Ihre Meinung zu: Brüssel blockiert - China profitiert

10. Mai 2019 - 20:08 Uhr

Das gescheiterte Joint Venture von Thyssenkrupp und Tata Steel oder die untersagte Fusion von Siemens und Alstom - die EU nimmt das Wettbewerbsrecht sehr genau. Davon profitiert vor allem China. Von Ralph Sina.

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Kommentare

Nein Herr Sina, nein

Und wieder liegen Sie falsch!

Das Wettbewerbsrecht schützt nicht China, sondern die Verbraucher.

Ihr Neoliberalismus ist mit SPD Schröder untergegangen.

Kommen Sie in der heutigen Zeit an, Herr Sina!

Deutsche Interessen blockieren?

Deutsche Arbeitnehmerinteressen, welche die IG Metall beim TATA-Dealt gesichert sah, geopfert.
*
Dann wissen wir ja, weshalb wir die EU in Ihrer heutigen Zusammensetzung bestätigen müssen??

sowas nennt man dann

total schiefgelaufenen PR in eigener sache, liebe EU. und das so kurz vor der EU-wahl. tausende arbeitnehmer, die jetzt quasi vor dem nichts stehen. die damen und herren werden am 26.05. sehr genau wissen, wem sie ihre ungewisse situation zu "verdanken" haben und wohl demnetsprechend entweder nicht wählen oder ihre stimme denen geben, die die EU kaputtmachen wollen.

ich bin sowas pro-EU, aber schlechter kann man sich nach aussen nicht darstellen, wie die EU-kommission es gerade gemacht hat...

Sprachlos.

Man kann es kaum glauben das Brüssel so naiv ist und für Europa wesentliche Fusionen schlichtweg ablehnt oder so schwierig macht das eine Zusammenarbeit nicht zustande kommt. Das aber unsere Steuergelder eingesetzt werden bei Chinesische Firmen die mit Staatsunterstützung Billigstangebote unterbreiten das macht einem sprachlos. Aber vielleicht haben auch die Chinesische Staatfirmen in Brüssel ihre Interessenvertreter

Tolle Leistung:

6000 Arbeitsplätze weg und die Brücken werden von subventionierten chinesischen Staatsbetrieben gebaut, die Dumpinglöhne zahlen und auf jede Form des Umweltschutzes pfeifen.

„Allein gegen alle“ kann nicht funktionieren

„Vergeblich hatte eine österreichische Spezialfirma zu konkurrieren versucht: Das staatssubventionierte chinesische Unternehmen legte ein Angebot vor, das rund 80 Millionen Euro günstiger war. Das EU-Projekt ging an China, kein europäisches Unternehmen hatte auch nur den Hauch einer Chance. Von Vestager kam dazu kein Wort: Schließlich gelten die Regeln des EU-Wettbewerbsrechts nicht für China“

Auf einer Insel der Seligen kann auf Dauer keiner überleben. Alle Akteure der Weltwirtschaft sollten sich deshalb dringend Gedanken dazu machen, wie man es „gemanagt“ kriegen kann, ein Wirtschaftssystem zu installieren, das gewährleistet, dass ein paar fundamentale, universell anerkannte ethische Grundregeln tatsächlich von sämtlichen Marktteilnehmern respektiert - und vor allem eingehalten werden.

Hilfreich dürfte es zu diesem Zwecke sein, eine Art supranationale Plattform einzurichten, auf der alle diesbezüglichen (also spezifischen) Vorschläge zusammenlaufen und gemeinsam ausgewertet werden.

Recht so!

Je mächtiger China wird, desto friedlicher und glücklicher wird die Welt sein... Nur einige wenige kriminelle Staaten oder Unternehmen werden dann nicht mehr zu lachen haben, aber das ist schließlich in unser aller ureigensten Interesse.......

und da fragt man sich warum china stark wird

die eigene eu boycottiert seine eigen wirtschaftmacht die international in den keller fällt, hält aber an das die firmaen in europa hohe löhne an seine arbeitnehmer bezahlt mit siozialleistungen dazu und ist somit im vornherein mit angeboten schon im mülleimer.

europ awird von eurokraten regiert und wiurd bald pliete sein. es sind nicht die bösen chinesen oder amerikaner, aber mehr ihnen wird alles vor den füssen gelegt.

in der freien marktwirtschaft hat solch eine veraltete regelung keinen platz mehr.
aus und kaputt, nicht mehr wiedergut zu machen.

man will keine monopole aber kleinen und mittleren unternehmen mit mehr auflagen das leben schwer zu machen.

europa also ist jetzt in chinas hand 100%!

