Ihre Meinung zu: USA: Vorerst keine Zölle auf EU-Autoimporte

17. Mai 2019 - 15:21 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat eine Entscheidung über die mögliche Erhebung von Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate verschoben. Die Zölle würden auch die EU-Staaten treffen.

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Kommentare

Gegengeschäft

Die Verschiebung könnte ein Angebot für Gegengeschäfte sein. Ich denke da an Nord Stream 2 und den Iran-Konflikt, bei der die USA gewisse Erwartungen an Europa hat. Geld und globale Wirtschaftsmacht regiert die Welt.

autozölle-irankriese

als gegenleistung unterstütz europa trumps irankurs

Exportsünder Deutschland

Der Exportsünder Deutschland bricht chronisch die Stabilitätsregeln der EU und des IWF. Nun will Trump den Exportsünder sanktionieren. Zunächst, Deutschland versteckt sich hinter EU Partnern die ebenfalls und exzessiven Überschüssen leiden, will Trump über Kontingente sanktionieren. Die Einfuhr europäischer Autos wird gedeckelt.

Wirkt dieses Instrument nicht folgen saftige Zölle.

Zoll

Die Betonung liegt auf SOLL vorerst.
Teilen und Herrschen..
Warten wir auf das Unvermeintliche und Hoffen. Es kann ja noch alles gut werden. Das Merkel Prinzip.

Mit wieviel Tonnen

Mit wieviel Tonnen importiertem Fracking Gas, das mit schmutzigsten Ozeanriesen überteuert hierher transportiert wird wurde das nun wieder erkauft?

Dann wird die deutsche ...

Wirtschaft ja jetzt wieder durch die Decke gehen wie in den vergangenen Jahren! Ironie aus!

Kein Problem erstmal

Die deutsche Automobilindustrie ist ausreichend vorgewarnt und in einem Spitzengespräch mit Trump im Dezember letzten Jahres haben Daimler, VW und BMW schon verstärkte Investitionen in den USA versprochen.

Das sollte erstmal für die PKW-Hersteller reichen.

Indes werden die jetzt laufenden Gespräche zwischen der Trump-Administration und der EU nichts bringen. Die USA möchten die Nahrungsmittel in die Diskussion einbringen und dazu ist die EU keineswegs bereit. Ist verständlich, dann das wäre der Anfang vom Ende der europäischen, eh hochsubventionierten Agrarindustrie.

Erst China...

Dann EU... Das dürften seine Berater ihm gesagt haben. Einem längeren Satz hätte er eh nicht folgen können...

Trump wettert gegen Deutsche Autos

Trump sollte er erst mal seine heimische
Autoindustrie dazu verpflichten, ihre Autos
an die Qualität der Deutschen Autos anzupassen. Warum schimpft er immer auf die Deutschen Autos, und nicht auf die zahllose Japaner, die auf US Strassen rum fahren.
Die Amerikaner, die Deutsche Autos fahren
wissen schon warum sie das tun.
Im Gegensatz zu US Autos sind die Deutschen Wagen a.) ein Statussymbol und b.) im Verbrauch und Unterhalt einfach preiswerter als die US Sprit Schlucker. Habe einen Bekannten der einen Chevrolet fährt - die Karre muss dauernd in die Werkstatt.
Ersatzteile: ewig warten bis sie verfügbar sind.

15:49 von Initiative Neue.

"Einfuhr Europäischer Autos":
Die Deutschen Autos, die auf US Strassen rum fahren, werden in den USA gebaut, also
gibt es nichts zu "deckeln".

Bei Trump kann sich die Situation schnell ändern.

Ich bin froh, wenn er Geschichte ist.

Amerikanische Zölle treffen die Wirtschaft der USA

Je mehr die europäische Industrie in Amerika investiert, je mehr die europäische Industrie von Amerika aus exportiert, je schwieriger es wird dann erfolgreich zu sein. Das größte BMW Werk der Welt, in Amerika, wird also nicht nur Zölle bezahlen in China sondern genauso in Europa und noch einige andere Länder der Welt wie Japan, Kanada, Australien und so weiter. Und so wird es sein für jede europäische Firma die herstellt in Amerika und exportiert. Der vermeintliche Kostenvorteil der Amerikanische Produktionsstätte wird durch Zölle zu Nichte gemacht. Da wird so mancher Manager sich seine Investitionen neu überlegen. Denn die Marktgröße Amerikas wiegt nicht auf gegenüber das Weltmarktvolumen.

