Kommentare - Trio aus Parteivizes soll SPD vorerst leiten

03. Juni 2019 - 12:01 Uhr

Ein Trio soll kommissarisch die SPD-Führung übernehmen: die Ministerpräsidentinnen Schwesig und Dreyer sowie der hessische SPD-Politiker Schäfer-Gümbel. Kommt danach eine Doppelspitze?

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

um 13:01 von Margitt. "bis heute nicht erkannt

>>Stimmen der SPD bei den Wahlen ausgewirkt.
Hartz-IV hat ein immenses Potential, immer noch.
Wer einmal infolge von Hartz-IV seine Ersparnisse für das Alter auflösen musste, wird sicher nie wieder SPD wählen, oder?
D. h. Frau Nahles, Herr Schulz und alle anderen Nachfolger von Schröder haben nur insoweit Schuld, als sie das Potential von Hartz-IV auf die SPD-Wählerstimmen nicht erkannt haben.<<

Bis heute nicht begriffen und mit dem Wegfall des Rentenbeitrag "für Harz4-Empfänger" noch einen oben drauf gesetzt...

Eine mögliche Novellierung bisher fehl anzeige...

Arbeitslose und Druck in prekäre Beschäftigung führt zunehmend zur Alters-Armut und das mit Billigung der SPD...

Bis heute kein umdenken in Sicht, da braucht man sich um Stimmenverlust nicht wunder und Nahles verlässt kurzer Hand das sinkende Schiff...

Zeigt somit ihr wahres Gesicht...

@Biocreature 13:08

"Sie hingegen Frau Nahles sind finaziell absolut unabhängig und brauchen sich auch keine Sorgen machen ob Ihre Rente bis zum Monatsende auch reichen wird.."
.
Das genau hab ich mich auch gefragt. Kein Arbeiter oder Angestellter. Ein Selbständiger schon gar nicht, kann es sich leisten von Sonntag auf Montag einfach alles hinzuschmeißen und auf Privatier zu machen.
.
Vielleicht sollte man auch bei Politikern die Stechuhr einführen.

@Am 03. Juni 2019 um 12:12 von andererseits

"Das Trio ist eine gute Übergangslösung, da diese drei gradlinige, unbescholtene und vor allem auf respektvollen Umgang setzende Führungskräfte auch dafür stehen, dass unterschiedliche Figuren einen gemeinsamen Kurs einschlagen können."
Da musste ich aber lachen, die SPD braucht neue Ideen und nicht ihre alte Leier von der sozialen Gerechtigkeit, neue Steuern von "Besserverdienern", Einheitskrankenkasse, usw.
Denn eins ist sicher, Rote (auch Grüne) konnten noch nie vernünftig mit Steuergeld umgehen (Beispiel: Berliner Flughafen, NRW unter den Sozen, usw).
"..die persönlich gefärbten Angriffe auf Herrn Kühnert; seine Thesen und Optionen verdienen inhaltliche Auseinandersetzung statt persönliche Diffamierung."
Und bei Kevin Kühnert habe ich mich fast vor Lachen verschluckt. Der hat mit 29 Jahren noch nie was auf die Reihe gekriegt.
Wie heißt der alte Spruch?
Wer mit 20 kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit (spätestens) 40 noch Sozialist ist, hat keinen Verstand.

Umgang mit Frau Nahles?

Vielleicht sollte sich die Dame ein dickeres Fell zulegen?
.
Wer austeilt, sollte auch einstecken können. Und wer öffentlich propagiert dass der politische Gegner "in die Fresse kriegt" sollte nicht jammern wenn er oder sie auch mal härter angegangen wird.
.
Was soll ein Horst Seehofer, auf den ja nun wirklich aus allen politischen Richtungen verbal eingeprügelt wird dazu sagen?

@ MASCHMI

Lasst bitte Neuwahlen zum Deutschen Bundestag stattfinden. Es muss der Souverän sprechen.

Wozu? Die Wähler/innen haben gesprochen und es war vorker klar, dass die Amtszeit der Abgeordneten 4 Jahre betragen soll. Es hat sich ja nichts geändert seither.

um 13:23 von Hartz-IV-Ossi "jetzt leider zu spät..

>>Dies, echte Diskussionen, wohin man denn will (Stichwort: Hartz4) und ein dabei neu generiertes, ehrliches Gesicht (Schwesig, Kühnert,???) geben vielleicht eine neue Chance für die SPD.

Hartz-IV abschaffen (hoffentlich nicht ersatzlos) geht nur aus der Regierung heraus, nicht aus der Opposition.
Wer sich in der Opposition regenerieren will, überlässt der Union vier Jahre lang die Politik, die real umgesetzt wird.<<

//

Hatten dazu lange genug Zeit gehabt und die SPD denk nicht daran...

@Magfrad: Jeder der 3 wäre aber AKK überlegen

Wenn Sie schreiben, dass die 3 in einem Duell mit AKK kein gutes Bild abgeben würden, muss ich Ihnen widersprechen:
AKK "entzaubert" sich so nach und nach selbst. Sie wird bestimmt auch nicht Kanzlerkandidatin der CDU. Dazu hat sie schon zu viele erzkonservative, nicht in diese Zeit passenden Äußerungen von sich gegeben. AKK würde in die 1950-iger Jahre mit ihren Ansichten besser passen.