Servival of the fittest

Wirtschaftsminister Altmaier hatte mit seiner Initiative zur Neuausrichtung der Industriepolitik für die Zukunft recht, nur hätte er diese Initiative nach Brüssel tragen müssen: dort muss man verändern. Die Reaktion der deutschen Wirtschaft zeigt auch, dass sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.
Es geht nicht mehr klein-klein, es geht um Größe, Produktivität und Anpassung. Survival of the fittest - die Chinesen haben es verstanden und sind, staatsgelenkt, immer einen Schritt voraus. Altmaier hat verstanden- die deutsche Wirtschaft nicht!

Aber dabei bitte nicht vergessen ..

das die EU bei der Vergabe an die Chinesen 80 Mio € gespart hat. Richtig: Dafür müssen weiter viele Kroaten nach Deutschland fahren, um in Deutschland beim Bau von Autobahnbrücken zu arbeiten. Was wiederum wegen der geringeren Löhne für die Kroaten den deutschen Staatshaushalt zumindest direkt entlastet. Wenn man jetzt die gesparten 80 Mio € direkt in Kroatien in andere Infrastrukturmaßnahmen investieren würde, hätte man was richtig gemacht. Aber das wird vermutlich nicht passieren. Leider. Außerdem: Wer weiß .. Vielleicht hätten die Österreicher mit Nordkoreanern gearbeitet. Via polnischen und russischen Subunternehmerfirmen-wegen dem schlechten Preis oder wegen allgemeiner Gier. Die Brücke wird übrigens wirklich überwiegend von chinesischen Bauarbeitern mit chinesischem Zement und chinesischem Stahl gebaut. Und erfahrungsgemäß bleiben die Chinesen hinter dem Bretterzaun bei chinesischer Vollverpflegung und Massenunterkünften. Der lokale Handel wird hier auch nicht profitieren.

Recht anwenden und ggf. anpassen.

Die buchstabengetreue Anwendung des EU-Rechts kann man Frau Vestager und ihren Mitarbeitern nicht zum Vorwurf machen, denn genau das ist die Aufgabe der Kommission als Hüterin der Verträge.
Wenn das EU-Wettbewerbsrecht aus Sicht mehrerer Mitgliedsstaaten "völlig veraltet" ist, wie Herr Sina berichtet, dann möge man es halt entsprechend modernisieren. Von einer entsprechenden Initiative der Bundesregierung habe ich bisher aber nichts gehört.
Man nörgelt lieber...

Das muss

Man man unseren Eurokraten lassen, sie wachen über die Märkte, wie es bei Beamten zu sein hat, so wie die Gesetze jawohl in Stein gemeißelt sind . Abwägungen und Augenmass sind wohl nicht angebracht oder erwünscht. Hauptsache man befolgt die Vorgaben blindlings. Ob das für die Firmen gut ist oder nicht ist egal. Hauptsache kein Monopol in der EU. Auch wenn's Arbeitplätze kostet, macht nichts, sind ja nicht die eigenen. Sollen sich doch ruhig andere zusammentun und den Markt beherrschen, nur ja nicht Europa.
Und diese Politelite will tatsächlich nun unsere Stimme haben.

Nein, nicht mit mir.

Dass die Konzerne fusioniert

Dass die Konzerne fusioniert erfolgreicher wären ist ein ungedeckter Check. Dass jemand, der bzw. die das Wettbewerbsrecht Ernst nimmt, dafür kritisiert wird, hat vielleicht damit zu tun, dass sie Konkurrentin für den einheimischen Kandidaten für die Juncker-Nachfolge sein könnte. Ein anderer valabler Grund ist schwer zu finden.

China subventioniert kroatische Brücke

>> Pelješac-Brücke:
>> Das staatssubventionierte chinesische
>> Unternehmen legte ein Angebot vor, das >> rund 80 Millionen Euro günstiger war.

