Ihre Meinung zu: Trio aus Parteivizes soll SPD vorerst leiten

3. Juni 2019 - 11:01 Uhr

Ein Trio soll kommissarisch die SPD-Führung übernehmen: die Ministerpräsidentinnen Schwesig und Dreyer sowie der hessische SPD-Politiker Schäfer-Gümbel. Kommt danach eine Doppelspitze?

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Kommentare

Endlich

Hat die SPD verstanden und wählt den starken Mann den Genossen Schäfer-Gümbel zum Chef. Unverbraucht und erfolgreich. Nun ist die Frage: kann Torsten auch Kanzler?

RE: Sternenkind um 11:17 - Vorgängerthread

***Nun gerade wurde mit Schäfer-Gümbel der starke Mann zum Vorsitzenden gewählt. Unverbraucht und zielstrebig. Kann er auch Kanzler?***

Diese Frage stellt sich nciht, da Herr Schäfer-Gümbel seinen Rücktritt aus der hessischen Politik angekündigt hat.
Er wird zum 1. Oktober Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
Zudem war er 2018 bereits zum dritten Mal erfolglos als Spitzenkandidat der SPD für das Amt des Ministerpräsidenten angetreten.

Gruß Hador

Ich mag

Malu Dreyer sehr. Gestern im Interview sagt sie: die Lage der SPD ist sehr ernst...und lacht minutenlang herzhaft in die Kamera. Schon gut diese völlige Realitätsverweigerung in Verbindung mit zwanghaft dauerfröhlich

Das Trio ist eine gute

Das Trio ist eine gute Übergangslösung, da diese drei gradlinige, unbescholtene und vor allem auf respektvollen Umgang setzende Führungskräfte auch dafür stehen, dass unterschiedliche Figuren einen gemeinsamen Kurs einschlagen können. Damit ist die Entscheidung, in welche Richtung sich die SPD inhaltlich und strategisch bewegen wird, noch nicht getroffen. Die SPD steht da vor wichtigen Diskussions- und Abstimmungsprozessen. Ich bin zuversichtlich, dass die SPD sich neu justieren wird und andere politische Optionen links von der Union ausloten wird und dafür auch geeignete Führungsfiguren hat. Und ich stimme ausdrücklich Thorsten Schäfer Gümbel zu, dass ein respektvoller Umgang auch mit politischen Gegner*innen in einer zunehmend verrohenden Auseinandersetzung ein wirkliches Problem ist. Beispiel dafür sind (auch hier in den Kommentaren) die persönlich gefärbten Angriffe auf Herrn Kühnert; seine Thesen und Optionen verdienen inhaltliche Auseinandersetzung statt persönliche Diffamierung.

Troika?

Hatte das die SPD nicht schonmal mit Lafontaine, Scharping und Schröder? Ging das nicht auch schief? Die sollten lieber einen Insolvenzverwalter bestellen, denn politisch gesehen ist der Verein bankrott. Außerparlamentarische Opposition soll ganz gut tun.....

jetzt erstmal taktisch verlieren

So wie die Stimmung in DE derzeit ist, sehe ich keine Möglichkeit für die SPD, wirklich zu punkten. Schon gar nicht aus der GROKO heraus. Lasst doch erstmal Partei- und Fraktionsvorsitz bei ehr unambitionierten, kommissarisch tätigen Leuten und nutzt den Verlust der drei Wahlen im Osten zum Ausstieg aus der GROKO (und diesmal Merkel wirklich einfach da stehen lassen!). Dies, echte Diskussionen, wohin man denn will (Stichwort: Hartz4) und ein dabei neu generiertes, ehrliches Gesicht (Schwesig, Kühnert,???) geben vielleicht eine neue Chance für die SPD. Ein weiter so wird nicht mehr funktionieren.

Wie immer bei der SPD

mit diesen Leuten gibt es wieder keinen Neuanfang. Wie gesagt die SPD muss sich erst aus dem Würgegriff der Kanzlerin befreien und sich in der Opposition von oben her erneuern. Herr Steinmeier hat seiner Partei noch nie einen echten Dienst erwiesen und sein Druck zur Regierungsbildung hat nur den Rechten zu gespielt.

Das...

Trio bestehend aus Frau Dreyer Frau Schwesig und Herrn Schäfer Gümbel finde ich gut. Ich hoffe das die SPD die Zusammenarbeit mit der Unionsparteien beenden. Lasst bitte Neuwahlen zum Deutschen Bundestag stattfinden. Es muss der Souverän sprechen.

Es ist erschreckend, dass auf

Es ist erschreckend, dass auf eine nicht selten würdelose Art Menschen wie Andrea Nahles, die jahrzehnte ihr Engagement und ihre Zeit für die politische Arbeit in unserem Gemeinwesen eingebracht haben, auch hier in den Kommentaren dieser Tage auf üble Art persönlich diffamiert oder zum Anlass für Spott hergenommen werden. Ich stimme mit vielen ihrer Positionen nicht überein, fand ihr kommunikatives Verhalten manchmal schräg und bisweilen peinlich, finde es aber völlig unangemessen, sie dafür persönlich anzugreifen.
Die drei Übergangsvorsitzenden, allesamt schon als Vize im Amt, sind eine gute Interims-Lösung, auch weil damit ein Signal gesetzt ist, sich für die primär strategisch-inhaltliche und sekundär personelle Ausrichtung Zeit zu lassen. Die Rufe aus der Union, sich in der SPD jetzt "schnell" zu entscheiden, zeugen wohl vor allem von einem: der Angst, die SPD könne die Koalition verlassen; genau das ist aber wahrscheinlich, denn Nahles war eine der zentralen Architekt*innen.

(K)Ein Trio für den Übergang!

Auf dem Foto sind drei strahlende Gesichter zu erkennen, drei glückliche Menschen mit SPD Parteibuch. Worüber freuen die sich?

Vier (!) machen künftig ...

... die Arbeit, die Andrea Nahles bislang erledigte: Manuela Schwesig, Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Rolf Mützenich.

GroKo gewählt?

"[...] Ähnlich äußerte sich der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs, im rbb. Die GroKo sei für vier Jahre gewählt worden, und im Dezember seien zwei Jahre vergangen. [...]"

Wie genau meint Herr Kahr das? Ich jedenfalls kann mich nicht erinnern, dass auf dem Wahlzettel die "GroKo" auswählbar gewesen wäre. Bei mir gab es nur eine Ersstimme für den Direktkandidaten, bei der Personen gewählt werden konnten, und eine Zweitstimmer, bei der zwischen Listen/Parteien gewählt werden konnte.

Gewählt wurden die Abgeordneten für den Bundestag. Zur Wahrnehmung dieses Mandats dürfen die Abgeordneten dann insbesondere im Bundestag abstimmen. Und sie dürfen selbstverständlich auch nach weniger als 2 Jahren ihre Meinung ändern. Das gehört zur Demokratie dazu.

Auch wenn es den Anhängern der GroKo möglicherweise nicht gefällt - wobei nicht einmal bekannt ist, wie viele Wähler mit Ihrer Stimme tatsächlich für eine GroKo gestimmt haben.

12:05 Sternenkind

Thorsten Schäfer-Gümbel ist neben Malu Dreyer und Manuela Schwesig einer von drei Interimsvorsitzenden; das ist übrigens eine normale Aufgabe von stellvertretenden Vorsitzenden, und alle drei gehören dazu. Eine Entscheidung über die Neubesetzung incl. des Procederes der Wahl ist noch gar nicht gefallen, erst recht nicht die Frage, wer Kanzlerkandidat*in werden kann und soll.

Endlich Schäfer-Gümbel

War das jetzt Ironie oder ernst gemein? Schäfer-Gümbel, er hat noch nie eine Wahl gewonnen (Hessen gegen einen schwachen Volker Bouffier) und als Fraktionsvorsitzender der SPD sowie als Landesvorsitzender der SPD in Hessen auch nicht sonderlich viel zu Wege gebracht. Ähnlich farblos sind die beiden Damen im Rettungsboot, die haben jedoch wenigstens ein wenig Regierungserfahrung..

Diese 3 Spitzengenossen

sollen die SPD retten? Da hätten sie lieber die Marx-Brother genommen, da kann man wenigsten ehrlich und herzhaft lachen. Die Vize's sind doch nur zum weinen.

Die beiden Damen sind nett, aber

ich glaube nicht, dass sie bei den SPD-Grabenkämpfen erfolgreich sein werden. Und Herr Gümbel? Scheidet sowieso aus der Führung der SPD aus, wegen anderer Berufswahl.
Die SPD braucht einen Typ mit Ecken und Kanten, wortgewandt und direkt, kein Duckmäuser und keiner, der unbedingt mitregieren will.
Er (Sie) muss die alte SPD wieder auf Vordermann bringen und nicht versuchen eine CDU-Light zu werden.
Aber, das sind alles Phantasterein eines ehem. SPD-Wählers, der seit Schröders Abgang die Grünen favorisiert.

der Tag hat 36 Stunden

Frau Schwesig hat scheinbar Zeit genug, die Partei zu führen.
Ist ja auch mehr in Berlin und Talkshows als in Klein-Schwerin.
Warum auch, ihr mittlerweile sprichwörtlicher Freundeskreis überdeckt das schönste Bundesland der Welt wie Spinnweben. Immer noch nicht gewählt weil durch Erkrankung des Vorgängers (der mittlerweile längst gesundet) von Parteikadern ernannt.
Die Wähler warten immer noch darauf, daß sie mal zur Wahl stellt.

Die Selbstzerstörung der SPD...

...geht weiter. Das ist die falsche Trio-Besetzung! Schäfer-Gümbel hatte sich - nicht anders als Andrea Nahles - aus der Politik zurückgezogen, wird nun "exhumiert".... Und Schwesig hat sich in Schwerin kürzlich dickste Hunde geleistet. Nicht etwa, weil sie eigene Kinder auf die Privatschule schickt, sondern weil und wie sie den kompetenten Finanzminister Mathias Brodkorb (beide SPD) zurückgetreten hat. Wenn da einer fehlt, ist es Kevin Kühnert !
Und da ist noch nicht einberechnet, dass Malu Dreyer, aus dem Zentralrat der Katholiken, dafür garantiert, dass die www.saekulare-sozis.de um Lale Akgün (SPD) auf ewig kein "Arbeitskreis Laizisten in der SPD" werden - aber wir auf ewig aus unseren Steuermitteln Bischöfe jeder Konfession bezahlen dürfen. Weil dieser SPD-Vorstand nicht an das Thema Ablöse der Kirchenenteignungen von 1802 rangehen will.