Rettungstrio?

Wo waren diese Drei als Parteivize, als es galt der Vorsitzenden beizustehen? Richtig...wohl mit ihren Posten in den Bundesländern beschäftigt...und jetzt wollen sie Zeit haben,
das leckgeschlagene SPD-Schiff wieder flott zu machen? Die Stimmung über das Desaster mit der Parteichefin müßte dringend gewendet werden...allein mir fehlt der Glaube, daß das gelingt...welche Ideen hätte denn dieses Trio? Lächeln genügt nicht...

Der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner spricht doch Bände

Der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner auf dem Bild zu diesem aktuell Vorgehen in der SPD scheint doch Bände zu sprechen.

https://www.tagesschau.de/inland/spd-vorsitz-nahles-nachfolge
-101~magnifier_pos-0.html

Die aktuelle Kommunikationsstrategie der SPD ist doch ein Desaster, weil in der kompletten Parteispitze, offensichtlich niemand weiß, wofür die SPD eigentlich noch gut ist. Denn das es nicht sonderlich gut läuft mit der Partei, dürfte doch auch bei den entkoppelten Parteispitzen nicht vorüber gegangen sein? Und wenn sie es wussten, frage ich mich, warum sie dann nicht schon einmal einen Plan B ausgearbeitet haben, den sie jetzt in ihrer Rohform präsentieren könnten. Stattdessen kommt diese Meldung, dass man überlegt eine Doppelspitze einzuführen, weil das bei den Grünen und der Linken auch gut läuft.

Meine Herrschaften, wie kann diese Partei noch in der aktuellen Regierung bleiben und das bisschen an Vertrauen in die Bundesdeutsche Demokratie verspielen? Ich checks nicht!

Die SPD ist durch

Da können sie auch 5, 7 oder 10 Übergangs-Leute kommisarisch bestellen, die SPD ist durch und zwar aus eigenem Verschulden.

Schon lange keine eigenen Positionen auf wichtigen Politikfeldern mehr besetzt, sondern nur jahrelang den Grünen hinterhergelaufen. Bei der "Flüchtlingskrise" nie die Wahrheit gesagt, nie zuerst an ihre eigenen Wähler gedacht, sondern stets versucht, die Grünen und Linken noch links zu überholen. Jetzt müssen die Wähler, die die SPD jahrelang gewählt haben, die sozialen Verteilungskämpfe (Wohnungsnot, etc.) ausbaden und haben sich deshalb längst von der SPD abgewandt. Bei der Klima-Hysterie wird ebenfalls versucht, die Grünen noch zu überholen, anstatt zu empfehlen, doch mal "Die Grenzen des Wachstums" zu lesen (wie es immer Helmut Schmidt getan hat).

Kühnert und Stegner haben der SPD den Rest gegeben. Gegen sie wäre unter Brandt, Schmidt und Wehner längst ein Partei-Ausschlussverfahren (wie damals gegen Jochen Steffen und andere) in Gang gesetzt worden.

@Bullok: Warum die SPD so schlecht da steht?

Weil Hartz-IV ihr das Genick gebrochen hat. Hartz-IV hat ein immenses und vor allem langfristig wirkendes "PPotential" auf die Wählerstimmen der SPD.
So nach und nach haben SPD-Wähler mit Hartz-IV in eigener Sache zu tun und spätestens dann setzen sie ihr Kreuz bei der nächsten Wahl nicht mehr bei der SPD.

Das Trio -

die Damen werden die Probleme der SPD nicht weglächeln können, dazu wurde die Partei auch mit deren Hilfe viel zu tief in den Dreck gefahren. Wer soll die SPD noch wählen? Illusionisten wie Kevin Kühnert ? Die frühere Wählerschaft der SPD - die Arbeitnehmer wurde von Schröder verkauft - statt eine Reform wie Österreich zu machen hat er die Renten gesenkt und die Riester-Rente eingeführt als Dank an die Versicherungswirtschaft für die Wahlkampfhilfen. Das Ergebnis dieser Politik sehen wir immer mehr. Daher kann ein Arbeitnehmer heute auch die CDU wählen, da weiß er gleich, dass er nicht besser gestellt wird. Für beide Parteien gilt daher gleichermaßen ihre Wählerschaft vergreist und die nachrückende Generation sieht was diese Altparteien in den letzten Jahren für die breite Bevölkerung geleistet haben. Sie predigen Besserung und gleichzeitig sitzen ihre Abgeordneten in Aufsicht- und Beiräten um Kasse zu machen und den bisherigen Status der Geldgeber zu erhalten.

Trio aus Parteivizes sollen vorerst SPD leiten...

So wird es sein.Ein paar neue oder halb neue Gesichter,mehr nicht.
Inhaltlich wird sich nichts ändern.
Im Grunde haben auch diese "neuen" den Kurs der Partei auf große Koalition und den wirtschaftsliberalen Reformen(seit den Nuller-Jahren),in den letzten Jahren mitgetragen.

Nicht Ziele sondern Resultate

Rezo hat es genau richtig gemacht. Er hat mal auf die Resultate geschaut und nicht auf Ziele und große Worte.

Eine Politik, die den Wähler mit Geldern ködert, die er als Steuerzahler zuzüglich einer satten Verwaltungsgebühr selbst bezahlt hat, erzielt kaum positive langfristige Resultate.

