Ihre Meinung zu: Polizeiskandal in Hessen: "Rechtsextremismus ist Tabuthema"

9. Mai 2019 - 8:20 Uhr

Der Skandal um rechtsradikale Seilschaften in der hessischen Polizei beschäftigt Politik und Experten. Inzwischen wird gegen 38 Beamte ermittelt. Wie konnte es dazu kommen? Von Jacqueline Dreyhaupt.

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Kommentare

"Malchow ist kein großer Fan

"Malchow ist kein großer Fan davon, er glaubt nach wie vor, dass eine polizeiintere Aufklärung reiche."

Manche sind eben unbelehrbar. Ein Polizist, der sich intern über Kollegen beschwert oder sogar dafür sorgt, daß strafrechtlich ermittelt wird gilt nach wie vor nicht als vorbildlicher Beamter sondern als Nestbeschmutzer und bekommt dies auch zu spüren. Eine externe unabhängige Stelle ist überfällig treu dem Grundsatz: Wer bewacht die Wächter.

Versuch, das zu verstehen - nicht zu relativieren

Rechtsradikale Seilschaften bei der Polizei sollte es nicht geben, sie ist ein Skandal - keine Frage. Man sollte aber auch daran denken, dass Polizisten nicht nur Funktionsträger, sondern auch Menschen sind. In vielen Berufsgruppen gibt es Gruppierungen, die eher links oder eher rechts eingestellt sind, manche sind auch eher neutral oder politisch uninteressiert. Presseleute und Medienarbeiter sind z.B. mehrheitlich links eingestellt, manche sind auch Opportunisten und versuchen, darüber Karriere zu machen. LehrerInnen und SozialarbeiterInnen sind auch eher links eingestellt, vielleicht kommt das durch ihre tieferen Einblicke in sozial schwierige Verhältnisse. Polizisten sind jeden Tag mit Kriminellen und politisch motivierter Gewalt konfrontiert, wen wundert's, wenn sie eine härtere Haltung gegenüber den TäterInnen haben.
In Bremen gab es z.B. mehrere gewalttätige Übergriffe gegen Afd-Mitglieder, der letzte war ein Körperverletzung gegen eine junge Frau, die legal Plakate anklebte.

Er ist sauer, dass jetzt 260.000 Vollzugsbeamte

unter dem gravierenden Fehlverhalten Einzelner leiden müssten... soweit ich jetzt informiert bin, besteht momentan nur der Verdacht und es wird erst ermittelt. Gilt für einen Polizisten nicht die Unschuldsvermutung, d.h. also zunächst der Verdacht des gravierenden Fehlverhaltens? - Ein Schulfreund von mir war bei der Polizei und ist jetzt froh, in Pension zu sein. Zwei Sportkameraden waren bei der Polizei und arbeiten jetzt im Sicherheitsgewerbe. Unisono: Du glaubst gar nicht, wie es bergab gegangen ist. Wir dürfen nichts mehr machen und die Verbrecher lachen uns aus. Sie haben alle Rechte, wir haben keine. Früh verhaftet, abends schon wieder frei und uns die Zunge rausgestreckt. Und wenn du mal zum Schußwaffengebrauch gezwungen wirst, dann Gnade dir Gott... - und dann wundert sich die Politik noch?

Realitaet

Die Tatsache, dass genau die Berufsgruppe, die die Realitaeten der Gesellschaft am besten kennt, solche Neigungen hat, sagt viel darueber aus wie es "da draussen" wirklich aussieht, kann sein, dass das im Rest der Bevoelkerung ebenso ein Tabuthema ist.

Einige Begriffe erfahren

Einige Begriffe erfahren heute einen geradezu inflationären Gebrauch - darunter "Nazi" , "Rechtsextrem", "Rechtsradikal", "Rassist". Eine saubere Definition dafür habe ich bisher nicht gelesen. Wenn Heimatverbundenheit und eine völlig natürliche Distanz zu manchen Angehörigen fremder Ethnien - auch deren Sitten und Gebräuchen - bereits strafbar sein soll , Soldaten und Polizisten daraufhin aus ihrem Dienst gejagt werden - habe ich dafür kein Verständnis mehr. Welchem höheren Zweck soll dieser Unfug dienen ? Wer klärt mich auf ?

Überrascht?

Es ist klar, dass unter den Polizisten eher rechts- als linksradikal eingestellte Menschen zu finden sind. In der Ökobäckerei an der Ecke ist es aber umgekehrt, und da kräht ja zunächst auch kein Hahn nach.
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Zugegeben, der Polizist bekleidet ein öffentliches Amt und repräsentiert den Staat gegenüber den Bürgern; da gelten natürlich höhere Anforderungen als bei der Herstellung und dem Verkauf von Biobrot.
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Eine nachvollziehbare Erklärung ist tatsächlich, dass die Polizisten immer stärker mit kriminellen Ausländern zu tun haben, abseits der kleinkriminellen Straftaten der seit 2015 Zugreisten, die aber auch damit bereits unser Rechtssytem infrage stellen, bis hin zu den mafiösen Strukturen aus dem Südosten, die schon längst in Deutchland angekommen sind.
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Wenn mann sich dann tagein tagaus in Gebieten bewegt, in denen deutsches Recht und Gesetz immer weniger, der Anspruch der ausländischen in Ghettos organisierten Kriminellen immer mehr zählt, chattet man ohne rosa Brille. Überrascht?

