Ihre Meinung zu: Kandidaten für Tory-Stichwahl: Johnson gegen wen?

20. Juni 2019 - 1:16 Uhr

Heute entscheiden die Tories, welche beiden Kandidaten sie in die Stichwahl um die Nachfolge von Premierministerin May schicken. Boris Johnson wird dabei sein, aber wer wird die Nummer zwei? Von Sven Weingärtner.

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Kommentare

Man kann wirklich nur hoffen, daß die Briten* endlich...

...ihren Verstand einschalten und eine/en Politiker an die Spitze wählen, der/ die
zum einem des Amtes würdig ist und zum anderen dem Spuk um den Brexit ein Ende gesetzt wird.

(Mit Briten* meine ich die britischen Politiker der Tories die ihre/n Premier (aus)wählen)

---

Ich bin immer noch der Auffassung, daß die Engländer einen großen Fehler machen,
sollten sie den Brexit wirklich vollziehen.

Und alle Politiker/ Parteien, die diesen mit unterstützt haben werden auf Jahre hinweg
dafür "gehasst" werden.
So wie bei uns ein gewisser Herr Schröder, der eine Arbeitsmarktpolitik zu verantworten hat, in der zufolge zig tausende Menschen leiden müssen und eine ehemals so stolze und große Partei <10% bei der nächsten BTW einfahren wird.

Also Tories, wählt weise und mit Weitsicht, sonst könnte auch euch ein ähnliches Schicksal ereilen.

Boris Johnson ist der Richtige

Mit seinen Vorstellungen ist er der beste Garant für ein No-Deal-Brexit und nur das macht Sinn, ansonsten hätte GB, in Anbetracht des vorliegenden Austrittsvertrag, auch gleich in der EU bleiben können.

Das Dilemma bleibt bestehen

"Weder ist die EU bereit zu Nachverhandlungen, noch wollte das britische Parlament dem ausgehandelten Austrittsabkommen zustimmen."

Wer auch immer die Nachfolge von Theresa May antritt, wird scheitern. Am Ende bleiben nur Verlierer bei dieser unnötigen Auseinandersetzung.

Ich vermute, dass Großbritannien auch am 1. November noch EU Mitglied sein wird.

Ist doch egal ...

Alle Kandidaten haben das gleiche Problem - sie wollen etwas, was die EU so nicht will.

Da Nachverhandlungen ausgeschlossen worden sind, geht es doch nur noch um die Summe.

Ich hoffe sehr, dass die EU da standhaft und hart bleibt und die ausstehenden Zahlungen vollständig (und verzinst) eintreibt. Mir ist unterdessen auch egal, ob das dann Sonderzölle wären (dauert dann zwar länger, aber dann eben auch verzinst).

Trump spaltet USA von

Trump spaltet USA von Europa.

Johnson spaltet GB von Europa.

Rechtspopulisten spalten Europa von Europa.

Den Schaden hat Europa.

Europa als starke wehrhafte Institution gegen die sich virulent verbreitende Anti-Demokratie.

Jüngst noch die Hinrichtung und Morddrohung an demokratischen Politikern.

Ausgeübt von den gleichen Schädlingen, die Europa zerstören wollen.

Wer das nicht erkennt und entsprechend handelt, der hat NICHTS verstanden.

Die ganze Zerstörung

Die ganze Zerstörung europäischer Werte wegen ......

...... Flüchtlingen ?

Gut, wirklich gut insziniert für die wählende Dummheit.

Für die Klügeren aber ... sowas von druchschaubar.

Boris Johnson ist ein Blender

Er hängt sein Fähnchen nach dem Wind. Viele Worte aber keine Taten.

Er ist ein Anhänger Trumps, der ihn unbedingt auf den Posten des Premierministers hieven will. Warum wohl? Weil er vom gleichen Schlag ist wie Trump.

Es wäre ein fataler Fehler diesen Herrn zum Premierminister zu machen.

