Ihre Meinung zu: Enttäuschte Volksparteien nach britischer Kommunalwahl

3. Mai 2019 - 17:46 Uhr

Große Gewinnerin der britischen Kommunalwahl sind die EU-freundlichen Liberaldemokraten. Tories und Labour verloren dagegen Mandate. Eigentlicher Stimmungstest aber wird die EU-Wahl sein. Von Jens-Peter Marquardt.

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Kommentare

Nach all dem Theater - erwartbares Ergebnis !

Für Frau May zum Glück nur Kommunalwahlen. Sonst wäre das Ergebnis bereits jetzt das Aus für den Brexit !
Jetzt noch EU -Wahlen mit ähnlichem Ergebnis und der Brexit wird abgesagt. Schon allein für Irland/Nordirland wichtig - des Friedens willen.

Das die Tories auf den

Das die Tories auf den absteigenden Ast sitzen, das war durch die endlosen Brexitdebatten voraus zu sehen. Allerdings hat Labour ebenso zulange mit dem Brexit rum getrickst, und keine feste Stellung bezogen. Ein fataler Fehler, Labour hätte von vorn herein den Brexit ablehnen müssen.

dazu gehört Fantasie!

Es gehört schon Fantasie dazu, das Wahlergebnis als Votum für den Brexit zu deuten. Warten wir das Europawahlergebnis ab.

Blairisten

Labour hängen immer noch die schlimmen Jahre unter Toni Blair am Hals: auf die Brexitdebatte hätten sie pfeifen müssen, da es sich nur um eine interne innerkapitalistische Auseinandersetzung handelt.
Es geht darum, ob Labour wieder zu einer Partei der Arbeiterklasse wird und die sozialen Kämpfe anführt! Wahlen müssen- und sollten sie auch nicht!- gewinnen. Jetzt gilt es, die Blairisten rauszufegen.

Mein Tipp:

leider eine überwältigende Mehrheit für Farage und Konsorten :(

18:18 von Oldtimerin

Und wie deuten sie das Wahlergebnis ?
Und was bitte, haben die Europa Wahlen
mit den Kommunalwahlen und dem Brexit
zu tun?
Das Ergebnis der Kommunalwahlen zeigt selbst für den Dümmsten, dass die Briten
genug haben von den Tories und Labour.
Beide haben den Brexit zu einer Farce
verkommen lassen und der Zorn der Briten
hat sich in diesen Wahlen Luft gemacht.
Deutlicher ging es nicht.

18:03 von Didib57

Das die Tories auf den absteigenden Ast sitzen, das war durch die endlosen Brexitdebatten voraus zu sehen. Allerdings hat Labour ebenso zulange mit dem Brexit rum getrickst, und keine feste Stellung bezogen. Ein fataler Fehler, Labour hätte von vorn herein den Brexit ablehnen müssen.
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Aber wenn die Trickser weniger Verluste haben, dann stören solche Fehler doch nicht.
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Denn Schuld haben doch nur die Tories?

18:19 von Bigbirl

Blairisten

Labour hängen immer noch die schlimmen Jahre unter Toni Blair am Hals: auf die Brexitdebatte hätten sie pfeifen müssen, da es sich nur um eine interne innerkapitalistische Auseinandersetzung handelt.
Es geht darum, ob Labour wieder zu einer Partei der Arbeiterklasse wird und die sozialen Kämpfe anführt! Wahlen müssen- und sollten sie auch nicht!- gewinnen. Jetzt gilt es, die Blairisten rauszufegen.
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Rausfegen, das klingt ja wie Säuberung nach chinesischem Muster.
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Ja die internationalen Erfolge verführen.

Ein zweites Referendum

wurde den Briten vorenthalten, also haben sie
die Kommunalwahlen dazu genutzt, ihren Unmut über den, im Unterhaus verpfuschten
Brexit auf diese Weise auszudrücken.

Schade um die englische Wirtschaft!