Imagepflege /-problem

...spätestens seit dem NSU-Skandal ist das Bild der Exekutive stark erschüttert. Dazu kommen zweifelhafte Rituale und Räume bei der Bundeswehr sowie fragwürdige Urteile seitens der Gerichte. Ein beschämendes braunes Band, welches sich durch zahlreiche staatlich organisierte Institutionen zieht.

vielleicht sind diese polizisten

berufsbedingt, schlauer als unsere politiker/innen/diverse sowie unsere medienvertreter/innen/diverse

Rechtsextremismus,

Rechtsextremismus, Linksextremismus und anderer Extremismus haben in der Polizei nichts zu suchen. Man kann nicht für die Rechtsstaatlichkeit einstehen und gleichzeitig sich ideologisch mit Dingen wie in Köln (HoGeSa) und Hamburg (G20) identifizieren.

Wenn ich mich dauernd irgendwo zwischen Randalierer werfen müsste, dann würde ich vermutlich auch "rechter" werden.

Dieselben Anschuldigungen werden gegen unsere Soldaten erhoben, die im Ausland dortiges Recht zu achten haben und nicht einmal eine Steinigung von Frauen wegen Unzucht verhindern dürfen.

Hier muss die Polizei auch immer politisch korrekt sein, obwohl sie unterbesetzt, übermüdet und beschimpft wird.

Das kann jeder an sich selbst ausprobieren:
Spaßeshalber von einem guten Freund beschimpfen lassen und Mal gucken, wie lange man selbst ruhig bleibt und nichts sagt. Und das bei einem guten Freund, der einem bestimmt keinen körperlichen Schaden zufügt.

Ursache

Es gibt zwei Erklärungsmuster, warum es unter Polizeibeamten überdurchschnittlich häufig rechtsextreme Einstellungen gibt.

1.) Die Polizisten werden mit Kriminalität von Migranten konfrontiert und bekommen so ein fremdenfeindlicheres Weltbild.

2.) Menschen mit einem autoritären Weltbild neigen eher zu Berufen im Sicherheitsbereich, d.h. Militär, Polizei, Sicherheitsdienste.

Wenn man sich in Geschichte und Weltgeschehen auskennt, kommt man zum Schluss, dass das zweite Erklärungsmuster überzeugender ist.

Teilweise verständlich!

Wenn ich als Polizist oder Polizistin beleidigt und sogar angespuckt werde, insbesondere auch von Migranten und/oder von Deutschen mit Migrationshintergrund und/oder linken Chaoten, kann ich wohl kaum Symphatien für diese entwickeln. Es gibt in Deutschland leider Zonen, in denen sich die Polizei nur mit Hundertschaften traut.
Wer möchte heute noch Polizist werden?

Ebenso wie bei der Bundeswehr

Ebenso wie bei der Bundeswehr und den Geheimdiensten wird auch bei der Polizei das grundsätzliche Problem in keinster Weise berücksichtigt.
Nach 1945 sind alle 3 Institutionen von echten alten Nazis gegründet und ausgebildet worden.
Bis weit in die 1970er Jahre wurde der gesamte Nachwuchs dort der Indoktrination durch ehemalige Nazischergen ausgeliefert.
Dass das nicht ohne Folgen bleiben konnte, ist geradezu selbstverständlich.
Heute wird sich allerseits gewundert, doch eine Aufarbeitung findet weiterhin nicht statt!
Wovor hat die Politik eigentlich Angst?
Stattdessen wird jeder einzelne Polizeibeamte seit Jahren nicht nur mit diesem Problem alleingelassen, es werden noch nicht einmal genügend Kollegen eingestellt, um die täglich anfallende Arbeit zu erledigen.
Ein weiteres Armutszeugnis der Politik, die unfähig scheint, oder unwillig, die Probleme der Gesellschaft zu lösen.
Hauptsache sie kann sich lukrative Anschlussverwendungen in der freien Wirtschaft erwerben.

@um 08:47 von JohnMadison

Das klingt danach, als würde erst der Beruf einen Polizisten zum Rechtsextremisten machen. Und dann gleich so gründlich, dass man Morddrohungen aus der Dienststelle verschickt?

Ich erinnere mich an Aufrufe rechtsextremer Gruppen an ihre Mitglieder, gezielt in den Polizei- und Militärdienst einzutreten, um sich in den Methoden und Fähigkeiten ausbilden zu lassen und so besser Macht und Einfluss ausüben zu können.