Typische

Typische Berichterstattung...Johnson wird es aber es wird der Anschein erweckt dass er es vielleicht doch nicht wird, Die EU kann sich warm anziehen

Die Tories am Ende

Von den vier "geeignetsten" Kanidaten ist ein Kiffer (Gove) und ein dreister Lügner (Johnson).
Herzlichen Glückwunsch !

Gruß Hador

Genau!

"Ganz gleich, wer von den verbliebenen Kandidaten Großbritanniens nächster Premierminister wird: Er steht vor denselben Aufgaben, die Theresa May nicht lösen konnte. Weder ist die EU bereit zu Nachverhandlungen, noch wollte das britische Parlament dem ausgehandelten Austrittsabkommen zustimmen."

Auch Johnson hat keinen Plan.

@ senior1

Die "special relationship" zwischen England und den USA blieb vom EU-Beitritt Großbritanniens unberührt. Zumindest die politische und wirtschaftliche Elite Großbitanniens stand den USA meist näher als den Europäern. Das zeigt sich auch an den engen Beziehungen der Geheimdienste und Militärs. Vielleicht hätten die Briten ja mit den USA eine Union gründen sollen.

re klausewitz

"Typische Berichterstattung...Johnson wird es aber es wird der Anschein erweckt dass er es vielleicht doch nicht wird"

Sie müssen einen anderen Artikel gelesen haben. Oder für Ihre Kommentare ist es egal, was tatsächlich drinsteht.

An Spitze eines Landes steht nicht

immer die beste Auswahl. Das kann auch mal schief gehen, wie im Falle eines PostkartenMalers.

Hat das Parlament nicht das letzte Wort

Ehrlich gesagt steige ich da auch nicht mehr durch. Aber muss nicht das Parlament den Brexit definitiv beschließen?
Wen dem so ist und Mr. Johnson keine Mehrheit erhält, scheint mir die Sache komplett gescheitert.
Wenn es nicht anders geht, sollte man den Vertrag nicht komplett aufschnüren, aber vielleicht ist es sinnvoll, noch einmal einige Punkte zu verhandeln, die beiden Seiten wirklich gerecht werden. Vor allem die Grenzfrage Irland/Nordirland.
GB halte ich noch immer für eine große Nation, die mehr Respekt verdient, auch wenn es jetzt schon schwerfällt. Sollten wir nicht den Brexit so machen, das GB nicht sein Gesicht verliert, keine Rosinen pickt? Wir brauchen Freunde. USA, Russland und China. Und vieles mehr. Sicherlich erkennen dies die Briten auch, dass sie und auch brauchen. Machen wir es Ihnen nicht zu schwer. Und uns auch nicht.

Boris Johnson

Wir erleben in den letzten Jahren ein Rückkehr des Nationalismus. Der wahrscheinliche nächste Premier Boris Johnson ist einer der extremsten Vertreten in Europa.
Der Nationalismus hat im 20. Jahrhundert zu zwei Weltkriegen geführt.
In den 90er Jahren kam es in Jugoslawien zu einem schrecklichen Bürgerkrieg.

Neuanfang

Ich denke, aus diesem Dilemma kommen wir jetzt nur noch raus durch einen sog. „no deal“-Brexit. Danach sind EU und GB politische Wettbewerber und das wird beiden Seiten sehr gut tun.
Die EU als Gegenentwurf zu diesem rechtsnationalistischen, auf Dominanz einer bestimmten Klasse aufbauenden GB-Modell wird da. ur gewinnen, weil eine Austrittsentscheidung wieder als eine nationale Entscheidung jedes Mitgliedsstaates deutlich würde. Ein Alptraum für Kascinski, Orban und Salvini, deren ganze Politik auf dreister Erpressung mit dem Blöff eines nationalen Alleinganges beruht. Und alle „Nationalen“ halten das für „stark“ und jubeln diesen „Männern“ zu.

