Ihre Meinung zu: Digitalisierung: Ärzte sollen Apps verschreiben dürfen

10. Juli 2019 - 8:58 Uhr

Gesundheits-Apps auf Rezept, digitale Patientenakten und Videosprechstunden - das Gesundheitswesen soll digitaler werden. Einen entsprechenden Entwurf beschloss das Kabinett. Kritik kommt von den Grünen.

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Kommentare

Daten sind sicher...

wie alles, was im Netz unterwegs ist.

Schon klar, Herr Spahn: der

Schon klar, Herr Spahn: der face-to-face-Kontakt und eine darin einbezogene gründliche Untersuchung und Anamnese stören bei Ihrer Vorstellung von effizientem Gesundheitswesen. Aber vielleicht dürfen Sie sich ja bald mit Maschinen, Computern und Apps im Verteidigungsministerium beschäftigen, da haben Sie dann mit realen Patient*innen deutlich weniger zu tun.

Ärzte sollen Apps verschreiben dürfen

Ja, dann kann ja alles geheilt werden.
Man o man...
Ich wünsche mir die Zeit von Miraculix dem Druiden, Erfinder von Zaubertränken aller Art zurück.

Datensicherheit?

Wer garantiert denn die Sicherheit der 'Apps'? Ich meine, da fallen sehr viele persönliche Daten an die irgendjemand bestimmt zu viel Geld machen kann. Wie soll/kann derartiges verhindert werden?

App App hurra..

Mittlerweile gibt es für alles eine App.... Und alle sollen das Leben leichter machen... Wenn man es so weitergeht, verbringen wir neben der Arbeit der Rest des Tages, diese App 's zu nutzen. Bis wir irgend wann noch eine App gegen " zuviel Nutzung von App 's! Verschrieben bekommen ;-)

Scheint sinnvoll

Apps können wirkungsvoller als Medikamente sein, denn sie helfen bei einer Verhaltensänderung.

Auch die Kontrolle der Wirkung ist gute und notwendige Idee. Es muss aber auch darauf geachtet werden, dass die Preise, der Apps im Rahmen bleiben.
Es wäre unschön, wenn die Preise von medizinisch geprüften Apps in die Tausende von Euros gehen.

Was Herr Spahn vorschlägt, klingt

im ersten Moment gut. Was der Minister vergisst, die Daten im Netz sind nicht sicher! Bei persönlichen Gesundheitsdaten ist dieser Umstand fatal! Es ist schade, aber die Sicherheit der Daten kann keiner zu 100% garantieren und ich möchte nicht, dass diese Daten in falsche Hände kommen. Das könnte bedeuten, dass man plötzlich keine Kredite, Versicherungen oder einen neuen Job bekommt, wenn man als Risikopatient identifiziert wird. Es ist schon traurig, dass Menschen einfach so Fitness Apps benutzen, ohne sich darüber gedanken zu machen, was mit den Daten passiert.

Na endlich

Wenn wir Zeit haben uns um so einen Quatsch zu kümmern sind also wirklich alle anderen Probleme gelöst?
Können Menschen die ein 400€ Smartphone haben und eine ähnliche Summe für einen Telefonvertrag also endliche eine 2€ App auf Krankenschein bekommen?
"Aber er [der Patient] wird keinen Arzt mehr ernst nehmen, der nur noch über Karteikarten arbeitet."
Ich kann mein Frühstück wirklich kaum mehr bei mir behalten. Ich gehe ja nicht oft zum Arzt, aber elektronische Lesegeräte für die Gesundheitskarte gibt es wirklich überall und zwar seit Jahrzehnten und die hängen allesamt an PCs. Was genau redet Spahn da von Karteikarten? Das darf doch alles nicht wahr sein was für Menschen Merkel sich als Minister ausgesucht hat! So fernab der Realität sind außer deutschen Ministern nur die Teletubbys!

Risiken und Nebenwirkungen

Da steht dann:
Sehr häufig: Ihre Gesundheitsdaten werden im Internet/Darknet verhökert.