Ich kann deshalb mir gut vorstellen, dass einige der jetzt aufgefallenen Polizisten ihre Einstellung schon vorher hatten und zusätzlich im Dienst Kollegen hinzugewinnen konnten.

Normal!

Man stelle sich mal einen Staat vor, in dem die Presse mehr rechts und die Polizei mehr aus dem linken Spektrum kommt?
Dann wäre das Chaos perfekt!
Die Polizei in Deutschland ist wirklich in einer misslichen Lage, sie muss die Suppe der Multikulti-Bewegung auslöffeln und hat in der Politik kaum Rückendeckung. Die tun mir echt leid. Wenn sich dann ein paar wehren, ist das mehr als verständlich.

@um 09:11 von Karl Napf

Damit ist Rechtsextrem = schlau, und eine logische Folge von besserem Wissen?

Interessant!

Vielleicht durch Erfahrungen?

Das Tabuthema Flüchtlings-/Migrantenkriminalität wird in Deutschland gerne verschwiegen oder relativiert.

Dabei gab es in den letzten Jahren einige Veröffentlichungen die belegten das der Anteil der nicht-deutschen Gefängnisinsassen anteilsmäßig deutlich höher ist.

Dann gibts immer wieder, zumindest in nicht staatlich-gesteuerten Nachrichten die Berichte über NoGo-Areas, Clankriminalität, respektloses Verhalten der Zuwanderer gegenüber staatlichen Organen.

Warum sind diese Themen in den meisten Berichterstattungen nicht zu finden, obwohl omnipräsent in vielen Städten.

Dagegen Berichterstattung immer einzelne rechtsgerichtete Polizisten um den Eindruck zu erwecken dass ein Großteil nicht nur rechts, sondern sogar rechtsextrem ist?

@von dermulla,,,

sind sie da sicher, haben Sie Beweise?

Schaut ich mir die Lage an, dann

komme ich zu folgendem Schluss:
1. Ja, die Polizisten sind nah dran an der Kriminalität.
2. Ja, manch ein Polizist ist sicher frustriert, wenn er eine Straftäter festnimmt und der Richter läßt ihn wieder laufen.
3. Einige Polizisten wünschen sich sicher ein härteres Vorgehen gegen Kriminelle.

4. Warum aber wird nur gegen Linke/Linksextreme hart vorgegangen? Wenn diese demonstrieren oder auch randalieren, dann wird mit aller Härte durchgegriffen. Wasserwerfer, Tränengas, Pfefferspray alles dabei.
5. Wenn hingegen Rechte/Rechtsextreme demonstrieren und dabei den Hitlergruß zeigen und Gewalt gegen Journalisten und Gegendemonstranten verüben, dann steht die Polizei daneben und schaut zu.
6. Der Staat war auf dem rechten Auge schon immer blind. Er wird es auch bleiben, weil in Deutschland nur die Linken böse sind. Rechtsextremisten läßt man dann doch eher wie in Plauen aufmarschieren. Dem "Volk" gefällt es, die Polizei macht mit.

Für mich kein Wunder

Nun auch noch der Skandal mit den Stellplatzzuweisungen für Dealer im Görlitzer Park in Berlin, da kann man sich vorstellen, dass sich Polizisten fragen, für wen oder was sie überhaupt arbeiten.

Liebe Rechte: Das Ganze ist keine Frage von mangelnden Reaktionen der "Altparteien", wie ihr sie nennt, sondern eine Problematik, die sich aus dem Zusammenspiel (Aktionen und Reaktionen) aller Staaten und Menschen ergibt. Einige haben Vorteile, andere Nachteile aus der Globalisierung und versuchen, die irgendwie zu behalten oder wieder wett zu machen.

Ich weiß auch keine Lösung, aber rein theoretisch wäre aus meiner Sicht die beste, ja einzige Lösung, wenn wir eine Weltregierung und lauter Gouverneure in den Staaten hätten, die von oben nach unten die Interessen aller Menschen dieser Erde zu berücksichtigen hätten. So führt die Entwicklung zu Wirtschaftskriegen, ja Kriegen mit Waffen zwischen den Staaten, egal ob Rechte oder Linke an der Macht wären.

Es ist sehr einfach

Es muß nur sichergestellt werden,daß die Rechtsprechung die Gesetze durchsetzt-dann erledigt sich das Problem von selbst.
Von dem Rechtstaat in dem ich lebe,merke ich nicht mehr viel-leider!!!
Wenn ich die letzten Vorfälle in meiner Stadt beachte-bestätigt sich dies.
Und genau so wird es vielen Polizisten gehen.
Ich heiße das nicht gut,mache aber darauf aufmerksam das diese Vorfälle das Ergebnis des Totalversagens der Politik sind.

Überstunden und Stress

da muss man ja rechtsradikal werden, ne is klar. Ich fasse mir an den Kopf, ehrlich.