Sollen Sie doch, denn diese Politik wird komplett vor einer „Mauer“ enden, ihrem eigenen Gartenzaun.
Die EU kann sich währenddessen wieder einer liberalen und dynamischen, neue Einflüsse produktiv integrierenden Politik zuwenden. Mit Unterstützung aller liberalen Kräfte aus den sich so stark redenden „Nationalstaaten“.

Ich freu mich drauf!

Der Brexit wird kommen

Die Briten können bei einem Rückzug vom Brexit ihr Gesicht und endgültig ihre eigene Identität verlieren ,ihren Stolz .

RE: Dr.Hans um 04:41

***Eine Variante tauchte bisher nicht auf nämlich, dass die Briten den No Deal Brexit durchziehen und DANACH mit der Rest-EU Vereinbarungen abschließen.***

Ihre "Rest-EU" hat dann immer noch 27 von vormals 28 Mitgliedsstaaten !
Und was bedeutet, bitte schön, nach einem No-Deal-Brexit Vereinbarungen mit der EU zu treffen ???
Kein Deal - keine Vereinbarungen !

Und falls sich zu einem späteren Zeitpunkt, selbstverständlich nach Zahlung der britischen Außenstände, die EU zu Handelsverträgen mit UK bereiterklärt, dann doch nur unter den Bedingungen der EU.
Der Hund wedelt bekanntlich mit dem Schwanz, nicht umgekehrt !

Gruß Hador

04:49 von TW65974

Da Nachverhandlungen ausgeschlossen worden sind,
.
glauben sie daran ?

RE: Klausewitz um 06:30

***Die EU kann sich warm anziehen***

Sie werden sicherlich gut begründen können, warum sich die EU warm anziehen sollte ?
Ich hoffe, das war nicht nur eine leere Phrase von ihnen.

Gruß Hador

@ Säbelzahn, um 03:05

Wenn es nur um das “Raus, egal wie...“ ginge, hätten Sie vermutlich Recht.
Wenn der Austritt jedoch mit möglichst wenig Schaden (für beide Seiten) erfolgen soll, wäre entweder Hunt oder Gove die bessere Wahl.
Ich schaue mir immer wieder die Augen von Johnson an und sehe jedesmal Verschlagenheit darin.
Klar, der Rückenwind durch seinen charakterlichen Zwilling verschafft ihm unangemessene Vorteile - zumindest jetzt anstehenden Entscheidung.
Weiter mag ich gar nicht denken.

RE: senior1 um 08:36

***Johnson und Trump an der Macht und Europa kann einpacken***

So, so, genau das Gegenteil ist aber der Fall. Gerade durch die beiden Herren wird der Zusammenhalt innerhalb der EU und die Zusammenarbeit weiter gestärkt.
Hier im Forum konnte man schon öfter solche Kommentare lesen, meist von ewig Gestrigen geschrieben, die im starken Nationalstaat ihr Heil zu finden suchen.

Gruß Hador

omg

Im Reigen der "Windbeutel" nimmt Herr Johnson den ersten Platz ein und wird sicherlich der neue Premierminister des UK. Nach meinem dafürhalten besteht die Gefahr, wenn die EU nicht willfährig neue Verhandlungen zu lässt, dass Herr Trump wieder seine Strafzollkeule rausholt. Die EU sollte sich nicht erpressen lassen.
Herr Trump möchte der EU Schaden und nun findet er einen Gleichgesinnten.
Allerdings sprach Herr Trump immer nur von MAGA, jetzt von KAG, aber nie von MUKGA.
Also wird bei einem entsprechenden Handelsabkommen der NHS den USA als Hauptgang serviert und im Gegenzug bekommt die britische Bevölkerung Chlorhühnchen.
Ganz ehrlich, mir graut vor der Zukunft.