Tsg ist in hessen krachend

Tsg ist in hessen krachend gescheitert. Das soll ein neuanfang werden?

Völlig egal wer die SPD führt

Genosse Schäfer-Gümbel hatte doch schon seinen Rückzug erklärt, jetzt taucht er als Interimsvorsitzender wieder auf?
Die SPD ist wirklich am Ende!

Es ist auch nicht das Personal, sondern ihre Politik, die sich nicht an den Bedürfnissen ihrer (ehemaligen) Wähler orientiert, sondern ihre ideologische Politik, die die Wähler vergrault hat.
Mit Refugee welcome und obergrenzenloser Zuwanderung überzeugt man die eigenen Wähler nicht.
SPD ade!

Arbeiten statt streiten

Wie oft müssen wir Wähler uns in dieser Legislaturperiode noch anhören, dass man jetzt endlich mit der Arbeit und der Aufarbeitung der Sachthemen beginnt? Wie viele Personaldebatten müssen wir noch ertragen? Wie leicht wollen die etablierten Parteien es der AFD noch machen, die immer stärker werden, ohne etwas Konstruktives tun zu müssen.
Jede Führungskraft in egal welchem Betrieb muss Konsequenzen ziehen, wenn sie erfolglos ist und keine weiteren Konzepte hat. Frau Nahles war erfolglos. Vielleicht, weil sie sich gar nicht mehr öffentlich vom politischen Gegner, der CDU/CSU, different gemacht hat. Dabei wäre öffentliche Kritik an der Führung der Ministerien, die diese Parteien bekleiden (v.a. im Ressort Verkehr) , notwendig.

@thimberwolf1312

Meine Agenda: Beendigung der GroKo + Abschaffung der Hartz4 Gesetzgebung.

Kleiner Denkfehler: Wenn Sie aus der Koalition aussteigen, können Sie keine Gesetze mehr ändern oder abschaffen.

Davon abgesehen ist an dem Hartz4-Paket auch nicht alles falsch. Der vielgescholtene Zwang zur Kooperation und die Sanktionen bei Verweigerungshaltung sind ja richtig, wir wollen mit unseren Steuergeldern ja keine Faulenzerei unterstützen. Nur der Regelsatz des ALG II für jene, die wirklich keine Arbeit finden, ist zu niedrig.

@ 12:15 johnas1950

Die Interims-Übernahme des Vorsitzes durch stellvertretende Vorsitzende ist ein normaler, durch Regeln vorgegebener Prozess; wer für einen Neuanfang steht, ist damit noch nicht entschieden, und die Genoss*innen tun sicher gut daran, da nichts übers Knie zu brechen; das ist in der jüngeren Geschichte schon zu oft schief gegangen. Frau Schwesig könnte dabei durchaus eine wichtige Rolle zukommen, genauso wie Frau Dreyer, denn beide machen in ihrer Arbeit als Ministerpräsidentinnen gute Arbeit, sind persönlich integer und beweisen, dass sie unaufgeregt politische Verantwortung tragen. Dass jetzt ein Trio die Interimsführung übernimmt, ist für viele auch ein Signal, dass es jetzt auf Gemeinsamkeit ankommt und inhaltliche Ausrichtung vor dem schnellen Austausch der Spitze steht. Auch die Fraktionsvorsitzendenwahl ist eine wichtige Weichenstellung: Nach Rolf (nicht Ralf) Mützenich ist Matthias Miersch ein möglicher und sinnvoller Kandidat, gerade für eine Neuorientierung nach der GroKo.

Nahles gemobbt?

Andrea Nahles wurde "gemobbt"? Das sehe ich anders. Sie hat sich als Führungskraft klar positioniert. Sie ist für die GroKo eingetreten und hat ihre Partei auf diese Linie eingeschworen.
Das war ein Fehler.
Hinzu kommen ihre wirklich peinlichen Auftritte, für die man sich sogar als Nicht-SPDler fremdschämen muss.
Für die Summe dieser Fehler zahlt sie jetzt den Preis. Bitter, aber in letzter Konsequnz logisch und folgerichtig.
Ihr Verzicht vor einer Kampfabstimmung war hingegen gut und richtig.
Der komplette Rückzug aus der Politik zeigt allerdings, dass ihr Ego (Machtbewußtsein / Machterhalt) offenbar Schaden genommen hat. Doch auch das ist Ihr nicht zu verdenken, wenn man einmal so weit oben war.

@ 12:30 Überzeugungsketzer

Herr Schäfer-Gümbel hat vor einiger Zeit einen Rücktritt auf Raten angekündigt; dass er jetzt in seiner Funktion als einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden Verantwortung für den Übergang übernimmt, widerspricht dem nicht sondern zeigt, dass er bis zum Schluss gewillt ist, Verantwortung zu tragen. Ist vielleicht selten geworden, findet aber meinen vollen Respekt.
Und dass Sie wirklich glauben, mit den plumpen Schlagworten "refugees welcome" und "obergrenzenlose Zuwanderung" einerseits die Position der Genoss*innen treffend zu charakterisieren und andererseits dieses Thema für zentral halten, zeigt eher, wie wenig Sie die differenzierten Positionen der SPD wahrgenommen haben und wie wenig Sie die gesellschaftliche Diskussion über wichtige politische Themen in den letzten Monaten verfolgen. Kenn ich eigentlich nur von den Anhängern der blauen.

Der Preis für die Beteiligung

an der Groko ist recht hoch für die SPD.
Ist ja abee nicht so das es vorher nicht glasklar war. Die feige FDP wollte ja keine Verantwortung übernehmen.
Mit Troikas hat die SPD übrigends auch so ihre negativen Erfahrungen.

TSG + AKK

Und der Habeck als Kanzler - welch wunderbare Vision - besser geht es dann nimmer

Sie haben es nicht verstanden!

Was soll dieses Trio, wovon Frau Dreyer noch die kompetenteste ist.
Ich bin kein Freund von Doppelspitzen, dazu müsste es Charaktere geben, die in der Lage sind dies zu füllen. Bei den Grünen ist das Tradition und Kultur, da ist kein "Spitzenpolitiker" so Machtbesessen, da funktioniert das. Bei der SPD müssen charismatische Persönlichkeiten an die Spitze, die eine Lebensphilosophie und Weitsicht besitzen. Ohne jetzt die Wohnnähe zu M. Schulz ins Spiel bringen zu wollen, er hatte diese Eigenschaften, die wurden ihm aber von einer Frau Nahles und dem heutigen Bundespräsidenten, der seine Überparteilichkeit massiv verletzt hat, genommen, als man ihn in die GoKo zwang. Wer die Überzeugung nicht hat, konnte nur verlieren und ist dann aus dem Amt getrieben worden. Von einer Frau, die es verstand mit eher unfairen Mitteln zu kämpfen. Die Heuchelei heute, man sei bestürzt wie man ihr mitgespielt hat ist zynisch. Sie ist mit gleichen Mitteln aus dem Amt getrieben worden, recht so und richtig!

RE: Überzeugungsketzer um 12:30

***Genosse Schäfer-Gümbel hatte doch schon seinen Rückzug erklärt, jetzt taucht er als Interimsvorsitzender wieder auf?***

Was gibt es da wieder zu meckern ?

Als Interimsvorsitzender ist er für den Übergang zu einem neuen Vorsitzenden tätig, genau wie die beiden Ministerpräsidentinnen Dreyer und Schwesig.
Und nach getaner Arbeit kann er dann auch, wie geplant zum 01. November auch seine hessischen Landesparteivorsitz abgeben !

Gruß Hador

Der neue Chef muss auch Mal was riskieren

z.b. als erstes der CDU klar machen ohne mindestrente und Offenlegung aller Lobbygespräche innerhalb von 4 Wochen . Ansonsten groko ade.

..... Die drei von ......

Wie im Film " die drei von der Tankstelle " werden es die 3 schon richten ! Ich wünsche der SPD für die Zukunft alles Gute !

Oh Gott...

Bei Schwesig schalte ich immer ab. Der Frau mag ich einfach nicht zuhören. Die hämmert mir zuviel und lässt auch nur ihre und keine andere Meinung zu. Und Schäfer-Gümbel? Ist der nicht schon krachend in Hessen gescheitert? Den will ich mal in einer Auseinandersetzung mit Kramp-Karrenbauer erleben. Auch wenn ich von AKK kein Fan bin - bei der geht SG nochmal in die Versenkung.

Und bei aller Liebe. Malu Dreyer ist eine sympathische Frau. Aber mehr auch nicht. Die rattert das übliche SPD-Programm runter wie eine Fernsehzeitung. Ich kann bei ihr keinen Neuanfang sehen.

Zugegeben: die Einzige mit Biss in der Runde ist Schwesig. Nur leider auf eine Art und Weise, die ich nicht als mitziehend empfinde.

Das wird nichts, mit DIESEN

Das wird nichts, mit DIESEN drei lächelnden Gesichtern auf dem Foto. Die Situation scheint nicht ernst zu sein, da gibt man sich für ein schönes PR-Foto her, als sei nichts gewesen. Lächelnd in den Untergang. Vorwärts Genossen!

Die gesetzgebung einfach auf

Die gesetzgebung einfach auf den stand von 1980 bringen. Weg mit harz4, weg mit den asozialen riesterrenten, etc.
Die spd muss eigentlich nur den ganzen Bockmist von schröder rückabwickeln. Seine regierung hat uns fast den kopf gekostet.

RE: andererseits um 12:21

***Es ist erschreckend, dass auf eine nicht selten würdelose Art Menschen wie Andrea Nahles, die jahrzehnte ihr Engagement und ihre Zeit für die politische Arbeit in unserem Gemeinwesen eingebracht haben, auch hier in den Kommentaren dieser Tage auf üble Art persönlich diffamiert oder zum Anlass für Spott hergenommen werden.***

Wie sie sehen können geht das üble Spiel einiger Mitforisten nahtlos von Frau Nahles zu Herrn Schäfer-Gümbel über.

Beste Grüße Hador

@12:27 Clarce19

Ministerpräsident*innen stehen nicht direkt zur Wahl, bei Landtagswahlen werden Parlamentskandidat*innen und Parteien gewählt; Ministerpräsident*innen werden durch Parlamentsmehrheit gewählt, so auch Frau Schwesig mit der Mehrheit der rot-schwarzen Koalition im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Unterstellungen (Talkshows; Spinnweben) sind durchschaubar und zeugen eher davon, dass Sie auch da die Realität nicht kennen.