So langsam wird mir auch der Begriff "wertkonservativ" unheimlich. Was für Werte sollen denn das sein, die da verteidigt werden müssen? Dünkel? Fremdenhass? Menschenverachtung? Ist das das, was ein Forist hier als "chatten ohne rosa Brille" bezeichnet?
Wie lange dürfen die Relativierer noch das große Wort führen? Ich möchte nicht von Rechtsradikalen "beschützt" werden.

...

die Polizei hat ein sehr grosses problem mit Rechtsradikalen, jeder polizist der einen "nicht Deutschen" belangt, kann unter dem vorwand rechtsradikaler zu sein, seinen jop verlieren...

08:42 von draufguckerin

So ist es.

Leider haben unsere Altparteien und die Medien nie ehrliche Diskussionen zugelassen, sobald es um nicht-linke Ansichten geht.

Aber die Polizisten müssen sich eben mit Menschen rumschlagen, die ihnen keinerlei Respekt entgegenbringen, müssen aber extrem vorsichtig sein was sie sagen und tun, sonst kommt sofort aus dem linksgerichteten Lager Empörung und Rassismusvorwürfe.

@Karl Napf, 9:11

vielleicht sind diese polizisten berufsbedingt, schlauer als unsere politiker/innen/diverse sowie unsere medienvertreter/innen/diverse

Aha. Daran, dass die Politiker und Medienvertreter keine Morddrohungen an Anwälte verschicken, können Sie also sehen, dass sie weniger schlau sind als diese Polizisten?

Ich freue mich auf die vielen rechtschaffenen Polizisten, ...

... die jetzt ihren Kollegen sagen: Konservativ ist OK, aber rechtsextremistische, rassistische, fremdenfeindliche und nazionalistische Sprüche gehen bei uns gar nicht.

Was für ein Aufschrei wieder unter den Politiker

es gibt immer noch Leute die glauben es ist alles heile Welt. Auch die Polizei ist ein Spiegel der Gesellschaft.
Und solange hier jeder rein und man keinen raus bekommt, darf man sich nicht wundern. Ich möchte kein Polizist in der heutigen Zeit sein. Es gibt doch keinen Respekt gegenüber den Polizisten.

Wen wunderts?

Die Polizei ist eine Autorität, und Macht auszuüben ist praktisch ein Fetisch für das rechtsextreme Gesindel. Einmal im Staatsapparat eingenistet, sei es in der Bundeswehr oder der Polizei, geht es den Rechten um die Zersetzung der Demokratie.
Sollte es dem Staat nicht umgehend gelingen, dieses rassistische und faschistische Pack (besser Braun statt Grün!) auszusondern, idealerweise BEVOR man diesem Macht über die Bürger gibt, haben wir glücklicherweise Artikel 20 in unserem Grundgesetz. Wenn der Bürger nicht mehr zwischen Gut und Böse bei den Trägern von Uniformen unterscheiden kann, dann kann er denn Staatsorganen auch nicht mehr trauen.

Bei der Bundeswehr gibt es den M.A.D. - bei Polizei auch, bitte

Bei der Bundeswehr sorgt der Militärische Abschirmdienst (MAD) für eine geheimdienstliche Überwachung des Militärs und der persönlichen Umfelder.

Es wäre sinnvoll, analog zum MAD einen PAD, einen Polizeilichen Abschirmdienst aufzubauen.

Wenn Polizisten sich vollüberwacht fühlen, dürften sich manche Auswüchse signifikant beschneiden lassen. Wer nicht derart überwacht werden will, muss dann ja halt weder bei der Bundeswehr noch bei der Polizei arbeiten.

Überwachung ist Vorsorge.

Mein Glaube an die Polizei

Mein Glaube an die Polizei ist nicht erschüttert, sind dies doch, unabhängig davon, ob es nun bundesweit 200 weitere dieser Fälle noch gibt, Einzelfälle. Es muss etwas getan werden, keine Frage, aber ich würde unabhängig von der Qualität auch an der Beamtenzahl arbeiten, die ja in der Vergangenheit ziemlich zusammengeschrumpft wurde. Gerade Großstädte benötigen mehr Polizeibeamte und da muss dann zusätzlich natürlich die Qualität stimmen.
Neben Fortbildungen sollte auch das Gehalt stimmen - in der Beziehung bin ich aber schlecht informiert- .

Insgesamt habe ich aber von der deu. Polizei ein sehr gutes Bild, dass es auch Probleme und Skandale gibt ist insgesamt unvermeidbar, nur das Ausmaß kann eingeschränkt werden (schließlich sind Polizisten auch nur Menschen und die sind bekanntlich grundverschieden).
Nichtsdestotrotz muss man jegliches extremistische Denlken aus der Polizei herausbekommen, das hat dort nichts zu suchen.

Mag ja sein, dass Polizisten

berufsbedingt schlauer sind oder gesellschaftliche Realitäten besser kennen als andere, abder dann ist die Flucht in die rechte Ecke genau die falsche Reaktion.