Eigentlich sind die Briten ja ebenso clever wie die Bürger vieler anderer Nationen. Wenn aber der Verstand durch die von Scharlatanen aufgewühlten Emotionen getrübt wird, endet eine Volksabstimmung – die eigentlich nur eine Volksbefragung ohne wirkliche Verbindlichkeit – war, in so einem Desaster. Vielleicht sollte man die Vermögen dieser Demagogen einziehen!
Auch wenn Frau May unglaublich belastbar war und in der Frage gefühlt unzählige Abstimmungen im Parlament verlor, hätte GB besseres verdient als diesen Kindergarten von Parlament!
Wenn die Briten jetzt bei der Europawahl ihren beiden Volksparteien nochmals eine solche Schlappe bereiten, sollten deren Politiker überlegen, ob sie den Brexit nicht endgültig zu Grabe tragen.
Allerdings sind einige Schäden aus diesem Debakel nicht wieder gutzumachen. Firmen, die ihre Hauptsitze aus GB abgezogen haben, sind unwiederbringlich für GB verloren!
Sorry liebe Briten, manchmal ist ein Gang zur Wahlurne eben doch wichtig!

Theresa May irrt..

...das Wählervotum fordert nicht etwa dazu auf, nun endlich den Brexit umzusetzen.
Das Wählervotum signalisiert mehr als deutlich, den Brexit-Unfug endlich zu beenden.

aktuelle Zahlen

bestätigt die dem Bericht zugrunde liegenden Zahlen weiter

https://twitter.com/bbcelection/status/1124357603163824133/photo/1

@ Bigbirl um 18:19

Sie schrieben:
"Jetzt gilt es, die Blairisten rauszufegen."
Au weia, das klingt ja fast so, als wollten Sie die "Blairisten" entsorgen. Damit sind Sie schon sehr nahe am Bereich der "Hassrede", oder? Und die wollen Sie doch sicher den "menschenfeindlichen" Populisten, oder?

bloss noch raus mit den

bloss noch raus mit den engländern... grauenhafte vorstellung, die eu-zerstörer von ukip im parlament auch noch ertragen zu müssen.

Lasst Zahlen sprechen:

Verluste der Tories: mehr als 1100
Verluste von Labour: weniger als 80

Wenn man die Berichte liest, könnte man denken, die beiden Parteien haben gleich stark verloren.

Protestwahl

Offenkundig haben die Briten die Brexit-Parteien abstrafen wollen. Die Wahl zeigt, wie verantwortungslos May handelte, als sie den Bürgern ein zweites Votum über den Brexit versagte. Dafür hat sie nun einen deutlichen Denkzettel erhalten.

20:04 von Spirit of 1492

Was soll sowas ? (Und warum kommt sowas durch ?)
Für Hassrede sind ausschließlich (!) Leute vom rechten Rand (den Sie ja sehr genau kennen) zuständig.
Rausfegen ist sehr weit von Hassrede entfernt.

18:53 von B. Pfluger

Ein zweites Referendum

wurde den Briten vorenthalten, also haben sie
die Kommunalwahlen dazu genutzt, ihren Unmut über den, im Unterhaus verpfuschten
Brexit auf diese Weise auszudrücken.
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Kann es sein, das sich für ein zweites Referendum keine demokratische Mehrheit fand.
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Bei uns haben doch die Bundesverhältnisse auch nur jeweils nach Ertragslage Zusammenhänge mit Landtagswahlen?

@18:00 von Longjogger

"Schon allein für Irland/Nordirland wichtig - des Friedens willen."

Na, hoffentlich haben das bei der Wahl auch genug Wähler im Hinterkopf.

Brexit

Der Brexit ist noch lange nicht durch,ich jedenfalls glaube nicht dass es überhaupt dazu kommt.
Wäre schon alleine wegen der Nordirlandfrage das beste.

@19:38 von HerrJemine

"...das Wählervotum fordert nicht etwa dazu auf, nun endlich den Brexit umzusetzen.
Das Wählervotum signalisiert mehr als deutlich, den Brexit-Unfug endlich zu beenden."

Kann es sein, dass Sie diesen Satz >> Und auf der anderen Seite die neue Brexit-Party des alten EU-Skeptikers Nigel Farage, die kompromisslos auf den Brexit setzt und in Umfragen stark abschneidet.<< überlesen haben?