Danke, Herr Spahn

Danke, Herr Spahn.
Sie werden als Gesundheitsminister der
Apps in die Geschichte eingehen.
Ihr weiterer Schritt als Verteidigungsminister ist vorprogrammiert.
So erleben sie nicht mehr den zerstörerischen Unfug im Gesundheitswesen.

Ach jo. Warum denn nicht?

Ach jo. Warum denn nicht? Sollen die kassen halt selber solche Apps entwickeln. Krankentagebuch, diätplan, etc gabs bus jetzt halt auf papier. Is dann anders. Besser muss sich erst rausstellen.

Der gläserne Patient

Oh ja, er kommt!
Mir reicht es schon jetzt das ich als Diabetiker in dieses "freiwillige" DMS rein muss. Ohne bekomme ich keinen Termin mehr beim Facharzt. Und nur dieser kann mir meine Medikamente verschreiben. Mein Hausarzt kann das nicht. Jetzt muss ich zweimal zum Hausarzt (Untersuchungen und Ergebnisse) und einmal zum Facharzt (Untersuchungen und Rezepte). As man mir noch sagte das ich die Ergebnisse vom Hausarzt zum Facharzt selber transportieren soll, ist mir der Kragen geplatzt. Die Daten stehen doch auf einem Server. Aber anscheinend nur für die Krankenkassen. Die ganze Sache entpuppt sich als Datenkrake mit Gelddruckmaschine für die Ärzteschaft.

Und jetzt noch Apps mit Schnüffelfunktion? Ich gaube mein Schwein pfeift!

Kontrolle über eine App sollte auf freiwilliger Basis erfolgen

und nicht verschrieben werden.

Heute bzw. morgen ist es nur eine vielleicht sinnvolle Ergänzung aber übermorgen wird man kein Kunde einer Krankenkasse, wenn man sich weigert Apps zu installieren, mit denen eine Überwachung stattfindet.

Erklärt wurde im Beitrag auch nicht, was passiert, wenn sich Betroffene weigern sollte, eine App zu nutzen. Rauswurf aus der Krankenkasse oder sorgt für diese Regelung die nächste Regierung?

Ich bin mit der Arbeit von Herrn Spahn überhaupt nicht zufrieden. Egal was sich dieser Mann vornimmt, die zu tragende Last in seinen Ideen wird stets auf den letzten in der Kette abgewälzt.

Bald App-Pflicht?

All die vergangenen und aktuellen Datenlecks können wohl auch für den Laien eine Vorstellung geben, was passieren könnte, wenn solch sensiblen Daten in die falschen Hände geraten.

Aber mal abgesehen von den immensen datenschutzrechtlichen Gefahren und berechtigten Einsatz-Ausnahmefällen, stellt sich mir die Frage, ob mit dieser Entscheidung nicht wohlmöglich der Weg zu einem Gesundheits-App-Zwang geöffnet wird.

Werden bald Krankenkassen auf diese Art von Übermittlung von ständigen Mitgliederdaten bestehen oder die Verweigerer mit schlechteren Beiträgen bestrafen?

Ach nein, alternativ formuliert müsste es ja heißen:
Alle, die mitmachen, bekommen einen Bonus.

Die schon jetzt überall verfügbaren und ständig besonders in den Krankenkassen(!) beworbenen Fitness-Tracker und sogar Chip-Implantate weisen in eine beängstigende Richtung hin zu einem gläsernen Patienten.

Wollen wir in so einer Gesellschaft leben?

"Der Patient von morgen

wird immer noch einen Arzt brauchen", argumentierte Spahn. "Aber er wird keinen Arzt mehr ernst nehmen, der nur noch über Karteikarten arbeitet."

Da bin ich ja froh dass ich schon älter bin, und kein gläserner "Patient von morgen".
Ich nehme meinen Hausarzt gerade wegen seinem Kampf gegen die Zwangsdurchsichtigkeit (genannt Digitalisierung) ernst.
Spahn dagegen passt zum Vorurteil, dass die Menschen von Generation zu Generation immer mehr verblöden.

