Ist Sinn und Zweck des ganzen!

Ein globaler, an der Wallstreet zentralisierter, auf US-Dollar lautender Co²-Zertifikate-Handel. Ein Multimilliardengeschäft, das den Dollar stützt und Geld in die US-Wirtschaft pumpt.
Weshalb wohl hat der Co²-Wahn ausgerechnet in den USA seinen Ursprung?

Stoppt das Stammtisch-Geschwafel!

Wenn man sich einige Kommentare durchliest, dann muss man sich ja echt fragen...habt ihr eigentlich wirklich eine "Idee", was eine CO2-Abgabe ist?

Das fängt schon damit an, dass "Steuer" der vollkommen falsche Begriff ist. Grob runter gebrochen: Steuer-Einnahmen gehen in einen großen Pool an Geld, von dem dann alle möglichen öffentliche Aufgaben finanziert werden. Man sagt deswegen, Steuern sind nicht zweckgebunden.

Kein Beamter wird sein Gehalt duch CO2-Gelder bekommen! Die CO2-Abgabe ist ein eigenes System > Zweckgebunden.

Deswegen ist es vollkommen irrsinnig davon zu sprechen, dass der Staat sich mit Mehreinnahmen die Taschen voll macht. Das ist Stammtisch-Geschwafel, mit dem man bestenfalls bei der AfD punkten kann.

Ich empfehle jeden, der nicht nur ein Wutbürger sein möchte, sondern sich ernsthaft eine Meinung bilden will, sich den Verein CO2-Abgabe e.V. anzuschauen. Die bieten umfassende Konzepte, Statistiken, Vergleiche und Pläne, "WAS" mit den Geldern passieren soll.

Falsche Diskussion

Die Diskussion eines komplexen Themas hat sich derart vereinfacht und verrannt, dass wir die wesentlichen Punkte aus den Augen verloren haben. Was ist mit nachhaltigem Umgang mit Resourcen? Energiesparen? Umweltschonen?

Was heisst es, eine Steuer "sozial gerecht" auszugestalten? Schlechtverdiener dürfen mit ihrer Dreckschleuder in die Stadt fahren? Mit solchen Argumenten findet jeder einen Grund, warum er von einer Steuer ausgenommen ist.

In den 80er Jahren kamen die Grünen mit dem Fahrrad. Heute brauchen wir E-Fahrräder, E-Scooter usw. Die Batterien versauen irgendwo in der Welt die Böden. Und: In den modernen Mobilitätskonzepten fehlt mir bislang ein Ansatz für Familien mit Kindern. Oder sind die dann auch von der Steuer ausgeschlossen?

@ draufguckerin / 9:25

"Wer definiert Wert und Anzahl"

... erschließen Sie sich die Antwort auf Ihre Frage anhand des Beispiels des bereits seid 2005 bestehenden Emissionshandelssystems in der EU (https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Emissionshandel).

Ohne es vorweg nehmen zu wollen ... es ist am Ende die Industrie selbst, die durch vorherige Bearbeitung staatlicher Vertreter in den Entscheidungskremien den Preis und die Mengen bekommt den Sie haben möchte. ... Das Mantra aus dem Munde der CDU/CSU - Klimaschutz mit Maßen, weil sonst Gefärdung von Arbeitsplätzen - kommt nicht von ungefähr!

@Robert Havemann, Richtig

Volle Zustimmung.Man schaue sich nur einmal die Hinterlassenschaften auf Festival-Wiesen an.Zelte, Camping-Möbel ... alles wird zurückgelassen, zu faul zum Abbauen.

Wie unser schöner Bremer Osterdeich nach dem Wochenende aussieht - haarsträubend. Bepfandete Plastikflaschen werden von armen Menschen eingesammelt, aber der Rest ... Es wird sogar auf Einmal-AluGrills gegrillt, dabei stellt das Kokeln eine schlimme Beschädigung des Deichs/ des Grases dar. Hochwasserschutz ? Nie davon gehört - aber jeden Freitag bei Fridays for Future abhängen.

Letztens habe ich mich mit einem Mann unterhalten, der freiwillig und ohne Geld Müll aufsammelt.
Dankeschön von der Behörde? Fehlanzeige. Obwohl er bereits durch die Medien bekannt ist.
Der Mann erzählte mir, dass er oft Sektflaschen findet, dazu mehr als 90 ungebrauchte Plastikbecher. Die werden in 100Stück-Packungen gekauft, ein paar benutzt, der Rest bleibt liegen. Was sind das für Leute?

Da hilft der Emissionshandel gar nichts.

CO 2 Steuer

Alles eine Frage des Preises... Deshalb schlägt Schulze eine CO2-Steuer vor.
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Und das wird teuer für den überwiegenden Teil der Bevölkerung. Diese Steuer wird denen die es sich leisten können gewiss nicht davon abhalten ihr Konsumverhalten zu verändern. Die Großindustrie sowieso nicht wenn sie sich denn freikaufen kann. Diese geplante CO 2 Steuer mag zwar zur Zeit Parteipolitische Wirkungen zu zeigen um auf den Zug Klima zu springen, aber den Klimaschutz wird es nicht helfen. Wenn überhaupt muß hier Weltweit gehandelt werden. Nicht nur in Europa oder in Deutschland das wieder mal versucht die Welt zu retten. Und nun noch eine neue Steuer die keinen Sinn macht einzuführen,und das nach der verkorksten Energiewende in der Vergangenheit die auch zum großen Teil vom Normalbürger getragen wird muß man nicht verstehen.