Mein Optimismus hält sich in engen Grenzen.

Porzellan zerschlagen

Egal ob Brexit oder nicht. Das Politikdesaster der letzten zwei Jahre, dieses unwürdige Taktieren- es wird Tory und Labour noch viele Stimmen kosten, zu Recht.

Der eigentliche Schaden: die Bevölkerung hat das Vertrauen in die Politik verloren und das Land hat schwer an Ansehen verloren.

Mal sehen, wem man die Aufbauarbeit zutrauen wird.

Das Desaster richteten die Bürger an

Halten wir das nur noch einmal fest: die Mehrheit der Bürger Großbritanniens waren es, die dieses ganze Kasperle-Teather erst ausgelöst haben. Sie hatten die Wahl. Sie haben sich entschieden. Exakt DAS ist das Ergebnis.

20:27 von Silverfuxx 20:04 von Spirit of 1492

"Was soll sowas ? (Und warum kommt sowas durch ?)
Für Hassrede sind ausschließlich (!) Leute vom rechten Rand (den Sie ja sehr genau kennen) zuständig.
Rausfegen ist sehr weit von Hassrede entfernt."

Sie beweisen immer wieder, dass Hass leider kein Privileg der "Leute vom rechten Rand" ist.
Wenn ich im Zusammenhang mit Menschen von "Rausfegen" sprechen würde (Konjunktiv!), würde ich das ganz sicher nicht freundlich meinen. Stellen Sie sich diese Formulierung doch bitte einmal im Zusammenhang mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen vor. Oder sind Sie der Ansicht, die Einen darf man rausfegen und die Anderen nicht, bzw. die Einen dürfen so reden und die Anderen nicht?
Dass mir solche Formulierungen aber oft nicht auffallen, mag daran liegen, dass ich nicht so leichtfertig böses Gedankengut unterstelle und bei meinen Formulierungen auch nicht immer zimperlich bin.

Was den ...

... wenigsten Foristen hier klar zu sein - oder, wenn doch, keine Rolle zu spielen - scheint, ist, dass, anders als in Deutschland (und anderswo) der Souverän in GB nicht das Staatsvolk, sondern das Unterhaus ist. Vielleicht kann der eine oder andere jetzt besser verstehen, warum sich PMin May (und viele andere im Unterhaus) so schwer damit taten, das Staatsvolk ein weiteres mal um dessen Meinung zum Brexit zu bitten. Und warum dessen erste Befragung - auch umstritten - zum gleichen Thema sofort zum Staatsziel der Regierung Ihrer Majestät erhoben wurde, ohne auch nur einen Jota davon abzuweichen. Wenn man diesen wesentlichen Unterschied zu bspw unserem Staatsaufbau und Staatsverständnis verstanden hat, kann man das jetzige Wahlergebnis unschwer und losgelöst von jeder Volkswillen-Schwadroniererei auch zutreffend als Kritik an der Regierung Ihrer Majestät, also den Tories, einordnen und weniger als Abstrafung, Ausdruck von Politikverdrossenheit oder Missachtungsfantasien.

@20:43 von Thomas Mainthal

"Halten wir das nur noch einmal fest: die Mehrheit der Bürger Großbritanniens waren es, die dieses ganze Kasperle-Teather erst ausgelöst haben. Sie hatten die Wahl. Sie haben sich entschieden. Exakt DAS ist das Ergebnis."

Ich denke, es war (auch) die Art der Fragestellung, die zu diesem Desaster geführt hat. Hinzu kommt, dass (nicht nur in Britannien) bei oft großen Informationsdefiziten der Bauch mit entscheidet. Der Verstand - soweit vorhanden - sitzt aber weiter oben.

@Spitit of 1492 20.04

Rausfegen"? wenn es von links kommt, für Zensorix doch kein Problem

@Silverfuxx

"Rausfegen" ist für mich genauso weit von Hassrede entfernt, wie "entsorgen" oder "das wird Konsequenzen haben". Sehr weit.