@Initiative Neue... Exportsünder Deutschland

Trump macht doch sein eigenes Land kaputt.
US Firmen dürfen schon in viele Länder ihre Waren durch Trump exportieren,oder werden durch gegenzölle eingebremmst.
Farmer welche ihre Ernten nicht verkaufen können, bekommen dafür schon Almosen:-)

Sehen Sie Tesla an , ohne die Huawei Chips
wird es nicht mit dem Export in den Rest der Welt.

Ebenso wird es vielen anderen Unternehmen ergehen. Nicht nur BMW als größter Autoexporteur aus Amerika wird die Preise anheben müssen und die Mitarbeiter in den USA freistellen.

Vernetzte 5G Geräte aller Art sind quasi für die USA tabu

15:49 von Initiative Neue...

Trump will also den Amerikanern verbieten
deutsche Autos zu kaufen. Was für eine Welt.
Dann kaufen wir dann auch keine amerikanischen Lebnsmittel.

2 Handelskriege sind wohl zuviel

Es gleichzeitig mit China UND der EU versche.... ist wohl auch dem Oberpolterer zu ville? Das ist kein Verhandeln, das sind Knebelungen. Welche Kröte da auch immer geschluckt werden muss: Iran-Kurs, Fracking-Gas usw. Und nebenbei bieter er der Schweiz einen fulminanten Freihandel, obwohl das Handelsbilanz-Defizit mit der Schweiz im Verhältnis um Faktoren größer ist als mit der EU? Teile und herrsche. Gut, höhere Zölle auf US-Autos seitens der EU ist auch nicht gerade partnerschaftlich. Das muss angeglichen werden, ist doch handklar. Aber da wollen die EVPs, die CDUs und andere A-Industrie-Lobbyisten nicht dran, gell? Aber dann jammern?

Gewinner

Gewinnen wird die Gier der Industrie, unabhängig vom Produkt. Weder die EU noch Deutschland (als einzelner "Partner") werden auf den amerikanischen Markt verzichten (können/wollen) und ohne unsere Wirtschaftsgrößen sind unsere Politiker führungslos.
Keine Sorge, die Zölle werden kommen, Herr Trump wird die EU mit der zeitweiligen Aussetzung nur zu weiteren Zugeständnissen zwingen (wollen). Herr Weber steht schon Gewehr bei Fuß dem willig zu folgen.

Es ist so einfach

Keine Zölle mehr auf schlecht verarbeitete US-Spritschlucker mit veralterter Technik.
Die 5000 Autos die die USA in Europa dann mehr verkauft stören den EU-Markt überhaupt nicht.

Cleverer Schachzug

Damit sind wir ein weiteres halbes Jahr ruhig gestellt, werden uns nicht mit lauter Kritik an der Handels- und sonstigen Politik von Erpresser Trumps hervortun, uns auch nicht in seine anderen Kriegsschauplätze einmischen, vor Angst schlotternd, dass die Autozölle doch noch kommen, und so wächst auch stetig die Bereitschaft zu weiteren Zugeständnissen. Und dann kommen die Autozölle doch!

....warum....

Mir wäre lieber er würde Zölle einführen.
Dann würde Europa endlich erwachsen werden und die Rolle der USA überprüfen.
Denn die Globaliesierung ist des Menschheits tot.

15:47, Jörg C

>>autozölle-irankriese
als gegenleistung unterstütz europa trumps irankurs.<<

Das könnte ihm so passen.

Wird aber nix draus.

Zumindest sehe ich nicht die geringsten Anzeichen dafür.

15:57, Michi1110

>>Mit wieviel Tonnen importiertem Fracking Gas, das mit schmutzigsten Ozeanriesen überteuert hierher transportiert wird wurde das nun wieder erkauft?<<

Staatlich verordnete Importe gibt es in der EU nicht. Importieren und Exportieren ist das Geschäft von Firmen, nicht Staaten.