Gigantische Umverteilung

Im Schnitt verbraucht jeder Bundesbürger 9 Tonnen CO2. Bei 26€/Tonne (jetziger Preis des emissionshandels) sind das knappe 1000€ pro Jahr für eine vierköpfige Familie. Der Grünen Vorschlag von 100 € cash back pro Person reicht also nicht aus, sondern es handelte sich um eine (versteckte) Steuererhöhung.
Wichtig. Wie werden Flugreisen in die CO2 Steuer einbezogen?

Emissionshandel ist Augenwischerei

Emissionshandel ist die gleiche Augenwischerei, wie den CO² Ausstoss der eigenen Flugreise durch Spenden kompensieren zu wollen. Unterm Strich ändert sich nichts. Die Industrie, aber auch wir selbst müssen unser Verhalten grundlegend ändern. Wir alle müssen beginnen und zwar jetzt.

Ein Anfang ist die CO² Steuer, z. B. nach dem Schweizer-Modell.

um 09:42 von weise und klug

>>
Zu meiner Kinderzeit holte man noch die Milch viertelliterweise mit der Milchkanne nach Hause; Tetrapak war ein Wort, mit dem man nichts anfangen konnte. Nur dies als Beispiel.
<<

Der Umstieg vom Lose-Milch-Verkauf (kenne ich auch noch) zur verpackten Milch ist doch offensichtlich in der Zeit Ihres Erwachsenendaseins eingeführt worden, ich schätze mal vor mindestens 40 Jahren. Welchem 40-jährigen Jugendlichen wollen Sie denn dafür die Schuld geben ?

Steuern erheben löst das Klimaproblem?

Unternehmen müssen Rechte kaufen, um CO2 auszustoßen - falsch: die reichen das durch an die Verbraucher. Ist der selbe Argumentations-Blödsinn wie Trumps Zölle. Und garantiert gibt es wieder ein paar Industrien, die dann davon ausgenommen werden - so a la EEG. Da würden mir dann Hotels, div. Golfplätze oder die Alu-Industrie einfallen?
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Es wird eine Steuer erhoben, aber niemand sagt, was man damit anstellen wird. Wird das Geld zweckgebunden in Forschung gesteckt? Oder verpresst man das CO2 unsinnigerweise mit der Qualität des Atommülls in der Asse? Solange kein Masterplan vorhanden ist, wie man klimaneutral werden will, ist diese Steuer ein Stopfen von Löchern, die anderswo entstanden sind: Pensionen, Infrastruktur (Bahn, Straße, schnelles Netz ...) Personal, Rüstungs-ausgaben, Subventionen.
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Die vielen kleinen Schritt sind ja nicht mal in Erwägung gezogen: Z.B. Konsequent die Ampelphasen optimieren, nachts. z.B. abschalten. Kleine Aktion, große Wirkung.

Eine feste obergrenze wird

Eine feste obergrenze wird "festgelegt". Da ist schon der Fehler. Den Rest vom text kann man sich sparen.
Das bringt garnichts und ist nur für den Staat gut, der zertifikate aushändigt.
Besser wäre es, unnötiges zu besteuern, wie plastikbecher, einwegartikel usw, auf die man wirklich verzichten kann. Weder habe i h das geld, noch die lust, noch die zeit, noch die möglichkeit, mit öfis zur arbeit zu kommen. Aber kassiert wird trotzdem.
Finger weg, von zusätzlichen Steuern. Erst Alternativen schaffen.

um 09:43 von draufguckerin

>>
Wie unser schöner Bremer Osterdeich nach dem Wochenende aussieht - haarsträubend. Bepfandete Plastikflaschen werden von armen Menschen eingesammelt, aber der Rest ... Es wird sogar auf Einmal-AluGrills gegrillt, dabei stellt das Kokeln eine schlimme Beschädigung des Deichs/ des Grases dar. Hochwasserschutz ? Nie davon gehört - aber jeden Freitag bei Fridays for Future abhängen.
<<

Ihr ganzer Kommentar hat mit CO2-Emissionen nichts zu tun. Und der in der Tat beklagenswerte Umgang mit der Natur und Hinterlassenschaften in derselben ist sicher nicht allein den Jugendlichen anzulasten. Das gilt auch für für Festivals, die doch zu einem deutlichen Teil auf uns ältere Semester abzielen. Glauben Sie doch nicht, dass bei einem Klassik-Openair alles sauber hinterlassen wird.

Also: Bitte nicht sich selbst einreden, man müsse unter Hinweis auf Jugendliche sich selbst nicht ändern.

09:45 von Der freundliche...