Für mich

war es dennoch immer etwas beruhigend die SPD in der Koalition zu sehen.
Man stelle sich eine schwarz gelbe,oder eine CDU allein Regierung vor,da würden manch einem die Augen aufgehen.
Auch meine Wunschkoalition ist das nicht,wer aber die Koalitionsverhandlungen 2017 beobachtet hat weiß,eine andere Koalition war nicht mehr möglich.
Nach den Wahlen haben wie eine vierjährige Legislaturperiode und ich bin gegen Neuwahlen,auch wenn mir persönlich das Wahlergebnis nicht so gut gefällt.
Natürlich kann man die SPD oder die Person Nahles kritisieren,was aber hier so an manchen Kommentaren abgegeben wird ist ungerecht und entspricht zum Teil auch nicht den Fakten.

Schäfer-Gümbel hat einen

Schäfer-Gümbel hat einen 200.000€ - Job außerhalb von Politik. Hat der überhaupt Zeit für so einen Firlefanz?
Muss der nicht arbeiten für sein Geld?

Die Personalfrage ist doch schon lange geklärt...

Nur redet man nicht drüber...

So wird das nichts und der weitere Abstieg ist vorprogrammiert...

Aus der Vergangenheit anscheinend nichts gelernt u. wieder die selbe Vorgehensweise...

@ 12:08 Sternenkind

Ach wissen Sie, der einen gefällt nicht das Lachen von Frau Dreyer, dem andern gefällt nicht der heruntergezogene Mundwinkel von Herrn Stegner: Das alles sind Themen für die diversen goldenen Blättchen. Wenn Sie Ihrerseits die "völlige Realitätsverweigerung" aufgeben und Frau Dreyer an ihrer politischen Leistung und Arbeit messen, dann werden auch Sie erkennen, was sie seit 2013 als Ministerpräsidentin für das Land Rheinland-Pfalz geleistet hat und leistet.

Ich glaube nicht,

dass sich Frau Dreyer dauerhaft für den Vorstandsposten der SPD "opfern" wird. Dazu ist sie zu schlau. Herr Schäfer-Gümbel scheidet ebenfalls bald aus der Politik aus. Und Gott bewahre uns resp. die SPD vor Frau Sch... . Was ich aber schlimm finde, ist das Frau Nahles die Karre im Dreck stecken lässt und sich, um im Bild zu bleiben, vom Acker macht. Das geht nur in der Politik, nicht im wahren Leben. Sie hat ja auf Steuerzahlers Kosten ausgesorgt.

Wo ist

Der 100% er, fast Aussenminister und beinahe Kanzler? Der Martin. Als Nahles Ersatz. Fragen wir uns doch alle!

@Belamy 12:33

Kann man mal aufhören dieses Märchen zu verbreiten die AfD würde immer stärker werden? Was soll denn sowas?
Die Fakten lauten: Die AfD liegt bei 11-13% in den Umfragen (etwas weniger als die Werte, die man bei der Bundestagswahl bekam).
Bei der Europawahl hat die AfD mit 11% ein schlechtes Ergebnis eingefahren, wenn man überlegt, dass sie im September letzten Jahres bei 18-20% lag bundesweit.
Die einzige Partei die in den letzten Monaten weiter und weiter zugenommen hat bei den Wählerstimmen sind die Grünen. Die liegen bundesweit nach neuester Forsa Umfrage bei 27% und bei der Europawahl waren es 21%, sprich 11% mehr als bei der Bundestagswahl. Ich weis, dass dies vielen hier nicht behagt die die Grünen verabscheuen (ich selber finde auch einiges nicht wählbar, insbesondere der Standpunkt zur Ehe für Alle, zum Schutz des ungeborenen Lebens und zum Thema Migration), dennoch bin ich Realist, viele Junge Menschen und selbst ältere Menschen vertrauen dieser Partei. Dies ist die Realität

Schröder und sein Hartz-IV sind am Untergang der SPD schuld

So nach und nach haben viele ehemaligen SPD-Wähler mit Hartz-IV negative Erfahrungen sammeln müssen und dies hat sich dann auch parallel dazu so nach und nach auf die Stimmen der SPD bei den Wahlen ausgewirkt.
Hartz-IV hat ein immenses Potential, immer noch.
Wer einmal infolge von Hartz-IV seine Ersparnisse für das Alter auflösen musste, wird sicher nie wieder SPD wählen, oder?
D. h. Frau Nahles, Herr Schulz und alle anderen Nachfolger von Schröder haben nur insoweit Schuld, als sie das Potential von Hartz-IV auf die SPD-Wählerstimmen nicht erkannt haben.

@Überzeugungsketzer

Mit Refugee welcome und obergrenzenloser Zuwanderung überzeugt man die eigenen Wähler nicht.

Ich glaube, das ist für die SPD-Wähler kein Problem. Wenn man sich die Wählerwanderungen anschaut, dann sind von der SPD kaum Wähler zur AfD gewechsel, dafür ganz viele zu den Grünen und zu den Nichtwählern. Das heißt, die Wähler stört eher das Herumgeeiere der SPD beim Klimaschutz, wo sie in der Koalition fast nichts erreicht haben.

Und ansonsten hat die SPD vor allem ein Problem damit, ihre durchaus vorhandenen Erfolge (z.B. beim Mindestlohn) auch herauszustellen.

Nun ist die SPD dort angekommen,

wohin sie ihre ehemaligen Wähler mit ihrer Agenda geschickt hat, am Rande der Gesellschaft.

@Sternenkind 12:05

Ja klar. Der Thorsten schafft es in Hessen krachend zu scheitern aber im Bund da ist er der große King. Bei aller Liebe. Dies kann nicht Ihr ernst sein. Schäfer Gümbel wird nicht Kanzler in Deutschland, genauso wenig wie Martin Schulz.

Was sagt eigentlich der Bundespräsident dazu?

... Schließlich ist er nicht ganz unschuldig am unseeligen doch-noch-zusammenkommen der beiden einstigen Volksparteien.
.

Zu 12:15 von johnas1950 - Um was geht es genau?

Wie immer bei der SPD mit diesen Leuten gibt es wieder keinen Neuanfang. Wie gesagt die SPD muss sich erst aus dem Würgegriff der Kanzlerin befreien und sich in der Opposition von oben her erneuern. Herr Steinmeier hat seiner Partei noch nie einen echten Dienst erwiesen ....

Die Kanzlerin würgt nicht und der Bundespräsident ist nicht Schuld am Zustand der SPD. Die Aufforderung zur Regierungsbeteiligung war und ist immer noch richtig.

Der Appell der CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer an die SPD:

„Dies ist nicht die Stunde von parteitaktischen Überlegungen. Wir stehen weiter zur Großen Koalition.“

ist genauso richtig.

Wir können nicht noch ein weiteres Chaos in Europa gebrauchen. Wir brauchen Politiker, die Verantwortung tragen und verantwortlich handeln.

"Erst das Land, dann die Partei"

Dieser Satz stammt vom SPD-Politiker und vierten Bundeskanzler Deutschlands Willy Brandt.

In diesem Sinne viel Erfolg dem kommissarischen Trio.

andererseits

" dass ein respektvoller Umgang auch mit politischen Gegner*innen in einer zunehmend verrohenden Auseinandersetzung ein wirkliches Problem ist. dafür sind (auch hier in den Kommentaren) die persönlich gefärbten Angriffe auf Herrn Kühnert; seine Thesen und Optionen verdienen inhaltliche Auseinandersetzung statt persönliche Diffamierung."

---

Die Respektlosigkeit gegen Kühnert kommt aber nicht von Spd-nahen Kommentatoren sondern von spd-fernen.

Die Mindestrente verschiebt sich jetzt...

Wovon man eigentlich ausgehen konnte, sofern man überhaupt von solch einer reden kann...

... wenn man gleich 3 Politiker aufstellt, die in einigen Monaten auch das Handtuch werfen - müssen.
Die SPD sollte doch erst mal die Fehler der Vergangenheit korrigieren und vor allem Hartz-IV abschaffen.

@DocAlf 12:39

Wie Sie darauf kommen, dass das Ego von Frau Nahles schaden genommen hat frage ich mich schon. Ich denke, dass Frau Nahles ganz einfach Ruhe braucht und keinen Bock auf die Intrigen mehr hat und sich um ihr Kind kümmern will. Dies steht ihr auch zu. Diesbezüglich kann ich die Frau sehr gut verstehen.

Na ja,

es ist eine Übergangslösung, mehr nicht. TSG ist ja eigentlich bereits auf dem Rückzug aus der aktiven Politik und zieht die Konsequenzen aus jahrelanger Erfolglosigkeit. Neuanfang sieht anders aus.

Ein großes Problem, das zu

Ein großes Problem, das zu einem persönlichen für Nahles wurde, war, dass Erfolge, die auf Nahles zurückzuführen sind, nicht unter "Nahles" oder "spd" verbucht wurde, sondern der cdu zugeschoben wurde.

Läscheln, läscheln, läscheln .........

CDU und SPD scheinen den gleichen Lächel-Trainer zu haben. Dazu muss man sich nur immer wieder einhämmern, dass es vom tiefsten Tal aus nur noch aufwärts gehen kann.
.
Besonders begeistert bin ich über den enormen Erfolg des Lächel-Trainers bei Herrn Schäfer-Gümbel, der vormals immer so dreinblickte, wie sein Namen klingt. Dazu noch zwei Dokodamen (Modell Klöckner), zack ist die SPD wieder ganz oben.

Schuld sind immer die anderen

>>Wurde Nahles gemobbt?

Schäfer-Gümbel macht seiner Partei schwere Vorwürfe, was den Umgang mit ihrer zurückgetretenen Chefin angeht. Auf die Frage des BR, ob Nahles gemobbt worden sei, sagte er: "Ja, das muss man am Ende wirklich so sagen." Es habe einige gegeben, die im Umgang mit Nahles in den letzten Wochen und Monaten "wirklich jede Respektlosigkeit haben erkennen lassen", so Schäfer-Gümbel. Aber auch die Stimmung außerhalb der SPD sei Mitschuld am Rückzug von Nahles: "Die Verrohung der Sitten", die er teilweise auf Twitter erlebe, sei "schon teilweise beachtlich."<<

Der mögliche Kandidat der SPD-Doppelspitze scheint nicht sehen zu können, dass die Werberin und Hauptträgerin für die erneute GroKo nur deshalb das Handtuch warf, weil diese Entscheidung, mehr als falsch war, ist und weiterhin falsch bleiben wird.

Mit so einem Träger der Doppelspitze ist doch vorprogrammiert, dass sich in der SPD nichts ändern wird. Außer neue Köpfe, die nach Bedarf erneuert werden können.

CDU/CSU bekundet schon mal ein weiter so....

Hat wohl angst auf weitere Stimmverluste, immerhin hat da die demontierte SPD noch ein Wörtchen mitzureden...

Sollte Frau Nahles sich wirklich zu 100%...

...aus der Politik zurück ziehen und quasi zu einer Frührentnerin werden, hab' ich 'ne Frage:

---

Wie geht das und wie schaffen Sie das Frau Nahles?

Sie sind 2 1/2 Jahre jünger wie ich (Geb. '68) und können es sich leisten in Rente zu gehen?

Ich habe 1985 eindeutig die falsche Wahl meines Berufes gewählt.
Und das trotz der Tatsache, daß ich mich dazu berufen fühlte einen Beruf zu wählen indem ich
auch Spaß an der Arbeit haben werde.

Nun bin ich 51 und soll laut der Aussage meines JC-Sachbearbeiters schnellst möglichst die volle Erwerbsminderungsrente beantragen.

Nur eines weiß ich jetzt schon.
Mit meinen mikrigen 16 Jahren Beitragszahlung (zzgl. der Zahlungen des JC) in die RV-Kasse erhalte ich genauso viel Rente, wie ich derzeit als "Hartz 4 Empfänger" erhalte.

Sie hingegen Frau Nahles sind finaziell absolut unabhängig und brauchen sich auch keine Sorgen machen ob Ihre Rente bis zum Monatsende auch reichen wird.
Das ist eine wahre Leistung Ihrerseits.

Re nie wieder SPD

Nö - mal Nachlesen wo er dann arbeitet. Was sollte er da auch tun

Doppelspitze klingt gut

Die Grünen konnten mit einer Doppelspitze richtig gut punkten. Die Linke hat sogar eine Vierfachspitze (allerdings ohne wirklich zu punkten).

@DB_EMD 12:47

Auch wenn ich niemals die SPD wählen würde, Manuela Schwesig kommt wenigstens sympathisch rüber und sagt was sie denkt, ganz im Gegensatz zu Malu Dreyer und Thorsten Schäfer Gümbel.
In einem gebe ich Ihnen Recht in einem Duell mit AKK würden die alle 3 kein gutes Bild abgeben.

Nahles

SPD hat verbindung zu dem Volk verloren, jetz geht nur um wer kommt neher zu dem Trog. Genau selbe erwartet CDU die Merkel mußte schon lange weg.

TSG

Torsten Schäfer Gümbel ist ein integerer Mann und ich schätze ihn sehr. Schade nur, dass er schon drei Landtagswahlen verloren hat.

@Überzeugungsketzer 12:30

Ihr letzter Satz ergibt keinen Sinn. Die SPD hat massiv Stimmen an die Grünen verloren und die sind erst Recht für den Punkt den Sie da ansprechen. Man sollte mal aufhören für alles und jede Sache die Flüchtlingsproblematik aus dem Keller zu holen. Die SPD verliert Stimmen weil sie auf die sozialen Nöte der Arbeiter und des Stammklientels keine Antworten hat.

@ vweh

"Der Preis für die Beteiligung an der Groko ist recht hoch für die SPD."
Hier rächt es sich eben, wenn eine Partei sowohl Regierungs- als auch Oppositionspartei sein will. Eine Regierung kann nicht mit dem Füllhorn soziale Wohltaten ausschütten, die Opposition dagegen kann alles fordern, um Stimmen bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Das ist ein kleines Stück "Populismus". Wenn die Opposition dann aber regiert, kann sie ihre Versprechen nicht einhalten, und die Wähler wenden sich wieder ab.

Bei dem Umgang mit Frau Nahles ist ihr Rücktritt

mehr als verständlich. Mir schien es, als wurde sie dazu "genötigt".
Seit G. Schröder Hartz-IV einführte, seither gibt es wohl in der SPD sehr viele Politiker, die eigentlich besser in die CDU wechseln sollten, weil sie nicht an sozialer Politik interessiert sind.
Hartz-IV hätte es nie gegeben, wenn Schröder, Steinbrück, Clement und wie sie alle heißen, nicht in der SPD wären.
Sie gehören m. E. aber eher in die CDU.
D.h. wenn nun Politiker wie Nahles gern eine soziale Politik machen würden und andere Politiker wie die oben genannten, an einer solchen Politik kaum Interesse haben, dann funkt es eben.
Wenn man die SPD retten will, geht das nur, wenn die Politiker, die nicht an sozialer Politik interessiert sind, rausgeworfen werden.

Ist die Handlungsfähigkeit der Regierung noch gegeben?

Ich kenne mich in dem internen Parteiprozessen nicht aus. Aber das was ich in den letzten Tagen gelesen habe, scheint doch offenzulegen, dass die SPD mit sich selbst beschäftigt ist.

Wie soll denn dann bitte auf der einen Seite eine Neuausrichtung innerhalb dieser SPD-Partei ausgearbeitet, vorgestellt, um interne Unterstützung geworben und der ausgearbeitete Parteiplan der Öffentlichkeit vorgestellt werden, wenn auf der anderen Seite die gleiche SPD-Partei in dieser Regierung verbleibt wegen dessen Politik sie eine Klatsche nach der anderen erhält?

Die Zeiten der eierlegenden Wollmichsau ist offensichtlich vorbei, in dem eine Partei, unter der massiven Unterstützung der Eliten-Medien nur Luftblasen absondern konnte und dafür genügend Geld da war.

Entweder das bisschen Rest an SPD will sich neu erfinden und um Wählerschaften kämpfen oder sie möchte weitermachen wie bisher und in dieser Regierung bleiben. Wie beides gehen soll, erschließt sich mir nicht!
Ich bitte um Erklärung.

re geselliger misa

"Was sagt eigentlich der Bundespräsident dazu?

... Schließlich ist er nicht ganz unschuldig am unseeligen doch-noch-zusammenkommen der beiden einstigen Volksparteien."

Der Bundespräsident kommentiert nicht die Tagespolitik. Auch wenn Sie es gerne hätten als Aufhänger zum Meckern.

@ mikeadogs

Dies, echte Diskussionen, wohin man denn will (Stichwort: Hartz4) und ein dabei neu generiertes, ehrliches Gesicht (Schwesig, Kühnert,???) geben vielleicht eine neue Chance für die SPD.

Hartz-IV abschaffen (hoffentlich nicht ersatzlos) geht nur aus der Regierung heraus, nicht aus der Opposition.
Wer sich in der Opposition regenerieren will, überlässt der Union vier Jahre lang die Politik, die real umgesetzt wird.

SPD

Es ist nicht wichtig wer eine Partei führt. Wichtig sind die politischen Ziele einer Partei.
Wenn diese der des Bürgers nahe kommen und dann noch umgesetzt werden hat eine Partei auch den Zuspruch des Wählers.
Und jetzt kommt die Große Frage warum steht die Partei (SPD)in den Werten so schlecht da:

SPD

Der Thread zeigt das ganze Problem der SPD - egal was sie macht, es wird leidenschaftlich darum herumkritisiert.
Das war schon letztes Jahr vor Beginn der GroKo so. Die Einen schimpften, die SPD stehle sich aus der Verantwortung, wenn sie es nicht macht, die Anderen sahen den Verrat an sozialdemokratischen Werten, wenn sie es macht. Wie man´s macht...
Die 3 sind jetzt erst mal eine Übergangslösung. Wie auch anders, die SPD kann schließlich keine HoffnungsträgerInnen aus dem Hut zaubern. Da nimmt man die StellvertreterInnen, die wenigstens schon etwas in der Materie stecken. Ob jede(r) die mag ist in dem Fall auch egal. Man wird sowieso niemanden finden, den alle toll finden.
Neuanfang? Die Erwartung, es käme jetzt jemand ganz Neues um die Ecke, ein neuer Helmut Schmidt etwa, ist wohl ein wenig unrealistisch.

SPD verliert seit Agenda 2010

Ja, seit der AGENDA 2010 geht es aufgrund der Abwendung von sozialen Themen abwärts mit der SPD - ein Indiz ist z. B. die Verteilung des Volkseinkommens (Lorenz-kurve) und Belastung des Mittelstandes währen Bürger mit Kapitaleinkünften wirtschaftlich immer besser dastehen. Und das häufig auf Kosten der Allgemeinheit - Harz IV, Rentensystem, Abwrackprämie, Betriebsrenten-KK-Abgaben, Bankenrettung, Subvention der E-Mobilität u. a..
Vorschläge für die Zukunft:
- kleinere Parlamente und Behörden
- Revision der Abläufe (weniger Regelungen)
- Reduzierung der Pensionen auf Renten
- Enteignung der Profiteure von Harz IV
- verursachungsorientierte Klimapolitik
usw....

Das sind die Gesetze ...

.. die Nahles sicher nicht beschlossen hat. Schröder hat Hartz-IV eingeführt. Die Pensionen der Minister und Bundestagsabgeordneten sind schon lange so geregelt.
Nahles hat also weder das eine noch das andere eingeführt.
Würden Sie an der Stelle von Fr. Nahles die ihr gesetzlich zustehende Pension ausschlagen?
So viel "Liebe zur Bundesrepublik" kann man von niemandem wohl erwarten.
Was bleibt ist, ggf. dafür zu sorgen, dass alle Gesetze gerecht sind.
Dass Hartz-IV ungerecht ist, da stimme ich sofort zu. Peinlich ist es, dass es von einem SPD-Kanzler eingeführt wurde.

Trugschluss

@ Überzeugungsketzer:
Mit Refugee welcome und obergrenzenloser Zuwanderung überzeugt man die eigenen Wähler nicht.

Mit Ausländerfeindlichkeit erst recht nicht. Sozialdemokratische Wähler/innen erwarten einen offenen und fairen Umgang mit Flüchtlingen und Migranten.

@13:03 geselliger misa...

Der Bundespräsident hat dazu erstmal gar nichts zu sagen, da er qua Amt zu parteipolitischer Neutralität verpflichtet ist. Er käme erst ins Spiel, wenn die derzeitige Koalition zerbrechen würde.

um 13:01 von Margitt. "bis heute nicht erkannt

>>Stimmen der SPD bei den Wahlen ausgewirkt.
Hartz-IV hat ein immenses Potential, immer noch.
Wer einmal infolge von Hartz-IV seine Ersparnisse für das Alter auflösen musste, wird sicher nie wieder SPD wählen, oder?
D. h. Frau Nahles, Herr Schulz und alle anderen Nachfolger von Schröder haben nur insoweit Schuld, als sie das Potential von Hartz-IV auf die SPD-Wählerstimmen nicht erkannt haben.<<

Bis heute nicht begriffen und mit dem Wegfall des Rentenbeitrag "für Harz4-Empfänger" noch einen oben drauf gesetzt...

Eine mögliche Novellierung bisher fehl anzeige...

Arbeitslose und Druck in prekäre Beschäftigung führt zunehmend zur Alters-Armut und das mit Billigung der SPD...

Bis heute kein umdenken in Sicht, da braucht man sich um Stimmenverlust nicht wunder und Nahles verlässt kurzer Hand das sinkende Schiff...

Zeigt somit ihr wahres Gesicht...

@Biocreature 13:08

"Sie hingegen Frau Nahles sind finaziell absolut unabhängig und brauchen sich auch keine Sorgen machen ob Ihre Rente bis zum Monatsende auch reichen wird.."
.
Das genau hab ich mich auch gefragt. Kein Arbeiter oder Angestellter. Ein Selbständiger schon gar nicht, kann es sich leisten von Sonntag auf Montag einfach alles hinzuschmeißen und auf Privatier zu machen.
.
Vielleicht sollte man auch bei Politikern die Stechuhr einführen.

@Am 03. Juni 2019 um 12:12 von andererseits

"Das Trio ist eine gute Übergangslösung, da diese drei gradlinige, unbescholtene und vor allem auf respektvollen Umgang setzende Führungskräfte auch dafür stehen, dass unterschiedliche Figuren einen gemeinsamen Kurs einschlagen können."
Da musste ich aber lachen, die SPD braucht neue Ideen und nicht ihre alte Leier von der sozialen Gerechtigkeit, neue Steuern von "Besserverdienern", Einheitskrankenkasse, usw.
Denn eins ist sicher, Rote (auch Grüne) konnten noch nie vernünftig mit Steuergeld umgehen (Beispiel: Berliner Flughafen, NRW unter den Sozen, usw).
"..die persönlich gefärbten Angriffe auf Herrn Kühnert; seine Thesen und Optionen verdienen inhaltliche Auseinandersetzung statt persönliche Diffamierung."
Und bei Kevin Kühnert habe ich mich fast vor Lachen verschluckt. Der hat mit 29 Jahren noch nie was auf die Reihe gekriegt.
Wie heißt der alte Spruch?
Wer mit 20 kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit (spätestens) 40 noch Sozialist ist, hat keinen Verstand.

Umgang mit Frau Nahles?

Vielleicht sollte sich die Dame ein dickeres Fell zulegen?
.
Wer austeilt, sollte auch einstecken können. Und wer öffentlich propagiert dass der politische Gegner "in die Fresse kriegt" sollte nicht jammern wenn er oder sie auch mal härter angegangen wird.
.
Was soll ein Horst Seehofer, auf den ja nun wirklich aus allen politischen Richtungen verbal eingeprügelt wird dazu sagen?

@ MASCHMI

Lasst bitte Neuwahlen zum Deutschen Bundestag stattfinden. Es muss der Souverän sprechen.

Wozu? Die Wähler/innen haben gesprochen und es war vorker klar, dass die Amtszeit der Abgeordneten 4 Jahre betragen soll. Es hat sich ja nichts geändert seither.

um 13:23 von Hartz-IV-Ossi "jetzt leider zu spät..

>>Dies, echte Diskussionen, wohin man denn will (Stichwort: Hartz4) und ein dabei neu generiertes, ehrliches Gesicht (Schwesig, Kühnert,???) geben vielleicht eine neue Chance für die SPD.

Hartz-IV abschaffen (hoffentlich nicht ersatzlos) geht nur aus der Regierung heraus, nicht aus der Opposition.
Wer sich in der Opposition regenerieren will, überlässt der Union vier Jahre lang die Politik, die real umgesetzt wird.<<

//

Hatten dazu lange genug Zeit gehabt und die SPD denk nicht daran...

@Magfrad: Jeder der 3 wäre aber AKK überlegen

Wenn Sie schreiben, dass die 3 in einem Duell mit AKK kein gutes Bild abgeben würden, muss ich Ihnen widersprechen:
AKK "entzaubert" sich so nach und nach selbst. Sie wird bestimmt auch nicht Kanzlerkandidatin der CDU. Dazu hat sie schon zu viele erzkonservative, nicht in diese Zeit passenden Äußerungen von sich gegeben. AKK würde in die 1950-iger Jahre mit ihren Ansichten besser passen.

Rettungstrio?

Wo waren diese Drei als Parteivize, als es galt der Vorsitzenden beizustehen? Richtig...wohl mit ihren Posten in den Bundesländern beschäftigt...und jetzt wollen sie Zeit haben,
das leckgeschlagene SPD-Schiff wieder flott zu machen? Die Stimmung über das Desaster mit der Parteichefin müßte dringend gewendet werden...allein mir fehlt der Glaube, daß das gelingt...welche Ideen hätte denn dieses Trio? Lächeln genügt nicht...

Der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner spricht doch Bände

Der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner auf dem Bild zu diesem aktuell Vorgehen in der SPD scheint doch Bände zu sprechen.

https://www.tagesschau.de/inland/spd-vorsitz-nahles-nachfolge
-101~magnifier_pos-0.html

Die aktuelle Kommunikationsstrategie der SPD ist doch ein Desaster, weil in der kompletten Parteispitze, offensichtlich niemand weiß, wofür die SPD eigentlich noch gut ist. Denn das es nicht sonderlich gut läuft mit der Partei, dürfte doch auch bei den entkoppelten Parteispitzen nicht vorüber gegangen sein? Und wenn sie es wussten, frage ich mich, warum sie dann nicht schon einmal einen Plan B ausgearbeitet haben, den sie jetzt in ihrer Rohform präsentieren könnten. Stattdessen kommt diese Meldung, dass man überlegt eine Doppelspitze einzuführen, weil das bei den Grünen und der Linken auch gut läuft.

Meine Herrschaften, wie kann diese Partei noch in der aktuellen Regierung bleiben und das bisschen an Vertrauen in die Bundesdeutsche Demokratie verspielen? Ich checks nicht!

Die SPD ist durch

Da können sie auch 5, 7 oder 10 Übergangs-Leute kommisarisch bestellen, die SPD ist durch und zwar aus eigenem Verschulden.

Schon lange keine eigenen Positionen auf wichtigen Politikfeldern mehr besetzt, sondern nur jahrelang den Grünen hinterhergelaufen. Bei der "Flüchtlingskrise" nie die Wahrheit gesagt, nie zuerst an ihre eigenen Wähler gedacht, sondern stets versucht, die Grünen und Linken noch links zu überholen. Jetzt müssen die Wähler, die die SPD jahrelang gewählt haben, die sozialen Verteilungskämpfe (Wohnungsnot, etc.) ausbaden und haben sich deshalb längst von der SPD abgewandt. Bei der Klima-Hysterie wird ebenfalls versucht, die Grünen noch zu überholen, anstatt zu empfehlen, doch mal "Die Grenzen des Wachstums" zu lesen (wie es immer Helmut Schmidt getan hat).

Kühnert und Stegner haben der SPD den Rest gegeben. Gegen sie wäre unter Brandt, Schmidt und Wehner längst ein Partei-Ausschlussverfahren (wie damals gegen Jochen Steffen und andere) in Gang gesetzt worden.

@Bullok: Warum die SPD so schlecht da steht?

Weil Hartz-IV ihr das Genick gebrochen hat. Hartz-IV hat ein immenses und vor allem langfristig wirkendes "PPotential" auf die Wählerstimmen der SPD.
So nach und nach haben SPD-Wähler mit Hartz-IV in eigener Sache zu tun und spätestens dann setzen sie ihr Kreuz bei der nächsten Wahl nicht mehr bei der SPD.

Das Trio -

die Damen werden die Probleme der SPD nicht weglächeln können, dazu wurde die Partei auch mit deren Hilfe viel zu tief in den Dreck gefahren. Wer soll die SPD noch wählen? Illusionisten wie Kevin Kühnert ? Die frühere Wählerschaft der SPD - die Arbeitnehmer wurde von Schröder verkauft - statt eine Reform wie Österreich zu machen hat er die Renten gesenkt und die Riester-Rente eingeführt als Dank an die Versicherungswirtschaft für die Wahlkampfhilfen. Das Ergebnis dieser Politik sehen wir immer mehr. Daher kann ein Arbeitnehmer heute auch die CDU wählen, da weiß er gleich, dass er nicht besser gestellt wird. Für beide Parteien gilt daher gleichermaßen ihre Wählerschaft vergreist und die nachrückende Generation sieht was diese Altparteien in den letzten Jahren für die breite Bevölkerung geleistet haben. Sie predigen Besserung und gleichzeitig sitzen ihre Abgeordneten in Aufsicht- und Beiräten um Kasse zu machen und den bisherigen Status der Geldgeber zu erhalten.

Trio aus Parteivizes sollen vorerst SPD leiten...

So wird es sein.Ein paar neue oder halb neue Gesichter,mehr nicht.
Inhaltlich wird sich nichts ändern.
Im Grunde haben auch diese "neuen" den Kurs der Partei auf große Koalition und den wirtschaftsliberalen Reformen(seit den Nuller-Jahren),in den letzten Jahren mitgetragen.

Nicht Ziele sondern Resultate

Rezo hat es genau richtig gemacht. Er hat mal auf die Resultate geschaut und nicht auf Ziele und große Worte.

Eine Politik, die den Wähler mit Geldern ködert, die er als Steuerzahler zuzüglich einer satten Verwaltungsgebühr selbst bezahlt hat, erzielt kaum positive langfristige Resultate.

@13:03 von geselliger misa... - ???

"Was sagt eigentlich der Bundespräsident dazu?
... Schließlich ist er nicht ganz unschuldig am unseeligen doch-noch-zusammenkommen der beiden einstigen Volksparteien."

Was soll Herr Steinmeier denn damit zu tun haben? Er hat sicher keinen Grund sich wegen der GroKo zu rechtfertigen.

Wenn Sie schon nach Verantwortlichen suchen, dann doch bitte eher bei Lindner.

Gut, andererseits ist es nicht schlimm, dass von dem eigentlich niemand mehr spricht. Zu Recht.

Nicht nur die SPD hat ein Problem.

Nahles Rückzug ins Privatleben

Ich bin gespannt wie der Rückzug von Frau Nahles in das "Privatleben" aussehen wird?

Ich meine damit nicht ihre Freizeit-Aktivitäten sondern ihr professionelles Engagement.
Denn meiner Meinung nach, wird selbst das Einflus auf Wählerschaften haben, wenn eine weitere Politikerin den Drehtür-Effekt nutzt um hoch dotierte Posten zu erhalten.

Negativ Beispiele dafür gibt es genug. Parteiübergreifend.

Ein Punkt der Neufindung der SPD wäre doch endlich gegen diese Art der Korruption eine knallharte Regelung zu finden und in ein für alle bindendes Gesetz zu gießen.
Aber das würde wohl zu weit führen...

12:21 von andererseits

>>Ich stimme mit vielen ihrer Positionen nicht überein, fand ihr kommunikatives Verhalten manchmal schräg und bisweilen peinlich, finde es aber völlig unangemessen, sie dafür persönlich anzugreifen.<<

Wen soll man den sonst für ihr Verhalten verantwortlich machen?
...und die Troika, drei die es in der Vergangenheit nicht geschafft haben sollen nun die "Erneuerung" bringen? So etwas von Plan- und Hilflos, das bringt die sPD nicht weiter.

Zu 13:16 von Magfrad "das Stammklientel"

.. Die SPD verliert Stimmen weil sie auf die sozialen Nöte der Arbeiter und des Stammklientels keine Antworten hat.

@Magfrad, die Arbeitslosen nehmen immer noch ab. Im Mai 2019 betrug die Arbeitslosenquote in Deutschland 4,9 Prozent.

HartzIV, die Leistungsberechtigten werden ebenfalls weniger.

Das ist kein wachsendes Klientel, wenn die SPD da ihre Stammwähler sehen sollte.

Die Menschen sorgen sich um ihre Zukunft. Sie zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Politik. Stichworte: u.a. Soli, €="Keiner haftete für Dritte", kalte Progression, kalte Enteignung durch Negativzinsen. Sparen ist dumm, Schuldenmacher sind die Helden.
Zukunftssicherung? Altersvorsorge unmöglich bis sinnlos? usw.

Steuereinnahmen wachsen von Rekord zu Rekord. Bürokratie, die Volksvertretung ebenso. Milliarden für vieles und das Geld reicht immer noch nicht. Der gerne bei Wahlen genannte fleissige Bürger bleibt dabei der Dumme. Das sind u.a. die wachsenden Gründe der Abkehr, nicht nur bei der SPD!

Als Parteimitglied kann man da

natürlich hoffen. Hoffen auf den Messias der die Partei von allem Übel der einstigen Schröder-Regierung erlöst. Da es diesen Messias aber nicht gibt, und Leute wie Kühnert nicht gewählt werden sondern wegen ihrer systemverändernden Gedanken höchstens belächelt werden - wird es nichts. Die SPD wird bei der nächsten Wahl die 10 % Marke erreichen und die harte Realität wird im Willy-Brandt-Haus Einkehr halten. Mit der AGENDA 2010 hat Schröder mit den Grünen zusammen auf dem Rücken der Arbeitnehmerschaft die Arbeitslosigkeit verringert. Er hat aber gleichzeitig die sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer ihrer ausreichenden Versorgung im Alter beraubt. - Österreich zeigte wie es besser geht.

@ 12:44 HGP Aachen

Der Abstieg von Martin Schulz begann mit dem verheerenden strategischen Fehler, sich vor der NRW-Wahl im Mai nicht profiliet zeigen zu sollen/dürfen, weil die damalige Ministerpräsidentin Kraft das fatalerweise nicht als kooperative Unterstützung erkennen konnte; sei's drum, das ist Schnee von gestern.
Kritik an Andrea Nahles ist natürlich in Ordnung und wie ich finde, auch an manchen Stellen gerechtfertigt; den Zerfall einer Kultur respektvollen Umgangs miteinander kann man meines Erachtens nach trotzdem konstatieren und kritisieren.

@Bullok von 13:24

Und jetzt kommt die Antwort zu Ihrer Frage warum die Partei (SPD) in den Werten so schlecht dasteht …
Weil es wichtig ist, wer die Parte führt!
Wer formuliert denn die politischen Ziele einer Partei? Doch nicht der überquellende Kummerkasten, gefüllt von jedem Parteimitglied … wer solls sortieren und wie lange will man alles ausdiskutieren ?
Es braucht Menschen die sich einsetzen, als Parteivorsitzender, als Fraktionsvorsitzender mit einer bestimmten Sozialhaltung und einer Vision, wie sich die Gesellschaft entwickeln soll und welche Werte eine Gesellschaft haben soll. Analysieren Sie die Vergangenheit - nach Schröder, kam keiner mehr, außer vielleicht noch Schulz. Schröder hat die SPD an den Neo-Liberalismus verraten. Nahles hat der SPD mit Ihrem Machtgehabe geschadet, die drei vorgeschl. Übergangskandidaten haben alles nur nicht Charisma und Visionen.

Auch dieses Trio, wird die SPD nicht...

retten! Handelt es sich doch in der Tat nicht nur um Gewinner!
Ausserdem muss eine Frau Nahles einem genau so wenig leid tun wie Frau May von den Briten. War sie es doch die damals Franz Müntefehring brutal gestürzt hat! Also alles im grünen Bereich!

Über- oder Untergang

Ein Trio für den Über- oder für den Untergang. Vielleicht wäre ein Insolvenzverwalter angebrachter.

@ dr.bashir um 13:25

Vielen Dank für Ihren Kommentar.

>>SPD

Der Thread zeigt das ganze Problem der SPD - egal was sie macht, es wird leidenschaftlich darum herumkritisiert.
Das war schon letztes Jahr vor Beginn der GroKo so. Die Einen schimpften, die SPD stehle sich aus der Verantwortung, wenn sie es nicht macht, die Anderen sahen den Verrat an sozialdemokratischen Werten, wenn sie es macht. Wie man´s macht...<<

Die SPD hat in ihrem Wahlkampf klar gesagt, dass es eine weitere GroKo mit ihr nicht geben wird. Unter anderem auf diese Aussage, haben die Wählerstimmen erhalten und haben gleich nach der Wahl dieses elementare und kardinale Wahlversprechen gebrochen.

Das in irgendwelchen Umfragen, befeuert durch Kampagnen der Eliten-Presse die Mehrheit für eine GroKo war, hat die Partei SPD doch nicht zu interessieren. Die SPD hätte auf eine Minderheitenregierung der CDSU oder Neuwahlen pochen können, wenn Keine Regierung hinbekommen wird. Das tat sie nicht und verdient m.M.n. die aktuelle Abreibung.

@Rudi78628 13:40

"...Sie predigen Besserung und gleichzeitig sitzen ihre Abgeordneten in Aufsicht- und Beiräten um Kasse zu machen und den bisherigen Status der Geldgeber zu erhalten...."
.
Sie unterstellen also, dass politische Entscheidungen in diesem Land käuflich sind?

das wird nix, SPD am Ende

Mit einem unsympathischen der alle Wahlen zu Recht verliert, eine die genau wie die Nahles eine große Klappe hat, aber nichts vernünftiges auf die Reihe bringt und die blasse Malu Dreyer.
Damit hat sich die SPD für immer aus der sozialen Politik verabschiedet und ist demnach für mich auch weiterhin unwählbar.

@ 13:34 Pilepale

Wie ich schon schrieb, dem einen passt der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner nicht, der anderen das Lächeln von Frau Dreyer nicht - angeblich spricht das alles Bände; ich finde diese Ruminterpretiererei eher peinlich und ein Zeichen dafür, dass man inhaltlich nicht viel zu sagen hat.
Im übrigen stelle ich mir aufgrund Ihres Kommentares vor, es gäbe einen "Plan B", der jetzt "in Rohfrom" präsentiert worden wäre: Dann wären die Kommentarzeilen voll von Vorwürfen wie "Kungelei" etc. - der jetzige Weg wird schwierig, zumal die strategische Ausrichtung eine wirkliche Zerreissprobe werden wird. Ich hoffe, die SPD hat genug Kraft und Mut zu einem echten inhaltlichen Wechsel zu anderen Koalitionen oder auch zur Opposition.

Die Volksparteien stürzen ab....

und ob das etwas damit zu tun haben könnte, dass die Frauen es dort schon irgendwie geschafft haben?
Die überemotionalisierte und wenig faktenbasierende und wenig rechtstreue Moralpolitik, die dann doch offensichtlich keine ist, bringt den Garaus.

Für die Grünen wird das Erwachen sicher auch noch kommen, wenn die Wähler erst einmal bemerken, wie teuer und unsinnig dessen Politik ist und wird.
Andere ohrfeigen ist leichter, als es selbst besser zu machen. Sich als Moralapostel hinstellen, ohne selbst dafür in die Bresche springen zu müssen, ist einfach.

Es wird dem Wähler wohl erst spät aufgehen, dass nicht im Sinne des Wählers gehandelt werden wird, sondern im Sinne eines Massenwahns, Ängste geschürt werden, um Menschen gefügig zu machen.
Scheint ja schon zu klappen.

Die Deutschen gehen immer ihre Sonderwege und fallen durch ignorantes Hinterherspringen stets peinlich auf.
Das Selbstdenken scheint für viele zu anstrengend geworden zu sein....schade.
Da wird die SPD nichts retten.

Ich denke ...

... die SPD hätte die Gelegenheit nutzen sollen, sich aufzulösen.

Gabriel wäre besser gewesen

Gabriel wäre besser gewesen aber ich hab sowieso noch nie spd gewählt. harbeck wird sich freuen

" SPD-Vorsitz Ein Trio für

" SPD-Vorsitz Ein Trio für den Übergang "
-
Ein gelungenes Foto, das Trio-Infernale lächelt jedensfalls nochmal schön zum finalen Abgang. Aber Spass bei Seite, so sieht also -Erneuerung- in dieser obsoleten Partei aus ?

Am besten die sPD fusioniert mit der cDU..

Stecken doch beide in der Krise.
Die sPD hat auch nur noch den Namen mehr auch nicht,als juniopartner der cDU hat sie alles mitgetragen.
Nicht nur dass, sie hat harz4 eingeführt,dass hätte sich keine andere Partei getraut.
Wer konservativere Politik macht als die cDU darf sich nicht wundern wenn die Wähler die cDU wählen oder die linke.
Wenn die cDU der sPD zu harz4 gratuliert will das schon was heißen.
Zurück zu den Wurzeln Willi Brands und Wehner.
Alles andere wird nicht bringen.
Die sPD muss wieder die Partei der kleinen Leute werden, eine Arbeiterpartei ,das ist ihr klientel.
Um die anderen kümmern sich die anderen Parteien erfolgreicher.
Es ist halt so das die meisten Stimmen nicht bei den wohlhabende zu finden sind.
Ist ja auch logisch,viele arbeiten damit wenige ein Leben führen können wovon viele wiederum träumen.
Die Hoffnung treibt sie an aber der Druck muss entfernt werden. Durch Druck erzeugt man am Ende höhere Kosten als ohne.

Ein Übergang in den endgültigen Untergang.

Vor Allem mit den "Erfolgsgaranten"Schäfer-Gümbel....

um 12:27 von Clarce19

>>
Warum auch, ihr mittlerweile sprichwörtlicher Freundeskreis überdeckt das schönste Bundesland der Welt wie Spinnweben. Immer noch nicht gewählt weil durch Erkrankung des Vorgängers (der mittlerweile längst gesundet) von Parteikadern ernannt.
Die Wähler warten immer noch darauf, daß sie mal zur Wahl stellt.
<<

Natürlich wurde Frau Schwesig nicht von Parteikadern ernannte, sondern, wie jeder MP vor ihr, vom Landtag MV gewählt. Aber das sind ja nur Feinheiten.

Am 03. Juni 2019 um 12:51 von andererseits

Ministerpräsident*innen stehen nicht direkt zur Wahl,
--------
Ihre gegenderten Unsinn entspricht nicht dem Inhalt des Grundgesetzes..
Noch bestimmt das Volk welche Politiker sie vertreten dürfen.
Auch wenn es legal erscheint, Ämter zu erben, hat sich Frau Schwesig schon intensiv in die Personalpolitik der Justiz, der Polizei und des Beamtentums eingemischt.
Mir erscheint das ganz schön viel für eine ernannte "Herzogin".

@ 12:48 Superschlau

Um die Hartz-IV-Gesetzgebung zu korrigieren oder bei den Renten etwas in Richtung Grundsicherung und Gegensteuerung von Altersarmut zu bewegen, muss man ... Teil der Regierung sein. Sehe ich das richtig, dass Sie sich für eine künftige Koalition links von der Union aussprechen, um das zu erreichen?

12:44 von Sternenkind

"Und der Habeck als Kanzler - welch wunderbare Vision - besser geht es dann nimmer"

Sie haben es zwar nicht begründet, aber ich sehe es auch so:
Habeck würde ein guter Kanzler sein.

Vom Regen in die Traufe ...

Zitat: "Wie dem ARD-Hauptstadtstudio bestätigt wurde, sollen die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Schwesig und Dreyer, sowie der hessische SPD-Politiker Schäfer-Gümbel kommissarisch den SPD-Vorsitz von Andrea Nahles übernehmen. "

Vom Regen in die Traufe ... und mit diesem Personal glaubt die SPD wirklich eine Veränderung herbeiführen zu können?

Ich wüsste nicht, wo genannte Politiker einmal positiv in der Vergangenheit in Erscheinung getreten wären.

wenn sie keinen Rückhalt in der Partei mehr hat, so steht sie wirklich auf verlorenem Posten da. Offenbar gibt es zu viele unterschiedliche Meinungen in der SPD. Vor allem das "rechte Lager" sollte man m. E. eliminieren. Dieses rechte Lager hat der SPD den größten Schaden aller Zeiten eingebrockt (= Hartz-IV), von dessen Folgen sie nie wieder auf die Beine kommen wird.
Nahles ist wohl eher dem linken Lager zuzurechnen. Aber das linke Lager, d. h. diejenigen, die soziale Politik machen wollen, scheinen sich in der SPD nicht mehr durchsetzen zu können.
Schade darum, denn die Bürger müssen das ausbaden.

@ andererseits um 13:54 - Teil I

Danke für Ihren Kommentar.

"Wie ich schon schrieb, dem einen passt der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner nicht, der anderen das Lächeln von Frau Dreyer nicht - angeblich spricht das alles Bände; ich finde diese Ruminterpretiererei eher peinlich und ein Zeichen dafür, dass man inhaltlich nicht viel zu sagen hat."

Sie scheinen noch nicht ganz verstanden zu haben, dass die SPD in keiner Weise irgendetwas inhaltliches mitzuteilen hat. Außer alle anderen sind böse.
Ich frage mich wann die alles entscheidende Forderung kommt, dass Wahlen überhaupt abgeschafft gehören, da Bürger ja etwas anderes als Parlamentarier fordern könnten.

'Wieso redet keiner über Merkel und ihren Absturz?

Merkwürdig, dass sich die Medien so gar nicht trauen, die Kanzlerin für ihren Absturz in Frage zu stellen.
Wäre das nicht in einem ausgewogenen Medienverhältnis nötig, wenn man sich so ganz der Demokratie ( zumindest im Lippenbekenntnis) verschrieben haben will?

Merkwürdig. Das kann ja kaum gesteuert sein, oder doch?
Gibt es da Empfehlungen oder ist es mal wieder des Deutschen anhaftender vorauseilender Gehorsam?
Wie auch immer...demokratisch gesehen ist das schlecht.
Ablenkungstaktik : SPD-Problem?
Die haben nicht allein Probleme.

Scholz konnte es sich

nicht vorstellen, weil das neben seinem amt als minister nicht funktioniert. Dreyer und Schwesig haben als ministerpräsidentinnen dann also augenscheinlich nichts zu tun, da klebt man sich gerne noch nen weiteren posten an die backe.

auweia SPD! Nahles hat doch den weg freigemacht für einen echten neuanfang. und den hätte man schon jetzt starten können (wenn's auch erstmal nur übergangsweise ist). die Flensburger OB hätte sicher bereitgestanden. diese frau vertritt nämlich wirklich glaubhaft die (ehemaligen) werte der sozialdemokratie.

bei Schwesig und Dreyer bin ich mir da nicht so sicher. vor allem Schwesig - ehemals super-sympathisch, aber mittlerweile auch schon so dermassen im politklüngel angekommen, dass sie unwählbar geworden ist. und Schäfer-Gümbel, trotz seiner herkunft aus meiner ehemaligen deutschen heimat, der war doch eigentlich schon weg auf seinen altersruheposten. so wie er die kläglich gescheiterte Nahles gestern verteidigt hat, das war schon grenzwertig genug.

herrlich

der hoffnungsträger schäfer gümpel und an seiner seite die 2 mp in nebenarbeit. der grosse möchtegernkanzler scholz hat ja gestern erklärt, er wäre schon mit seinem amt voll überlastet, oder so. und die beiden damen wuppen das mit links

Lächeln können sie.

Ob von denen einer „Kanzler“ kann interessiert mich nicht.
Aber können die den Murks der vergangenen 20 Jahre ändern?
Können die Gerechtigkeit für die Bürger?
Können die sich durchsetzen in Sachen Klima? (Kraft / Reinbraun)
Das Volk will Taten sehen, Gesichter hatte es schon zu viele.

@gman 13:45

Es ist nicht nur Soli und Keiner haftet für Dritte. Beim Thema €, sorry aber in Deutschland ist eine klare Mehrheit für die EU und den Euro
Bei Zukunftsicherung sprechen Sie allerdings was an. Die SPD und auch die CDU/CSU kümmern sich nicht um Diejenigen die in 40-50 Jahren Rentner sind. Man ignoriert die Generation 18-40 Jahre alt und dafür bekommt man die Quittung! Dies wird auch so weitergehen. Bevor einer gleich mit der AfD kommt, die ignoriert dieses Klientel noch mehr als es SPD und CDU/CSU tun! Zu den wichtigsten Punkten was unsere Zukunft angeht gehört wie wir mit unserer Umwelt umgehen und wie wir unsere Natur schützen können. Dies haben CDU/CSU und SPD nicht begriffen und es ist ein Skandal sondergleichen und eine Peinlichkeit, dass Deutschland konstant seine Klimaziele verfehlt. Sowas darf es einfach nicht mehr geben! Wer dies weiter so handhaben will, der wird vom Wähler abgestraft, so einfach ist es.

@ 12:54 erster Realist

Verraten Sie uns doch, wie die Klärung der Personalfrage ausschaut, über die Sie anscheinend ein Sonderwissen haben. Man muss kein SPD-Anhänger sein, um den jetzt vorgeschlagenen Weg für sinnvoll zu halten; ich bin ebenfalls kein SPD-Anhänger und wünsche mir, dass die SPD eine ordentliche Kehrtwende zu anderen politischen Bündnissen hinbekommt. Aber ich respektiere, dass die Sozialdemokrat*innen offen und transparent einen Weg suchen und dafür als Interimsvorsitzende gleich 3 Personen aus dem Stellvertreter*innenkreis beauftragt. Was bitte ist denn da "wieder die selbe Vorgehensweise"?

von johnas1950 um 12:15

Herr Steinmeier hat seiner Partei noch nie einen echten Dienst erwiesen und sein Druck ...

Frau Schwesig, Frau Dreyer und Herr Schäfer-Gümbel sowie Herr Steinmeyer, Herr Scholz, Herr Steinbrück und natürlich Herr Khars sind prominente Vertreter des Seeheimer Kreises. Diese Herrschaften haben die Neugestaltung der Sozial-Gesetzbücher federführend mit Herr Schröder zu verantworten. Es glaube doch bitte niemand, dass damit ein Neuanfang der (s)PD möglich sein wird.

@ andererseits um 13:54 - Teil II

"Im übrigen stelle ich mir aufgrund Ihres Kommentares vor, es gäbe einen "Plan B", der jetzt "in Rohfrom" präsentiert worden wäre: Dann wären die Kommentarzeilen voll von Vorwürfen wie "Kungelei" etc. - der jetzige Weg wird schwierig, zumal die strategische Ausrichtung eine wirkliche Zerreissprobe werden wird."

Auch hier scheinen Sie nicht ganz begriffen zu haben, und große Teile der SPD leider auch nicht, dass immer mehr Menschen klar wird, dass die inhaltliche Auseinandersetzung der politischen und dadurch strategischen Ausrichtung mehr als fehlt. Denn das zeigt auch Ihr nächster Satz.

"Ich hoffe, die SPD hat genug Kraft und Mut zu einem echten inhaltlichen Wechsel zu anderen Koalitionen oder auch zur Opposition."

Ohne eine inhaltliche klar formulierte Definition der politischen Ausrichtung (die mehr als fehlt!) kann die SPD gar nicht bestimmen welche Parteien sie sich denn für Koalitionen anbieten. Und das diese fehlt, zeigt m.E., dass man es sich bequem gemacht hat in der GroKo.

@schaunwamal 14:00

Die CDU wird niemals mit der SPD fusionieren. Dies können Sie gleich vergessen. Bezüglich wo die meisten Stimmen zu finden sind: Da irren Sie sich gewaltig. Die meisten Stimmen sind beim typischen Deutschen Mittelstand zu finden und diese Leute wählen eher Grün oder CDU und eben nicht SPD. Die kleinen Leute werden nicht ausreichen für die SPD um aus der Krise zu kommen.

13:24 von Bullok

>>Und jetzt kommt die Große Frage warum steht die Partei (SPD)in den Werten so schlecht da:<<

Die Antwort haben Sie sich selbst gegeben:

>>Wenn diese der des Bürgers nahe kommen und dann noch umgesetzt werden hat eine Partei auch den Zuspruch des Wählers.<<

Alle (guten) Vorschläge dieser Partei hat sie sich in der GroKo verwässern lassen oder andere haben die Lorbeern geerntet. Gemurmelter Protest kommt beim Wähler nicht gut an, Verrat am eigenen Program auch nicht.

@DocAlf

Sie ist für die GroKo eingetreten und hat ihre Partei auf diese Linie eingeschworen.
Das war ein Fehler.

Das war es zu dem Zeitpunkt nicht. Von Willy Brand stammt der Satz "Erst das Land, dann die Partei" - er gilt nach wie vor. Darum war es richtig, dass die SPD nach dem Scheitern der schwarz-grün-gelben Sondierungsgespräche Verantwortung für das Land übernommen hat. Die Alternative wären Neuwahlen gewesen, und danach wäre die Lage die gleiche gewesen - die Umfragen hatten keine wesentliche Verschiebung des Ergbnisses vorausgesagt.

Und für das Land ist die Lage auch nicht schlechter geworden, als es mit der neoliberalen FDP in der Regierung gewesen wäre, wahrscheinlich sogar besser.

Jetzt aber hat sich die Situation geändert, es gibt nach aktuellen Umfragen eine schwarz-grüne Mehrheit ohne FDP. Jetzt könnte die SPD ruhigen Gewissens die Koalition verlassen.

@13:54 c701

Sie scheinen eine eigenartige Form der Logik zu haben: Sie kritisieren emotional und inhaltslos ("unsympathisch", "große Klappe", "blass") und meinen dann, dass sich "damit" die SPD "für immer aus der sozialen Politik verabschiedet"? Dafür wäre es dann doch sinnvoll, mal die Arbeit von Ministerpräsidentin Dreyer und von Ministerpräsidentin und früherer Ministerin Schwesig mal inhaltlich in den Blick zu nehmen, dann könnten Sie so manches soziale Profil in deren Arbeit erkennen; das erkennt man nun mal nicht, wenn man bei "unsympathisch", "große Klappe" und "blass" stecken bleibt.

@ 13:58 von Goldenmichel

"Ein gelungenes Foto, das Trio-Infernale lächelt jedensfalls nochmal schön zum finalen Abgang. Aber Spass bei Seite, so sieht also -Erneuerung- in dieser obsoleten Partei aus ?"
.
Ja.
Der Looser der Hessenwahl(en), die strafversetzte -8%-Familienministerin, und -12%-Malu.
So sehen Gewinner aus!
Und ich hoffte ich muss nichts mehr von Schwesig hören und sehen.....

Schäfer-Gümbel

hat außer internen Posten noch nichts gewonnen und die SPD in Hessen erfolglos geführt. Daher wollte er sich ja aus der Politk zurückziehen und einen bestimmt nicht schlechten bezahlten Posten als Arbeitsdirektor bei der staatlichen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit übernehmen. Ob das seiner fachlichen Qualifiktaion oder eher dem SPD Parteibuch geschuldet ist, bleibt dahin gestellt. Ein Geschmäckle bleibt und ist bestimmt kein Neuanfang

Andererseits

Um schröderschen mist zu beseitigen, braucht man kein linksbündnis. Soziale Marktwirtschaft hat bis schröder gut mit der cdu harmoniert.
Is aber auch egal, wie was heist. Hauptsache man macht mal wieder politik für land und bewohner und nicht nur für die eu, sich selber, kapitalisten und die wirtschaftsbosse.

@ 14:09 Pilepale

Die SPD hat "in keiner Weise irgendetwas inhaltliches mitzuteilen"? Ich glaube nicht, dass Sie mit dieser Aussage erwarten, im argumentativen Diskurs ernst genommen zu werden. Ich empfehle Ihnen, die Arbeit der SPD-Minister*innen mit der Arbeit der Unionskollegen zu vergleichen oder aber die aktuellen Diskussionen um Grundrente, CO2-Steuer und Klimaschutzgesetz etc. wahrzunehmen: Und Sie sagen, die SPD hat in keiner Weise irgendetwas inhaltliches mitzuteilen? Da muss man die Ohren und Augen schon kräftig zuhalten, um bei so einer Aussage zu bleiben...

Der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner spricht doch Bände

Lieber Herr Pilipale, Herr Stegner guckt immer so. Warum weiß ich auch nicht. :-)

@andererseits um 13:48

Sie haben vollkommen Recht, was meiner Aussage ja nicht widerspricht, sondern flankierend ergänzt.

Geselliger misa

Willkommen beim Festival der ahnungslosen Besserwisser
Denen kann es niemand recht machen. Erst las man immer wieder den Vorwurf, dass die Politiker an ihren Posten kleben. Nun regt sich einer auf dass Andrea Nahles zurück tritt, "alles hinschmeißen" nennt er das.
Der kluge Mann sollte sich als Kanzler bewerben.

um 12:33 von BotschafterSarek

>>
Davon abgesehen ist an dem Hartz4-Paket auch nicht alles falsch. Der vielgescholtene Zwang zur Kooperation und die Sanktionen bei Verweigerungshaltung sind ja richtig, wir wollen mit unseren Steuergeldern ja keine Faulenzerei unterstützen. Nur der Regelsatz des ALG II für jene, die wirklich keine Arbeit finden, ist zu niedrig.
<<

Wer will denn auch glauben, dass aktuelle Wahlverluste der SPD etwas mit Hartz4 zu tun hätten ? Immerhin sind 17 Jahre vergangen. Wenn man als Wähler 17 Jahre für derartige Erkenntnisse braucht, dann kommt man ja bezüglich des aktiven Wahlrechts ins Grübeln.

Mützenich

Mit Mützenich, so kalkuliert die SPD, gibt es einen auf die Mütze nich.

Gute Laune ???

Wie man nur so strahlen kann wenns dem Untergang entgegengeht. Für mich nicht verständlich.

@ andererseits um 14:12

>>@ 12:54 erster Realist

Verraten Sie uns doch, wie die Klärung der Personalfrage ausschaut, über die Sie anscheinend ein Sonderwissen haben. Man muss kein SPD-Anhänger sein, um den jetzt vorgeschlagenen Weg für sinnvoll zu halten; ich bin ebenfalls kein SPD-Anhänger und wünsche mir, dass die SPD eine ordentliche Kehrtwende zu anderen politischen Bündnissen hinbekommt.<<

Wann soll diese SPD denn bitte Ihrer Meinung nach ein anderes Bündnis, mit wem auch immer, hinbekommen? Wie kann denn die aktuelle SPD, die sich m.M.n. unbestritten in einem, leider seit Jahr(zeht)en, immer noch nicht abgeschlossenen, parteiinternen Selbstfindungsprozess befindet noch in dieser aktuellen Regierung verbleiben?

@ 12:57 Klammermann

Frau Nahles hat die Konsequenz gezogen aus der absehbaren Schlappe, die sie bei der ursprünglich geplanten Wahl zum Fraktionsvorsitz erlitten hätte, und Partei- und Fraktionsvorsitz niedergelegt; ihr zu unterstellen, sie lasse "die Karre im Dreck stecken", verdreht die Tatsachen. Man mag inhaltlich und kommunikativ einiges an ihr kritisieren: Dass sie sich nicht engagiert habe, um die SPD aus der Abwärtsspirale herauszuführen, kann man ihr nun wirklich nicht anhängen; schon interessant, wie sich ihre Gegner*innen hier konträrster Vorwürfe bedienen: Für die einen war sie eine, die "an Posten klebt", für die anderen eine, die den "Karren im Dreck stecken" lässt. Der einzige gemeinsame Nenner dieser Kommentierenden ist wohl eher: Frau Nahles konnte ihnen eh nichts recht machen.

„...Scholz hat ja gestern

„...Scholz hat ja gestern erklärt, er wäre schon mit seinem Amt voll ausgelastet, oder so“

Lieber Herr Napf, Herr Scholz hat erklärt, er wäre mit seinem Amt ausgelastet - nicht überlastet.

Sie lieben Halbwahrheiten, nicht wahr?

Kopfschütteln über manche Kommentare

Man kann nur den Kopf schütteln über so manche Kommmentare. Wie soll denn jemand völlig ungeplant aus dem Hut gezogen werden, der dann auch noch gleich einen fertigen Plan mit bringen soll? Und, man mag die SPD mögen oder auch nicht, sie hat Wählerinnen und Wähler die ja auch gefragt werden möchten wie es jetzt definitiv weitergehen soll. Auch die SPD ist keine diktatorische Organisation die alles von oben herab bestimmen kann. In Teilen hat man doch jetzt gerade bei Frau Nahles gesehen was passiert wenn man Parteikollegen die anderer Meinung sind zu wenig zuhört. Ja, Demokratie ist anstrengend und braucht Zeit. Und Kompromisse sind nur dann schlecht, wenn sie nicht mitgetragen werden oder wenn 51% ohne wenigstens etwas Rücksicht auf die anderen 49% Dinge durchwinken.

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