Sollen wir doch froh sein, dass China europäische Brücken subventioniert. Und das europäische Baufirmen unter Auftragsmangel leiden, wäre mir neu, eher stimmt wohl das Gegenteil.

Schon eigenartig

" Zum Beispiel um das zur Zeit größte Brückenbauprojekt in der EU, das mit rund 350 Millionen Euro aus Brüssel finanziert - jedoch von einer chinesischen Baufirma errichtet wird. Die Pelješac-Brücke soll eine direkte Verbindung zum südlichen Zipfel Kroatiens ermöglichen und die Kontrollen am bosnischen Landstreifen überflüssig machen. "

Stellt aber sicher das die Brücke kommt, denn selber hat man das ja nicht hinbekommen, hab ich gerade nachgelesen.
Wenn die Chinesen den Ber gebaut hätten, wäre er schon Jahre in Funktion, so wird er wohl wieder verschoben.
Und teurer wird es auch noch, die Chinesen hätten das zum vordefinierten Preis gebaut.
Wer ist nun fähig und wer ist unfähig.

Freud und Leid

Mir, als Angestelltem eines anderen europäischen Stahlkonzerns (der zum allergrößtem Teil einem russischen Investor gehört), ist es recht, denn damit ist mein Arbeitsplatz etwas sicherer; anders als bei 6000 Thyssen-Krupp-Stahlwerkern, unter anderem in zwei Stahlwerken in meiner Nachbarschaft.

Meine...

Meinung ist die es gibt nur Verlierer Thyssen Krupp setzt 6.000 Arbeitsplätze frei. 6.000 Menschen die vielleicht ein Häuschen gebaut haben oder eine Familie gegründet haben. Man kann in der heutigen Zeit nicht mehr langfristig planen.

Ein amerikanischer IT-Spezialist ...

hat vor einigen Monaten folgende Aussage gemacht:
"Die Europäer haben immer noch nicht verstanden, dass beim Kampf zwischen den USA und China um die Nr. 1 auf der Welt, keine Bronzemedaille vergeben wird!"
Der Platz Deutschlands sollte bei diesem Kampf aus historischen Gründen nur an der Seite der USA sein!
Einige europäische Staaten sehen ja bereits jetzt schon ihren Platz an der Seite Chinas!

Man sollte sich vielleicht einmal die Frage stellen,

ob Großkonzerne besser vergesellschaftet wären und die fähigsten Wissenschaftler, Techniker, Kaufleute mit einem Talent der Weitsicht, die Geschicke eines Konzerns leiten sollten unter Mitbestimmung und mit Einbringung der Belegschaften, die auch nicht immer so blöd sind wie sie hingestellt werden.

(Hinweis: Deutscher Konzern kauft schlechten japanischen Konkurrenten Mitsubishi und verkauft dann wieder mit Verlust, Bayer überhebt sich mit Monsanto etc.)

Da klingelt es doch bei manchen, die diese Entwicklungen beobachten und bevor eigne gute Produktions-Stätten von inkompetenten Blendern ruiniert werden, sozialisieren und die Mitarbeiter und Kunden motivieren. Solche vernünftigen Ideen sind natürlich in den bestehenden System Strukturen verpönt und mache stellen sich gegen Vergesellschaftung ... man hätte es ja bereits gesehen, dass das nicht gut geht. Hier sei nur darauf aufmerksam gemacht, dass diese Versuche durch Boykott nicht so richtig funktioniert haben.

21:15 von wenigfahrer

Wenn die Chinesen den Ber gebaut hätten
.
der Münchner Flughafen wurde nicht von Chinesen gebaut
auch die 3. Startbahn in FRA nicht
trotzdem hat es geklappt
vielleicht liegen die Gründe ganz woanders

und da fragen sich die europäischen elitepolitiker

warum sich die bürger in ganz europa von dem moloch eu und den altparteien angewidert abwenden

21:23 von MSCHM1972

Man kann in der heutigen Zeit nicht mehr langfristig planen.
.
gab es jemals ne Zeit in der man das konnte ?

aber die sog. wettbewerbshüter

sind überall in der welt so drauf. ich selbst habe hautnah und am geldbeutel erlebt, wie eine fusion von 2 us it-führern nach über einem jahr verhindert wurde. von der kartellbehörde chinas

Bald sind Wahlen!