@anders winkel, 09.08h

Sie mögen durchaus recht haben.
Wenn ich allerdings andere Berufsgruppen, die im öffentlichen Dienst stehen oder aber die öffentliche Meinung führend beeinflussen, betrachte, so sehe ich ein rotes Band.
Das ist keineswegs besser.

09:08 von anders winkel

"Ein beschämendes braunes Band, welches sich durch zahlreiche staatlich organisierte Institutionen zieht."
.
Wirklich? Ein beschämendes braunes Band zieht sich da durch?
.
Oder ist es nicht viel eher beschämend, dass die Verhältnisse inzwischen so sind, dass solche "braunen Bänder" eine beinahe zwangsläufige Konsequenz aus den katastrophalen Arbeitsbedingungen in Justiz- und Strafvollzug sind? Eine direkte Ursache in der Realität haben und nicht in einer herbeifabulierten Multikultiwelt, in der Menschen aller Herkunft und Kultur frei und fröhlich miteinander in Harmonie leben?
.
Wer an den Konsequenzen nörgelt, dem stünde es gut zu Gesicht, die Ursachen zu hinterfragen. Vorurteilsfrei.

@um 09:16 von Tada

"Wenn ich mich dauernd irgendwo zwischen Randalierer werfen müsste, dann würde ich vermutlich auch "rechter" werden."

Ach, Randalierer sind immer Linke oder Ausländer? Oder könnte man auch sagen: "wenn ich mich dauernd zwischen rechte Randalierer werfen müsste, würde ich "linker" werden"?

Ist wohl doch eher eine Frage des Weltbildes, als eine Frage der realen Erfahrung.

@Carlos, 09.19h

Wenn man einen tieferen Einblick hat, dann trifft eher die objektive Variante 1 zu.
Die Variante 2 ist subjektiv.

08:42 von draufguckerin

"Man sollte aber auch daran denken, dass Polizisten nicht nur Funktionsträger, sondern auch Menschen sind."
Und Menschen stoßen nun mal natürlicherweise Morddrohungen aus?
"Polizisten sind jeden Tag mit Kriminellen und politisch motivierter Gewalt konfrontiert, wen wundert's, wenn sie eine härtere Haltung gegenüber den TäterInnen haben."
Also, mich wundert das nicht nur, sondern schockiert mich und ekelt mich auch.
Das ist doch wohl das Mindeste, was man von einem anständigen Menschen erwarten kann, dass er nicht rassistisch und rechtsradikal wird, wenn er mit ausländischen Dieben etc. konfrontiert wird.
Was schon für jeden anständigen Menschen gilt, muss für die, die den Beruf "Polizist" gewählt werden, erst recht gelten.
Ich glaube auch nicht daran - wie der im Artikel erwähnte GdP-Chef Malchow vermutet -, dass die Polizisten erst im Beruf rassistisch wurden.
Menschen, die andere Menschen achten und schätzen, können niemals rassistisch werden.

08:47 von JohnMadison Realität

"Die Tatsache, dass genau die Berufsgruppe, die die Realitaeten der Gesellschaft am besten kennt, solche Neigungen hat, sagt viel darueber aus wie es "da draussen" wirklich aussieht, kann sein, dass das im Rest der Bevoelkerung ebenso ein Tabuthema ist."

Wer den ganzen Arbeitstag sich nur mit Verbrechen beschäftigt, steht vielleicht aber auch in der Gefahr, ein verzerrtes Bild der Realität zu bekommen und nicht mehr unvoreingenommen zu sehen, wie es da draußen wirklich aussieht.

@ Carlos12

„Es gibt zwei Erklärungsmuster, warum es unter Polizeibeamten überdurchschnittlich häufig rechtsextreme Einstellungen gibt“

Da bräuchte ich jetzt Zahlen oder ist das ihr rein subjektives Empfinden? Wie hoch ist die durchschnittlich rechtsextreme Einstellung in der Bevölkerung und wie hoch ist sie bei Polizeibeamten, damit sie überdurchschnittlich ist. Eine Link zu einer wissenschaftlich anerkannten Studie / Befragung / Auswertung würde mir schon reichen. Danke!!

Na ja

Es ist wieder eine Falschdarstellung ,die Polizei kämpft einen verlorenen Kampf gegen Clans und kriminelle ,welche teilweise von der Politik geschützt werden .Da ist es natürlich ,dass sie Laune bei der Polizei sinkt ,dies hat aber nichts mit rechts zu tun wie mir die Politiker treuen gez Medien einzureden versuchen sondern mit dem Versagen der Politik.

Wenn der Staat es zulässt wie mit den Polizisten

umgegangen wird, dann sollte man sich nicht wundern.
Unterstützt die Polizei anstatt sie bei jeder Gelegenheit zu diffamieren. Wenn ein Polizist angespuckt wird muss er sich wehren dürfen, denn vor Gericht wird dafür keine Strafe ausgesprochen werden.
Das gilt für Bürger, Regierung und vor Allem für die MEDIEN.

Es ist auch ein Führungsproblem...