Größeren Blödsinn hört man

selten. Wir leben in einer "Digitalen Informations-Überflussgesellschaft", werden erdrückt, erstickt und erschlagen von und mit Informationen. Jetzt will der zukünftige Verteidigungsminister und Kanzleraspirant auch noch weitere Informationen den Bürgern via Apps verschreiben lassen. Die jungen Menschen haben diese Information selbst, wenn sie diese im Internet finden wollen. Die Alten sind bereits heute überfordert. Das ist rausgeschmissenes Geld für Quatsch und klingt für mich eher nach einem guten Deal mit SW Firmen bzw. entsprechende Start-UP Companies - fragt sich nur für wen am Ende. Sicher immer (auch) für die Firmen!
Als ob es keine herausfordernde,, wichtigere und dringlichere Themenstellungen / Probleme im Gesundheitswesen gäbe bzw. zu lösen sind. Aber . . . damit besteht die Gefahr des sich "Unbeliebt-Machens" und Scheiterns. Das ist kein Stoff für Karrieristen!

Interessanter Gedanke...

Es passt natürlich zum Zeitgeist, in die digitale Welt weiter vorzustoßen. Im Hinblick auf Datensicherung, Archivierung von Patientenakten zur Aufbewahrung ist die Umstellung ins digitale Format obligat.

Ein Tagebuch über Blutdruckwerte, Ernährung und BZ-Werte, Dosierungskontrolle bei Marcumareinnahme sind sicher gute Tools, um die Behandlung zu verfolgen.
Aber es ersetzt keinesfalls den Arzt, wie bereits angemerkt. Es reduziert vor allem auch nicht die Zeit, die der Arzt mit dem Patienten verbringt. Denn es nützt nichts, wenn ich sämtliche Informationen digital habe, diese aber vom Arzt nicht interpretiert werden können, mangels Behandlungszeit und kurzer Sprechstunde.

Darüber hinaus wäre es förderlich, wenn Diagnosen und aktuelle Medikation zum Patienten, aber auch bekundete Information zu Vorsorgevollmacht und Verfügung digital gespeichert und im Bedarfsfall vom behandelnden Arzt (Kliniker, Notarzt, Bereitschaftsdienst, niedergelassener FA) simpel abgerufen werden.

Schöne neue Welt

Einkaufen, Partnersuche, Sprechstunde - alles online vom Sessel aus.
Nur für den Gang zur Toilette muss man immer noch aufstehen. Aber auch dafür findet Minister Spahn sicher bald eine digitale Lösung.

elektronische Gesundheitskarte und Akte

Herr Spahn begreift nicht, das es keine 100% Sicherheit gibt, bei Daten die über das Internet versendet werden.
Bis heute hat er keinen Beweis für die Datensicherheit erbracht. Die 110% Sicherheit würde er nur erreichen, wenn er von jeder Arztpraxis ein Kabel zum zentralen Server für die Gesundheitsakte legen würde, getrennt vom Internet.
Die elektronische Patientenakte wird künftig das Ziel vom illegalen Organhandel sein. Infolge kann ich so einem System kein Vertrauen geben.
Die elektronische Gesundheitskarte muss mit einem Bild ausgestatten sein um einen Schutz vor Missbrauch zu gewährleisten. Der BGH hat entschieden, die Selbstbestimmung zur eigenen Datenspeicherung aus höherem Interesse außer Kraft zu setzen in diesem Punkt. Dies kann aber nur geschehen, wenn die Bilder auch vor der Erstellung der Karte auch verifiziert werden. Dies geschieht jedoch nicht! Es ist immer noch möglich ein fremdes Bild der einzureichen. Somit gilt die Selbstbestimmung der eigenen Datenspeicherung.

Schöne neue Welt

Ich finde die Vorschläge schon etwas wahnsinnig, da Patientendaten eigentlich nie in private Hände gehören.

Auf der einen Seite steht ein Nutzen für den Patienten. Ob der aber über die Notiz- und Weckerfunktion, kombiniert mit dem Taschenrechner des Smartphones hinausgeht, ist schon irgendwie fraglich.