05:33 von StöRschall

Die ganze Zerstörung europäischer Werte wegen ...... Flüchtlingen ?
.
keine Ahnung
Zerstörung klingt so spektakulär
aber was sind denn europäische Werte ?
Frauenrechte, Rechte von Minderheiten, Aufklärung, Stellenwert von Religion in der Gesellschaft, Soziales miteinander ... so was in der Art ?

wie stehen denn Flüchtlinge zu z.B. Frauenrechten ?
wie wird das mit Schwulen gehandhabt
gewisse Veränderungen wird es hierzulande schon geben,
(auch wir denken nicht mehr wie unsere Großeltern)
wenn Millionen Menschen kommen, die ein doch anderes Weltbild haben,
eigentlich legitime Forderungen stellen
- dass man doch auch ihre Lebensweise toleriert

08:33 von Hador Goldscheitel

Sie haben recht. Aber hier in der Politiklandschaft sieht es auch nicht besser aus. Leider gibt es Rattenfänger überall. Reisende sollte man nicht aufhalten aber dann sollen sie auch die Konsequenzen ziehen. Man sollte auch nicht alles auf die EU schiebn, was hier so einige User fast Tag für Tag von sich geben. Ich fände es auch sehr schade wenn die Briten austreten sollten. Johnson ist ein Durcheinanderbringer.

10:07 von Hador Goldscheitel

die im starken Nationalstaat ihr Heil zu finden suchen.
.
geht's darum
oder Nationalstaaten generell abschaffen
denke das ist doch wesentlich !

10:07 von Hador Goldscheitel

RE: senior1 um 08:36

***Johnson und Trump an der Macht und Europa kann einpacken***

So, so, genau das Gegenteil ist aber der Fall. Gerade durch die beiden Herren wird der Zusammenhalt innerhalb der EU und die Zusammenarbeit weiter gestärkt.
Hier im Forum konnte man schon öfter solche Kommentare lesen, meist von ewig Gestrigen geschrieben, die im starken Nationalstaat ihr Heil zu finden suchen.

Gruß Hador
///
*
*
Wegen dieser Scheußlichkeiten wurde gestern schon in einem öffentlich rechtlichen Sender Separatisten in Kalifornien die Platform für Ihr Ihren -exit geboten.
*
Aber gegen Trump ist nichts zu blöd.
*
Selbst die eigenen Argumente vom Vortag.

@09:49 von Hador Goldscheitel

"Und falls sich zu einem späteren Zeitpunkt(...) die EU zu Handelsverträgen mit UK bereiterklärt, dann doch nur unter den Bedingungen der EU."

Allerdings geschieht der Vertrag auch nur zu den Bedingungen UKs. Das ist ja das Ding - man kann keine einseitigen Verträge schließen. Beide müssen zustimmen. Kooperationen funktionieren am besten im Miteinander - dem Anderen den Willen aufzwingen kann man nur aus einer Machtposition heraus.
Die Brexit-Propaganda (so muss man es leider nennen) hat immer wieder fabuliert, dass UK sich in der Machtposition befände. Aus diesem Grund sind viele da drüben auch so desillusioniert. Märchenerzählung trifft Realität.

lass mal den Boris

machen und seinen harten "No deal-brexit" durchziehen. nach Irland/Nordirland braucht er dann nicht mehr zu fahren und die Briten werden es ihm "danken". dann steht GB alleine da in den verhandlungen mit 27 anderen staaten. was glaubt er eigentlich dann noch zu retten, welchen deal will er dann noch einfädeln? und auf die USA bauen? da können die Briten gleich ihr tafelsilber verkloppen und die Queen anbetteln, dass sie mit dem verkauf der kronjuwelen noch was beisteuert. von Washington hat GB nullkommanix zu erwarten. was sie dürfen, ist liefern, aber bestimmt keine forderungen stellen!

09:18 von karwandler

«Auch Johnson hat keinen Plan.»

