Ihre Meinung zu: Sprachassistenten könnten mit Daten Ermittlern helfen

13. Juni 2019 - 14:02 Uhr

Sollen Alexa und Siri dabei helfen, Verbrechen aufzuklären? Die Innenminister diskutieren heute darüber. Technisch wären die Geräte dazu in der Lage. Schon jetzt werden enorme Datenmengen gespeichert. Von Jens Eberl.

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Kommentare

Amazon sagt

"Amazon sagt, dass die Daten dabei anonym bleiben und kein Bezug zu den Personen hergestellt werden könne, die mit Alexa gesprochen haben. "

Hahaha *schenkelklopf*

Ja, nee, is klar. Dann ist ja alles gut.

Niemand hat die Absicht ...

Ich wusste, dass die Innenminister gut sind ...

... diskutieren sie doch über unseren Datenschutz und wie man verhindern kann, dass Google, Amazon & Co. diese Daten nicht mehr von Deutschen bekommen!

*ironie aus*

Wer zum Geier stellt sich sowas in die Wohnung oder schaltet nicht als erstes diese "Assistenten des Datendiebstahl" aus (auf PC, Phone & Co.)?

Selbst schuld

Jeder der sich eine solche Wanze in sein Haus holt, sollte wissen, dass die Dinger erst mal alles hören müssen. Amazon hat sogar ein Patent das zuerst den Sprachbefehl und dann das Aktivierungswort annimmt. Damit führt gar kein Weg mehr daran vorbei dass da etwas aufgezeichnet werden muss.

Wenn Daten erst einmal im Internet sind, das wissen wir alle inzwischen auch, dann kann damit auch etwas passieren, was eigentlich nicht gewollt war. Das ist auch schon passiert.

Es hilft nichts anderes, diese Dinger müssen so wie die heute sind draußen bleiben.

Bei der Gelegenheit, alle Smartphones haben auch Mikrofone und Sprachassistenten. Sollte man die eventuell auch gleich mit entsorgen?

Keine Frage, Verbrechen gehören verfolgt und bestraft. Aber muss dann gleich alles und jeder zu jeder Zeit überwacht werden?

"Lauschangriffe aus dem

"Lauschangriffe aus dem Lautsprecher"
-
Wer sich solche Wanzen in die Bude stellt muss was am Kopf haben.

Finde ich gut

Die Daten von Alexa & Co. direkt an Polizei und Geheimdienste? Fände ich gut. Begründung: Damit wäre diese Technik tot und vielleicht ein wenig mehr Bewusstsein für die mit diesen und ähnlichen Geräten bereit jetzt verbundenen erheblichen Datenschutzprobleme geschaffen.

Solange bei bestimmten

Parteien der Täter- vor Opferschutz geht wird sich nichts ändern.

Stasi 2.0

Willkommen zurück in der DDR - nur, dass der Staat sich nun nicht mehr die Mühe machen muss, die Wanzen zu verheimlichen. Eine furchtbare Entwicklung.

Die Panikmache in Datenangelegenheiten mal wieder...

Wer Alexa oder Siri nutzt und sich nicht bewusst ist, dass die Geräte architekturbedingt alle Sprachnachrichten zu Optimierungszwecken an ihre Betreiber schicken gehört auch zu den Leuten, die sich damals bei Pokemon Go darüber beschwert haben, dass ein Augmented Reality-Spiel nun einmal von seinem Prinzip her den Standort des Spielers kennen und an die Server übermitteln muss.

Etwas mehr Realismus wäre bei der Debatte wünschenswert.
Amazon hat kein Interesse daran, Sprachnachrichten zur Informationsgewinnung über seine Kunden auszuwerten - das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen, der technische und vor allem personelle Aufwand wäre die gewonnenen Daten schlicht nicht wert. Amazon hat natürlich ein Interesse daran, Sprachnachrichten auszuwerten, um Alexa zu verbessern.

Vorsichtig zu sein macht Sinn, keine Frage. Aber diese blinde Panik finde ich genau so schlimm wie die gedankenlose Nutzung der Technologie. Beide Extreme sind schlecht, leider wird eines als Ideal dargestellt.

@Demokratie-in-Gefahr

"Hahaha *schenkelklopf*

Ja, nee, is klar. Dann ist ja alles gut."

Warum bezweifeln Sie das Statement von Amazon?

Es ist klar, dass Amazon die Spracheingaben an Alexa auswerten muss, zwecks Qualitätssicherung. Schlicht, um zu klären, in welchen Fällen Alexa etwas falsch versteht und wie das ganze vor dem Hintergrund etlicher verschiedener Sprachen, Akzente, Dialekte und sonstiger Eigenarten optimiert werden kann.

Amazon sagt nun: "Ja, das tun wir - aber keine Sorge, die Daten werden anonymisiert, bevor Mitarbeiter sie zur Bearbeitung bekommen".

Welches Interesse hätte Amazon daran, die günstige Arbeitskraft (vermutlich in Indien...) mit den personenbezogenen Daten zu versorgen? Das brächte Amazon einfach gar nichts. Natürlich hat Amazon selbst ein Interesse daran, dass diese Mitarbeiter nur anonymisierte Daten erhalten, sonst wäre es nur eine Frage der Zeit, bis einzelne Mitarbeiter sich - gegen den Willen Amazons - etwaige empfindliche Daten mittels Erpressung usw. nutzbar machen.

@Wer zum Geier stellt sich sowas ... 14:13 AllesKlarHier

'in die Wohnung oder schaltet nicht als erstes diese "Assistenten des Datendiebstahl" aus'

Ihre Verbraucherbeschimpfung geht fehl.
Erstens kann man die z.T. gar nicht mehr ausstellen, - Mikro z.B:
Zweitens werden Sie zunehmend per Gesetz gezwungen - Auto,Gesundheitskarte

Also müssten Sie schon den Stecker ziehen bzw. auf die Autofahrt verzichten.

Das alles ist nicht grundgesetzkonform, aber bis das BVerfG da
wg. 'informationeller Selbstbestimmung' einen Riegel vorschiebt,
sind die Daten längst in der Welt - meistbietend.

@Dennis K. 14.52 Bedenkliche Möglichkeiten

Sie haben schon Recht, wenn Sie sagen, man sollte nicht gleich in Panik ausbrechen. Und ja, es ist natürlich so, dass Amazon und Google Daten auswerten müssen, um den angebotenen Dienst zu verbessern.

Nur denke ich, dass nach den bisherigen Erfahrungen, wie diese großen Konzerne zum Teil mit dem Datenschutz umgegangen sind, eher eine mehr als nur rudimentäre Skepsis durchaus angebracht ist. Am Ende ist es die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er sich mit Siri und Alexa unbedingt eine universell nutzbare Wanze in die eigenen vier Wände holen möchte.

Für mich ist und bleibt es ein Rätsel, wie bedenkenlos sehr viele nach wie vor mit den neueren elektronischen Medien umgehen. Bis hinein in die Politik! Man erinnere sich nur an den nassforsch-ignoranten Wahlkampfspruch eines Herrn Lindner: "Digital First, Bedenken Second." Ich persönlich bin jedenfalls nicht bereit, in diesen Dingen mein kritisches Gehirn auszuschalten. Alexa, Siri und Konsorten kommen mir auf keinen Fall ins Haus!

Wozu man so ein Ding? Und

Wozu man so ein Ding?
Und welcher Terrorist und schwerverbrecher hat sowas in seiner Räuberhöhle?
Und wie kommt man auf die idee, das nutzen zu können, wenn nan mit tollcollect schon heftig abgeblitzt ist?

Die Antwort steht doch im Artikel

Die vergangenen (entdeckten) Datenskandale bei Facebook & Co schon vergessen?

Und außerdem muss ja auch nicht unbedingt Amazon ein Interesse an Personen bezogenen Daten haben. Siehe aktuell die Konferenz unserer Innenminister.

Schließlich müssen und werden US-Konzerne dem NSA sowieso die Daten liefern, die er möchte. Und die sind bestimmt nicht annonymisiert oder zumindest im Abgleich mit anderen Metadaten leicht zu personalisieren.

niemand, der sich solche

niemand, der sich solche Geräte in die Bude stellt kann ernsthaft argumentieren, dass zwar Google und Amazon und Apple exklusiven Zugang zu allem haben, aber die Ermittlungsbehörden ausgerechnet nicht. Wer wünscht sich eine Welt, in der private Technologieunternehmen und deren selbstsüchtige Mitarbeiter, die sich absoluter keiner größeren Sache als ihrer iegnen Karriere verpflichtet haben, Behörden und deren vereidigte Mitarbeiter ablösen ...

Die Frage ist doch, unter welchen Umständen auf diese Daten Zugriff gewährt werden muss. An dieser Stelle ist es sinnvolle, überaus strikte Grenzen zu ziehen und die persönliche Freiheit zu verteidigen.