@13:03 von geselliger misa... - ???

"Was sagt eigentlich der Bundespräsident dazu?
... Schließlich ist er nicht ganz unschuldig am unseeligen doch-noch-zusammenkommen der beiden einstigen Volksparteien."

Was soll Herr Steinmeier denn damit zu tun haben? Er hat sicher keinen Grund sich wegen der GroKo zu rechtfertigen.

Wenn Sie schon nach Verantwortlichen suchen, dann doch bitte eher bei Lindner.

Gut, andererseits ist es nicht schlimm, dass von dem eigentlich niemand mehr spricht. Zu Recht.

Nicht nur die SPD hat ein Problem.

Nahles Rückzug ins Privatleben

Ich bin gespannt wie der Rückzug von Frau Nahles in das "Privatleben" aussehen wird?

Ich meine damit nicht ihre Freizeit-Aktivitäten sondern ihr professionelles Engagement.
Denn meiner Meinung nach, wird selbst das Einflus auf Wählerschaften haben, wenn eine weitere Politikerin den Drehtür-Effekt nutzt um hoch dotierte Posten zu erhalten.

Negativ Beispiele dafür gibt es genug. Parteiübergreifend.

Ein Punkt der Neufindung der SPD wäre doch endlich gegen diese Art der Korruption eine knallharte Regelung zu finden und in ein für alle bindendes Gesetz zu gießen.
Aber das würde wohl zu weit führen...

12:21 von andererseits

>>Ich stimme mit vielen ihrer Positionen nicht überein, fand ihr kommunikatives Verhalten manchmal schräg und bisweilen peinlich, finde es aber völlig unangemessen, sie dafür persönlich anzugreifen.<<

Wen soll man den sonst für ihr Verhalten verantwortlich machen?
...und die Troika, drei die es in der Vergangenheit nicht geschafft haben sollen nun die "Erneuerung" bringen? So etwas von Plan- und Hilflos, das bringt die sPD nicht weiter.

Zu 13:16 von Magfrad "das Stammklientel"

.. Die SPD verliert Stimmen weil sie auf die sozialen Nöte der Arbeiter und des Stammklientels keine Antworten hat.

@Magfrad, die Arbeitslosen nehmen immer noch ab. Im Mai 2019 betrug die Arbeitslosenquote in Deutschland 4,9 Prozent.

HartzIV, die Leistungsberechtigten werden ebenfalls weniger.

Das ist kein wachsendes Klientel, wenn die SPD da ihre Stammwähler sehen sollte.

Die Menschen sorgen sich um ihre Zukunft. Sie zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Politik. Stichworte: u.a. Soli, €="Keiner haftete für Dritte", kalte Progression, kalte Enteignung durch Negativzinsen. Sparen ist dumm, Schuldenmacher sind die Helden.
Zukunftssicherung? Altersvorsorge unmöglich bis sinnlos? usw.

Steuereinnahmen wachsen von Rekord zu Rekord. Bürokratie, die Volksvertretung ebenso. Milliarden für vieles und das Geld reicht immer noch nicht. Der gerne bei Wahlen genannte fleissige Bürger bleibt dabei der Dumme. Das sind u.a. die wachsenden Gründe der Abkehr, nicht nur bei der SPD!

Als Parteimitglied kann man da

natürlich hoffen. Hoffen auf den Messias der die Partei von allem Übel der einstigen Schröder-Regierung erlöst. Da es diesen Messias aber nicht gibt, und Leute wie Kühnert nicht gewählt werden sondern wegen ihrer systemverändernden Gedanken höchstens belächelt werden - wird es nichts. Die SPD wird bei der nächsten Wahl die 10 % Marke erreichen und die harte Realität wird im Willy-Brandt-Haus Einkehr halten. Mit der AGENDA 2010 hat Schröder mit den Grünen zusammen auf dem Rücken der Arbeitnehmerschaft die Arbeitslosigkeit verringert. Er hat aber gleichzeitig die sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer ihrer ausreichenden Versorgung im Alter beraubt. - Österreich zeigte wie es besser geht.

@ 12:44 HGP Aachen

Der Abstieg von Martin Schulz begann mit dem verheerenden strategischen Fehler, sich vor der NRW-Wahl im Mai nicht profiliet zeigen zu sollen/dürfen, weil die damalige Ministerpräsidentin Kraft das fatalerweise nicht als kooperative Unterstützung erkennen konnte; sei's drum, das ist Schnee von gestern.
Kritik an Andrea Nahles ist natürlich in Ordnung und wie ich finde, auch an manchen Stellen gerechtfertigt; den Zerfall einer Kultur respektvollen Umgangs miteinander kann man meines Erachtens nach trotzdem konstatieren und kritisieren.

@Bullok von 13:24

Und jetzt kommt die Antwort zu Ihrer Frage warum die Partei (SPD) in den Werten so schlecht dasteht …
Weil es wichtig ist, wer die Parte führt!
Wer formuliert denn die politischen Ziele einer Partei? Doch nicht der überquellende Kummerkasten, gefüllt von jedem Parteimitglied … wer solls sortieren und wie lange will man alles ausdiskutieren ?
Es braucht Menschen die sich einsetzen, als Parteivorsitzender, als Fraktionsvorsitzender mit einer bestimmten Sozialhaltung und einer Vision, wie sich die Gesellschaft entwickeln soll und welche Werte eine Gesellschaft haben soll. Analysieren Sie die Vergangenheit - nach Schröder, kam keiner mehr, außer vielleicht noch Schulz. Schröder hat die SPD an den Neo-Liberalismus verraten. Nahles hat der SPD mit Ihrem Machtgehabe geschadet, die drei vorgeschl. Übergangskandidaten haben alles nur nicht Charisma und Visionen.