Der Ruf: "Johnson wird's richten, und alles wird gut !"

Ist, als hätte Löw bei der WM 2018 gerufen:

"Neue Bälle. Gebt uns neue Bälle !"

@05:49 von Ungeschoent - Ach....

...wie Wahr, wie Wahr!

---

Und trotzdem glaube ich (leider),daß die Tories so dumm sein werden und ihn wählen werden.
Und warum?
Nicht zum Wohle des Volkes, sondern zum Wohle jedes einzelnen innerhalb der Partei.

Das ist der feine (englische) Unterschied.

@09:30 von GrafStepenitz

"Aber muss nicht das Parlament den Brexit definitiv beschließen?"

Der Brexit passiert durch Nichtstun automatisch - für die Verlängerung der Frist muss man aktiv werden. Daher muss dem No-Deal-Brexit auch niemand mehr zustimmen.

"(...) aber vielleicht ist es sinnvoll, noch einmal einige Punkte zu verhandeln, die beiden Seiten wirklich gerecht werden. Vor allem die Grenzfrage Irland/Nordirland."

Die aktuelle Lösung ist schon sehr gut. Keine Grenze während der Übergangszeit und dafür vorerst Zollunion.
Die Alternativen wäre nur die harte Grenze, die keiner will. Der Wunsch der Briten nach einem Herauslösen Irlands aus dem EU-Binnenmarkt ist völlig absurd.

"GB halte ich noch immer für eine große Nation, die mehr Respekt verdient, auch wenn es jetzt schon schwerfällt. Sollten wir nicht den Brexit so machen, das GB nicht sein Gesicht verliert, keine Rosinen pickt?"

UK verliert sein Gesicht aufgrund der großmundigen Versprechen ihrer Politiker. Das ist selbstverschuldet.

der britische "Trump"

nicht nur äußerliche Ähnlichkeiten, nein auch Rethorik und Auftreten und vermutlich Denkweisen haben viele Parallelen zum US-Präsi. Wer es mag und zudem nichts dagegen hat, wissentlich veralbert zu werden, wird mit ihm bekommen, was er verdient.....

@06:30 von Klausewitz - Typische Berichterstattung...

...gähn.

---

Typischer Beitrag Ihrerseits.
Sie haben mich mal wieder nicht enttäuscht und bleiben Ihrer Linie treu.

Neuer Anlauf

Falls Boris Johnson gewählt wird, dann kann er ja einmal beweisen, ob seine Lügen bei der Brexitwahl gültig waren. Allerdings glaube ich, er wird kläglich scheitern und dann die Schuld der EU zuweisen. Irgendwie gelingt es ihm immer wieder, seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen. Vermutlich wird er ablenken und darauf hinweisen, dass er eine ähnliche Massenzuwanderung wie in D damit verhindert hat.

@08:33 von Hador Goldscheitel - Kiffer sind doch...

...nette Leute.
Zumindestens die, die ich bislang kennengelernt habe.

---

Aber wer weiß, welche Sorte auf der Insel geraucht wird:-)

10:07 von Hador Goldscheitel

>>So, so, genau das Gegenteil ist aber der Fall. Gerade durch die beiden Herren wird der Zusammenhalt innerhalb der EU und die Zusammenarbeit weiter gestärkt.<<

Auch wenn Herr Weber das Rennen macht? Als "Transatlantiker" hat er doch die besten Voraussetzungen dafür das zu verhindern.

Boris Johnson ist einerseits

Boris Johnson ist einerseits von seiner Grundhaltung her ein rechtspopulistischer Nationalist ohne wirkliches Programm und mit der fatalen Eigenschaft, wenn's ernst wird hinzuschmeißen (der einzig schwache Trost, falls die Tories ihn tatsächlich wählen würden), und andererseits vom Typ her ein Narzist, der in seinem Wesenszug Donald Trump ähnelt. Es bleibt eine kleine Hoffnung, dass sich die politische Vernunft in GB mit Blick auf Johnsons politische wie persönliche Unstetigkeit noch durchsetzt zugunsten eines anderen Kandidaten.