...von den Dienstgruppenleitern aufwärts. Dienstgruppenleiter kriegen am besten mit, was in der Mannschaft vorgeht und sie können mit verhältnismäßig wenig Mitteln, dem Einhalt gebieten. Da reicht ein deutlicher Hinweis und das Problem ist eingefangen, bevor es ein Problem wird.
Und es ist ein Problem der Allgemeinbildung und der Reflektion; auch der Selbstrefektion. Polizisten haben von Natur aus den ganzen Tag mit den Problemen der Gesellschaft zu tun, sind da eher in Gefahr sich extreme Ansichten zuzulegen und müssen deshalb auch lernen zu reflektieren.

ob schlauer ist unerheblich

Ob die Polizisten schlauer sind ist völlig unerheblich. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder der sich für schlauer hält, macht was er will, auch wenn es dann auch noch ziemlich dämlich ist.

Relativiert

Einige Kommentare relativieren hier das Problem und ignorieren die Fakten. Für mich als Demokrat ist es notwendig, auf diese Problematik zu schauen. Die Demokratie und ist wegen seinen Gesetzen und ihrer Umsetzung wehrhaft. Wenn sich Demokratiefeinde in die ausführende Gewalt mischen, müssen Sie aussortiert und gekündigt werden. Denn Rassismus ist ne bleibt ein Feind der Demokratie und der Freiheit.

Schon immer eine Gefahr

Wenn ein Staat eine Institution schafft, wo Bürger andere Bürger schützen sollen, wird es immer Menschen geben, die diese Machtposition ausnutzen. Und genau das geschieht bei der Polizei. Zunächst ist der Polizist ein Instrument des Staates und bekommt Weisungen von ganz Oben. Und dieses Gefälle erzeugt bereits bei vielen Polizisten einen Machthunger, ähnlich, wie wir ihn bei manchen Politikern erleben. Wird dieses Bedürfnis nicht erfüllt, beginnt die Spirale nach unten. Es wird nach unten getreten, und daraus entwickelt sich rechtes Gedankengut. Genau hier müsste man anfangen, den ganzen Polizeiapparat zu hinterfragen. Der Schutz des Bürgers steht an oberster Stelle, nicht aber der Machtmissbrauch des Staates und der damit verbundene Missbrauch von Polizeibeamten. Die Politik ist verantwortlich dafür, dass Menschen bei der Polizei extremistisches Gedankengut pflegen. Dieser Vorwurf geht an die Regierung Merkel.

Ein schönes Beispiel

Diese Diskussion ist ein schönes Beispiel, wie ungut Pauschalisierungen sind.

Dass ein Polizist in seinem Berufsalltag Erfahrungen macht, die ihn an so manchen sozialromantischen Vorstellungen Zweifeln lassen, ist verständlich. Dass Polizisten enttäuscht sind, wenn Verbrecher, die sie mühsam gefangen haben, scheinbar in Watte gepackt werden, verstehe ich. Das ist aber noch nicht "rechtsextrem". Polizisten haben eben mit einer bestimmten Auswahl an Mitbürgern zu tun.

Ein Kennzeichen von "rechtsextrem" wäre für mich, wenn man anfängt Sätze zu bilden, die Formulierungen wie "die Ausländer" oder "die Flüchtlinge" zu bilden und alle über einen Kamm schert. Wenn man Anwältinnen mit Migrationshintergrund bedroht nur weil die ihren Job macht. Auch biodeutsche Kriminelle haben ggf. einen biodeutschen Anwalt, der sich für sie einsetzt.

Also für mich ist die Forderung, nach strengerer Anwendung geltenden Rechts usw. nicht "rechtsextrem". Aber vermutlich ist das auch nicht gemeint.

@um 09:20 von KarlderKühne

Niemand..
Der Sohn von Freunden hat im letzten Jahr hin geschmissen.
Wenn man ausgelacht und nicht ernst genommen wird als Polizist hat man irgendwann keine Lust auf so einen WUNDERBAREN Beruf.
Nicht nur die Polizei bekommt ein fremden feindlicheres Weltbild wenn man liest und sieht was in unserm Land abgeht. Von Hochzeiten, wo Autob. für Bilder gesperrt werden..16jähriger verdient sich mit Mehrwertsteuer Betrug doof und dämlich, Clans fahren mit Hartz4 Einkommen Ferraris und unsere Politik labbert und labbert. Wenn abgeschoben wird ist sofort großes Geschrei. Wenn Polizisten, Feuerwehrl. usw. bespuckt und bedroht werden regen sich da noch viele auf? Nee, da mancht man SEVIS fürs Netz.

