Trio aus Parteivizes soll SPD vorerst leiten

03. Juni 2019 - 12:01 Uhr

Ein Trio soll kommissarisch die SPD-Führung übernehmen: die Ministerpräsidentinnen Schwesig und Dreyer sowie der hessische SPD-Politiker Schäfer-Gümbel. Kommt danach eine Doppelspitze?

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Kommentare

Endlich

Hat die SPD verstanden und wählt den starken Mann den Genossen Schäfer-Gümbel zum Chef. Unverbraucht und erfolgreich. Nun ist die Frage: kann Torsten auch Kanzler?

RE: Sternenkind um 11:17 - Vorgängerthread

***Nun gerade wurde mit Schäfer-Gümbel der starke Mann zum Vorsitzenden gewählt. Unverbraucht und zielstrebig. Kann er auch Kanzler?***

Diese Frage stellt sich nciht, da Herr Schäfer-Gümbel seinen Rücktritt aus der hessischen Politik angekündigt hat.
Er wird zum 1. Oktober Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
Zudem war er 2018 bereits zum dritten Mal erfolglos als Spitzenkandidat der SPD für das Amt des Ministerpräsidenten angetreten.

Gruß Hador

Ich mag

Malu Dreyer sehr. Gestern im Interview sagt sie: die Lage der SPD ist sehr ernst...und lacht minutenlang herzhaft in die Kamera. Schon gut diese völlige Realitätsverweigerung in Verbindung mit zwanghaft dauerfröhlich

Das Trio ist eine gute

Das Trio ist eine gute Übergangslösung, da diese drei gradlinige, unbescholtene und vor allem auf respektvollen Umgang setzende Führungskräfte auch dafür stehen, dass unterschiedliche Figuren einen gemeinsamen Kurs einschlagen können. Damit ist die Entscheidung, in welche Richtung sich die SPD inhaltlich und strategisch bewegen wird, noch nicht getroffen. Die SPD steht da vor wichtigen Diskussions- und Abstimmungsprozessen. Ich bin zuversichtlich, dass die SPD sich neu justieren wird und andere politische Optionen links von der Union ausloten wird und dafür auch geeignete Führungsfiguren hat. Und ich stimme ausdrücklich Thorsten Schäfer Gümbel zu, dass ein respektvoller Umgang auch mit politischen Gegner*innen in einer zunehmend verrohenden Auseinandersetzung ein wirkliches Problem ist. Beispiel dafür sind (auch hier in den Kommentaren) die persönlich gefärbten Angriffe auf Herrn Kühnert; seine Thesen und Optionen verdienen inhaltliche Auseinandersetzung statt persönliche Diffamierung.

Troika?

Hatte das die SPD nicht schonmal mit Lafontaine, Scharping und Schröder? Ging das nicht auch schief? Die sollten lieber einen Insolvenzverwalter bestellen, denn politisch gesehen ist der Verein bankrott. Außerparlamentarische Opposition soll ganz gut tun.....

jetzt erstmal taktisch verlieren

So wie die Stimmung in DE derzeit ist, sehe ich keine Möglichkeit für die SPD, wirklich zu punkten. Schon gar nicht aus der GROKO heraus. Lasst doch erstmal Partei- und Fraktionsvorsitz bei ehr unambitionierten, kommissarisch tätigen Leuten und nutzt den Verlust der drei Wahlen im Osten zum Ausstieg aus der GROKO (und diesmal Merkel wirklich einfach da stehen lassen!). Dies, echte Diskussionen, wohin man denn will (Stichwort: Hartz4) und ein dabei neu generiertes, ehrliches Gesicht (Schwesig, Kühnert,???) geben vielleicht eine neue Chance für die SPD. Ein weiter so wird nicht mehr funktionieren.

Wie immer bei der SPD

mit diesen Leuten gibt es wieder keinen Neuanfang. Wie gesagt die SPD muss sich erst aus dem Würgegriff der Kanzlerin befreien und sich in der Opposition von oben her erneuern. Herr Steinmeier hat seiner Partei noch nie einen echten Dienst erwiesen und sein Druck zur Regierungsbildung hat nur den Rechten zu gespielt.

