Ihre Meinung zu: Schweiz: Mehrheit für schärferes Waffenrecht

19. Mai 2019 - 13:38 Uhr

Die Schweiz wird ein verschärftes Waffenrecht nach EU-Regeln bekommen: Laut Schlussresultat einer Abstimmung stimmten 63,7 Prozent dafür. Der Besitz von halbautomatischen Schusswaffen wird damit stark beschränkt.

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Kommentare

Druck, Drohung und Erpressung siegen.

Der Druck der EU auf die Schweizer hat wohl Wirkung gezeigt. Das Risiko eines Ausschlusses aus der Schengenzone schien für viele Schweizer wohl größer als die Aufgabe ihrer persönlichen Rechte und Freiheiten.
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Schade.
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Ein Trauriger Tag für Europa.

„In der Schweiz deutet sich

„In der Schweiz deutet sich ein verschärftes Waffenrecht nach EU-Regeln an: Hochrechnungen zufolge stimmten mehr als die Hälfte dafür. So dürfte der Besitz von halbautomatischen Schusswaffen bald nicht mehr erlaubt sein.“
Nein, Doch, OHH
Ja. die „EU“ nimmt, wie kommt man da auf Wilhelm Tell (Schiller), an Fahrt auf.
In Deutschland ist man da schon fortschrittlicher. Blitzlichter: "Lange Zeit fand Verteidigung vor allem in der Ferne statt – auf dem Balkan oder in Afghanistan. Doch plötzlich gibt es einen neune Fokus: den Heimatschutz. Als erstes Bundesland hat Bayern nun ein eigenes Landesregiment bekommen.“ Quelle T-online...
Was ist mit vielen den Reserve Unterst... Einheiten bei den „Preißn“? Also liebe Eidgenossen, eruiert mal das Polizeiaufgabengesetz (PAG), Justizministerium, Heimatschutzministerium und vergleicht es mit den Gesetzen der FEMA der USA.
Auch schaut mal wie ein "Survivor R" begleitet wird. Noch Fragen...

Wow... das wäre gut wenn dem wirklich so wäre

Wow...das wäre gut, wenn dem wirklich so wäre dass die Mehrheit in der Schweiz fuer ein schärferes Waffenrecht wäre.

https://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-waffenrecht-105.html

In der Schweiz deutet sich ein verschärftes Waffenrecht nach EU-Regeln an: Hochrechnungen zufolge stimmten mehr als die Hälfte dafür. So dürfte der Besitz von halbautomatischen Schusswaffen bald nicht mehr erlaubt sein.

Die Schweizer haben sich laut Hochrechnung bei einem Referendum mehrheitlich für eine Verschärfung des Waffenrechts in ihrem Land ausgesprochen. Dem Umfrage-Institut gfs.bern zufolge dürfte der Ja-Anteil über 60 Prozent liegen.

Ich wuerde es begrueßen und ich fände es gut, wenn Soldaten und Privatleute keine Waffen mehr mit nach Hause nehmen duerften und mit solchem Feldschießen und anderem Kram Schluss wäre.

@ 13:52 von Elitedemokrat

"die Vernunft siegt!"
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Das hat nichts mit Vernunft zu tun, sondern mit Erpressung. Und Vorgaukelei.
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Beide haben das Gesicht gewahrt.
Die Änderungen am schweizer Waffengesetz sind marginal und die EU hat ihren Willen bekommen.
Betroffen sind nur Sturmgewehre in Privatbesitz, ein Sturmgewehr, das der Armeeangehörige nach dem Ende der Dienstzeit übernimmt, fällt nicht in die Kategorie der verbotenen Waffen. Schützen, die nicht mit ihrer eigenen Armeewaffe schiessen, brauchen eine Bewilligung.
Bei einem Weiteverkauf braucht man eine Genehmigung. (Übrigens ALLES halbautomatische Waffen).
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Also viel Rauch um nichts.
Die EU hat ihre pseudo-Abstimmung und die Schweiz bleibt im Schengenraum.