Auch dieses Trio, wird die SPD nicht...

retten! Handelt es sich doch in der Tat nicht nur um Gewinner!
Ausserdem muss eine Frau Nahles einem genau so wenig leid tun wie Frau May von den Briten. War sie es doch die damals Franz Müntefehring brutal gestürzt hat! Also alles im grünen Bereich!

Über- oder Untergang

Ein Trio für den Über- oder für den Untergang. Vielleicht wäre ein Insolvenzverwalter angebrachter.

@ dr.bashir um 13:25

Vielen Dank für Ihren Kommentar.

>>SPD

Der Thread zeigt das ganze Problem der SPD - egal was sie macht, es wird leidenschaftlich darum herumkritisiert.
Das war schon letztes Jahr vor Beginn der GroKo so. Die Einen schimpften, die SPD stehle sich aus der Verantwortung, wenn sie es nicht macht, die Anderen sahen den Verrat an sozialdemokratischen Werten, wenn sie es macht. Wie man´s macht...<<

Die SPD hat in ihrem Wahlkampf klar gesagt, dass es eine weitere GroKo mit ihr nicht geben wird. Unter anderem auf diese Aussage, haben die Wählerstimmen erhalten und haben gleich nach der Wahl dieses elementare und kardinale Wahlversprechen gebrochen.

Das in irgendwelchen Umfragen, befeuert durch Kampagnen der Eliten-Presse die Mehrheit für eine GroKo war, hat die Partei SPD doch nicht zu interessieren. Die SPD hätte auf eine Minderheitenregierung der CDSU oder Neuwahlen pochen können, wenn Keine Regierung hinbekommen wird. Das tat sie nicht und verdient m.M.n. die aktuelle Abreibung.

@Rudi78628 13:40

"...Sie predigen Besserung und gleichzeitig sitzen ihre Abgeordneten in Aufsicht- und Beiräten um Kasse zu machen und den bisherigen Status der Geldgeber zu erhalten...."
.
Sie unterstellen also, dass politische Entscheidungen in diesem Land käuflich sind?

das wird nix, SPD am Ende

Mit einem unsympathischen der alle Wahlen zu Recht verliert, eine die genau wie die Nahles eine große Klappe hat, aber nichts vernünftiges auf die Reihe bringt und die blasse Malu Dreyer.
Damit hat sich die SPD für immer aus der sozialen Politik verabschiedet und ist demnach für mich auch weiterhin unwählbar.

@ 13:34 Pilepale

Wie ich schon schrieb, dem einen passt der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner nicht, der anderen das Lächeln von Frau Dreyer nicht - angeblich spricht das alles Bände; ich finde diese Ruminterpretiererei eher peinlich und ein Zeichen dafür, dass man inhaltlich nicht viel zu sagen hat.
Im übrigen stelle ich mir aufgrund Ihres Kommentares vor, es gäbe einen "Plan B", der jetzt "in Rohfrom" präsentiert worden wäre: Dann wären die Kommentarzeilen voll von Vorwürfen wie "Kungelei" etc. - der jetzige Weg wird schwierig, zumal die strategische Ausrichtung eine wirkliche Zerreissprobe werden wird. Ich hoffe, die SPD hat genug Kraft und Mut zu einem echten inhaltlichen Wechsel zu anderen Koalitionen oder auch zur Opposition.

Die Volksparteien stürzen ab....

und ob das etwas damit zu tun haben könnte, dass die Frauen es dort schon irgendwie geschafft haben?
Die überemotionalisierte und wenig faktenbasierende und wenig rechtstreue Moralpolitik, die dann doch offensichtlich keine ist, bringt den Garaus.

Für die Grünen wird das Erwachen sicher auch noch kommen, wenn die Wähler erst einmal bemerken, wie teuer und unsinnig dessen Politik ist und wird.
Andere ohrfeigen ist leichter, als es selbst besser zu machen. Sich als Moralapostel hinstellen, ohne selbst dafür in die Bresche springen zu müssen, ist einfach.

Es wird dem Wähler wohl erst spät aufgehen, dass nicht im Sinne des Wählers gehandelt werden wird, sondern im Sinne eines Massenwahns, Ängste geschürt werden, um Menschen gefügig zu machen.
Scheint ja schon zu klappen.

Die Deutschen gehen immer ihre Sonderwege und fallen durch ignorantes Hinterherspringen stets peinlich auf.
Das Selbstdenken scheint für viele zu anstrengend geworden zu sein....schade.
Da wird die SPD nichts retten.

Ich denke ...

... die SPD hätte die Gelegenheit nutzen sollen, sich aufzulösen.

Gabriel wäre besser gewesen

Gabriel wäre besser gewesen aber ich hab sowieso noch nie spd gewählt. harbeck wird sich freuen

" SPD-Vorsitz Ein Trio für

" SPD-Vorsitz Ein Trio für den Übergang "
-
Ein gelungenes Foto, das Trio-Infernale lächelt jedensfalls nochmal schön zum finalen Abgang. Aber Spass bei Seite, so sieht also -Erneuerung- in dieser obsoleten Partei aus ?

Am besten die sPD fusioniert mit der cDU..

Stecken doch beide in der Krise.
Die sPD hat auch nur noch den Namen mehr auch nicht,als juniopartner der cDU hat sie alles mitgetragen.
Nicht nur dass, sie hat harz4 eingeführt,dass hätte sich keine andere Partei getraut.
Wer konservativere Politik macht als die cDU darf sich nicht wundern wenn die Wähler die cDU wählen oder die linke.
Wenn die cDU der sPD zu harz4 gratuliert will das schon was heißen.
Zurück zu den Wurzeln Willi Brands und Wehner.
Alles andere wird nicht bringen.
Die sPD muss wieder die Partei der kleinen Leute werden, eine Arbeiterpartei ,das ist ihr klientel.
Um die anderen kümmern sich die anderen Parteien erfolgreicher.
Es ist halt so das die meisten Stimmen nicht bei den wohlhabende zu finden sind.
Ist ja auch logisch,viele arbeiten damit wenige ein Leben führen können wovon viele wiederum träumen.
Die Hoffnung treibt sie an aber der Druck muss entfernt werden. Durch Druck erzeugt man am Ende höhere Kosten als ohne.

um 12:27 von Clarce19

>>
Warum auch, ihr mittlerweile sprichwörtlicher Freundeskreis überdeckt das schönste Bundesland der Welt wie Spinnweben. Immer noch nicht gewählt weil durch Erkrankung des Vorgängers (der mittlerweile längst gesundet) von Parteikadern ernannt.
Die Wähler warten immer noch darauf, daß sie mal zur Wahl stellt.
<<

Natürlich wurde Frau Schwesig nicht von Parteikadern ernannte, sondern, wie jeder MP vor ihr, vom Landtag MV gewählt. Aber das sind ja nur Feinheiten.

Am 03. Juni 2019 um 12:51 von andererseits

Ministerpräsident*innen stehen nicht direkt zur Wahl,
--------
Ihre gegenderten Unsinn entspricht nicht dem Inhalt des Grundgesetzes..
Noch bestimmt das Volk welche Politiker sie vertreten dürfen.
Auch wenn es legal erscheint, Ämter zu erben, hat sich Frau Schwesig schon intensiv in die Personalpolitik der Justiz, der Polizei und des Beamtentums eingemischt.
Mir erscheint das ganz schön viel für eine ernannte "Herzogin".

@ 12:48 Superschlau

Um die Hartz-IV-Gesetzgebung zu korrigieren oder bei den Renten etwas in Richtung Grundsicherung und Gegensteuerung von Altersarmut zu bewegen, muss man ... Teil der Regierung sein. Sehe ich das richtig, dass Sie sich für eine künftige Koalition links von der Union aussprechen, um das zu erreichen?

12:44 von Sternenkind

"Und der Habeck als Kanzler - welch wunderbare Vision - besser geht es dann nimmer"

Sie haben es zwar nicht begründet, aber ich sehe es auch so:
Habeck würde ein guter Kanzler sein.

Vom Regen in die Traufe ...

Zitat: "Wie dem ARD-Hauptstadtstudio bestätigt wurde, sollen die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Schwesig und Dreyer, sowie der hessische SPD-Politiker Schäfer-Gümbel kommissarisch den SPD-Vorsitz von Andrea Nahles übernehmen. "

Vom Regen in die Traufe ... und mit diesem Personal glaubt die SPD wirklich eine Veränderung herbeiführen zu können?

Ich wüsste nicht, wo genannte Politiker einmal positiv in der Vergangenheit in Erscheinung getreten wären.

wenn sie keinen Rückhalt in der Partei mehr hat, so steht sie wirklich auf verlorenem Posten da. Offenbar gibt es zu viele unterschiedliche Meinungen in der SPD. Vor allem das "rechte Lager" sollte man m. E. eliminieren. Dieses rechte Lager hat der SPD den größten Schaden aller Zeiten eingebrockt (= Hartz-IV), von dessen Folgen sie nie wieder auf die Beine kommen wird.
Nahles ist wohl eher dem linken Lager zuzurechnen. Aber das linke Lager, d. h. diejenigen, die soziale Politik machen wollen, scheinen sich in der SPD nicht mehr durchsetzen zu können.
Schade darum, denn die Bürger müssen das ausbaden.

@ andererseits um 13:54 - Teil I

Danke für Ihren Kommentar.

"Wie ich schon schrieb, dem einen passt der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner nicht, der anderen das Lächeln von Frau Dreyer nicht - angeblich spricht das alles Bände; ich finde diese Ruminterpretiererei eher peinlich und ein Zeichen dafür, dass man inhaltlich nicht viel zu sagen hat."

Sie scheinen noch nicht ganz verstanden zu haben, dass die SPD in keiner Weise irgendetwas inhaltliches mitzuteilen hat. Außer alle anderen sind böse.
Ich frage mich wann die alles entscheidende Forderung kommt, dass Wahlen überhaupt abgeschafft gehören, da Bürger ja etwas anderes als Parlamentarier fordern könnten.