Die Großindustrie sowieso nicht wenn sie sich denn freikaufen kann. Diese geplante CO 2 Steuer mag zwar zur Zeit Parteipolitische Wirkungen zu zeigen um auf den Zug Klima zu springen, aber den Klimaschutz wird es nicht helfen. Wenn überhaupt muß hier Weltweit gehandelt werden.

Ich gebe Ihnen recht! Die Politik ist gefordert, die Industrie anzuhalten, nur Produkte herzustellen, die dem Umweltschutz dienen.

Die CO2-Steuer ist ein willkommener Anlass, den Steuerzahler, insbesondere den kleinen Mann, noch mehr zu belasten, um den Staatssäckel zu füllen. Die CO2-Steuer wird vom Steuerbürger auch verständnisvoll hingenommen. Ob er von den Mehreinnahmen tatsächlich wieder etwas sieht, steht auf einem anderen Blatt Papier; eher noch, wenn die Industrie davon subventioniert wird, umweltfreundliche Produkte herzustellen. Und wenn das so kommen sollte, zahlt der Steuerbürger doppelt: ein Mal die CO2-Steuer und das zweite Mal den Preis für die Herstellung umweltfreundlicher Produkte.

Boah geht mir der ganze Mist

Boah geht mir der ganze Mist mit der Co2 Steuer auf die nerven. Das ganze ist doch nur Abzocke der Bürger. Überhaupt ist mir die Umwelt sowas von egal, ich will leben und nicht schauen ob ich bei meinen Urlauben die Umwelt schone. Ich möchte weiterhin für 300 Euro nach Amerika fliegen und möchte günstig Kreuzfahrten machen. Mir ist auch egal was vielleicht in 100 Jahren mit der Erde ist, da lebe ich ja ehe nicht mehr. Und nein ich leugne nicht den Klimawandel, ich weiß das es den gibt und nein ich bin auch kein Nazi bzw. AFD Wähler. Ich möchte mein Leben genießen und sehe nicht ein für die Umwelt auf irgendwas zu verzichten. Ich werde im Herbst auch wieder mit einem Kreuzfahrtschiff fahren, da interessiert mich die Umwelt überhaupt nicht.

@xerxes64 / 9:36

"Ein globaler, an der Wallstreet zentralisierter ... Weshalb wohl hat der Co²-Wahn ausgerechnet in den USA seinen Ursprung?"

... können Sie diese Behauptungen belegen!? ...

Vielleicht sollte irgendjeman mal in dieser Art nochmal mit Herrn Trump über dieses Thema sprechen. Ich würde sogar anbieten die Reisekosten dafür zu übernehmen! Denn jedenfalls ich bin soweit auf dem Stand, daß sich das Szenario des Klimawandels auf eindeutige, wissenschaftlich belegbare Zusammenhänge stützt und sich daraus selbst mit einfachster schulischer Vorbildung erkennen läßt, das dieses Scenario real existiert, bereits im vollen Gange und in seinen Konsequenzen existentziell bedrohlich ist!

um 09:53 von Der freundliche...

>>
Was bringt die CO2-Steuer ?
Das CO2-Belastung wird durch die CO2-Steuer nicht verbessert.
Die CO2-Steuer hat nur den Erfolg, das der Steuerzahler mehr bezahlen muss.
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Richtig. Eine absolut treffende Analyse der Fakten.
<<

Im Gegenteil: Eine völlig falsche Analyse. Die CO2-Abgabe (nicht -steuer) soll ja eine lenkende Wirkung haben. Natürlich darf es dann kein Nullsummenspiel sein, wenn sich alle unverändert verhalten. Unterm Strich kann eine unveränderte Gesamtbelastung nur dann entstehen, wenn Verhaltensänderungen eintreten. Alles andere wäre Schildbürgerstreich.

09:50 von Klärungsbedarf

Der Umstieg vom Lose-Milch-Verkauf (kenne ich auch noch) zur verpackten Milch ist doch offensichtlich in der Zeit Ihres Erwachsenendaseins eingeführt worden, ich schätze mal vor mindestens 40 Jahren.

Gut geschätzt, sogar mehr Jahre.

Welchem 40-jährigen Jugendlichen wollen Sie denn dafür die Schuld geben ?

Ich gebe niemanden eine Schuld und eine Schuldfrage habe ich auch nicht gestellt. Ich habe lediglich die Bemerkung vorgetragen, dass gerade die jungen Leute (10 - 25/30 Jahre ) im Vergleich zu meiner Zeit auf ca. 90 % ihres Lebensstandards verzichten müssten, um effektiven Umweltschutz zu machen.

Bei dieser Gelegenheit: Es gab auch keine Plastikbecher. Man trank die Getränke aus Flaschen, die bereits damals (vor 50 Jahren und mehr ) mit 20 Pfennig (=10 Ct.) Pfand belastet waren; und diese Flaschen brachte man zurück, weil eine zerbrochene Flasche ein Riesenloch in seinem Taschengeldbudget bohrte (Taschengeld mtl. 5 Mark (= 2,50 €)).

10:08 von patrick1991

"(...) Überhaupt ist mir die Umwelt sowas von egal, (...)"

