Ihre Meinung zu: Tausende Venezolaner nutzen offene Grenze nach Kolumbien

9. Juni 2019 - 9:10 Uhr

Nach der teilweisen Öffnung der Grenze sind bereits Tausende Venezolaner nach Kolumbien gekommen, um sich mit Nahrung und Medikamenten einzudecken. Monatelang waren die Grenzen Venezuelas abgeriegelt gewesen.

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Kommentare

Linken / Sozialisten schaffen es eben immer und überall!

Linken / Sozialisten schaffen es eben immer und überall!
Liebe Sozialisten: alle Achtung! Ihr habt es geschafft!

Das ölreichste Land der Welt steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen Korruption und Misswirtschaft verfügt Venezuela kaum noch über Devisen, um Lebensmittel, Medikamente oder Dinge des täglichen Bedarfs zu importieren.

Das muss man sich einmal geben: selbst in dem ölreichsten Land der Welt "schaffen" es Sozialisten mit ihrer linken Agenda und Politik in den Ruin zu wirtschaften.

Wie schaffen Linke/Sozialisten das nur?

Geht auch so

Es muss anscheinend keiner ins Land, um Hilfslieferungen zu verschenken. Ich hoffe, dass nicht alles auf dem Schwarzmarkt landet.

*
"Aus Mangel an Devisen können kaum noch Lebensmittel und Medikamente importiert werden."

Ich bin immer erstaunt, dass es gleich zu Hungersnot kommt, wenn irgendwo Lebensmittel nicht importiert werden.

Wenn die meisten Länder nicht in der Lage sind, sich selbst zu ernähren: wer zum Geier produziert einen solchen Überschuss, dass er sie mit ernährt und wo bleiben diese Lebensmittel jetzt?

Nach Russlandsanktionen blieben in Polen Obsthändler auf den Äpfeln sitzen - es gab hier einen schönen Bericht über erhöhte Cidre-Produktion in Polen, um die Äpfel zu verwerten und nicht wegzuwerfen.

Werden die Güter umsonst verteilt?

Kann man sich mehrmals anstellen? Wie geht das vor sich?

Kann sein, dass der Ansturm von Schwarzmarkthändlern kommt.

@ Bote_der_Wahrheit

Es ist eigentlich ganz einfach zu erklären:

Im Kapitalismus müssen Medien, Politik und Wissenschaft, wie der Name schon sagt, Kapitalinteressen vertreten. Tun sie das nicht, dann wendet sich das Kapital ab und die Wirtschaft geht den Bach runter.

Schön.

Gut, wenn das möglich ist.

Endlich etwas Hoffnung für die armen Opfer imperialistischer Geopolitik.

@Bote_der_Wahrheit

"Linken / Sozialisten schaffen es eben immer und überall!" Am 09. Juni 2019 um 09:20 von Bote_der_Wahrheit

Arme Leute gibt es auch in den USA. Wenn man dort Essen und Medikamente umsonst verteilen würde, würden sich genauso viele Leute finden, die sich anstellen.

Da sammeln Leute teilweise 40h/die Woche Zeitschriften, im Cupons herauszuschneiden, damit sie ihre Familien ernähren können.

Es ist völlig egal, ob das System Kapitalismus oder Sozialismus nennt, das Ergebnis ist dasselbe. Es bildet sich immer derselbe Kropf in den "Eliten".

Maduro öffnet die Grenze nach

Maduro öffnet die Grenze nach Kolumbien wieder. Warum?
UND : Warum jetzt? Damit sich die Leute mit
Nahrungsmitteln eindecken können? Das hätte er schon vor einem Monat machen können! Weil er keine Angst mehr vor einem Krieg hat. Nun Guaidos Frau und Tochter sind wieder in Venezuela. Guaido hätte seine Familie nie zurückgeholt, wenn er nicht fest der Überzeugung gewesen wäre zu Gewinnen. Ich denke Maduro müsste mehr Angst vor einem
Krieg bzw. seinem politischen Ende haben als jemals zuvor.
Es gibt eigentlich nur 2 Erklärungen : Entweder er versucht seine Gegner so loszuwerden, oder die Macht in Venezuela
liegt nicht mehr bei Maduro.

Aus Kolumbien sind aber auch 6 Millionen nach Venezuela migriert

In der Vergangenheit sind mehr Kolumbianer nach Venezuela eingewandert als umgekehrt.
In Nordkolumbien verhungern jährlich ca. 2000 Kinder.

Mich erstaunt immer

wie das geht, angeblich ist das Geld doch nichts mehr Wert, man kann aber im Nachbarland damit einkaufen.
Und dort hat sicher auch niemand etwas zu verschenken, ist die letzten Wochen auch ruhiger geworden um das Land, hat nicht alles so geklappt wie von Außen gewünscht.

Der UN-Menschenrechtsrat verurteilte die Sanktionen.

Im März 2018 verurteilte der UN-Menschenrechtsrat in einer Resolution unilaterale Zwangsmaßnahmen, da "wirtschaftliche Sanktionen nachweislich zum Tode führen, Wirtschaftskrisen verschärfen, die Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln und Medikamenten stören, die Migration befördern und zu Verletzungen der Menschenrechte führen". Das gelte auch für die gegen Venezuela verhängten Sanktionen, wie de Zayas mitteilte.

Venezuela wird auch rechtswidrig daran gehindert, sein Goldvermögen, das z.B. auch in G.B. lagert, für die Versorgung der Bevölkerung auszugeben.
Hat jetzt eigentlich der selbsternannte, und bis dahin bei 80% der Bevölkerung unbekannte "Übergangspräsident" Guaidó einen Zugriff auf diese Reserven? Wenn ja, was macht er damit?

Tausende Venezolaner nutzen offene Grenze zu Kolumbien...

Auch um dringend benötigte Medikamente zu kaufen.Das ist wahr.
Wahr ist auch,daß das wegen der Finanzblockade gegen das Land so ist.
Ein mit Geldern eingerichteter Hilfsfond des Erdölkonzerns PDSVA in Höhe von 1,5 Millionen Euro wird von der portugiesischen Novo Banco blockiert(wohl auf Geheiß Washingtons).Er war für medizinische Hilfe und auch Knochenmarktransplationen für Kinder gedacht.Letztere sollten in Italien durchgeführt werden und sind jetzt unmöglich.

„Über das Rote Kreuz gelangen mittlerweile aber einige Hilfslieferungen ins Land“

Nicht-staatliche, interessenunabhängige Organisationen können grundsätzlich mehr bewirken als „weisungsgebundene“. Nicht nur in Fällen wie diesem.

Hungerrevolte

Die Hungerrevolte in Caravas mit unzähligen Toten spielte sich nicht in einem sozialistischen System ab.

09:20 Uhr Bote_der_Wahrheit

Die jahrelangen Sanktonen und Blockaden des Westens, allen voran der USA, sind die wahren Ursachen der wirtschaftlichen Probleme Venzuelas. Nicht zu vergessen das inländische Großkapital um den selbsternannten "Oppositionsführer" Guaidó, die kräftig mitwirken am Versorgungsmangel des Landes.
Maduro macht tatsächlich einen Fehler: Wäre er ein US-höriger Despot wie der saudische König Salman, der in aller Öffentlichkeit Menschen köpfen und vielleicht so gar kreuzigen lässt, gäbe es mit Sicherheit blühende Landschaften in Venezuela. So gar die EU, allen voran die Bundesregierung und ihre Hofberichterstattung hätten da kaum Probleme. Wetten?

@Elitedemokrat

Ihre Argumentation ist unlogisch!
Ginge es den USA um billiges Öl, dann würden sie die derzeitige venezolanische Regierung stützen, um weiterhin von dort Öl zu importieren!
Des Weiteren gibt es kein Embargo für Öl aus Russland, denn die USA importieren seit Jahren Öl aus Russland und zurzeit, wegen des Embargos gegen Venezuela, eben mehr!

Hilfslieferungen

gab es trotzdem! Russland und China haben durchaus geholfen, und zwar nicht unerheblich. Die Behauptung, dass keine Hilfslieferungen ins Land gelassen wurden, sind also falsch, oder neudeutsch Fake News. Auch haben diese Helfer nicht so viel Wind gemacht. Die Showhilfen aus den USA hätte ich auch nicht angenommen. Erst das Land wirtschaftlich und politisch drangsalieren und dann Almosen aufdrängen. Von Stolz haben die noch nie etwas gehört. Die Tagesschau versucht es immer wieder, auch mit Texten von geringem Nachrichtenwert, an Venezuela zu "erinnern". Politischer Auftrag? Propaganda? Ich wünsche mir für Venezuela und sein stolzes Volk Frieden, eine gute und gerechte Regierung, Glück und Wohlergehen. Das ist es, was die USA mit solchen Verbündeten wie Deutschland sicher nicht bringen werden.

@Am 09. Juni 2019 um 09:54 von Tada

Zitat: "Arme Leute gibt es auch in den USA. Wenn man dort Essen und Medikamente umsonst verteilen würde, würden sich genauso viele Leute finden, die sich anstellen."

Sie wollen doch jetzt nicht wirklich den Wohlstand der breiten amerikanischen Bevölkerung mit der in Venezuela vergleichen?

Nicht wirklich, oder?

Unfähiges System

Eine der letzten Bastionen des real existierenden Sozialismus/Kommunismus ist trotz der größten Erdölreserven nicht in der Lage die Bevölkerung menschenwürdig zu versorgen. Und wer ist schuld? Die bösen Kapitalisten, denn Kommunisten und Sozialisten können gar nicht böse sein.

@ Bote_der_Wahrheit um 09:20

"Das ölreichste Land der Welt steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen Korruption und Misswirtschaft verfügt Venezuela kaum noch über Devisen, um Lebensmittel, Medikamente oder Dinge des täglichen Bedarfs zu importieren."

Der ölreichste Staat hat aktuell Probleme, das stimmt. So lange ist es aber nicht her, da hat das gleiche ölreichste Land es auch unter liberalextremisten nicht geschafft die Bevölkerung zu versorgen. Zu dieser Zeit ist das eben untergegangen, denn die Menschen die an Hunger oder Krankheiten sterben mussten, weil die Regime vor Herrn Chavez, nur für eine elitäre exklusive Schicht zuständig war, fällt da wenig ins Gewicht.
Des Weiteren drehen die USA durch ihre Sanktionspolitik dem Land den Devisenhahn ab.

Aber wie toll das hier bei uns in BRD funktioniert, einen der Top 3 Exportländer und dadurch der reichsten Länder der Welt, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander fällt, scheint niemanden zu interessieren.

Deutschland und EU auf dem selben Irrweg

Deutschland und EU sind auf dem selben sozialistischen Irrweg wie Venezuela.

Ein Hochsteuerstaat, der Arbeit und Leistung bestraft, Missbrauch und Verschwendung belohnt und dabei seine Infrastruktur und sein Bildungswesen zusehends verkommen lässt, zerstört die Grundlagen seines Wohlstands und untergräbt systematisch seine Chancen im internationalen Wettbewerb.

Die billionenschwere Vernichtung von Volksvermögen durch Euro-‚Rettung‘, Energiewende und ungesteuerte Einwanderung zieht Deutschland in den internationalen Abstieg. Hohe Steuern und Abgaben, Rekord-Strompreise bei zunehmend unsicherer Versorgungslage, vernachlässigte Straßen- und Schienenwege und ein dramatischer Rückstand beim Ausbau moderner Kommunikationsinfrastruktur sind Investorengift

Noch zehrt Deutschland vom hohen Stand der von früheren Generationen aufgebauten Infrastruktur. Ist die Substanz verbraucht, könnte der Abstieg sich dramatisch beschleunigen, dass Umverteilungspolitiker bald nichts mehr zu verteilen haben

Flucht

Unglaublich, die Menschen fliehen scharenweise vor der sozialisischen Misswirtschaft und der beginnenden Diktatur.

Die Berichterstattung der TS

Schau einer an, wie die Berichterstattung der ör Medien sich ändert, wenn ein Putsch, u.a. unterstützt durch das Auswärtige Amt, scheitert und Teile der Öffentlichkeit sogar den Ressortchef des AA sehen wollen, dass er sich vor einem Bundesgericht verantwortet, wegen dem Bruch des Völkerrechts aber auch deutschen Gesetzen.

Der leidenden Bevölkerung

Der leidenden Bevölkerung Venezuelas wäre zu gönnen, dass das inkompetente Maduro Regime bald der Vergangenheit angehört und durch ein Regime ersetzt wird, das den Reichtum des Landes nicht, wie jetzt, nur an wenige verteilt.

Beim Thema bleiben

Einige scheinen hier grosse Probleme zu haben beim Thema zu bleiben . Es geht hier vorerst um Venezuela und die Geschehnisse dort, die Misswirtschaft und Korruption unter Chavez und Maduro. Unter letzterem ist der Staat dann noch zu einer rigiden Diktatur verkommen. Das hat nichts mit D, nichts mit der EU und auch nichts mit rechts, links, Sozialismus etc zu tun. Richtig ist, dass auch die Amis und Russen hier einen Stellverteterkonflikt betreiben und um Einfluss kämpfen. Das kommt negativ dazu.

Inflation macht arm

@ wenigfahrer:
Mich erstaunt immer wie das geht, angeblich ist das Geld doch nichts mehr Wert, man kann aber im Nachbarland damit einkaufen.

Ein Ingenieur in der Ölindustrie in Venezuela verdient in Folge der Inflation durchschnittlich etwa 20 Euro im Monat. Das wurde in einer Doku auf arte gezeigt. Die meisten gehen daher gar nicht mehr zur Arbeit und versuchen sich mit Tauschhandel durchzuschlagen.

Venezuela ist ein kapitalistisches Land.

@10:45 von Bote_der_Wahrheit
Hätte Chavez tatsächlich eine Art sozialistischer Wirtschaft eingeführt, gäbe es keine "Elite", die zum Shoppen nach Paris fliegt und einen in Venezuela bei 80% unbekannten Kandidaten einer Splitterpartei als "Interimspräsident" unterstützt.

Die Guaidó-Anhänger hat ein früherer britischer Botschafter und Menschenrechtsaktivist analysiert, und zynisch gemeint, man solle die neuesten Smartphones und manikürten Hände beachten...

D.: Die Infrastruktur machen doch gerade die Kapitalisten kaputt.
Der Kapitalismus war noch in keinem Land in der Lage, die Bedürfnisse der Bevölkerungsmehrheit zu erfüllen. Dazu gehört natürlich auch die Infrastruktur, Schulen, Gesundheitsversorgung.

Elemente davon hat Chavez mit dem "kapitalistischen" Geld schon umgesetzt. Die Versorgung der Bevölkerung wurde erheblich besser, die Schulbildung, die Krankenversorgung.

Er war nur so naiv, den venezol. Staatsschatz bei kapitalistischen Ländern zu belassen. z.B. Gold in GB.

Stellvertreterkrieg

... oder besser Stellvertreterkonflikt.
Hier zoffen sich Russen und Amerikaner um den Einfluss auf Venezuela. Ich frage mich nur: Was haben die Russen in der Karibik zu suchen?

@Wen aber die Hoffnung ... 11:06 von rumpelstielz

"auf eine menschlichere Gesellschaft anficht, der mag sich einen anderen Namen suchen
und nicht mehr Mensch heißen."

Im Prinzip ja, würde Radio Eriwan sagen.
Aber ganz so hart würde ich es nicht formulieren.

Obwohl ich wenig Verständnis aufbringe für Menschen (sic!),
die die unmenschliche Konzentration von Vermögen
als 'gottgewollt' 'marktgewollt' oder gar 'leistungsgewollt' schönreden wollen.

Immer noch setzt der Mensch die Regeln.
Und wenn die sich als untragbar erweisen, muss er sie halt ändern.

Frohe Pfingsten von einem Nichtchristen.

Grundsätzlich....

ist festzustellen, daß die USA schon immer ihre Politik nach "nationaler Sicherheit" ausgerichtet haben bzw. was die Regierung, der Präsident oder der Kongress darunter verstehen. Dabei ist der Begriff der "nationalen Sicherheit" absichtlich sehr dehnbar und reicht von Stahl- und Autoimporten. bis zum Verhalten von Banken etc. Es ist nach meiner Ansicht aber etwas zu kurz gesprungen, wenn man alles nur durch die "Öl-Brille" sieht. Die amerikanische Politik ist sehr vielschichtig und reicht von verlogenen Präsidenten und Kongress, die z.B. fast jeden Vertrag mit der indigenen Bevölkerung gebrochen haben bis zu Regierungen, die erstaunlicherweise Bitten nachgeben wie z.B. Somalia. Venezuela hat mit Chavez einen Weg beschritten, der zu dieser Situation führen mußte und es wäre interessant, wieviele der die Grenze überquerenden Venezolaner Chavez und Maduro zugejubelt haben.

Gier kontra Utopie

Wir wissen alle nicht, wie viele Billionen die Amerikaner in ihr Fracking reingesteckt haben. Auf jeden Fall haben sie es geschafft, dass der Ölpreis stark gefallen ist, was besonders Russland und südamerikanische Staaten trifft, aber auch Saudi-Arabien. Und dann wollen wir mal nicht vergessen, dass es gegenüber den "sozialistischen" Staaten ein ewiges Embargo gab, was diese von Spitzentechnologie abschnitt. Und was geschieht gerade mit dem Iran? Wird da die Entwicklung der Wirtschaft wie der Gesellschaft gefördert oder gestört? Helfen die Agrar-Subventionen der Landwirtschaft in der dritten Welt, oder zerstören sie die? Und wer fängt in den Meeren die Fische weg?
.
Es ist der Trick der "freien Welt", das Elend in der Welt auf Sozialismus und Misswirtschaft zu schieben. Komisch, Pinochet, der 30.000 Menschen ins Meer werfen ließ, wurde unterstützt, Venezuela bedroht man mit Einmarsch.

re von Werner40 10.56

Mit einer "leidenden Bevölkerung" haben Sie aber,nirgendwo in der Welt etwas zu tun.
Und Sie beweisen doch mit Ihren Kommentaren immer,daß Sie genau dafür sind:Reichtum nur für wenige.

@ Advokat76

„Einige scheinen hier grosse Probleme zu haben beim Thema zu bleiben . Es geht hier vorerst um Venezuela und die Geschehnisse dort, die Misswirtschaft und Korruption unter Chavez und Maduro. Unter letzterem ist der Staat dann noch zu einer rigiden Diktatur verkommen. Das hat nichts mit D, nichts mit der EU und auch nichts mit rechts, links, Sozialismus etc zu tun.“

Einige denken aber den ganzen Tag nur noch in links-rechts-Mustern.
Da würde selbst die kommentarfunktion zum Kinderfest im Kindergarten nach 20 Kommentaren bei der AfD und der Linken und gegenseitigen Vorwürfen landen

@Advokat76, 11.04h

Auch wenn ich mich nicht strikt daran halte, danke ich Ihnen für Ihre klaren Worte.