'Wieso redet keiner über Merkel und ihren Absturz?

Merkwürdig, dass sich die Medien so gar nicht trauen, die Kanzlerin für ihren Absturz in Frage zu stellen.
Wäre das nicht in einem ausgewogenen Medienverhältnis nötig, wenn man sich so ganz der Demokratie ( zumindest im Lippenbekenntnis) verschrieben haben will?

Merkwürdig. Das kann ja kaum gesteuert sein, oder doch?
Gibt es da Empfehlungen oder ist es mal wieder des Deutschen anhaftender vorauseilender Gehorsam?
Wie auch immer...demokratisch gesehen ist das schlecht.
Ablenkungstaktik : SPD-Problem?
Die haben nicht allein Probleme.

Scholz konnte es sich

nicht vorstellen, weil das neben seinem amt als minister nicht funktioniert. Dreyer und Schwesig haben als ministerpräsidentinnen dann also augenscheinlich nichts zu tun, da klebt man sich gerne noch nen weiteren posten an die backe.

auweia SPD! Nahles hat doch den weg freigemacht für einen echten neuanfang. und den hätte man schon jetzt starten können (wenn's auch erstmal nur übergangsweise ist). die Flensburger OB hätte sicher bereitgestanden. diese frau vertritt nämlich wirklich glaubhaft die (ehemaligen) werte der sozialdemokratie.

bei Schwesig und Dreyer bin ich mir da nicht so sicher. vor allem Schwesig - ehemals super-sympathisch, aber mittlerweile auch schon so dermassen im politklüngel angekommen, dass sie unwählbar geworden ist. und Schäfer-Gümbel, trotz seiner herkunft aus meiner ehemaligen deutschen heimat, der war doch eigentlich schon weg auf seinen altersruheposten. so wie er die kläglich gescheiterte Nahles gestern verteidigt hat, das war schon grenzwertig genug.

herrlich

der hoffnungsträger schäfer gümpel und an seiner seite die 2 mp in nebenarbeit. der grosse möchtegernkanzler scholz hat ja gestern erklärt, er wäre schon mit seinem amt voll überlastet, oder so. und die beiden damen wuppen das mit links

Lächeln können sie.

Ob von denen einer „Kanzler“ kann interessiert mich nicht.
Aber können die den Murks der vergangenen 20 Jahre ändern?
Können die Gerechtigkeit für die Bürger?
Können die sich durchsetzen in Sachen Klima? (Kraft / Reinbraun)
Das Volk will Taten sehen, Gesichter hatte es schon zu viele.

@gman 13:45

Es ist nicht nur Soli und Keiner haftet für Dritte. Beim Thema €, sorry aber in Deutschland ist eine klare Mehrheit für die EU und den Euro
Bei Zukunftsicherung sprechen Sie allerdings was an. Die SPD und auch die CDU/CSU kümmern sich nicht um Diejenigen die in 40-50 Jahren Rentner sind. Man ignoriert die Generation 18-40 Jahre alt und dafür bekommt man die Quittung! Dies wird auch so weitergehen. Bevor einer gleich mit der AfD kommt, die ignoriert dieses Klientel noch mehr als es SPD und CDU/CSU tun! Zu den wichtigsten Punkten was unsere Zukunft angeht gehört wie wir mit unserer Umwelt umgehen und wie wir unsere Natur schützen können. Dies haben CDU/CSU und SPD nicht begriffen und es ist ein Skandal sondergleichen und eine Peinlichkeit, dass Deutschland konstant seine Klimaziele verfehlt. Sowas darf es einfach nicht mehr geben! Wer dies weiter so handhaben will, der wird vom Wähler abgestraft, so einfach ist es.

@ 12:54 erster Realist

Verraten Sie uns doch, wie die Klärung der Personalfrage ausschaut, über die Sie anscheinend ein Sonderwissen haben. Man muss kein SPD-Anhänger sein, um den jetzt vorgeschlagenen Weg für sinnvoll zu halten; ich bin ebenfalls kein SPD-Anhänger und wünsche mir, dass die SPD eine ordentliche Kehrtwende zu anderen politischen Bündnissen hinbekommt. Aber ich respektiere, dass die Sozialdemokrat*innen offen und transparent einen Weg suchen und dafür als Interimsvorsitzende gleich 3 Personen aus dem Stellvertreter*innenkreis beauftragt. Was bitte ist denn da "wieder die selbe Vorgehensweise"?

von johnas1950 um 12:15

Herr Steinmeier hat seiner Partei noch nie einen echten Dienst erwiesen und sein Druck ...

Frau Schwesig, Frau Dreyer und Herr Schäfer-Gümbel sowie Herr Steinmeyer, Herr Scholz, Herr Steinbrück und natürlich Herr Khars sind prominente Vertreter des Seeheimer Kreises. Diese Herrschaften haben die Neugestaltung der Sozial-Gesetzbücher federführend mit Herr Schröder zu verantworten. Es glaube doch bitte niemand, dass damit ein Neuanfang der (s)PD möglich sein wird.

@ andererseits um 13:54 - Teil II

"Im übrigen stelle ich mir aufgrund Ihres Kommentares vor, es gäbe einen "Plan B", der jetzt "in Rohfrom" präsentiert worden wäre: Dann wären die Kommentarzeilen voll von Vorwürfen wie "Kungelei" etc. - der jetzige Weg wird schwierig, zumal die strategische Ausrichtung eine wirkliche Zerreissprobe werden wird."