Das...

Trio bestehend aus Frau Dreyer Frau Schwesig und Herrn Schäfer Gümbel finde ich gut. Ich hoffe das die SPD die Zusammenarbeit mit der Unionsparteien beenden. Lasst bitte Neuwahlen zum Deutschen Bundestag stattfinden. Es muss der Souverän sprechen.

Es ist erschreckend, dass auf

Es ist erschreckend, dass auf eine nicht selten würdelose Art Menschen wie Andrea Nahles, die jahrzehnte ihr Engagement und ihre Zeit für die politische Arbeit in unserem Gemeinwesen eingebracht haben, auch hier in den Kommentaren dieser Tage auf üble Art persönlich diffamiert oder zum Anlass für Spott hergenommen werden. Ich stimme mit vielen ihrer Positionen nicht überein, fand ihr kommunikatives Verhalten manchmal schräg und bisweilen peinlich, finde es aber völlig unangemessen, sie dafür persönlich anzugreifen.
Die drei Übergangsvorsitzenden, allesamt schon als Vize im Amt, sind eine gute Interims-Lösung, auch weil damit ein Signal gesetzt ist, sich für die primär strategisch-inhaltliche und sekundär personelle Ausrichtung Zeit zu lassen. Die Rufe aus der Union, sich in der SPD jetzt "schnell" zu entscheiden, zeugen wohl vor allem von einem: der Angst, die SPD könne die Koalition verlassen; genau das ist aber wahrscheinlich, denn Nahles war eine der zentralen Architekt*innen.

(K)Ein Trio für den Übergang!

Auf dem Foto sind drei strahlende Gesichter zu erkennen, drei glückliche Menschen mit SPD Parteibuch. Worüber freuen die sich?

Vier (!) machen künftig ...

... die Arbeit, die Andrea Nahles bislang erledigte: Manuela Schwesig, Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Rolf Mützenich.

GroKo gewählt?

"[...] Ähnlich äußerte sich der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs, im rbb. Die GroKo sei für vier Jahre gewählt worden, und im Dezember seien zwei Jahre vergangen. [...]"

Wie genau meint Herr Kahr das? Ich jedenfalls kann mich nicht erinnern, dass auf dem Wahlzettel die "GroKo" auswählbar gewesen wäre. Bei mir gab es nur eine Ersstimme für den Direktkandidaten, bei der Personen gewählt werden konnten, und eine Zweitstimmer, bei der zwischen Listen/Parteien gewählt werden konnte.

Gewählt wurden die Abgeordneten für den Bundestag. Zur Wahrnehmung dieses Mandats dürfen die Abgeordneten dann insbesondere im Bundestag abstimmen. Und sie dürfen selbstverständlich auch nach weniger als 2 Jahren ihre Meinung ändern. Das gehört zur Demokratie dazu.

Auch wenn es den Anhängern der GroKo möglicherweise nicht gefällt - wobei nicht einmal bekannt ist, wie viele Wähler mit Ihrer Stimme tatsächlich für eine GroKo gestimmt haben.

12:05 Sternenkind

Thorsten Schäfer-Gümbel ist neben Malu Dreyer und Manuela Schwesig einer von drei Interimsvorsitzenden; das ist übrigens eine normale Aufgabe von stellvertretenden Vorsitzenden, und alle drei gehören dazu. Eine Entscheidung über die Neubesetzung incl. des Procederes der Wahl ist noch gar nicht gefallen, erst recht nicht die Frage, wer Kanzlerkandidat*in werden kann und soll.

Endlich Schäfer-Gümbel

War das jetzt Ironie oder ernst gemein? Schäfer-Gümbel, er hat noch nie eine Wahl gewonnen (Hessen gegen einen schwachen Volker Bouffier) und als Fraktionsvorsitzender der SPD sowie als Landesvorsitzender der SPD in Hessen auch nicht sonderlich viel zu Wege gebracht. Ähnlich farblos sind die beiden Damen im Rettungsboot, die haben jedoch wenigstens ein wenig Regierungserfahrung..