@Rumpelstielz

Die sprechen also Kritikern der sozialistischen Ideologie das Menschsein ab? Typisch Sozialismus. Als ob Sozialismus überhaupt ein Weg zu einer menschlicheren Gesellschaft wäre. Fragen Sie bitte die Bewohner ehemaliger Ostblockländer, ob wir wirklich „alle schlechter dastehen als zuvor“.

@ 10:03 von krittkritt

"Aus Kolumbien sind aber auch 6 Millionen nach Venezuela migriert. In der Vergangenheit sind mehr Kolumbianer nach Venezuela eingewandert als umgekehrt. In Nordkolumbien verhungern jährlich ca. 2000 Kinder."

Interessant, das wusste ich gar nicht. Besonders schlimm, das mit den ca. 2000 Kindern.

Wenn das stimmt, wäre das erneut ein Beweis für die lückenhafte, einseitige Berichterstattung unserer Qualitätsmedien zum Venezuelakonflikt.

Definitionen

Zunächst mal sind hier die richtigen Definitionen der Begriffe nötig:

Sozialismus = Alle Produktionsmittel, oder der überwiegende Teil davon, sind Staatseigentum. Zumindest wird das so an allen deutschen Schulen und Universitäten so gelehrt. Kann ja jeder definieren wie er will (siehe z.B. Wikipedia). Wenn er das aber tut, dann muss er bei jedem seiner Posts darstellen, wie seine Definition von Sozialismus aussieht, sonst hat eine Diskussion keinen Sinn.

links = Jede Ideologie die das Eingreifen des Staates in die Freie Marktwirtschaft befürwortet. So ist z.B. die Soziale Marktwirtschaft als links einzustufen. Eine konsente Definition von "links" gibt es nicht. Genauso wie es keine verlässliche Definition von "rechts" oder "konservativ" gibt. Verwendet man also den Begriff "links" begibt man sich auf Glatteis.

@proll, 11:26

"Was haben die Russen in der Karibik zu suchen?"

Ohne Völkerrechtsmandat: Genauso wenig, wie die Amerikaner in Syrien oder Irak.

Das nimmt sich keinen Rockzipfel.

@ Foren-Prol

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie wie jeder andere ist herzlich eingeladen an der Diskussion teilzunehmmen.

Nur, Der Hinweis auf ältere Menschen, die den Sozialismus miterlebten und Ihre "Linke" Bekanntschaften, ist mir ehrlich geschrieben zu inhaltslos.

Beschreiben Sie doch bitte einen Ihrer Linken Bekannten.
Was unterscheidet ihn von den Sozialisten?
Das würde ich gerne lesen um mir ein Bild machen zu können. Gerne am Beispiel Venezuela.

Sozialismus richtig definiert

09. Juni 2019 um 11:54 von Säbelzahn
Definitionen
Zunächst mal sind hier die richtigen Definitionen der Begriffe nötig:

Sozialismus = Alle Produktionsmittel, oder der überwiegende Teil davon, sind Staatseigentum. "

Genau. Und die Vorteile/Erträge kommen einer kleinen sozialistischen Elite zugute. Wie weiland in " farm der Tiere", den Schweinen.

" links = Jede Ideologie die das Eingreifen des Staates in die Freie Marktwirtschaft befürwortet. "
Fast richtig. Nach Überzeugung des Grossteils der Medien sind das die Guten. Weil das die Antifaschisten sind

"Genauso wie es keine verlässliche Definition von "rechts".. gibt. "
Doch das sind nach landläufiger Meinung die Bösen. Eben afd oder gar FDP.

Sozialismus kann nicht scheitern. Er wird immer nur falsch umgesetzt.
Gell Herr Maduro, Herr Honecker.

Bote der Wahrheit

Wie sieht es denn im ölreichsten Land SaudiArabien aus?? Dem best friend der USA?

Sozis , ..wer oder was ?

Wer die kapitalistische Gesellschaft für sich persönlich akzeptiert hat , dieeser Zeitgenosse hat wohl keine Träume mehr .
Dabei ist es die Entwicklung im Bewußtsein einer Ordnung zum Wohle aller , diese treibt den Einzelnen um , also auch den Vordenker neuer Ordnungen .
Lateinamerika macht den Weg frei für andere Überlegungen der gerechten Verteilung .
Gehen wir nicht der Propaganda der selbstgerechten Zeitgenossen auf den Leim ...der Weg zum Ziel ist steinig , aber dieser wird sich durchsetzen .

Foren-Proll

Ich frage mich schon lange, was die Amis auf allen Kontinenten der Welt zu suchen haben!! Mehr als 800 Militärbasen reichen wohl noch nicht!
Was haben sie noch in Deutschland verloren, in der Ukraine oder in den baltischen Ländern?? USWUSW

Russland ist völkerrechtskonform in Venezuela tätig.

@11:54 von rossundreiter
So ähnlich wie die USA in Deutschland...
In Syrien sind die USA völkerrechtswidrig aktiv. Sie haben keine Einladung des Staates.
Und auch kein Mandat der UNO oder ersatzweise des Sicherheitsrates.

Tausende Venezolaner

Erstaunlich, wie viele Kommentatoren die Gründe für die "Misstände" einfach verschweigen: Sanktionen noch und nöcher von den ölgierigen USA, Einfrieren von Millilonen von USDollars in Amerika und GB, Sabotageakte von CIA auf die Infrastruktur. Das kennen wir doch alles.......
Es gibt tatsächlich noch Länder, die USA die rote Karte zeigen - mögen es viel mehr werden, anstatt ein Vasall ohne Rückgrat!!

durch den Hass...

der USA...die nur einen Weg kennt,,,

09:41 von Tada

Ich bin immer erstaunt, dass es gleich zu Hungersnot kommt, wenn irgendwo Lebensmittel nicht importiert werden.
.
das verstehe ich jetzt wieder nicht !
und zwar absolut nicht
Das ist doch das Ziel des Handels, der sinnvollen Produktion
Der eine baut weil er große Flächen hat Mais und Weizen an,
der andere weil er Kohle und Erz hat macht Stahl,
dann tauscht man sich aus
Die Zeiten wo ne dörfliche Gemeinschaft autark war ist schon tausende Jahre her
als diese Pfeilspitzen vom Nachbarort tauschten und dafür selbstgebastelte Keramiken lieferten

Sozialismus ist mit freier Wahl nicht kompatibel

@ Säbelzahn:
Zunächst mal sind hier die richtigen Definitionen der Begriffe nötig: Sozialismus = Alle Produktionsmittel, oder der überwiegende Teil davon, sind Staatseigentum.