"Harte Auslegung der Wettberwerbsregeln"? Ich nenne das Schädigung des Wirtschaftstandortes Europa im Interesse der Global Players und des Shareholder Value. Ist den EU-Bürokraten doch egal, wie viel Schaden sie bei Thyssen anrichten. Hauptsache, die Lobbyisten sind glücklich. Na, ja - bald sind Wahlen. Sorgen wir für frischen Wind in Brüssel und eine andere Politik in Europa.

21:42 von Sisyphos3

21:15 von wenigfahrer

Wenn die Chinesen den Ber gebaut hätten
.
der Münchner Flughafen wurde nicht von Chinesen gebaut
auch die 3. Startbahn in FRA nicht
trotzdem hat es geklappt
vielleicht liegen die Gründe ganz woanders
///
*
*
Das wäre dann also die Frage nach der politischen Besetzung der jeweiligen Aufsichtsräte.
*
Aber in Frankfurt war das eben noch nicht ""gut so"??
*
(aber nichts was unter R/R/G nicht schlimmer werden konnte)

"Das EU-Projekt ging an

"Das EU-Projekt ging an China, kein europäisches Unternehmen hatte auch nur den Hauch einer Chance."

->
Abgesehen vom günstigen Preis versprach CRBC darüber hinaus, den Mega-Bau sechs Monate schneller fertig zu stellen, als es die Ausschreibung verlangt.

Im Gegensatz zum BER wird die rechtzeitig fertig sein - die Brücke selbst bekamen europäische Firmen ja auch nicht auf die Reihe (weswegen es ja eine Neuausschreibung gab)

& dass Siemens und Alstom nicht fusionieren durften,war eine vollkommen richtige Entscheidung.
Die produzieren ja nicht nur Züge,sondern hätten auch in anderen Bereichen defacto Monopole geschaffen

um 21:23 von MSCHM1972: " Man

um 21:23 von MSCHM1972:

"
Man kann in der heutigen Zeit nicht mehr langfristig planen.
"

->
Hire and fire.
So ist das halt im Kapitalismus.

Langfristig planen ? Klingt nach Planwirtschaft.

21:57 von Sisyphos3

21:23 von MSCHM1972

Man kann in der heutigen Zeit nicht mehr langfristig planen.
.
gab es jemals ne Zeit in der man das konnte ?
///
*
*
War das etwa zuletzt als die Nord/Südautobahnen vom Arbeitsdienst mit der Schaufel erstell wurden.
*
Bloß nicht wieder.
*
(besser wenn eine Bildungsreform von der nächsten unerledigt überholt wird, parteiübergreifend)

Ist es so wie Sina schreibt?

Als Konsument eines Artikels mit wenigen Sätzen, sehr wenigen wenn man die Komplexität des hier angesprochenen Themas bedenkt, ist man in seinen Schlußfolgerungen davon abhängig, dass der Autor seinen Job gut gemacht hat und die richtigen Schlußfolgerungen in die wenigen Sätze packt.

Zwei Dinge werden hier vermischt: auch wenn die EU-Wettbewerbsbehörde die Fusion gestattet hätte, hätte die neue Firma nicht mit dem chinesischen Angebot mithalten können. So sie überhaupt an dem Brückenbau Interesse gehabt hätte.

Sina vermischt hier mal zwei Dinge. Die auseinander gehören.

Allerdings frage ich mich, so Sinas Angaben stimmen, wieso EU-Länder wie auch die EU selber, bei Vergaben nicht genau diese Subventionen der Chinesen mitbeurteilt? Und eben nicht nur auf den Preis schaut, sondern wie der zustande kommt

Hätte die EU-Firma bei der Brücke EU-Arbeiter eingesetzt? Bringen die Chinesen chinesische Arbeiter mit? Wertschöpfung hier oder nach China? Das muss die Vergabe auch beeinflussen.

Völliger Quatsch-Artikel

"...die EU nimmt das Wettbewerbsrecht sehr genau."