Auf der anderen Seite steht ein Datenberg, der dem Arzt, aber vielleicht auch irgendwann der Krankenkasse zur Verfügung steht - und auf jedem Fall aber dem App-Anbieter. Was passiert nach dem Erprobungsjahr, wenn die App nicht genommen wird? Wie schnell (und eher unbemerkt) ist ein Update installiert, die AGB "angepasst" etc.?
Wer garantiert, dass nur ich und nur mein ausgewählter Arzt auf die Daten zugreifen kann? Das geht technisch schon, aber mit einer solchen technischen Lösung lässt sich kein Geld verdienen - und, bei der notwendigen Verschlüsselung, lässt sich wohl kaum wie verlangt nachweisen, dass die App was bringt.

Eritas

Diese App muss kommen

Schon aus dem Grund damit ich meine rente im Ausland verprassen kann. Da muss dann auch die Versorgung mit Medikamenten im Ausland ausgebaut werden.

Jetzt ist für mich das Problem dass meine Krankenkasse zwar eine Videosprechstunde anbietet aber es von der Videosprechstunde keine verschreibungspflichtigen Medikamente gibt!

Selten so etwas sinnloses

Selten so etwas sinnloses gehört!
Ärzte bekommen Geld, wenn sie Patientendaten digitalisieren? Will man das nicht dem Arzt überlassen?
Wem soll das nützen?
Dem Patienten? Weil der Arzt dann keine Berichte mehr schreibt, sondern einfach irgendwelche digitalen Patientenakten hin- und herschicken kann?
Und Apps zur Speicherung von Messwerten? Wofür? Das kann heute jeder Idiot, der eine Excel-Tabelle erstellen kann. Mit graphischer Auswertung, Höchst-/Niedrigstwerten und noch als buntes Bilchen ausdrucken.
Video-Konferenz mit dem Arzt? Was soll ich dem zeigen? Herr Doktor hier tut´s mir weh, einen Moment, ich zieh mal meine Hose aus.....?
.
Wird Herr Spahn jetzt auch noch Minister für Digitales? Neben Migration, Finanzen, Gesellschaft und Soziales?
Wofür war der nochmal Minister?

@ 10:45 von Karlmaria

"Jetzt ist für mich das Problem dass meine Krankenkasse zwar eine Videosprechstunde anbietet aber es von der Videosprechstunde keine verschreibungspflichtigen Medikamente gibt!"
.
Dann brauch ich auch keine Videosprechstunde, dann kann ich in eine Apotheke gehen. Die wissen auch was die mir geben können.
Und wenn ich sowieso für ein Rezept zum Arzt muss, brauche ich auch keine Videosprechstunde.
.
Herr Spahn wird aber eine Lösung finden!
Demnächst alle Medikamente über digitalen 3D-Druck.

Ich schlage vor die

Ich schlage vor die Kommentarfunktion zu diesem Thema heute etwas länger geöffnet zu lassen. Die Ärzte, die das betrifft, sind noch arbeiten!

@ Zeitungsjunge

Da ich damit zu wenig Berührung hab, würde mich auch die Meinung der Ärzte dazu interessieren.

Deswegen Danke für Ihren Post.

@onkelbond

am besten die Gesundheits-App mit Facebook verknüpfen, dann kann man sich auch noch am Abend mit den vielen "Likes" beschäftigen… und kranke Freunde sammeln...

Digitalisierung ungleich Apps

Die Digitalisierung sollte auf einen anderen Weg beschritten werden als über das "Verschreiben" von Apps. Es sollten Arztpraxen finanziell unterstützt werden, ihre digitale Infrastruktur auszubauen. Dabei reicht es nicht, wenn Geldprämien ausgezahlt werden, wenn Patientenakten digital werden. Gerade bei diesen sensiblen Daten sollte auch ein gewisser Betrag den Praxisinhabern zur Verfügung stehen, geeignete Sicherheitssysteme anschaffen zu können. Auch sollte die Vernetzung unter den Fachärzten durch digitale Wege verbessert und sicherer gemacht werden.