Ist es denn bei Karl Marx vorgesehen, dass die Bevölkerung frei wählen kann? Kann also eine korrupte sozialistische Partei-Elite nach einer freien Wahl durch eine bürgerliche Regierung ersetzt werden?

Mir ist kein sozialistisches System mit freien Wahlen bekannt. In Kuba dürfen die Menschen nicht wählen, die Partei entscheidet.

@ Pilepale

Was unterscheidet ihn von den Sozialisten?
Das würde ich gerne lesen um mir ein Bild machen zu können. Gerne am Beispiel Venezuela.

Ein bisschen Nachhilfe von einem ehemaligen DDR-Bürger kann ja nicht schaden. Also in Venezuela herrscht eine sozialistische Parteielite, die irgendwo die Idee hatte, dass alle Produktionsmittel in staatliche Hände gehören. Aber real ist es eben so, dass eine kleine Elite von Militär (mehr Generäle als in USA), Sicherheitsapparat (der größte in ganz Mittelamerika) und Partei das Land beherrscht und ohne unternehmerisches Talent die Wirtschaft gegen die Wand fährt.

Auf den Leim gegangen

@ Crosterland:
Besonders schlimm, das mit den ca. 2000 Kindern. Wenn das stimmt, wäre das erneut ein Beweis für die lückenhafte, einseitige Berichterstattung unserer Qualitätsmedien zum Venezuelakonflikt.

Mag sein. Vielleicht sind Sie aber auch nur einer Fake-Nachricht auf den Leim gegangen und es gibt diese 2000 Kinder gar nicht. Wer weiß.

@ 11:26 von Foren-Proll

"Hier zoffen sich Russen und Amerikaner um den Einfluss auf Venezuela. Ich frage mich nur: Was haben die Russen in der Karibik zu suchen?"

Was sie da zu suchen haben? Nicht mehr und nicht weniger als die US-Army überall auf unserem Globus, nur im Vergleich zu dem selbsternannten Weltpolizisten wesentlich bescheidener.

Indiz für Fake

@ krittkritt:
In Nordkolumbien verhungern jährlich ca. 2000 Kinder.

Diese Meldung findet man bei etwas Recherche zwar in linken Blogs, aber in keinem seriösen Medium. Ich würde sagen klare Fake-Nachricht.

Hier wird wieder mal...

...die Kuh mit dem leeren Euter gemolken...

@ Bote_der_Wahrheit

"Sie wollen doch jetzt nicht wirklich den Wohlstand der breiten amerikanischen Bevölkerung mit der in Venezuela vergleichen? Nicht wirklich, oder?" Am 09. Juni 2019 um 10:33 von Bote_der_Wahrheit

Und warum nicht?

Ich muss zugeben, dass ich nur den Wohlstand in den USA kenne, da ich dort als Studentin gewesen bin.
Wir haben auch Leute zu Hause besucht, weil wir eingeladen wurden.

Das, was dort Wohlstand ist, währe hier keiner.

Nur weil Hollywood in den USA liegt und schöne Bilder produziert, heißt das nicht, dass alle so wohnen, wie auf den Bildern aus der Traumfabrik.

Meint:

Meint vor Herrn Chavez ging es den Menschen wesentlich schlechter wobei es ihnen heute auch nicht gut geht.

Die Leute die jetzt in Kolumbien einkaufen haben früher die sehr stark verbilligten (weil staatlich subventioniert) Waren mit erheblichem Profit nach Kolumbien und andere Nachbarländer verkauft und mit den dafür erhaltenen Devisen kaufen sie heute ein.

Gut wäre vermutlich eine Mischung zwischen Sozialismus und Kapitalismus. 'Die Chance dies in den östlichen Bundesländern zu probieren wurde leider durch Helmut Kohl und seine Regierung verhindert.

Leider kann ich mit 1000 Zeichen nicht ausführlicher darauf eingehen.

Hilfe für Hungernde

@ krittkritt:
In Nordkolumbien verhungern jährlich ca. 2000 Kinder.

Kolumbien ist ein armes Land, verhungern muss dort aber niemand. In Cúcuta und in Riohacha, dem anderen wichtigen Grenzübergang im Norden Kolumbiens helfen Freiwillige den ankommenden Flüchtlingen aus Venezuela. Mit knapp 100.000 Euro hat u.a. Adveniat die Arbeit der katholischen Kirchengemeinden unterstützt. Die Kolumbianer teilen mit den Flüchtlingen.

@ 10:11 von krittkritt

"Venezuela wird auch rechtswidrig daran gehindert, sein Goldvermögen, das z.B. auch in G.B. lagert, für die Versorgung der Bevölkerung auszugeben."
.
Das Goldvermögen Venezuelas ist bereits zu seinem Kumpel Erdogan geflossen und schrumpft von Tag zu Tag.
Fragen Sie lieber mal Maduro, wo das Geld dafür geblieben ist!
.
Das Gold (u.a. Deutschen Bank, Citibank) wurde übrigens nicht "eingefroren", sondern gepfändet, weil Maduro seine Kredite nicht bezahlt

09. Juni 2019 um 12:11 von zöpfchen

Danke für Ihren Kommentar, dem ich mich anschließe.

Militärinvasion

Hintergrund der Grenzschließung war der Versuch des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó, gegen den Willen der Regierung in Caracas Hilfsgüter vor allem aus den USA über die kolumbianische und die brasilianische Grenze ins Land zu bringen. Maduro fürchtete einen Vorwand für eine ausländische Militärinvasion.
.
So einseitig kann man es natürlich darstellen. Der humanistische Hilfsgüterimporteur Guaidó gegen den gemeinen Grenzschließer Maduro.
.
Fakt ist aber, dass die Befürchtungen Maduros angesichts des Säbelrasselns aus den USA, das sogar unsere Bundesregierung auf Linie getrimmt hat, durchaus real waren und vielleicht noch sind. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Maduro ausgesprochen besonnen und staatsmännisch reagiert hat.