Sowas kann man nicht unerwiedert lassen. Es ist leider nur zu offensichtlich, das Argumente hier verschwendet sind. Sie haben sich damit ganz bewusst in eine Position begeben, in der sie sich aus der Diskussionebene verabschieden, damit die einzig passende Antworten (naemlich eine Ohrfeige) nicht freigeschaltet werden. So hoffen sie. Das ist das Manko dieser Zeit. Die dreisten Unverschaemtheiten nehme zu.

Es gibt leider zu viele Ihres Kalibers. Sie reissen nur ihren Mund auf, weil Sie nicht allein sind.

Sinnvolle Aktion

Wenn die Zukunft elektromobil werden soll, dann müsste vor allem der überteuerte Strompreis gesenkt werden. Da wir jetzt schon mit Belgien die höchsten Steuer- und Sozialabgaben der Welt haben, sollte das meiner Meinung nach durch Öl- und Gaspreiserhöhung kompensiert werden. Bis 2022 werden 9 GW Kernkraftwerksleistung stillgelegt. Da die HGÜ-Leitungen bis dahin noch fehlen, müssen wohl fossile Kraftwerke einspringen. Die Vorstellung, dass Gaskraftwerke dann den Strom liefern, halte ich für eine Illusion. Für Planung, Bau und Fertigstellung kann man in Deutschland 8 bis 10 Jahre veranschlagen. Allerdings vermute ich, dass kaum noch irgendein Unternehmen heute bereit ist, das Risiko einzugehen. Die quasi Enteignung der Besitzer der Kernkraftwerke ist ein negatives Beispiel.

CO2-Steuer

kommt und zwar schneller als alle denken, einschl. regelmäßiger Erhöhungen. Als Begründung wird das Lieblingsthema Klima herhalten müssen, obwohl die CO2-Bilanz der Erde, bei einem deutschen Anteil zw. 2-3 %, nur milde lächelt.

Patrick hat recht. Wir müssen

Patrick hat recht. Wir müssen jetzt für mist bezahlen, den generationen VOR uns verzapft haben.
Wir müssen sozial und weitsichtig sein.
Warum wir?
Wir müssen also als erste vernünftig sein?
Ein vegetieren knapp vorm eingehen führen, wöhrend sich die kapitalisten kugeln vor lachen.

um 10:10 von weise und klug

>>
Ich gebe niemanden eine Schuld und eine Schuldfrage habe ich auch nicht gestellt. Ich habe lediglich die Bemerkung vorgetragen, dass gerade die jungen Leute (10 - 25/30 Jahre ) im Vergleich zu meiner Zeit auf ca. 90 % ihres Lebensstandards verzichten müssten, um effektiven Umweltschutz zu machen.
<<

Manches, was als Verzicht bezeichnet wird, stellt sich als Gewinn heraus.
ich glaube nicht, dass Sie Recht haben: Der Großteil der Emissionen wurde ja bereits in "unserer Zeit" (ich bin Jahrgang 53) erzeugt. Denken Sie an die Zeit als ein Willy Brandt formulierte, man wolle den Himmel über dem Ruhrgebiet wieder blau machen. Jedenfalls die Jugendlichen bis 18 Jahre haben nicht einmal die Möglichkeit der echten politischen Einflussnahme.

CO2 Steuer...

Am 12. Juli 2019 um 10:09 von Klärungsbedarf...
Die CO2-Abgabe (nicht -steuer) soll ja eine lenkende Wirkung haben. Natürlich darf es dann kein Nullsummenspiel sein, wenn sich alle unverändert verhalten. 
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Genau das ist der Punkt. Wenn... ja wenn sich wirklich alle an diese lenkende
Wirkung halten, kann es vielleicht in Deutschland klappen. Und wie sieht es in Europa aus ? Weltweit ? Hier wird Medienwirksam und dazu zähle ich auch Frau Schulze der Bevölkerung weißgemacht das eine CO 2 Abgabe das Klima retten kann.

Ich habe zahlreiche Bäume geplanzt! Bekomme ich jetzt Geld?

Vorausschauend habe ich einige ha Flächen mit Bäumen bepflanzt, weil ich der Meinung bin, dass nur so der C02 Ausstoß gemindert werden kann.
Ich lebe C02 neutral! Und ich produziere Sauerstoff! Eigentlich sollte man dieses staatlich unterstützen, damit weltweit mehr Bäume wieder!!! angepflanzt werden.
Die Abholzung ist m.E. wesentlich daran beteiligt, dass der C02 Ausstoß weltweit gestiegen ist.

@Carlos12, 09:06

"Was denken Sie, wie würde unsere Landschaft aussehen, wenn man Müll kostenfrei in der Landschaft abladen könnte, anstatt Gebühren für die Abholung zu zahlen"

Wahrscheinlich besser als heute. Weil sich jeder selbst verantwortlich für seine Umwelt fühlen würde.

Denn ich bin mir sicher, dass niemand gerne im Müll leben will (mal ganz abgesehen davon, dass das auf Dauer auch gar nicht geht). Deshalb gehe ich davon aus, dass die Bürger sich auch ohne Staat untereinander verständigen können werden , wie sie es am besten schaffen können, in einem für alle angenehmen Umfeld zu leben. Und selbst die dazu notwendigen Organisationsstrukturen aufbauen werden.