Man lässt Bürger nicht über

Man lässt Bürger nicht über komplexe Themen wie Brexit noch dazu mit Ja/Nein abstimmen. Nicht umsonst hat sich parlamentarische Demokratie durchgesetzt. Es sollte sich in GB eine pro EU Partei wie die Liberalen bilden und das Ergebnis bei Neuwahlen wäre sicher sehr interessant, wie jetzt die Ergebnisse der Kommunalwahl vermuten lassen.

@ 20:55 von Anna-Elisabeth

Sie können und sollten mich bitte bei der nächsten Gelegenheit, wenn sie in einem meiner Beiträge `Hass´ entdecken, bitte darauf aufmerksam machen.
Ich bin mir vollkommen sicher, dass es den bei mir nicht zu finden gibt. Verachtung, Sarkasmus, Zynismus, Schärfe ja.

Stellen Sie sich diese Formulierung doch bitte einmal im Zusammenhang mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen vor. Oder sind Sie der Ansicht, die Einen darf man rausfegen und die Anderen nicht, bzw. die Einen dürfen so reden und die Anderen nicht?
Exakt darum geht es. Ein Gauland will Menschen `entsorgen´ (Bevölkerungsgruppe). Das ist rechts und das geht nicht.

Und wenn dann gerade jemand von Rechts meint, etwas zum `rausfegen´ (haben Sie heute schon gefegt ?) aus einem Parlament schreiben zu müssen, ist das damit absolut nicht vergleichbar. Rausfegen ist flapsig. So wie `auf die Fresse´ von einer Na-hles eine ganz andere Bedeutung hat als von einem Na-zi.

Hätten die Briten noch ein paar Jährchen gewartet

wäre der Brexit vielleicht gelungen, ohne sich weltweit der Lächerlichkeit preiszugeben.

Der aktuelle demographische Wandel in Nordirland, Reformierte bekommen deutlich weniger Kinder als Katholiken, wird in den nächsten 10 Jahren dazu führen, dass eine Mehrheit katholisch, und sich somit wahrscheinlich eher mit der Irischen Republik verbunden fühlen werden, denn mit GB.

Wenn das GFA nicht noch gekippt wird, wird es dann ziemlich bald zur irischen Wiedervereinigung kommen.
Sie dürfen die Wahl nur nicht zu früh ansetzen, sonst ist für 7 Jahre Sense.

Ohne das Nordirland-Problem wären die Briten bereits raus. Ein echter Br-exit.

Ein wahres Desaster hat Ukip

Ein wahres Desaster hat Ukip erlebt. Knapp 80% weniger Mandate. Es sind vor allem die Brexit Befürworter, die abgestraft wurden.

@21:17 von Silverfuxx

Danke für Ihre Antwort.

"Verachtung, Sarkasmus, Zynismus, Schärfe ja."

Mit Verachtung aber bitte Vorsicht. Denn ist die nicht gerade in der Nazizeit dem Hass vorausgegangen? Wenn wir allzu leichtfertig mit dem Begriff bzw. Schimpfwort Nazi umgehen, gerät schnell in Vergessenheit, was die wirklichen Nazis sind und waren. Und wir sollten politisch andersdenkende nicht in Ecken stellen oder in Schubladen verstecken. Wir sollten uns konstruktiv mit Gegenpositionen auseinandersetzen, denn andernfalls beteiligen wir uns an der Vertiefung der vorhandenen Gräben. Wenn Sie mir jetzt sagen: Dann guck mal in den Spiegel, kann ich nur sagen: Sie haben Recht.

Aber wie heißt es so schön:
Die Heiligen, dass sind die Sünder, die sich täglich aufs Neue bemühen.

Deutliche Ergebnisse!

Die Ergebnisse der Kommunalwahl zeigen
sehr deutlich, dass die
Mehrheit der Briten im
Jahr 2019 keinen Bexit
mehr wünscht. Da viele
junge Neuwähler abstimmen konnten, um deren Zukunft es geht, würde ein erneutes Referendum anders ausfallen als 2016. Das kann die Regierung nicht ignorieren. Auch die Europawahl wird weitere Klarheit bringen!

man könnte auch vermuten

das ist ein Denkzettel für die beiden großen Parteien für das Affentheater
welches sie gerade im Parlament bieten
unabhängig von Brexit Gegnern oder Befürwortern

Wenn man die Debatten im Unterhaus verfolgt hat,

dann wundert es nicht, dass die Tories abgestraft werden.
Wie das Ergebnis bei der Europawahl aussehen wird, kann man trotzdem nicht daraus ableiten.