@ 11:26 von Foren-Proll

"Ich frage mich nur: Was haben die Russen in der Karibik zu suchen?"
.
Einfache Antwort: Rosneft.
Billiges Öl zur Finanzierung der Korruption.

@ 10:56 von Werner40

"Der leidenden Bevölkerung Venezuelas wäre zu gönnen, dass das inkompetente Maduro Regime bald der Vergangenheit angehört und durch ein Regime ersetzt wird, das den Reichtum des Landes nicht, wie jetzt, nur an wenige verteilt."

Ein Regime, das den Reichtum des Landes nicht, wie jetzt, nur an wenige verteilt. Da Sie Maduro diese Kompetenz verweigern stell sich die Frage, wer soll das denn sein?

Ich hoffe mal nicht, dass Sie die US-amerikanische Marionette Guaidó meinen. Dem geht es ganz gewiss nicht um die Armen seines Landes, sondern nur um die Rückkehr der altspanischen Oberschicht an die Macht - jene, die schon Jahrhunderte zuvor auf den Knochen der Ureinwohner das Land und seine Menschen gnadenlos ausbeuteten ließ und sich selbst dabei grenzenlos bereicherte.

@Am 09. Juni 2019 um 11:15 von krittkritt

Zitat: "D.: Die Infrastruktur machen doch gerade die Kapitalisten kaputt.
Der Kapitalismus war noch in keinem Land in der Lage, die Bedürfnisse der Bevölkerungsmehrheit zu erfüllen. Dazu gehört natürlich auch die Infrastruktur, Schulen, Gesundheitsversorgung."

Echt?

Schauen wir uns einmal an das Ganze in der Realität an:

1. WestD vs. DDR

2. Westeuropa vs. Ostblock

3. USA vs. Sovietunion

4. SKorea vs. NKorea

5. Hongkong vs. Mainland China

6. China heute vs. Mao-China

7. Chile vs. Cuba oder Venezuela

8. Bayern/BaWü vs. Berlin/Bremen

Komisch, das Rennen hatten immer die kapitalistischen Ländern vor den sozialistischen gemacht, und das mit einem Abstand von Lichtjahren.

Aber hängen Sie ruhig Ihrer ewiggestrigen Ideologie nach. Sie wissen ja, was Einstein über diejenige sagt, die immer das Gleiche tun, aber ein unterschiedliches Ergebnis erwarten.

Die Leute werden schnell erleben

dass sie im Ausland noch weniger Möglichkeiten haben als bei sich zu Hause! Zu Hause haben sie mehr oder weniger das Hausrecht. Dort haben sie eine Stimme, selbst wenn nicht immer eine Wahl. Im Ausland sind sie nur Opfer und entweder sie passen sich an aber die Chance ist hoch, dass sie erbarmungslos ausgebeutet werden und im/am Halbleben sterben.

Würden Ausländer/Migranten/Flüchtlinge/Fremde, egal wie man zu den Leuten sagt, die zu einem kommen, würdig und respektvoll behandelt werden und würde ehrlich mit ihnen umgegangen werden und dabei dann eben nicht die Gastfreundschaft vergessen werden (man teilt das, was man hat), dann könnte ich den Drang nach draußen nachvollziehen.

Das was Europa mit Syrien hatte, haben jetzt die Amis mit Venezuela. Bleibt zu hoffen, dass die Amis nicht soweit gehen wie die Europs in Syrien (Lieferung von Giftgas an Assad durch Deutschland zum Beispiel).

Chavismus

Venezuela ist das beste Beispiel was eine sozialistische Regierung anrichtet. Einen Vorteil hat das so hautnahe Elend unserer Nachbarn. Es hat Bolsonaro, den neuen brasilianischen Presidenten, ins Amt "gespuehlt". Obwohl er ein "Rechtsaussen" ist haben viele ehemalige PT-Waehler ihn gewaehlt, nach dem Motto: "Alles ist besser als venezuelanische sozialistische Zuataende". Ich glaube ich bin einer der ganz wenigen Bolsonarowaehler , der genau gewusst hat, dass das ein Spiel mit dem Feuer ist. Sollte es zum "Infero" werden, hat das unsere ebenfalls linke Vorgaengerregierung der PT zu verantworten, die uns uns keine andere Wahl lies. "alternativlos eben".

Gruss aus Brasilien

@ Foren-Proll um 13:02

"Ein bisschen Nachhilfe von einem ehemaligen DDR-Bürger kann ja nicht schaden."

Ich lerne gerne dazu.

"Also in Venezuela herrscht eine sozialistische Parteielite, die irgendwo die Idee hatte, dass alle Produktionsmittel in staatliche Hände gehören. Aber real ist es eben so, dass eine kleine Elite von Militär (mehr Generäle als in USA), Sicherheitsapparat (der größte in ganz Mittelamerika) und Partei das Land beherrscht und ohne unternehmerisches Talent die Wirtschaft gegen die Wand fährt."

In Venezuela sind die Produktionsmittel nicht alle in staatlichen Händen. (Das war es in der DDR übrigens auch nicht überall. Nur als Hinweis.)
Warum kümmert sich denn der Venezolanische Private Sektor nicht um die Bedürfnisse der Venezolaner und lässt diese trotz deren Produktionskapazitäten "leiden, hungern und sterben"?

Und beantworten Sie als ehemaliger DDR-Bürger doch bitte die Frage, wie ein Staat ohne Devisen an benötigte Waren rankommen soll? Die DDR hatte ja das selbe Problem.

11:26 von Foren-Proll

Was haben die Russen in der Karibik zu suchen?
.
was die USA ?

@ 13:40 von Crosterland

"Ich hoffe mal nicht, dass Sie die US-amerikanische Marionette Guaidó meinen. Dem geht es ganz gewiss nicht um die Armen seines Landes, sondern nur um die Rückkehr der altspanischen Oberschicht an die Macht"
.
Da ist die russische Marionette Maduro natürlich bedeutend besser.
Der verteilt an seine Generäle..... um an der Macht zu bleiben.