Selten so gelacht, In der EU gibt es ja üüüberhaupt keine Tendenz zu einer immer stärkeren Konzentration in allen möglichen Branchen. Und es gibt in der EU üüüberhaupt keine Subventionen. Nein, nicht doch, nur China ist böse, und der Artikel dient ja auch nur dazu, zwischendurch mal wieder etwas China-Bashing zu betreiben. Was beim ein oder anderen User hier - wie immer bei solchen Gelegenheiten - auch sofort zu den üblichen Reflexen führt.

Ein paar andere haben aber zum Glück etwas mehr Durchblick. Man erkennt immer gleich, wer sich nur aus der Tagesschau (des)informieren lässt und wer sich die Informationen auf breiter Ebene sucht. All jene fallen auf diese lächerlichen Versuche nicht mehr herein, mit denen China zum Sündenbock für das Versagen der EU-Institutionen gemacht werden soll. Eine EU, die nie als Projekt für die Bürger gedacht war, sondern von Anfang an ein Projekt der Eliten war. Das mag noch so verschleiert werden.

@ Einfach Unglaublich

Zitat um 20:16 Uhr: "Nein Herr Sina, nein

Und wieder liegen Sie falsch!

Das Wettbewerbsrecht schützt nicht China, sondern die Verbraucher.

Ihr Neoliberalismus ist mit SPD Schröder untergegangen.

Kommen Sie in der heutigen Zeit an, Herr Sina!"
________________________

Danke dafür, dass Sie das nochmal herausstellen. Ob Herr Sina das auch ließt?

Übrigens schmeißt TK jetzt in Deutschland 4000 Leute raus. Wie passt das eigentlich mit dem Fachkräftemangel zusammen, den die Arbeitgeber und Politik gebetsmühlenartig in die Welt posaunen? Oder braucht TK gar keine?

Die EU muss den Wettbewerb wahren und gegen Dumping vorgehen !

Warum Frau Vestager sich bei der Fusion von Thyssen-Krupp und Tata querstellt, obwohl der zweite europäische Konkurrent Arcelor-Mittal doppelt so groß ist, ist nicht nachvollziehbar.
Auf der anderen Seit geht für Thyssen-Krupp die Welt nun auch nicht unter. Nur sollte die EU gegen die chinesischen Dumpingpreise für Stahl vorgehen, und ihrerseits darauf mit Strafzöllen reagieren.
So muss gegen unzulässige Preismanipulation entgegengewirkt werden, im Gegensatz zu den trumpschen Strafzöllen gegen die EU.

Gruß Hador

Am 10. Mai 2019 um 20:39 von

Am 10. Mai 2019 um 20:39 von Nettie:
„Alle Akteure der Weltwirtschaft sollten sich deshalb dringend Gedanken dazu machen, wie man es „gemanagt“ kriegen kann, ein Wirtschaftssystem zu installieren, das gewährleistet, dass ein paar fundamentale, universell anerkannte ethische Grundregeln tatsächlich von sämtlichen Marktteilnehmern respektiert - und vor allem eingehalten werden.“ -
„Ethik“ spielt in der Weltwirtschaft so gut wie keine Rolle.
Und Regeln sollen immer nur von den anderen eingehalten werden.

RE:Feininger

"Übrigens schmeißt TK jetzt in Deutschland 4000 Leute raus. Wie passt das eigentlich mit dem Fachkräftemangel zusammen, den die Arbeitgeber und Politik gebetsmühlenartig in die Welt posaunen?"

Ihnen ist wohl entgangen, dass weltweit eine massive Überproduktion von Stahl und Roheisen vorliegt. Die Preise liegen im Keller und Kapazitäten werden abgebaut. Zudem hat Thyssen-Krupp mit den Investitionen in Brasilien und USA zwei kapitale Böcke geschossen.
Die EU muss aber die heimische Stahlproduktion vor den unlauteren Preismanipulationen der Chinesen schützen !

Gruß Hador

vestager margrethe

Offensichtlich ist es eine Strategie der Frau Vestager, dass Sie durch ihr rigoroses Vorgehen für China und gegen die EU/USA arbeitet. Wir wissen nicht, welche Beziehungen sie tatsächlich zu China unterhält. Folglich muss alles daran gesetzt werden, Frau Vestager diese AllMacht zu nehmen. Es erschreckt mich, dass eine Frau solche Macht besitzt, dass 6000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf, Frau Vestager vom Amt zu verweisen und durch jemanden, der tatsächlich der EU/ USA zugewandt ist, zu platzieren.