Oder ist die EU plötzlich jetzt doch planwirtschaftlich und nicht mehr "neoliberal", wie hier ja oft und gern geschrieben wird?

Nach dem Frühstück sitzt Trump

im Oval Office und denkt darüber nach, welchen Unsinn er an diesem Tag anstellen kann. Er hat bestimmt eine lange Liste, die er sich gemacht hat, egal ob sinnvoll oder nicht. Dass er jetzt schon über 2 Jahre als Präsident sich noch nicht an die Autozölle heran getraut hat, sagt doch alles. Er hat von seinen Beratern gehört, wie sehr er damit sich, resp. den USA, schaden wird. Ich denke mal, dass der Autozolldrops gelutscht ist. Ein Rückzug auf Raten ist zu erwarten.
Ein paar kleine Zuckerstückchen noch für ihn aus der EU und alles ist vorbei.

Zölle auf Autos haben bei Trump zwei Motive ...

... und die haben kein sachliches sondern primär ein persönliches (Nutzen-) Kalkül.

(1) Trump hatte schon immer ein rein persönliches Problem mit den "Mercedes Limousinen auf der 5th Avenue. " So seine direkten Auslassungen in der Vergangenheit zu dem Thema. Deswegen will er hier auch keine Probleme über Angleichung von Wettbewerbsbedingungen lösen, sondern seine persönlichen Feldzug führen.

(2) Im Hinblick auf seine Wiederwahl rechnet er damit, dass Zölle auf Autos seine Klientel in Pennsylvania und Michigan beeindrucken.

Wie üblich: hinter dem vorgeschobenen "America first" steht stets ein "Trump first".

(3) Der zweite Wählerblock, den er braucht, die Farmer in Iowa, gedenkt er damit zu beeindrucken, dass er die nicht-tariffären Handelsbedingungen mit der EU überrollt.

Bei diesem Thema stehen insbesondere Bestimmungen zum Verbraucherschutz und Deklarations-/Informationspflichten im Fokus:

TTIP wäre im Vergleich mit dem, was auf Trump's Liste steht, ein Schutzrefugium.

16:53, Knorlo

>>Mir wäre lieber er würde Zölle einführen.
Dann würde Europa endlich erwachsen werden und die Rolle der USA überprüfen.
Denn die Globaliesierung ist des Menschheits tot.<<

Dann müsste die Menschheit schon vor Jahrhunderten ausgestorben sein.

Sie plädieren also für nationale Autarkie und die Einstellung des Welthandels?

Die Darstellung von Durchschnittszöllen führt in die Irre,

denn es scheint so, als ob die Eu höhere Zölle verlangt. Dabei verlangt die USA z.B. für leicht LKWs (sehr beliebt in USA) eine Steuer von 25 Prozent, was deutsche Pickupimporte unverkäuflich macht. Trump hat gelegentlich das Gegenseitigkeitsprinzip bei Zollsätzen gefordert, ja kurzzeitig ( über seinen Botschafter Grenell ) waren sogar Nullsätze auf EU/USA Autos im Gespräch. Dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt. 25 Prozent Autozölle wegen Bedenken bezüglich der nationalen Sicherheit wären keineswegs fair von Donald Trump, da meines Wissens die Untersuchungergebnisse , die das begründen sollen, nicht veröffentlicht wurden und deshalb nicht nachgeprüft werden können.

@Bei Trump kann sich ... 16:16 von Defender411

" die Situation schnell ändern.
Ich bin froh, wenn er Geschichte ist."