Vom Segen in die Schlaufe

Als Fan von Sci-Fi's bin ich immer wieder begeistert vom Segen den uns die modernen Technologien bescheren können und davon, wie schnell einige Sci-Fi-Visionen Realität geworden sind - mit einem Computer reden der auch noch gezielt antwortet - WOW.
Leider bleibt beim genauen Hinsehen von diesem Segen nichts als ein Strick um den Hals übrig, da durch den Wunsch nach Überwachung und Sicherheit sämtliche technischen Wunder und Möglichkeiten zu Spionage-Apparaten ausgebaut werden.
Sollte es dazu kommen, dass unser recht demokratisches System wieder Autokratisch wird, was nach den letzten Wahlergebnissen nur wahrscheinlicher geworden ist, dann werden möglicherweise die Opfer dieser gesammelten Daten jene Opfer von Terroranschlägen deutlich übersteigen.
Die Dystopie "1984" ist ein Witz im Vergleich zu den heutigen Möglichkeiten.

Sprachassistenten könnten mit Daten Ermittlern helfen

Klar die eigene Bevölkerung ausspionieren.
Wie vor 30 Jahren.
Nicht das dieses schon längst geschieht.
Gibt ja genug Hintertürchen und die Menschen geben ja gerne schon selber alles preis.

@Demokratie-in-Gefahr - Zwingt Sie jemand den Schrott zu kaufen?

Sie sollten eben vorher den Beipackzettel genauer lesen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Bundesdatenschutzbeauftragten.

Wenn nicht dann rein damit in die Mikrowelle,
klappt ja auch bei RFID-Chips wie der Bankkarte und dem Perso :-)

Einfach keines Kaufen !

Niemand braucht sich so ein Ding zu kaufen! Auch analog hat bisher der Mensch ganz gut gelebt. Und permanent online muss auch niemand sein.
Wer sich so ein Ding in die Wohnung stellt, ist entweder naiv oder dem ist es letztendlich egal, ob die Möglichkeit benutzt wird, abgehört zu werden. Er gibt seine Privatsphäre ab und setzt sich in ein Glashaus.

15:07 von artist22

Natürlich kann ich Alexa und Co ausschalten. Im Zweifelsfall den Netzstecker oder das LAN Kabel ziehen., WLAN sperren bzw aus dem Netzwerk ausschließen.

Amazon Echo Dot Sollen Alexa

Amazon Echo Dot
Sollen Alexa und Siri dabei helfen, Verbrechen aufzuklären?

---

Das ist in meinen Augen, der einzige plausible Grund, dass es so ein Kram gibt.

Um Verbrechen aufzuklären und weitere damit zu verhindern, ist es sogar die Pflicht, das zu tun.

Und was tut die Politik?

Der Bürger, ja die ganze Bevölkerung in Deutschland wird zum Wirtschaftsgut einiger Konzerne und die Politiker tun genau gar nichts dagegen. Es liegt verdammt viel an Merkel, so viel ist sicher aber alles kann auch sie nicht auf sich vereinen. Es gibt keinen einzigen Politiker in Verantwortungsposition, der Informatiker ist, erst recht nicht im Verkehrsministerium. Selbst die wenigen, die in Entscheiderpositionen sind und Informatiker sind, waren das höchstens ein paar Jahre lang und sind dann schnell ins Management oder in die Selbständigkeit eingestiegen und haben ihre technische Vorstellungskraft komplett eingebüßt. Nicht nur anerkannte Wissenschaftler warnen, nicht nur Datenschützer, selbst Vereine wie der CCC und die autonome Halb/- und Unterwelt warnt vor der Ausspähung und der Datensammlerwut. Und das schon seit Jahrzehnten! Und ganz besonders stark seit einigen Jahren. Und passiert? Nix. Weder im Justiz noch im Verkehrs oder Verbraucherministerium. Da muss schon die EU kommen..

Zu diesen feuchten Träumen der Innenminister: kaufe ich nicht

Zu diesen feuchten Träumen der Innenminister:

https://www.tagesschau.de/inland/sprachassistenten-datensammlung-101.html

Sollen Alexa und Siri dabei helfen, Verbrechen aufzuklären? Die Innenminister diskutieren heute darüber. Technisch wären die Geräte dazu in der Lage. Schon jetzt werden enorme Datenmengen gespeichert.