Weltfremd und diletantisch

Neoliberalismus? Ich denke wir haben immer noch zu viele Ideologen in Europa. Wir leben in einer Welt, die wir so gebaut haben, offen , ohne Grenzen. Das heisst auch, dass man wettbewerbsfähig bleiben muss. Das heisst auch, dass wir mit einem sinnvollen U'zusammenschluß Arbeitsplätze schützen sollten. Was soll also eine solch unsinnige, weltfremde EU Kommissarin, die ihre eigene Klientel mit Pseudoargumenten in die Arbeitslosigkeit schickt? Einfach nur dumm-wie jede ideologische Politik. Dümmer geht es nicht mehr! 6000 Arbeitsplätze ...Frau oh Frau. Toll wie Sie Ihren Einfluß mistbrauchen!

RE:Corax

Ich nehme sie beim eigenen Wort:
Völliger Quatsch ihr Kommentar !!!

Mit einem Satz gegen die sogenannten Mainstreammedien und die EU zu schießen kommt reiner Propaganda von rechts-außen gleich.
Die Rolle Chinas in der Stahlproduktion ist allgemein bekannt und wurde durch viele Berichte unterschiedliche Medien bestätigt.
Wer sind denn ihrer Meinung nach ihre sogenannten Eliten ?
Und die EU-Bürger profitieren nicht von der EU ? Was haben sie denn für ein verzerrtes Bild von der EU. Die Bertelsmann-Stiftung hat doch erst eine Studie herausgebracht, um wie viel Einkommen jeder EU-Bürger im Schnitt in seinem Land durch den Binnenmarkt profitiert.

Gruß Hador

weg vom globalen Denken

Eigentlich eine gute Nachricht: Kein "ThyTaTa". Wer glaubt denn hier wirklich, dass es bei einer Fusion keine Entlassungen gegeben hätte? Bei der aktuellen Arbeitsmarktlage finden sich bestimmt neue Jobs für die (leider) Entlassenen. Und zu Thyssen: Ich wünsche ihnen, dass "Made in Germany" seinem Namen alle Ehre macht. Bei so manchem Unternehmen/ Projekt ist das ja leider nicht mehr der Fall. Und in diesem Fall kann ich nur sagen: Danke EU. Aber jetzt bitte auch gegen Dumpinganbieter vorgehen, indem gleiche Arbeitsbedingungen für ALLE herrschen.

RE:busfahrer jens

"Wer glaubt denn hier wirklich, dass es bei einer Fusion keine Entlassungen gegeben hätte?"

Sie sprechen einen wichtigen Punkt an !

Der Konkurrent ArcelorMittal hatte im Jahr 2007 bei der Fusion noch 320.000 Beschäftigte. 10 Jahre später waren es 120.000 Mitarbeiter weniger.

Gruß Hador

RE:Paci

"Es erschreckt mich, dass eine Frau solche Macht besitzt, dass 6000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren."

Vollkommener Unsinn, als wenn die Entscheidung von Vetsager dafür verantwortlich wäre. Zum einen war die Entscheidung dafür schon seit längerer Zeit in der Schublade, zum anderen wären bei einer Fusion wesentlich mehr Beschäftigte ihren Job los geworden.
Ich sags nochmal: Bei Überproduktion werden Kapazitäten abgebaut, und Arbeitsplätze fallen weg.

Gruß Hador

Ein Wettbewerbsrecht macht in

Ein Wettbewerbsrecht macht in einer globalen Welt nur Sinn, wenn es global ausgelegt wird.

um 22:45 von Paci: " Es

um 22:45 von Paci:
"
Es erschreckt mich, dass eine Frau solche Macht besitzt, dass 6000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.
"

& mich erschreckt es,was hier manchmal ins Forum gekippt wird.
Die Entscheidung 6000 Stellen abzubauen,hat rein gar nicht mit einer Entscheidung einer Frau Vestager zu tun.

1.
entscheidet dies ThyssenKrupp

2.
ist die Entscheidung des Stellenabbaus getroffen worden,als ThyssenKrupp fest davon ausging mit Tata Steel zu fusionieren.