Nun, wer ist das nicht?
Allerdings warne ich vor falscher Vorfreude.
Er hat doch den letzten Notschub kurz vor der Wahl 2020 schon im Köcher:

(sarcasm on) Ein kleines Feuerchen im Iran könnte da noch ultimativ helfen.
Ist doch schon alles vorbereitet.
(sarcasm off)

16:56 von fathaland slim

>>Das könnte ihm so passen.
Wird aber nix draus.
Zumindest sehe ich nicht die geringsten Anzeichen dafür.<<

Das sehe ich nicht so. Herr Trump spielt seine geballte Macht in Form von Sanktionen gegen wen auch immer aus während die "EU" im Fall der Iran Sanktionen noch nicht einmal einer konzertierten Aktion fähig ist. Mit Telefonkonferenzen der Außenminister der EU Länder (im Falle der Unterzeichner des Iran-Vertrages die BRD, England und Frankreich) kann niemand eine einheitliche Strategie sehen. Es gibt KEINE gemeinheitliche Aussenpolitik der EU und damit sind "wir" schwach.

Heute China, morgen EU !

Die USA können nicht gleichzeitig einen Handelskrieg gegen China und EU gewinnen. Daher setzt er auf Zeitspiel, um einen Deal mit China zustande zu bekommen, bevor er sich traut, die EU zu erpressen.
Ich hoffe nur, dass die EU-Verantwortlichen eine Strategie in der Schublade haben, wie mit den Vereinigten Staaten verfahren werden soll, wenn es zu Strafzöllen kommt. Die europäische Reaktion sollte dann mit äußerster Härte geführt werden.
Nur solch eine Sprache versteht dieser Präsident !

Gruß Hador

16:02 von Herr Stein

Erst China...

Dann EU... Das dürften seine Berater ihm gesagt haben. Einem längeren Satz hätte er eh nicht folgen können...
///
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Es war aber auch zu lesen, das er erkannt hatte, das die EU bisher höhere Einfuhrzölle auf PKW berechnet, als Amerika.
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Schlecht zu begreifen?

Die deutschen Autobauer in den USA sind ein Gewinn für ...

... das Land.

(1) BMW hat den verarmten Landstrich um Spartanburg in South Carolina zur Boomregion gemacht.

(2) Gleiches gilt für Daimler in Alabama und VW in Tennessee.

Zusammen mit den Jobs bei Zulieferern und Dienstleistern hängen daran viele Zehntausende gut bezahlte Arbeitsplätze in den USA.

(3) BMW ist vor noch vor GM, Chrysler und Ford der größte Autoexporteuer der USA.

Zerschneidet man die mit diesem Komplex verbundenen globalen Lieferketten, gefährdet man dadurch Jobs primär in den USA, wie auch in Europa, Canada und Mexiko.

Wenn Dilettanten an die Schalthebel der Macht dürfen, geht das nie gut.

Ein bissl Statistik

Laut dem Außenwirtschaftsportal Bayern: Kraftwagen und Kraftwagenteile

Export von Deutschland nach USA: 27 Milliarden Euro

Export von USA nach Deutschland : 5 Milliarden Euro

Scheinbar gibt es in Deutschland doch einige Liebhaber der spritfressenden Schrottwagen.

Die gute Frage ist jetzt, was passieren würde, wenn der US-Dollar richtig, also nicht überbewertet wäre, also deutsche Import-PKW in den USA 30 % teurer und amerikanische PKW bei uns 30 % billiger wären.

16:47, anton_

>>Cleverer Schachzug
Damit sind wir ein weiteres halbes Jahr ruhig gestellt, werden uns nicht mit lauter Kritik an der Handels- und sonstigen Politik von Erpresser Trumps hervortun, uns auch nicht in seine anderen Kriegsschauplätze einmischen, vor Angst schlotternd, dass die Autozölle doch noch kommen, und so wächst auch stetig die Bereitschaft zu weiteren Zugeständnissen. Und dann kommen die Autozölle doch!<<

Ich sehe niemanden, der vor Angst schlottert.

Auch wenn Herr Trump das natürlich gerne hätte. Aber Angst haben wohl eher die Wirtschaftsführer und Farmer in seinem Land. Die müssen die Trumpsche Irrationalität, die Sie als clevere Schachzüge bezeichnen, nämlich ausbaden.

Halbwertszeit dieser Aussage

Die Halbwertszeit dieser Aussage kann nur wenige Stunden oder Tage dauern. Kann sein das man Morgen auf Twitter schon wieder was Anderes liest.