Sorry aber ich kaufe solchen Mist nicht. Sowas bleibt bei mir in den Regalen im Handel stehen und entwickelt sich hoffentlich zum Ladenhueter. Aber den Inneninistern geht es ja nicht nur um diese Lautsprecher, sondern auch um unsere Kuehlschränke und um unsere Smartphones (wegen den Messengerdiensten), Tablets, Laptops und so weiter.

Aber ich freue mich schon auf die neue chinesische CPU, die diesen Umtrieben ein Ende macht. Außerdem: heise hat die Tage enthuellt, dass die Innenminister jede sichere Kommunikation bei 5G zerstört haben.

Deswegen werde ich KEIN 5G nutzen sondern nur WLAN.

@Am 13. Juni 2019 um 14:48 von Der_Mahner

Ja genau, zurück in die Zukunft, äh, DDR. :D
Noch dystopischer ist allerdings, dass Private diese Daten besitzen und damit noch nicht einmal eine Kontrolle möglich ist, soweit sich der Staat entgegenstellt, so wie derzeit. Gut, selbst wenn der Staat spioniert und sich dann der Kontrolle entgegenstellt, dann wird das genauso wenig und wahrscheinlich sogar noch schlimmer, weil der Staat voller Rachegesichter steckt. Bei einem Unternehmen hat man wenigstens noch direkt die Möglichkeit sich zu wehren, in dem man sich einfach die Teile nicht anschafft. Soviel Demokratie wäre andersrum derzeit gar nicht möglich, leider.

@ Struwwelpeter (15:27): es geht nur um Ausspionierung!

hi Struwwelpeter

Klar die eigene Bevölkerung ausspionieren.

Yep, genau darum geht es! Es geht NICHT um Anti-Terror, ganz im Gegenteil!! Lasst euch nicht mehr beluegen von diesen Innenministern!!
Wie vor 30 Jahren.

stimmt, DDR 2.0 oder noch besser: China 2.0!!

Dann zu dem hier:

Nicht das dieses schon längst geschieht.

doch, es geht schieht schon längst:

1. die ganzen Staatstrojaner (Skygofree, Pegasus, StrongPity2, usw)
2. diese ganzen Hardware-Backdoors in den Chipsätzen und Prozessoren unserer PCs, Laptops, Tablets, Smartphones (Meltdown, Spectre, usw.)
3. diese ganzen NSA-Lauschangriffe die ja von Snowden enthuellt wurden (Backdoors in jeder Software)

Nur sollten die werten BKA-Schnueffler wissen, das wir denen ihre ganzen Staatstrojaner bereits mit Hilfe von ESET, Kaspersky, Heise, ZDNET und anderen plattgemacht, tiefenanalysiert, Gegenmittel entwickelt und umgedreht haben. Diese Teile wirken nicht mehr! Pech! *unverschämt breit grins*

Das Leben der Anderen

Sicher muss heute niemand sich so etwas zu Hause hinstellen. Aber die Technik schreitet voran, und mit ihr die Gesetzgebung. Wird es in 10 Jahren überhaupt noch nicht-vernetzte Haushalts-Geräte zu kaufen geben? Wie viele Menschen leben in 20 Jahren im vollvernetzten „Smart Home“. Beispiel autonomes Fahren: funktioniert richtig nur mit Vernetzung (unter Einsatz von 5G). Heute muss man noch selber lenken und darf hinfahren wo man will, und nicht jeder Verkehrsverstoss wird sofort geahndet. In 20 Jahren braucht man wohl eine Sondergenehmigung, wenn man sein Auto noch selbst steuern will. Falsch geparkt ? Pech gehabt, der Staat sieht alles! Anschreiben 2035: „Herr Soundso, Sie haben am soundsovielten um .... Uhr einen Feldweg ohne Genehmigung befahren und damit gegen Paragraph soundso verstossen“. Und das ist erst der Anfang, ab 2045 oder so könnten sich die PKW weigern, überhaupt den Befehlen ihrer „Besitzer“ zu gehorchen, wenn dies einen Verstoß gegen die StVO bedeuten würde.

Sprachassistenten könnten mit Daten ....

Vielleicht können die "Sprachassistenten" auch ihren Besitzern helfen - wer mit dem SA sabbelt kann nicht zur gleichen zeit an anderem Ort Untaten begehen … bis zum Beweis des Gegenteils … aber im Ernst, wer außer Freaks braucht so etwas, solange 1. die Quelle der "künstlichen Intelligenz" noch außerhalb des Hauses angesiedelt ist, 2. Das Ding noch nicht einmal ein ordentliches Omelett hinkriegt und 3. nicht mit der Fitnessuhr kooperiert und im Notfall selbständig den Arzt ruft.
Die verzweifelte Suche nach Nebennutzen in unserer digitalen Welt treibt nicht nur skurrile, sondern auch verzweifelte Blüten.