Bei den Apps überwiegen m.M.n mehr die Nachteile als tatsächlich die Vorteile: Apps sind regelrechte Datensammler, die nun auch sensible Daten über den Gesundheitszustand des Patienten sammeln können und der Patient diese wahrscheinlich auf Anraten des Arztes fleißig mit Daten füttert. Es ist nicht genau abzusehen, wo diese Daten letztlich landen werden. Und so lange es diesbezüglich keine klaren Regeln gibt, ist es ein Problem

Extrem wichtig dieses Thema

Über die wirklich wichtigen Themen, sind Kommentare nicht möglich, das nenne ich Mal freie Presse!

Für das Sommerloch

Vollkommen eindeutig; wir nähern uns dem typischen Sommerloch. Anders sind solch sinn- und fachlosen Aussagen unserer Politiker nicht zu begründen.
Fakt ist, bis heute gibt es keine geschlossenen, geschützten Netze für die Medizin (Arzt, Krankenhaus, Apotheke, Facharzt etc.).
Datenspeicherung auf Smartphones ohne sichere Verschlüsselung ist wie eine Postkarte zu schreiben, oder die Krankenakte auf Facebook zu veröffentlichen.
Ein Amt für Medizin und Medizinprodukte soll Datensicherheit von Apps prüfen; vollkommen daneben gegriffen!
Ich nehme jeden Arzt erst, welcher sich mit mir beschäftigt; egal ob er elektronisch oder manuell meine Akte führt!
IT-Basiskurse sollten wirklich für jeden verpflichtend werden, dann dürfte sich solch genannter Blödsinn nicht wiederholen.

Geschäftsidee

Da hätte ich doch gleich eine Geschäftsidee:

Für die verschriebene App einen Apparat entwickeln in den man sein Smartphone einspannen kann um dann die erforderlichen Kilometer zu joggen während man auf der Couch sitzt und gemütlich die Chips futtert ;-)

Ein zweiter Apparillo besticht dann die Waage :-))

@da Patientendaten eigentlich nie 19:42 von eritas

"in private Hände gehören."

Das ist der kasus knaxus warum alle dahinterher sind.
Denn die wollen unbedingt die Daten.

Und genau das wird passieren.
Bertelsmann ist einer von grossen Spielern, der dahintersteckt.
Ist ja schon in Berlin weitgehend abgesegnet.

Aber auch die kleineren Mitspieler machen, wenn auch tw. unbewusst da mit.
Ich hab mir mal die Migräne-App (Freeware)
runtergeladen, und einen Kurzcheck drüberlaufen lassen.

Nur ein Tracker, allerdings Firebase von Google. (-> USA)
Dahinter steckt die Schmerzklinik-Kiel und die TechnikerKrankenkasse.
Ein typisches Problem, wenn auch klein.
Man lädt sich offiziell die neueste Version 1.52 herunter,
installiert wurde allerdings 1.5.1.

Viel böser ist, dass in der App massenweise auf grosse 'Player' verlinkt ist,
wie Facebook u.Co.
Neben diversen anderen 'Privaten'.

„Aber er wird keinen Arzt

„Aber er wird keinen Arzt mehr ernst nehmen, der nur noch über Karteikarten arbeitet.“

Warum sollte das so sein? Es ist doch egal, wie der Arzt im Hintergrund seine Patienten und Behandlungen organisiert, solange er den Patienten helfen kann.

Was sagen die Ärzte dazu

Das wäre doch mal ein Thema für eine etwas intensivere Reportage.

@Superschlau

Krankentagebuch, diätplan, etc gabs bus jetzt halt auf papier. Is dann anders. Besser muss sich erst rausstellen.

Diese Apps gibt es bereits. Funktionieren sogar. Weniger Aufwand? Nein. Datensicherheit? Unbekannt!

Wo bleibt die journalistische Kritik?