36 Einzeltäter

die alle ne schlechte Kindheit hatten und vom Arbeitgeber ausgebeutet werden. Die können nix dafür- Rechtsradikalismus ist ein deutsches Urgen, daß sich immer zeigt wenn man nicht darf wie man gern wollte...
Es ist ein projektierter Minderwertigkeitskomplex, und deshalb so gefährlich.
Wenn die Polizei "nur" die Gesellschaft widerspiegelt, dann sollte schleunigst was getan werden. Denn dann sind Kinderschänder, Massenmörder und ...mit dabei.......

um 08:47 von JohnMadison

>>Realitaet
Die Tatsache, dass genau die Berufsgruppe, die die Realitaeten der Gesellschaft am besten kennt, solche Neigungen hat, sagt viel darueber aus wie es "da draussen" wirklich aussieht, kann sein, dass das im Rest der Bevoelkerung ebenso ein Tabuthema ist.<<

Einfach und klar- mehr braucht man zum Thema eigentlich nicht sagen!

Das ist der Beruf!

Verständnis für rechtsextremes Gedankengut kann ich bei niemandem aufbringen, auch nicht bei Mitbürgern in Uniformen. Aber letzten Endes ist extremistisches Gedankengut keine Straftat, wenn auch in einer staatlichen Behörde bedenklich.
Darum geht es hier aber nur am Rande, denn im Brennpunkt steht doch das was geschieht wenn aus diesem meckerndem, pöbelndem und selbstmitleidigem Gedankengut Aktionen werden wie es wohl in Hessen mit den Morddrohungen gegen die Anwältin Seda Basay-Yildiz geschehen ist.
Und exakt dort muss jedes Mitgefühl und jedes Minimum an Verständnis enden, wenn Beamte, welche sich verpflichtet haben den Rechtsstaat und die Bürger zu schützen zu faschistischen Methoden greifen.
Dafür gibt es keine Rechtfertigung, wenn man vom selbsterwählten Beruf so frustriert ist soll man bitte kündigen, was dachten die Leute denn als sie sich für den Job entschieden haben? Das sie wie Robocop das eindeutig erkennbare Böse niederschiessen während am Straßenrand die Massen jubeln?!

09:19 von Carlos12

Sie haben leider unzureichend formuliert. Ihre Erklärungsmuster müssten lauten:

1.) Die Polizisten werden überdurchschnittlich mit Kriminalität von Migranten konfrontiert, von diesen beschimpft, bespuckt, gewalttätig angegriffen und ausgelacht, außerdem können sie in Zweier- oder auch Viererstreifen in manche Gebiete aus Selbstschutz gar nicht mehr eintreten, und bekommen so ein fremdenfeindlicheres Weltbild.

2.) Menschen mit linksextremen Einstellungen vermeiden eine Karriere bei der Polizei, dadurch verschiebt sich der Durchschnitt natürlich etwas nach rechts.

Wenn man sich in Geschichte und Weltgeschehen auskennt, und vorurteilsfrei nachdenkt, kommt man zum Schluss, dass beide Erklärungsmuster in Einheit überzeugend sind.
.
Und dass vor allem etwas getan werden muss. Neben der Strafverfolgung der strafrechtlich relevanten Taten innerhalb der Polizei vor allem die Strafverfolgung strafrechtlich relevanter Taten außerhalb der Polizei, in konsequenter Anwendung unserer Gesetze.

Polizei ein Spiegel der Gesellschaft?

Selbst wenn man die Zeit hätte mit Vorgesetzten oder bei anderen Gelegenheiten über die tägliche Diensterfahrung zu sprechen, was will man den Beamten denn sagen?
Dass das alles nicht so schlimm sei, was sie jeden Tag und jede Nacht erleben, sondern im Gegenteil sogar eine Bereicherung für unsere offene Gesellschaft darstellt.
Jetzt kann man nur erahnen, warum die Kriminalität von vorwiegend arabischen Familien(-clans) so lange ignoriert wurde.

Malchow erinnert mich stark

Malchow erinnert mich stark an Kurt Biedenkopf und seine Aussage „die Sachsen sind immun gegen den Nationalsozialismus“. Heute wissen wir wie dümmlich ja sogar fatal diese Aussage war, keine Region ist gegen den Nazis immun. Natürlich ist die überwiegende Mehrzahl der Polizisten gesetzestreu und hängt nicht an politischen Extremen, gerade darum sollte ein Gewerkschafter jedes Mittel begrüßen die schwarzen Schafe auszusortieren.

09:19 von Carlos12 Ursache Es

09:19 von Carlos12
Ursache
Es gibt zwei Erklärungsmuster, warum es unter Polizeibeamten überdurchschnittlich häufig rechtsextreme Einstellungen gibt.

1.) Die Polizisten werden mit Kriminalität von Migranten konfrontiert und bekommen so ein fremdenfeindlicheres Weltbild.

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Und wie erklärt das, dass es unter Polizisten immer wieder auch Pädokriminelle gibt?

Gibt es eine Vergleichszahl,

Gibt es eine Vergleichszahl, wieviele Rechtsextreme und wieviele Pädokriminelle es gibt?

Wo findet eigentlich Kontrolle statt, dass die "Autoritäten" unter keinen Umständen ihre Macht derart missbrauchen können?