14:42 von Erfahrungsträger

"Noch Fragen..."

Ja: Was wollten Sie mit Ihrem Beitrag mitteilen?
Er wirkt auf mich so diffus. Entschuldigung.

@ 14:31 von geselliger misa...

"Der Druck der EU auf die Schweizer hat wohl Wirkung gezeigt."

Sehe ich genauso, die Wahl wäre wahrscheinlich anders ausgegangen. Auch wenn die Verschärfung vielleicht sinnvoll ist, zeigt dies, wie selbstständige Staaten unter dem Druck der EU stückweise ihre Unabhängigkeit verlieren. Und dies obwohl die Schweiz noch nicht einmal Mitglied der EU ist.

re geselliger misa

"Der Druck der EU auf die Schweizer hat wohl Wirkung gezeigt. Das Risiko eines Ausschlusses aus der Schengenzone schien für viele Schweizer wohl größer als die Aufgabe ihrer persönlichen Rechte und Freiheiten.
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Schade.
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Ein Trauriger Tag für Europa."

Ein guter Tag für Europa. Wenn Staaten sich zusammenschließen müssen einheitliche Regeln gelten. Und von den beschlossenen einheitlichen Regeln können sich nicht einzelne nach Belieben ausklinken.

Diese polnisch-ungarische "wir wollen in der EU sein, aber jederzeit unser eigenes Ding machen" geht eben nicht.

Drin oder nicht drin.

@14:31 von geselliger misa... Prioritäten setzen

"Der Druck der EU auf die Schweizer hat wohl Wirkung gezeigt. Das Risiko eines Ausschlusses aus der Schengenzone schien für viele Schweizer wohl größer als die Aufgabe ihrer persönlichen Rechte und Freiheiten."

Worin liegt denn denn die große persönliche Freiheit, wenn ich eine halbautomatische 9mm im Schrank liegen habe, aber meine Reisefreiheit eingeschränkt wird?

Da reise ich doch lieber kreuz und quer in Europa umher iund verzichte auf die im Prinzip ja völlig überflüssige Waffe im Haus.

Jäger und Sportschützen werden durch die Regelung nicht eingeschränkt. Sie können ihrem Hobby weiter nachgehen.

Als ehemaliger Soldat, der viele Jahre mit Waffen zu tun hatte, habe ich privat nie eine Waffe benötigt und auch nie eine vermisst.
Außer Polizei, Militär und einigen Personenschützern braucht niemand eine halbautomische Waffe.

@14:31 von geselliger misa...

Das Risiko eines Ausschlusses aus der Schengenzone schien für viele Schweizer wohl größer als die Aufgabe ihrer persönlichen Rechte und Freiheiten.

Es ist wohl eher so, dass bei der Abwägung verschiedener Rechte und Freiheiten der Mehrheit der Wähler das Tragen von Waffen nicht so wichtig war. Das nennt man eine demokratische Entscheidung in direkter Demokratie. Das wird sonst hier immer gerne gefordert.

Ein Trauriger Tag für Europa.

Ich persönlich finde, dass es für Europa als Ganzes eher unwichtig ist, wie die Schweiz ihr Waffenrecht intern regelt. Lediglich wenn Waffen über die Grenzen kommen wird es interessant.

@Elitedemokrat

Da haben Sie sich ja ein schönes Gedankenkonstrukt aufgebaut.
Excel würde dazu sagen: "Kann Zirkelbezug nicht auflösen."
Ist inhaltlich natürlich Humbug, aber immerhin schlau gedacht.

Niemand will US-Verhältnisse, wo es die Flinte zusammen mit dem Cheeseburger-Menü gibt. Aber sowohl Deutschland als auch die Schweiz haben gute Waffengesetze, die dafür sorgen, daß i.d.R. nur zuverlässige Personen Waffen bekommen. Und ob sie diese "brauchen", werter Elitedemokrat, diese Entscheidung steht nicht Ihnen zu.