Wer über Jahre nichts liefert,

kann auch nichts erwarten.

Die EU-Freundlichen Liberaldemokraten .....

.... haben jedoch immer noch keine Chance auf eine Regierungsbeteiligung auf nationaler Ebene in GB. Noch werden Sie in Europa eine größere Rolle spielen.
.
Die Liberalen, genauso wie die Grünen hatten bei diesen !Kommunalwahlen! einen entscheidenden Vorteil: Sie waren weder Tories noch Labour.
.
Diese fast schon zwanghafte Suche nach irgendetwas "Pro-EU" geht schon irgendwie in Richtung "peinlich" mitlerweile. Hier wurden Gemeinderäte gewählt!

Meiner Meinung nach...

Haben sich sowohl die Konservativen als auch Labour ins Abseits gestellt,
Ohne Not so hält sich mein Mitleid in Grenzen!
Wer des Volkes Willen nicht umsetzt gehört abgewählt!
Und das ist auch gut so!
Ich hoffe das setzt sich im Mai nicht nur in Uk fort.
Ich hätte noch 2 Kandidaten!
Mfg

Die Europawahl

wird defacto zum zweiten Referendum.

Mit Verachtung aber bitte

Mit Verachtung aber bitte Vorsicht. Denn ist die nicht gerade in der Nazizeit dem Hass vorausgegangen? Wenn wir allzu leichtfertig mit dem Begriff bzw. Schimpfwort Nazi umgehen, gerät schnell in Vergessenheit, was die wirklichen Nazis sind und waren. Und wir sollten politisch andersdenkende nicht in Ecken stellen oder in Schubladen verstecken. Wir sollten uns konstruktiv mit Gegenpositionen auseinandersetzen, denn andernfalls beteiligen wir uns an der Vertiefung der vorhandenen Gräben. Wenn Sie mir jetzt sagen: Dann guck mal in den Spiegel, kann ich nur sagen: Sie haben Recht.

Nein, das sage ich nicht. Ich muss vielmehr zugeben, dass Verachtung in keiner Weise produktiv oder hilfreich ist.
Und ich sollte mir die auch sparen...
Aber manchmal... bei Vielen nützen Argumente und Fakten wirklich gar nichts. Was bleibt dann noch ? Ignorieren...
Aus einer wohl `Hilflosigkeit´ heraus kann ich die dann nur noch verachten. Eigentlich wären sie vielleicht eher zu bemitleiden...

Brexiteers verlieren

Bezeichnend ist, dass gerade die harten Brexiteers von der Bevölkerung abgestraft werden. Sie haben so viel taktiert und sind nicht mehr glaubwürdig.

Chaotismus

Chaos. Wenn jetzt der Brexit kommt, dann ist es innenpolitisch Chaos. Wenn kein Brexit, hatten wir gut gelacht über das aussenpolitische bisherige Chaos.

Dabei hatte ich mir so sehr eine Veränderung, eine klitzekleine Veränderung im Eurosumpf gewünscht. Wenn ich darüber nachdenke, ist das Europa eine gute Idee. Aber sie wird schlecht umgesetzt - zu oft habe ich den Eindruck, es wird KONZERNPOLITIK gemacht. Dieses Chaos in England scheint die eigentlichen Probleme Europas (der für den anfänglichen Brexit- Gedanken wohl ausschlaggebend war) in den Hintergrund gerückt zu haben.

Wetten, die Europawahl ergibt einen Rechtsruck?

23:44 von OrwellAG

Wetten, die Europawahl ergibt einen Rechtsruck?
.
fraglich
EU Gegner (in der Regel die rechte patriotische Ecke) gehen nicht zur Wahl,
weil die der irrigen Ansicht sind, die EU kümmert mich nicht,
wobei gerade deshalb sollte man zur Wahl gehen,
sonst sind ja nur die Befürworter dort vertreten

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