Der Beitrag geht doch...

...am eigentlichen Thema vorbei !

Es geht schlicht und ergreifend darum, daß die Unverletzbarkeit der Wohnung und Privatsphäre unter dem Vorwand der Gefahrenabwehr vom Staat ausgehöhlt werden soll.

Ich kann nur hoffen, daß Pistorius mit seinen Aussagen zum erneuten Versuch den Bürger zu bespitzeln nicht nur Recht, sondern auch Wort hält.

15:21 von Superschlau Wozu

15:21 von Superschlau

Wozu man so ein Ding?

---

Verwendung von Verben ist obligatorisch.

Zwang

@Karl Klammer 15:30

Mich braucht man nicht dazu zwingen, diesen Schrott nicht zu kaufen. Kein Smartphone oder sonstigen Smart-Mist, kein Amazon, Siri, Alexa, ...

Aber was nützt mein persönlicher Verzicht, wenn der Großteil der Bevölkerung sich keine Gedanken macht?

Wahrscheinlich werden bald die ersten Passanten von dere Polizei als verdächtig untersucht, weil sie kein Signal aussenden. Schöne neue Welt.

Wie soll ich das den eigenen Kindern erklären?

Leider genießt das Thema Datenschutz nur ein sehr untergeordnetes Interesse in dieser Gesellschaft.

Dieses hohe Gut wird unmerklich Schritt für Schritt und wahrscheinlich unwiderbringlich vernichtet.
Bis wir eines Tages vielleicht in einem totalitären Überwachungsstaat aufwachen. Dann ist es für Mahnungen zu spät.

Jemand verglich die stetig zunehmende Aufgabe unserer Datenhoheit und die zunehmende Überwachung mit radioaktiven Strahlen.

Deren zerstörerischen Auswirkungen merkt man auch erst zu spät.

...gesunken sind!

Hallo? Soll das wirklich als Normalität hingenommen werden? Da ist eine doof Dose eines Marktriesen in den Wohnungen und hört alles mit und wir tun so, als wäre das schon immer ein Normalzustand gewesen! Bin ich jetzt wirklich einer von ganz wenigen verbliebenen Menschen, der diese Totalüberwachung, derzeit "noch nur" rein kommerziell, für völligen Wahnsinn hält? Merkt hier noch jemand, wohin die Menschheit gerade steuert? Total gelenkt, überwacht, schulisch gedrillt, arbeitstechnisch ausgebeutet, altersmässig in Armut überlassen...der Mensch verkommt immer mehr zum Arbeits- und Ausbeutungssubjekt. Und das ganze vom Staat auch noch geduldet!

Es kann doch nicht wahr sein, dass Amazon ein Produkt auf den Markt bringt, damit erstmal völlig grundlos alles aufzeichnet, was in den eigenen 4 Wänden gesagt wird und dann kommen ein paar Minister und denken sich einfach, wenn das Ding schonmal da ist, nutzen wir es auch! Ich glaube, ich spinne!

Selber schuld....

wer sich die Mittel zum Abhören sogar noch freiwillig aufstellt. Bei mir gibt es diese potentiellen Spione nicht. Auch mein Smart TV muss ohne dauerhafte Internetverbindung auskommen. Lediglich wenn ich Prime schauen will, aktiviere ich den Zugang in der Fritzbox. Aber auch die Kamera für Skype ist normalerweise deaktiviert (USB raus).
Klar kann man sich nicht gegen alles schützen, aber ich versuche es immer so gut es geht. Dies bedeutet aber auch, dass man sich beim Thema "social networks" zurückhalten muss.

Wäre ich als Verbecher

so dämlich solche Geräte mitlaufen zu lassen, dann bräuchte die Strafverfolgung sicherlich nicht diese Mittel um mich zu überführen.

Ich sehe hier eher eine Wegbereitung um eine quasi rechtliche Grundlage für die Gesinnungsüberwachung zu haben. Wer dann mal etwas kritischer im privaten Umfeld diskutiert, bekommt dann mal eben als Abschreckung Besuch vom SEK, was dann natürlich nur der "Gefahrenabwehr" oder so dient bzw. dann eben ein versehen ist.

15:12 von R. Schmid

"Sie haben schon Recht, wenn Sie sagen, man sollte nicht gleich in Panik ausbrechen."