10:03 von krittkritt

In Nordkolumbien verhungern jährlich ca. 2000 Kinder.
.
durch falsche Ernährung ?
weil sie von den Eltern vernachlässigt werden
weil es selber noch Kinder sind, kein Interesse oder sonstwas
vielleicht wären die Gründe interessant zu erfahren
einfach mal was in den Raum stellen ..... abwarten
bisschen einfach

@ Foren-Proll um 11:26

"Stellvertreterkrieg

... oder besser Stellvertreterkonflikt.
Hier zoffen sich Russen und Amerikaner um den Einfluss auf Venezuela. Ich frage mich nur: Was haben die Russen in der Karibik zu suchen?"

Legitime Frage.
Ich frage mich was hat denn die BRD in der Karibik zu suchen und was treibt den aktuellen Vorstand des Auswärtigen Amtes dazu, sich in innere Angelegenheiten einzumischen und damit internationales und deutsche Recht bricht?

13:48 von Bote_der_Wahrheit

8. Bayern/BaWü vs. Berlin/Bremen
.
Konsequenzen ?
im Gegenteil das bestehende System wird wiedergewählt
mehr noch Bayerns Regierung(spartei) diffamiert

13:34 von Foren-Proll

also in Nord Chile werden Menschen so langsam ungehalten über den andauernden Flüchtlingsstrom aus Venezuela
so zumindest bekam ich das so mit (natürlich ist das nicht repräsentativ)
aber es wird so sein wie bei uns auch
ein Teil der Bevölkerung hällt Blumensträuße in der Hand bei anderen ballt sich die Hand zur Faust ....

@ Advokat76 um 11:04

"Beim Thema bleiben

Einige scheinen hier grosse Probleme zu haben beim Thema zu bleiben . Es geht hier vorerst um Venezuela und die Geschehnisse dort, die Misswirtschaft und Korruption unter Chavez und Maduro. Unter letzterem ist der Staat dann noch zu einer rigiden Diktatur verkommen."

Das Thema, dieses TS-Textes ist die Öffnung der Grenze durch die einzig legale Regierung. Die des Präsidenten Maduro. Das Herr Guaido liebend gerne eine Diktatur, wie bspw. die Troika-Diktatur in Griechenland, auch für Venezuela einführen möchte, wurde in dem TS-Text nur in einem Nebensatz im entferntesten Sinne erwähnt.

"Das hat nichts mit D, nichts mit der EU und auch nichts mit rechts, links, Sozialismus etc zu tun. Richtig ist, dass auch die Amis und Russen hier einen Stellverteterkonflikt betreiben und um Einfluss kämpfen. Das kommt negativ dazu."

Die Amis und die Russen, aber eben auch D, für Deutschland. Denn Herr Maas hat sich in die inneren Angelegenheiten eingemischt.

Sie kennen offensichtlich wenig aus der Praxis.

@13:48 von Bote_der_Wahrheit
Der Bruder einer philippinischen Bekannten wurde bei einem Motorradunfall lebensgefährlich verletzt. Die Klinik verweigerte die Behandlung bevor die Finanzierung geklärt ist. Da sie telefonisch erst am nächsten Tag erreicht wurde, um die Kostenübernahme zuzusagen, starb ihr Bruder wegen der verspäteten Behandlung:
Kapitalismus in Reinkultur.

In Kuba ist die Behandlung frei:
Ansätze von Sozialismus.

Warum ist die Kindersterblichkeit, die Analphabetenrate in den USA höher als in Kuba?
Warum ist dagegen die Lebenserwartung in Kuba höher?

– Gerne würde ich den Vergleich Bayerns mit anderen Bundesländern ausführlich mit praktischen Beispielen erläutern.
Fragen Sie nur einmal die Lehrer bestimmter Fächer, die in Bayern eine um knapp 20% höhere Unterrichtsverpflichtung haben als in anderen Bundesländern.

– Selbst was den Vergleich mit der DDR anbetrifft, bin ich aus heutigem Kenntnisstand nicht mehr so sicher, wie vor ein paar Jahren. usw.

Globales Problem der Migration

Die Migration ist ein globales Problem und damit auch eine globale Herausforderung. Eine nachhaltige Lösung kann nur darin liegen, Fluchtursachen zu bekämpfen. Mauern und Stacheldraht sind nicht die richtige Lösung, schon gar nicht Strafzölle, mit denen Trump die betroffenen Länder zu erpressen versucht, ohne zu erkennen, dass damit die Not der Menschen und die Motivation zur Flucht nur noch größer wird. Kanzlerin Merkel hat durchaus den richtigen Ansatz gefunden, indem Sie mit den nordafrikanischen Verhandlungen geführt und versucht hat, Schlepperbanden das Handwerk zu legen.

@ 13:49 von Pilepale

"Aber wie die wirtschaftliche Situation in Ven. verbessert werden soll,wenn die Ven. Ölindustrie privatisiert würde und die Profite sogar ins Ausland wandern, scheint ja recht einfach "
.
Ja.
Wenn die Ölindustrie "privatisiert" wäre (nein, nicht einem Mann gehören, z.Zt. Maduro, sondern einem venezolanischen Konzern), hätte man vielleicht ein Interesse daran, nicht alles verkommen zu lassen (die Profite reichen z.Zt. für die eigenen Taschen der Generäle, die ins Ausland abwandern).
Die Aufgabe übergibt man seit Jahren Roseft, hauptsache die Kasse stimmt für die Machthaber.
Ein wahrer Fortschritt!

Das Öl der Venezolanos

Einige der Forenteilnehmer scheinen zwar zu wissen, das Venezuela die höchsten Ölreserven hat, diese zu fördern und zu verkaufen lohnt sich allerdings erst ab einem Ölpreis von über 50 US-Dollar.

Liegt der Preis darunter, ist es ein Verlustgeschäft. Denn genau das gleiche Problem haben die US-Fracking Förder-Kollegen. Erst wenn der erzielte Preis die investierten Kosten abdeckte, ist jeder weitere Cent pro Barrel ein Profit. Nur das die US-Americanos kaum Steuern an den US-Fiskus zahlen, sich nicht um die Umweltschäden kümmern müssen, dafür aber die US-Armee für Ihre Interessen nutzen können. Des Weiteren haben die USA bisher größtenteils Raffinerien, die vornehmlich Schweröl verarbeiten können. Schweröl wie aus Venezuela.
Der Journalist Greg Palast, hat die Verwiklungen und Machenschaften der US Koch-Brothers in Bezug auf Venezuela recht gut dargestellt.