Ich plädiere auf 40% Zoll auf alle „deutschen“ Autos die in den USA (Spartenburg, als Hinweis) produziert werden.

Mittlerweile....

sind mir Zölle lieber. Ich begründe es so jetzt sind wir in einer Art Hängepartie wieder sechs Monate wo nichts entschieden ist. Wenn die USA Zölle verhängen dann weiß man wie es weiter geht und Gegenmaßnahmen verhängen.

@Inititative neue 15.49: Falsches wird durch Wiederholung ...

... nicht zum Fakt.

(1) Die leierhaft vorgetragene Mantra vom "Exportsünder Deutschland" ist schon deswegen einseitig, weil sie außer acht lässt, dass die USA seit Jahren einen Leistungsbilanzüberschuss mit der EU haben. In 2017 lag der bei 14 Mrd. USD. Die Zahlen für 2018 sehen ähnlich aus.

(2) Das "Verstecken hinter der EU" gründet auf Nicht-Wissen um die Gesetzmäßigkeiten eines Binnenmarktes.

Es wird nicht zwischen Deutschland und Tennessee sondern zwischen den USA und der EU gehandelt. Die Innenverhältnisse der Bundesstaaten innerhalb der USA und der Staaten innerhalb der EU spielen für den Handel zwischen den Blöcken zunächst keine Rolle.

Die Export-Politik und -Regeln innerhalb der EU sind Gegenstand zwischen den Ländern. Die kann man diskutieren. Aber nicht mit Blick auf "Exportbeschränkungen" sondern über eine Industriepolitik, bei der die jeweiligen Länder in ihrer Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit gefördert werden - als Win-Win-Konstellation.

Europa muss aufwachen!

Es wird höchste Zeit, dass Europa aufwacht und sich von solchen Erpressungen nicht beeinflussen lässt. Das Einlenken Trumps hat wahrscheinlich damit zu tun, dass wir bereits auf anderen Gebieten der Wirtschaft dem US-Amerikanischen Druck nachgegeben haben. So sind in den letzten Monaten die Lieferungen von Flüssiggas (Fracking!)
aus den USA in die EU drastisch gestiegen.
Die Chinesen machen es richtig. Sie haben sich dem Druck der USA widersetzt und klare Kante gezeigt. Das respektiert Trump mehr, als das Winseln und Geheule unserer Führungselite in der EU und in Deutschland.

Auch die amerikanische Autoindustrie profitiert von ...

... den globalen Lieferketten, die nach den Gesichtspunkten

(1) Produktivität und Kosteneffizienz
(2) Nähe zu Märkten und Kunden

ausgerichtet sind.

In der groß angelegten, exzellenten CAR-Studie wurde von den Autoren schon 2017 aufgezeigt, wie insbesondere die amerikanische Automobil-Industrie von den internationalen Wertschöpfungs- und Logistigketten im Verbund von NAFTA und mit China profitiert.

Die hocheffiziente Verbindung der amerikanischen Automobil-Hersteller mit Zulieferern in Mexico hat die Wettbewerbsfähigkeit von US-amerikanischen Automobilen, z.B. im SUV-Segment, in Asien und im Nahen Osten erst ermöglicht.

GM hat in 2018 in China mit 3,65 Millionen dort produzierten Einheiten mehr abgesetzt als in den USA mit 3 Millionen verkauften Fahrzeugen. 2 Mrd USD hat das JV für GM eingefahren.

Zölle und Gegenzölle auf Automobile und Autoteile werden Lieferketten zerschneiden und massiv Jobs kosten - auch in den USA.

Für Trump ist das zu kompliziert.

ich verstehe nicht warum

ich verstehe nicht warum Deutschland noch Waren aus den USA importiert?

17:33, Theodor Storm

>>Die Chinesen machen es richtig. Sie haben sich dem Druck der USA widersetzt und klare Kante gezeigt. Das respektiert Trump mehr, als das Winseln und Geheule unserer Führungselite in der EU und in Deutschland.<<

Ich höre niemanden winseln oder heulen.

Der Sprachgebrauch hier nervt manchmal gewaltig. So kann man eine rationale Auseinandersetzung nun wirklich nicht führen.

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