Auch hier scheinen Sie nicht ganz begriffen zu haben, und große Teile der SPD leider auch nicht, dass immer mehr Menschen klar wird, dass die inhaltliche Auseinandersetzung der politischen und dadurch strategischen Ausrichtung mehr als fehlt. Denn das zeigt auch Ihr nächster Satz.

"Ich hoffe, die SPD hat genug Kraft und Mut zu einem echten inhaltlichen Wechsel zu anderen Koalitionen oder auch zur Opposition."

Ohne eine inhaltliche klar formulierte Definition der politischen Ausrichtung (die mehr als fehlt!) kann die SPD gar nicht bestimmen welche Parteien sie sich denn für Koalitionen anbieten. Und das diese fehlt, zeigt m.E., dass man es sich bequem gemacht hat in der GroKo.

@schaunwamal 14:00

Die CDU wird niemals mit der SPD fusionieren. Dies können Sie gleich vergessen. Bezüglich wo die meisten Stimmen zu finden sind: Da irren Sie sich gewaltig. Die meisten Stimmen sind beim typischen Deutschen Mittelstand zu finden und diese Leute wählen eher Grün oder CDU und eben nicht SPD. Die kleinen Leute werden nicht ausreichen für die SPD um aus der Krise zu kommen.

13:24 von Bullok

>>Und jetzt kommt die Große Frage warum steht die Partei (SPD)in den Werten so schlecht da:<<

Die Antwort haben Sie sich selbst gegeben:

>>Wenn diese der des Bürgers nahe kommen und dann noch umgesetzt werden hat eine Partei auch den Zuspruch des Wählers.<<

Alle (guten) Vorschläge dieser Partei hat sie sich in der GroKo verwässern lassen oder andere haben die Lorbeern geerntet. Gemurmelter Protest kommt beim Wähler nicht gut an, Verrat am eigenen Program auch nicht.

@DocAlf

Sie ist für die GroKo eingetreten und hat ihre Partei auf diese Linie eingeschworen.
Das war ein Fehler.

Das war es zu dem Zeitpunkt nicht. Von Willy Brand stammt der Satz "Erst das Land, dann die Partei" - er gilt nach wie vor. Darum war es richtig, dass die SPD nach dem Scheitern der schwarz-grün-gelben Sondierungsgespräche Verantwortung für das Land übernommen hat. Die Alternative wären Neuwahlen gewesen, und danach wäre die Lage die gleiche gewesen - die Umfragen hatten keine wesentliche Verschiebung des Ergbnisses vorausgesagt.

Und für das Land ist die Lage auch nicht schlechter geworden, als es mit der neoliberalen FDP in der Regierung gewesen wäre, wahrscheinlich sogar besser.

Jetzt aber hat sich die Situation geändert, es gibt nach aktuellen Umfragen eine schwarz-grüne Mehrheit ohne FDP. Jetzt könnte die SPD ruhigen Gewissens die Koalition verlassen.

@13:54 c701

Sie scheinen eine eigenartige Form der Logik zu haben: Sie kritisieren emotional und inhaltslos ("unsympathisch", "große Klappe", "blass") und meinen dann, dass sich "damit" die SPD "für immer aus der sozialen Politik verabschiedet"? Dafür wäre es dann doch sinnvoll, mal die Arbeit von Ministerpräsidentin Dreyer und von Ministerpräsidentin und früherer Ministerin Schwesig mal inhaltlich in den Blick zu nehmen, dann könnten Sie so manches soziale Profil in deren Arbeit erkennen; das erkennt man nun mal nicht, wenn man bei "unsympathisch", "große Klappe" und "blass" stecken bleibt.

@ 13:58 von Goldenmichel

"Ein gelungenes Foto, das Trio-Infernale lächelt jedensfalls nochmal schön zum finalen Abgang. Aber Spass bei Seite, so sieht also -Erneuerung- in dieser obsoleten Partei aus ?"
.
Ja.
Der Looser der Hessenwahl(en), die strafversetzte -8%-Familienministerin, und -12%-Malu.
So sehen Gewinner aus!
Und ich hoffte ich muss nichts mehr von Schwesig hören und sehen.....

Schäfer-Gümbel

hat außer internen Posten noch nichts gewonnen und die SPD in Hessen erfolglos geführt. Daher wollte er sich ja aus der Politk zurückziehen und einen bestimmt nicht schlechten bezahlten Posten als Arbeitsdirektor bei der staatlichen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit übernehmen. Ob das seiner fachlichen Qualifiktaion oder eher dem SPD Parteibuch geschuldet ist, bleibt dahin gestellt. Ein Geschmäckle bleibt und ist bestimmt kein Neuanfang

Andererseits

Um schröderschen mist zu beseitigen, braucht man kein linksbündnis. Soziale Marktwirtschaft hat bis schröder gut mit der cdu harmoniert.
Is aber auch egal, wie was heist. Hauptsache man macht mal wieder politik für land und bewohner und nicht nur für die eu, sich selber, kapitalisten und die wirtschaftsbosse.