Diese 3 Spitzengenossen

sollen die SPD retten? Da hätten sie lieber die Marx-Brother genommen, da kann man wenigsten ehrlich und herzhaft lachen. Die Vize's sind doch nur zum weinen.

Die beiden Damen sind nett, aber

ich glaube nicht, dass sie bei den SPD-Grabenkämpfen erfolgreich sein werden. Und Herr Gümbel? Scheidet sowieso aus der Führung der SPD aus, wegen anderer Berufswahl.
Die SPD braucht einen Typ mit Ecken und Kanten, wortgewandt und direkt, kein Duckmäuser und keiner, der unbedingt mitregieren will.
Er (Sie) muss die alte SPD wieder auf Vordermann bringen und nicht versuchen eine CDU-Light zu werden.
Aber, das sind alles Phantasterein eines ehem. SPD-Wählers, der seit Schröders Abgang die Grünen favorisiert.

der Tag hat 36 Stunden

Frau Schwesig hat scheinbar Zeit genug, die Partei zu führen.
Ist ja auch mehr in Berlin und Talkshows als in Klein-Schwerin.
Warum auch, ihr mittlerweile sprichwörtlicher Freundeskreis überdeckt das schönste Bundesland der Welt wie Spinnweben. Immer noch nicht gewählt weil durch Erkrankung des Vorgängers (der mittlerweile längst gesundet) von Parteikadern ernannt.
Die Wähler warten immer noch darauf, daß sie mal zur Wahl stellt.

Die Selbstzerstörung der SPD...

...geht weiter. Das ist die falsche Trio-Besetzung! Schäfer-Gümbel hatte sich - nicht anders als Andrea Nahles - aus der Politik zurückgezogen, wird nun "exhumiert".... Und Schwesig hat sich in Schwerin kürzlich dickste Hunde geleistet. Nicht etwa, weil sie eigene Kinder auf die Privatschule schickt, sondern weil und wie sie den kompetenten Finanzminister Mathias Brodkorb (beide SPD) zurückgetreten hat. Wenn da einer fehlt, ist es Kevin Kühnert !
Und da ist noch nicht einberechnet, dass Malu Dreyer, aus dem Zentralrat der Katholiken, dafür garantiert, dass die www.saekulare-sozis.de um Lale Akgün (SPD) auf ewig kein "Arbeitskreis Laizisten in der SPD" werden - aber wir auf ewig aus unseren Steuermitteln Bischöfe jeder Konfession bezahlen dürfen. Weil dieser SPD-Vorstand nicht an das Thema Ablöse der Kirchenenteignungen von 1802 rangehen will.

Tsg ist in hessen krachend

Tsg ist in hessen krachend gescheitert. Das soll ein neuanfang werden?

Völlig egal wer die SPD führt

Genosse Schäfer-Gümbel hatte doch schon seinen Rückzug erklärt, jetzt taucht er als Interimsvorsitzender wieder auf?
Die SPD ist wirklich am Ende!

Es ist auch nicht das Personal, sondern ihre Politik, die sich nicht an den Bedürfnissen ihrer (ehemaligen) Wähler orientiert, sondern ihre ideologische Politik, die die Wähler vergrault hat.
Mit Refugee welcome und obergrenzenloser Zuwanderung überzeugt man die eigenen Wähler nicht.
SPD ade!

Arbeiten statt streiten

Wie oft müssen wir Wähler uns in dieser Legislaturperiode noch anhören, dass man jetzt endlich mit der Arbeit und der Aufarbeitung der Sachthemen beginnt? Wie viele Personaldebatten müssen wir noch ertragen? Wie leicht wollen die etablierten Parteien es der AFD noch machen, die immer stärker werden, ohne etwas Konstruktives tun zu müssen.
Jede Führungskraft in egal welchem Betrieb muss Konsequenzen ziehen, wenn sie erfolglos ist und keine weiteren Konzepte hat. Frau Nahles war erfolglos. Vielleicht, weil sie sich gar nicht mehr öffentlich vom politischen Gegner, der CDU/CSU, different gemacht hat. Dabei wäre öffentliche Kritik an der Führung der Ministerien, die diese Parteien bekleiden (v.a. im Ressort Verkehr) , notwendig.