JohnMadison 08:47

„dass genau diese Berufsgruppe, die die Realitäten der Gesellschaft am besten kenn“
Ich nehme für mich als Krankenpfleger ebenfalls in Anspruch die Realität der Gesellschaft ziemlich gut zu kennen, ich hab bei mir aber noch keine rechts extreme Tendenzen festgestellt.

Wie ein Forist.....

so treffend forderte, sollte man versuchen, die Gründe für das Bestehen von rechten Seilschaften in der Polizei nicht zu entschuldigen oder zu relativieren, sondern zu verstehen! Wobei man damit beginnen sollte zu definieren, was eine "rechte Seilschaft" ist! Ich glaube, daß die Existenz dieser "Seilschaften" oft genug ein Ergebnis der eigenen Hilflosigkeit ist! Denn seien wir doch ehrlich! Welche Erfolgsaussichten hat denn ein Polizist, der beleidigt oder sogar tätlich angegriffen wird? Erfahrungsgemäß hat er nicht mal Aussicht auf Schmerzensgeld, mangels Bedürftigkeit oder Armut der Täter. Wenn die Täter dann auch noch von Juristen wie Frau Basay-Yildiz und vin Toleranz überquellenden Medien verteidigt werden, ist die Chance auf neutrale und objektive Behandlung sehr gering. Mit welcher Einstellung beginnt der wohl seinen Dienst? Wodurch werden wohl Vorurteile gefördert? Ob Frau Basay-Yildiz wohl einen Polizisten vor Gericht vertreten würde?

Stark hierarchisch

Stark hierarchisch strukturierte Institutiinen dienen geradezu als Sammelbecken für allerlei kriminelle Charakter.
Die wissen, dass in dem Beruf das Machtverhältnis dermaßen zu ihren Gunsten verläuft, dass sie das leicht missbrauchen können.

Das braucht Kontrollinstanzen.

Tada 09:16

„Wenn ich mich dauernd irgendwo zwischen Randalierer werfen müsste, dann würde ich vermutlich auch rechter werden“
Und dann? Würden sie sich dann mit ihren neuen Freunden von der Hogesa zum Beispiel gegen alles werfen was nicht ihren Ansichten entspricht?

Gute Analyse....

...vergessen wurde nur, dass von der Politik (Grüne) immer schnell auf die Polizei/Justiz "eingeschlagen" wird und dieses auch zu Hass und einem abdriften führen kann, auch wenn es unprofessionell ist.

@Friedrich Spee

Lieber User "Friedrich Spee",

haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis!

Mit freundlichem Gruß
Redaktion tagesschau.de

Die Aussage, dass

Polizisten immer mit den negativsten Aspekten unserer Gesellschaft Konfrontiert sind, stimmt doch.

Der Durchschnittskunde hat bei ihnen doch mindestens ein wenig auf dem Kerbholz, Unbescholtene Bürger haben in der Regel wenig mit Polizisten zu tun.

Ein Bekannter von mir ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden, und hat sich selbst eingewiesen, weil bei ihm "etwas kaputt gegangen" ist als er das zigste halb verhungerte fast totgeschlagene Kleinkind aus einer Wohnung holen musste.

Ich möchte an dieser Stelle auf die Polizisten verweisen, die jeden Tag mit dem dunkelstem Morast unserer Gesellschaft Konfrontiert sind und trotzdem ihren Dienst vorbildlich erfüllen.

An die TS möchte ich die Bitte richten, berichtet doch mal in einer Wöchentlichen oder Monatlichen Rubrik über besonders vorbildliche Beamte.

Denn immer nur das negative aufzuweisen mag ja wichtig sein, macht aber den guten Kollegen das Leben auch um einiges schwerer.

KarlderKühne, 09:20

||Wer möchte heute noch Polizist werden?||

Ich antworte mal mit einem Zitat ("Carlos12" von 9:19):

Menschen mit einem autoritären Weltbild neigen eher zu Berufen im Sicherheitsbereich, d.h. Militär, Polizei, Sicherheitsdienste.

Hang zum Extremismus vor allem bei Jüngeren

Ein guter Bekannter von uns ist Polizist. Wie er uns erklärt hat, ist der Hang zum Extremismus vor allem bei jüngeren Polizisten zu beobachten. Diese kommen oft mit den Gedanken zur Polizei "endlich mal durchgreifen" zu können und sind oft sehr auf Krawall gebürstet. Unser Bekannter kritisiert, dass vor allem durch falsch-zu-verstehende PR-Kampagnen gerade solche Leute angelockt werden.

Und die Vorgesetzten drücken oft beide Augen zu, da man den Nachwuchs nicht vergraulen möchte. Ohnehin habe die Polizei durch den Nachwuchsmangel die Bedingungen nach unten geschraubt. Und wenn ein ehrlicher Polizist ein absolut falsches Verhalten meldet, würde er als Nestbeschmutzer und Stasi-Spitzel bezeichnet werden.

Darstellung: