Ihre Meinung zu: Labour erklärt Brexit-Gespräche für gescheitert

17. Mai 2019 - 15:04 Uhr

Die Verhandlungen hatten Wochen gedauert - nun enden sie in einer Sackgasse. Für Premierministerin May wird es unwahrscheinlich, ihr EU-Austrittsabkommen noch durchs Parlament zu bekommen.

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Kommentare

Theater... oder Zirkus

Eigentlich war es ja schon vorher klar, dass es keine Einigung geben wird. Wie lange müssen wir das noch ertragen?

Und dass die Briten das EU-Parlament wählen können, ist unfassbar traurig...

Tschau Brexit

Brexit-Gespräche gescheitert, also wird der Brexit entfallen. Ohne Mehrheit im Parlament ist der Volksentscheid Makulatur.

Stay

Die Sozialdemokraten von der Labour-Party wollen mit großer Mehrheit in der EU bleiben. Eine Einigung mit den Konservativen Brexit-Fans war eigentlich nicht zu erwarten.

Brexit abgesagt

Labour und Tories werden sich bei der Europawahl wohl eine Abfuhr einhandeln. Beim Brexit wären beide aber gut beraten mit einer Rücknahme des Austrittsgesuchs. Eine Mehrheit bekommt der Brexit ja dann doch nicht.

Labour erklärt Brexit-Gespräche für gescheitert....

Die Strategie der EU,den Austritt eines Landes möglichst schwer und abschreckend,auch im Hinblick auf andere Länder zu gestalten,die ist zunächst mal aufgegangen.

Die Labour-Party wird bei den kommenden EU-Wahlen mit ihrem Kurs allerdings bei ihrer Arbeiterklientel nicht punkten.Inzwischen bröckelt es auch in den Gewerkschaften:Die große Gewerkschaft CWU hat sich für den Brexit ausgesprochen.

Bedauerlich

Idealerweise erklären die Briten jetzt sofort den No-Deal Brexit, das erfordert allein der Anstand. Was soll jetzt noch herumkommen? Am Ende sitzen jede Menge EU-Gegner aus GB im Parlament und denken, dass sie das Recht und die Pflicht haben, Europa zu terrorisieren. Denn mittlerweile wissen wir ja, das viele Austrittsargumente erstunken und erlogen sind. Warum sollten diese Menschen, die gewiss eine alternative Einstellung zu komplexer(en) Sachverhalten haben, damit aufhören? Sie müssen sich geradezu bestätigt fühlen.Schuld sind die Torries und Labour. Letztere weniger. Als große Parteien mit langer Tradition kriegen sie nichts auf die Reihe. Enttäuschung hoch drei. GB sollte möglichst bald austreten, sich sammeln, die Brexitiers in die USA schicken. Früher ging das. Vielleicht sollte die Queen etwas mehr Macht erhalten? Und dann wieder zur EU finden. Ich finde es schade. Und die EU sollte dieses Fanal zu Reformen nutzen. Und Deutschland auch mal seine Position und Haltung überdenken.

Schlechte Aussichten

So langsam ist klar das der Brexit doch keine so gute Sache ist wie die Brexiter das gedacht haben. Zudem scheint es nicht so einfach zu sein wie der kurze/knackige Wahlslogan “Leave“ suggeriert hat. Nach diesem endlosen Verhandlungsmarathon sollten die Bürger GBs endlich mitreden dürfen, nämlich durch eine zweite und echte Abstimmung mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung als beim ersten Mal.

Die britische Regierung und

Die britische Regierung und Labour haben ihren eigenen Untergang selbst erschaffen.
.
Hier werden ja irgendwelche Wahlen immer als Stimmungsbarometer gewertet (wenn sie denn ins Weltbild passen....).
Na da bin ich ja mal jetzt gespannt!
.
Es werden vermutlich alles "Protest-Wähler" sein.
Weil insgeheim wünschen sich die Briten ja den Verbleib in der EU und eine Liberal-Grüne Regierung.
Oder?
So war zumindest die Message hier....

Verschwörungstheorie ;-)

So langsam habe ich folgende Verschwörungstheorie zum Brexit: Dahinter steckt Netflix. Die filmen das heimlich und machen dann eine Serie draus, und zwar den Nachfolger von "House Of Cards" und "Game Of Thrones" gleichzeitig. Oder kennt jemand eine plausiblere Erklärung? ;-)

Es ist doch ganz einfach !

Wer eine unklare Position bezieht, der wird nicht gewählt.

Weder Tories noch Labour haben eine eindeutige Meinung zum Brexit. Das Kommunalwahlergebnis ist die Quittung dafür.