@thimberwolf1312

Meine Agenda: Beendigung der GroKo + Abschaffung der Hartz4 Gesetzgebung.

Kleiner Denkfehler: Wenn Sie aus der Koalition aussteigen, können Sie keine Gesetze mehr ändern oder abschaffen.

Davon abgesehen ist an dem Hartz4-Paket auch nicht alles falsch. Der vielgescholtene Zwang zur Kooperation und die Sanktionen bei Verweigerungshaltung sind ja richtig, wir wollen mit unseren Steuergeldern ja keine Faulenzerei unterstützen. Nur der Regelsatz des ALG II für jene, die wirklich keine Arbeit finden, ist zu niedrig.

@ 12:15 johnas1950

Die Interims-Übernahme des Vorsitzes durch stellvertretende Vorsitzende ist ein normaler, durch Regeln vorgegebener Prozess; wer für einen Neuanfang steht, ist damit noch nicht entschieden, und die Genoss*innen tun sicher gut daran, da nichts übers Knie zu brechen; das ist in der jüngeren Geschichte schon zu oft schief gegangen. Frau Schwesig könnte dabei durchaus eine wichtige Rolle zukommen, genauso wie Frau Dreyer, denn beide machen in ihrer Arbeit als Ministerpräsidentinnen gute Arbeit, sind persönlich integer und beweisen, dass sie unaufgeregt politische Verantwortung tragen. Dass jetzt ein Trio die Interimsführung übernimmt, ist für viele auch ein Signal, dass es jetzt auf Gemeinsamkeit ankommt und inhaltliche Ausrichtung vor dem schnellen Austausch der Spitze steht. Auch die Fraktionsvorsitzendenwahl ist eine wichtige Weichenstellung: Nach Rolf (nicht Ralf) Mützenich ist Matthias Miersch ein möglicher und sinnvoller Kandidat, gerade für eine Neuorientierung nach der GroKo.

Nahles gemobbt?

Andrea Nahles wurde "gemobbt"? Das sehe ich anders. Sie hat sich als Führungskraft klar positioniert. Sie ist für die GroKo eingetreten und hat ihre Partei auf diese Linie eingeschworen.
Das war ein Fehler.
Hinzu kommen ihre wirklich peinlichen Auftritte, für die man sich sogar als Nicht-SPDler fremdschämen muss.
Für die Summe dieser Fehler zahlt sie jetzt den Preis. Bitter, aber in letzter Konsequnz logisch und folgerichtig.
Ihr Verzicht vor einer Kampfabstimmung war hingegen gut und richtig.
Der komplette Rückzug aus der Politik zeigt allerdings, dass ihr Ego (Machtbewußtsein / Machterhalt) offenbar Schaden genommen hat. Doch auch das ist Ihr nicht zu verdenken, wenn man einmal so weit oben war.

@ 12:30 Überzeugungsketzer

Herr Schäfer-Gümbel hat vor einiger Zeit einen Rücktritt auf Raten angekündigt; dass er jetzt in seiner Funktion als einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden Verantwortung für den Übergang übernimmt, widerspricht dem nicht sondern zeigt, dass er bis zum Schluss gewillt ist, Verantwortung zu tragen. Ist vielleicht selten geworden, findet aber meinen vollen Respekt.
Und dass Sie wirklich glauben, mit den plumpen Schlagworten "refugees welcome" und "obergrenzenlose Zuwanderung" einerseits die Position der Genoss*innen treffend zu charakterisieren und andererseits dieses Thema für zentral halten, zeigt eher, wie wenig Sie die differenzierten Positionen der SPD wahrgenommen haben und wie wenig Sie die gesellschaftliche Diskussion über wichtige politische Themen in den letzten Monaten verfolgen. Kenn ich eigentlich nur von den Anhängern der blauen.