Sisyphos3 12:49

In Venezuela kommt es vor allem auch deswegen zur Hungersnot, da die sozialistische Regierung unter Chavez die produktiven Grosslandwirte so transalierte, dass sie ihr Land verliessen und nach Europa oder Brasilien gingen. Ich kenn da persoenlich einige Beispiele. Ihr Land musste noch nicht mal offiziel enteignet werden. Das liegt jetzt brach da, verwildert und produziert eben nicht mehr die Lebensmittel die Venezuela so dringend braucht. Aber wir Grossgrundbesitzer sind ja immer die "Boesen". Wenn die Sozialisten es so vielbesser machen koennen, warum machen sie es dann nicht. Das Land liegt noch da. Das konnte keiner mitnehmen.

Gruss aus Brasilien

@ Bote_der_Wahrheit um 13:48

"Zitat: "D.: Die Infrastruktur machen doch gerade die Kapitalisten kaputt.
Der Kapitalismus war noch in keinem Land in der Lage, die Bedürfnisse der Bevölkerungsmehrheit zu erfüllen. Dazu gehört natürlich auch die Infrastruktur, Schulen, Gesundheitsversorgung."

Echt?

Schauen wir uns einmal an das Ganze in der Realität an:

1. WestD vs. DDR

2. Westeuropa vs. Ostblock

3. USA vs. Sovietunion "

Ein fairer Vorschlag. Beispiel für Punkte 1-3.

zu 1.) Haben Sie die Möglichkeit den Zustan der Autobahn im Osten und Westen zu vergleichen? Im Osten sind die im Top Zustand wohingegen im West... die Regierung überlegt, das zu privatisieren, da es bei den Top-Steuereinnahmen die Ausgaben dafür nicht schultern kann.

zu2.) Ganz Europa, West & Ost biedern sich gerade dem Riesen im Osten an da Investitionen durch die Kredit-Kriese gehemmt ist.

zu3.)Die USA haben immer noch kein Programm zur Infrastruktur Erneuerung und vor allem kein Budget. Die Russen haben zumindest schon angefangen.

Jetzt Sie

12:42 von Bagheria

auch die deutsche bank hat letzte woche erst 200 tonnen gold von VEN in den usa beschlagnahmen lassen. offenbar hat maduros clique vergessen, irgendwelche verbindlichkeiten zu begleichen

@ Foren-Proll um 13:23

>>Indiz für Fake

@ krittkritt:
In Nordkolumbien verhungern jährlich ca. 2000 Kinder.

Diese Meldung findet man bei etwas Recherche zwar in linken Blogs, aber in keinem seriösen Medium. Ich würde sagen klare Fake-Nachricht.<<

Jetzt kommen wir von der Definition von Sozialisten und Linken in die, zu nichts führende Debatte, der un- und seriösen Medien.

Ist das Welternährungsprogramm seriös genug für Sie oder ist es Ihnen zu links, weil sich diese Organisation um die Belange von Hilfsbedürftigen kümmert?

https://www1.wfp.org/countries/colombia

"4) Among children receiving WFP food assistance, 24 percent are chronically malnourished.
[...]
8) In La Guajira and other areas affected by natural disasters and conflict, WFP is building resilience in families with malnourished children."
Quelle:
www.wfp.org/stories/8-facts-about-hunger-colombia

Das englische Wort malnourish steht für unterernährt. Jetzt Sie.

Kolumbien schon lange eines der "kaputtesten" Länder.

@14:02 von Sisyphos3
Schuld daran ist natürlich auch der "Kapitalismus". Todesschwadronen bedrohen vor allem Bauern, die FARC-Guerilla entstand als Gegenbewegung.
Farmen, die das lukrativere Coca anbauen, werden manchmal von Flugzeug aus mit Giften besprüht etc.

Gesiegt hat offensichtlich die Drogenmafia. Selbst der frühere Präsident Uribe verdankte seinen Wahlsieg der Unterstützung durch die Drogenmafia.

In Nordkolumbien ist die Verelendung so fortgeschritten, dass es regelmäßig zu diesen Hungertoten kommt.
Als Guaidó mit ein paar LKWs voller Lebensmittel (?) auf der kolumbianischen Seite stand, gab es deshalb die Diskussion, warum er nach der Ablehnung Venezuelas nicht ein paar Kilometer weiter fuhr, und die Lieferung dort verteilt.
So habe ich auch von diesen verhungernden Kindern gelesen.

re pilepale

" Des Weiteren haben die USA bisher größtenteils Raffinerien, die vornehmlich Schweröl verarbeiten können. Schweröl wie aus Venezuela."

Schweröl kommt aus der Raffinerie, nicht aus der Ölquelle.

Haben Sie noch mehr solche Klopse zu bieten?

Trotz Pfingsten (Erleuchtung durch Geist) ist das gar nicht Ihr Tag.

Pillepalle 14:12 schiefe Vergleiche und Behauptungen

Wollen Sie jetzt allenernstes Griechenland mit Venezuela vergleichen? Herr Guaido will also eine Diktatur errichten wie die Troika soso. Fantasie muss keine schlechte Eigenschaft sein. Aber ein bischen geerdeter darfs dann schon sein. Zu russischen und amerikanischen Einflüssen scheinen wir uns einig zu sein. Wenn Sie aber meinen, dass D hier ein massgeblicher Machtfaktor ist ist das eher absurd. Dazu sind wir viel zu unwichtig. Herr Maas macht das was ein Aussenminister macht, er reist in der Gegend rum
Wenn sie ihm das verbieten wollen müssen Sie Diplomatie und Aussenpolitik verbieten. Dad wäre dann doch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Jayray 13:51 Giftgas

Ihre steile und absurde Behauptung, D habe das Giftgas nach Syrien sollten sie zurücknehmen. Das ist, auch wenn in Klammern gesetzt, völlig daneben. Lerztlich bleibt es auch dabei, dass Assad das Gas hat ausbringen lassen. Auch in diesem anonymen Forum gilt erst denken, dann schreiben!

14:56 Pilepale

Hier finden Sie Informationen zur 1976 verstaatlichten venezolanischen Ölindustrie:

"https://de.m.wikipedia.org/wiki/Petr%C3%B3leos_de_Venezuela"

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