RE: Sisyphos3 um 10:30

***geht's darum
oder Nationalstaaten generell abschaffen
denke das ist doch wesentlich !***

Wie ich hier im Forum schon geschrieben habe, kann ich mir durchaus einen förderalen Bundestaat namens EU vorstellen, ähnlich so wie in unserer Bundesrepublik. So hat jede Ebene seine Aufgaben zu erledigen, zum Wohle aller !

Ist aber gar nicht das Thema, sondern der vorsätzlich betriebene "Untergang" des Vereinigten Königreichs durch die Tories. Die Schäden, die der No-Deal-Brexit für UK nach sich ziehen, werden sich verheerend auf die britische Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, und damit dem Wohlstand der britischen Bürger auswirken.

Gruß Hador

RE: Boris.1945 um 10:32

Den Bericht habe ich mir nicht angeschaut.
Ich halte Seperatismus und Nationalismus für schädlich, egal ob in UK oder Kalifornien.

Gruß Hador

@um 10:44 von schabernack

'Ist, als hätte Löw bei der WM 2018 gerufen:
"Neue Bälle. Gebt uns neue Bälle !"'

Das brauchte er nicht. Die Schuldfrage wurde doch schnell geklärt: Özil hatte die deutsche Nationalhymne nicht gesungen.

10:25 von Sisyphos3 05:33 von

10:25 von Sisyphos3
05:33 von StöRschall
Die ganze Zerstörung europäischer Werte wegen ...... Flüchtlingen ?
.
keine Ahnung
Zerstörung klingt so spektakulär
aber was sind denn europäische Werte ?
Frauenrechte, Rechte von Minderheiten, Aufklärung, Stellenwert von Religion in der Gesellschaft, Soziales miteinander ... so was in der Art ?

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Sie wissen nicht, was europäische Werte sind?

Bemitleidenswert.

zu nennen sind da:

Freiheit, Gleichheit, Menschenrechte

Die sind rar gesät in dieser Welt.

Und rechte Kräfte, wollen diese beschneiden.
Und tun es auch schon.

Nicht nur Menschenrechte ....

RE: WiPoEthik um 10:37

Sie haben vollkommen recht, dass Verträge immer im beiderseitigem Einvernehmen abgeschlossen werden sollten, zum Vorteile beider Vertragsparteien. Nicht so wie Trump Mexiko mit Zöllen erpresst, um damit die Abwehr von Flüchtlingen voranzutreiben.
Andererseits sitzt die EU in der Machtposition um wesentliche Punkte von UK einzufordern, zum Schutz der eigenen Interessen in Bezug auf den inneren Frieden der EU, wie auch zu anderen Partnerländern, die auch ihre Verträg mit der EU abgeschlossen hatten. Eine Bevorzugung des Vereinigten Königreiches wäre da Kontraproduktiv.

Beste Grüße Hador

Hat sich hier von euch jemals

Hat sich hier von euch jemals die Frage gestellt,

Warum all diese Typen von rechts Europa ruinieren wollen?

Und was sie davon hätten?

Sicher nicht.

Und warum ausgerechnet Putins Regim da ein finanzieller Unterstützer ist?

Sicher nicht.

Oder doch? Dann wär es richtig übel.

@ 05:33 von StöRschall

"Die ganze Zerstörung europäischer Werte wegen ......

...... Flüchtlingen ?"
.
Hat zwar nichts mit Boris Johnson zu tun, aber: Ja.
Sie können nicht leugnen das einer der wichtigsten Streitpunte in der EU die Flüchtlingspolitik ist. Und deshalb sind in einigen Ländern die Regierungen nun mal so, wie sie jetzt sind. Nicht nur die Bösen im Osten und auf dem Balkan, letztes Beispiel Dänemark.
Wer hat´s erfunden? Richtig, die Frau aus der Uckermark.

Johnson ist der richtige

Johnson ist der richtige Mann. Nicht, dass er viel ändern kann, aber er hat´s angezettelt, also sollte er auch liefern.
Wovon träumen Hunt und Gove eigentlich Nachts?
Noch eine Verschiebung (wie lange hätten´s die Herren denn gerne, darf´s ein bisschen mehr sein?) und einen neuen Vertrag mit der EU aushandeln?
Da sich ja alle beim Thema Brexit einig sind können die Herren mal mit ihren Kollegen im Unterhaus verhandeln: Deal or No-Deal.

Lasst den Kasper Boris ruhig Premierminister werden!

Dann kann er die Lügensuppe die er beim
Referendum gekocht hat, auch selbst auslöffeln.
Spätestens 2022 bei den nächsten Parlamentswahlen ist er ohnehin weg vom Fenster. In den 2 Jahren, die er PM sein könnte (mal sehen ob er diese 2 Jahre überhaupt übersteht), wird er wie als Aussenminister nichts Vernünftiges auf die Beine bringen, und sich einem erneuten Nordirland Konflikt gegenüber sehen. In diesen 2 Jahren wird die Wirtschaft den Bach runter gehen und damit
die Tories über Jahrzehnte in der Versenkung
verschwinden.
Sein Nachfolger ist mit Sicherheit KEIN Tory
und der muss dann retten was überhaupt noch zu retten ist. Der kann einem jetzt schon leid tun.

Blender um der Macht Willen

Johnson hat bisher nicht bewiesen, dass er etwas drauf hat. Außer seinen z.T. lustigen Lügen aus der Journalistenzeit und den dramatischen Lügen aus der Brexit - Zeit hat er nicht gezeigt, dass er etwas Positives schaffen kann. Er macht den Eindruck eines entlarvten Clowns, der im Duktus Winston Churchills (wortlos grinsend mit stiernackiger Kopfhaltung durch die Menge) einen Weltpolitiker mimt. Es fehlt die Zigarre, es fehlt die Melone und es fehlt der (drohende) Weltkrieg. Oder doch nicht?

08:33 von Hador

08:33 von Hador Goldscheitel
Die Tories am Ende
Von den vier "geeignetsten" Kanidaten ist ein Kiffer (Gove) und ein dreister Lügner (Johnson).
Herzlichen Glückwunsch !

Gruß Hador

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Die Tories halt ...

Es gäb auch andere Parteien, die man wählen könnte ...

Sisyphos Es ist aber die

Sisyphos

Es ist aber die selbe schizofrene Denke:

Flüchtlinge sind Frauenfeindlich

also wähle ich ein Demokratie ab und wähle ein Menschenfeindliches Regim.

(das selbe wie)

ich schaffe Frauenrechte ab um Ungeborenenrechte zu stärken.

DAS FUNKTIONIERT SO NICHT!

Der Denkfehler ist, dass ich ein System nicht heilen kann, wenn ich die Struktur zerstör.
Aber genauso denken afdler und alle restlichen Rechtsradikalen.

Die haben alle denselben DENKFEHLER.

@05:30 von StöRschall - Ihre wahre These...

...Wer das nicht erkennt und entsprechend handelt, der hat NICHTS verstanden.

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Möchte ich, wenn Sie es mir gestatten, um folgenden Satz erweitern.
...oder in der Schule (Fach:Geschichte) nicht aufgepaßt.

@12:11 von StöRschall - Sie reden von denken...

...als wäre das so einfach.

---

Da gehört ein bissel mehr dazu, außer Grips im Kopf.
Nämlich die richtigen Verbindungen müssen funktionieren.

Und gerade deshalb scheitern viele daran zu denken.

Leider.

P.S.:
Ich simme natürlich Ihrem Beitrag voll zu.

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