Kommentare

Thatchers Rache

Was tun? Sie grummelt und rotieret in der Gruft, das es nur so-----------
Helmut Schmidt könnte doch gegengrummeln und konterrotieren
und Premierminister werden, wenn Netflix zu dem Thema eine Miniserie-----------
Helmut Schmidt, 1984 eingebürgert (von der Queen persönlich), Tory,
putscht gegen Thatcher auf dem Parteitag von----welchen
nehmen wir denn? Netflix fragen!
Realität, nein danke!
Wenn ein James Ellroy sämtliche US Präsidenten seit "FDR" ignorieren
darf, dann dürfen wir uns auch einen Premierminister Helmut Schmidt
ab 1984 in der Downingstreet gönnen. Ellroy guckt nämlich kein
Fernsehen, wir aber schon! Das hat James Ellroy dann davon:
E.U. Confidential

"He's a showman, no

"He's a showman, no seriosity", sagt einer dieser distinguierten Herren treffend über Boris Johnson. Und auch die Befürworter*innen von BJ geben zu, dass man nicht weiß, wofür er steht, und seine lautstarken Überlegungen zu einem ungeregelten Brexit machen selbst seinen Anhänger*innen der hier versammelten Upperclass zu schaffen.
Bei soviel Erdung und Vernunft könnte Außenminister Hunt doch noch eine reelle Chance bei den Tories haben.

Zitat aus dem Video: "Ihr in

Zitat aus dem Video:
"Ihr in Deutschland müsst denken wir seien alle verrückt geworden. Aber das ist nicht so. ..."

Der Mann gibt mir Hoffnung !

Es scheint mir so, dass vor allem ältere weiße Männer sich nicht mit der allgemeinen Lage von Wirtschaft, Gesellschaft ... , und dem daraus resultierenden Bedeutungsverlust, abfinden können. Bei Wahlen bekommen dann die falschen Propheten ihre Stimme. Wie sonst könnten solche Figuren wie Trump und Johnson in Spitzenpositionen gewählt werden. Und im Fall der Tories sind die Mitglieder dem Wahne nahe, läuft die Brexit Party den Tories den Rang ab.
Von daher gilt: Der Brexit kommt, koste er was er wolle ! ... ob aber auch zum Wohl von Volk und Vaterland ???

Gruß Hador

Der Verweis auf die

„Alten weißen Männer“ mit diesem gewissen Unterton finde ich einer ARD Journalistin für unwürdig. Da sollte es im öffentlich rechtlichen doch auch den Hinweis auf eine souveräne und nicht diskriminierende Berichterstattung geben. M.M.n. Ansonsten sehe ich Annette Dittert in London gerne. Das hat sie doch überhaupt nicht nötig sich jetzt in die Reihe derjenigen einzureihen, die zwischen weißen und andersfarbigen Menschen unterscheiden. Um sinngemäß mit Malcolm X zu antworten, der sich auf die Farbe des Blutes bezog und übersetzt beschreibt, das egal welche Farbe wir von außen haben, so ist das Blut aller Menschen rot. Und älter werden wir, wenn wir Glück und Gesundheit haben, nun mal auch alle.

Aber es wird ja bald alles

Aber es wird ja bald alles besser für die von der EU so arg gebeutelten Briten. Dann können die armen Briten endlich jeden Tag ihr so beliebtes Rudern betreiben, weil die dann nach dem Brexit jeden Tag nur noch zu rudern haben werden. Dagegen wird ihr so beliebter jährlicher Ruderwettkampf Cambridge/Oxford nur noch ein Hüpfer sein. First of all no EU!

Tolle Journalistin

Annette Dittert ist klare Brexit-Gegnerin und macht auch keinen Hehl daraus. Und sie rückt den Gesprächspartnern mit resoluten Fragen zu Leibe. Herrlich.

Ich bin mal gespannt

jetzt ist ja wieder mal Zeit, die eigentlich nur die Brexit-Anhänger im Europaparlament nutzen, wenn auch nur um möglicht unangenehm aufzufallen.

Geht es auf die Deadline zum ungeregelten Brexit zu, wiederholt sich dann das Spiel von neuem: Brexit-Hardliner gegen gemäßigte Brexit-Anhänger gegen die Remain-Fraktion schlagen aufeinander ein, nur wissend was sie nicht wollen. Aber ohne Tanzeinlagen von Frau May, die wahrscheinlich von der Couch mit einer großen Portion Fish&Chips genüßlich lächelnd das Drama anschaut...

Mercenary thinking

Die Anhänger des zusammengeraubten UK haben großenteils immer noch das "mercenary thinking" - schließlich setzte sich die "ascendancy" aus den Nachkommen der in Schottland und Irland plündernden Söldner zusammen.
BJ stammt aus einer "Gentleman Farmer " Familie. (mit über 200 ha Grund)- also, kein Wunder!
In Preußen gab's das übrigens auch!

Dass die interviewten,

Dass die interviewten, feinen Herren und Damen bereits ihr Schäfchen im Trockenen haben ist doch klar. Natürlich wird diese Gesellschaftsschicht vom Brexit profitieren. Ich tippe auf folgende stattfindende Vorgänge in GB in den nächsten Jahren:

Steuererleichterung für Gutverdiener, Lockerung Kündigungsschutz, Abbau Sozialleistungen, Privatisierung des NHS, Abbau Umweltstandards...

Sprich: Die Mutter des Kapitalismus GB gleicht sich wieder ihrer Tochter USA an.

re von Kay 523 11.21

Ja,die "feinen Herren und Damen,die haben ihr Schäfchen im trockenen".
Aber das doch schon immer.
Und das genau so wie die deutschen Eliten,die allerdings gegen den Brexit sind.
Und "Steuererleichterung für Gutverdiener,Lockerung Kündigungsschutz,Abbau Sozialleistungen,Privatisierungen.
Wessen Programm ist das denn seit den 2000er Jahren(Agenda 2010) ?

9 Prozent Partei entscheidet über Premier

Jetzt darf die Partei der Gut-situierten über den nächsten Premier entscheiden, die gerade mal 9 Prozent der Stimmen in der letzten Wahl bekommen hat. Sonst geschieht das eher versteckter, wenn die Gruppe Einfluss auf die Politik und auch Einfluss auf einen Teil der Medien nimmt. Aber jetzt Neuwahlen zu fordern ist natürlich auch keine bessere Alternative. Der Rest der Welt (Amerika, Russland, China) wird sich freuen, wenn Europa geschwächt wird. Die Wähler des Premiers werden sich auch freuen, nur die Mittelschicht und die ärmeren Britten werden leiden und in geringerem Maße der Rest von Europa auch.

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