Ich befürchte, Sie sind da ein wenig zu naiv. Diese Prozesse sind in Teilen so schleichend, dass man gar nicht merkt, dass einem heute Sachen gleichgültig erscheinen, die vor 10 Jahren noch undenkbar waren.

Beispiele?
LKW-Maut! An sich eine gute Sache! Dass daraus mal eine PKW-Maut werden könnte, war vor Jahre noch undenkbar.

Soli! An sich für den Aufbau Ost für eine gewisse Zeit eine gute Sache! Dass das Ding bei Ablauf plötzlich dem Staat doch zu lieb und teuer ist, dass man ihn doch nicht einfach abschaffen möchte, war bei Einführung undenkbar.

Das Wort "geil"! Nie eine gute Sache gewesen! Noch in den 90er Jahren im Fernsehen verpöhnt (ich kann mich gut dran erinnern)! Heute Normalzustand im Kinderprogramm!

Sprachassistenten! Für faule Tipper eine gute Sache! Dass das Ding jederzeit bereit ist war immer klar. Aber dass diese Technik nur noch weiter genutzt werden soll...

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Wie alle auf Alexa und Co

Wie alle auf Alexa und Co fixiert sind, das ist nur die Spitze des Eisbergs. Hier geht es um den großen Lauschangriff, betroffen sind alle smarten Geräte wie Fernseher, Kameras von Sicherheitssythemen oder auch Smartphone. Also nichts mit einfach nicht anschaffen. Stasi 3.0 beginnt gerade.

@Dennis K. - Womit macht Amazon sein Geld?

14:52 von Dennis K.:
"Amazon hat kein Interesse daran, Sprachnachrichten zur Informationsgewinnung über seine Kunden auszuwerten [...]"

Das ist das beste Beispiel für Naivität, das mir seit langem untergekommen ist.

Amazon ist in erster Linie ein Händler. Und die haben ein ausgesprochen großes Interesse an den Vorlieben ihrer Kunden.

@Phonomatic - Zustimmung

15:24 von Phonomatic:
"Die Frage ist doch, unter welchen Umständen auf diese Daten Zugriff gewährt werden muss."
> Die Frage wäre vor allem, ob sich die Behörden auch daran halten würden.

"An dieser Stelle ist es sinnvolle, überaus strikte Grenzen zu ziehen und die persönliche Freiheit zu verteidigen."
> Leider gibt es zu viele Menschen, die ihre Freiheit bereitwillig aufgeben.

@Augustus Cäsar - Totalüberwachung

14:48 von Augustus Cäsar:
"Solange bei bestimmten Parteien der Täter- vor Opferschutz geht wird sich nichts ändern."

Für die Freunde der Totalüberwachung gibt es soziale Netzwerke. Da können sie sich 24/7 filmen und ihr Leben mit allen Menschen teilen.

Und für die Freunde der Privatsphäre gibt es eben jene Parteien.

Kein Mitleid

Also wer sich diese Geräte in die Wohnung stellt, weil er keine 2 Meter mehr zum Lichtschalter gehen kann, bekommt kein Mitleid von mir wenn er abgehört wird, jetzt von Unternehmen, in Zukunft sicher auch vom Staat/den Staaten. Und da zumindest Deutschland nicht die Kapazitäten hätte, soviel Datenmaterial zu verarbeiten wird man die Konzerne sicher nicht reglementieren, schließlich ist man dann selbst auf deren Analyse und Verarbeitung der Daten angewiesen!
Etwas anders sieht es bei Handys aus, da wird oft vorausgesetzt das mein eines hat und benutzt. Hier wäre mehr Sicherheit vorm Mithören wirklich schön!
mfg

"Smarte" Produkte sind auf meiner lebenslangen Boykottliste

Was das auch für Geld spart / noch sparen wird.... so macht das manuelle und analoge Leben Spaß.
Das einzige, das bei mir ins Internet darf ist der Router eines deutschen Herstellers, der bisher alle "Audits" auf Sicherheit und "Hintertüren" einwandfrei bestanden hat.
Daran hängen einige klassische PC ohne Kamera und Mikrofon. TV gibts gar keinen. Handy: Von 2006 - auch ohne Kamera und GPS.
Auto: 100% offline.
Die besten Daten sind gar nicht erzeugte Daten.
Wird in fernerer Zukunft zwar schwer, noch "analoge" Produkte zu bekommen, aber was kann man nicht alles aus "Bausätzen" selber bauen, diese Teile wirds noch offline und "dumm" geben.

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