Der Preis für die Beteiligung

an der Groko ist recht hoch für die SPD.
Ist ja abee nicht so das es vorher nicht glasklar war. Die feige FDP wollte ja keine Verantwortung übernehmen.
Mit Troikas hat die SPD übrigends auch so ihre negativen Erfahrungen.

TSG + AKK

Und der Habeck als Kanzler - welch wunderbare Vision - besser geht es dann nimmer

Sie haben es nicht verstanden!

Was soll dieses Trio, wovon Frau Dreyer noch die kompetenteste ist.
Ich bin kein Freund von Doppelspitzen, dazu müsste es Charaktere geben, die in der Lage sind dies zu füllen. Bei den Grünen ist das Tradition und Kultur, da ist kein "Spitzenpolitiker" so Machtbesessen, da funktioniert das. Bei der SPD müssen charismatische Persönlichkeiten an die Spitze, die eine Lebensphilosophie und Weitsicht besitzen. Ohne jetzt die Wohnnähe zu M. Schulz ins Spiel bringen zu wollen, er hatte diese Eigenschaften, die wurden ihm aber von einer Frau Nahles und dem heutigen Bundespräsidenten, der seine Überparteilichkeit massiv verletzt hat, genommen, als man ihn in die GoKo zwang. Wer die Überzeugung nicht hat, konnte nur verlieren und ist dann aus dem Amt getrieben worden. Von einer Frau, die es verstand mit eher unfairen Mitteln zu kämpfen. Die Heuchelei heute, man sei bestürzt wie man ihr mitgespielt hat ist zynisch. Sie ist mit gleichen Mitteln aus dem Amt getrieben worden, recht so und richtig!

RE: Überzeugungsketzer um 12:30

***Genosse Schäfer-Gümbel hatte doch schon seinen Rückzug erklärt, jetzt taucht er als Interimsvorsitzender wieder auf?***

Was gibt es da wieder zu meckern ?

Als Interimsvorsitzender ist er für den Übergang zu einem neuen Vorsitzenden tätig, genau wie die beiden Ministerpräsidentinnen Dreyer und Schwesig.
Und nach getaner Arbeit kann er dann auch, wie geplant zum 01. November auch seine hessischen Landesparteivorsitz abgeben !

Gruß Hador

Der neue Chef muss auch Mal was riskieren

z.b. als erstes der CDU klar machen ohne mindestrente und Offenlegung aller Lobbygespräche innerhalb von 4 Wochen . Ansonsten groko ade.

..... Die drei von ......

Wie im Film " die drei von der Tankstelle " werden es die 3 schon richten ! Ich wünsche der SPD für die Zukunft alles Gute !

Oh Gott...

Bei Schwesig schalte ich immer ab. Der Frau mag ich einfach nicht zuhören. Die hämmert mir zuviel und lässt auch nur ihre und keine andere Meinung zu. Und Schäfer-Gümbel? Ist der nicht schon krachend in Hessen gescheitert? Den will ich mal in einer Auseinandersetzung mit Kramp-Karrenbauer erleben. Auch wenn ich von AKK kein Fan bin - bei der geht SG nochmal in die Versenkung.

Und bei aller Liebe. Malu Dreyer ist eine sympathische Frau. Aber mehr auch nicht. Die rattert das übliche SPD-Programm runter wie eine Fernsehzeitung. Ich kann bei ihr keinen Neuanfang sehen.

Zugegeben: die Einzige mit Biss in der Runde ist Schwesig. Nur leider auf eine Art und Weise, die ich nicht als mitziehend empfinde.

Das wird nichts, mit DIESEN

Das wird nichts, mit DIESEN drei lächelnden Gesichtern auf dem Foto. Die Situation scheint nicht ernst zu sein, da gibt man sich für ein schönes PR-Foto her, als sei nichts gewesen. Lächelnd in den Untergang. Vorwärts Genossen!