Ab Donnerstag kommt die nächste Klatsche: Dann wählen die Briten ihre 73 Vertreter im Europäischen Parlament.

Dann geht das Chaos ja munter weiter

Der Egomane Boris Johnson als PM wäre ein Glücksfall für die EU. Der würde GB so vor die Wand fahren, das die Briten binnen 10 Jahren in Brüssel angekrochen kommen und den Aufnahmeantrag abgeben.

Das war doch zu erwarten. Es tut in der Seele

weh, wie dieses Land um den Austritt feilscht. Ich bedaure, dass GB nicht in der EU verbleibt. Mitleid mit den Politikern habe ich nicht, eher mit den Menschen im Land.

Wo....

steuert das Vereinigte Königreich hin? Die Torries und Labour sind nicht kompromissbereit oder -fähig. Ist das das Ende von der Amtszeit von Frau May? Wie laufen die Wahlen zum europäischen Parlament im Vereinigten Königreich? Ich kann mir vorstellen das die Tories und Labour ein Desaster einfahren. Kommt jetzt der ungeregelte Austritt des Vereinigten Königreich aus der EU? Wird Boris Johnson Hausherr in Number 10? So viele Fragen Quo Vadies United Kingdom.

re bernd kevesligeti

"Die Strategie der EU,den Austritt eines Landes möglichst schwer und abschreckend,auch im Hinblick auf andere Länder zu gestalten,die ist zunächst mal aufgegangen. "

Diesen Unsinn beten Sie seit Wochen runter,

Schwer und abschreckend wurde der Austritt exklusiv von den Briten selbst, der Regierung und dem Parlament, gestaltet.

Die EU hat nur staunend an der Seitenlinie gestanden.

"Inzwischen bröckelt es auch in den Gewerkschaften:Die große Gewerkschaft CWU hat sich für den Brexit ausgesprochen."

Die CWU ist eine Zwerggewerkschaft. Und die Linie des TUC ist: möglichst nahe an der EU bleiben, in der Zollunion und im Binnenmarkt.

@ Bernd Kevesligeti

Die große Gewerkschaft CWU hat sich für den Brexit ausgesprochen.

Die britischen Gewerkschaften sind zwar für Arbeitnehmerrechte, aber nicht für die Arbeitnehmerrechte von EU-Ausländern. Wie scheinheilig.

re mschm1972

" Ich kann mir vorstellen das die Tories und Labour ein Desaster einfahren. "

Natürlich werden sie das. Volksparteien sind sie ja sowieso nur wegen des britischen Mehrheitswahlrechts. Wenn für das EU Parlament nach Verhältniswahlrecht gewählt wird, werden beide auf 20-25% höchstens herunterfallen.

Was nun übrig bleibt:

Entweder No-Deal-Austritt oder
Verbleib in der EU. No-Deal-Austritt heisst dann aber Irland/Nordirland Problem nicht gelöst. Das Karfreitagsabkommen nützt dann auch nichts mehr.
Die 4. Abstimmung über den Austrittsvertrag
im Juni, kann sich May sparen - geht doch auch wieder in die Hose wenn Labour dagegen stimmt.
Bei genauer Betrachtung bleibt nur der Verbleib in der EU, wenn sich UK nicht selbst
zerfleischen will.

Oh Gott!

Und die Farages und Johnsons kriechen wieder aus den Löchern, in die sie sich "verantwortungsvoll" schon mal verkrochen haben. Schon wieder Gepolter, Fakes und Dicke Lippen? Wann gibt es in diesem Patt-Land endlich Neuwahlen? Wie lange sehen die Engländer dieser Blamage noch zu?

zum GrafStepenitz

Das hätte wohl kaum etwas mit "Anstand" zu tun, jetzt mit einem No Deal auszutreten. Die überwiegende Bevölkerung möchte zwar ein schnelles Ende der Zeterei. Aber sie wollen mehr oder weniger mit der EU verbunden bleiben, und sei es wg. des Handels.

Nur, weil Politiker sich nicht einig werden und auf teilweise lügenbasierter Politik die Menschen manipulieren, müssen wir oder die solide Mitte in GB nicht mitmachen.

Wenn sie sich für einen Deal entschieden und ihn dann zum Peoples Vote vorlegten, wäre die Kuh vom Eis und die Menschen hätten die Chance einer demokratischen Entscheidung, zu der dann das ganze Land stehen wird. Aber Augen zu und durch kann und wird nicht klappen. Hoffentlich haben einige in Deutschland aus dieser Art von Populismus etwas gelernt....

@ 15:51 von Erlebnis-Europa

"Ab Donnerstag kommt die nächste Klatsche: Dann wählen die Briten ihre 73 Vertreter im Europäischen Parlament."
.
Ja!
Sie kennen vermutlich auch die Umfragen, wer da gewinnen wird?
.
Das ist schon Sarkasmus seitens der EU (darf man im ÖR Sado-Masochismus schreiben?)!
.
Und die Heinzels sitzen bald im EU-Parlament.
Weiter so EU!
Demokratisch bis zum eigenen Verderben.

re von Pussy Pussy

Und das Gegner des Brexits sich auf "Arbeitnehmerrechte" berufen,wie scheinheilig ist das ?

re von karwandler

Die CWU ist die Telekommunikationsgewerkschaft,also keine Zwerggewerkschaft.
Und die TUC-Führung,nun die kann mit dem DGB(Hoffmann) verglichen werden:
Illusionen in das neoliberale Projekt.

Man ist ziemlich hin- und hergerissen zwischen Spott

über GB und dem "an die eigene Nase fassen".
Denn hier in DE gehts zwar nicht um den EU-Austritt, aber wir sind ebenfalls dabei uns selbst durch den Fleischwolf zu drehen.
Leider liefern sich div. Leistungsträger z.Zt. einen gandenlosen Wettbewerb darin, der Welt zu beweisen, dass es DE "Nicht kann".

Um 15:41 von Bernd Kevesligeti

Ich bin der Meinung, dass die EU sich vorbildlich verhalten hat.
Dass der Brexit so ein Drama ist, liegt ganz allein an den Briten und den ganzen unhaltbaren Versprechungen, die die Brexiteers dem britischen Volk gemacht haben.
Plus dem Umstand, dass es sich bei dem Karfreitagsabkommen um einen internationalen Friedensvertrag handelt, den man nicht so einfach brechen sollte.

Um 16:33 von Bernd Kevesligeti

Vielleicht sollten Sie sich mal die EU Gesetze bzgl. Arbeitnehmerschutz ansehen.
4 Wochen bezahlter Urlaub, 8-Stunden Tag....das sind EU Vorgaben.
Jedes EU-Mitglied muss sich national daran halten.

Ein Schelm, wer sich böses dabei denkt, dass Brexiteers (die ERG z.B.) ganz offen von "Tax heaven" und Deregulierung des Arbeitsmarktes sprechen, um GB nach dem Brexit halbwegs wettbewerbsfähig zu machen.

Am 17. Mai 2019 um 15:53 von karwandler

"Der Egomane Boris Johnson als PM wäre ein Glücksfall für die EU. Der würde GB so vor die Wand fahren, das die Briten binnen 10 Jahren in Brüssel angekrochen kommen und den Aufnahmeantrag abgeben."

Das kann schon sein.

Aber:

"Vernunft, Vernunft hat keine Unterkunft, in der großen Koboldszunft."

15:23 von Wohlstandsbäuchlein

Tschau Brexit

Brexit-Gespräche gescheitert, also wird der Brexit entfallen. Ohne Mehrheit im Parlament ist der Volksentscheid Makulatur.
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Normalerweise würde der harte Brexit eintreten, ganz einfach.
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Denn die Parteien sind sich nur über Vertragsbedingungen nicht einig.
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Denn der Verein will von ehemaligen Mitgliedern am liebsten weiter vollen Beitrag, ohne Rechte selbst wie normale Drittstaaten.
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In der EU-Demokratur ganz demokratisch.

15:32 von Wohlstandsbäuchlein

Stay

Die Sozialdemokraten von der Labour-Party wollen mit großer Mehrheit in der EU bleiben. Eine Einigung mit den Konservativen Brexit-Fans war eigentlich nicht zu erwarten.
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Das wussten selbst die Labourabgeordneten aber am Anfang nicht.
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Aber jetzt hilft diese Theorie sicher der Partei, aber nicht dem gewählten Mehrheitswillen.
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re bernd kevesligeti

"Die CWU ist die Telekommunikationsgewerkschaft,also keine Zwerggewerkschaft."

Wenn die so wichtig ist, dann konkretisieren Sie doch mal Ihre Behauptung, die hätte sich für den Brexit ausgesprochen.

Frage 1: Für welchen Brexit?

Frage 2: Wo ist da die Abweichung von der Gewerkschaftslinie des TUC?

Ich weiß, dass Sie konkrete Fragen nicht mögen. Aber die kann ich Ihnen nicht ersparen.

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