CO2-Abgabe-Steuer, was auch immer, eine Schnapsidee!

Wo hat eine Steuerung mit staatlich sanktionierten Preisen je funktioniert?
Politiker/innen, die nur Steuern, Abgaben, Umlagen, Gebühren, Zwangsbeiträgen etc., wie man das auch nennt, im Sinn haben, sollte der Bürger mit Misstrauen begegnen. Was wird denn an die Bürger zurückgegeben? An wen genau? Da bleibt im bürokratischen Steuer-Abgaben-Staat nichts hängen?!

Das beste Beispiel ist das EEG. Hunderte Mrd.€ wurden zu Lasten der nicht privilegierten Verbraucher von Arm nach Reich umverteilt.
Milliarden werden quasi immer noch im Winde verweht und in der Sonne verheizt. Nichts gewonnen für Klima und Umwelt, im Gegenteil. XXL-Strompreise!

Deshalb schlägt Schulze eine CO2-Steuer vor - mit sozialem Ausgleich..

Jede Erfahrung zeigt, das wird nichts. Dort wo die Allgemeinheit u.a. für Strom, Heizung aufkommt, wird kein CO2 gespart.
Das ändert kein "sozialer Ausgleich". Wo stehen im Winter die Fenster bei aufgedrehter Heizung offen?
Die Kommunen wissen das! Von Sparen keine Spur!

um 10:30 von Der freundliche...

>>
Genau das ist der Punkt. Wenn... ja wenn sich wirklich alle an diese lenkende
Wirkung halten, kann es vielleicht in Deutschland klappen. Und wie sieht es in Europa aus ? Weltweit ? Hier wird Medienwirksam und dazu zähle ich auch Frau Schulze der Bevölkerung weißgemacht das eine CO 2 Abgabe das Klima retten kann.
<<

Wir wären ja nicht die Ersten, die eine CO2-Abgabe einführen. Und es wird immer wieder betont, dass eine CO2-Abgabe allein nicht ausreichend sein kann. Es bedarf vieler Maßnahmen. Zum Beispiel ein wesentlich verbessertes und günstigeres Verkehrsangebot. Es ist immer schwer, sich von liebgewonnenen Gewohnheiten zu verabschieden. Aber auch beim rauchen-Aufgeben geht es einem danach besser :-)

Alles immer komplizierter

Ich denke eine weitere Steuer mit einer 'sozialen Komponente' ist genau das, was der Staat immer macht. Das wird dann wieder ein weiterer Antrag, den man stellen muss und eine Liste von Ausnahmeindustrien. Es geht ja hier um den Klimawandel - wenn man zusätzlich sozial sein will könnte man immer noch die Hartz-IV Sätze erhöhen oder die Einkommenshöhe, ab der man Steuern zahlt.
Auch bringt das so am Ende nichts - jeder Tropfen Öl den wir hier sparen verbilligt den Weltmarktpreis und Schwups wird das Öl eben woanders verbrannt. Auch sehe ich nicht ein, warum die Autofahrer mehr fürs CO2 zahlen sollen als das Kohlekraftwerk. Das einzige was wirklich etwas bringen würde wären die CO2-Zertifikate, aber auf ALLES. Kohle, Gas, Öl. Und dann sollte der Staat mit dem eingenommenen Geld nicht Wählergeschenke verteilen, sondern Öl etc. auf dem Weltmarkt kaufen und es hierzulande für immer bevorraten. Dann hätte es vielleicht tatsächlich eine Wirkung. Aber das ist viel zu kompliziert. Also Steuern.

CO2-Steuer, Behandlung von Symptomen

Soweit das Klima vom Menschen nachteilig beeinflusst wird (was sind die Kriterien hierfür?), sollte man sich der Ursache zuwenden und das ist die imer weiter steigende Anzahl der Menschen!
Das Bevölkerungswachstum ist zu stoppen und längerfristig ist die Bevölkerungszahl kontrolliert zu vermindern.
Fortpflanzung dient der Arterhaltung, diese ist für den Menschen gesichert. Jetzt gefährdet er mit seiner eigenen Überproduktion seine Umwelt.
Es ist ein Basteln an Symptomen, was derzeit "Klimaschützer" propagieren.
Unser eigener Konsumverzicht ist nicht die Lösung, wenn andernorts unkontrolliert und verantwortungslos Leben gezeugt wird, das natürlich nach einem Lebensstandard streben wird, wie wir ihn uns hart erarbeitet haben.

Drei Fragen...

... die ich mir gerade Stelle:
Gibt es nicht schon einen CO2-Handel?
Warum werden Beiträge über dieses Thema fast immer mit Aufnahmen bebildert, auf denen ich nur Wasserdampf, aber kein CO2 sehe?
Müssen wir in DE damit rechnen, eines Tages auch für ausgeatmetes CO2 zur Kasse gebeten zu werden? Immerhin sind das ca. 30 bis 40 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr...