Die gesetzgebung einfach auf

Die gesetzgebung einfach auf den stand von 1980 bringen. Weg mit harz4, weg mit den asozialen riesterrenten, etc.
Die spd muss eigentlich nur den ganzen Bockmist von schröder rückabwickeln. Seine regierung hat uns fast den kopf gekostet.

RE: andererseits um 12:21

***Es ist erschreckend, dass auf eine nicht selten würdelose Art Menschen wie Andrea Nahles, die jahrzehnte ihr Engagement und ihre Zeit für die politische Arbeit in unserem Gemeinwesen eingebracht haben, auch hier in den Kommentaren dieser Tage auf üble Art persönlich diffamiert oder zum Anlass für Spott hergenommen werden.***

Wie sie sehen können geht das üble Spiel einiger Mitforisten nahtlos von Frau Nahles zu Herrn Schäfer-Gümbel über.

Beste Grüße Hador

@12:27 Clarce19

Ministerpräsident*innen stehen nicht direkt zur Wahl, bei Landtagswahlen werden Parlamentskandidat*innen und Parteien gewählt; Ministerpräsident*innen werden durch Parlamentsmehrheit gewählt, so auch Frau Schwesig mit der Mehrheit der rot-schwarzen Koalition im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Unterstellungen (Talkshows; Spinnweben) sind durchschaubar und zeugen eher davon, dass Sie auch da die Realität nicht kennen.

Schäfer-Gümbel hat einen

Schäfer-Gümbel hat einen 200.000€ - Job außerhalb von Politik. Hat der überhaupt Zeit für so einen Firlefanz?
Muss der nicht arbeiten für sein Geld?

Die Personalfrage ist doch schon lange geklärt...

Nur redet man nicht drüber...

So wird das nichts und der weitere Abstieg ist vorprogrammiert...

Aus der Vergangenheit anscheinend nichts gelernt u. wieder die selbe Vorgehensweise...

@ 12:08 Sternenkind

Ach wissen Sie, der einen gefällt nicht das Lachen von Frau Dreyer, dem andern gefällt nicht der heruntergezogene Mundwinkel von Herrn Stegner: Das alles sind Themen für die diversen goldenen Blättchen. Wenn Sie Ihrerseits die "völlige Realitätsverweigerung" aufgeben und Frau Dreyer an ihrer politischen Leistung und Arbeit messen, dann werden auch Sie erkennen, was sie seit 2013 als Ministerpräsidentin für das Land Rheinland-Pfalz geleistet hat und leistet.

Ich glaube nicht,

dass sich Frau Dreyer dauerhaft für den Vorstandsposten der SPD "opfern" wird. Dazu ist sie zu schlau. Herr Schäfer-Gümbel scheidet ebenfalls bald aus der Politik aus. Und Gott bewahre uns resp. die SPD vor Frau Sch... . Was ich aber schlimm finde, ist das Frau Nahles die Karre im Dreck stecken lässt und sich, um im Bild zu bleiben, vom Acker macht. Das geht nur in der Politik, nicht im wahren Leben. Sie hat ja auf Steuerzahlers Kosten ausgesorgt.

Wo ist

Der 100% er, fast Aussenminister und beinahe Kanzler? Der Martin. Als Nahles Ersatz. Fragen wir uns doch alle!

@Belamy 12:33

Kann man mal aufhören dieses Märchen zu verbreiten die AfD würde immer stärker werden? Was soll denn sowas?
Die Fakten lauten: Die AfD liegt bei 11-13% in den Umfragen (etwas weniger als die Werte, die man bei der Bundestagswahl bekam).
Bei der Europawahl hat die AfD mit 11% ein schlechtes Ergebnis eingefahren, wenn man überlegt, dass sie im September letzten Jahres bei 18-20% lag bundesweit.
Die einzige Partei die in den letzten Monaten weiter und weiter zugenommen hat bei den Wählerstimmen sind die Grünen. Die liegen bundesweit nach neuester Forsa Umfrage bei 27% und bei der Europawahl waren es 21%, sprich 11% mehr als bei der Bundestagswahl. Ich weis, dass dies vielen hier nicht behagt die die Grünen verabscheuen (ich selber finde auch einiges nicht wählbar, insbesondere der Standpunkt zur Ehe für Alle, zum Schutz des ungeborenen Lebens und zum Thema Migration), dennoch bin ich Realist, viele Junge Menschen und selbst ältere Menschen vertrauen dieser Partei. Dies ist die Realität

Schröder und sein Hartz-IV sind am Untergang der SPD schuld

So nach und nach haben viele ehemaligen SPD-Wähler mit Hartz-IV negative Erfahrungen sammeln müssen und dies hat sich dann auch parallel dazu so nach und nach auf die Stimmen der SPD bei den Wahlen ausgewirkt.
Hartz-IV hat ein immenses Potential, immer noch.
Wer einmal infolge von Hartz-IV seine Ersparnisse für das Alter auflösen musste, wird sicher nie wieder SPD wählen, oder?
D. h. Frau Nahles, Herr Schulz und alle anderen Nachfolger von Schröder haben nur insoweit Schuld, als sie das Potential von Hartz-IV auf die SPD-Wählerstimmen nicht erkannt haben.

@Überzeugungsketzer

Mit Refugee welcome und obergrenzenloser Zuwanderung überzeugt man die eigenen Wähler nicht.

Ich glaube, das ist für die SPD-Wähler kein Problem. Wenn man sich die Wählerwanderungen anschaut, dann sind von der SPD kaum Wähler zur AfD gewechsel, dafür ganz viele zu den Grünen und zu den Nichtwählern. Das heißt, die Wähler stört eher das Herumgeeiere der SPD beim Klimaschutz, wo sie in der Koalition fast nichts erreicht haben.

Und ansonsten hat die SPD vor allem ein Problem damit, ihre durchaus vorhandenen Erfolge (z.B. beim Mindestlohn) auch herauszustellen.

Nun ist die SPD dort angekommen,

wohin sie ihre ehemaligen Wähler mit ihrer Agenda geschickt hat, am Rande der Gesellschaft.

@Sternenkind 12:05

Ja klar. Der Thorsten schafft es in Hessen krachend zu scheitern aber im Bund da ist er der große King. Bei aller Liebe. Dies kann nicht Ihr ernst sein. Schäfer Gümbel wird nicht Kanzler in Deutschland, genauso wenig wie Martin Schulz.

Zu 12:15 von johnas1950 - Um was geht es genau?

Wie immer bei der SPD mit diesen Leuten gibt es wieder keinen Neuanfang. Wie gesagt die SPD muss sich erst aus dem Würgegriff der Kanzlerin befreien und sich in der Opposition von oben her erneuern. Herr Steinmeier hat seiner Partei noch nie einen echten Dienst erwiesen ....

Die Kanzlerin würgt nicht und der Bundespräsident ist nicht Schuld am Zustand der SPD. Die Aufforderung zur Regierungsbeteiligung war und ist immer noch richtig.

Der Appell der CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer an die SPD:

„Dies ist nicht die Stunde von parteitaktischen Überlegungen. Wir stehen weiter zur Großen Koalition.“

ist genauso richtig.

Wir können nicht noch ein weiteres Chaos in Europa gebrauchen. Wir brauchen Politiker, die Verantwortung tragen und verantwortlich handeln.

"Erst das Land, dann die Partei"

Dieser Satz stammt vom SPD-Politiker und vierten Bundeskanzler Deutschlands Willy Brandt.

In diesem Sinne viel Erfolg dem kommissarischen Trio.

andererseits

" dass ein respektvoller Umgang auch mit politischen Gegner*innen in einer zunehmend verrohenden Auseinandersetzung ein wirkliches Problem ist. dafür sind (auch hier in den Kommentaren) die persönlich gefärbten Angriffe auf Herrn Kühnert; seine Thesen und Optionen verdienen inhaltliche Auseinandersetzung statt persönliche Diffamierung."

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Die Respektlosigkeit gegen Kühnert kommt aber nicht von Spd-nahen Kommentatoren sondern von spd-fernen.

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