Neben allen spahnschen Zukunftsplänen vermisse ich eine kritische Berichterstattung über die in letzter Zeit bereits realisierten Pläne in Bezug auf Digitalisierung im Gesundheitswesen. Ich habe noch nichts über die Telematikinfrastruktur gelesen, stattdessen reichlich Raum für Selbstdarstellung des Ministers. Dabei enthält die TI genügend Sprengstoff im Hinblick auf Datenschutz. Z.B. ist noch nicht geregelt, ob auch der Apotheker und der Zahnarzt Informationen über etwa Geschlechts- oder Erbkrankheiten erhält, von der Gefahr von Hacks ganz zu schweigen.

@heimatplanetmars

Erklärt wurde im Beitrag auch nicht, was passiert, wenn sich Betroffene weigern sollte, eine App zu nutzen. Rauswurf aus der Krankenkasse oder sorgt für diese Regelung die nächste Regierung?

Das würde mich auch interessieren. Denn ich habe ja jetzt bereits eine Verweigerungshaltung seitens der Krankenkasse wenn ich nicht beim "freiwilligen" DMS mit mache: Kein DMS, kein Facharzt, keine Medikation. So läuft das in DE!

"Beratungen im Kabinett:

"Beratungen im Kabinett: Ärzte sollen Apps verschreiben dürfen"
-
Super Idee, mehr und mehr hängt an diesem Digitalnetz, von der Kuh, zum Parkautomat bis zur Kaffemaschine was jetzt noch zur feinen Komplettierung fehlt ist KI, aber da wollen wir ja führend sein, vielleicht begreifen es ja dann die Menschen.

@09:02 von joe70

"Daten sind sicher...
wie alles, was im Netz unterwegs ist."

Das ist wohl die Erklärung dafür, dass ich immer hysterische Lachanfälle bekomme, wenn ich so etwas lese.
Es ist schon traurig, wenn die Rentnergeneration sich in IT-Fragen besser auskennt, als die amtierenden Politiker.
Oder halten die uns einfach nur für bescheuert?
Ich könnte jetzt wieder aus dem Nähkästchen plaudern, aber das sieht dann wieder rot. Warum eigentlich?

Warum einfach, wenn es doch digital vielfach verwertbar ist?

"Gemeint seien Gesundheitsapps wie digitale Tagebücher für Diabetiker oder Apps für Menschen mit Bluthochdruck."

Was für ein Blödsinn. Ich nehme eine Papierliste und trage BZ oder RR-Werte mit Uhrzeit ein und hoffe, dass der Arzt damit klarkommt. Fertig.
Hat bisher recht gut funktioniert.

@12:09 von NeutraleWelt

"Selten so etwas sinnloses gehört!
Ärzte bekommen Geld, wenn sie Patientendaten digitalisieren?"

Es ist nicht nur sinnlos. Es ist unverschämt. Ärzte sollten gut (das heißt: viel besser) dafür bezahlt werden, dass sie ihren Patienten wieder gut zuhören. Aber genau dafür bekommen sie praktisch nichts.

Ich bin gespannt auf Omies und Opies

die bisher ganz ohne Smartphone ausgekommen sind, mit der Situation fertig werden sollen. Was ist mit diesen, Herr Spahn? Ich halte den ganzen Vorschlag für gefährlich und nicht sicher! Aber so sind halt unsere jungen Politiker, die IT nicht richtig verstehen und sich mit IT Sicherheit noch nie auseinander setzten mussten.

@09:35 von Kessl

"So fernab der Realität sind außer deutschen Ministern nur die Teletubbys!"

Letztere sind zumindest für mich sehr viel leichter zu ertragen.
Es gibt so unendlich viele Probleme im Gesundheitswesen und jetzt wieder nur Blödsinn, der so ganz und gar nicht im Interesse der Patienten sein kann - im Gegenteil.
Herr Spahn: "Wer hat Sie auf diese Schnappsidee gebracht?"
Eine Enttäuschung nach der anderen.

13:13 von Ti22

köstlich ihr Beitrag;-) Aber so in etwa könnte es kommen, wenn Daten ins Netz kommen, die da nicht hin gehören. Um eine analoge Karteikarte zu hacken, muss man schon einen großen Aufwand betreiben, bei digitalen Daten reichen ein paar gute Programme und ein paar Mausklicks.