"
Offensichtlich ist es eine Strategie der Frau Vestager, dass Sie durch ihr rigoroses Vorgehen für China und gegen die EU/USA arbeitet.
"
Hä ? & wieso soll Frau Vestager für China und gegen die EU/USA arbeiten ? Wegen dem Stellenabbau ? Wieso dann nicht der Vorstand von ThyssenKrupp,allen voran der Vorstandsvorsitzende Guido Kerkhoff ? Da wurde ja der Stellenabbau beschlossen unabhängig von Frau Vestager beschlossen...

& für wen arbeiten eigentlich Sie,dass sie hier so gegen EU-Politiker völlig zu unrecht holzen ?

Am 10. Mai 2019 um 21:42 von Sisyphos3

" der Münchner Flughafen wurde nicht von Chinesen gebaut
auch die 3. Startbahn in FRA nicht
trotzdem hat es geklappt
vielleicht liegen die Gründe ganz woanders "

Nun ist München nicht Berlin, und wenn ich mir ansehe was Berlin so macht und los ist, dann könnte das der Grund sein.
Vielleicht sollte Berlin nach Bayern verlegt werden, aber das werden die Bayern wohl nicht wollen ;-).

alles so geplant

von den Globalisten. Merkel, Macron, Obama, Clinton lassen grüßen.
Inzwischen fallen wir hier über Trump her, der einzige, der China, Russland, NK, Iran und anderen die Stirn bietet.

EU

Die EU vernichtet deutsche Arbeitsplätze, da braucht man ja nicht länger die USA.
Die Frau hatte erst kürzlich einen ganz vernünftigen Eindruck gemacht..Braucht es so viel EU?
Warum darf Frankreich ungehindert Waffen in Kriegsgebiete liefern? Wer kümmert sich um Europa. Steueroasen?
Viel Gerede, Null Einigkeit.
Nicht passiert nur die Kartellwächterin Wacht.

Zwei paar Schuhe

Das Brückenprojekt hätte natürlich an ein Unternhmen in der EU gehört!
Aber die Fusion... wie das schon mal was den Beschäftigten gebracht hätte. Es geht um Profit für Aktionäre...
Außerdem sind das ja Fachkräfte. Die sind doch gesucht am deutschen Markt.
Nur nicht scheu machen lassen von Wirtschaftsbossen und Wirtschaftspolitiker!

@SysLevel, 22:42

„„Ethik“ spielt in der Weltwirtschaft so gut wie keine Rolle.
Und Regeln sollen immer nur von den anderen eingehalten werden“

Das lässt sich aber mithilfe eines konsistenten(!) Systems - das, wie aus meinem Kommentar hervorgeht, erst einmal auf Basis der konstruktiven Kooperation möglichst Vieler „geschaffen“ und implementiert werden müsste - durchaus ändern.

Wenn genügend Menschen die - wohl leider überwiegend zutreffende - Feststellung im ersten Satz Ihrer Antwort als Hinweis auf dringenden Handlungsbedarf auffassen und bezüglich der im zweiten („Regeln sollen immer nur von den anderen eingehalten werden“) eine definitiv andere Einstellung vertreten (wovon ich ohne weiteres ausgehe), sie also 1.) Änderungsbedarf sehen, 2.) eine gewisse IT-spezifische Kompetenz haben u n d, 3.) bereit sind, sich dafür einzusetzen, stehen die Chancen, dass ein solches globales „Gemeinschaftsprojekt“ verwirklicht werden kann meiner Meinung nach überhaupt nicht schlecht. „Versuch macht klug“, immer.

Ich sehe die Stellenstreichung

als Trotzreaktion beleidigter Manager, die einfach nur Druck aufbauen wollen. Statt sich zu vergrößern, mit den Ressourcen an Fachkräften, die man noch hat, fährt man das Unternehmen auf Sparflamme um vermeidlichen Aktionären zu gefallen. Aller tiefste Schublade und ohne Ideen!

21:38 von Lim2010

wie ist denn die gewerkschaftliche neue heimat boykotiert worden? waren es nicht eher ungebildete aber überaus korrupte linke funktionäre, die die taschen nicht voll genug bekamen?

@ Karl Napf, um 23:52

re 21:38 von Lim2010

Ich schieße mich vollumfänglich an, nur ich hätte es nicht in so... :-)

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