Ihre Meinung zu: Bitkom-Studie: Die Kindheit ist digital und mobil

28. Mai 2019 - 13:54 Uhr

Schon ab sechs Jahren gehört das Smartphone für viele Kinder zum Alltag. Dabei nutzen sie es weniger zum Telefonieren. Es durchdringt alle Lebensbereiche.

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Kommentare

Was...

hat sich innerhalb von 30 bis 40 Jahren verändert? Die Kinder und Jugendlichen wachsen mit dem Smartphone und Tablets auf. Es hat Vorteile diese Generation muss sich in der Digitalisierung behaupten. Es gibt aber auch Nachteile ich meine die analoge Kommunikation ich meine das Gespräch zwischen Menschen wird immer weniger.

Die Erfindung

des Smarti ist ungefähr wie die, der Eierlegenden Wollmilchsau.
Wer aufmerksam durch die Stadt geht, oder mal ins Kaffee, der stellt fest, Menschen können nicht mehr miteinander reden.
Keine Zeit bei Blick in gebückter Haltung auf so ein Ding in der Hand, bei machen schon Krankhaft, Dokus gibt es ja schon reichlich dazu.
Aber es lässt sich sehr viel Geld damit verdienen.

Nachhaltiges Viertel – Alle Achtung!

Die Anstanlten sollten unbedingt mehr über das Viertel der Nicht-User berichten! – Wie kommt man ohne Gizmo durch den Tag? Was ist Natur und hat man einen Platz darin? ... usw.

Herzlichen Dank & Weiter so dem nachhaltigen Viertel!

Nicht nur Smartphone und Tablet

Das können die Kinder besser als ihre Lehrer. Mit der Schaltalgebra fängt für mich die Digitaltechnik an. Natürlich muss man schon in der Unterstufe die Binären und Hexadezimalem Zahlensysteme lehren. Und so geht das weiter. Dazu braucht man kein Smartphone. Ganz wichtig sind die Lehrpläne. Der Lehrplan ist das was für die Lehrer rechtlich verbindlich ist. Solange sich der Lehrplan nicht ändert geschieht auch wenig. Denn natürlich erfordert das auch für die Lehrer eine große Anstrengung zur Weiterbildung. Da findet wahrscheinlich nur dann statt wenn es im Lehrplan rechtlich bindend vorgeschrieben ist!

Aufrechter Gang?

Der Aufrechte Gang war dereinst als entscheidenden Entwicklungs-Meilenstein erkannt worden. Man siehe sich heutzutage mal in irgendeiner Stadt um: nichtsda mit Aufrechtem Gang, alles läuft geduckt und guckt nach unten. Zurück ins Neandertal, "digitale" Menschenaffen.

Mehr draußen als online

Es wirkt wie eine verkehrte Welt. Als Wildnisführer weiß ich dass man mehr draußen sein muss als online, um der Wirklichkeit zu begegnen und gerecht zu werden.
Im Einzelgespräch befürworten sehr viele Eltern eine Altersfreigabe für Smartphones ab 12 oder sogar 16 Jahren. Umsetzen lässt sich dies (warum??) leider nicht.
Den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fehlt die enge (lebenswichtige) Verbindung zur Natur und jede Sekunde "screentime" (auch diese hier) spaltet uns weiter von uns ab.
Vorbild sein.

Hurra, die evolution des Homo Sapiens läuft wieder rückwärts

Überall sieht man sie in gebückter haltung und seltsamer Lautgebung
eines Neandertalers durch die Städte irren.

Einige Exemplare schaffen es sogar noch mittels Hilfe seines Smartphone Werkzeuges
den heimischen schon gefüllten Kühlschrank zu finden.
Schon die kleinsten Aufgaben können ohne Google , Facebook & Co
gar nicht mehr verrichtet werden.

Bei der kommunikation sitzt man gemeinsam
zusammen und zeigt sich über Smartphones
gegenseititg Filmchen und gröhlt wenn jemand smartphone vorraus
gegen eine Laterne läuft oder beim überqueren der Straße zusieht wie einst die Frogger,.......