13:39 von Heimdall

.. und wenn ich mein Smartphone irgenwo liegen lasse, kommt der Notarzt, weil keine Lebenszeichen übermittelt werden. Wird das Handy geklaut, bekommt der Dieb neue Medikamente verschrieben, weil er während des Diebstahls so aufgeregt war:-D

Gläserner Patient...

Hinweis: das DMP sollte mal dem Patienten helfen der Diabetes hat.

Real hilft es der Krankenkasse tausende euro zusätzlich im Ausgleichsverfahren pro DMP Patient zu bekommen. Davon bekommt der Facharzt der auf Diabetes spezialisiert ist maximal 100 pro Quartal ab, der Augenarzt der Sie 1x jährlich untersuchen sollte lt. EBM 7 euro real aber bei 95Prozenz der Diabetiker 0 euro...
Toll nicht? Was mit unserem Beitragsgeld wirklich passiert????
Ja nur ein Facharzt darf fachspezifische Medikamente verschreiben jeder andere Arzt darf es dann nämlich selbst bezahlen denn er wird in Regress durch die Kasse genommen zum Listenpreis inkl Ihrer Zuzahlung ohne den tatsächlichen Rabattpreis den die Kasse wirklich gezahlt hat.

Wer macht solche Gesetze?
Siehe TS Beitrag!
Genau solche Ahnungslosen.

@15:19 von Defender411

"Ich bin gespannt auf Omies und Opies
die bisher ganz ohne Smartphone ausgekommen sind, mit der Situation fertig werden sollen. Was ist mit diesen, Herr Spahn?"

Deren Daten sind für Versicherer, Arbeitgeber etc. nicht mehr von so großem Interesse. Wer sowieso bald ins Gras beißt, ist nicht mehr mit irgenwelchen Daten zu Wohlverhalten zu nötigen.

Ich habe auch nur ein Handy - Jahrgang 2003. Der AKKU schwächelt ebenso wie meiner, aber die notwendigen Dienste leisten wir beide noch.

Wenn diese Meldung nicht so ernst wäre,

man könnte sich totlachen. Herr Spahn sollte ganz schnell zurück rudern, will er seiner Partei keinen ernsten Schaden zufügen! Ich nehme an, den Floh haben ihm Lobbyisten der Krankenkassen in den Kopf gesetzt. Er sollte mal darüber nachdenken, ob ein Arzt mit Karteikarten nicht vielleicht, in Zukunft, ein Gütezeichen wird.

@15:51 von Defender411

".. und wenn ich mein Smartphone irgenwo liegen lasse, kommt der Notarzt, weil keine Lebenszeichen übermittelt werden. Wird das Handy geklaut, bekommt der Dieb neue Medikamente verschrieben, weil er während des Diebstahls so aufgeregt war:-D"

Köstliche Vorstellung. Ich lache immer noch.

@13:39 von Heimdall

Heut lohnt es sich, die Kommentare zu lesen. Meine urspünglich schlechte Laune hat sich deutlich verbessert.

Danke!

Was ist denn wenn ich die

Was ist denn wenn ich die Andy-Apps nicht haben will?
Wird dann sanktioniert?
.
So wie diese tollen Taschenlampen-Apps, die Zugriff auf meinen Speicher, Adressdaten, Fotos, GPS und Internet brauchen?

15:10 von Anna-Elisabeth

Es braucht keine App. Jetzt wissen alle das Sie Diabetes haben.

@rainer4528

Es braucht keine App. Jetzt wissen alle das Sie Diabetes haben.

Das wissen eh alle. Oder denken Sie das Diabetiker sich verstecken wenn sie messen, spritzen, oder sonstiges tun?

Darum geht es auch nicht. Es geht darum das die gespeicherten Patientendaten evtl. als Handelsware von Großkonzernen dienen, oder zu Erpressungsversuchen seitens der Krankenkassen benutzt werden.

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