Die systematische Entwaffnung ganzer Völker ist jedenfalls extrem kritisch zu betrachten - bisher war es immer die erste Strategie kommender Tyrannen und Diktatoren, das Volk zu entwaffnen. Vielfach in den Geschichtsbüchern nachzulesen.

@geseliger misa

Warum? Sollte und muss jeder eine Waffe haben? Die EU handelt zumindest nicht nach Ihrem Fanmuster USA: Ausser mir darf am besten keiner die Atombombe besitzen.
Die EU zieht also gleiches Recht für alle durch und das ist in Ordnung.

Immerhin wurden die Schweizerinnen und Schweizer befragt

und konnten zu dem Thema abstimmen! Ein glückliches Völkchen mit Vernunft! Halbautomatische Waffen gehören auch nicht in Privathand. Aber trotzdem, liebe Nachbarn- bleibt wachsam! Die Regulierungs- und Erziehungslust der EU ist maß- und grenzenlos

Eine Ente

Hochrechnungen zufolge...man kann's ja mal versuchen.
Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee.
So lange das Milizsystem steht, werden die Eidgenossen ihre Waffen nicht rausrücken. Daran wird sich garantiert nichts ändern.

@geseliger misa

Desweiteren haben Sie wohl überlesen, das es eine Abstimmung gab? Daher kann hier nicht die Rede von Erpressung sein. Ich zumindest würde genau anders abstimmen, hätte ich dieses Gefühl. Mir persönlich reicht auch ein Verbot für halbautomatische Waffen allein nicht, es müssten alle Waffen verboten werden.

Jetzt mal im Ernst ...

... welche bürgerliche Freiheit sollte darin verborgen sein, zu Hause halbautomatische Waffen zu horten?
Keine. Die vernünftigen Schweizer stehen auf dem Boden der Realität.

Ballerspiele

@ Erfahrungsträger:
Ja. die „EU“ nimmt, wie kommt man da auf Wilhelm Tell (Schiller), an Fahrt auf.

Ja, der schweizerische Identitätsstifter kommt aus dem Württembergischen. Die Armbrust bleibt übrigens erlaubt, sofern nicht halbautomatisch.

Schlichte Vernunft

@ geselliger misa:
Das Risiko eines Ausschlusses aus der Schengenzone schien für viele Schweizer wohl größer als die Aufgabe ihrer persönlichen Rechte und Freiheiten.

Das Recht, halbautomatisch herum zu ballern, gehört für rational denkende Eidgenossen vielleicht auch nicht unbedingt zu den grundlegenden Menschenrechten.

Das Problem der meisten

Kommentatoren ist das diese voll sind mit Vorurteilen aber frei von Wissen sind. Der Unterschied von Vollautomaten, Halbautomaten, Repetierer ist denen unbekannt. Was eine WBK in gelb,grün oder rot ist ist denen völlig unbekannt. Die halten auch eine WBK für einen Waffenschein. Das es den Waffenschein in groß und klein gibt ist unbekannt. Das legale Waffenbesitzer diverse Auflagen erfüllen müssen und der Besitz und der Bedarf laufend geprüft werden ist zumeist unbekannt. Es gibt weitaus mehr schwarze Schafe in der Politik und in den Parteien als die Hunderttausende von Schützen, Jäger und Sammler. Vorurteile ersetzen kein Wissen. Hauptsache das Nicht Wissen wird unters Volk gebracht. Leider werden hier im hohem Maße Falschmeldungen und Unwahrheiten verbreitet. Ich wünschte mir ein kluges informiertes Volk. Alternativ einen Redakteur der Falschmeldungen und Lügen herausfiltert.

Argumentativer Salto

Seltsam, einige Kritiker des amerikanischen Waffenrechts, hätten hier trotzdem zu gerne eine Abstimmungs-Schlappe für die EU gesehen.
Schade, war halt nix.

Die es treffen

soll werden weiter bewaffnet sein. Der normale, friedliche Bürger wird beschnitten.

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