Bitkom

Immer wieder schafft es Bitkom, Themen so in die Medien zu bringen, dass Digitales als die Zukunft erscheint. Erfolgreiche Lobbyarbeit, mehr nicht.
Was Bitkon fordert, schadet den Kinder, indem es ihnen Kraft und Aufmerksamkeit nimmt und Müdigkeit und Unlust bleibt, wenn Bildung ansteht.
Bitkom lebt vom Verkauf von Hard- und Software. Unsere Gesellschaft braucht wache Kinder, die sich und ihre Umwelt erfahren lernen.

Eltern müssen hier ihrer Verantwortung gerecht werden

„Bitkom-Präsident Achim Berg meint: "Smartphones lassen sich aus der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegdenken."

Daran gibt’s überhaupt nichts zu rütteln.

Der Lauf der Geschichte mitsamt ihrer neu hinzugekommenen technischen Errungenschaften lässt sich schließlich nicht zurückdrehen.

Zu: „Online-Plattformen seien der wichtigste soziale Treffpunkt für Jugendliche“/
„Das Internet nutzen die meisten Jugendlichen außerdem, um sich Informationen zu beschaffen“/
„66 Prozent [mit stetig steigender Tendenz] geben an, ihr Wissen erweitert zu haben“:

Umso wichtiger, dass sie dabei lernen, die „Spreu vom Weizen“ zu trennen.

Und dafür zu sorgen, dass sie das können, ist Aufgabe der Erwachsenen:
„Der Digitalverband Bitkom fordert deswegen, Medien- und Internetkompetenz fest in den Lehrplänen der Schulen zu verankern. Kinder "sollten frühzeitig lernen, kompetent mit den Geräten umzugehen und sich sicher im Internet zu bewegen. Zusätzlich sollten auch die Eltern (...).

Von wegen digitale Kenntnisse.

@17:42 von Karlmaria
Ich hatte Gymnasiasten, die jeden Tag mehrere Stunden mit Spielen etc. "digital" unterwegs sind, vorgeschlagen, wegen eines Referats (Textverarbeitung + Powerpoint) sich doch ne kostenlose Open Source Software (libreoffice.org etc.) zu holen.
Die wussten nicht einmal, was für ein Betriebssystem auf ihren Geräten läuft.

Natürlich sind sie geschickter bei der Anwendung. Erwachsene haben oft Angst "Fehler" zu machen, Jugendliche probieren einfach aus.

Und: Die haben Informatik als Fach. Das ist aber nicht besonders beliebt, weil zu "trocken".

Bitkom-Studie: Stimmt bei uns nicht

Meine Nichten haben mit 14, nach der Konfirmation ein Handy/Smartphone bekommen und so halten wir es bei unseren Kindern (12/13 J.) auch! Meine Kinder machen ihre Schulaufgaben, treiben Sport, treffen sich mit Freunden z.B. am Kletterbaum...Sind auch nicht Kurzsichtig!
Ich habe selbst ein Handy nur zum telefonieren ohne Internet ohne WhatsApp...
Wie leben deshalb nicht hinterm Mond, sind dafür in der medialer Hinsicht nicht gestresst, wer uns erreichen will, hat unsere Festnetznummer. Ich stelle es mir gräßlich vor, den ganzen Tag mit irgendeinem Blabla genervt zu werden. Hier spielen aber auch die Lehrkräfte unserer Kinder mit! Kein Klassenchat, WhatsApp ab 16!

Die Kindheit ist egal und immobil

Was für ein Spaß, man braucht den Arsch nicht mehr zu bewegen, die Welt bewegt sich um einen … das ist so zusagen die Wiederherstellung eines früheren Weltbildes nur das, was früher abstrakt und Kollektiv galt, heute jedem in die Wiege gelegt wird. Die Verletzung folgt, wenn die Welt dem Gesetz des Egozentrismus nicht mehr zu folgen vermag.
Eltern sind ein (gutes) Vorbild, völlig absorbiert von der bunten weiten (Waren) Welt, werden Kinder doch allzu gern "abgestellt". Eine Gesellschaft die die Sozialisation ihrer Zöglinge der Straße/ dem anonymen Netzt überlässt, darf sich über die Folgen wundern. Man darf gespant sein, was später für die Pflegefälle, die die Eltern von Heute ja auch werden dann noch an Aufmerksamkeit abfällt.

@17:45 von WL

//"digitale" Menschenaffen.//

Wunderbar!

//Zurück ins Neandertal//

Ich bin aber doch überzeugt, dass die Neandertaler gegenüber ihren Nächsten sehr viel aufmerksamer und hilfsbereiter waren.

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