Steuer wird kommen

Die SPD sieht in einer neuen Steuer endlich mal wieder ein System, um mit viel Geld neue Sozialleistungen zu bezahlen. Also wird die Steuer kommen und der Mittelstand soll kräftig bluten. Gutverdiener können CO2-freie Alternativen kaufen. Ärmere fahren so oder so mit Bus und Bahn. Also bleibt als Melkkuh nur der Mittelstand.

Danke SPD! Die 5%-Hürde kommt näher.

@Kopfmensch um 9.41, Danke

Vielen Dank für Ihren Hinweis auf den Wikipedia-Artikel zum Thema Emissionshandel in der EU. Das Prinzip ist mir schon klar, aber wie wird die Bewertung vorgenommen und von wem? Ein Kaufmann mit Geschäftpartnern in Osteuropa erzählte mir, dass z.B. der Transport von Agrarprodukten mit älteren LKW (Diesel) nach Westeuropa mit Emissionszertifikaten freigekauft wird. Habe ich das richtig verstanden? Und wem nützt das?

Der Betrag wird hier in Westeuropa auf das Produkt aufgeschlagen -eingepreist - und fertig. Aber wo wird dadurch weniger CO2 emittiert? Wer kauft ein Zertifikat von wem?
Wem kommt die Gebühr für das Zertifikat zugute?

Man könnte die Kraftstoffe

auch kontingentieren. Bei mehr als 40 Liter pro Monat gibt's nix mehr. Und an der E-Tanke wird mit 500 g CO2/kWh entsprechend verfahren. Dito beim Allheilsbringer Wasserstoff. Anders wird eh nicht kapiert wo der Hammer hängt.

Auf keinen Fall Emissionshandel!!!

Das hat noch nirgens funktioniert und wird es auch niemals.
CO2 Steuern dagegen funktionieren und wirken! Schweden hat es bewiesen.

Alleine schon weil die FDP für Zertifikate ist, muss man das mit äusserster Vorsicht betrachten. Von denen kam noch nie etwas sinnvolles, ausser es war extrem gut für Aktionäre.

Das

ist absolut keine neue Idee. CO2-Emissionsscheine für Unternehmen und den Handel damit gibt es in D. schon seit mindestens 10 Jahren.

CO²-Steuern gehen immer mehr

CO²-Steuern gehen immer mehr zu Lasten der unteren Schichten als der oberen Schichten.
Warum?
1. gem. SGB muss man jede Arbeit annehmen, welche mit täglich 2,5 Stunden erreicht werden könnten. Das dürfte ca. 100 km einfacher Strecke entsprechen.
2. Wohnungen in der teuren Stadt um Arbeitsnah auf das Kfz verzichten zu können, können sich nur Wohlhabenere leisten. Der Rest wohnt im Umland.
3. E-Autos und neuere Autos kosten nicht gerade wenig. Wer bereits kein Geld am Ende des Monats mehr hat, der wird weiter mit der alten Schrottkiste zur Arbeit fahren müssen (zudem muss man beim Sturz ins ALG II ein zu wertvolles Auto versilbern...)

Daher ist es nicht möglich eine CO²-Steuer sozialverträglich zu gestalten. Die Kosten werden bei denjenigen hängenbleiben, die sich nicht dagegen wehren können. Den Pendlern. Durch die Gesetze, welche zur Arbeitsaufnahme - auch in entfernten Regionen - verpflichten, wird sich jedoch dennoch nicht der Verbrauch verringern.

@Tim1976 um 10.52 Uhr, Steuer auf Atemluft

Ja, darauf warte ich auch noch: auf die Besteuerung des CO2 in der ausgeatmeten Luft.
Ich wünsche mir mehr vernetztes Denken, einen gelasseneren Blick auf das große Ganze.
Muss man sich jeden Latschen, den uns die Grünen hinwerfen, anziehen?
Der Klima-Hype wird immer absurder: Kühe sondern zu viel Methan ab, andererseits sollen Biogas-Anlagen betrieben werden. Die umwelt-und klimaschädliche Produktion von Kunststoffen soll verringert werden, andererseits sollen ganze Häuser in Plastik(-müll) eingepackt werden. Nachdem klar ist, dass nicht nur Dieselfahrzeuge Feinstaub emittieren, ist es nun plötzlich das CO2, dass schädlich ist. Und das Verschrotten und die Neuproduktion von Kfz samt umweltschädlicher Batterien und Elektronikkomponenten ist umweltfreundlich?

CO2 ist weniger schädlich, wenn ich dafür mehr bezahle?

Die Grünen hypen jedes halbe Jahr ein neues "Umweltthema" ohne auch nur etwas zur Lösung beizutragen. Ich habe echt die Nase voll von diesen Umwelt-Oberlehrern.

@ 09:00 von tisiphone

>>Wenn ich eine 10 Jahre alte Maschine hab, dann braucht die etwas mehr Strom, als eine neue. Stimmt. [...] Um diese Energie durch das Stromsparen beim Waschen reinzuholen, muss ich entweder im Endlosbetrieb waschen, oder aber die Maschine muss länger leben als ich.<<

Probieren Sie es doch einfach aus! Zählen Sie mal wie oft Sie im Monat waschen (einfach Strichliste führen).
Ein Strommessgerät kostet weniger als 15€ oder leihen Sie sich eines. Damit können Sie den Stromverbrauch pro Waschgang oder z.B. auch pro Monat messen.

Und dann müssen Sie nur noch rechen.

Mal als Hinweis: 1) Ich bin Single und verbrauche im Jahr etwa 55 kWh für Waschen mit einer A+++ Maschine.
2) Beim Kühlschrank bräuchte ich etwa 12 Jahre um durch Stromsparen mit einem neuen A+++ gegenüber meinem A den neuen komplett zu bezahlen.

///Emissionshandel - Eine

///Emissionshandel - Eine Alternative zur CO2-Steuer?///
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Wieder wird hier das Kernproblem weder beschrieben noch Lösungsmöglichkeiten angeboten. Also: was würde es an globaler Nachhaltigkeit bringen, wenn Deutschland komplett auf CO² Ausstoß verzichten würde, wenn jedes Jahr die Weltbevölkerung um die Einwohnerzahl Deutschlands steigt ? Warum wird nicht an einem internationalen Abkommen zur Begrenzung der Weltbevölkerung gearbeitet, so wie es ein globales Klimaabkommen gibt ?

10:37 von kuerbis

"Die Abholzung ist m.E. wesentlich daran beteiligt, dass der C02 Ausstoß weltweit gestiegen ist."

Korrekt durchaus. Und dafuer sind ganz konkret Politiker verantwortlich, namentlich festzumachen. Aber schmieden die Maechtigen der Welt dagegen Allianzen? Nein. Sie schmieden Allianzen um die weltweite Lieferung von Oel (fuer sich!) zu gewaehren. So ist es mit vielen Aktionen. Es sind Ausweichmanoever um die Legislaturperioden zu ueberleben. Emmisionhandel...pfff Anstelle klipp und klar Autos in den Staedten zu verbieten, immerhin ist "das Auto"neben dem "abgeholzten Baum" ein gleichermassen relevanter Faktor. Ah, ich hoere sie jammern, die Autofahrer. Ach ja und die Kreuzfahrtschiffe. Auch verbieten.

@ 09:43 von draufguckerin

>>Wie unser schöner Bremer Osterdeich nach dem Wochenende aussieht - haarsträubend. Bepfandete Plastikflaschen werden von armen Menschen eingesammelt, aber der Rest ... Es wird sogar auf Einmal-AluGrills gegrillt, dabei stellt das Kokeln eine schlimme Beschädigung des Deichs/ des Grases dar. Hochwasserschutz ? Nie davon gehört - aber jeden Freitag bei Fridays for Future abhängen.<<

OK., und was ist jetzt die Konsequenz? Sie lassen den Umweltschutz auch sein oder wir versuchen diese Menschen aufzuklären?

CO2 Abgaben würden schlechte Produkte teurer machen. Das reicht nicht , ist aber ein guter Anfang.

Die Idee der Grünen, Stromsteuer weg, 100€ Energiegeld für alle pro Jahr und eine CO2 Abgabe für konventionellen Strom ist genau die richtige Strategie für den schnellen Umstieg! Kapitalismus pur weil das bessere Produkt gewinnt!

@ 09:45 von Der freundliche...

>>Und das wird teuer für den überwiegenden Teil der Bevölkerung. Diese Steuer wird denen die es sich leisten können gewiss nicht davon abhalten ihr Konsumverhalten zu verändern.<<

Warum glauben Sie, das die Konsumenten nicht die billigere Variante (also die mit weniger CO2 Emission) kaufen? Aus Trotz?

@ 10:19 von Augustus Cäsar

>>CO2-Steuer

kommt und zwar schneller als alle denken, einschl. regelmäßiger Erhöhungen. Als Begründung wird das Lieblingsthema Klima herhalten müssen, obwohl die CO2-Bilanz der Erde, bei einem deutschen Anteil zw. 2-3 %, nur milde lächelt.<<

Klingt für eine nicht so helle Kerze auf dem Kuchen bestimmt gut.
Tatsache ist aber, dass Deutschland eines der reichsten Länder der Welt ist und auch technologisch an der Spitze.

Wer soll denn Ihrer Meinung nach anfangen? Jemand ohne Geld und Technologie?
Aber ich kann Sie beruhigen: Wir Deutschen verbrauchen zwar nur wenige Prozent aber jeder von uns mehrmals soviel wie Menschen in viele anderen Staaten. Sogar ein einzelner Chinese verursachen viel weniger CO2 als jeder von uns.

Wir müssen also nicht auf Andere zeigen sondern dürfen ruhig bei uns selbst beginnen.

CO 2 Steuer...

Am 12. Juli 2019 um 10:42 von Klärungsbedarf...
Es bedarf vieler Maßnahmen. Zum Beispiel ein wesentlich verbessertes und günstigeres Verkehrsangebot. 
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Dann sollte die Bundesregierung als erstes die Vorraussetzungen dafür schaffen. Ich kann mich nicht erinnern das hier in den letzten Jahren etwas geschehen ist. Die Infrastruktur und die Verkehrsanbindung gerade in den Ländlichen Regionen sind ungenügend bis miserabel. Und E-Autos sind wohl für die meisten Menschen auch in Zukunft nicht erschwinglich. Abgesehen das dieser Strom dann aus Kohlekraftwerke aus Osteuropa u.Atomkraftwerken aus Frankreich oder Belgien geliefert werden... Mich hat diese CO 2 Abgabe nicht überzeugt ,den es trifft überwiegend denNiedrig und Normalverdiener. Und das Frau Schulze soll sozial gerecht sein ???

10:41 von Nettie

10:41 von Nettie
@Carlos12, 09:06
> "Was denken Sie, wie würde unsere Landschaft aussehen, wenn man Müll kostenfrei in der Landschaft abladen könnte, anstatt Gebühren für die Abholung zu zahlen"

>> Wahrscheinlich besser als heute. Weil sich jeder selbst verantwortlich für seine Umwelt fühlen würde.

Nicht generell, nicht weltweit. In Vietnam zum Beispiel nicht. Sauber ist es in nur den eigenen vier Waenden. Was da geschieht, wo die Allgemeinheit lebt, was allen gehoert, die Umwelt - das juckt da niemanden. Und das sieht man.

Zu 12:12 von silverbeard -Die Wirkung-

@ 10:19 von Augustus Cäsar
...
Wer soll denn Ihrer Meinung nach anfangen? Jemand ohne Geld und Technologie?
[..] Wir Deutschen verbrauchen zwar nur wenige Prozent aber jeder von uns mehrmals soviel wie Menschen in viele anderen Staaten. Sogar ein einzelner Chinese verursachen viel weniger CO2 als jeder von uns...

@silverbeard, wenn Sie Deutschland vom Globus wegradieren, ändert das so gut wie nichts an der CO2-Bilanz. Ich vermute, die Auswirkung wäre eher negativ. Was der einzelne Chinese verursacht ist wenig relevant, es ist die pure Masse. Wie bekannt wächst die Weltbevölkerung ungebremst. Da hilft oder kompensiert das bisschen Wenigerverbrauch eines Deutschen nichts.
Richtig ist, es braucht Technologie, Wissenschaft, Ingenieure. Das gilt es zu fördern. Die CO2-Steuer braucht es nicht.
Vielleicht sollte zuerst der Missbrauch unterbunden werden. Z.B. die Transit-LKW, die mit abgeschaltener Abgasanlage durch D fahren und dabei Harnstoff sparen und Millionen an Maut prellen.

CO2 Steuer...

Am 12. Juli 2019 um 11:58 von silverbeard...
Warum glauben Sie, das die Konsumenten nicht die billigere Variante (also die mit weniger CO2 Emission) kaufen? Aus Trotz?
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Vielleicht aus Kostengründen? Für die Wohlhabende Bürger stellt sich die Frage wohl eher nicht. Diese werden mit Sicherheit auch nicht auf ihr großen Autos und ihre Flugreisen verzichten. Auch die Energiepreise dürften bei jenen keine Rolle spielen. Aber für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung spielen eben die Kosten einen Grund nicht zu einen Produkt ( also die mit wenigerCO 2 Emision) zu kaufen. Ich schließe mich da nicht aus, ich wollte mir eventuell eine neue Heizungsanlage anschaffen. Aber meine alte 8 Jahre alte tut es auch noch in 10 bis 12 Jahren. Nur ein ein Beispiel von vielen...

Hier geht es darum, mit einer

Hier geht es darum, mit einer CO2-Bepreisung die Folgekosten der Emissionen angemessen in den Preis einzubeziehen und dadurch eine Reduzierung des CO2-Ausstosses zu erreichen. Dass es daneben natürlich sinnvoll ist, seinen eigenen Lebenssil zu überprüfen ("weniger ist manchmal mehr..."), dass es Sinn macht, Bäume zu pflanzen, Müll zu vermeiden etc., Kurzstreckenflüge zu streichen bzw. deutlich zu verteuern bzw. abzuschaffen und manches andere mehr, das hier angeführt wird, ist doch nicht alternativ zur Bepreisung zu sehen sondern komplementär.

@ draufkuckerin / 11:03

soweit mir bekannt, gibt es in Europa bisher keinen verpflichtenden Emmissionshandel für den LKW-Verkehr. Wenn handelt es sich bei dem was sie meinen bisher um freiwillige Kompensationsmaßnahmen oder Auflagen die Logistik-Firmen von ihren Kunden mit entsprechenden Nachhaltigkeitszielen bekommen.

Emmissionshandelsmodelle so wie sie bisher bestehen oder diskutiert werden funktionieren über die Börse. Der Preis ergibt sich aus Angebot und Nachfrage, ist also wie es die FDP will dem Markt überlassen. Die Manipulationsmöglichkeit für die Industrielobby ergibt sich aus dem Angebot! Findet politisch keine ausreichende Verknappung statt, bleiben die Preise im Keller und der Zertifikatehandel verliert seine Steuerungswirkung.

Anreize CO2 zu sparen entstehen nur bie merklicher Steigerung der Kosten für das Nichtstun gegenüber klimafreundlichem Handeln! Am schnellsten und effektivsten wirken täte damit eine gut gemachte CO2 Steuer!

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