@ 14:09 Pilepale

Die SPD hat "in keiner Weise irgendetwas inhaltliches mitzuteilen"? Ich glaube nicht, dass Sie mit dieser Aussage erwarten, im argumentativen Diskurs ernst genommen zu werden. Ich empfehle Ihnen, die Arbeit der SPD-Minister*innen mit der Arbeit der Unionskollegen zu vergleichen oder aber die aktuellen Diskussionen um Grundrente, CO2-Steuer und Klimaschutzgesetz etc. wahrzunehmen: Und Sie sagen, die SPD hat in keiner Weise irgendetwas inhaltliches mitzuteilen? Da muss man die Ohren und Augen schon kräftig zuhalten, um bei so einer Aussage zu bleiben...

@andererseits um 13:48

Sie haben vollkommen Recht, was meiner Aussage ja nicht widerspricht, sondern flankierend ergänzt.

Geselliger misa

Willkommen beim Festival der ahnungslosen Besserwisser
Denen kann es niemand recht machen. Erst las man immer wieder den Vorwurf, dass die Politiker an ihren Posten kleben. Nun regt sich einer auf dass Andrea Nahles zurück tritt, "alles hinschmeißen" nennt er das.
Der kluge Mann sollte sich als Kanzler bewerben.

um 12:33 von BotschafterSarek

>>
Davon abgesehen ist an dem Hartz4-Paket auch nicht alles falsch. Der vielgescholtene Zwang zur Kooperation und die Sanktionen bei Verweigerungshaltung sind ja richtig, wir wollen mit unseren Steuergeldern ja keine Faulenzerei unterstützen. Nur der Regelsatz des ALG II für jene, die wirklich keine Arbeit finden, ist zu niedrig.
<<

Wer will denn auch glauben, dass aktuelle Wahlverluste der SPD etwas mit Hartz4 zu tun hätten ? Immerhin sind 17 Jahre vergangen. Wenn man als Wähler 17 Jahre für derartige Erkenntnisse braucht, dann kommt man ja bezüglich des aktiven Wahlrechts ins Grübeln.

Mützenich

Mit Mützenich, so kalkuliert die SPD, gibt es einen auf die Mütze nich.

Gute Laune ???

Wie man nur so strahlen kann wenns dem Untergang entgegengeht. Für mich nicht verständlich.

@ andererseits um 14:12

>>@ 12:54 erster Realist

Verraten Sie uns doch, wie die Klärung der Personalfrage ausschaut, über die Sie anscheinend ein Sonderwissen haben. Man muss kein SPD-Anhänger sein, um den jetzt vorgeschlagenen Weg für sinnvoll zu halten; ich bin ebenfalls kein SPD-Anhänger und wünsche mir, dass die SPD eine ordentliche Kehrtwende zu anderen politischen Bündnissen hinbekommt.<<

Wann soll diese SPD denn bitte Ihrer Meinung nach ein anderes Bündnis, mit wem auch immer, hinbekommen? Wie kann denn die aktuelle SPD, die sich m.M.n. unbestritten in einem, leider seit Jahr(zeht)en, immer noch nicht abgeschlossenen, parteiinternen Selbstfindungsprozess befindet noch in dieser aktuellen Regierung verbleiben?

@ 12:57 Klammermann

Frau Nahles hat die Konsequenz gezogen aus der absehbaren Schlappe, die sie bei der ursprünglich geplanten Wahl zum Fraktionsvorsitz erlitten hätte, und Partei- und Fraktionsvorsitz niedergelegt; ihr zu unterstellen, sie lasse "die Karre im Dreck stecken", verdreht die Tatsachen. Man mag inhaltlich und kommunikativ einiges an ihr kritisieren: Dass sie sich nicht engagiert habe, um die SPD aus der Abwärtsspirale herauszuführen, kann man ihr nun wirklich nicht anhängen; schon interessant, wie sich ihre Gegner*innen hier konträrster Vorwürfe bedienen: Für die einen war sie eine, die "an Posten klebt", für die anderen eine, die den "Karren im Dreck stecken" lässt. Der einzige gemeinsame Nenner dieser Kommentierenden ist wohl eher: Frau Nahles konnte ihnen eh nichts recht machen.

„...Scholz hat ja gestern

„...Scholz hat ja gestern erklärt, er wäre schon mit seinem Amt voll ausgelastet, oder so“

Lieber Herr Napf, Herr Scholz hat erklärt, er wäre mit seinem Amt ausgelastet - nicht überlastet.

Sie lieben Halbwahrheiten, nicht wahr?

Kopfschütteln über manche Kommentare

Man kann nur den Kopf schütteln über so manche Kommmentare. Wie soll denn jemand völlig ungeplant aus dem Hut gezogen werden, der dann auch noch gleich einen fertigen Plan mit bringen soll? Und, man mag die SPD mögen oder auch nicht, sie hat Wählerinnen und Wähler die ja auch gefragt werden möchten wie es jetzt definitiv weitergehen soll. Auch die SPD ist keine diktatorische Organisation die alles von oben herab bestimmen kann. In Teilen hat man doch jetzt gerade bei Frau Nahles gesehen was passiert wenn man Parteikollegen die anderer Meinung sind zu wenig zuhört. Ja, Demokratie ist anstrengend und braucht Zeit. Und Kompromisse sind nur dann schlecht, wenn sie nicht mitgetragen werden oder wenn 51% ohne wenigstens etwas Rücksicht auf die anderen 49% Dinge durchwinken.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.
Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: